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		<title>Biblische BÃ¼cher und Predigten - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<subtitle>Aus Biblische BÃ¼cher und Predigten</subtitle>
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		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Warum_Bibelverse_Auswendig_Lernen%3F</id>
		<title>Warum Bibelverse Auswendig Lernen?</title>
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				<updated>2009-08-24T16:27:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Why Memorize Scripture?}} Als Erstes, einige Zeugnisse: Aus dritter Hand weiß ich, dass Dr. Howard Hendrick vom Dallas Seminary die Aussage gemacht hat (und ich gebe das frei wieder), dass wenn es nach ihm gehen würde, jeder Student der seinen Abschluss beim Dallas Theological Seminary macht tausend Verse perfekt auswendig lernen müsste bevor er seinen Abschluss bekommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dallas Willard, Professor für Philosophie an der Universität von South Carolina hat geschrieben: “Das Auswendiglernen von Bibelversen ist absolut grundlegend für geistliches Wachstum. Wenn ich zwischen all den Disziplinen des geistlichen Lebens wählen müsste, würde ich das Auswendiglernen der Bibel wählen, weil das ein fundamentaler Weg ist unseren Geist mit dem zu füllen, was er braucht. Dieses Buch des Gesetzes soll nicht von deinem Mund weichen. Dort brauchst du es! Wie kommt es in deinen Mund? Auswendig lernen” (“Spiritual Formation in Christ for the Whole Life and Whole Person” in ''Vocatio'', Vol. 12, no. 2, Spring, 2001, p. 7). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chuck Swindoll hat geschrieben: “Ich weiß von keiner einzigen Gewohnheit im christlichen Leben, die praktisch gesehen lohnender ist, als das Auswendiglernen der Schrift. . . . Keine andere Übung zahlt größere geistliche Dividenden aus! Dein Gebetsleben wird gestärkt. Dein Zeugnisgeben wird schärfer und sehr viel effektiver sein. Deine Gesinnung und deine Perspektive werden beginnen sich zu verändern. Deine Sinne werden wachsam und beobachtend. Dein Vertrauen und deine Gewissheit werden sich verbessern. Dein Glaube wird gefestigt werden” (''Growing Strong in the Seasons of Life'' [Grand Rapids: Zondervan, 1994], p. 61). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Gründe, warum Martin Luther in der Bibel die große Entdeckung der Rechtfertigung allein aus Glauben machte, war die Tatsache, dass er in seinen frühen Jahren im Augustinerkloster von Johann Staupitz beeinflusst wurde die Schrift zu lieben. Luther hat die Bibel zu einer Zeit verschlungen,als Leute in Theologie promovieren konnten ohne die Bibel überhaupt zu lesen. Luther hat gesagt, dass sein Kollege, Professor Andreas Karlstadt, noch nicht einmal eine Bibel besaß als er in Theologie promoviert hat, noch besaß er eine bis viele Jahre danach. (Bucher, Richard. &amp;quot;Martin Luther's Love for the Bible&amp;quot;). Luther hat so viel aus der Bibel auswendig gewusst, dass er, als der Herr seine Augen geöffnet hat, um die Wahrheit der Rechtfertigung in Römer 1,17 zu sehen, sagte, “Daraufhin ging ich in Gedanken durch die Schrift,” um das, was er entdeckt hatte, bestätigt zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein paar Gründe, warum so viele das Auswendiglernen der Schrift als so grundlegend für das christliche Leben gesehen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Gleichförmigkeit mit Christus''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus hat geschrieben, “Wir alle schauen . . . mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und werden so verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit” (2. Korinther 3,18). Wenn wir in das Bild Christi verwandelt werden wollen, müssen wir ihn ständig sehen. Das geschieht im Wort. “Der Herr ''offenbarte sich'' Samuel in Shiloh ''durch das Wort'' des Herrn” (1. Samuel 3:21). Die Auswirkung des Auswendiglernens von Bibelversen ist, dass unser Blick auf Jesus beständiger und klarer wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Täglicher Sieg über Sünde''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wodurch hält ein Jüngling seinen Pfad rein? Indem er sich bewahrt nach deinem Wort. . . . In meinem Herzen habe ich dein Wort verwahrt, damit ich nicht gegen dich sündige.” (Psalm 119:9, 11). Paulus hat gesagt, dass wir &amp;quot;durch den Geist . . . die [sündigen] Handlungen des Leibes töten” sollen (Römer 8,13). Der Teil der Rüstung, der zum Töten verwendet wird ist das “Schwert des Geistes”, welches das Wort Gottes ist (Epheser 6,17). Wenn die Sünde den Körper zur sündigen Handlung verführt, erinnern wir uns an ein Christus offenbarendes Wort der Schrift und erschlagen die Versuchung mit überragendem Wert und überragender Schönheit Christi gegenüber dem, was die Sünde anzubieten hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Täglicher Sieg gegen Satan''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jesus in der Wüste von Satan versucht wurde, zitierte er die Schrift aus dem Gedächtnis und schlug Satan in die Flucht (Matthäus 4,1-11). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4. Trost und Rat für Menschen, die du liebst''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeiten in denen Menschen dich brauchen um ihnen Trost und Rat zu geben überschneiden sich nicht immer mit den Zeiten, in denen du eine Bibel zur Hand hast. Nicht allein das - das Wort Gottes, spontan aus deinem Herzen gesprochen, hat ungewöhnliche Kraft. Sprüche 25,11 sagt, “Goldene Äpfel in silbernen Prunkschalen, so ist ein Wort, geredet zu seiner Zeit.” Das ist eine schöne Art zu sagen: ”Wenn das Herz, voll der Liebe Gottes, vom Verstand, voll von Gottes Wort, zehren kann, dann strömt rechtzeitiger Segen aus dem Mund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5. Weitergabe des Evangeliums an Ungläubige''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegenheiten das Evangelium weiterzugeben, können sich ergeben wenn wir keine Bibel zur Hand haben. Echte Bibelverse haben ihre eigene durchdringende Kraft. Und wenn sie sowohl aus unserem Herzen, als auch aus dem Buch kommen, dann wird es dem von Christus Zeugenden klar, dass sie kostbar genug sind, sie auswendig zu lernen. Wir sollten alle in der Lage sein, das Evangelium unter vier Überschriften zusammen zu fassen: (1) Gottes Heiligkeit/Gesetz/Herrlichkeit; (2) Sünde/Rebellion/Ungehorsam des Menschen; (3) Christi Tod für Sünder; (4) Das freie Geschenk des Lebens durch Glauben. Lerne ein oder zwei Verse zu jedem dieser Punkte auswendig und sei sowohl zur Zeit, als auch zur Unzeit bereit, sie weiter zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6. Gemeinschaft mit Gott im Erfreuen an seiner Person und seinen Wegen''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg, wie wir mit Gott Gemeinschaft haben ist durch das Nachdenken über seine Eigenschaften und das Ausdrücken unserer Dankbarkeit und Bewunderung und Liebe und durch das Suchen seiner Hilfe, um ein Leben zu leben, dass den Wert dieser Eigenschaften widerspiegelt. Deshalb hilft uns das Auswendiglernen mit Gott, wie er wirklich ist, in Beziehung zu kommen. Stell dir zum Beispiel vor, in der Lage zu sein, das Folgende im Tagesverlauf ins Gedächtnis zu rufen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Barmherzig und gnädig ist der HERR, langsam zum Zorn und groß an Gnade. Er wird nicht immer rechten, nicht ewig zürnen. Er hat uns nicht getan nach unseren Vergehen, nach unseren Sünden uns nicht vergolten. Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, so übermächtig ist seine Gnade über denen, die ihn fürchten. So fern der Osten ist vom Westen, hat er von uns entfernt unsere Vergehen. Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten. Denn er kennt unser Gebilde, gedenkt, dass wir Staub sind. (Psalm 103,8-14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Wort “Erfreuen” mit Absicht verwendet, als ich gesagt habe “Gemeinschaft mit Gott im Erfreuen an seiner Person und seinen Wegen”. Die meisten von uns sind emotionale Krüppel - alle von uns, wirklich. Wir erfahren Gott nicht in der Fülle unseres emotionalen Potentials. Wie soll sich das ändern? Ein Weg ist, die emotionalen Ausdrücke der Bibel auswendig zu lernen und sie zum Herrn und zueinander zu sagen, bis sie ein Teil von uns werden. Zum Beispiel sagen wir in Psalm 103,1: “Preise den HERRN, meine Seele, und all mein Inneres seinen heiligen Namen!” Das ist keine natürliche Art des Ausdrucks für viele Menschen. Aber wenn wir dieses und andere emotionale Worte aus der Bibel auswendig lernen und sie oft sagen und den Herrn bitten die Emotion in unserem Herzen real zu machen, dann können wir in diese Emotion und in dieses Wort hinein wachsen. Es wird ein Teil dessen werden, was wir sind. Wir werden weniger emotional verkrüppelt und eher in der Lage sein, Gott angemessenes Lob und Dank zu erweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch andere Gründe, die Schrift auswendig zu lernen. Ich hoffe, du findest sie während der praktischen Anwendung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Top_priority]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wenn_S%C3%BCnder_sich_das_%E2%80%9EJa-Wort%E2%80%9C_geben</id>
		<title>Wenn Sünder sich das „Ja-Wort“ geben</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | When Sinners Say I Do}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wenn_S%C3%BCnder_sich_das_%E2%80%9EJa-Wort%E2%80%9C_geben/Was_in_der_Ehe_wirklich_z%C3%A4hlt:_Allerlei_Theologen_am_Altar</id>
		<title>Wenn Sünder sich das „Ja-Wort“ geben/Was in der Ehe wirklich zählt: Allerlei Theologen am Altar</title>
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				<updated>2009-08-24T16:27:08Z</updated>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | When Sinners Say I Do/What Really Matters in Marriage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonnenstrahlen leuchteten in vielen Farben durch die Kirche, als die Eingangstüren geöffnet wurden. Eine Hymne vermischte sich wunderbar mit der frischen Frühlingsluft, die auch durch die Fenster hereinströmte. Als die Angehörigen und Freunde sich erhoben, knarrte das dunkle Holz der Kirchenbänke und verbreitete dieses einzigartige Geräusch von Tradition, Würde und Höflichkeit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbemerkt zitternd und mit leicht angespannter Miene die Haltung bewahrend, begann die Braut ihren „Hochzeitsmarsch“ – einen Gang, den sie zu Hause auf dem Flur schon seit zwei Jahrzehnten geübt hatte. Ihr großes Glück war nun ein schmucker junger Mann, ein Energiebündel in einem Smoking. Ein Lächeln hatte sein Gesicht ergriffen, und seine Augen tanzten förmlich vor Freude, als er seine heranschreitende Braut anschaute.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pfarrer nickte zustimmend zu dem Vater der Braut, als dieser die zeremonielle Übergabe der Tochter begann und deren Hand in die Hand des Bräutigams legte. „Wenn es hier unter uns jemanden geben sollte, der einen Grund hat, warum dieser Mann und diese Frau nicht vereint werden sollten“, sagte der Pfarrer, „der spreche jetzt – oder schweige auf immer!“ Alle verharrten in höflicher Erwartung, als der Pfarrer einen Moment innehielt, um diese traditionelle Gepflogenheit danach zu Ende zu bringen. Plötzlich durchdrang die Stimme eines alten Mannes die höfliche Stille, der laut fragte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Woher weiß man es?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stand im hinteren Bereich der Kirche, seine Hände umklammerten die Lehne der Bank vor ihm, und seine Augen schauten leidenschaftlich umher. „Ich will unter keinen Umständen respektlos erscheinen“, sagte er, während sich auch noch der letzte Kopf im Raum nach ihm umdrehte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Woher kann man wirklich wissen, dass diese Ehe funktionieren wird?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Ton war ernst, aber nicht herausfordernd. Sein Einwand mochte die versammelte Gesellschaft verblüfft haben, doch er war vollkommen aufrichtig. Dann, während sich seine Stimme und seine Augen senkten, kamen seine abschließenden Worte, langsam und bewusst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja, … wer überhaupt kann es wissen?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige schauten den Mann verwundert an, andere warfen ihm empörte Blicke zu. Und während seine unerwartete Frage noch leise im Gewölbe widerhallte, war es, als ob die Zeit stehenblieb. Dutzende Menschen formulierten dabei unhörbar ihre Antworten, doch hörte dabei jeder Einzelne sein eigenes Denken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trauzeugin dachte: ‚Sie sind verliebt – und Liebe kann schließlich alles überwinden.‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Freund des Brautpaares gab sich diese Antwort: ‚Sie passen einfach zueinander. Das ist der Schlüssel zum Glück ihrer Ehe.‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der ehemalige Jugendpastor des Brautpaares, der die beiden und ihre Familien seit Jahren kannte, machte sich so seine Gedanken: ‚Es hängt alles an der Erziehung. Diese beiden jungen Leute werden den Weg schon miteinander schaffen, sie kommen beide aus guten Familien.‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Onkel Bob, der Wirtschaftsprüfer, rückte seine Krawatte zurecht und lächelte in sich hinein: ‚Du hast keine Ahnung, Mann, was ihre Aktien in einigen Jahren wert sein werden. Gute finanzielle Planung eliminiert den größten Stressfaktor für eine gesunde Ehe!‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich meinte noch ein anderer Hochzeitsgast zu sich selbst: ‚Die beiden haben so ziemlich jedes gute Buch über Ehe und Partnerschaft gelesen, das es gibt. Was sollten sie sonst noch wissen müssen, damit nichts schiefgeht?‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle unterbrach der Pfarrer die heimlichen Gedankengänge und begann mit der Rettung der Situation, indem er sagte: „Liebe Anwesende, wir haben uns heute hier versammelt, um diese Ehe Gott zu weihen. Er wird sie gelingen lassen. Wir wollen beten …“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gute Frage, klasse Antwort  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stell dir vor, diese Geschichte wäre tatsächlich geschehen. Was denkst du, wer hat Recht gehabt? Alle? Keiner von ihnen? Welche Antwort hättest du in diesem Moment parat gehabt?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiger noch: Wie würdest du reagieren, wenn dieser alte Mann gerade jetzt auf dich zukäme und dir die Frage nach deiner Ehe stellte? Vielleicht ist deine Frage auch weniger: „Wird es klappen?“, sondern eher: „Ist meine Ehe wirklich das, was sie sein sollte?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du jetzt weiterliest, dann bedeutet dir deine Ehe offensichtlich etwas. Denn du bist nicht allein mit der Frage zufrieden, ob deine Ehe halten oder ob sie klappen wird. Nein, die Menschen in dieser wichtigsten aller Beziehungen sehnen sich nach einer Ehe, die selbst in schwierigen Zeiten gedeiht und wächst. Deshalb möchte ich eine Antwort vorschlagen, die vielleicht kaum jemandem eingefallen ist. Es handelt sich dabei um eine Antwort, die den Grundgedanken dieses ganzen Buches reflektiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasst mich zunächst festhalten, dass alle stillen Antworten der erstaunten Gäste bei dieser erdachten Hochzeitsfeier eindeutig ihre Berechtigung haben: Liebe, zueinander passen, familiäre Herkunft, gutes Vorsorgen, gute Erziehung und ein gemeinsamer Glaube. Alles sind hilfreiche, wenn nicht gar wesentliche Bestandteile einer gedeihenden Ehe, und wahrscheinlich kannst du dir noch weitere vorstellen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt eine Antwort, die hinter allen anderen steht. Und diese eine Antwort fasst im Grunde genommen alle anderen zusammen. Sie ist so umfangreich, dass wir den Rest dieses Buches dafür aufwenden müssen, sie anzuschauen. Sie mag zunächst nicht so weltbewegend erscheinen, denn sie kommt schlicht aus der Bibel. Aber nach allem, was ich in den letzten einundzwanzig Jahren im pastoralen Dienst gelernt habe, kann ich dir versichern, dass diese Antwort deine Welt erschüttern wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist sie: ''Was wir über Gott glauben, bestimmt die Qualität unserer Ehe!''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jetzt bitte das Buch nicht zumachen  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte das kurz erläutern. Jeder betrachtet das Leben aus einer bestimmten Perspektive, was manche eine Weltanschauung nennen. Unsere Weltanschauung wird durch viele Dinge geprägt und bestimmt: unsere Kultur, unser Geschlecht, unsere Erziehung, unsere gegenwärtigen Lebensumstände usw. Das am tiefsten Gehende, das die Weltanschauung eines Menschen prägt, ist sein Verständnis von Gott. Was ein Mensch über Gott denkt, bestimmt seine Auffassung darüber, wo er herkommt, welchen Sinn das Leben hat oder was nach dem Sterben geschieht. Deshalb ist unsere Weltanschauung, unsere Lebensperspektive, im Wesentlichen von unserem Denken über Gott bestimmt. Wenn wir uns über Theologie unterhalten, tun wir nichts anderes, als darüber zu sprechen, was wir über Gott denken. Was wir im Innern über Gott glauben und wie wir meinen, vor Ihm leben zu sollen, das ist unsere Theologie! Mit anderen Worten: Theologen sind nicht nur irgendwelche kluge, alte Herren an Universitäten oder kluge, tote Menschen auf Friedhöfen … auch du bist ein Theologe! Hör dir dazu einen bekannten Theologen unserer Zeit an, R.C. Sproul:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Kein Christ kann Theologie vermeiden. Jeder Christ ist ein Theologe. Dies vielleicht nicht in einem technischen oder professionellen Sinne, aber dennoch ein Theologe. Die Frage, die sich für einen Christen stellt, ist nicht die, ob er ein Theologe ist oder nicht, sondern ob er ein guter Theologe ist – oder ein schlechter!“&amp;lt;ref&amp;gt;R.C. Sproul. Knowing Scripture. IVP: Downers Grove, IL, 1978. S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für ein Theologe bist du? Das ist nicht schwer herauszufinden. Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, unsere Vorstellungen über das Leben, über die Ehe, über Gefühle, Konflikte usw. offenbaren sich durch unsere Worte und durch unser Verhalten – und spiegeln damit unvermeidlich unsere Ansicht über Gott wider. Das, was wir mit unseren Lippen reden, ist schlicht unsere Theologie. Welche Theologie findest du zum Beispiel in folgender Unterhaltung?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du frustrierst mich wirklich, wenn du das tust!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja nun, ich bin halt so! Ich kann nichts dafür, wenn mein Verhalten bei dir immer eine bestimmte Reaktion auslöst!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Meine Bedürfnisse sind dir wohl völlig egal, oder?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Deine Bedürfnisse? Wie steht’s denn mit meinen Bedürfnissen? Meine Gefühle scheinen in dieser Ehe wohl überhaupt keine Rolle zu spielen?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein typisches Wortgefecht eines verheirateten Paares? Vielleicht. Aber es ist weit mehr als das. Solch einfache Aussagen, die jeder Verheiratete vielleicht denkt (auch wenn er sie nicht immer ausspricht), kommen aus Herzen, die bestimmte Annahmen darüber getroffen haben, wer wir sind, was wir brauchen, was wichtig ist und wie Gott zu diesem unserem Denksystem passt. In einer Unterhaltung wie dieser wird quasi die Theologie aus der Garage geholt und auf eine Spritztour mitgenommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Gedankengang ist für dich im Moment vielleicht nicht nachvollziehbar, aber ich gehe davon aus, dass er dir klarer werden wird, wenn du weiterliest. Ein guter, altbewährter Ehepartner-Theologe kann nämlich anhand dieser Unterhaltung sehr gut erkennen, wie hier Glaubensgrundsätze über Gott, uns selbst und unsere Probleme artikuliert werden. Wir finden sie zum Beispiel in Redewendungen wie „ich bin frustriert“, „ich kann nichts dafür“, „ich bin halt so“ oder „… und was ist mit meinen Bedürfnissen?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irre dich also bitte nicht. Wie Eheleute Tag für Tag und Jahr für Jahr ihre Ehe aufbauen, wird wesentlich durch ihre Theologie entschieden! Sie bestimmt ihr Denken, Reden und Handeln. Es ist auch bei dir nichts anderes als deine Theologie, die dein gesamtes Leben bestimmt und die auch festlegt, wie du deine Ehe führst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jeder Knopf ins richtige Knopfloch  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du schon mal ein Hemd oder eine Bluse falsch zugeknöpft? Du weißt schon, die Knöpfe in die verkehrten Knopflöcher, sodass man hinterher meint, ein Erstklässler hätte dich angezogen. Das ist mir erst kürzlich passiert; ich habe den ersten Knopf ins falsche Loch gesteckt und so weitergemacht, bis ich schlussendlich einen modischen Albtraum darstellte. Komisch war dabei, dass ich dachte, ich sehe großartig aus; vielleicht war da ja absichtlich ein Ersatzknopf unten angebracht, oder das Hemd war verkehrt genäht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenblicke wie diese bringen meine Frau Kimm in eine schwierige Lage. ‚Soll ich ihn wieder zurechtmachen‘, überlegt sie, ‚oder den Kollegen im Büro einfach ihren Spaß lassen?‘ Dieses Mal war sie gnädig und korrigierte meine Knöpfe, und ich hatte einen korrekt geknöpften Tag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist erstaunlich, wie verdreht oder zerzaust man aussehen kann, wenn man diesen ersten Knopf nicht richtig geknöpft hat. Beginne etwas an verkehrter Stelle, und es gibt keine Möglichkeit mehr, es im weiteren Verlauf in Ordnung zu bringen. Den ersten Knopf richtig zu setzen, ist der Schlüssel dafür, auch alles andere richtig auf die Reihe zu bringen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehe ist wie so ein Hemd. Setzt man die ersten Dinge richtig, dann fügen sich danach auch die anderen ‚Knöpfe‘ des Ehelebens – Kommunikation, Konfliktbewältigung, Gefühle, Arbeitsteilung – in einer Weise ein, dass sie gut zusammenwirken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Knopf in einer Ehe? Richtig, das ist … Theologie! Aber wie sieht eine ‚korrekt geknöpfte‘ Theologie aus? Lasst uns dazu kurz drei der wichtigsten Bestandteile einer soliden, biblischen Theologie der Ehe anschauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Grundlage deiner Ehe – die Bibel  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein guter Theologe – und folglich auch ein guter Ehemann – zu sein, müssen wir Gott betrachten, wie Er wirklich ist. Und dazu brauchen wir die Bibel. Durch sie können wir ein klares Verständnis von Gottes Realität und von Seinem Wesen erlangen. In der Heiligen Schrift ist Gott wahrhaftig geoffenbart – Sein Charakter, Sein Tun, Sein Herz, Sein herrlicher Erlösungsplan. Mehr noch, wir begegnen in der Bibel Gott, wie Er sich in der Person Jesu Christi ultimativ gezeigt hat. Christus ist ''„die Wahrheit“ (Johannes 14,6)''. Ihn zu kennen, bedeutet, die Wahrheit zu kennen. Auf Wahrheit gegründete Ehen sind deshalb von Natur aus auf Christus gegründet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir leben in einer Zeit, in der der Wert der Ehe offensichtlich der Beliebigkeit unterworfen ist. Ist dieser Wert von einer autoritativen Instanz losgelöst, wird die Ehe immer der Kultur folgen, egal, wohin die Kultur sich bewegt. Man weiß von eine Popdiva, die während einer Partynacht geheiratet hat, nur um am Morgen danach ihre Ehe wieder annullieren zu lassen. Für sie war Ehe lediglich ein Spaß für ein paar Stunden, vielleicht nicht viel anders als eine Shoppingtour am Nachmittag oder ein Besuch im Starbucks.&amp;lt;ref&amp;gt;Große amerikanische Kette von Cafés (Anm. der dt. Hrsg.).&amp;lt;/ref&amp;gt; Einfach spontan genießen, man tut ja keinem dabei weh!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der Grund dafür, warum die Bibel so wichtig ist. Sie als das Wort Gottes gibt der Ehe eine ewige und herrliche Bedeutung. Die Bibel beansprucht auch die Autorität darüber, was Ehe sein soll, und ist somit ihr bewertender Maßstab. Die Bibel ist deshalb auch der Schlüssel dafür, ob ein Paar in seiner Ehe Erfüllung findet oder nicht. Es ist eine unglaublich befreiende Erfahrung, zu erkennen, dass die Beständigkeit und die Qualität deiner Ehe letztendlich nicht von der Stärke deines Einsatzes für deine Ehe abhängt, sondern von etwas völlig anderem – nämlich von Gottes Wahrheit – von der Wahrheit, die wir klar und deutlich auf den Seiten der Bibel finden!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kenne einen Ingenieur, dessen Arbeit für mich dermaßen kompliziert ist, dass ich noch nicht einmal den Versuch unternehme, sie zu verstehen. Es ist noch nicht lange her, dass er mir von einem Computerprogramm erzählte, dessen Handbuch man nicht ohne die persönliche Anleitung des Programmierers verstehen konnte. Ingenieure aus der ganzen Welt flogen zu ihm und ließen sich in Seminaren sein Handbuch erklären. Der Gedanke dahinter war einfach der: Er schuf das Programm, er schrieb das Handbuch dafür und war deshalb auch die entsprechende Autorität auf diesem Gebiet. So sollten wir es jetzt auch auf dem Gebiet unserer Ehe machen! Das macht in meinen Augen viel Sinn!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott schuf das Ehe-„Programm“, schrieb ein „Handbuch“ dazu und erklärt dieses auch. Er ist die einzige, verlässliche und vertrauenswürdige Autorität zum Thema Ehe. Als ihr „Erfinder“ – und dazu vergleiche man die beiden ersten Kapitel des 1. Mosebuches – weiß Er, wie sie funktioniert und wie man sie fitmachen kann. Als Herr hat Er alles gegeben, was wir zum Leben, zur Gottesfurcht – und auch zur Ehe – benötigen. In Seinem Wort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibel ist das Fundament für eine gelingende Ehe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Quelle deiner Ehe – das Evangelium  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen wir mit der Bibel als Grundlage der Ehe leben, dann gilt es auch sicherzustellen, ob wir Klarheit darüber haben, worum es in ihr geht. Hier kommt deshalb ein kurzer Überblick über die biblische Perspektive.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen in den beiden ersten Kapiteln des 1. Mosebuches, wie Gott Mann und Frau in Abhängigkeit von Ihm und zu Seiner Verherrlichung schuf. Doch nur drei Kapitel weiter stellen wir fest, dass sie sich von ihrem Schöpfer abgewandt haben – und Sünde auf den Plan trat. Als direktes Ergebnis daraus verloren sie ihre außergewöhnliche persönliche Beziehung zu Gott – ein Bruch, der auch Auswirkungen auf jede Person, die nach ihnen lebte, haben sollte. Viele, ''viele'' Seiten später, am Ende der Bibel, dem Buch der Offenbarung, sehen wir, wie Gott diese von Adam und Eva verlorene Beziehung vollständig wiederhergestellt und für Sein Volk eine neue Erde und einen neuen Himmel geschaffen hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stand früh am Anfang der Menschheitsgeschichte also eine zerbrochene Beziehung, zerbrochen durch Sünde. Dann aber, weil die Sünde entfernt wurde, finden wir an einem Punkt in der Zukunft eine wiederhergestellte Beziehung. Das ergibt ein klares Bild. Was aber passiert dann in den 64 Büchern dazwischen? Das Evangelium ‚passiert‘! Gott sandte Seinen Sohn als Antwort auf unser Dilemma der Sünde und nicht nur als Beispiel moralischen Gutseins oder um uns eine bestimmte Lebensweise beizubringen. Er nahm das Urteil, das uns wegen unserer Sünde getroffen hatte (vgl. 1. Mose 3), auf sich, damit wir wieder in einer intakten Beziehung zu Gott leben könnten – auf ewig!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Evangelium ist das Herzstück der Bibel. Alles in ihr ist entweder Vorbereitung ''auf'' das Evangelium, Darlegung ''des'' Evangeliums oder Teilhabe ''am'' Evangelium. Im Leben, Sterben und Auferstehen Christi gibt uns das Evangelium eine ultimative Lösung für unsere Sünde – für heute, für morgen, für den Tag, an dem wir vor Gott stehen, für immer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrlichkeit des Evangeliums ist unübertrefflich. Deshalb werden wir die Ewigkeit mit Staunen darüber verbringen, wie der Heilige Gott Seinen einzigen Sohn ''„zerschlagen“'' konnte ''(Jesaja 53,5)'', um sündige Menschen zu erretten. Das Evangelium erklärt unser offensichtlichstes und grundlegendes Problem – Sünde, die uns von Gott und voneinander getrennt hat. Deshalb sind wir letztlich Ziel des Zornes Gottes. Ein Christ versteht die Notwendigkeit des Kreuzes: Unsere Sünde war so schlecht, dass es des Blutvergießens bedurfte, um sie wegzunehmen – des Blutes Gottes! Ohne das Kreuz sind wir im Krieg mit Gott und Er mit uns!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Evangelium ist deshalb die Grundlage aller theologischen Wahrheit und ist die alles umspannende Realität, welche allen anderen Realitäten erst Sinn verleiht. Begehe niemals den Fehler, zu glauben, das Evangelium sei nur zur Evangelisation und Bekehrung gut. ''Im'' Evangelium verstehen wir, dass wir Sünder bleiben, obwohl wir gerettet sind. ''Durch'' das Evangelium empfangen wir Kraft, um der Sünde zu widerstehen. Das Evangelium genau zu begreifen und es fortwährend auf unser Leben anzuwenden, das ''bedeutet'' christliches Leben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, das Evangelium ist ein nicht endender Quell der Gnade Gottes für unsere Ehe. Man muss also dringend ein klares Verständnis des Evangeliums haben, nicht nur, um ein guter Theologe zu werden, sondern auch, um in der Lage zu sein, sich auf eine lebenslange, blühende Ehe zu freuen. Sonst kannst du weder Gott noch dich selbst noch deine Ehe als das sehen, was sie wirklich sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Evangelium ist der Quellort einer blühenden Ehe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Focus deiner Ehe – die Ehre Gottes  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir damit beginnen, unsere Ehen an biblischer Wahrheit zu orientieren, werden wir etwas Erstaunliches sehen: Die Ehe wurde nicht nur von Gott erfunden, sie gehört Ihm auch. Er hat einen einzigartigen Anspruch auf ihr Urheberrecht, ihre Idee und ihre Zielsetzung. Sie existiert faktisch sogar mehr für Ihn als für die Ehepaare selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, in der Ehe geht es nicht zuerst um mich oder meinen Partner. Ganz offensichtlich gehören zu einer Ehe Mann und Frau, aber sie sind darin sekundär; Gott ist die wichtigste Person in einer Ehe! Sie ist ganz gewiss zu unserem Guten da, aber zuerst ist sie zur Ehre Gottes da.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Tatsache mag dir seltsam, überraschend oder schwer annehmbar erscheinen, und doch stellt sie eine wesentliche Wahrheit für jedes verheiratete christliche Paar dar. Ein Traugottesdienst kann einer Hochzeit einen religiösen Rahmen geben, aber es bedarf einer täglichen Umsetzung in die Tat, um Gott wirklich die Autorität über die Ehe einzuräumen. In meiner pastoralen Arbeit habe ich oft das traurige Ergebnis des Versagens gesehen – des Versagens, Gott nicht zu geben, was Ihm gehört!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Viele junge Paare stürzen Hals über Kopf in die Verliebtheit und ignorieren dabei die Weisheit derer, die ihnen am nächsten stehen. Sie sehen die Legitimation für ihre Ehe in ihrer leidenschaftlichen Liebe und meinen, dass das als Begründung genügt. Sie sehen aber nicht, dass die Ehe zuerst Gott gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dann gibt es auch verheiratete Christen, die ihre biblisch zugewiesenen Rollen und ehelichen Verantwortungen aufgeben und einfach danach verfahren, „was funktioniert“. Aber auch das bedeutet, sich mit weitaus weniger zufriedenzugeben, als Gott vorgesehen hat. Denn auch sie sehen Ehe nicht als zuerst Gott gehörend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Am tragischsten sind aber christliche Familien, die durch Scheidung auseinander gerissen wurden, weil beide Partner der Meinung waren, dass persönliche Bedürfnisse wichtiger sind als das, was Gott zusammengefügt hat. Auch sie sehen Ehe nicht als zuerst Gott gehörend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Apostel Paulus verwendet den Großteil des fünften Kapitels des Briefes an die Epheser dazu, zu verheirateten Menschen zu sprechen. Nachdem er in den Kapiteln zuvor dargelegt hat, was Christus für sie als Einzelne getan hat, ruft er nun Ehemänner und Ehefrauen dazu auf, in einer Art und Weise zu leben, die der Würde ihrer Berufung als Christen entspricht (Epheser 4,1). Kapitel 5 ist angefüllt mit sehr spezifischen Anweisungen, um blühende Ehen zu bauen. Das hervorstechendste Merkmal der Argumentationsweise des Paulus ist die Tatsache, dass er ''Christus als Bezugspunkt all unseres Verhaltens in der Ehe'' ansieht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehefrauen sollen sich ihren Männern ''„als dem Herrn“'' unterordnen ''(V. 22)''. Ehemänner sollen ihre Frauen lieben, ''„wie Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat“ (V. 25)''. Ehemänner sollen ihre Frauen pflegen und wertschätzen ''„wie auch Christus die Gemeinde“ (V. 29)''. Wir sehen, dass jedes Mal wesentlich mehr hinter den Worten des Paulus steckt, als dass wir nur nett zu unserem Partner sein sollen. Der Apostel bringt vielmehr ein gewaltiges, noch verborgenes Drama ins Spiel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn in Vers 32 lesen wir: ''„Dieses Geheimnis ist groß, ich aber deute es auf Christus und die Gemeinde.“'' Der Ausleger George Knight liefert hierzu folgende hilfreiche Einsicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Den Menschen in den Tagen Moses unbekannt (es war ein ‚Geheimnis‘), war die Ehe ''von Gott'' von Anfang an dazu ''entworfen'', ein Bild oder ein Gleichnis für die Beziehung zwischen Christus und der Gemeinde zu sein. Als Gott damals den Entwurf einer Ehe ausgestaltete, plante er sie zu einem erhabenen Zweck: sie sollte ein wunderschönes irdisches Bild von der Beziehung darstellen, die eines Tages zwischen Christus und seiner Gemeinde sichtbar würde. Das war den Menschen über viele Generationen unbekannt, und genau das ist es, was Paulus ein ‚Geheimnis‘ nennen kann. Doch jetzt im Zeitalter des Neuen Testaments lüftet Paulus dieses Geheimnis, und es ist phantastisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, wenn Paulus den Ephesern von der Ehe erzählen wollte, hat er nicht nur nach einem passenden Vergleich gesucht und plötzlich gedacht, dass ‚Christus und die Gemeinde‘ eine gute Lehre und Illustration sein könnte. Nein, es war viel fundamentaler als das: Paulus erkannte, dass Gott, als er ursprünglich die Ehe entwarf, bereits Christus und die Gemeinde im Sinn hatte. Dies ist eine der großartigen Begründungen Gottes für die Ehe: sie soll die Beziehung zwischen Christus und seinem erlösten Volk für immer darstellen!“&amp;lt;ref&amp;gt;George W. Knight III. ''„Ehemänner und Ehefrauen – eine Parallele zu Christus und der Gemeinde Epheser 5,21-33 und Kolosser 3,18-19“''. = Kapitel 8 in: John Piper, Wayne Grudem (Hrsg.). Die Rolle von Mann und Frau in der Bibel. 3L Verlag: Friedberg, 2008. (Originaltitel: Recovering Biblical Manhood and Womanhood: A Response to Evangelical Feminism. Crossway Books: Wheaton, IL, 1991). S. 203-219, hier S. 216.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, dieses Verständnis von Ehe ist äußerst grundlegend. Gott hat sie mitten in diese Welt – auch in deine und meine Welt – zu einer Erinnerung und zu einem lebendigen Gleichnis gesetzt, das die Beziehung Christi zu Seiner Gemeinde abbilden soll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Monate der Vorbereitung für die Hochzeit, der große Tag selbst, die denkwürdigen Flitterwochen – sie sind gewiss alle wichtig, aber es geht um etwas Wichtigeres als ein schönes Hochzeitsalbum. Wenn ein Mann und eine Frau in einer Ehe zusammengefügt werden, dann wird ein neues und lebenslanges Modell der Beziehung zwischen Christus und Seiner Gemeinde auf den Weg gebracht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr einfach, sich so zu verhalten, als ob Mann und Frau die beiden einzigen relevanten Parteien in einer Ehe seien. Aber in der Ehe geht es letztlich um Gott. Mehr noch, die Ehe ist nicht nur deshalb phantastisch, weil sie Menschen Freude bringt oder ein förderndes Umfeld für Kinder darstellt oder die Gesellschaft stabilisiert (obwohl sie all das tatsächlich tut). Die Ehe ist ehrfurchtgebietend, weil Gott sie entworfen hat, um Seine Herrlichkeit aufzuzeigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fokus einer gelingenden Ehe ist die Ehre Gottes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe ist „eine Theologie des Alltags“  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, wir haben damit begonnen, eine klare, genaue, biblische Theologie der Ehe zu entwickeln. Wenn aber deine Ehe der meinen auch nur in etwa ähnelt, dann geht es bei euch beiden gewiss nicht immer nur theologisch zu, so als befändet ihr euch in einer Art Elfenbeinturm tiefgründiger Gedanken. Nein, wir sind ‚Alltagstheologen‘, die versuchen, ihren Glauben in einer Welt anzuwenden, in der Paare miteinander wüten und streiten und sogar Türen zuknallen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dennoch muss ich jetzt mit dem Evangelium kommen – Christus kam in diese Welt, um Sünder zu erretten – und mitten in deinen Alltag hinein die komische Frage stellen: Sündigst du noch? Sündigt dein Ehepartner noch? Lass es mich dir leichtmachen!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jungs, die bezaubernde Braut, an deren Finger ihr den Ehering stecktet, ist eine ''Sünderin''! Und ihr lieben Frauen, der Mann, der euch einen Schwur vollkommener Treue und lebenslanger Opferbereitschaft darbrachte, ist ein ''Sünder''! In Eheversprechen auf der ganzen Welt – jeden Tag, überall, ohne Ausnahme – sind es Sünder, die zueinander „Ja“ sagen. Es sind Sünder, die ihren zehnten Hochzeitstag feiern, ihren fünfundzwanzigsten und ihren fünfzigsten. Es sind Sünder, die am Sterbebett ihres Ehepartners einen letzten Kuss miteinander teilen. Es ist ein Sünder, der dieses Buch schrieb, und der, der es gerade liest, ist auch ein Sünder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzung mit Sünde, die aufrichtige Christen täglich erleben, unterstreicht die Tatsache, dass Christus uns sehr wohl gerettet hat, uns aber nicht sofort und vollständig in Nicht-Sünder verwandelt. Dieser wunderbare Prozess beginnt mit dem Moment unserer Bekehrung, jedoch setzt er sich unser ganzes Leben hindurch fort und wird erst beendet sein, wenn wir diese gefallene Welt verlassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Grund, weshalb ich hier im ersten Kapitel – und selbst im Titel dieses Buches – versucht habe, die Realität der Sünde zu betonen und herauszustellen. Ja, Gott verändert uns Sünder. Aber es ist ein Prozess. Und dieser Prozess der Veränderung weist auf ein herrliches Ziel hin, mehr und mehr Gottes Sohn, unserem Retter, ähnlich zu werden. Damit wir aber mehr wie Christus werden können, müssen wir die Tatsache zugeben, dass wir Sünder sind, denen zwar vergeben ist, die aber immer noch mit dem alten Antrieb kämpfen, sich von Gott ab- und sich selbst zuzuwenden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne diese biblische Klarheit finden wir keinen Bezug zum Kreuz und kein bleibendes Bewusstsein für unser Bedürfnis nach Gnade und Barmherzigkeit. Ohne die klare Sichtweise, dass wir Sünder sind, wird schon der Ansatz dessen, was es bedeutet, Gott zu kennen, tiefgehend geschwächt. Cornelius Plantinga bemerkte dazu: „Die nüchterne Wahrheit ist die, dass ohne eine vollständige Enthüllung dessen, was Sünde ist, das Evangelium der Gnade bedeutungslos, überflüssig und schließlich auch uninteressant wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;Cornelius Plantinga. Not the Way It’s Supposed to Be: A Breviary of Sin. Wm. B. Eerdmans: Grand Rapids, MI, 1995. S. 199.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ohne eine tiefgreifende Aufklärung über unsere eigene Sündhaftigkeit wird uns unser Selbstvertrauen zu dem Versuch nötigen, unsere Ehe aus eigener Kraft heraus gelingen zu lassen. Was wir aber auch immer aus eigener Kraft versuchen, hat sein Ziel letztlich nicht in der Verherrlichung Gottes und bezieht sein Leben auch nicht aus der Quelle des Evangeliums.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn deine Flitterwochen eine weit zurückliegende Erinnerung sind und deine Ehe ihren Zündfunken und das anfängliche Feuer verloren hat und du deinen „Schatz“ immer seltener mit Koseworten bedenkst, was ist die wirkliche Ursache dafür? Mit anderen Worten: Warum ist es in eurer Ehe so kühl geworden? Vielleicht solltest du die Vorstellung aufgeben, die Probleme und Schwierigkeiten in eurer Ehe gäbe es nur wegen fehlender Gemeinsamkeiten, zu geringer Kommunikation und zu vielen negativen Umständen. Was wäre, wenn du deine Eheprobleme als das betrachten würdest, was sie wirklich sind – verursacht durch einen Krieg in deinem eigenen Herzen?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solltest du dieses Buch gerade inmitten glücklicher Flitterwochen lesen, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, sich zu deinem „Schatzi-Hase-Mausebärchen“ hinüberzulehnen und ihm oder ihr leise ins Ohr zu flüstern: „Ich bin ein großer Sünder – und als ein solcher gehöre ich dir ein ganzes Leben lang.“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist praktische Theologie im Ehe-Alltag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wenn Sünde nicht bitter ist, wird Christus nicht süß  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Buch versuche ich dich davon zu überzeugen, dass unser Umgang mit dem Problem der Sünde der Schlüssel zu einer blühenden Ehe ist. Denn wenn wir unserer Sünde mit dem Evangelium begegnen, dann gibt es Hoffung für uns und unsere Ehe. Schlechte Nachricht führt so zu guter Nachricht. Und genau das ist die Zielsetzung der Bibel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bekannte Pastor, den ich im Vorwort erwähnte, hieß Thomas Watson. Erinnerst du dich noch an seine Worte? „Solange die Sünde für uns nicht bitter ist, wird Christus für uns nicht süß sein.“ Er meint damit, dass wir die Errettung nicht wirklich ausreichend würdigen können, bevor wir nicht die volle Tragweite des Problems begreifen. Entspricht dies nicht auch deinen Erfahrungen? Hast du nicht auch schon festgestellt, dass du umso schneller beim Retter Zuflucht nimmst, je deutlicher dir die Schwere der Sünde bewusst wird?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht einfach, seine eigene Sünde als Wurzel der Probleme in unseren Ehen zu sehen, und diese Sichtweise kommt schon gar nicht von alleine. Die Sünde, die in meinem und deinem Herzen noch vorhanden ist, widersteht Gott und Seiner Wahrheit. Sie verhindert unsere Freude und unsere Heiligkeit. Sie verfinstert Ehen, die eigentlich blühen und Zeugnis ablegen sollten für Gottes Barmherzigkeit und Güte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir aber damit beginnen, unsere Ehen auf dem Wort Gottes und dem Evangelium des Sieges Christi über die Macht der Sünde aufzubauen, dann erkennen wir die traurige, schmerzhafte und nicht zu verleugnende Realität unserer eigenen noch vorhandenen Sünde. Und wenn wir sie wirklich als die bittere und verachtenswerte Sache betrachten, die sie ja tatsächlich ist, und wenn wir die heimtückischen Absichten der Sünde in unseren Beziehungsproblemen erkennen, dann wird etwas Wunderbares geschehen: Dann flüchten wir nämlich zum Evangelium als unserem einzigen Gegenmittel!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann beginnen wir zu sehen, dass es neue Hoffnung für unsere Ehen gibt – viel Hoffnung! Hoffnung, die sich aus der Kraft des Evangeliums nährt – derselben Kraft, die Christus aus den Toten auferweckte. Wir bekommen dann eine Vorahnung davon, was für eine angenehme Beziehung unsere Ehe werden kann – eine lebendige und blühende Einheit, in welcher Sünden bekannt und vergeben werden. Meine Freunde, wenn Sünde bitter schmeckt, wird Christus süß sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie jener alte Mann die schöne Hochzeitsfeier unterbrochen hat, so sind viele von uns durch Ehen gebrochen worden, die angenehm begannen, aber nicht so geblieben sind. Jedes „Ja, ich will“ trägt doch die tiefe Sehnsucht in sich, dass die anfangs so leidenschaftliche Liebe auch andauern wird. Aber wie können wir uns dessen sicher sein? Wie können wir wissen, dass unsere Ehen nicht einfach nur bestehen bleiben, sondern sich entwickeln, wachsen und im Laufe der Zeit immer beglückender werden?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir uns wirklich wünschen, ist doch eine Ehe, die gedeiht, die immer heller und beständiger leuchtet, die sich so anfühlt und so aussieht, wie wir uns das am Anfang auch vorgestellt hatten, ja vielleicht sogar mehr noch als das. Ich schreibe dieses Buch, um Ehen genau dazu zu verhelfen, sodass sie ein Leben lang erfreulich sind und dadurch Gott verherrlichen. Ich hoffe, dass dies auch der Grund ist, warum du es liest!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wo geht’s nun lang?  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor fünfundzwanzig Jahren, in einem Treppenhaus an der Uni, sang ich Kimm ein Lied vor und bat sie dann um ihre Hand. Jeder, der mich damals singen hörte, hätte mit Sicherheit dagegen gewettet, dass sie daraufhin tatsächlich einwilligen würde. Aber sie sagte „Ja“, und ich hatte kaum eine Ahnung davon, welches Abenteuer Gott mit uns beginnen wollte!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben heute vier Kinder und eine Katze. Ich mag Katzen nicht, aber ich bin total verliebt in Kimm, und weil ''sie'' Katzen liebt, schaffe ich es, diese eine zu tolerieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere beiden Leben sind kompliziert, hin- und herschwankend wäre wahrscheinlich die zutreffendere Bezeichnung. Unsere Ehe ist ein reichhaltiges, nettes Chaos. Unsere Reise aber wird – in Gottes Gnade – durch eine leidenschaftliche Kameradschaft aufrechterhalten, die Jahr für Jahr tiefer wird. Das ist mir schleierhaft, aber Gott offensichtlich nicht. Es war Seine Idee, Seinen Namen gerade dadurch zu verherrlichen, wenn Sünder sich das „Ja-Wort“ sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Gnade Gottes heraus, durch den Ratschlag einiger Männer meiner Gemeinde, denen ich Rechenschaft ablege, und durch gute und klare Lehre sind die ‚Knöpfe‘ unserer Ehe eher mehr als weniger in der rechten Reihenfolge zugeknöpft. Das fing vor etlichen Jahren an, als wir die simple Wahrheit zu lernen begannen, dass es wichtig ist, dem Wort Gottes aufmerksam zuzuhören. „Was uns als Erstes einfällt, wenn wir an Gott denken“, lehrte A.W. Tozer, „sagt am meisten über uns aus.“&amp;lt;ref&amp;gt;A.W. Tozer. The Knowledge of the Holy. Harper: San Francisco, 1961. S. 1 (deutsche Übersetzung: Das Wesen Gottes. Eigenschaften Gottes und ihre Bedeutung für das Glaubensleben. Hänssler-Verlag: Neuhausen, 1995; der hier zitierte Satz [= der erste Satz im englischen Original] ist leider in der deutschen Ausgabe nicht übersetzt worden).&amp;lt;/ref&amp;gt; Knopf Nummer 1 in diesem Buch ist also die Frage: „Siehst du Gott, dich selbst und deine Ehe als das, was sie wirklich sind?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du bis an das Ende dieses ersten Kapitels gelangt bist, dann hast du vielleicht bemerkt, dass einige deiner Knöpfe ins falsche Loch geraten sind. Wenn dir innerhalb der Ehe deine Sünde nicht wirklich bitter schmeckt und auf der anderen Seite das Evangelium auch nicht wirklich süß, dann kannst du daran feststellen, dass deine Theologie nicht das ist, was sie wirklich sein sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das so ist, dann bleibe aber bitte mit mir bis zum Ende des Buches dran. Denn ich werde mich bemühen, dir viele Dinge über das Thema Ehe weiterzugeben, die ich aus der Schrift und von anderen, die weitaus weiser sind als ich, gelernt habe. Wir werden dann sehen, dass Sünde, obwohl sie sehr täuschen kann, doch gleichzeitig überraschend vorhersehbar ist. Wir werden die herrlichen Geheimnisse der Gnade, Barmherzigkeit und Vergebung erkunden und lernen, wie diese praktische und kraftvolle Werkzeuge in den Händen eines guten Ehepartner-Theologen sein können. Wir werden eine Reihe von Möglichkeiten untersuchen, wie wir unseren Partnern helfen und ihnen dienen können – in der Hitze der Konfrontation bis hin zu der Wärme sexueller Intimität. Und wir werden Vorausschau halten auf die Zeit, da unsere Tage auf dieser Erde zu Ende gehen, und erkennen, was es bedeutet, Gott in unserer Ehe zu dienen, wenn unser Körper schwächer wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre es denkbar, dass du und dein/e geliebte/r Ehepartner/in Sünder sind? Dann ist dieses Buch für euch! Und könnte es sein, dass Gott bereits weiß, dass ihr Sünder seid, euch aber trotzdem alles geben möchte, was zu einer glücklichen Ehe nötig ist? Gott ist voll und ganz darauf aus, mit euch gemeinsam eine Ihn verherrlichende Ehe aufzubauen. Er möchte, dass wir uns an unserer Ehe erfreuen. Er will sie dauerhaft stark und lieblich machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommt und lasst uns herausfinden, was es bedeutet, Gott, uns selbst und unsere Ehe als das zu sehen, was sie wirklich sind. Denn hier fängt alles an!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wenn_S%C3%BCnder_sich_das_%E2%80%9EJa-Wort%E2%80%9C_geben/Mit_dem_schlimmsten_S%C3%BCnder_aufwachen:_Die_Nachricht,_wer_wir_wirklich_sind</id>
		<title>Wenn Sünder sich das „Ja-Wort“ geben/Mit dem schlimmsten Sünder aufwachen: Die Nachricht, wer wir wirklich sind</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wenn_S%C3%BCnder_sich_das_%E2%80%9EJa-Wort%E2%80%9C_geben/Mit_dem_schlimmsten_S%C3%BCnder_aufwachen:_Die_Nachricht,_wer_wir_wirklich_sind"/>
				<updated>2009-08-24T16:26:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | When Sinners Say I Do/Waking Up with the Worst of Sinners}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Seufz …'', es ist mir schon wieder passiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Frau war unserem beabsichtigten Zeitplan etwas hinter-her gewesen. Anstatt auf sie zu warten (oder ihr gar zu helfen), hatte ich das getan, was ich so gut konnte: den Schulmeister gespielt. Ich rechnete ihr dieses Mal sogar laut vor, wie viele Minuten unseres Lebens durch sie aufgrund solcher Verspätungen bis-lang verschwendet worden waren. Meine Berechnungen beeindruckten sie aber überhaupt nicht, jedoch war ihr deutlich ins Gesicht geschrieben, wie meine Worte sie quälten. Da schoss es mir durch den Kopf, leider etwas zu spät: ‚Sehr elegant, Dave, sehr konstruktiv. Ein hilfreiches Wort zur rechten Zeit.‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich denkst du, dass ein Pastor – also jemand, der berufen ist, auf hilfreiche, einfühlsame, biblische Weise zu denken und zu sprechen – sich in einem solchen Moment etwas besser benehmen sollte – zumindest etwas weniger zerstörerisch. Aber obwohl meine Worte arrogant und sündhaft waren, war Kimm in der Lage, sie mit Liebe zu bedecken und mir geduldig dabei zu helfen, zu erkennen, was an ihnen nicht gestimmt hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin nach wie vor außerordentlich dankbar für Kimms gnä¬digen und vergebenden Geist, und dennoch bleibt da diese Frage offen: ''Warum bin ich nicht liebevoller''? Schließlich sind wir doch schon mehr als zwanzig Jahre lang verheiratet. Auch bin ich davon die meiste Zeit im pastoralen Dienst, habe zahlreiche Ehebücher gelesen, etliche Eheseminare gehalten und bin der tiefen Überzeu¬gung, dass Kimm ein Geschenk Gottes an mich ist. ''Wenn ich meine Frau liebe, warum fällt es mir dann so leicht, sie zu behandeln, als liebte ich sie nicht?''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert mir auch bei meinen Kindern. Vor kurzem verhielt eines von ihnen sich in einer Weise, die mein Eingreifen erforderte. Meine Großmutter sagte in solchen Fällen gewöhnlich, dass eine „Aussprache“ nötig sei. Aber was tat ich? Der große Schulmeister stellte wieder seine Falle auf. Anstatt die Gelegenheit zu nutzen, mit meinem Kind liebevoll zu reden, waren meine Worte hart und bitter. Andere Sache, andere Person – dasselbe Problem: Ich behandelte jemanden, den ich liebe, als ob ich ihn nicht liebte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jungs, ihr wisst, worüber ich gerade spreche. Du hast vielleicht einen romantischen Abend einschließlich Essen in ihrem Lieblingsrestaurant geplant. Aber dann sagt sie etwas, oder du sagst etwas, oder die Bedienung sagt etwas, und innerhalb weniger Minuten entsteht eine völlig neue Situation, an der sich ein handfester Konflikt entzündet, der die eheliche Harmonie noch sehr lange verdunkeln will.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wie steht’s damit: Anstatt an einem freien Tag das Fußballspiel anzuschauen, entschließt du dich, eine Reparaturarbeit zu erledigen, um die dich deine Frau gebeten hatte. Fünf frustrierende Stunden später legst du dann dein Werkzeug beiseite und schaust nach deiner Frau aus, um ein Zeichen der Wertschätzung für dein persönliches Opfer zu erheischen. Sie aber schaut sich dein Werk an und sagt: „Ich hätte mir gewünscht, dass du mich vorher fragst, bevor du es ''so'' machst.“ Achtung, Brandgefahr!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr lieben Ehefrauen, er hat euch gesagt, er sei um 21:00 Uhr von der Arbeit zurück, kommt aber erst um 22:45 Uhr mit der Bemerkung nach Hause: „Tut mir leid, Schatz, die Sitzung hat sich hingezogen.“ Kein Anruf, kein Hinweis, keine ''echte'' Entschuldigung, nicht einmal ein Zeichen des Verständnisses für die Sorgen, die du dir gemacht hast. Vor ein paar Minuten noch schoss dir durch den Kopf, wie du als Witwe deine Familie durchbringen würdest. Und jetzt, mit dem Hintergedanken, dass er eine Woche lang im Wohnzimmer schlafen wird, bist du dir nicht ganz sicher, was gleich aus deinem Mund kommen wird. Aber es wird wahrscheinlich nichts Gutes sein. Es wird wahrscheinlich nichts Gutes sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Bekenntnis des Paulus – und unseres  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Kehrseite der Ehe, die Realität des gemeinsamen Le-bens, Tag für Tag, in einer gefallenen Welt. Aber was offenbart dies? Worauf weist meine ‚Fäulnis‘ hin? Hat mich der Feind isoliert, um mir seine volle Aufmerksamkeit zu widmen? Vielleicht bin ich eine Bedrohung für sein Reich, wie ''Frodo'' es für die Mächte ''Mordors''&amp;lt;ref&amp;gt;Frodo und Mordor sind Figuren aus dem Buch „Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkien (Anm. der dt. Hrsg.).&amp;lt;/ref&amp;gt; war oder ''Luke Skywalker'' für das ''Evil Empire''&amp;lt;ref&amp;gt;Luke Skywalker ist eine Figur aus der Filmserie „Star Wars“/„Krieg der Sterne“ (Anm. der dt. Hrsg.).&amp;lt;/ref&amp;gt;? Das rechtfertigt aber nicht die Tatsache, dass ich sehr wohl weiß, was richtig wäre, mich jedoch für etwas anderes entscheide!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schaut, mit unserem Sündenproblem befinden wir uns in ziemlich guter Gesellschaft. So schlecht wir uns auch selbst einschätzen, der Apostel Paulus hält sich selbst für noch schlimmer. Vielleicht können wir etwas von ihm lernen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus schrieb an Timotheus: ''„Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, Sünder zu erretten, von welchen ich der erste bin“ (1.Timotheus 1,15)''. Ziemlich starke Aussage, oder nicht? Da gibt es nicht viel Spielraum! Paulus beginnt diese Aussage mit ''„Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert …“'' – das ist die altertümliche Entsprechung zu dem Ausrufezeichen, mit dem du heutzutage deine E-Mails kennzeichnest, wenn du sie als ‚hohe Priorität‘ einstufst!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Statement des Paulus hat zwei Teile. ''„Christus Jesus ist in die Welt gekommen, Sünder zu erretten …“'' Dies katapultiert uns mitten hinein ins Herz des Evangeliums und bereitet uns auf den zweiten Teil vor: ''„… von welchen ich der erste bin.“'' Was soll man denn mit einer solchen Aussage machen? Wie kann der große Apostel für die Heiden, der Theologe aus den Anfängen des christlichen Glaubens, ernsthaft eine solche Aussage machen? Mit wem vergleicht er sich? Und welchen Maßstab legt er an?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind wichtige Fragen. Wir dürfen diese Aussage des Paulus nicht einfach als Übertreibung am Rande oder als Übung in falscher Demut beiseitelegen. Dies ist das Wort Gottes, und es wird hier eine tiefgehende Feststellung getroffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ist offensichtlich, dass Paulus nicht versucht, sich objektiv mit anderen Menschen zu vergleichen, denn er ist den meisten von ihnen niemals begegnet! Dies weist darauf hin, dass sein Blick nicht in erster Linie nach außen, sondern nach innen geht. Er deutet auch nicht an, moralisch bankrott zu sein oder keinerlei geistliche Reife zu besitzen. Er spricht einfach davon, was in seinem Herzen vor sich geht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich sagt er: Schau her, ich kenne meine Sünde. Was ich in meinem eigenen Herzen gesehen habe, ist schwärzer und schrecklicher, es ist stolzer, selbstsüchtiger und egoistischer als al-les, was in den Herzen anderer Menschen sein kann. Mein Herz ist auch immer wieder furchtbar rebellisch gegen Gott. Soweit ich es beurteilen kann, kenne ich keinen größeren Sünder als mich!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus studierte also sein Herz. Er beobachtete das Verlangen und die aufpeitschenden Impulse seines Inneren. Und ich bin der Meinung, es ist nicht übertrieben, davon auszugehen, dass Paulus dachte, er sei – unter entsprechenden Umständen – auch dazu in der Lage, die schlimmsten Sünden zu begehen, auch aus den niedrigsten Motiven heraus. Paulus war ein Realist. Er wollte Gott und sich selbst ''wahrhaftig'' erkennen. Für ihn gab es keine Fassade der Wohlanständigkeit oder der Religiosität, hinter der er sich verstecken wollte. Henry Scougal kommentiert diesen Vers so: „Niemand kann gemeiner über Paulus denken, als er selbst es tut.“&amp;lt;ref&amp;gt; Henry Scougal. The Life of God in the Soul of Man: or The Nature and Excellence of Christian Religion. Sprinkle Publications: Harrisonburg, VA, 1986. S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir aber den nachfolgenden Vers: ''„Aber darum ist mir Barmherzigkeit zuteil geworden, damit Jesus Christus an mir als dem ersten die ganze Langmut beweise, zum Vorbild für die, welche an ihn glauben werden zum ewigen Leben“ (1.Timotheus 1,16)''.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit jedem neuen Tag wurden für Paulus zwei Dinge immer deutlicher: Seine Sündhaftigkeit im Licht der Heiligkeit Gottes sowie Gottes Gnade angesichts seiner Sünde. Sich selbst oder Gott genau zu erkennen, war für ihn keineswegs deprimierend oder entmutigend. Im Gegenteil, es vertiefte seine Dankbarkeit für die Weite der Gnade Gottes in der Erlösung und für die Geduld Christi mit ihm, der ihn beständig liebte und sich mit seinem täglichen Kampf gegen Sünde identifizierte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bekenntnis des Paulus an Timotheus liefert uns ein erstaunliches Beispiel moralischer Aufrichtigkeit und theologischer Reife: Seine eigene akute, ja schmerzhaft empfundene Sündhaftigkeit brachte Paulus dazu, die Herrlichkeit des Erretters zu preisen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein Schurke, der sich freuen kann!  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses tiefgehende Bewusstsein innewohnender Sündhaftigkeit ist keine obskure theologische Aussage oder altreligiöser Eifer. Denn ein größeres Bewusstsein der eigenen Sündhaftigkeit geht nach der Bibel einher mit großer Freude oder Vertrauen in Gott. Derselbe Paulus, der sich selbst als den größten aller Sünder bezeichnete, konnte zwei Verse weiter jubeln: ''„Dem König der Zeitalter aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, alleinigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen“ (1. Timotheus 1,17)''.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Thema finden wir auch immer wieder in dem Buch der Psalmen. Psalm 40 beispielsweise drückt Freude an Gott und Klagen über Sünde nebeneinander aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''Du, HERR, wirst dein Erbarmen nicht von mir zurückhalten;''&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
''deine Gnade und deine Treue werden beständig mich behüten!''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Denn Übel bis zur Unzahl haben mich umgeben,''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''meine Sünden haben mich erreicht, dass ich nicht aufzublicken vermag;''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''zahlreicher sind sie als die Haare meines Hauptes,''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''und mein Herz hat mich verlassen''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''(Psalm 40,12-13).''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was geschieht hier? Finden wir hier irgendeine zweipolige Geistlichkeit? Keineswegs! Hier bricht angesichts eines Lebens in einer gefallenen Welt und eines Herzens, das noch mit der Sünde kämpft, die Freude der Errettung durch! Welch eine gewaltige Wahrheit und Realität.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Realität will die Welt nicht anerkennen. Sie will die Wirklichkeit der Sünde nicht sehen. Eine moderne, aalglatte, glitzernde Gesellschaft will sich nur wollüstig selbst erheben und will deshalb auch keinen Erretter haben. Aber die Bibel belässt uns nicht in selbstbetrügerischen Illusionen, sondern nennt unser größtes Elend bei Namen und schickt uns direkt zum Retter, der Gottes Heiligkeit und Gnade im Kreuz vereinigt. Der große Prediger des 19. Jahrhundert, Charles Spurgeon, war auch einer, der diese Realität in all ihrer auf Christus gerichteten Herrlichkeit sah:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Zu viele Menschen nehmen Sünde auf die leichte Schulter und denken deshalb auch zu wenig an den Erretter. Derjenige, der vor Gott gestanden hat, überführt und verurteilt, mit der Schlinge um den Hals, ist der Mensch, der vor Freude weinen kann, wenn ihm die Strafe erlassen wird, der das Böse hassen kann, das ihm vergeben wurde, der zur Ehre seines Erretters leben kann, durch dessen Blut er gereinigt wurde.“&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold A. Dallimore. Spurgeon, A New Biography. Banner of Truth: Edinburgh, 1987. S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sagte Jesus der Frau, die des Ehebruchs überführt worden war? ''„Deswegen sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind vergeben, denn sie hat viel geliebt; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig“ (Lukas 7,47)''. Wenn ich, wie Paulus (oder David oder Spurgeon) das Ausmaß meiner Sündhaftigkeit erkenne, mich selbst als den größten aller Sünder sehe, dann begreife ich, dass mir in der Tat viel vergeben ist! Das ist der Punkt, an dem das Evangelium zu greifen beginnt. Ich fange an, Gott als den zu erkennen, der Er wirklich ist. Seine Weite wird dann größer als meine Probleme. Seine Güte erstreckt sich sogar zu mir, dem allergrößten Sünder. Und ich fange an, Seine Weisheit und Seine Kraft zu erahnen, die mich von innen heraus umformen will.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sünde – meine Sünde und deine Sünde – ist absolut scheußlich. Sie ist widerwärtig. Sie ist boshaft. Gleichzeitig ist sie aber auch die Kulisse eines viel größeren Schauspiels. Während unseres geistlichen Wachstumsprozesses mögen wir tief betrübt über unser immer wieder neues Versagen sein, dürfen aber doch gleichzeitig darüber jubeln, dass Gott in Jesus Christus die Herrschaft der Sünde überwunden und uns durch Seine Gnade errettet hat. Unser Erlöser ist gekommen, um uns von der Strafe der Sünde zu erretten und uns durch Seinen Geist schon hier ein überreiches Leben zu geben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn zwei Menschen in ihrer Ehe diese Realität auf sich wirken lassen und bewusst im täglichen Wechselspiel von Sünde und Gnade, von Buße und Vergebung leben, dann werden sie mehr und mehr dem Bild ähnlich, welches Gott einer verlorenen Welt aufzeigen möchte. Deshalb noch einmal Watson: „Solange die Sünde für uns nicht bitter ist, wird Christus für uns nicht süß sein.“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rob, Sally und der Rest von uns  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rob und Sally sind schon seit Langem Christen. Wie viele andere Ehepaare auch haben sie bestimmte Vorstellungen, wie sich der jeweils andere zu benehmen hat, und beide denken, dass sie Bedürfnisse haben, die der andere erfüllen sollte. Obwohl sie zur Kirche gehen und bewusst christlich leben, haben sie ernsthafte Ehekonflikte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und woher kommen sie? Daher, dass sie nicht sehen, dass sie die soeben beschriebenen biblischen Anfangsgrundsätze und Fakten nicht beachten. Weil das der Fall ist, gehen ihre gut gemeinten Besserungsversuche ins Leere.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind einige Beispiele: Rob sagt, er brauche Respekt. Aber alles, was er bekommt, sind Sallys kritische Kommentare am Abend, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt. Sally sagt, sie brauche es, dass Rob sich um sie bemüht und ihr in ihrer Ehe ein größeres Gefühl von Sicherheit vermittelt. Aber alles, was sie bekommt, ist Robs Passivität – Tag für Tag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist nichts wirklich Falsches an beiden Bedürfnissen. Die Probleme entstehen dann, wenn beide, vielleicht mehrfach in der Woche, sich gegenseitig ihr Versagen vorrechnen, ihr Verlangen nach Veränderung betonen und – mit leichten Variationen – diese so fein verletzenden Bemerkungen wiederholen, die sie sich schon seit Monaten gegenseitig hin- und herwerfen. Interessanterweise, aber leider auch traurigerweise, fühlen sich Rob und Sally beide im Recht, nicht zuletzt durch die zahlreichen Ehebücher, die sie beide gelesen haben; Bücher, die ihrem – vom jeweilig anderen unterdrückten – Gerechtigkeitsempfinden Recht geben und die die Bedürfnisse, die sie verspüren, so tief legitimieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie würdest du als ein Freund, der die allmähliche Erosion der Ehe von Rob und Sally miterlebt, versuchen, ihnen zu helfen? Natürlich, sie brauchen ein Ohr, das ihnen zuhört und versucht, sie beide zu verstehen! Aber ihre größte Not liegt in ihrer Theologie. Sie müssen erkennen, dass einige der Erwartungen, die sie aneinander haben – und die diesen Erwartungen zugrunde liegenden Sichtweisen – unbiblisch sind! Ganz gewiss sind schon ihre Anklagen, harten Worte und egoistisch fordernden Haltungen Sünden. Aber als Ehepaar brauchen sie auch Hilfe dabei, sich im Grundsätzlichen mit der Schrift in Einklang zu bringen – das heißt, sich die fundamentalen Anschauungen Gottes anzueignen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grundproblem bei Rob und Sally wird offenbar in der Tatsache, dass die Aussage des Paulus aus 1. Timotheus 1,15 ihnen noch nicht ''„gewiss“'', noch nicht wirklich vertrauenswürdig ist. Die ehrliche Erkenntnis und aufrichtige Anerkennung ihrer eigenen, individuellen Sündhaftigkeit ist bei ihnen noch nicht ''„aller Annahme wert“''. Wie viele verheiratete Gläubige haben wie Rob und Sally die „gewisse“, die vertrauenswürdige Aussage des Paulus zusammengeschmolzen und in eine unbiblische Form gegossen, die dann in etwa so lautet: „Jesus Christus kam in diese Welt, um … meine Bedürfnisse zu stillen, ''von denen ich die meisten habe.''“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz zusammengefasst: Rob und Sally mangelt es an Verständnis, wo das Evangelium ansetzt und wie es wirklich wirkt; doch sind sie damit leider bei weitem nicht alleine. John MacArthur beklagt den weit verbreiteten Verlust an biblischem Realitätsbewusstsein unter den Gläubigen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Christen verlieren schnell die Sicht, dass Sünde die Wurzel allen menschlichen Übels ist. Und viele Christen verleugnen ausdrücklich die Tatsache, dass ihre eigene Sünde die Ursache ihrer persönlichen Bedrückung sein kann. Mehr und mehr Christen versuchen, das menschliche Dilemma der Sünde mit völlig unbiblischen Begriffen zu erklären: Temperament, Sucht, dysfunktionale Familie, das innere Kind, Kodependenz&amp;lt;ref&amp;gt;Diese z.T. sehr speziellen Begriffe sind Fachausdrücke aktueller psychologischer Modelle (Anm. der dt. Hrsg.).&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese und andere Begriffe wurden von der säkularen Psychologie eingeführt und dienen inzwischen auch vielen Christen als eine Art Fluchtmechanismus aus der Realität, wie die Bibel sie uns zeichnet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswirkung einer solchen Gewichtsverschiebung ist schrecklich. Nimm die Realität der Sünde weg, und du nimmst damit auch die Möglichkeit der Umkehr weg. Schaffe die Lehre der menschlichen Verdorbenheit ab, und du machst damit den göttlichen Plan der Errettung hinfällig. Wische die Bedeutsamkeit persönlicher Schuld beiseite, und du eliminierst damit die Notwendigkeit eines Retters.“&amp;lt;ref&amp;gt;John F. MacArthur Junior. The Vanishing Conscience: Drawing the line in a No-Fault, Guilt-Free World. Word: Dallas, 1994. S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese bleibende Notwendigkeit eines Retters ist aber exakt das, was bekennende Christen nicht aufgeben dürfen. Das Kreuz macht eine erstaunliche Aussage über Ehemänner und Ehefrauen: Wir sind Sünder, und unsere einzige Hoffnung ist die Gnade! Ohne ein klares Bewusstsein über Sünde werden wir unsere Konflikte außerhalb der biblischen Linien bewerten – und damit auch außerhalb des erfüllten Werkes Christi am Kreuz. Wenn wir das aber tun, eliminieren wir die Basis für echtes Verstehen, echte Versöhnung und auch echte Veränderung. Ohne das Evangelium von unserem gekreuzigten und auferstandenen Retter gleiten un-sere Ehen in die Oberflächlichkeit ab. Wir werden dann anfangen, uns Rechtfertigungskrücken für unser sündhaftes Benehmen zu basteln. Und unsere Ehekonflikte versuchen wir dann mit Hilfe von instabilen verhandelten Abmachungen zu lösen, die an der nächsten Ecke schon wieder gebrochen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich aber 1. Timotheus 1,15-16 als vertrauenswürdig erkenne, wenn ich es mit voller Annahme umfassen kann, wenn ich weiß, ich bin der schlimmste aller Sünder, dann ist mein Ehepartner nicht mehr das größte meiner Probleme: ''Ich bin es!'' Und wenn ich feststelle, dass ich in den Schuhen des größten aller Sünder unterwegs bin, werde ich jede Anstrengung unternehmen, um meinem Ehepartner dieselbe Gnade zukommen zu lassen, die Gott auch mir gegeben hat!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Schlimmste an der Sünde  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle magst du vielleicht sagen: ‚Dieser Typ hier denkt bei weitem zu viel nur an Sünde! Der schlimmste aller Sünder? Freund, entspanne dich und zieh den moralischen Stecker! Wo-rum geht’s dir letztlich?‘&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass meine Sünde nicht in erster Linie gegen mich gerichtet oder gegen meine Ehe gerichtet ist. Alle Sünde ist zuerst gegen Gott gerichtet. Und das ändert alles!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachte es auf diese Weise: Mein Status als ‚Ehemann‘ sagt etwas Wichtiges über mich aus, nämlich dass ich eine Frau habe. Diese meine Identität weist gleichzeitig auf die Realität eines anderen hin – auf meine Frau. Und das sagt gleichzeitig auch etwas darüber aus, was ich ''nicht'' bin. Denn wenn ich Ehemann bin, bin ich natürlich kein Single.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ruf dir in Erinnerung, dass die Bibel eine besondere Art und Weise hat, menschliche Wesen zu beschreiben – als Sünder (Psalm 51,5; Römer 3,23; 5,12). Wir befinden uns alle gemeinsam in dieser Kategorie – nicht wirklich ein exklusiver Club! Die Bezeichnung „Sünder“ anzuerkennen, bedeutet, auch anzuerkennen, wie mein Status vor Gott ist. Und der bezeichnet zugleich auch, was ich nicht vor Ihm bin – nämlich ein neutraler Akteur, sondern ein Sünder. Durch meine ureigene Natur (die sündhaft ist) bin ich eine Beleidigung für die Natur Gottes (die vollkommen heilig ist).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb schließt die biblische Bezeichnung „Sünder“ ganz eindeutig mit ein, dass es jemanden gibt (mindestens ''einen''), gegen den gesündigt wird. Wenn ich mich meiner Frau Kimm gegenüber vor den Kindern kritisch und abschätzig äußere, dann ist meine Sünde auch gegen die Kinder gerichtet, aber in viel stärkerem Maße gegen meine Frau. Was ich darüber hinaus aber sehen muss, ist, dass diese Sünde am allermeisten, und deshalb in erster Linie, gegen Gott gerichtet ist! Und ''das'' ist etwas, was diese eine Sünde mit jeder anderen Sünde, die jemals begangen wurde oder began-gen werden wird, gemeinsam hat. Jede Sünde, egal wie gering oder groß ihre offensichtliche Auswirkung auf Menschen ist, ist ein Gewaltakt gegen die Reinheit des vollkommen gerechten und heiligen Gottes. Sünde zielt immer zuerst und an vorderster Stelle gegen Gott (5. Mose 9,16; 1. Samuel 15,24; Psalm 51,4). Jerry Bridges bringt diese Wahrheit auf den Punkt, wenn er schreibt:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Sünde ist falsch, nicht wegen dem, was sie gegen mich oder meinen Ehepartner oder meine Kinder oder meine Nachbarn tut, sondern weil sie ein Akt der Rebellion gegen den unendlich heiligen und erhabenen Gott ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;Jerry Bridges, The Discipline of Grace: God’s Role and Our Role in the Pursuit of Holiness. NavPress: Colorado Springs, 1994. S. 193.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren wurde mir eine sehr subtile und destruktive Gewohnheit bewusst. Wann immer ich merkte, gegen meine Frau gesündigt zu haben, ging ich zu ihr, bekannte meine Schuld und suchte die Versöhnung. Hört sich ziemlich gut an, wenn ich das so beschreibe, oder nicht? Aber ich musste erkennen, dass meine Absicht dabei bei weitem nicht so nobel war. Ich wollte eine rasche und effiziente Wiederherstellung unserer Beziehung, damit ich aufhören konnte, mich schlecht zu fühlen, und mit meinen Sachen unbelastet weitermachen konnte. Mit anderen Worten, mein Bekenntnis war im Wesentlichen ein Werkzeug, das ich für mich selbst nutzte. Es war deshalb kein Wunder, dass ich oft mit diesem eigenartigen und mich verfolgenden Gefühl der Oberflächlichkeit zurückblieb, welches ich mittlerweile als vom Heiligen Geist bewirkt erachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erkannte, dass in meinen Worten der Entschuldigung meiner Frau gegenüber Gott in überraschender Weise vergessen worden war. Ich sah, dass ich fast völlig vergessen hatte, dass meine Sünde in erster Linie gegen Gott gerichtet war und dass ich schuldig vor Seiner unendlichen Heiligkeit stand. Ich hatte meine Sünden als Irrtümer oder, schlimmer noch, als ‚kleine Sünden‘ betrachtet, die von meinem Herzen wenig Beachtung verlangten. Mein wirkliches Ziel war eine Art eheliche Schadensbegrenzung, nicht aber ein ehrliches Rechenschaft Ablegen vor meinem himmlischen Vater. Aber durch die Gnade Gottes begann ich zu sehen, was J.I. Packer so gut formuliert: „Es kann keine kleine Sünde ge-gen einen großen Gott geben.“&amp;lt;ref&amp;gt;J.I. Packer. Rediscovering Holiness. Servant Books: Ann Arbor, 1992. S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als diese biblische Realität mich mehr und mehr erfüllte, geschahen erstaunliche Dinge. Ich begann, echte Trauer für meine ‚kleinen Sünden‘ zu empfinden. Mein Bewusstsein von Gott und Seiner Gnade wuchs. In meiner Ehe begann ich, die sehr realen, aber weniger offensichtlichen Sünden zu bemerken, die ich regelmäßig gegen meine Frau beging; Sünden, mit denen ich mich ‚angefreundet‘ hatte, die jedoch nichtsdestotrotz allmählich unsere Beziehung austrockneten. Ich begann zu lernen, diesen Sünden zu widerstehen. Meine Sündenbekenntnisse und unsere Unterhaltungen über die Probleme in unserer Ehe fingen an, eine reichere und zufriedenstellendere Tiefe zu bekommen. Diese Unterhaltungen waren nicht immer leicht, aber definitiv hilfreich in unserer Beziehung. Ich war dahin gekommen, mich selbst, Gott und meine Ehe etwas klarer zu begreifen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlimmster aller Sünder – Beste aller Welten!  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb hier meine Schlussfolgerung: Ich bin ein besserer Ehemann und Vater und ein glücklicherer Mann, wenn ich mich selbst als schlimmsten aller Sünder erkenne. Dieser Status erscheint mir von Woche zu Woche offensichtlicher, zutreffender. Aber auch du bist der schlimmste aller Sünder! Und dein Ehepartner auch! Zumindest ist man hier am unteren Ende nicht einsam!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürchtest du, dass du mit dieser Beurteilung zu hart mit dir selbst sein könntest? Falls ja, dann denke daran, dass sogar Paulus sich als ''„schlimmster aller Sünder“'' bezeichnete. Und diese grundehrliche Selbsteinschätzung offenbart, welch ein radikales Bewusstsein er von der Heiligkeit Gottes hatte. Denke aber auch daran, wer wir in Christus trotz unserer Sünde andererseits sind: Wir sind geschätzte Kinder des Vaters, der uns so sehr geliebt hat, um Seinen einzigen Sohn die Strafe für unsere Sünde erleiden zu lassen – selbst jener Sünden, die wir noch vor uns haben! Und denke dar-an, dass Gott am Wirken in dir ist und dich von innen heraus in ein echtes Abbild Christi umformt. Eine nüchterne Einschätzung deines sündhaften Zustandes behindert dieses Wirken nicht, sondern feiert es!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, die mich immer fast verrückt werden ließ, war die-se: ''„Wenn ich meine Frau liebe, warum fällt es mir dann so leicht, sie zu behandeln, als liebte ich sie nicht?“'' Darauf gibt es nur eine Ant-wort: Wir sind alle die schlimmsten aller Sünder, sodass wir durchgängig nichts anderes täten, als zu sündigen, wenn die Gnade Gottes dies nicht unterbrechen würde. Wir sollten dies Kapitel aber nicht abschließen, ohne die verborgene Gabe zu entdecken, die mit dieser Erkenntnis kommt: Es ist Demut – eine den Stolz zerbrechende und die Sicht reinigende Demut. John Owen schrieb: „Es gibt zwei Dinge, die dazu geeignet sind, Menschen demütig zu machen. Das eine ist eine gebührende Betrachtung Gottes und das andere eine Betrachtung unserer selbst. Die Betrachtung Gottes in Seiner Größe, Heiligkeit, Herrlichkeit, Kraft, Majestät und Autorität und die Betrachtung unserer selbst in unserem gemeinen, erbärmlichen und sündhaften Zustand.“&amp;lt;ref&amp;gt; John Owen. Sin and Temptation. Gekürzt und herausgegeben von James M. Houston. Regent: Vancouver, B.C, 1995. S. XVII.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straße der Demut ist für alle Ehepartner offen, die bereit sind, der Frage, wer sie in den Augen eines heiligen Gottes wirklich sind, gebührende Aufmerksamkeit zu schenken. Ich möchte diese Straße auf jeden Fall nehmen. Ich weiß, das möchtest du auch, denn sonst würdest du dieses Buch nicht lesen. In den beiden ersten Kapiteln bist du nun einigen unangenehmen Wahrheiten begegnet. Ich hoffe, du verspürst dabei die Zusage Gottes, dass Er nach denen ausschaut, die ihre Sündhaftigkeit in Demut eingestehen. Es gibt nichts Schöneres, als ein Sünder zu sein, dem seine Schuld vergeben wurde und der deshalb erfüllt ist mit Dankbarkeit für sein Leben, sein Atmen, seine Errettung und jede andere Fürsorge. Dies ist in der Tat die einzige Perspektive, aus der heraus du anfangen kannst, dich selbst, Gott und auch deine Ehe zu sehen, wie es der Realität entspricht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bleib dran. Im nächsten Kapitel werden wir uns diese Dinge noch etwas genauer anschauen. Die Reise wird immer aufregender!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wenn_S%C3%BCnder_sich_das_%E2%80%9EJa-Wort%E2%80%9C_geben/Der_Nebel_des_Kriegs_und_das_Gesetz_der_S%C3%BCnde:_Vorbereitung_auf_das_Unvermeidbare</id>
		<title>Wenn Sünder sich das „Ja-Wort“ geben/Der Nebel des Kriegs und das Gesetz der Sünde: Vorbereitung auf das Unvermeidbare</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wenn_S%C3%BCnder_sich_das_%E2%80%9EJa-Wort%E2%80%9C_geben/Der_Nebel_des_Kriegs_und_das_Gesetz_der_S%C3%BCnde:_Vorbereitung_auf_das_Unvermeidbare"/>
				<updated>2009-08-24T16:26:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | When Sinners Say I Do/The Fog of War and the Law of Sin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir schreiben den 21. Juli 1861. Die erste größere Schlacht des amerikanischen Bürgerkrieges begann vor Sonnenaufgang. Das Dröhnen der Kanonen schien jeden in Virginia aufzuwecken, als die Armeen der Union und der Konföderierten bei den Farmen aufeinanderstießen, die am sogenannten Bull Run Fluss gelegen waren. Aber es geschah etwas Seltsames, als der Kampf intensiver wurde. Hunderte von Washingtoner Bürgern, Senatoren, Repräsentanten, Regierungsangehörige und ihre Familien, alle in Freizeitkleidung und mit Picknick-Körben ausgerüstet, strömten zu dem Hügel nahe Manassa, um dem Kampfesverlauf zuzuschauen. Mit Operngläsern bewaffnet, um das Kämpfen zu beobachten, unterhielten sie sich freundlich, während auf den Feldern unter ihnen Männer abgeschlachtet wurden. Ein Sympathisant des Nordens kommentierte: „Das ist famos, meine Güte! Ist das nicht erstklassig? Ich vermute, morgen um diese Zeit werden wir in Richmond sein.“&amp;lt;ref&amp;gt; Doris Kearns Goodwin. Team of Rivals. Simon and Schuster: New York, 2005. S. 371.&amp;lt;/ref&amp;gt; Man war guter Laune, Trinksprüche wurden gemacht. Alles in allem, so dachte man, war das eine ausgezeichnete Weise, den Sonntagnachmittag zu verbringen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich überrannte aber eine Gegenattacke der Aufständischen, angeführt von einer aggressiven Kavallerieabteilung, eine Flanke der Union und trieb ihre Armee in die Flucht. Was sich anbahnte, wurde auch für das Auge des Laien klar: Das Gelände, auf dem das heitere Picknick stattfand, würde sich wohl gleich in ein Kampffeld verwandeln. Die Zuschauer ergriffen panikartig die Flucht, nur wenige Augenblicke, bevor die Welle der Feinde über den Hügel schwappte. Die Unterhaltung war im Nu vorüber, die Schlacht war über sie gekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Picknicker lernten an jenem Tag etwas über den Krieg. Du kannst ihm nicht nahe und zugleich in Sicherheit sein. Nur die Naiven sind der Überzeugung, sie könnten am Rande der Kampfeslinie stehen und dabei ungestört gute Unterhaltung haben. Wenn ein Krieg ausbricht, wird alles, was mit ihm in Berührung kommt, zum Schlachtfeld.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Kapitel erfuhren wir etwas über die zentrale Wichtigkeit einer genauen biblischen Theologie. Im zweiten Kapitel beleuchteten wir eine Grundwahrheit dieser Theologie, die da lautete: Jeder von uns ist der schlimmste aller Sünder. In diesem und dem nächsten Kapitel wollen wir die ‚Sache‘ mit der Sünde noch besser kennenlernen. Dabei werden wir uns besonders ihr Wesen anschauen und lernen, wie wir mit ihr umgehen sollten. Es ist gut, etwas mehr über die Sünde zu wissen, wenn man selbst einer der schlimmsten Sünder ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb habe ich dieses Kapitel mit dem Bericht einer Schlacht begonnen. Das Wesen der Sünde – du siehst es – ist Krieg. Sünde schafft Krieg – Krieg mit Gott, Krieg mit anderen, Krieg in dir selbst. Und was hat man in einer Ehe? Zwei Sünder, die beide das Potential zum Krieg in sich tragen. Ist es dann erstaunlich, dass der Krieg, den die Sünde in uns anzettelt, über uns kommt, wenn wir es am wenigsten erwarten – genauso wie der Krieg die ahnungslosen und schockierten Ausflügler bei der Schlacht am Bull Run überrannte?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Picknickern ist der Krieg der Sünde allerdings einer, über den wir eine gewisse Kontrolle haben können. Wir können zum Beispiel auf die Angriffe der Sünde unterschiedlich reagieren. Das hängt von der Art des Angriffs ab. Wenn wir versucht werden, beispielsweise auf unseren Ehepartner wütend zu sein, dann findet der Kampf zunächst in uns statt, und wir müssen schnell in die Offensive gehen. Unser Ziel ist es dann, die Sünde schon in unserem Herzen zu überwältigen, ehe sie ausbricht. Sollten wir darin unterliegen und ist sie aus unserem Her-zen auf das äußere Kampffeld unserer Ehe ausgebrochen, dann sind wir aufgefordert, Friedensstifter zu sein; unser Ziel ist dann, den offenen Kampf zu beenden.&amp;lt;ref&amp;gt;Weil alle Sünde, sowohl die auf dem Kampffeld unseres Herzens als auch die auf dem weiteren Kampfplatz deiner Ehe, auch Krieg gegen Gott ist, bist du aufgefordert, in dieser Hinsicht vor Ihm zu kapitulieren: dein Ziel ist es, Sünde zu bekennen, umzukehren und Vergebung zu empfangen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du erkannt, dass du der schlimmste aller Sünder bist? In diesem Kapitel werden wir mehr über die kriegsähnliche Natur der Sünde erfahren. Die neutestamentlichen Briefe kennen die aktive Kriegshetze der Sünde im Gläubigen. Dankbarerweise ge-ben sie uns aber auch Unterweisung und Hoffnung für den Kampf gegen die Sünde. Die Wohltaten der Wiedergeburt – die Vergebung der Sünde und unsere Beziehung zu Christus – nehmen uns nicht aus dem Kampffeld heraus, garantieren uns aber den Sieg! Vom Wort Gottes informiert und vom Heiligen Geist befähigt, kannst du nun deine Kämpfe weniger, kürzer und weniger schädlich, ja sogar befreiend werden lassen. Deine Ehe wird dadurch wachsen und viel lieblicher werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiheitskampf im Zusammenprall der Begierden  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der jungen Gemeinde in Galatien waren verwirrt. Judaisten – die Männer, die Paulus belauerten und ihre eigene, falsche Version des Evangeliums predigen wollten – hatten die Gemeinde infiltriert. Nachdem Paulus abgereist war, wollten sie die neuen Gläubigen wieder zu formellen religiösen Praktiken des alttestamentlichen Gesetzes zurückführen. Davon wollte Paulus aber nichts hören; sein Brief an die Galater ist deshalb eine machtvolle und leidenschaftliche Verteidigung der Rechtfertigung aus Glauben und der Sühnung durch das Opfer Jesu Christi.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich Gott le-be; ich bin mit Christus gekreuzigt, und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, und zwar im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat. Ich mache die Gnade Gottes nicht ungültig; denn wenn Gerechtigkeit durch Gesetz kommt, dann ist Christus umsonst gestorben“ (Galater 2,19-21).''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Brief erfahren wir etwas Wunderbares: Diejenigen, die durch Glauben an das Evangelium in Christus sind, sind in Ihm auch tatsächlich frei – frei von der Last des Versuches, sich durch Gehorsam gegen das alttestamentliche Gesetz selbst zu rechtfertigen (Galater 5,1). Ich bin dankbar, dass Paulus, der so viel über die Sündhaftigkeit seines eigenen Herzens wusste, es vorhergesehen hat, wohin die Galater (und du und ich) mit ihrer neuen Freiheit gehen würden. Durch die Last religiöser Leistung nicht mehr gebunden, sind wir geneigt, unsere Freiheit als Freibrief zur Gottlosigkeit zu interpretieren. Deshalb warnte Paulus: ''„Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder. Nur gebraucht nicht die Freiheit als Anlass für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe!“ (Galater 5,13)''.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus möchte uns nicht unter der Tyrannei des Gesetzes lassen; gleichzeitig warnt er vor einem Flirt mit der Sünde, was ein Missbrauch der christlichen Freiheit wäre. Seine Lösung für beide Irrwege ist dieselbe: Wir sollen für die Freiheit kämpfen – für die Freiheit in Christus. Er ist sehr klar in der Beschreibung des Konfliktes, den die Sünde in unseren Herzen hervorruft: ''„Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, der Geist aber gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt“ (Galater 5,17)''.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir es. Die Fronten in diesem Krieg verlaufen nicht zwischen Mann und Frau, nicht zwischen männlich und weiblich und auch nicht zwischen dem Stärkeren und dem Schwächeren. Es ist ein Zusammenprall der Begierden – des Verlangens des Fleisches gegen das Verlangen des Geistes. Es ist ein Grabenkrieg um die Vorherrschaft über das menschliche Herz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Heiligen Schrift wird der Ausdruck „Fleisch“ auch als Bezeichnung für das bleibende „Prinzip der Sünde“ gebraucht. Dafür gibt es auch eine Reihe anderer Ausdrücke, die alle mehr oder weniger dasselbe beschreiben, zum Beispiel: „Innewohnende Sünde“, „das Gesetz der Sünde“, „die sündige Natur“, „das Fleisch“, „der alte Mensch“. Jeder gute ‚Ehepartner-Theologe‘ sollte verstehen, dass diese Begriffe sich alle auf die Sünde beziehen, die wir noch in unserem Herzen tragen. Wie auch immer man es bezeichnet, die Absicht des „Fleisches“ ist einfach: ''„damit ihr nicht das tut, was ihr wollt“ (Galater 5,17)''.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
John Newton, Dichter des berühmten Kirchenliedes „Amazing Grace“ („O Gnade Gottes wunderbar“) beschrieb seine Erfahrung von Galater 5 sehr wortgewandt: „Ich möchte nicht das Ziel und die Beute wilder, eitler, törichter oder schlimmerer Fantasien werden; aber leider sind diese bösen Sachen in mir gegenwärtig; mein Herz ist wie eine Autobahn, wie eine Stadt ohne Mauern und To-re.“&amp;lt;ref&amp;gt;John Newton. Letters of John Newton, Nr. 23. Banner of Truth Trust: Carlisle, PA, Neuauflage 1990. S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt; Newton beschrieb etwas, das Verheiratete schnell entdecken, manchmal sogar schon vor den Flitterwochen: Da gibt es etwas Böses, das „in mir gegenwärtig“ ist. Obwohl die Schuld der Sünde getilgt ist, bleibt noch Sünde in mir und kann mich davon abhalten, die Dinge zu tun, die ich gerne tun würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du erkennst doch, oder nicht, dass es auch in dir ein Drängen gibt, das gegen die guten Dinge, die du in deiner Ehe tun möchtest, einen Widerstand organisiert? Wenn wir dem nachgeben und Gott nicht suchen, dann verursacht dieses Drängen, dieses Begehren keine Probleme. Aber versuche beispielsweise nur einmal, eine verlässliche und regelmäßige Gebetszeit mit deinem Partner zu planen, oder versuche, ehrlichen Herzens mit einem vertrauenswürdigen Menschen über deine Sünden zu sprechen, dann begehrt in dir etwas dagegen auf. Vielleicht kennst du auch das Problem, dass du gerade eine deiner ‚kleinen Sünden‘ bekennst und dir dann plötzlich das ‚Riesending‘ einfällt, das dir dein Partner letzte Woche angetan hat? Merkst du: Du bist im Krieg, und dabei zeigt sich sündiges Verlangen, das dich mächtig davon abhalten will, Gott Wohlgefälliges zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Klarheit, mit der Paulus hier spricht, gehen Verheiratete manchmal immer noch davon aus, dass die Ursache für das eigene falsche Verhalten im anderen begründet liegt. Manche versuchen sogar, sündige Worte oder Handlungen damit zu rechtfertigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es funktioniert meistens so (glaub mir, ich weiß, wovon ich rede): Ich sitze entspannt im Hier und Jetzt, tue niemandem etwas Böses, bin voll nobler Einstellungen und gehe lediglich meiner Arbeit nach, als meine Frau etwas sagt oder tut, was von meinem unangreifbaren Standpunkt aus klar eine Linie überschreitet. Ich werde daraufhin sehr effizient und schnell als Zeuge und Richter gleichzeitig tätig und bewerte ihr Verhalten eindeutig als verkehrt. Ihre Übertretung verlangt meine gerechte und entschlossene Reaktion. Um dieser Verletzung meines emotionalen Luftraumes schnell zu begegnen und um meine persönliche Sicherheit zu gewährleisten, muss ich ihre Sünde direkt und offen ansprechen. Sollte dies eine negative Auswirkung auf meine Frau haben, und sie ist in diesem Fall eindeutig der Aggressor, dann ist eine strenge Antwort bedauerlich, aber notwendig, um die Gerechtigkeit zu erhalten. Tatsächlich übe ich damit sogar Leiterschaft aus, und vielleicht lernt sie ja daraus etwas für die Zukunft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht doch einen richtig guten Eindruck, oder? Die Sache ist klar und eindeutig. Tatsächlich jedoch ist mein sündiges Fleisch gerade dabei, schlicht und ergreifend das zu tun, was es am besten kann: gegen den Geist Krieg führen – und in diesem Fall auch noch gegen Kimm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kimm sagt mir, dass auch sie einen ähnlichen inneren Kampf kennt, wenn ihre Vorstellungen mit meiner verantwortlichen Rolle als Mann kollidieren. Könnt ihr euch damit identifizieren, liebe Frauen? Sollte dein Mann vorschlagen, dir ein heißes Duftbad vorzubereiten, wird die Ehe plötzlich eitel Glückseligkeit, fast paradiesisch. Aber was geschieht, wenn seine Führung deinen Plänen zuwiderläuft? Gleichen dann seine Worte „Liebling, könntest du bitte …“ plötzlich dem Quietschen eines Messers auf dem trockenen Porzellanteller?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine beschäftigte Frau mit einem vollen Leben kann den unerwarteten Anspruch des Mannes fast wie einen Hinterhalt auf ihre Prioritäten empfinden. Kimm hat häufig einen Plan für den Tag zurechtgelegt, und da steht eine Menge drauf. Dies spiegelt ihren aufrichtigen Wunsch wider, mit den besten Absichten unserer Familie und Ehe zu dienen. Wenn aber meine Bitte bedrohlich danach aussieht, dass sie ihren sorgfältig geplanten Tages- oder Wochenplan über den Haufen werfen muss, dann kann ihr bis-lang nobles Unterfangen recht schnell zu einem unterschwelligen Verlangen werden, ihr Leben doch nach ihren eigenen Bedingungen zu managen und zu bestimmen. Wenn der Ehemann dann freundlich bittet: „Liebling, könntest du bitte …“, wird ihr das zu einer ‚Vorschlagsgranate‘, die einen Kampf in ihr auslöst. Sie will zwar keine Geist-Fleisch-Auseinandersetzung in diesem Moment, bekommt sie aber.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es schon suspekt ist, die Schuld für die eigene Sünde auf den Partner abzuschieben, wie viel sonderbarer ist es dann, ''die Ehe selbst'' dafür verantwortlich zu machen? Geht das nur mir so, oder tun wir das alle hin und wieder?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn ich bei der Arbeit bin, geht’s mir gut“, hört man manchmal einen Verheirateten sagen. „Erst wenn ich nach Hause komme, fängt der Kampf an.“ Wie einfach ist es doch, den Satz: „Wir haben Eheprobleme!“ auszusprechen, als ob die Ehe selbst die Probleme schaffen würde!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hey, Bruder, bete bitte für mich? Meine Ehe ist problematisch (oder noch etwas sonderbarer: ‚sie hat Probleme‘). Er sagt nicht, dass er Probleme hat, sondern die Ehe hat Probleme. Ihm selbst geht es soweit ganz gut, aber er muss eben nur mit diesen ''Eheproblemen'' fertigwerden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze Konzept, das ich hier ausbreite, dass man nämlich sich selbst, Gott und seine Ehe sehen muss, wie Gott es tut, ist unerlässlich. Ohne eine klare biblische Denkweise gibt es keine echte Hilfe. Wenn du den Grund für deine Eheprobleme ''in'' deiner Ehe siehst, dann ist das, als ob man behaupten würde, die Schlacht am Bull Run sei durch das wirklich schwierige Farmland dort verursacht worden. Die Schlacht wurde ''auf'' Farmland geführt, die Ursache dafür lag aber woanders, nämlich im Herzen der Menschen!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kam es denn zu diesem Krieg?  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursache unserer Ehekriege, meine Freunde, liegt weder in unserem Ehepartner noch in der Ehe selbst begründet. Es ist die Sünde in unseren Herzen – ausschließlich, vollständig, total und ohne Ausnahme. Dies wird in der Bibel durchweg so gelehrt, von der ersten Sünde bis zum letzten Gericht. Die Pharisäer wollten Sünde ebenfalls als etwas ‚da draußen‘ ansehen und versuchten, damit bei Jesus zu landen. Vergeblich, denn Er bietet uns eine überzeugende und völlig ausreichende Diagnose unseres Grundproblems an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Was aber aus dem Mund herausgeht, kommt aus dem Herzen hervor, und das verunreinigt den Menschen. Denn aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken: Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen; diese Dinge sind es, die den Menschen verunreinigen“ (Matthäus 15,18-20a).''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobus greift dieses Grundprinzip der menschlichen Natur auf und bringt es in unseren persönlichen Beziehungen zur Anwendung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Woher kommen Kriege und woher Streitigkeiten unter euch? Nicht daher: Aus euren Lüsten, die in euren Gliedern streiten? Ihr begehrt und habt nichts; ihr tötet und neidet und könnt nichts erlangen; ihr streitet und führt Krieg. Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet; ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr übel bittet, um es in euren Lüsten zu vergeuden“ (Jakobus 4,1-3).''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So einfach ist das. Alle meine Worte oder Handlungen kommen aus einem einzigen Ort: meinem Herzen. Gott liebt uns so sehr, dass Er uns nicht auf eine ewige Suche schickt nach den Antworten auf die verwirrenden Fragen der Ehe. Das Problem ist nicht um uns herum oder irgendwo außerhalb von uns. Das Problem besteht in uns, in dem großen Widerstand, der in uns ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
G.K. Chesteron schrieb einmal einen Leserbrief auf einen Zeitungsartikel, der die Leser in aller Welt dazu aufrief, die alte Frage zu beantworten: „Was stimmt nicht mit der Welt?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Antwort war kurz und brachte es auf den Punkt: „Ich“&amp;lt;ref&amp;gt;Philip Yancey. Warum ich heute noch glaube. R. Brockhaus Verlag: Wuppertal, 2002. S. 69 (Original: Soul Survivor. Doubleday: New York, 2001).&amp;lt;/ref&amp;gt;. Was ist das größte Problem in meiner Ehe? Ich bin es.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Nebel des Krieges  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du schon einmal den Ausdruck „der Nebel des Krieges“ gehört? Er will beschreiben, wie es ist, wenn mitten im Kampf plötzlich alles so chaotisch und unübersichtlich verläuft, dass man nicht mehr durchblickt. Im „Nebel des Krieges“ tun Menschen Dinge, die man nicht von ihnen erwartet hätte und von denen sie selbst geschworen hätten, sie niemals tun zu können. Der Krieg zwischen Fleisch und Geist scheint genauso zu sein – wir werden einfach von dem Impuls, der momentan am stärksten ist, hin- und hergeworfen. Und in diesen Zeiten können wir Dinge sagen und tun, für die wir uns niemals fähig gehalten hätten. Was bringt uns dazu, etwas zu tun, was wir hinterher bedauern? Schau dir die Antwort des Apostel Paulus an, der in Römer 7 von der Frontlinie berichtet:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Denn ich habe nach dem inneren Menschen Wohlgefallen am Gesetz Gottes. Aber ich sehe ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich in Gefangenschaft bringt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist“ (Römer 7,22-23).''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus hat festgestellt, dass Sünde eine Absicht hat, eine Zielsetzung. Er entdeckte ein Gesetz, eine Art ‚Betriebssystem‘ (für alle Computerfreunde unter uns), das in uns abläuft. Paulus sagte: „Ein Teil von mir hat Freude an Gottes Gesetz, aber ich sehe ein anderes Gesetz in mir, das versucht, mich in Gefangenschaft zu bringen.“ Hast du dich selbst oder deinen Ehepartner jemals sagen hören:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Ich kann nicht glauben, das getan zu haben!“&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
„Wo kam das plötzlich her?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Das bin ich einfach nicht!“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus kann das nachempfinden. Er nennt es das ''„Gesetz der Sünde“'', das in dir arbeitet. Dieses Gesetz widersteht explizit deinem Verlangen nach Gott und speziell, dass das Gesetz Gottes dir ins Herz geschrieben wird. Das Gesetz der Sünde möchte dich in die Gefangenschaft der Sünde bringen. Das ist trotz deiner Heilsgewissheit eine ernsthafte Angelegenheit. Jede Sünde kann versklavend wirken. Alle Sünde richtet Schaden an, der komplexe und lang anhaltende Auswirkungen haben kann. Wir ernten wirklich, was wir säen, und unsere Kämpfe haben tatsächliche Konsequenzen. Es sind keine Kriegsspiele, es ist tatsächlich Krieg!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willkommen in der Realität!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R.C. Sproul schreibt: „In gewisser Weise ist das Leben nicht kompliziert, bis man Christ wird. Wenn wir vom Geist geboren werden, dann werden wir in einen heftigen Kampf zwischen dem alten und dem neuen Menschen hineingeboren.“&amp;lt;ref&amp;gt;R.C. Sproul. Pleasing God. Tyndale House Publishers: Wheaton, IL, Neuauflage 1994. S. 150.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bist du Christ? Bist du verheiratet? Dann bist du neuer Mensch ''und'' alter Mensch; Mann des Geistes ''und'' Mann des Fleisches; Frau des Geistes ''und'' Frau des Fleisches. Und mitten in deinem eigenen Herzen findet eine Schlacht statt!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mich vor sechsundzwanzig Jahren bekehrt und habe immer noch das ''„Gesetz der Sünde“'' in mir. Lass dich durch das Wort „Gesetz“ nicht irritieren; es bedeutet nicht, dass wir als Christen immer noch unter der absoluten Herrschaft der Sünde stehen oder dass wir beständig unsere Sünden sühnen müssten. Nein, die Sühne für die Sünden unseres gesamten Lebens ist durch unseren wunderbaren Erretter am Kreuz bereits vollständig erwirkt! Aber der aktive und unnachgiebige Einfluss der Sünde in uns bleibt bestehen. Er wird als ein „Gesetz“ dargestellt, weil er auf diese Weise auch in uns operiert – er versucht, uns zu kommandieren und zu unterwerfen. Er besteht auf der Einhaltung seiner ‚Anordnungen‘. Er torpediert unser Bestreben, etwas Heiliges tun zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir an, ich bin nach einem langen Arbeitstag auf dem Nachhauseweg und freue mich auf einen gedeckten Tisch, eine nette Begrüßung durch meine Frau und eine heitere Stimmung im Haus. Meine Bequemlichkeit ist dem Gesetz der Sünde selten eine Bedrohung. Nehmen wir aber weiter an, dass Kimm mir als Zweites oder Drittes mitteilt: „Wir müssen über etwas sprechen, was heute passiert ist …“, und ihre Stimme verrät mir sofort, dass da ein Kind irgendetwas angestellt hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß dann, was zu tun ist. Ich weiß um meine Verantwortung, die Familie zu führen. Ich verstehe auch die Schwere der Situation. Ich erkenne sogar, mit welcher Weisheit ich die Dinge schnell angehen könnte. Aber das Gesetz der Sünde setzt nun im selben Moment an; es möchte bewirken, dass ich irgendetwas anderes ''außer'' dem einzig Richtigen tue. Es schlägt also einen ansprechenderen Plan vor: Bringe einen tiefen Seufzer in Richtung deiner Frau auf den Weg („Musste das denn passieren?“), belle dein Kind, das zufällig am nächsten steht, mit irgendeiner allgemeinen Zurechtweisung an und ziehe dich dann an den Computer zurück, um nach neuen Updates oder eingegangenen Mails zu schauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verhalte ich mich, wenn das Gesetz der Sünde mir einen solchen Befehl erteilt?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hält dich inmitten einer Auseinandersetzung, wenn du ''weißt'', dass du Unrecht hast, davon ab, innezuhalten und zu sagen: „Okay, du hast recht, es tut mir leid!“? Das Gesetz der Sünde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was denkst du, ist der größte Hinderungsgrund für eine regelmäßige Andachtszeit? Jawohl, das Gesetz der Sünde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dir bewusst wird, dass deiner Ehe eine romantische Investition guttun würde, warum unternimmst du dann nichts dergleichen? Wiederum dasselbe – wegen dem Gesetz der Sünde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise sind wir Experten darin, das Gesetz der Sünde im Leben unseres Partners festzustellen, aber weit weniger scharfsinnig dabei, wenn es darum geht, dessen Aktivitäten bei uns selbst zu erkennen. Das Gesetz der Sünde kann sich auch schnell anfühlen wie ein „so bin ich halt“ oder „das bin einfach ich“. Schließlich kommen die Befehle dieses Gesetzes ja auch aus unserem Innern. Aber jeder verheiratete Mann oder jede Frau muss in der Lage sein, mit Paulus zu sagen: ''„Ich finde also das Gesetz, dass bei mir, der ich das Gute tun will, nur das Böse vorhanden ist“ (Römer 7,21)''.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren einst Bürger des finsteren Reiches der Sünde, sind aber jetzt – durch das vollendete Werk Jesu am Kreuz – Bürger von Gottes Reich des Lichts. Jedes dieser Reiche hat für seine Bürger unterschiedliche Gesetze, denen es zu gehorchen gilt. Bürger des Reiches des Lichtes zu sein, garantiert unser endgültiges Ziel. Doch die Sünde vermag es, unsere Herzen zwischen dem Jetzt und dem Dann in eine ziemlich starke Nebelmaschine zu verwandeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verrat der Sünde  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sünde hat drei Wesenszüge, die sie in die Lage versetzen, solch dichten Nebel zu erzeugen: Sünde ist gerissen, Sünde ist verführerisch, Sünde ist verräterisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sünde ist gerissen  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sünde ist gerissen. Sie ist von Natur aus hinterlistig und extrem betrügerisch. Sünde bleibt schlau im Hintergrund, während sie versucht, uns zu steuern und gefangenzunehmen. Aber anders als ein Betrüger, der uns nur unser Geld abnehmen möchte, will die Sünde uns von Gott trennen. Durch ihre Lügen drängt sie uns zu einer verkehrten Sicht unserer Beziehung mit Gott.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dabei sind wir doch von Gott ''lebensabhängig''. Er ist unser gütiger Versorger, unser weiser und liebevoller Vater, der unser Bestes verfolgt und uns alle guten Dinge zuteilwerden lässt. Die Sünde möchte Gott aber so darstellen, als müsse Er uns alles erfüllen, was uns so einfällt. Dementsprechend soll Er auch alles ‚wegzaubern‘, was uns im Wege steht oder was uns auf die Nerven geht. Und wenn das nicht passiert, dann will die Sünde Gott so hinstellen, als sei Er ein launischer und engstirniger Despot, des-sen Unfähigkeit oder Weigerung, unsere Bedürfnisse zu stillen, der Grund all unserer Probleme sei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl wir von Gott ''gesegnet'' wurden, möchte die Sünde uns dahin bringen, uns als ''Opfer'' Gottes zu sehen. So wirkt die Sünde jetzt. Und so wirkte sie von Anfang an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sünde ist verführerisch  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 1. Mose 3 verwickelt die Schlange Eva mit den Worten ''„Ja, sollte Gott gesagt haben …?“ (1. Mose 3,1; Luther 1984)'' in ein Gespräch. Als sie antwortet, beginnt die Schlange ihre Feindschaft gegen Gott zu offenbaren, indem sie Gottes Wort offen widerspricht und Seinen Charakter verdreht. ''„Da sagte die Schlange zur Frau: Keineswegs werdet ihr sterben! Sondern Gott weiß, dass an dem Tag, da ihr davon esst, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses“ (1. Mose 3,4-5)''.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will diese Aussage einfach mal in der Sprache der Sünde wiedergeben: „Sei nicht dumm, Eva, du wirst nicht sterben. Gott weiß, was geschieht, wenn du diese Frucht isst – du wirst wie Gott werden … Und davor fürchtet er sich! Tatsächlich erzittert Gott vor einem selbstbestimmten, gottähnlichen menschlichen Wesen, wie du es bist. Deshalb möchte er verhindern, dass du von diesem Baum isst. Pass auf, Eva, das wird dich erstaunen: Gott enthält dir etwas vor! Damit widerfährt dir eine Ungerechtigkeit … Vergiss nicht, Eva, du hast Rechte!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spulen wir das nochmals zurück. Der Verlauf dieser Unterhaltung war der Beginn einer katastrophalen Entwicklung. Die verantwortungsbewusste Eva, die sich von Gott geliebt wusste, wurde zum ‚Opfer‘ eines ‚verdächtigen‘ Gottes, der sich durch ihre Autonomie armselig bedroht fühlte. Durch ihre sanfte Verführung hat die Sünde das erste Paar – genau wie das auch bei uns der Fall ist – zu einer absolut irrsinnigen Schlussfolgerung gebracht: Dass man dem Gott, der uns gemacht hat und der uns jeden Augenblick in Seiner Hand hält, nicht vertrauen kann!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sünde ist verräterisch  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir die Sünde als gerissen und verführerisch erkennen, dann lichtet sich der Nebel des Krieges, und die Zerstörung, Sinnlosigkeit und die Verluste, die die Sünde hervorruft, können deutlich erkannt werden. Thomas Watson schrieb: „Die Sünde hofiert uns erst, und dann tötet sie uns. … Jeder, den die Sünde getötet hat, ist auch von ihr verraten worden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Watson. Die Lehre der Buße. 3L Verlag: Friedberg, 20024. S. 121 (Originaltitel: The Doctrine of Repentance. Banner of Truth: Edinburgh, 1988, Erstauflage 1668).&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier wird das Wort ‚verraten‘ gebraucht, um zu beschreiben, wie eine Vertrauensbeziehung missbraucht wird, um jemanden in die Hände seines Fein-des auszuliefern. Es ist die alte Lockvogel-Variante, eine Segensversprechung, die in einem Fluch endet. Watson betrachtete dabei dieselbe geistliche Realität, die auch Paulus gesehen hatte, als er in Römer 7, 24 schrieb: ''„Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes?“''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen sind wahrscheinlich niemals dazu in der Lage, Zorn zu empfinden, der vollkommen heilig ist. Es gelingt uns fast immer, einen gehäuften Teelöffel Selbstgerechtigkeit unterzumischen. Bedenken wir aber die bösartige Raffinesse, durch welche die Sünde uns fortwährend täuschen will, dann können wir einem wirklich heiligen Zorn doch recht nahe kommen, denke ich. Wenn wir den gemeinen Verrat der Sünde an uns als größtes Problem unserer Ehe erkennen, dann kann dies, wenn auch nicht einen vollkommen heiligen Zorn, zumindest aber doch eine tiefe Entrüstung in uns hervorrufen. Und das ist eine Emotion, die auf einem Schlachtfeld sehr nützlich sein kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jubel auf dem Feld des Sieges  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Freunde, wir ''müssen'' den Kampf mit der Sünde führen. Tun wir das nicht, wird sie uns überrennen. Aber wir haben eine Verheißung, die einen entscheidenden Unterschied bewirkt: Durch das Kreuz Christi ist die Schlacht schon gewonnen! Hör dir den Schlachtruf aus Römer 8 an:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Also gibt es jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich freigemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Denn das dem Gesetz Unmögliche, weil es durch das Fleisch kraftlos war, tat Gott, indem er seinen eigenen Sohn in Gleichgestalt des Fleisches der Sünde und für die Sünde sandte und die Sünde im Fleisch verurteilte, damit die Rechtsforderung des Gesetzes erfüllt wird in uns, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist wandeln“ (Römer 8,1-4).''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Bedeutung haben diese Verse für unseren Kampf mit dem Fleisch? Sie besagen, dass wir wegen zweier erstaunlicher Wirkungsweisen der Gnade Gottes Überwinder sind – egal wie besiegt wir uns vielleicht auf dem Schlachtfeld fühlen. Zum einen stehen wir als solche in Gottes Richtersaal, denen ''vergeben'' wurde; Gott sieht uns wegen des sühnenden Opfers Christi nicht mehr in Zusammenhang mit unserer Sünde. Zum anderen sind wir als ''Gerechte'' in Gottes Haus willkommen; Christi Gerechtigkeit wurde uns zugerechnet! („Zugerechnet“ bedeutet, dass Gott die Gerechtigkeit Jesu als unsere eigene bewertet.)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott sieht in dir weit mehr als nur einen Sünder, dem vergeben wurde. Er sieht dich als eine heilige Person an. Obwohl die Kraft der Sünde weiterhin in dir am Wirken ist, wurde deren Herrschaft über dir gebrochen, und Gott sieht dich nicht mehr in Verbindung mit ihr. Bitte versuche das zu verstehen: Egal wie intensiv du noch mit Sünde kämpfst, du führst diesen Kampf als Sünder, dem vergeben wurde. Du kämpfst auf der Seite Gottes, und Er wird schlussendlich den Sieg davontragen!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie beeinflusst unsere Beziehung zu Gott nun diesen Kampf? Im erwähnten Abschnitt aus Römer 8 schreibt Paulus, dass der Heilige Geist an unserer Stelle am Wirken ist, wenn wir ''„nach dem Geist wandeln“''. Dies klingt wie die Sprache von Galater 5, wo die Kraft des Geistes mit der Kraft des Fleisches verglichen wird. Die Frucht des Geistes überwindet die Werke des Fleisches (Verse 18-25). Hier im Römerbrief vergleicht Paulus nun zwei Gesetze miteinander: das Gesetz der Sünde wird vom Gesetz des Geistes überwunden. In beiden Fällen finden wir dieselbe Wahrheit, nämlich ein Leben, freigesetzt von der Tyrannei der Sünde, und ein Herz, das sich zunehmend im Einklang mit der Herrschaft Christi befindet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehen von Christen werden auf einem Feld großer geistlicher Schlachten geschlossen und gelebt. Aber es handelt sich um einen Krieg, der bereits gewonnen wurde. Unser wahrer Gegner befindet sich nicht neben uns im anderen Bett, sondern in unseren Herzen. Unser Feind sind die Begierden des Fleisches, die den Bestrebungen des Geistes widerstehen. Sie sind der einzige und wahre Feind unserer Ehe. Wir müssen diesen Feind gut kennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vielleicht überraschende Entdeckung der wahren Natur der uns innewohnenden Sünde markiert nicht das Ende unserer Ehekrisen, ist aber ein wichtiger Anfang. Es ist der Anfang einer neuen Freude an unserem Erretter und an unserem Ehepartner. Das beinhaltet auch die Wahrheit, dass es keine verlorenen Fälle und hoffnungslosen Konflikte gibt. Jeder Tag ist neu voller Gnade und voller Kraft zum Bekennen, Lieben, Vergeben und Wiederherstellen. Besser noch: Ehekonflikte sind nicht mehr nur etwas, was wir irgendwie durchstehen – in der Hoffnung, auf der anderen Seite relativ unbeschadet anzukommen. Sie tragen in gewisser Weise sogar erlösende Chancen in sich. Können sie doch gerade den Beweis dafür liefern, dass der Krieg mit der Sünde durch Christus gewonnen ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie gesagt, was wir bislang in diesem Buch zusammengetragen haben, ist nur der Anfang. Nachdem wir nun gesehen haben, wie die Sünde ''mit uns'' umgeht, müssen wir im nächsten Kapitel darüber sprechen, wie wir häufig ''auf sie'' reagieren. Denn un-sere jeweilige Reaktion auf das Gesetz der Sünde bestimmt den Ausgang eines einzelnen Gefechtes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begannen dieses Kapitel mit der Schlacht bei Bull Run während des amerikanischen Bürgerkrieges. Die Schlacht fand weitgehend auf dem Gelände eines Farmers namens Wilmer McLean statt. Nach der Schlacht entschied Wilmer, dass er dem Geschehen doch etwas zu nahe war, und zog deshalb von dort weg – so weit es ihm möglich war. Er siedelte sich in einem kleinen ländlichen Dorf im südlichen Virginia an. Vier Jahre gingen ins Land, und Wilmer lebte in relativem Frieden – bis zum April 1865. Dann trafen die vom Krieg aufgeriebenen Armeen von General Grant und General Lee erneut aufeinander, nur wenige hundert Meter von Wilmer McLeans neuem Zufluchtsort in Appomattox, Virginia, entfernt. Zum Glück für Wilmer – und das restliche Land – machten die Widersacher dann aber ihren Frieden miteinander, anstatt ihren Konflikt erneut mit Waffen auszufechten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob Wilmer Christ war, aber seine Odyssee hat mir einiges zu sagen. Zum einen: Egal wie sehr wir es versuchen, wir können dem Krieg mit der Sünde in diesem Leben nicht entkommen. Zum anderen, und das geht tiefer: Das Ende des Krieges bedeutet Frieden. Wenn wir diese Schlacht in uns führen und auch unserem Partner in seinem Kampf helfen, haben wir die Zuversicht, dass sie eines Tages zu Ende sein wird und der Friede, der uns jetzt schon in Christus bewahrt, uns vollkommen und auf ewig gehören wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

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		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wenn_S%C3%BCnder_sich_das_%E2%80%9EJa-Wort%E2%80%9C_geben/Eine_Spritztour_machen:_Eine_Probefahrt_deiner_Lehr%C3%BCberzeugung</id>
		<title>Wenn Sünder sich das „Ja-Wort“ geben/Eine Spritztour machen: Eine Probefahrt deiner Lehrüberzeugung</title>
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				<updated>2009-08-24T16:26:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | When Sinners Say I Do/Taking it Out for a Spin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was bringt es, den Motor aufheulen zu lassen, wenn wir doch nirgendwo hinfahren?“ Das ist wirklich eine berechtigte Frage, oder? Im Nachhinein denke ich, dass ich aber, dass ich kurzzeitig einen Blackout hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Terry, mein dreizehn Jahre alter Kumpel, hatte beschlossen, die Kinder aus der Nachbarschaft zu beeindrucken. Er nahm die Schlüssel vom Wagen seines großen Bruders, startete den aufgemotzten Chrysler, der in der Einfahrt stand, und ließ den Motor aufheulen. Ich schloss mich als Co-Pilot an, da ich erst zwölf war und damit viel zu jung, um die gewaltige Verantwortung zu übernehmen, einen Motor aufheulen zu lassen. Rauch bildete sich am Auspuffrohr, als Terry, auf dem Fahrersitz thronend, das Gaspedal durchdrückte. Der Plan ging auf und verursachte ordentlich Auf-ruhr. Ich glaube, selbst aus Kanada mussten Kinder herbeigeströmt sein, um sich die Sache anzuschauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu jenem Zeitpunkt entstand in meinem Kopf die Frage – ich hätte es wohl bei der Frage ''belassen'' sollen – ob es Sinn macht, mit dieser unglaublichen Maschine einfach an Ort und Stelle zu bleiben, wo doch alles bereit war, um loszufahren. Meine Hand griff langsam zum Schaltknüppel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Terry bekam davon nichts mit. Er winkte der größer werdenden Gruppe von Kindern zu, ein triumphierendes Lächeln auf den Lippen. Im Reich der Kinder entsprach dies dem Gewinnen eines Formel-1-Rennens. Aber er wusste nicht, dass das Rennen noch gar nicht begonnen hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Sekunde genau schob ich den Schaltknüppel gerade dann auf die Fahr-Position, als er aufs Gaspedal trat. In diesem Augenblick lernte ich zwei Dinge: Der Chrysler war ein Geländewagen! Und Terry hatte noch nie etwas von Bremsen gehört.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Glück war die Panik zu unseren Gunsten, da Terry instinktiv die Unfallstellung einnahm, die so etwas wie eine sitzendkauernde Haltung war. Irgendwie sprang der Gang raus, wir wurden langsamer und kamen schließlich zum Stehen, ohne ein Haus, einen Baum oder gar einen Menschen angefahren zu haben. Wir dachten, dass nichts passiert wäre … bis wir ausstiegen und in ein Meer strenger Elterngesichter starrten. Sie werden doch hoffentlich verstehen, wie sinnlos es ist, einfach so im Auto zu sitzen, ohne loszufahren?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie verstanden es leider nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lege den Gang ein  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bringt zwei Heranwachsende dazu, auf solch wagemutige Art und Weise zu handeln (beziehungsweise auf so leichtsinnige Art und Weise, das hängt ganz von der Sichtweise ab)? Teenager wollen einfach nicht stillsitzen. Sie wollen in ihrem Leben den Gang einlegen. Und von diesem rastlosen Verlangen gibt es auch etwas in unserer Beziehung zu Gott. Gottes Gnade, in uns am Wirken, drängt uns geradezu, nicht nur hinter dem Lenkrad zu sitzen, sondern das, was wir erkennen, auch in Gang zu setzen. Wenn Gott uns errettet, dann werden wir zu uns bis dahin unbekannten Dingen hingezogen – zu Heiligkeit, Wahrheit, zur Bibel und zu Gottes großer Liebe. Je mehr wir dann lernen, desto mehr haben wir das Verlangen, das, was wir von Gott gelernt haben und was wir glauben, auch umzusetzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie tun wir das? Wie legen wir bei dem, was wir über Gott wissen, den Gang ein – besonders in unserer Ehe? Biblisch gesprochen bedeutet „theologisch den Gang einlegen“ in die Straße der Weisheit einzubiegen. In der Bibel ist Weisheit kein mystisches Wissen oder einfach eine Art Überlebenskunst. Sie ist das Leben und die Entscheidung eines Menschen, der auf die richtige Art und Weise mit Gott verbunden ist. Es ist die Anwendung des-sen, was wir als wahr erkannt haben. Der Theologe Graham Goldsworthy schreibt,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„… [Weisheit] ist nicht vorrangig eine Funktion unserer Schlauheit, auch nicht davon, wie viele Informationen wir in unseren Kopf gestopft haben. Es ist eher eine moralische Entscheidung, unabhängig von Gott zu sein oder uns Ihm in unserem Denken und Handeln unterzuordnen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Graham Goldsworthy. Gospel and Wisdom: Goldsworthy Trilogy. Paternoster Press: Carlisle, UK, 2000. S. 528.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg der Weisheit ist all denen zugänglich, die an das Evangelium glauben, weil Jesus selbst unsere Weisheit ist (1. Korinther 1,30). Deshalb können wir zuversichtlich um Weisheit bitten und erwarten, dass Gott sie uns gewähren wird (Jakobus 1,5). Dieser Weg ist uns aufgrund des Evangeliums zugänglich. Weisheit bezüglich unserer Ehe findet man also nicht bei Ratgebern oder in Erfolgsrezepten. Man findet sie, indem man seinen Glauben „in die Gänge bringt“ und dann die Straße der Weisheit mit Gott am Steuer entlangfährt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum also den Motor unserer Theologie über die Sünde nur aufheulen lassen, ohne das Fahrzeug auch in Gang zu setzen? Wozu besitzt man ein leistungsfähiges Auto, wenn es nur in der Garage herumsteht? Man kommt dann vorwärts, wenn man bei seiner Theologie den Gang einlegt und herausfindet, was möglich ist. Im Folgenden biete ich dir vier Straßen an, auf denen du üben kannst. Ich bin überzeugt, dass deine Ehe ein großer Segen wird, wenn du auf diesen Straßen sicher fahren lernst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Gang: In Demut – Misstraue dir selbst  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr wichtig, dass wir als Christen sehr skeptisch sein sollten, uns als gerecht hinzustellen. Wir vertrauen doch allein auf Christus und Sein Verdienst. Wahre Demut bedeutet, zuversichtlich aus der Gerechtigkeit Christi zu leben, aber der eigenen gegenüber misstrauisch zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort „Verdacht“ hat oft einen Unterton. Über ihm schwebt eine unheilvolle Wolke – es ist beinahe immer negativ. Menschen in Untersuchungshaft sind verdächtig. Banden bei Nacht sind verdächtig. Lächelnde Kinder neben einer leeren Keksdose sind verdächtig. Christen sollten deshalb besser nicht verdächtig sein. Oder doch?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehen wir auf der Straße deines letzten Konflikts etwas zurück. Deine Frau sagte etwas, und du sagtest auch etwas, und schon fing es an, schiefzulaufen – das passiert immer wieder. Wenn wir nun als Ehepartner dem Konflikt auf den Grund gehen möchten, ist es dann nicht von Vorteil, ein demütiges Misstrauen unseren Herzen gegenüber zu haben? Ja, ganz gewiss. Denn das beeinflusst sehr stark, ob wir möglicherweise schon vorverurteilen und wie wir überhaupt an die Sache herangehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mag dich schockieren, aber wir ''sollten'' misstrauisch sein … nicht nur in besonderen Fällen, sondern beständig, und das auch wurzeltief. Ich sollte, als der schlimmste aller Sünder, in den täglichen Konfliktsituationen meiner Ehe ''vorwiegend'' und ''regelmäßig mir selbst gegenüber'' misstrauisch sein! Das bedeutet, zwei Dinge zuzugeben: Mein Herz spielt eine wichtige Rolle in meinem Verhalten und neigt ständig dazu, sich Gott und Seinen Wegen zu widersetzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich musst du auf diesem Gebiet sehr üben; denn die Demut eines gesunden Selbstmisstrauens kommt nicht von allein. Sie ist eine Nebenstraße, die nicht sehr häufig befahren wird. Umso besser kannst du auf ihr üben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du mit deinem Ehepartner streitest oder einen zurückliegenden Streit beurteilst, hast du schon jemals (laut oder leise) gesagt: „Gott kennt mein Herz!“? War dies ein tröstender und beruhigender Gedanke für dich? Hast du dir dabei gedacht, dass eine göttliche Untersuchung deiner tiefsten Beweggründe und Motive nichts anderes als reinste Sündlosigkeit ans Licht bringen würde? Wenn dem so ist, dann hast du dich auf einem gefährlichen Streckenabschnitt ohne Leitplanke und wahrscheinlich schon auf direktem Wege zum Absturz in die Schlucht der Selbsttäuschung befunden. Was für ein schrecklicher Unfall! Wenn du aber den Beweggründen deines Herzens gegenüber misstrauisch bist, dann fährst du geistlich gesehen auf der sicheren Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Eheprobleme könnten gelöst werden, wenn Mann und Frau wirklich so lebten, als ob sie „Sünder“ wären, die sich das Ja-Wort gegeben haben. Sünder, die demütig sind, lernen mit der Zeit immer mehr über ihr Herz. Auf diese Art und Weise entdecken sie, was wirklich abläuft, dass nämlich das Betonen ihrer eigenen Gerechtigkeit die Wahrheit des Evangeliums untergräbt. Warum also nicht anerkennen, was das Kreuz über dich aussagt? Genieße doch die Wahrheit, die J.I. Packer so anschaulich ausspricht: „Unsere besten Werke sind von Sünde durchzogen und beinhalten etwas, für das wir Vergebung brauchen.“&amp;lt;ref&amp;gt;J.I. Packer. A Quest for Godliness: A Puritan Vision of Christian Life. Crossway Books: Wheaton, IL, 1990. S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hört sich das düster an? Ja, das tut es, aber es ist eine sichere Straße.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Gang: In Aufrichtigkeit – Überprüfe dich selbst  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht hast du die Geschichte vom Hinterwäldler schon gehört, der seine Familie zum ersten Mal in die große Stadt mitnimmt. Die Familie, fasziniert von den hohen Wolkenkratzern, folgt einer Menschenmenge durch eine seltsame, sich langsam drehende Glastür. Als sie in einem riesigen Eingangsbereich ankommen, staunen die Mutter und ihre Tochter über eine gleitende, silberne Treppe. Der Rest der Familie geht weiter in das Gebäude hinein und steht nach einigen Minuten vor einer großen Wand, in der sich mehrere glänzende Metalltüren mit leuchtenden Knöpfen an der Seite befinden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie so auf die blinkenden Nummern über den Türen starren, geht eine ungepflegte alte Frau mit einer roten Einkaufstasche auf die Türen zu. Wie von Zauberhand bewegt, öffnen sich die Türen zu einem kleinen, leeren, holzverkleideten Raum. Die Frau steigt ein, und die Türen schließen sich hinter ihr. Der Vater schaut mit den Seinen fasziniert hinterher: Was geschieht da drin? Warum wollte die Frau in so einen kleinen Raum hinein? Nach ein paar Minuten öffnen sich die Türen wieder, und heraus kommt eine hübsche Frau, die schwungvoll mit einer roten Einkaufstasche in der Hand an ihnen vorbeieilt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen vom Unterhaltungswert mag ich diese Geschichte, weil sie von einer allgemeinen Neigung erzählt, die wir alle haben: Wir wollen unsere Eheprobleme oft lösen, indem wir unsere Ehepartner „in Ordnung bringen“. In einem späteren Kapitel werden wir überlegen, was zu tun ist, wenn Liebe es mit sich bringt, die Sünde unseres Ehepartners anzusprechen. Aber damit sollte man in einer Ehe nicht ''beginnen''. Die Bibel gibt uns keine Erlaubnis, die Sünde des Ehepartners zu einer Angelegenheit höchster Priori tät zu erheben. Hier muss ich erheblich langsamer werden, demütiges Selbstmisstrauen üben und mein eigenes Herz zuerst inspizieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schau dir an, was Christus dazu sagt, wie wir der Sünde anderer begegnen sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Was aber siehst du den Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den Balken aber in deinem Auge nimmst du nicht wahr? Oder wie wirst du zu deinem Bruder sagen: Erlaube, ich will den Splitter aus deinem Au-ge ziehen; und siehe, der Balken ist in deinem Auge? Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge! Und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus deines Bruders Auge zu ziehen“ (Matthäus 7,3-5).''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stell dir einen Ehemann vor, der eine Bahnschwelle vor dem Gesicht hat und versucht, aus dem Auge seiner Frau ein Staubkörnchen zu entfernen. Er wird sie schwer verletzen, bevor er sich auch nur im Ansatz um ihr Staubkörnchen kümmern kann. Allein sich ihr mit dieser Waffe zu nähern, fügt ihr schon Schmerzen zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus verwendet das Bild vom Balken und vom Splitter, um aufzuzeigen, dass diese Herangehensweise falsch, ineffektiv (gelinde gesagt) und absurd ist. Wenn unser Ziel ist, die Sünde eines anderen anzusprechen, dann erklärt Jesus, dass uns ''unsere eigene Sünde'' zuerst bedrohlich groß werden muss. Das sollte uns mit Ab-stand das wichtigere und bedeutsamere Anliegen sein. Auffällig ist hier das Wort „Heuchler“, um die zu beschreiben, die sich auf den Splitter konzentrieren. Warum eine solch harte Beurteilung? Das hängt mit der Sichtbarkeit des Balkens zusammen. Jesus sagt, dass es nicht einfach nur falsch ist, den „offensichtlichen“ Balken zugunsten des nicht so offensichtlichen Splitters zu ignorieren, es ist sogar heuchlerisch. Anders ausgedrückt: Es mangelt an Aufrichtigkeit, wenn man ein großes Problem ignoriert, um sich um et-was Banales zu kümmern – nur weil man sich eben lieber damit beschäftigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir einmal an, du hattest mit deinem Ehepartner vor Kurzem eine Auseinandersetzung, zu welcher beide Sünde beigetragen haben (das beschreibt übrigens so ziemlich jede Auseinandersetzung, die du jemals hattest). Was würde geschehen, wenn du diese Auseinandersetzung im Lichte der gerade genannten Gedanken untersuchen würdest ''und auch dein Ehepartner dies täte''? Was wäre, wenn du den Balken (und nicht den Splitter) als den deinigen sähest … und dein Ehepartner den Balken (und nicht den Splitter) ebenfalls sich selbst zuschriebe? Läge dann einer von euch falsch? Wäre das eine falsche Anwendung dieser Verse? Das glaube ich nicht. Im Gegenteil, es wäre die genau richtige Anwendung!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus geht es hier nicht darum, wer in einer bestimmten Situation ''schuldiger'' ist. Seine Betonung liegt auf deinem Blickwinkel, was du als ''offensichtlichste Tatsache'' empfindest, sobald es um Sünde geht. Er fordert dazu auf, die Betrachtung des Vorganges bei sich selbst zu beginnen. Wenn wir bedenken, wer wir im Vergleich zu Gott sind und welche Sünde uns noch innewohnt, dann handelt es sich um nichts anderes als um eine normale Grundanständigkeit, zuerst über die eigene Sünde nachzudenken, bevor man sich um die Sünde seines Ehepartners kümmert. Verhalten wir uns an dieser Stelle anders, dann mangelt es uns an Integrität, an Aufrichtigkeit. Es ist scheinheilig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisheit verbindet Aufrichtigkeit auf einfache Weise mit Demut. Wenn du dir selbst ''misstraust'' (Demut), dann inspizierst du dich selbst zuerst (Ehrlichkeit). Diese Straße erscheint uns schmal, weil wir ständig auf der Suche nach einer Ausfahrt sind, um uns auf die Sünden anderer zu konzentrieren. Bleiben wir aber auf dieser Straße, dann können wir sicher sein, dass sie uns dahin bringt, wo Jesus uns haben möchte. Wie bleiben wir also auf der schmalen Straße der Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei deiner Wahrnehmung gegenüber misstrauisch und sieh zu, dass du sie zuerst in Augenschein nimmst. Steht deine Einschätzung, was die Sünde deines Ehepartners anbelangt, von vornherein klar und präzise fest, sobald ein Konflikt auftritt? Freust du dich auf den Moment, wo du die folgenden aufschlussreichen Worte aussprechen kannst: „Liebling, wenn du die Sache mal objektiv betrachtest, dann musst du deine Sünde doch zugeben?“ Hüte dich vor dieser „Ausfahrt Stolz“.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand ist allwissend, und wir sind auch keine alttestamentlichen Propheten, die Urteile verkünden. Wir sind Heilige, die immer noch Sünder sind. Wir erkennen nur stückweise (1. Korinther 13,12), und weil wir nicht das gesamte Bild sehen, könnten wir doch falsch liegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, vielleicht denkst du, dass du ''wirklich'' objektiver als dein Ehepartner bist. Aber selbst wenn das zuträfe, wäre deine Objektivität immer noch mit Sünde behaftet. Du musst ein Bewusstsein deiner eigenen sündigen Antriebe und deines sündigen Verlangens grundsätzlich in solche Gespräche mit einbeziehen, und zwar so, dass dies ''spürbarer'' und ''lebendiger'' als dein Bewusstsein für die Sünden deines Ehepartners ist. Dies wird deinen Ärger verringern und deine Stimme sanfter machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermeide auch die „Ausfahrt Selbstgerechtigkeit“. Deine Ehrlichkeit ruft dich dazu auf, deinen Motiven zu misstrauen und sie zu untersuchen. Und wenn du das tust, dann achte darauf, dass du das Infragestellen deiner selbst wirklich unternimmst, um deinen Ehepartner zu segnen, zu ermutigen und ihm zu helfen und nicht, um ein paar Tore für dich selbst schießen zu wollen. Hoffst du darauf, dass bewiesen wird, dass du alles richtig gemacht hast? Dass du bestätigt wirst? Dass du als geistlich ‚überlegen‘ aus der Sache hervorgehst? Wem willst du dienen – deinem Ehepartner oder dir selbst?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befindest du dich auf der Suche nach dem Staubkörnchen in deiner Ehe, dann kommt es wohl daher, dass deine Verdächtigungen dich fehlleiten und du den falschen Ehepartner untersuchst. Ehen gedeihen, wenn beide Partner lernen, auf der schmalen Straße der Integrität und gegenseitigen Ehrlichkeit zu bleiben. Zuallererst will ich meinem eigenen Herzen misstrauen und es untersuchen. Dort werde ich nicht nur die offensichtlichste Sünde finden, sondern auch die einzige Sünde, die ich selbst ändern kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Gang: Gib zu, dass Umstände lediglich existierende Sünde offenbaren  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage wird viel darüber gesprochen, wie wichtig Offenheit in einer Ehe ist. Allerdings sieht in der Realität das, was damit so befürwortet wird, eher aus wie ein Freibrief zum verbalen Abladen all dessen, was wir „fühlen“ – im Namen „emotionaler Ehrlichkeit“. Das verursacht in der Praxis eher große Verletzung und Schmerz. Obwohl Offenheit in einer Ehe unbedingt erforderlich ist, muss sie jedoch Vertrauen aufbauen und nicht Verletzungen erzeugen. Das Problem liegt nicht in der Offenheit an sich, sondern darin, welches Ziel mit den „ehrlichen“ Worten verfolgt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wir schon gesehen haben, stammen unsere Probleme aus der Art und Weise, wie unser Herz mit äußeren Umständen umgeht. Wenn wir die Weisheit des Evangeliums annehmen, dann sehen wir Gottes Hand in jeder Situation, die uns damit zum Besten dient. In der Ehe bedeutet dies, dass Gott Gelegenheiten schafft, um Sünde aufzudecken und sich dann mit dieser Sünde zu befassen, die uns ja daran hindert, weise zu leben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich zum Glauben an Jesus Christus gekommen war und bevor ich heiratete, bildete ich mir ein, dass ich geistlich gesehen reif wäre. Meine Heiligkeit war weitgehend eingebildet. Wenn Unwissenheit Glückseligkeit bedeutet, dann lebte ich in ständiger Ekstase. Die seltenen Betrachtungen meines eigenen Herzens ergaben kaum Anlass zur Verbesserung. Ich lebte in der Erwartung, dass Gott jeden Augenblick einen Wagen schicken würde, um mich wie Elia in den Himmel zu befördern. Ich war quasi ein Paradebeispiel eines Menschen, der dringend eine „Lehre von der Sünde“ brauchte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geschah es. Ich heiratete und wurde zu jemandem, der die Schuld auf andere schiebt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
John Bettler sagte: „Dein Ehepartner wird immer deinen Götzen aufspießen.“ (Dr. Bettler, wo waren Sie vor 25 Jahren?) Verheiratet zu sein hat meinen Götzen jedoch nicht nur aufgespießt, es hat ihn drei Meter hoch vors Haus gehängt. Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich dachte: „Solche Probleme hatte ich früher nie. Es muss an meiner Frau liegen.“ Die Wahrheit ist, dass ich schon immer einer war, der die Schuld auf andere schob – nur gab es nach meiner Hochzeit so viel mehr Gelegenheiten, dieses Fehlverhalten sichtbar werden zu lassen!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe natürlich die Ursache dafür, warum ich immer zur Schuldzuweisung neige, in meiner Verwandtschaft: Adam hat doch damit angefangen. „Ja, Herr, es liegt an dieser Frau, die Du mir gegeben hast“ (frei zitiert nach 1. Mose 3,12). Und ich nehme an, dass sich auch dein Schuldzuweisungsverhalten in der Ehe so wie bei Adam anhört.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es liegt an dem Ehemann, den Du mir gegeben hast.“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie nörgelt ständig.“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Er ist so grob zu mir.“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dieser Mensch ist ganz anders als ich.“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Gedanken werfen uns – wie schon Adam vor langer Zeit – in die Kloake der Selbstrechtfertigung. Wenn wir versuchen, uns zu rechtfertigen, dann leugnen wir unsere Schuld gegenüber Gott. Aber das ist vergeblich. Die Schuld auf andere zu schieben, wird manche Menschen eine Zeit lang täuschen können, Gott jedoch wird es nie täuschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schuld abschieben bedeutet, dass ich davon ausgehe, dass mein Ehepartner beziehungsweise die Ehepartnerin die Konflikte ''verursacht'' (denn die einzige Ursache ist Sünde). Ich schiebe die Schuld also auf einen anderen, obwohl ich von der Bibel her ''weiß'', dass ich schuld bin. Und trotzdem will ich jemand anderen davon überzeugen, dass ich es nicht bin.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du, wie dein böses Herz dem meinen ziemlich ähnelt? Beide wollen sie unbedingt Rehabilitation. Sie wollen darauf bestehen, dass uns etwas anderes dazu brachte, zu sündigen … etwas von außerhalb … jenseits unserer Kontrolle. Aha – die Umstände!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straße der Ehrlichkeit ist eine gerade Straße – sie verläuft mitten durch unser Herz. Wenn du schon einmal auf einer der langen, weiten Straßen Richtung Westen der USA gefahren bist, dann hast du sicher festgestellt, wie schnell du dich an die Landschaft gewöhnt hast. Diese endlosen Überlandstraßen sind nicht für Ausflugsfahrten gedacht, sondern dazu, schnell von einem Ort zum nächsten zu kommen. Die gerade Straße der Ehrlichkeit ist genauso. Du fährst auf ihr und siehst dieselben Versuchungen, die du schon immer gesehen hast, dieselben Spurrillen, die deine Gedanken schon immer abgelenkt haben. Ehrlichkeit zwingt uns dazu, uns mit den altbekannten Gewohnheitssünden, die noch in unserem Leben sind, direkt auseinanderzusetzen. Und das Reiseziel ist dabei immer dasselbe – der Fuß des Kreuzes, an dem für unsere Sünde gebüßt wurde und wo Christus, unsere Weisheit, bereit ist, uns in der Not zu helfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor nicht allzu langer Zeit startete mein Sohn den Rasenmäher – ohne es zu merken mit losem Öldeckel. Sobald der Motor heiß wurde, spuckte er wie ein Geysir das Öl aus – armer Junge. Da ich das Öl selten wechsle (soll heißen: nie), spritzte schleimiger, schwarzer Schlamm aus dem Motor hervor und bedeckte den Rasenmäher, meinen Sohn und alles im Umkreis von knapp zwei Metern. (Genau deshalb mähe ich nicht gerne unseren Rasen.)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Bild kann eine hilfreiche Veranschaulichung dafür sein, wie die in uns verbleibende Sünde funktioniert. Die Erbsünde füllt den „Motor“ unseres Herzens mit dem „Öl“ der Verdorbenheit – es ist schwarz, schmierig und verschmutzt alles, wenn es herauskommt. Und wer bringt es heraus? Umstände sind es, die den Motor erhitzen. Sobald er heiß ist, sprich unser Herz durch gewisse Ereignisse zu Zorn, Lust, Gier und Frust entfacht worden ist, wird das, was sich wirklich in uns befindet, herausgeschleudert. Die Umstände haben also lediglich dafür gesorgt, zu Tage zu bringen, was immer noch in uns drin ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In letzter Zeit etwas Hitze abbekommen?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer, ihr steigt ins Auto und entdeckt (‚seufz‘), dass die Benzinanzeige, an die ihr eure Frau noch erinnert habt, wieder auf „leer“ steht. Was geschieht? Hat eure Frau sich an euch versündigt? Vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Das Klagen und die Verachtung, die nun deinen Kopf füllen, wird das von der Tankanzeige oder von deiner Frau ''verursacht''? Von keinem der beiden! Denn dein Grollen führt dir nur deine Ungeduld und Unbeherrschtheit vor Augen, die schon immer im Motor deines Herzens schlummerte. Die Hitze hat sie nur entfacht und offensichtlich werden lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen, ihr seid empört, zum wiederholten Mal ist er die Treppe hochgegangen, ohne den Berg Kleidung, der doch unbedingt nach oben muss, auch nur zu berühren. Und schon rutscht die zynische Bemerkung heraus: „Zumindest in deiner Faulheit bist du konsequent!“ Der Motor heizt sich auf, der Deckel ist offen, und das Öl spritzt heraus!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habt ihr schon jemals darüber nachgedacht, weshalb es keine Berichte von Jesus gibt, wie Er frustriert und verärgert Türen hinter sich zuschlägt oder jemanden mit Schweigen bestraft, der Ihn verletzt hat? Warum war Jesus nie gereizt oder bitter oder feindselig? Die einfache, aber erstaunliche Antwort ist die: Wenn Sein Motor durch den Druck von Umständen aufgewärmt wurde, dann kam heraus, was sich in Ihm befand: Liebe, Gnade, Mitgefühl, Freundlichkeit. Christus hat nie mit Sünde auf die äußeren Umstände reagiert – noch nicht einmal, als man Ihn zu Tode folterte – weil der Motor Seines Herzens rein war. Das, was sich in Seinem Herzen befand, sprudelte heraus. Es war Liebe!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich deinem Ehepartner zu schenken, war eine strategische Entscheidung eines weisen und dich liebenden Gottes. Er beziehungsweise sie wurde von Ihm für dich vor Anfang der Welt ausgewählt. Dein Ehepartner ist ein wesentlicher Bestandteil des Rettungsplanes, den Gott für dich bereitet hat. Häufig spielen die Ehepartner die Rolle, sich gegenseitig die Temperatur ihres Motors zu erhöhen, sodass das Altöl ihrer Sünde herauskommt. Aber wenn wir weise und klug sind, dann erkennen wir, dass letztendlich Gott in Seiner Vorsehung dahintersteckt. Er sendet uns in Wahrheit die Menschen und Umstände, die dafür sorgen, dass uns unser innerer Zustand bekannt wird, damit die alte Sünde durch Gnade und Veränderung überwunden werden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vierter Gang: Schau auf die Gnade, nicht auf unerfüllte Bedürfnisse  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruf dir eure letzte Auseinandersetzung in Erinnerung. Was war der Grund? Wenn die Antwort lautet: „Mein Ehepartner gibt mir nicht, was ich brauche!“, bist du nicht der Einzige, der so denkt. Frage einen „Ehe-Experten“, wie Ehen zerbröckeln, und viele werden mit unerfüllten Bedürfnissen beginnen. Vor Kurzem veröffentlichte unsere Sonntagszeitung einen Überblick neuer Ehe-Ratgeber, die sich mit der Frage „Wie können Paare besser miteinander auskommen?“ befassen. Jeder Autor zog im Grunde die gleiche Schlussfolgerung: „Indem emotionale Bedürfnisse erfüllt werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Nanci Hellmich, „Couples Manage Conflicts Best with Empathy, Respect, Love“ USA Today, September 26, 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 21. Jahrhundert wird die Ehe als Antwort der Natur auf unsere emotionalen Defizite angepriesen. Leider plappert die Kirche dieses Dogma nur allzu oft nach, lediglich in einer angeblich christlichen Version.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nach den Aussagen der Bibel sind nicht unerfüllte Bedürfnisse die Quelle ärgerlicher Worte, nachtragender Blicke und kalter Schultern. Es sind die unbefriedigten Lüste. Dieses Thema haben wir kurz in Kapitel 2 angeschnitten. Werfen wir nochmals einen Blick auf diesen Abschnitt und packen wir die Schatzkiste weiter aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Woher kommen Kriege und woher Streitigkeiten unter euch? Nicht daher: Aus euren Lüsten, die in euren Gliedern streiten? Ihr begehrt und habt nichts; ihr tötet und neidet und könnt nichts erlangen; ihr streitet und führt Krieg. Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet“ (Jakobus 4,1-2).''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ratet mal: Eure letzte hitzige Diskussion wurde nicht von einem unerfüllten Bedürfnis verursacht; es lag nicht an „ihrem mangelnden Respekt“ oder „seiner mangelnden Zuneigung“. Die Auseinandersetzung wurde von Begierden und Leidenschaften verursacht, die in uns toben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manch einer möchte natürlich dringend zwischen dem, was ein echtes Bedürfnis, und dem, was eine Begierde ist, unterscheiden. Das ist zwar ehrenwert, doch müssen wir sehen, dass die Bibel zwar legitime Bedürfnisse kennt, sie aber auch Leidenschaft und Lust nennt, wenn ich sie sündhaft durchsetzen will. Wenn mein Verlangen so stark ist, dass ich nach Erfüllung meiner Bedürfnisse quengele, dann ist die Sünde bereits offenbar. Dann liegt das Problem ganz bei mir. Der Umstand, dass mir meine Bedürfnisse nicht erfüllt werden, erhitzt meinen „Motor“, und es kommt Böses heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wenigen Sätzen verschiebt Jakobus gekonnt unser gesamtes Denkmuster von etwas, das uns ''fehlt'' (ein unerfülltes Bedürfnis), auf etwas, das wir ''tun'' (etwas leidenschaftlich begehren, das wir nicht bekommen). Unter der Oberfläche unserer unerfüllten Bedürfnisse schlummern Ansprüche, auf die wir pochen. Auf diese Art ist Gott nicht bereit, unsere Bedürfnisse zu stillen. Wir „begehren, aber wir haben nicht“.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Können meine Worte oder mein Verhalten meinen Ehepartner dazu verführen, in einen Konflikt mit mir einzutreten oder einen bereits vorhandenen eskalieren zu lassen? Natürlich. Es gibt aber nichts, das ich tun könnte, um eine sündige Reaktion in meinem Ehepartner zu ''verursachen''. Die Sünde, die aus dem Herzen meines Ehepartners hervorbricht, war nämlich schon immer dort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in einem sehr ordentlichen Haushalt aufgewachsen – mehr noch als das. Denn wenn Socken gefaltet und in einer eigenen Schublade nach Farbe einsortiert werden müssen, dann ist man wohl ein wenig über ‚ordentlich‘ hinaus. Kimm hingegen wuchs in einem Haus ohne Sockenschubladen auf. Ich verstehe nicht ganz, wie das funktioniert hat. Ich erinnere sie immer wieder daran, dass nur Menschen mit geordneten Sockenschubladen die Welt im Griff haben. Darauf antwortet sie immer, dass das wohl so sein könne, die Leute davon aber nicht glücklich würden. An diesem Punkt halte ich dann normalerweise meinen Mund und falte weiter meine Socken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gar nicht überraschend drehten sich viele unserer Auseinandersetzungen zu Beginn unserer Ehe um Ordnung. Ich war überzeugt davon, dass ich Ordnung brauchte. Meine ‚Sockenschubladenmentalität‘ betraf praktisch jeden Lebensbereich. Für mich war dies ganz klar eine biologische Notwendigkeit, genauso wichtig wie Vitamine, Luft und richtig leckere Lasagne. Und ich konnte sehr gut für Ordnung argumentieren. Beginnend bei 1. Mose konnte ich die gesamte Bibel durchgehen – die Schöpfung, die Stiftshütte, der Tempel, 1. Korinther – der Gott meiner Bibel war der Gott der Ordnung. Wenn Gott also Ordnung war und ich nach Seinem Bild geschaffen wurde, dann brauchte ich Ordnung. Ja, die Ruhe meines Seelenlebens hing letztlich davon ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kimm verhielt sich großartig. Sie griff Ordnung nie an; sie weiß, dass es etwas Gutes ist. Aber sie fragte mich, warum Ordnung mir so wichtig sei. Warum löste ein Durcheinanderbringen der Ordnung manchmal Ärger oder Angst in mir aus? Mit der Zeit und durch die Hilfe meiner geduldigen Frau und einigen treuen Freunden erkannte ich, dass mein Bedürfnis nach Ordnung ein sündiges Verlangen war. Das soll nicht heißen, dass Ordnung in sich selbst schlecht ist. Aber ich setzte ein sehr starkes Vertrauen in die Ordnung. Ich fühlte mich sicher und hatte alles gut unter Kontrolle. Sobald mir jemand dieses gute Kontrollsystem kaputtmachen wollte, begehrte ich heftig auf, und schon war mein Herz offengelegt. Das Begehren selbst war nicht schlecht, aber ich verlangte einfach, dass es gestillt würde. Mein Begehren hatte sich als Bedürfnis verkleidet, denn ich dachte, dass ich es unbedingt haben müsste. Und wenn sich in unserer Ehe etwas zwischen mich und meine Forderung nach Ordnung stellte, nun, dann flogen halt die Socken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedürfnisse sind nichts Falsches, wir alle haben sie. Sie existieren, um uns täglich daran zu erinnern, dass wir als abhängige We-sen geschaffen wurden, die Gott und Seine Versorgung für ihr Le-ben unbedingt brauchen. Aber für eine gesunde Ehe ist es grundlegend wichtig, zwischen echten Bedürfnissen und Lüsten, die von einer genießerischen Kultur erfunden wurden, zu unterscheiden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es nun falsch, sich eine liebevolle Streicheleinheit von seinem Ehemann oder ein liebes Wort von seiner Frau zu wünschen? Ganz und gar nicht. Aber selbst jene Dinge, die gut für eine Ehe sind, können verdorben werden, wenn sie als Notwendigkeiten definiert werden. Das Problem liegt nicht darin, dass wir uns nach etwas sehnen – Sehnsucht ist etwas vollkommen Normales –, sondern darin, dass unsere Sehnsüchte mit künstlichen Stoffen versetzt werden. Calvin bezeichnete unsere Sehnsüchte deshalb als „ordnungswidrig“.&amp;lt;ref&amp;gt;Calvin drückt es so aus: „Ich lehre, daß alle Begierden des Menschen böse sind und erkläre sie für der Sünde schuldig, und zwar nicht, sofern sie natürlich sind, sondern sofern sie ordnungswidrig sind.“ Johannes Calvin. Unterricht in der christlichen Religion – Institutio Christianae Religionis. Nach der letzten Ausgabe übersetzt und bearbeitet von Otto Weber. Neukirchner Verlag: Neukirchen, 19976. III,3,12 (S. 385), online unter www.calvin-institutio.de/display_page.php?elementId=29, digitale Seite 423; wortgleich in der aktuellen Neuauflage: Johannes Calvin. Unterricht in der christlichen Religion – Institutio Christianae Religionis. Neukirchner Verlag: Neukirchen, 2008. III,3,12 (S. 327).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nichts Falsches daran, angebrachte Dinge wie Respekt oder Zuneigung von unserem Ehepartner zu erwarten. Aber es ist sehr verführerisch, seine Ansprüche dadurch zu rechtfertigen, dass man sie als Notwendigkeiten betrachtet, und dann den anderen bestraft, wenn diese nicht erfüllt werden. Eine Ehe, die auf Bedürfnissen aufbaut, zeugt nicht von Gottes Herrlichkeit; sie konzentriert sich auf persönliche Ansprüche, die gegenseitig um die Vormachtstellung kämpfen. Zwei Menschen, die damit beschäftigt sind, einander zu manipulieren, um so die eigenen Bedürfnisse zu erfüllen, können ihre Ehe leicht auf die Straße der „unüberbrückbaren Differenzen“ manövrieren. Dies ist die von unserer Kultur entwickelte Sprachregelung. Sie drückt aus, dass eine Ehe nicht länger das Gewicht der Forderungen, die als Notwendigkeiten verstanden werden, ertragen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist der traurigste Teil der Fahrt auf der Straße der unerfüllten Bedürfnisse jedoch der Ort, an dem wir landen. Die Straße unerfüllter Bedürfnisse führt nämlich nirgendwo hin. Es ist ein einsamer, einspuriger Streckenabschnitt meiner selbst. Er führt nur noch zu mehr von mir. Und er ist schlimmer als eine Sackgasse – es ist ein Kreis, der niemals endet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Sünder, die sich das Ja-Wort geben, fahren auf einer anderen Straße. Es ist die Straße erstaunlicher, unverdienter Gnade – Gnade, die deshalb so bemerkenswert ist, weil sie uns zuerst das Problem vor Augen führt und dann die Lösung bietet. Bist du schon einmal eine landschaftlich so schöne Straße entlanggefahren, dass du kaum aufhören konntest, ständig den Kopf von einem schönen Anblick zum nächsten zu drehen? So ist die Straße unverdienter Gnade. Sie ist so schön, weil all unsere wahren Bedürfnisse auf atemberaubende Weise von Jesus erfüllt werden. Aber es ist eine Straße voller Überraschungen, weil wir sie im Bewusstsein unserer Sünde und im Lichte des Kreuzes entlangfahren. Wie kann eine solche Straße solche Freude hervorbringen? Ich denke, das werden wir besser verstehen, wenn wir hier weiterfahren! Also anschnallen und den Gang einlegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wenn_S%C3%BCnder_sich_das_%E2%80%9EJa-Wort%E2%80%9C_geben/Einleitung</id>
		<title>Wenn Sünder sich das „Ja-Wort“ geben/Einleitung</title>
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				<updated>2009-08-24T16:26:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | When Sinners Say I Do/Preface}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es macht Sie vielleicht neugierig, einen Menschen kennenzulernen, der ein Buch mit dem Titel „Wenn Sünder sich das Ja-Wort geben“ schreibt. Nun, ich heiße Dave und bin … na ja, … bin ein Sünder. Meiner wunderschönen Frau vor fünfundzwanzig Jahren das Ja-Wort gegeben zu habe, hat dieses Problem nicht gelöst, sondern verzehnfacht. Vielleicht fragen sich manchmal zwei Verlobte, ob ihrem „Ja-Wort“ eine magische Kraft innewohnt, die sie irgendwie in selbstlose und instinktiv fürsorgliche Menschen verwandelt. Wie wir alle wissen, hat unser „Ja-Wort“ leider nicht eine solche Wunderkraft! Hätte ich „Ja“ gesagt, wenn ich gewusst hätte, wie kraftlos mein „Ja-Wort“ im Grunde genommen ist? Natürlich hätte ich das. Aber vielleicht wäre das Grinsen auf meinen Hochzeitsbildern weniger selbstsicher und, sagen wir, etwas mehr verzweifelt ausgefallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was meine ich, wenn ich sage: „Ich bin ein Sünder!“? Meine ich einen Menschen in Sack und Asche, der der Länge nach auf dem Boden liegt und sich in Scham und Schande Asche auf sein Haupt streut?&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein! Male dir lieber folgendes Bild vor Augen: Ich hatte ein absolut ausgeklügeltes und echt sparsames System, mithilfe des Münzstaubsaugers mein Auto zu reinigen. Gib mir 50 Cent und vier Minuten Zeit, und du hast ein tipptopp sauberes Auto. Das gelang mir mit weit offenen Wagentüren, mit flinken Beinen und äußerst geschickten Handgriffen. Mit dem Einschalten des Staubsaugers arbeitete ich wie ein schwarzes Loch und saugte alles ein, was nicht irgendwie befestigt war. Gewiss, das hatte seinen Preis – ich saugte wichtige Papiere, Schecks und andere Sachen einfach weg, einmal sogar ein Haustierchen. Aber was soll’s, schließlich gibt es beim besten System auch Verluste.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bist du in deine Ideen eventuell auch so vernarrt, dass sie dich … blöd machen?&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Tages warf ich an der Waschanlage wieder meine zwei Münzen ein und schwang mich so schnell an die Arbeit, dass ich mein Knie so sehr an der offenen Wagentür stieß, dass mir vor Schmerzen beide Beine wegsackten. Als ich mich stöhnend am Boden wiederfand, durchdrang das ferne Brummen des Staubsaugers mein Bewusstsein und erinnerte mich daran, dass kostbare Sekunden dahinschwanden. Ich erkannte, dass Daves „Vier-Minuten-Auto-Reinigungs-System“ ins Wanken geraten könnte. Benommen vom Schmerz und mein zitterndes Knie reibend, raffte ich mich auf und warf mich ins Auto. An der Waschanlage reden sie heute noch von diesem Schauspiel. Um der Vollständigkeit willen sei gesagt, dass ich mein Auto auch diesmal in den besagten vier Minuten reinigte. Irgendein verrückter Perfektionismus muss mich getrieben haben.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht denkst du, ein Typ, der seit einundzwanzig Jahren Ehepaaren seelsorgerlich zur Seite steht, sollte über solch ein Benehmen erhaben sein. Lies weiter – es ist schlimmer, als du denkst!&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe Kontrollallüren. Dazu kommt, dass ich gerne Recht habe. Dies bedeutet, ich neige dazu, die Ansichten anderer Menschen als weniger bedeutsam einzuordnen. Ich hasse es, nicht Recht zu haben. Auch bestimmt manchmal das Denken anderer Menschen über mich das, was ich tue. Ich mache mir auch Sorgen über Probleme, die ich nicht ändern kann. Und du wirst noch mehr über das Paket an Emotionen herausfinden, die ich mit mir herumtrage, wenn du dieses Buch weiterliest. Aber ich kann dir versprechen: Je mehr du über mich herausfindest, umso mehr wirst du meine Frau bewundern!&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe einen Abschnitt in der Bibel gefunden, der mein größtes Problem und meine größte Herausforderung in meiner Ehe beschreibt: ''„Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, der Geist aber gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt“ (Galater 5,17)''.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mag an diesem Vers nicht nur die Tatsache, dass er mein Leben so gut beschreibt, sondern dass er von jemandem geschrieben wurde, von dem man annimmt, dass er die Probleme der Sünde in seinem Leben gelöst habe. Ist es nicht Paulus, der geschrieben hat: ''„Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt.“ (Philipper 4,13)''? Richtig! Aber das schreibt auch derselbe, der bekannt hat: ''„Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes?“ (Römer 7,24)''.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Apostel Paulus war ein elender Mensch? Wie kann das sein? Meine Güte, der muss aber schlecht gewesen sein! Aber was erwiderst du, wenn ich dir sage, dass eine gute Ehe – eine Gott verherrlichende, inspirierende, bleibende Ehe – auf der Überzeugung beruht, dass wir Sünder sind, genau wie Paulus? Macht dich das neugierig genug, das nächste Kapitel zu lesen? Jedenfalls ist das die Richtung, in die wir gehen wollen. Neugierig geworden? Dann komm mit.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass mich dir mit etwas helfen, das auch mir geholfen hat. Zu sagen, dass man „Sünder“ ist, bedeutet, mutig auf die grundlegende Wahrheit zu blicken, die viele Menschen überhaupt nicht mehr auch nur annähernd wahrnehmen möchten. Wenn wir aber diese schmerzliche Realität in unserem Leben anerkennen, werden einige großartige Dinge klar werden. Wir werden uns in guter Gesellschaft wiederfinden: mit den Helden des Glaubens, vom Alten Testament bis in unsere Zeit, die den Kampf mit der Sünde an den Frontlinien erfuhren. Wir anerkennen damit auch, was jeder um uns herum auch schon weiß – und insbesondre unsere Ehepartner. Der bei weitem größte Nutzen dieses Eingeständnisses unserer Sündhaftigkeit ist jedoch der, dass Christus und Sein Werk kostbar wird. Wie Jesus es sagte: ''„Nicht die Gesunden brauchen einen Arzt, sondern die Kranken; ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Buße“ (Lukas 5,31-32)''.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du verheiratet bist oder bald sein wirst, dann wirst du feststellen, dass deine Ehe nicht immer nur Romanze ist. Ehe ist die Einheit zweier Menschen, die mit dem Gepäck des Lebens zueinander kommen. Und dieses Gepäck enthält immer Sünde. Oftmals wird es schon direkt in den Flitterwochen ausgepackt, manchmal auch erst später. Aber diese Koffer bringen ein Leben lang immer neue Dinge zum Vorschein und verstreuen manchmal ganz und gar vergessenen Inhalt. Wir dürfen unsere Sünde nicht ignorieren, denn sie ist genau der Kontext, in dem das Evangelium am hellsten leuchtet!&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bringt mich zum Kernpunkt dieses Buches: Es spricht wohl das Faktum unserer menschlichen Sünde an, will aber nicht in Depression stürzen. Es will vielmehr zeigen, dass wir uns dem Thema Sünde intensiv widmen müssen, wenn wir zu einer glücklichen Ehe gelangen möchten. Ein bekannter Pastor sagte einmal: „Solange die Sünde für uns nicht bitter ist, wird Christus für uns nicht süß sein.“&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Watson. Die Lehre der Buße. 3L Verlag: Friedberg, 20024. S. 75 (Originaltitel: The Doctrine of Repentance. Banner of Truth Trust: Edinburgh, 1988, Erstauflage 1668).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zielte damit auf eine tiefe Wahrheit des Evangeliums ab. Bevor wir nicht das Problem erkennen, werden wir uns nicht über die Lösung freuen können. Gnade ist wahrhaft erstaunlich – wegen dem, woraus wir erlöst sind.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb gilt der Grundsatz: ''Wenn die Sünde bitter wird, wird die Ehe süß''. Wenn die Sünde, die wir mit in die Ehe einbringen, uns bewusst wird, dann wird uns das Evangelium lebenswichtig und die Ehe wird süß.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt erschreckend? Natürlich, das tut es. Aber das Evangelium ist die gute Nachricht, die das Problem der schlechten Nachricht löst! Genau die Sünde, über die du erschrickst, ist der Grund dafür, warum Christus an deiner Stelle starb. Das Evangelium verwandelt unsere Furcht in Anbetung:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Die Last meiner Sünde trug Jesus, das Lamm,&amp;lt;br&amp;gt;und warf sie weit weg in die Fern;&amp;lt;br&amp;gt;Er starb ja für mich auch am blutigen Stamm:&amp;lt;br&amp;gt;Meine Seele lobpreiset den Herrn!&amp;lt;ref&amp;gt;Horatio G. Spafford. „Wenn Friede mit Gott“, 3. Strophe, 1873. aus: Pfingstjubel. Missionsverlag Niedenstein, 199416. Nr. 300.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Für unser zukünftiges Leben ist also vorgesorgt. Weshalb sollten wir nicht auch den verheißenen Segen des gegenwärtigen Lebens genießen? Das heißt, deine Ehe kann auf einer soliden und beständigen Grundlage gebaut – oder neu gebaut – werden. Wir müssen aber dort beginnen, wo auch das Evangelium anfängt; nur dort liegt die Hoffnung für Sünder, die sich das „Ja-Wort“ geben!&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wenn_S%C3%BCnder_sich_das_%E2%80%9EJa-Wort%E2%80%9C_geben/Gnade_triumphiert_%C3%BCber_Gericht:_Wie_man_die_Tage_und_Jahre_vers%C3%BC%C3%9Ft</id>
		<title>Wenn Sünder sich das „Ja-Wort“ geben/Gnade triumphiert über Gericht: Wie man die Tage und Jahre versüßt</title>
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				<updated>2009-08-24T16:26:31Z</updated>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | When Sinners Say I Do/Mercy Triumphs Over Judgment}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gordon und Emma lernten sich bei einer kirchlichen Veranstaltung kennen. Sie war eine bewundernswerte junge Frau und er ein junger Pastor. Ihre Hochzeit erschien wie der Start eines gottesfürchtigen Paares, bereit zu einem fruchtbaren Dienst für kommende Jahrzehnte. Aber nur wenige Tage nach Beginn ihrer Flitterwochen platzten Emmas Träume. Gordon erklärte ihr, dass er sie nicht liebe und nur geheiratet habe, weil es für verheiratete Pastoren mehr Chancen gäbe als für alleinstehende.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden bekamen sechs Kinder, und während Gordon vier-zig Jahre lang als Pastor funktionierte, machte er nie den Versuch, Liebe zu seiner Frau zu entwickeln. Obwohl er sich offen zu einer Affäre bekannte, die nach der Geburt des vierten Kindes begann, bestand er darauf, verheiratet zu bleiben – eine Scheidung würde schließlich seine Karriere als Pastor entgleisen lassen. Die Ehe wurde für Emma zu einem Leben in geheimer Scham. Sie wurde dazu degradiert, ein Zimmer mit ihren beiden Töchtern zu teilen, während Gordon ein eigenes Zimmer hatte und ihre vier Söhne ein weiteres Zimmer bewohnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist Teil einer wahren Geschichte eines mittlerweile verstorbenen Ehepaares, von dem ich eine Person persönlich kannte. Es ist jedoch nicht das Ende ihrer Geschichte. Ihr Fall ist wirklich extrem, vielleicht sogar das schlimmste Beispiel für langfristige, herzlose Gleichgültigkeit, das mir je in einer „christlichen“ Ehe begegnet ist. Aber die Geschichte hat ein Ende, das man so nicht erwarten würde. Es schien hier nur um Versagen und Verlust zu gehen, aber es wurde etwas völlig anderes daraus. Es ist eine Geschichte der Barmherzigkeit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein eigenartiges Gebot  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus hatte Menschen in Emmas Situation etwas mitzuteilen. Als Er einmal von einem Berg herabkam, auf dem Er die ganze Nacht im Gebet verbracht hatte, hatte Er zwölf Namen dabei. Es war an der Zeit, Gläubige zu Jüngern zu machen und Jünger zu einer Gemeinde. Die Männer, deren Namen Er in Seinem Herzen trug, würden Seine Hauptjünger werden, Seine engsten Begleiter und (mit einer Ausnahme) die Hauptverantwortlichen der ersten Gemeinde. Manchmal frage ich mich, ob Jesus nicht gern wieder auf den Berg zurückgekehrt wäre, um neue Namen zu bestimmen, nachdem Er diese Männer in Aktion gesehen hatte – aber Jesus blickte nicht mehr zurück. Jetzt war es an der Zeit, einen Verhaltenskodex für diese zwölf darzulegen und auch für alle anderen, die der Retter zu sich rufen würde. Was würde es bedeuten, Christus zu dienen? An erster Stelle standen die Seligpreisungen – nach den Aufzeichnungen von Lukas vier Segnungen voller Hoffnung für die Zukunft, gefolgt von vier Warnungen an jene, die bis dato noch nicht wussten, dass sie einen Erlöser nötig haben. Als es dann aber an den Kern der Sache ging, wurde es erst richtig interessant.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Aber euch, die ihr hört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch fluchen; betet für die, die euch beleidigen! Dem, der dich auf die Backe schlägt, biete auch die andere dar; und dem, der dir den Mantel nimmt, verweigere auch das Untergewand nicht! Gib jedem, der dich bittet; und von dem, der dir das Dei-ne nimmt, fordere es nicht zurück! Und wie ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, tut ihnen ebenso! Und wenn ihr liebt, die euch lieben, was für einen Dank habt ihr? Denn auch die Sünder lieben, die sie lieben. Und wenn ihr denen Gutes tut, die euch Gutes tun, was für einen Dank habt ihr? Auch die Sünder tun dasselbe. Und wenn ihr denen leiht, von denen ihr wieder zu empfangen hofft, was für einen Dank habt ihr? Auch Sünder leihen Sündern, damit sie das gleiche wieder empfangen. Doch liebt eure Feinde und tut Gutes und leiht, ohne etwas wieder zu erhoffen! Und euer Lohn wird groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. Seid nun barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ (Lukas 6,27-36).''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mach dir bewusst, wer Jesus damals zuhörte – Bauern, Fischer, Steuereintreiber, Fanatiker, Prostituierte – in den Augen der römischen Besatzer und der jüdischen religiösen Leiter eine Ansammlung von Pöbel. Menschen, die von anderen gehasst und verflucht wurden. Menschen mit echten Feinden. Denke jetzt einmal an die Gebote, die Jesus ihnen gab: Liebe deine Feinde; tue Gutes denen, die dich hassen; schlage nicht zurück und verleihe freigebig an die, die dir nichts zurückzahlen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in aller Welt sagte Jesus da? Er fasste alles im letzten Gebot zusammen. Es geht allein ums Erbarmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Barmherzigkeit Ausdruck verleihen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barmherzigkeit ist ein einzigartiges, wunderbares, außergewöhnliches Wort. Gottes Erbarmen bedeutet Seine Freundlichkeit, Geduld und Vergebung uns gegenüber. Sie ist Seine mitfühlende Bereitschaft, für und mit Sündern zu leiden – und zwar zu ihrem Allerbesten. In der Bibel vereint Gnade die schwerwiegende Verpflichtung der Gerechtigkeit mit der Wärme einer persönlichen Beziehung. Gnade erklärt, wie ein heiliger und liebender Gott Sündern begegnen kann, ohne sich selbst zu kompromittieren. Gott klopft sich dabei aber nicht selbst auf die Schulter und stellt dieses Merkmal öffentlich zur Schau, so als ob es nur Ihm gehöre und wir es nie haben sollen. Doch Er gibt diese Seine wunderbare Wesensart an uns weiter, als ein Geschenk, das wir weitergeben sollen. ''„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist“ (Lukas 6,36).''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir Christen wurden, waren wir Gott gegenüber nicht einfach neutral oder ambivalent, sondern wir waren ''gegen'' Ihn, wir waren Seine Feinde (Römer 5,10) und als bereitwillige Nachfolger des Teufels dazu bestimmt, zu Recht Gottes Zorn ausgeliefert zu werden (Epheser 2,1-3). Das ist eine grauenhafte Vorstellung. Aber Gott entschied sich dafür, uns, Seinen Feinden, in Liebe zu begegnen. Das ist Gnade. Das ist die Realität des Kreuzes, die Christen erfahren haben. Das ist das Beispiel, dem wir folgen sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All das wirft einige wichtige Fragen für Sünder auf, die einander das Ja-Wort geben. Kennst du Gott als einen Gott der Gnade? Siehst du deine Frau beziehungsweise deinen Mann so, wie Gott euch sieht – durch Augen der Gnade?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautet deine Antwort „Nein“, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass deine Ehe ‚lieblich‘ ist. Barmherzigkeit versüßt die Ehe. Wo sie fehlt, da beharken sich zwei Menschen gegenseitig wegen allem und jedem, angefangen vom nicht reparierten Wasserhahn bis hin zur Telefonrechnung. Wo sie aber zu finden ist, wird Ehe immer süßer und beglückender, selbst angesichts von Rückschlägen, unerwarteten Herausforderungen oder den beständigen Auswirkungen der uns noch innewohnenden Sünde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kimm liebt Kaffee. Sie selbst sagt, dass ihr Verlangen danach schon vor Jahren den Status der Liebe überschritten hat und zu einer Art Sucht geworden ist. Glücklicherweise kann ich aber noch keine zittrige Koffeinabhängigkeit feststellen – sie trinkt nur koffeinfreien! Am meisten mag sie am Kaffeetrinken den Geschmack und das Erlebnis als solches – eine heiße Tasse zu einem persönlichen Gespräch. Aus meiner Sicht ist das immer noch suchtverdächtig, aber doch erträglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trinke lieber Tee. Meine Freunde betrachten Teetrinken als eine weibliche Eigenschaft, doch ist mir das am Morgen beim Frühstück ziemlich egal; da denke ich noch nicht so weit! Ich bin schon glücklich, wenn ich den passenden Schuh am richtigen Fuß trage. Und ich mag meinen Tee süß. Zucker, Süßstoff, das ist egal, was auch immer … rein damit! Ein Süßmittel bewirkt seinen Zauber dadurch, dass es das Bittere nimmt und es süß werden lässt. Genau wie mein Süßstoff im Tee verändert Gnade den Geschmack von Beziehungen. Gnade süßt die Bitterkeit aus Beziehungen heraus – und dies besonders in der Ehe. Also, rein damit!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gib sie weiter  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist dir jemals der Gedanke gekommen, dass einer der Hauptgründe, weshalb du verheiratet bist, darin liegt, damit du Gottes Gnade weitergeben kannst? Stell dir das so vor: Die Ehe ist der Ort, an welchem zwei Sünder so sehr miteinander verbunden werden, dass alle Masken abfallen. Wir setzen ja manchmal in der Öffentlichkeit unsere schönsten Gesichter auf. Aber wenn wir verheiratet sind, sehen wir uns in allen möglichen Situationen, einschließlich einiger sehr schwieriger! All diese wunderbare Vielfältigkeit (in diesem Fall ein höfliches Wort für unsere persönlichen Marotten, Schwächen oder Sündenmuster), die vor der Hochzeit noch abgeschirmt oder unterdrückt gehalten wurde, quillt nach der Hochzeitsreise aus dem Verschluss hervor. Wir sehen einander plötzlich, wie wir wirklich sind – in Rohfassung, unzensiert und in brillierenden Farben. Haben wir offene Augen, dann entdecken wir dabei wundervolle Dinge an unserem Ehepartner, von denen wir keine Ahnung hatten, dass es sie gibt. Wir entdecken aber auch mehr von den Schwächen des anderen. Kein Wunder, dass Martin Luther die Ehe als „die Schule des Charakters“ bezeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;Kevin A. Miller, „Character“. in: David Goetz (Hrsg.). Christian Leadership, Cultivating a Leader’s Heart. Tyndale House Publishers: Wheaton, IL, 2001. S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ohne Gnade werden Unterschiedlichkeiten entzweiend, manchmal sogar „unüberbrückbar“. Aber tiefgehende, ernsthafte Unterschiedlichkeiten finden sich in jeder Ehe. Nicht das Vorhandensein von Unterschieden, sondern die Abwesenheit von Gnade machen Menschen unversöhnlich. Wie viele Sünder, die nach ihrem „Ja-Wort“ einander doch „Tschüß“ gesagt haben, wären Liebende geblieben, wenn sie die Notwendigkeit der Barmherzigkeit und Gnade in ihren Ehen erkannt hätten!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztes Jahr zu Weihnachten bekam Kimm einen „Freundschaftsball“ geschenkt. Das ist Weihnachtsschmuck, gefüllt mit duftendem Allerlei und anderen wohlriechenden Dingen, die Männer gewöhnlich nicht wahrnehmen. Meine Frau erklärte mir, dass ein „Freundschaftsball“ ein Geschenk ist, das man weitergibt, wenn man sich selbst eine Zeit lang daran erfreut hat. Es soll weitergeschenkt werden. Dabei geht es also nicht nur ums Beschenktwerden, sondern auch um das Weitergeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie man es mit der Gnade handhaben sollte. Man sollte sie in Empfang nehmen, sich daran erfreuen und sie feiern … aber dann muss sie weitergegeben werden. Der himmlische Vater hat uns Gnade angeboten, damit wir sie mit anderen teilen. Wie wird man zu solchen Austeilern der Gnade? Nun, das geschieht nicht durch Zufall!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gnade in Echtzeit  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Ehen entstehen, wenn wir viel Gnade austeilen. Vielleicht ist da eine Ehefrau, die beständig am Meckern ist, oder ein Ehemann, der durch chronisches Selbstmitleid gelähmt ist. Im Anschluss an die Seligpreisungen spricht Jesus in Lukas 6 auch darüber, wie wir am besten mit solchen Menschen umgehen sollten. Anstatt das alte Rezept anzuwenden (übergieße die Unterhaltung mit etwas Anklage, füge eine Tasse Rechthaberei hinzu, verrühre das Ganze mit ärgerlichen Blicken, erhitze es durch zunehmende Lautstärke und wiederhole das mehrfach), gebrauchen wir das neue Rezept, nennen wir es einfach das „Bio-Rezept“: Herrliche Gnade!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnade ersetzt nicht die Notwendigkeit, Wahrheit auszusprechen. Sie verwandelt aber unser Verlangen, einen Streit zu gewinnen, in den Wunsch, Christus ähnlich zu werden. Sie nimmt mich aus dem Zentrum heraus und stellt Christus hinein. Das ist, was die Gnade bewirkt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnade und Erbarmen nimmt zwei Menschen, die in der Lage sind, wegen Zahnpastatuben und Toilettendeckel Krieg zu führen, und erweitert ihren Blickwinkel dahingehend, ihren Retter mit einzubeziehen. Gnade kommt einem in Selbstmitleid gehüllten und mit Stolz gepanzerten Sünder entgegen und zeigt ihm den Weg aus seiner Dunkelheit heraus ins Licht. Gnade inspiriert uns dazu, aus der Gefangenschaft der Selbstliebe herauszukommen und zu den nobleren und gütigen Prinzipien unserer neuen Natur zurückzukehren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir sind nicht nur Opfer unserer eigenen sündhaften Haltungen, sondern wir sind auch Zielobjekte der Sünde anderer Leute. Wir haben Feinde, Menschen, die uns nicht mögen, die uns ausnutzen, die unbegründete Ansprüche an uns stellen. Menschen, die uns behandeln, wie es ihnen gerade in den Sinn kommt, ohne Rücksicht auf unsere Gefühle. In Lukas 6 nimmt Jesus Bezug auf solche konkreten Stresssituationen in unserem Leben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von manchem Leser höre ich nun gewiss die Frage: „Ja, aber Lukas 6 beschreibt nicht meine Ehe. Schließlich verheiraten sich Feinde nicht miteinander. Männer halten nicht um die Hand von Frauen an, die sie hassen. Menschen, die einander verwünschen und ausnutzen, blicken sich normalerweise nicht verliebt in die Augen und flüstern: ‚Ja, ich will.‘ Was soll dieser Abschnitt über Feindesliebe mit der Ehe zu tun haben?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles – weil Christus hier die umfassende Reichweite der Gnade aufzeigt. Indem Er schmerzliche Szenarien anspricht, legt Er die Messlatte an das normale Leben an. Er sagt: „Okay, und nun geht’s weiter mit dem Erbarmen. Lasst uns mitten in die ungeheuerlichen Umstände des Lebens hineingehen, wie sie beispielsweise deine Feinde, diejenigen, die dich ausnutzen, hassen oder schlagen, hervorrufen. Denn wenn du weißt, wie man mit erklärten Feinden umgeht, wirst du auch wissen, wie man sich mit gelegentlichen Feinden verhält. Wenn du dem Gewalttätigen, dem Boshaften, dem extremen Feind Gnade zukommen lassen kannst, dann kannst du das auch bei dem, der dir einfach nur auf die Nerven geht, dich ignoriert oder enttäuscht.“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor ich hier weitergehe, muss ich noch etwas einschieben: Es gibt leider auch Gewalt in der Ehe, wodurch ganz konkret die Sicherheit des Partners oder der Kinder bedroht ist. Lasst uns an dieser Stelle ehrlich sein, das bezieht sich in den meisten Fällen auf Männer. Bei solchem Gewaltmissbrauch – traurigerweise findet der auch in christlichen Haushalten statt – ist die dringende Notwendigkeit gegeben, den Aggressor von den Familienmitgliedern zu trennen, denen er Gewalt antut. In solchen Sonderfällen ist genau das die gebotene Barmherzigkeit, die man ausüben muss. Denn die Trennung schützt nicht nur die gefährdeten Personen, sondern auch den, der in der Sünde seiner Gewalttätigkeit gefangen ist. Gnade ist dann, einem solchen Menschen die Gelegenheit zu geben, sich seiner selbst bewusst zu werden, umzukehren und sich zu verändern. Ich kenne Männer, die Gott zutiefst dankbar dafür sind, dass Er ihr Leben durch das gnädige Einschreiten eines mutigen Ehepartners, Freundes oder Pastors vor der Anrichtung noch größeren Schadens bewahrt hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bleibt dabei: Gnade ist uns verliehen, um sie weiterzugeben, und wo sie hinkommt, verändert sie alles zum Besseren. Wir sol-len das, was wir von Gott erhalten haben, weitergeben – beständige Liebe, Güte und überfließendes Erbarmen. Wir haben gegen Gott gesündigt, und Er antwortete mit Erbarmen. Wir sind dazu berufen, es genauso zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb müssen wir uns nun genauer anschauen, wie die Gnade im Alltag praktisch funktioniert.&amp;lt;ref&amp;gt;In ihrem Buch Relationships, A Mess Worth Making (New Growth Press: Cincinnati, 2007) gehen Tim Lane und Paul Tripp im Allgemeinen auf einige Prinzipien der in Beziehungen angewandten Gnade ein.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gnade vor Recht: Sei gütig  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der wahrhaft überwältigenden Eigenschaften an Gottes Barmherzigkeit ist die Tatsache, dass Er ''jedes'' sündige Handeln, das wir jemals begangen haben, alle unsere unreinen Motive und Gedanken sieht und uns dennoch in Liebe begegnet. Gott liebt Sünder, so einfach ist das – doch bestimmt nicht wegen, sondern trotz ihrer Sünde! Seine Liebe findet ihren Ausdruck in Seiner Güte gegenüber Sündern, und diese Güte soll ''uns'' zur Umkehr ''leiten'' (Römer 2,4). Der Ausdruck „uns … leiten“ sagt uns, dass Seine Güte uns vor unserer Umkehr trifft und uns zu Ihm zieht. Was für eine großzügige Demonstration des Erbarmens denen gegenüber, die – auf sich allein gestellt – vor Gott fliehen würden!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verheißung des Erbarmens Gottes findet sich überall im Alten Testament. Faktisch war Gott zu jeder Zeit den Menschen in Güte zugeneigt. Noch bevor Adam und Eva sündigten, hatte Gott beschlossen, Seinem Volk gegenüber Seine Liebe und Sein Erbarmen auszudrücken. Keine Sünde hat Gott jemals dazu gebracht, Seinen Vorsatz oder Sein Denken in dieser Sache zu ändern. Und dieser Vorsatz findet schließlich in Jesus Christus seinen absoluten Höhepunkt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achte darauf, dass Lukas 6 keinen Aufruf zu vereinzelten Gnadenerweisen darstellt, die wir hier oder dort mal vornehmen sollen, sondern Jesus ruft uns dort zu etwas viel Weitergehendem auf, nämlich zu einer beständigen Haltung, die von Gnade und Barmherzigkeit bestimmt ist. Wenn diese Grundhaltung in unseren Herzen ''wohnt'', dann besetzt sie den Ort, von wo aus wir sonst böse agieren. Gott verteilt nicht nur vereinzelt Gnadenerweise, sondern Er ''ist'' gnädig und ''ist'' barmherzig (Lukas 6,36).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird einem Menschen solche Güte von Gott zuteil, dann bewirkt sie in uns eine Verpflichtung: Wir sollen in dieser empfangenen Güte auch beständig leben (Römer 11,22). Das bedeutet, wir warten nicht darauf, dass jemand gegen uns sündigt, um dann mit Gnade zu reagieren, sondern wir nehmen eine Haltung der Bereitschaft ein, Sünde gegen uns als eine positive Erfahrung zu sehen, die es uns ermöglicht, inmitten einer gefallenen Welt Gott zu verherrlichen, und das gerade auch in unserer Ehe. Güte sagt zu seinem Ehepartner: „Ich weiß, dass du ein Sünder bist und ge-gen mich sündigen wirst, aber ich weigere mich, deshalb in einer Verteidigungs- oder gar Angriffshaltung zu leben. Ich werde mein Leben dir gegenüber in einer Haltung der Gnade führen, die sich von deiner Sünde nicht beirren lässt.“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kannst du aber gütig sein und gleichzeitig wissen, dass hinter der nächsten Ecke schon die nächste Sünde lauert? Weil die Güte ihren Ursprung nicht in dir selbst hat, sondern in Gott. Sie ist kein Kennzeichen deiner Persönlichkeit, sie ist eine Frucht des Geistes (Galater 5,22; Kolosser 3,12) und ein Ausdruck biblischer Liebe (1. Korinther 13,4). Güte erkennt, dass Gottes Gnadenerweise jeden Morgen neu sind (Klagelieder 3,23). Deshalb gibt es neue Gnade für jedes Versagen – sowohl für denjenigen, der sündigt, als auch für denjenigen, dem Unrecht angetan wird. Güte ist eine von Gott gewirkte Charakterart, die notwendigerweise Taten mit sich bringt, die unseren Beziehungsalltag neu programmieren, weg von Selbstbezogenheit und hin zu den erlösenden Absichten Gottes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird in einer Ehe Güte grundsätzlich gelebt, dann führt das natürlich auch zu konkreten Erfahrungen, die voll von Gnade und Barmherzigkeit sind. Da ist zum Beispiel der Kaffee, den eine Frau ihrem noch spät am Abend arbeitenden Mann bringt, oder das gewaschene und gereinigte Auto für die vielbeschäftigte Mutter. Dazu gehört auch, den anderen bewusst zu ermutigen, wenn er sich schwach oder überfordert fühlt. Diese und viele andere Freundlichkeiten sind mehr als gute Manieren oder Anständigkeiten. Sie sind Güte und Gnade, mitten in die Routine des Lebens hinein gesät. Das sind die Gnadenmomente, von denen wir in schwierigen Zeiten und Belastungsproben zehren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gnade unter Beschuss: Wie er mir, so ich dir …  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Buch über persönliche Beziehungen trifft Paul Tripp eine ernüchternde Feststellung:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Im Dienst von Mensch zu Mensch wird sich irgendwann im Laufe der Beziehung die Sünde Ihres Gegenübers offenbaren. Wenn Sie jemandem helfen, der wütend ist, wird sich an einem bestimmten Punkt dieser Zorn gegen Sie richten. Wenn Sie jemandem helfen, der Probleme mit dem Vertrauen hat, wird diese Person Ihnen irgendwann misstrauen. Ein Mensch, der gerne andere manipuliert, wird auch bei Ihnen seine Spielchen versuchen. Wenn jemand niedergeschlagen ist, wird er Ihnen sagen, er habe versucht, alle Ihre Ratschläge zu befolgen, aber nichts habe funktioniert. Schließlich können Sie nicht neben einer Pfütze stehen, ohne ein paar Schlammspritzer abzubekommen!“&amp;lt;ref&amp;gt;Paul David Tripp. Werkzeuge in Gottes Hand. Biblische Seelsorge in der Gemeinde. 3L Verlag: Friedberg: 2006. S. 150 (Originaltitel: Instruments in the Redeemer’s Hands. Presbyterian &amp;amp; Reformed, Phillipsburg, NJ, 2002).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie nass und schmutzig bist du mittlerweile in deiner Ehe geworden? Treffen dich die Spritzer der Sünde deines Ehepartners? Oder drehen wir die Frage um: Wie viel Dreck hast du schon umhergeschleudert?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du dich jemals gefragt, wo man die Goldene Regel findet? Sie steht genau hier, in Lukas 6,31. Es mag da verschiedene Übersetzungen geben, z.B.: ''„Und wie ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, tut ihnen ebenso!“ (Elberfelder) oder: „Handelt allen Menschen gegenüber so, wie ihr es von ihnen euch gegenüber erwartet“ (Neue Genfer)''. Egal, wie man es formuliert, der Kern der Sache ist derselbe: Gebrauche, wie du selbst behandelt werden willst, als Maßstab dafür, wie du mit anderen umgehst. Oftmals wird diese Goldene Regel als Mittel verstanden, sich keine Feinde zu machen. Jesus gibt aber diese Goldene Regel ausdrücklich für Situationen vor, wo Menschen schon zu Feinden geworden sind. Es ist die gebotene Antwortstrategie dafür, wenn wir bereits unter Beschuss geraten sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch hierbei ist eine gnädige Reaktion für Sünder wie dich und mich tatsächlich nur dann möglich, wenn wir die Gnade, die wir von Gott empfangen haben, weitergeben. Diese Art Reaktionen machen im Leben einer Ehe den entscheidenden Unterschied aus. Nachfolgend beschreibe ich einige praktische Wege, wie wir – unter Beschuss – Gnade erweisen können:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erinnere dich daran, dass der größte Feind „der Feind in dir“ ist – deine Sünde. Wir haben darüber in den Kapiteln 2 und 3 gesprochen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wenn ihr euch gerade nicht in einer Konfliktsituation befindet, fragt euch gegenseitig: „Welche meiner Verhaltensweisen provoziert dich oder drückt einen Mangel an Liebe aus?“ Nehmt dann die Antwort eures Partners ernst und versucht, euch zu korrigieren. Dann behandelt ihr euch gegenseitig bald so, wie jeder gern behandelt werden möchte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lernt, Liebe auszudrücken, wie 1. Korinther 13 es vorgibt: „geduldig, gütig, nicht erbitternd“. Widerstehe deshalb der Versuchung, dich in Gedanken zum Anwalt deiner selbst zu machen, sondern kündige dem ‚Staatsanwalt‘ in dir. Denn der taugt zu nichts anderem, als dich zur Sünde der Arroganz zu verleiten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lerne folgenden weisen Rat des Jakobus auswendig und wende ihn an: „Ihr wisst doch, meine geliebten Brüder: Jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn! Denn eines Mannes Zorn wirkt nicht Gottes Gerechtigkeit“ (Jakobus 1,19-20). Diese eine Aussage, inmitten eines Konfliktes angewandt, kann diesem eine erstaunliche Wendung geben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche den Rat von Freunden, Pastoren usw., wenn sündhafte Verhaltensmuster immer wieder Probleme verursachen. Von außen herangezogene Menschen können oft objektiv helfen, die Wurzeln dieser chronischen Probleme herauszufinden, und sie können gute Hilfestellungen geben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Hilfestellungen werden Konflikte nicht völlig beseitigen. Sie sind aber biblisch vorgegebene Strategien, mit denen wir der Hitze der Sünde unseres Partners begegnen können, sodass die Temperatur nicht noch weiter steigt und die Konfliktlösung unmöglich wird. Dabei habe ich eines gelernt: Wenn es gelingt, eine zweistündige Konfliktsituation durch eine zweiminütige Gnadenanwendung zu verhindern, dann ist das ein Gewinn für jeden Beteiligten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gnade – Nachsicht, die Vergebung vorwegnimmt  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hast du es. Sie hat es wieder getan! Er hat es wieder gesagt. Du bist dir einerseits deiner eigenen Versuchungen bewusst, du hast wirklich versucht, mit Güte zu lieben und deinen Partner zu behandeln, wie du selbst behandelt werden möchtest, und du warst auch in deinen Reaktionen sehr vorsichtig. Auch darin wolltest du Gott gefallen – und doch ist es nun wieder passiert! Zu einem ganz und gar schlechten Zeitpunkt. Ihr geht gerade zum Gottesdienst, kämpft kurz mit euch selbst, bevor ihr durchatmet und er zu seinem Platzanweiserdienst verschwindet, während sie bei der Kinderbetreuung mithilft. Man muss doch für die Besucher und die Kinder glücklich aussehen. Du bist also in einer Situation, wo etwas nicht in Ordnung ist, es aber im Moment nicht gelöst werden kann. Was machst du nun?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du könntest dir vornehmen, es später anzusprechen, was immer eine gute Idee ist – aber was, wenn ‚später‘ auch in den nächsten Tagen zeitlich nicht möglich ist? Ist die Sache wirklich so bedeutsam, dass man sie weiter mit sich herumträgt? Du könntest dir vielleicht doch noch einen Moment ergattern, um die Sache unverzüglich zu klären, was aber wahrscheinlich andere in Mitleidenschaft ziehen und in Verlegenheit bringen könnte. Oder versuchst du, es einfach hinter dir zu lassen, zu vergessen – nur um festzustellen, dass es irgendwann wieder auftaucht, zumeist in einem nächsten Konflikt? Vielleicht hast du aber auch eine innere ‚Ablage‘, so eine gedankliche Schublade mit der Aufschrift: „Was sich an meinem Partner verändern muss“? Oder wie wär’s sogar mit einem Exorzismus?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht wusstest du es noch nicht, aber die Bibel gibt dir tatsächlich ein besonderes Vorrecht im Umgang mit Sünde, die dir von jemand anderem widerfährt. Und dieses Vorrecht heißt: ''„Nachsicht“ (Römer 3,26)''. Es bedeutet, dass du in einer bestimmten Situation Liebe ins Spiel bringen kannst, und zwar auf solche Weise, dass du die Sünde des anderen einfach übergehst, ohne dass er merkt, dass er etwas Falsches getan hat und es sich eingestehen kann! Nachsicht ist ein Ausdruck der Gnade, der sowohl die großen Sünden ehelicher Kämpfe wie auch die kleinen Sünden ehelicher Störung bedecken kann. Und sind wir ehrlich: Kleine Sünden sind der Zündstoff der meisten ehelichen Großbrände.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss an dieser Stelle aber vorsichtig sein: Nachsicht bedeutet nicht, die Sünde bis zu einem anderen Zeitpunkt aufzubewahren. Es ist auch keine Variante von Geduld oder ein christliches, äußeres ‚Nett-Sein‘, bei dem man vorgibt, dass einem etwas nichts ausmacht. Es ist noch nicht einmal ein Ignorieren der Sünde im Sinne einer Weigerung, sie überhaupt als solche anzusehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachsicht üben bedeutet, dass wir wissen (oder es zumindest vermuten), dass jemand an uns schuldig geworden ist, jedoch tref-fen wir die bewusste Entscheidung, die Beleidigung zu übersehen, sie nicht zur Sprache zu bringen, sondern die Schiefertafel einfach sauberzuwischen. Wir drücken damit eine Herzenseinstellung der Vergebung aus und behandeln (offenbare) Sünde, als sei sie nie vorgekommen. Sprüche 19,11 sagt uns, dass es etwas Ruhmreiches ist, ''„an einer Übertretung vorüberzugehen“''. Nachsicht ist vorweggenommene Vergebung, die aufrichtig und freiwillig gewährt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz gewiss verlangt es die Gerechtigkeit, die Sünde des anderen auch mal anzusprechen, selbst wenn dies einige unschöne Ergebnisse hervorrufen wird (wir werden in Kapitel 7 darauf zu sprechen kommen). Wenn zum Beispiel eine Beleidigung so schwerwiegend ist, dass sie notgedrungen angesprochen werden muss, macht es keinen Sinn, sie zu übergehen, nur weil man dem Schmerz aus dem Wege gehen möchte, der entsteht, wenn man die Sache anspricht. Diese Art von Übergehen hat nichts mit der Nachsicht zu tun, von der die Bibel spricht. Genauso auch nicht das völlige Ignorieren eines sündhaften Lebensmusters im Partner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biblische Nachsicht kommt also von Fall zu Fall ins Spiel. Sie beinhaltet die glasklare Erkenntnis, dass jemand an dir schuldig geworden ist. Und danach triffst du die kühne, vom Evangelium inspirierte Entscheidung, diese Sünde mit Liebe zuzudecken. Petrus gibt uns den Schlüssel zur Nachsicht in die Hand, wenn er sagt: ''„Vor allen Dingen aber habt untereinander eine anhaltende Liebe! Denn die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden“ (1. Petrus 4,8)''. Es sieht ganz danach aus, als ob Petrus die Lektion aus Lukas 6 gut begriffen hätte!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versündigt sich jemand an dir, dann kannst du das unter dem Gesichtspunkt der Liebe überdecken – oder auch überschreiben, wenn dir das besser gefällt. Deshalb ist Nachsicht auch ein Hinweis darauf, wie ernst es dir mit deiner Liebe ist. Wenn du Nachsicht übst, legst du dir also selbst Rechenschaft darüber ab, ob deine Liebe wirklich tief geht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sünde mit Liebe zu bedecken, sollte besonders die ‚kleinen‘ Sünden betreffen, die unser Alltag so mit sich bringt. Das kann in bestimmten Zeiten extrem hilfreich sein, besonders dann, wenn wir es gerade mit sehr schwerem, ehelichem Konfliktpotential zu tun haben. Wenn wir dann auch noch in den kleinen Sachen unnachsichtig sind, steuern wir auf die totale Entgleisung zu. Manchmal können die kleinen Fehltritte so häufig auftreten, dass wir entmutigt zu der Überzeugung kommen, überhaupt keinen Fortschritt zu machen. Manchmal kann einer der Ehepartner in einer besonders schwierigen Lebenssituation stecken, die ihn oder sie empfänglicher für Versuchungen werden lässt. In solchen Situationen räumt Nachsicht die kleineren Dinge beiseite, die uns von etwas Größerem ablenken oder wegziehen wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein Beispiel zu nennen: Kimm und ich haben manchmal das Vorrecht, an Eheseminaren als Sprecher teilzunehmen. Kimm empfindet es einerseits als eine große Ehre, bei diesen Gelegenheiten Frauen auf etwas ansprechen zu können, was ihr sehr am Her-zen liegt. Auf der anderen Seite ist die Vorbereitung eines Vortrags etwas, wofür sie sich nur unzureichend begabt fühlt. Die Vorbereitung – neben all den täglichen Verantwortlichkeiten – kann bei ihr in den Wochen vor einem solchen Ereignis Beklemmungen hervorrufen. Manchmal drückt sich ihre Unruhe dadurch aus, dass sie mir Vorwürfe macht. Als wir diese Zeiten die ersten Male durchmachten, dachte ich immer, sie bräuchte einfach etwas mehr Nachhilfe, so in der Art: „Wenn Susanna Wesley in der La-ge war, einen Haushalt mit 19 Kindern zu führen und dennoch eine dreistündige stille Zeit pro Tag mit Gott haben konnte, dann wirst du wohl diesen kleinen Vortrag noch vorbereiten können?“&amp;lt;ref&amp;gt;Susannah Wesley, 1669 geboren, wurde als die „Mutter des Methodismus“ bekannt. Sie war Pfarrfrau und Mutter von 19 Kindern, von denen 9 die Jugendzeit überlebten. Während ihres gesamten Lebens musste sie viel Trauer und schwierige Lebenssituationen ertragen. Ihre Söhne Charles und John wurden die Gründer des Methodismus, einer Erweckungsbewegung, die das methodische Studium der Bibel und heilige Lebensführung betonte.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ziemlich geschickt, oder? Es genügt der Hinweis, dass diese Unterhaltungen niemals produktiv waren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dankenswerterweise habe ich gelernt, dass es nicht nur weise ist, sondern auch liebevoll, die ‚Hitze‘ in Kimms Leben bei meiner Beurteilung mit in Betracht zu ziehen. Ich sollte darauf achten, wie sie damit zurechtkommt, und sie ermutigen, anstelle zu kritisieren. Und ich sollte es auch zulassen, etwas von ihren Spritzern (oder heißem Motorenöl) abzubekommen, damit sie durch diese Erfahrungen in ihrem Glauben wachsen kann. Es ist doch ein Vorrecht, die Liebe unseres Erlösers sichtbar werden zu lassen, indem wir mit unserem Ehepartner Nachsicht üben – um der Liebe willen! Es ist dies doch auch eine Erinnerung an die Nachsicht Gottes mit meiner Sünde – aus Liebe!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo findet sich diese Nachsicht in Lukas 6? Um dies zu beantworten, müssen wir einen Schritt zurückgehen. Vers 17 macht deutlich, dass Jesus zu zwei Gruppen von Menschen spricht: ''„eine Menge seiner Jünger und eine große Menge des Volkes“''. Die zweite Gruppe war genau wie du und ich, bevor wir Christen wurden – Menschen mit wenig Verständnis dafür, dass sie einen Retter brauchten. Als Juden waren diese Zuschauer damals recht zuversichtlich im Hinblick auf ihre Position vor Gott. In ihrer Theologie gab es keinen Raum dafür, sich selbst als Feinde Gottes zu se-hen. Sie waren dort, um Heilungen und Reden zu erleben, nicht Umkehr. Später wendeten sich viele von ihnen aktiv gegen Jesus und forderten Seine Kreuzigung. Selbst Seine Jünger ließen Ihn im Stich, und einer von ihnen verriet Ihn sogar zum Tode.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, als Jesus in Seiner Rede die Menschen aufforderte, einander Gnade zu erweisen, sprach Er zu solchen, deren Herz aufgrund ihrer Sünde grundsätzlich gegen Ihn gerichtet war. Aber Er übte Nachsicht mit ihnen allen. Er tat selbst, was Er anderen empfahl.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gnade besiegt unseren wahren Feind  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren wurde mir die Hässlichkeit einer These bewusst, die sich in meinem Kopf festgesetzt hatte und die so manche meiner Beziehungen beeinflusste. Ich war nämlich der festen Überzeugung, dass ich mit dem Ärger, den die Sünde anderer Menschen verursachte, nichts zu tun hätte. Schließlich ist das unbequem und macht Mühe. Außerdem bin ich doch erhaben darüber und habe weitaus bessere und wichtigere Dinge zu tun. Wenn ich also meinte, dass Menschen gegen mich sündigten, reagierte ich mit Sätzen, die alle logisch, vernünftig und auch rechtfertigend klangen. Ich fühlte mich sehr gut dabei, merkte aber nicht, dass sie in Wirklichkeit ''selbstgerecht'' waren! Du kannst dir vorstellen, was dann in unserem glücklichen Zuhause abging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du schon einmal einige dieser Bemerkungen auf deinen Lippen gehabt?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann es nicht glauben, dass du das getan hast!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich verdiene das nicht!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich bin jetzt aber zu Recht zornig!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Warum willst du dich nicht ernsthaft ändern?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sätze triefen doch alle nur so vor Gnade, oder? In Wirklichkeit rinnt aus ihnen nur das heiße und schmutzige Öl der Selbstgerechtigkeit. Selbstgerechtigkeit ist ein Gefühl moralischer Überlegenheit, das uns zum Ankläger anderer Menschen ernennt. Wir benehmen uns dann so, als seien wir gar nicht in der Lage, so wie sie zu sündigen. Selbstgerechtigkeit steht auf Kriegsfuß mit der Gnade.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr einfach, das Geschenk der Ehe inmitten von rosigen, romantischen Flitterwochen zu feiern. Wir sind aber alle Gefallene, und das wird in der Ehe auf nachhaltige Weise sichtbar. Gnade ist dann am nötigsten, wenn wir der Schwachheit und Gebrechlichkeit der Person, die wir geheiratet haben, begegnen. Gnade leuchtet dann besonders hell, wenn im Augenblick ihres Versagens unvermittelt unsere Vergebung folgt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Reaktion auf Sünde, die gegen uns gerichtet war, kann ganz schnell selbstgerecht sein. Wahrscheinlich ist die einfachste und am meisten verbreitete Reaktion, sich gleichzeitig als Richter, Staatsanwalt und Geschworene aufzuspielen. Es dürfte nicht überraschen, dass diese Fälle gewöhnlich schnell erledigt sind. Wir beginnen damit, das Motiv für das Verbrechen unseres angeklagten Ehepartners herauszufinden. Dann schaffen wir es innerhalb weniger Momente, die Geschworenen heranzuziehen, den Fall darzulegen und von ihnen die nicht überraschende Aussage ‚schuldig‘ zu erhalten. Dem tatsächlich Angeklagten wurden dabei keine Fragen gestellt, keine Gelegenheit zur Zeugenaussage gegeben, und die Umstände wurden ebenfalls nicht näher dargelegt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du in letzter Zeit deinen Partner in einen solchen Gerichtssaal deines eigenen Ichs gezerrt? Ich habe das getan. Aber hier sind einige Fragen, die ich mir in diesem Kampf mit der Selbstgerechtigkeit zu stellen gelernt habe:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bin ich der Überzeugung, dass der Tathergang, wie ich ihn vermute, wirklich so gewesen ist?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bin ich schnell dabei, Motive zu unterstellen, wenn ich der Meinung bin, man hat mir Unrecht getan?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fällt es mir leicht, eine Argumentation aufzubauen, die mich im richtigen und den anderen im falschen Licht dastehen lässt?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stelle ich Fragen, bei denen herauskommen soll, was ich ohnehin hören will? Oder stelle ich unvoreingenommen Fragen, die ganz sachlich Informationen abrufen und den Ausgang offen lassen?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Liegt mir viel daran festzustellen, wen welche Schuld trifft?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Liegt es mir nahe, oder hätte ich es sogar lieber, mich mit Fragen wie den gerade genannten gar nicht erst abzugeben?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine oder mehrere dieser Fragen in dir einen Widerhall fin-den, dann stehst du womöglich in der Gefahr, von der Sünde der Selbstgerechtigkeit eingewickelt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstgerechtigkeit zeigt sich nicht einfach dann, wenn Menschen gegen uns ''sündigen''; sie begegnet uns auch, wenn wir den ''Schwächen'' anderer Menschen begegnen. Ich bin der Meinung, dass der Unterschied zwischen Sünde und Schwachheit nicht allzu groß ist. Denn Sünde hat faktisch immer eine unseren Charakter schwächende Auswirkung. Aber die Bibel weiß, dass unsere Schwächen von Person zu Person unterschiedlich sind – zum Beispiel im Bereich der Verletzlichkeit oder der Empfänglichkeit für Versuchungen. Wir sind nicht alle in allen Bereichen gleich stark. Einige sind zum Beispiel für Entmutigung empfänglicher als andere oder für Ängste oder Ärger. Einige kämpfen mehr bei körperlichen Schwächen als andere. Wir haben alle in dem einen oder anderen Bereich unsere Schwächen, sonst gäbe es für das Wirken der Kraft Gottes in unserem Leben keine Notwendigkeit (Römer 8, 26).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwächen in unserem Partner können uns versuchen – sie sind unbequem und frustrierend. Wie verhalte ich mich also, wenn diese bestimmte Schwäche meines Partners sich ''wieder'' zeigt? Reite ich dann wieder (laut oder leise) einfach auf der Aussage herum: „Ich sehe nicht, wieso das für dich wirklich ein Problem darstellt!“? Das wäre eine besonders traurige Ausdrucksform der Selbstgerechtigkeit. Anstelle mit den Schwächen oder Begrenzungen des anderen mitzufühlen, verhalten wir uns in herablassender oder fordernder Art und Weise. Wir registrieren die Schwächen anderer recht schnell, nehmen die eigenen aber nur langsam wahr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''„Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem in gleicher Weise wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde“ (Hebräer 4,15).'' Die Schrift geht davon aus, dass jeder von uns Schwächen hat. Christus weiß das und breitet Seine Gnade auf jede einzelne von ihnen aus. Er kann unsere Kämpfe nachempfinden und fordert uns dazu auf, dasselbe auch für unsere Ehepartner zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann dein Partner von dir sagen, dass du mit seinen Schwächen mitfühlst und dass du die Gnade weiterreichst, die Christus dir angesichts deiner eigenen Schwächen zuteilwerden lässt? Oder sitzt du über deiner Frau beziehungsweise deinem Mann zu Gericht?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gute Nachricht für selbstgerechte und richtende Menschen (was wir früher oder später alle einmal sind) ist die, dass die Gnade über dem Verurteilen triumphiert (Jakobus 2,13). Wenn ich die Gnade, die Gott mir zuteilwerden lässt, wirklich begreife, dann werden mir die Augen für die Wertlosigkeit meiner eigenen Gerechtigkeit geöffnet, und ich werde direkt zum Kreuz geschickt – zur Gerechtigkeit Christi. Dann bin ich in der Lage, mit den Schwächen meines Partners mitzufühlen und mich meiner eigenen zu rühmen, denn sie offenbaren Gottes Stärke (2. Korinther 12,9). Wie John Stott gesagt hat: „Gottes Kraft kommt am besten in menschlicher Schwäche zur Geltung. Schwachheit ist der Schauplatz, auf dem Gott Seine Stärke am wirkungsvollsten erweisen kann.“&amp;lt;ref&amp;gt;John Stott. Basic Christian Leadership: Biblical Models of Church, Gospel and Ministry. IVP: Downers Grove, IL, 2002. S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gnade triumphiert über Gericht  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gewiss solche unter uns, die dieses Kapitel lesen und dabei innerlich ausrufen: „Nein, das kann so nicht sein!“ Für viele Verheiratete ist die Backe, die erneut hingehalten werden soll, oder die Sünde, die wiederum übersehen werden soll, einfach zu viel! Man hat es mit Gnade versucht, aber „es hat nicht funktioniert“. Nichts hat sich verändert. Im Gegenteil: Auf der Gnade wurde sogar herumgetrampelt. Sie wurde missbraucht. Sie führt einfach nicht zu den richtigen Ergebnissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir müssen etwas zurückgehen und die Frage stellen: „Welches Ziel hat die Gnade?“ Erwarte ich, dass die Gnade eine Antwort bekommt? Gewähre ich sie deshalb? Geht es um die Ergebnisse? Ist Gnade eine Art geistliche Münze, mit der ich mir das gute Verhalten meines Partners erkaufen kann?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lukas 6 macht Jesus deutlich, dass Gnade eine ganz bestimmte Verheißung hat, und zwar die einer Belohnung, aber nicht bestimmter Ergebnisse (V. 35). Jesus verheißt uns nicht, dass Er in jedem Fall unsere Feinde verändern will. Er hat noch etwas Besseres für uns im Auge, nämlich eine wachsende Beziehung der Liebe zu unserem himmlischen Vater. Und die drängt in zunehmender Weise jedes verletzende oder beleidigende Verhalten gegen uns in den Hintergrund.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerst du dich noch an Gordon und Emma vom Anfang dieses Kapitels? Er war der Pastor, der seiner Frau auf der Hochzeitsreise mitteilte, er habe sie nur um seiner Karriere willen geheiratet. Es ist nun an der Zeit, den Rest der Geschichte zu erzählen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gordons Geringschätzung für Emma durchzog quasi jeden Be-reich ihrer Ehe. Zwar lebte sie mit ihm unter einem Dach, doch erfuhr sie niemals ein Leben unter seiner Fürsorge. In ihrem Zuhause gaben Heuchelei und Gleichgültigkeit gegenüber seiner Frau den Ton an. Die Kinder wuchsen zwar mit dem Gespür he-ran, dass im Vergleich zu anderen Familien bei ihnen zu Hause irgendetwas nicht stimmte, aber sie hatten wenig davon begriffen, wie sehr ihrer Mutter Tag für Tag Unrecht getan wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Emma liebte ihren Erretter, der ihr Seine Gnade schenkte, und hielt an Ihm all die Jahre und durch alle Versuchungen hindurch fest. Der Liebe des Mannes, den sie geheiratet hatte, beraubt, warf sie sich selbst auf das Erbarmen Gottes. Das Evangelium rief ihr immer wieder in Erinnerung, dass sie selbst einen Erlöser brauchte und ihre größte Not nicht in ihrem grausamen Schicksal bestand. Nicht die Boshaftigkeit des Mannes, mit dem sie ihr Zuhause teilen musste, sondern ihre eigene, tiefgehende Sündhaftigkeit vor Gott beklagte sie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emma verstand die Vergebung und Barmherzigkeit, die Gott ihr geschenkt hatte, und akzeptierte den Ruf des himmlischen Vaters, dieses Erbarmen auch ihrem Mann weiterzugeben. Emma ließ nie zu, dass Bitterkeit in ihrem Herzen aufkeimte. Stattdessen lernte sie, in Würde zu leben, indem sie ihr Wohlergehen der Fürsorge Christi überließ.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Jahrzehnte lang waren ihre Worte, Taten und Gedanken ihrem Mann gegenüber durch Gnade bestimmt, obwohl es offensichtlich dessen Lebensabsicht war, seine Frau zu zerstören. Sie wusste, dass ihr Verhalten ihrem Mann gegenüber den Kindern ein Zeugnis von dem Gott, dem sie diente, ablegen würde. So war Emma sehr entschlossen, sich von Christus Gnade geben zu lassen und Ihn in ihrem Verhalten zu ehren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehe kam nach vierzig Jahren auf traurige und schmerzhafte Weise zum Ende – ein offensichtlicher Ruf in den geistlichen Dienst war vertan worden, und eine durch die Sünde eines unbußfertigen Mannes finanziell ruinierte Familie war zerstört. In den Jahren nach ihrer Scheidung sandte Emma immer wieder Briefe und Geburtstagskarten an Gordon und rief den einsamen und rebellischen Mann zu Gott. Sie schmeckte die süße Freude einer tiefen Beziehung zu ihrem Vater im Himmel und wünschte sich dies doch auch so sehr für ihren Mann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann während dieser Zeit brach die Gnade Gottes über Gordon auf, und er antwortete auf den Ruf des Evangeliums mit errettendem Glauben. Die Kinder, nun erwachsene Christen, konfrontierten ihn in liebevoller Weise mit den Sünden seiner Vergangenheit, und zum ersten Mal in seinem Leben übernahm Gordon die Verantwortung für die Zerstörung seiner Familie. Er schrieb einen Brief an Emma und bekannte seine Sünde gegen Gott und gegen sie. Emma stand nun einer Prüfung gegenüber, über die wir im nächsten Kapitel sprechen werden, der Herausforderung der Vergebung. Kann es so einfach sein? Kann Gnade vierzig Jahre falschen Verhaltens einfach so bedecken? Wir kennen Emmas Überzeugung aus einem Schreiben, mit dem sie ihrem ehemaligen Ehemann antwortete:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''Ich lese deinen Brief mit gemischten Gefühlen. Einerseits traurig, da er mich an viele schwierige Jahre erinnerte, andererseits froh über das, was der Geist Gottes in deinem Leben bewirkt. Es freut mich, dass du dein Versagen so freimütig eingestehst und um meine Vergebung bittest. Und es freut mich auch, dass du es auch deinen Kindern mitteilst. Gordon, ich vergebe dir. Ich vergebe dir, dass du mich nicht geliebt hast, wie Christus die Gemeinde geliebt hat, und ich vergebe dir die Missachtung deines Eheversprechens. Obwohl mich viele Erinnerungen an unsere Ehe traurig machen, habe ich diese dem Herrn übergeben und habe mein Herz vor den Verwüstungen der Bitterkeit in Acht genommen. Ich freue mich an der Gnade Gottes, dass unsere Kinder trotz unserer zerbrochenen Ehe alle treu dem Herrn dienen … Gott gebraucht Bekennen und Vergeben, um Heilung zu bringen. Ich vertraue auf Gott, dass dies für uns beide der Fall sein wird.''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emma und Gordon sind beide mittlerweile beim Herrn, der mit den starken Fäden Seiner Barmherzigkeit Wiederherstellung in diese zerrissene Familie eingewoben hat. Alle ihre Kinder lieben den Herrn und sehen nun im Rückblick eine geheimnisvolle Vorsehung Gottes. Obwohl Emma und Gordon nicht wieder in der Ehe zusammenfanden, war Gordon nicht mehr allein, als man ihn in hohem Alter begrub. Seine Familie und auch die Freunde aus seiner Gemeinde, mit der er sein Leben wieder verknüpft hatte, begleiteten ihn zur letzten Ruhe. Emma erlitt nach einiger Zeit einen Schlaganfall. Aber sie hinterließ eine Lebensgeschichte, die das Werk Gottes war und die alles Versagen in einer Ehe übersteigt und seither viele Menschen berührt hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Emma hat die Gnade Jahrzehnte vor der Umkehr Gordons über Gericht triumphiert. Die Gnade triumphierte mit jedem Gebet, das Emma gen Himmel richtete, mit jeder Sünde, die sie mit Liebe bedeckte, und mit ihrer Weigerung, der Bitterkeit Raum zu geben. Für Gordon bedeutete Gnade, etwas zu erhalten, was er nicht verdient hatte – die Vergebung seiner Sünden, die Liebe seiner Familie, ein Zuhause, in dem Jesus wohnte, sechs gottesfürchtige Kinder und Emmas lebenslange Liebe zu Christus. Dies alles zeigt die triumphierende und überwältigende Gnade auf, die Emma von Gott zuteilwurde und die sie ihrer Familie reichlich weitergab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Triumphiert Gnade über Gericht? Was denkst du? Ich bin auf die folgenden Worte von Shakespeare gestoßen, der eine bessere Antwort gibt, als ich es jemals könnte:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''Die Art der Gnade weiß von keinem Zwang.''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Sie träufelt wie des Himmels milder Regen''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Zur Erde unter ihr; zwiefach gesegnet:''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Sie segnet den, der gibt, und den, der nimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;William Shakespeare. Der Kaufmann von Venedig. 4. Aufzug, 1. Szene (www.william-shakespeare.de/kaufmann_von_venedig/kaufmn41.htm).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnade ist niemals angestrengt. Sie bedeckt einfach alles, was sie berührt. Und alles, was sie berührt, macht sie lieblich. Denn sie kommt vom Himmel, direkt vom Thron des gnädigen Erretters. Gnade ist ein Segen für den, der sie bekommt, und für den, der sie weitergibt. Nimm so viel du bekommen kannst. Und vergiss nicht, sie weiterzugeben!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wenn_S%C3%BCnder_sich_das_%E2%80%9EJa-Wort%E2%80%9C_geben/Vorwort</id>
		<title>Wenn Sünder sich das „Ja-Wort“ geben/Vorwort</title>
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				<updated>2009-08-24T16:26:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | When Sinners Say I Do/Foreword}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren zur Beratung gekommen, und nun saßen Jeff und Ellie mir gegenüber, jeweils an den Enden des Sofas. Spannung lag in der Luft. Sie waren seit fünfzehn Jahren verheiratet und hatten den Punkt erreicht, wo sie kaum mehr in der Lage waren, einander ein anständiges Wort zu sagen. Fast alles, was sie äußerten, waren Anklagen, und ihre Worte waren voll von Frust. Mein Herz war sehr betrübt. Ich wusste, da war eine Zeit, in der sie einander sprichwörtlich anbeteten. Ich wusste, sie hingen sich einst gegenseitig an den Lippen und genossen die gemeinsame Zeit. Obwohl sie ihrer Ehe mit großer Begeisterung und Hoffnung entgegengesehen hatten, war sie nun ein Ort der Feindseligkeit („Ich kann es nicht glauben, dass er/sie mir dies angetan hat!“) und der Enttäuschung („Ich wüschte, ich hätte ihn/sie nie geheiratet!“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dave Harvey weiß genau, was mit diesem Ehepaar nicht in Ordnung ist. Er weiß, was die beiden von anfänglicher Anbetung zu gegenseitiger Abscheu gebracht hat, und er weiß auch, wie sie dahin gelangen können, wozu Gott ihre Ehe bestimmt hat. Das ist genau das, was ich an dem Buch, das Sie gleich lesen werden, so praktisch und hilfreich empfinde. Es ist von jemandem geschrieben, der versteht. Der Grund dafür liegt nicht darin, dass er Pastor ist (obwohl das sicherlich hilft) oder ein guter Theologe (obwohl das Buch viel Theologie enthält) oder dass er ein Fachmann für eheliche Fragen wäre. Nein, er versteht, was an den Ehen der Jeffs und Ellies dieser Welt nicht stimmt, weil er bereit war, sich selbst im Spiegel des Wortes Gottes zu betrachten und sich einzugestehen, was er dort gesehen hat. Es hat einmal jemand gesagt, der beste Pastor sei derjenige, der bereit ist, seiner eigenen Lehre zuzuhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Buch geht es um das Kernproblem jedes verheirateten Paares. Dieses Problem fragt nicht nach der Herkunft oder den Lebensumständen der Betroffenen. Nein, es geht um das Eine, was die Zerstörung und die Wiederherstellung menschlicher Beziehungen erklärt. Es ist das Thema, das auf jeder Seite dieses Buches in irgendeiner Form zu finden ist. Worum handelt es sich? Es ist das Drama von Sünde und Gnade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was tun wir alle in unseren Ehen in der einen oder anderen Form? Wir alle haben die Neigung, unsere Sünde zu leugnen (und dabei auf die Sünde des anderen zu verweisen). Indem wir unsere Sünde leugnen, entwerten wir die Gnade. Was an diesem Buch so wichtig ist, ist die Tatsache, dass es auf der Ebene des häuslichen und täglichen Lebens so ehrlich über die Sünde und so hoffnungsvoll über die erstaunlichen Ressourcen der Gnade Gottes in Jesus Christus spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wünschte mir, Jeff und Ellie hätten dieses Buch lesen können, und ich wünschte mir, ich selbst hätte es vor Jahren schon ebenso lesen können, denn immer und immer wieder fand ich mich selbst darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Buch erinnerte mich wieder an einige sehr wichtige Dinge. Zum einen daran, dass ich selbst mein größtes Eheproblem bin (schwer zu akzeptieren, aber biblisch gesehen vollkommen richtig). Zum andern, dass Jesus die einzige Lösung darstellt, was auf praktische Weise gezeigt wird. Dann ermutigte es mich, daran festzuhalten, dass die Gnade Neuanfänge ermöglicht. Und es forderte mich heraus, in einer Art und Weise zu leben, die meinen Glauben, dass ich wirklich ein Werkzeug der Gnade Gottes in Luellas Leben bin, zur Geltung bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es macht keinen Unterschied, ob Sie der Ehe entgegengehen oder seit vielen Jahren verheiratet sind. Es gibt eine Sache, die ich sicher weiß: Ihre Beziehung ist nicht vollkommen. Und weil dem so ist, müssen Sie als Paar erneut in den Spiegel des Wortes Gottes schauen. Dieses Buch wird Ihnen helfen, genau dies zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul David Tripp, 13. April 2007&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wof%C3%BCr_man_beten_sollte</id>
		<title>Wofür man beten sollte</title>
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				<updated>2009-08-24T16:26:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | What to Pray For}}Falls Sie so sind wie ich, werden Sie feststellen, dass das Gebetsleben ab und an einen Schubs braucht, um aus dem eintönigen Trott wieder herauszukommen. Wir neigen dazu, die gleichen Sätze immer und immer wieder zu benutzen. Wir tendieren dazu, uns auf abgenutzten Sätzen auszuruhen (wie bei einem Versäumnis). Wir verfallen in bedeutungsloses Herunterbeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teufel hasst das Gebet. Auch unser eigenes Fleisch mag es nicht von Natur aus. Daher kommt es weder vollständig entwickelt und ausgereift noch leidenschaftlich aus der Tiefe unseres Herzens. Es bedarf immer wieder erneuter Disziplin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren, als ich „Let the Nations Be Glad/ Lass die Nationen glücklich sein“ schrieb, habe ich behauptet, dass das Gebet ein Walkie-Talkie in Kriegszeiten und nicht eine häusliche Gegensprechanlage ist. Gott ist eher wie ein General in der Befehlszentrale als wie ein Butler, der darauf wartet, Ihnen ein anderes Kissen in das Wohnzimmer zu tragen. Natürlich ist er auch der Vater, der Liebende, der Freund, der Arzt, der Hirte, der Helfer, der König, der Erretter, der Herr, der Ratgeber. Aber in dieser gefallenen Welt, die „von Teufeln erfüllt ist“, wird das Gebet am besten funktionieren, wenn wir die Frequenz auf die Befehlszentrale im Glaubenskampf eingestellt lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich das eben zitierte Buch schrieb, habe ich alle Dinge, für die die erste Kirche gebetet hat, an einer Stelle gesammelt. Ich habe sie für mich selbst ausgedruckt, und es hat sich gezeigt, dass sie einer der 'Schübse' sind, die ich brauche. Ich habe mir gedacht, dass Sie sie hilfreich finden könnten. Vielleicht möchten Sie sie auch ausdrucken und für einige Zeit in Ihrer Bibel aufbewahren, damit sie Sie in Ihrem Gebet leiten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bildet sich ein großartiges Vertrauen beim Gebet, wenn man weiß, dass man nicht um etwas Seltsames bittet. Für das zu beten,&amp;amp;nbsp;wofür das&amp;amp;nbsp;Neue Testament betet, ist ein sicherer und mächtiger Weg&amp;amp;nbsp;zu Beten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebet bleibt eines der großartigen und herrlichen Geheimnisse des Universums - dass der überaus weise, überaus souveräne Gott bestimmen wird, seine Welt in Antwort auf unsere Gebete zu regieren, ist umwerfend. Aber das ist das gleichbleibende Zeugnis in der Schrift. Gott hört und beantwortet die Gebete seiner Kinder. Oh, vernachlässigen Sie&amp;amp;nbsp;nicht diese wunderbare Möglichkeit durch die wir Nationen und Bewegungen und Einrichtungen und Kirchen und Menschenherzen – besonders das eigene – beeinflussen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn&amp;amp;nbsp;Sie für das, wofür die Frühkirche gebetet hat, beten möchten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie, dass Gott seinen Namen in der Welt verherrlichen möge.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Beten&amp;amp;nbsp;Sie&amp;amp;nbsp;dann folgendermaßen: „Unser Vater im Himmel, geheiligt werde dein Name.“ (Matthäus 6, 9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie, dass Gott sein Königreich in der Welt ausweiten möge.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dein Reich komme, dein Wille geschehe, auf Erden wie er im Himmel geschieht. (Matthäus 6, 10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie, dass das Evangelium sich schnell ausbreiten und geehrt werden wird.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schließlich, Brüder, betet für uns, dass das Wort des Herrn laufe und verherrlicht werde wie auch bei euch. (2. Thessalonicher 3, 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie&amp;amp;nbsp;für die Fülle des Heiligen Geistes.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wenn ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wieviel mehr wird der Vater, der vom Himmel her gibt, den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten! (Lukas 11, 13; vgl. Epheser 3, 19)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie, dass Gott sein Volk in seiner Sache verteidigen wird.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte Gott aber das Recht seiner Auserwählten nicht ausführen, die Tag und Nacht zu ihm schreien, und sollte er es bei ihnen lange hinziehen? (Lukas 18, 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie, dass Gott Ungläubige erretten möge.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Brüder, der Wunsch meines Herzens und mein Gebet zu Gott für sie ist, dass sie errettet werden. (Römer 10,1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie, dass Gott den Gebrauch des Schwertes leiten wird.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nehmt (...) das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort. Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist, und wachet hierzu in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen. (Epheser 6, 17-18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie&amp;amp;nbsp;für Mut bei der Wortverkündigung.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist (...) und auch für mich, damit mir Rede verliehen werde, wenn ich den Mund auftue, mit Freimütigkeit das Geheimnis des Evangeliums bekanntzumachen. (Epheser 6, 18-19)&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und nun, Herr, sieh an ihre Drohungen und gib deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden. (Apostelgeschichte 4, 29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie&amp;amp;nbsp;für Zeichen und Wunder.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und nun, Herr, (...) gib deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden und strecke deine Hand aus zur Heilung, und dass Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus. (Apostelgeschichte 4, 29-30)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Elia war ein Mensch von gleichen Gemütsbewegungen wie wir; und er betete ernstlich, dass es nicht regnen möge, und es regnete nicht auf der Erde drei Jahre und sechs Monate. Und wieder betete er, und der Himmel gab Regen, und die Erde brachte ihre Frucht hervor. (Jakobus 5, 17-18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie&amp;amp;nbsp;für die Heilung von verletzten Glaubensgeschwistern.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde zu sich, und sie mögen über ihm beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden. (Jakobus 5, 14-15)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie&amp;amp;nbsp;für die Heilung von Ungläubigen.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es geschah aber, dass der Vater des Publius, von Fieber und Ruhr befallen, daniederlag. Zu dem ging Paulus hinein, und als er gebetet hatte, legte er ihm die Hände auf und heilte ihn. (Apostelgeschichte 28, 8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie&amp;amp;nbsp;für die Austreibung von Dämonen.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und er sprach zu ihnen: Diese Art kann durch nichts ausfahren als nur durch Gebet. (Markus 9, 29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie&amp;amp;nbsp;für übernatürliche Befreiungen.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Petrus nun wurde im Gefängnis verwahrt; aber von der Gemeinde geschah ein anhaltendes Gebet für ihn zu Gott. (...) Und als er das erkannte [dass er befreit worden war], kam er an das Haus der Maria, der Mutter des Johannes mit dem Beinamen Markus, wo viele versammelt waren und beteten. (Apostelgeschichte 12, 5+12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobsangen Gott; und die Gefangenen hörten ihnen zu. Plötzlich aber geschah ein großes Erdbeben, so dass die Grundfesten des Gefängnisses erschüttert wurden; und sofort öffneten sich alle Türen, und aller Fesseln lösten sich. (Apostelgeschichte 16, 25-26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie&amp;amp;nbsp;für die Wiederauferweckung von Toten.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Petrus aber trieb alle hinaus, kniete nieder und betete. Und er wandte sich zu dem Leichnam und sprach: Tabita, steh auf! Sie aber schlug ihre Augen auf, und als sie den Petrus sah, setzte sie sich auf. (Apostelgeschichte 9, 40)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie, dass Gott seine Truppen mit den&amp;amp;nbsp;Gütern des täglichen Bedarfs&amp;amp;nbsp;versorgt.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Unser tägliches Brot gib uns heute. (Matthäus 6, 11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie&amp;amp;nbsp;um strategische Weisheit.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wenn es jemand an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und nichts vorwirft, und sie wird ihm gegeben werden. (Jakobus 1, 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie, dass Gott in den Außenstationen die Führung aufbaut.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als sie ihnen aber in jeder Gemeinde Älteste gewählt hatten, beteten sie mit Fasten und befahlen sie dem Herrn, an den sie gläubig geworden waren. (Apostelgeschichte 14, 23)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie, dass Gott Verstärkung aussendet.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bittet nun den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte! (Matthäus 9, 38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert mir nun Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie berufen habe! Da fasteten und beteten sie; und als sie ihnen die Hände aufgelegt hatten, entließen sie sie. (Apostelgeschichte 13, 2-3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie&amp;amp;nbsp;für den Erfolg anderer Missionare.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ich ermahne euch aber, Brüder, durch unseren Herrn Jesus Christus und durch die Liebe des Geistes, mit mir zu kämpfen in den Gebeten für mich zu Gott, damit ich von den Ungehorsamen in Judäa errettet werde und mein Dienst für Jerusalem den Heiligen angenehm sei. (Römer 15, 30-31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie&amp;amp;nbsp;für Einigkeit und Harmonie in den Reihen.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben, damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast. (Johannes 17, 20-21)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten&amp;amp;nbsp;Sie&amp;amp;nbsp;für Ermutigung beim Zusammensein.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wir bitten Nacht und Tag aufs inständigste, euer Angesicht zu sehen und das zu vollenden, was an eurem Glauben mangelt. (1. Thessalonicher 3, 10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie&amp;amp;nbsp;um die Fähigkeit zur Unterscheidung.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und um dieses bete ich, dass eure Liebe noch mehr und mehr überströme in Erkenntnis und aller Einsicht, damit ihr prüft, worauf es ankommt, damit ihr lauter und unanstößig seid auf den Tag Christi. (Philipper 1, 9–10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten&amp;amp;nbsp;Sie um die Erkenntnis seines Willens.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Deshalb hören auch wir nicht auf, von dem Tag an, da wir es gehört haben, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr mit der Erkenntnis seines Willens erfüllt werdet in aller Weisheit und geistlichem Verständnis. (Kolosser 1, 9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie, um&amp;amp;nbsp;Gott besser kennenzulernen.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[Wir haben nicht aufgehört für euch zu beten], dass ihr wachst in der Erkenntnis Gottes. (Kolosser 1, 10; vgl. Epheser 1, 17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie um die Fähigkeit, Gottes Liebe zu verstehen.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater, (...) damit ihr imstande seid, mit allen Heiligen völlig zu erfassen, was die Breite und Länge und Höhe und Tiefe ist, und zu erkennen die Erkenntnis übersteigende Liebe des Christus, damit ihr erfüllt werdet zur ganzen Fülle Gottes. (Epheser 3, 14; 18-19)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie&amp;amp;nbsp;für eine tiefere Wahrnehmung der festen Hoffnung.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ich höre nicht auf, für euch zu danken, und ich gedenke eurer in meinen Gebeten, (...) damit ihr wisst was die Hoffnung seiner Berufung, was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen ist. (Epheser 1, 16+18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie&amp;amp;nbsp;für Kraft und Ausdauer.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[Wir haben nicht aufgehört für euch zu beten, dass ihr] gekräftigt [werdet] mit aller Kraft nach der Macht seiner Herrlichkeit, zu allem Ausharren und aller Langmut, mit Freuden. (Kolosser 1, 11; vgl. Epheser 3, 16)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie&amp;amp;nbsp;um ein tieferes Empfinden seiner Kraft in Ihnen.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ich höre nicht auf, für euch zu danken und ich gedenke eurer in meinen Gebeten, damit ihr die überschwengliche Größe seiner Kraft an uns, den Glaubenden, erfahrt. (Epheser 1, 16;18-19)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie, dass&amp;amp;nbsp;Ihr Glaube nicht zerstört wird.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre; und wenn du einst zurückgekehrt bist, so stärke deine Brüder. (Lukas 22, 32)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wacht nun und betet zu aller Zeit, daß ihr würdig geachtet werdet, diesem allem, was geschehen soll, zu entfliehen und vor dem Sohn des Menschen zu stehen. (Lukas 21, 36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten&amp;amp;nbsp;Sie&amp;amp;nbsp;um größeren Glauben.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sogleich schrie der Vater des Kindes und sagte: Ich glaube. Hilf meinem Unglauben! (Markus 9, 24; vgl. Epheser 3, 17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie, dass&amp;amp;nbsp;Sie nicht in Versuchung fallen mögen.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Führe uns nicht in Versuchung. (Matthäus 6, 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt; der Geist zwar ist willig, das Fleisch aber schwach. (Matthäus 26, 41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie, dass Gott&amp;amp;nbsp;Ihre guten Entschlüsse vollendet.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Deshalb beten wir auch allezeit für euch, dass unser Gott euch würdig erachte der Berufung und [dass er] alles Wohlgefallen an der Güte und das Werk des Glaubens in Kraft vollende. (2. Thessalonicher 1, 11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie, dass&amp;amp;nbsp;Sie gute Werke tun werden.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[Wir haben nicht aufgehört, für euch zu beten, dass ihr] des Herrn würdig wandelt zu allem Wohlgefallen, fruchtbringend in jedem guten Werk und wachsend durch die Erkenntnis Gottes. (Kolosser 1, 10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie&amp;amp;nbsp;um die Vergebung Ihrer Sünden.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vergib uns unsere Schuld wie auch wir unseren Schuldnern vergeben haben. (Matthäus 6, 12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beten Sie für Schutz vor dem Bösen.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Errette uns vom Bösen. (Matthäus 6, 13)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Was_ist_Ihr_einziger_Trost%3F</id>
		<title>Was ist Ihr einziger Trost?</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | What is Your Only Comfort?}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter allen Katechismen der Reformationsepochen ist vielleicht keiner so vielgeliebt wie der Heidelberger Katechismus. In der Eingangsfrage und –antwort wird der persönliche und markante Ton des Katechismus deutlich: „Was ist Ihr einziger Trost im Leben und im Tod?“. Dies ist nicht eine theoretische Frage: „Was wäre nötig, wenn Gott Sünder tröstete?“. Es ist vielmehr eine sehr praktische Frage: „Wie finde ich Trost, so lange wie ich lebe und dann, wenn ich sterbe?“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schlüsselwort in der Eingangsfrage ist Trost. Das Wort bezieht sich auf unsere Gewissheit und Zuversicht in das vollbrachte Werk Christi. Dieser Trost durchzieht unser ganzes Leben und sogar die Stunde des Todes. So wie es einer der Autoren des Katechismus’ (Zacharius Ursinus) in seinem Kommentar zu dem Katechismus ausdrückt, beinhaltet dieser Trost „Gewissheit der freien Vergebung der Sünden, und der Versöhnung mit Gott durch und wegen Christus, und eine gewisse Erwartung des ewigen Lebens; eingeprägt in das Herz durch den Heiligen Geist durch das Evangelium, so dass wir keinen Zweifel haben, sondern dass wir für immer gerettet sind, gemäß der Aussage des Apostel Paulus’: „Wer soll uns dann noch von der Liebe Christi scheiden?“. Beachten Sie, dass der Katechismus von unserem „einzigen“ Trost spricht. Man findet keinen anderen solchen Trost und keine solche Gewissheit außer in Christus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Eingangsfrage zu beantworten, versichert der Katechismus dass „ich, mit Körper und Seele, sowohl im Leben als auch im Tod“ diesen Trost haben werde. Mit dieser Paraphrase von Römer 14,7-8 werden wir daran erinnert, dass Gottes Fürsorge den Verlauf unseres Lebens durchzieht. Christus hat den Fluch hinweggenommen; da ist Gewissheit der Erlösung in diesem Leben und die Auferstehung unserer Körper am Ende des Zeitalters (vgl. Frage &amp;amp;amp; Antwort 57-78). Dieses Wissen tröstet uns jetzt und bereitet uns für das vor, was auch immer vor uns liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Trost stammt aus der Tatsache, dass ich nicht mir gehöre. Diese Worte sind 1.Korinther 6, 19-20 entnommen: „Oder habt ihr etwa vergessen, dass euer Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den euch Gott gegeben hat? Ihr gehört also nicht mehr euch selbst. Gott hat euch freigekauft, damit ihr ihm gehört; nun dient auch mit eurem Körper dem Ansehen Gottes in der Welt.“. Wir gehören Christus, und Er wird mit uns das machen, was Er will. Dieser Trost basiert auf der Tatsache, dass Gott souverän ist und die Macht hat das, was Er versprochen hat, zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese wunderbare Tatsache ist weiter erklärt in dem nächsten Teil der Antwort. „Aber [ich] gehöre meinem treuen Retter Jesus Christus&amp;quot;. Dieser Katechismus führt uns weg von unserem Glauben an Christus' Gehorsam (das Subjektive) zu meinem „treuen“ Retter (das Objektive). Christus erfüllte alle Gerechtigkeit und starb für unsere Sünden am Kreuz. Die genauen Angaben zu Christus' Gehorsam werden im Detail im nächsten Teil der Antwort gegeben: „mit dem teuren Blut“. Diese Worte stammen aus 1.Petrus 1,18-19: „und wisset, daß ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem eitlen Wandel nach väterlicher Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes“. Der Tod Christi ist das einzige Mittel, durch das die Schuld der menschlichen Sünde hinweggetan werden kann (Entsühnung) und der Zorn Gottes abgewendet werden kann (Versöhnung). Der Katechismus erinnert uns daran, dass die Grundlage unserer Rettung in dem Werk Christi für uns besteht, nicht in unserem Glauben oder in unseren guten Werken. Als Nächstes sagt uns die erste Antwort des Katechismus, dass der Tod Jesu das Kernstück dieser versprochenen Erlösung ist, denn Er „hat für alle meine Sünden völlig sich hingegeben“. Christi Tod allein stellt die Gerechtigkeit des heiligen Gott zufrieden (Römer 3,21-26). Es gibt kein menschliches Werk oder religiöse Zeremonie, die das tun kann. Nicht nur dass, sondern sein Tod hat „mich von allen Kräften des Teufels errettet“. Dies ist ein Echo aus 1. Johannes 3,8: „Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre“. Satan wurde aus dem Himmel ausgestoßen, so dass er uns vor dem himmlischen Gericht nicht länger beschuldigen kann. Christi Sieg über ihn ist am Kreuz erwiesen (Kol. 2, 13-15). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Katechismus sagt dann die kostbare Wahrheit, dass unsere Gewissheit der Erlösung und unser Ausharren im Glauben auch die Werke Christi sind. „[Christus] erhält mich so, dass ohne den Willen meines Vaters im Himmel noch nicht einmal ein Haar von meinem Kopf fallen kann“. Dies ist Matthäus 10,29-30 entnommen: „Kauft man nicht zwei Sperlinge um einen Pfennig? Dennoch fällt deren keiner auf die Erde ohne euren Vater. Nun aber sind auch eure Haare auf dem Haupte alle gezählt.“ Um den im Evangelium versprochenen Trost zu besitzen, muss ich wissen, dass Gottes souveräne Fürsorge alle Bereiche meines Lebens umfasst. Nichts passiert mir abgesehen vom Willen Gottes. In der Tat dienen „alle Dinge zu meiner Erlösung [wörtliche Übersetzung des Originaltexts; Anmerkung der Übersetzerin]“ (vgl. Römer 8, 28). Gott hat alle Dinge festgesetzt. Er erlöst uns von Sünde. Und schlussendlich gebraucht Gott es für mein Bestes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich lernen wir, dass dieser Trost durch das Werk des Heiligen Geistes mein eigener wird. „Durch seinen Heiligen Geist versichert er mir das ewige Leben“. Der Heilige Geist bezeugt die Wahrheit von Gottes Wort und bestätigt die Versprechen, die Gott mir gemacht hat, dass Er alle retten wird, die Christus vertrauen. Dieser gleiche, innewohnende Geist „macht mein Herz willig und bereit von jetzt an für Ihn zu leben“. Es ist Gott, der Sein gutes Werk bis zum Ende begleiten wird. Dieser Eine, der mich gerechtfertigt, wird mich auch von Sünden reinigen. Er, der ein gutes Werk in mir begonnen hat, wird es auch bis zum Ende führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dinge zu wissen, gibt mir unaussprechlichen Trost im Leben und im Tod.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Echte_Liebe</id>
		<title>Echte Liebe</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | True Love}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Alles, was du brauchst, ist Liebe.“ Das sangen die Beatles. Wenn sie über Gottes Liebe gesungen hätten, würde die Aussage ein Körnchen Wahrheit enthalten. Aber das, was die moderne Kultur unter Liebe versteht, ist überhaupt keine echte Liebe; es ist eine tödliche Verfälschung. Diese Liebe ist alles andere als „alles, was du brauchst“, sie ist etwas, das du unter allen Umständen vermeiden solltest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Apostel Paulus weist genau darauf in Epheser 5, 1-3 hin. Er schreibt: „Ihr seid Gottes geliebte Kinder, daher sollt ihr in allem seinem Vorbild folgen. Geht liebevoll miteinander um, so wie auch Christus euch seine Liebe erwiesen hat. Aus Liebe hat er sein Leben für uns gegeben. Und Gott hat dieses Opfer angenommen. Ihr gehört zu Gott. Da passt es selbstverständlich nicht mehr, sexuell zügellos zu leben, über die Stränge zu schlagen oder alles haben zu wollen. Ihr sollt nicht einmal darüber reden!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfache Anweisung in Vers 2 („Geht liebevoll miteinander um, so wie auch Christus euch seine Liebe erwiesen hat.“) fasst die gesamte moralische Verpflichtung eines Christen zusammen. Schließlich ist Gottes Liebe das einzige, zentrale Prinzip, das die gesamte Pflicht eines Christen definiert. Diese Art der Liebe ist wirklich „alles, was du brauchst“. In Römer 13, 8-10 heißt es: „Nur wer seine Mitmenschen liebt, der hat Gottes Gesetz erfüllt. Die Gebote (…) lassen sich in einem Satz zusammenfassen: ‚Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst’. Denn wer seinen Mitmenschen liebt, tut ihm nichts Böses. So wird durch die Liebe das ganze Gesetz erfüllt.“ In Galater 5,14 wiederholt sich dieselbe Wahrheit: „Denn wer dieses eine Gebot befolgt: ‚Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!’, der hat das ganze Gesetz erfüllt.“ In gleicher Weise hat Jesus gelehrt, dass das ganze Gesetz und die Propheten von zwei einfachen Prinzipien der Liebe abhängig sind – dem ersten und zweiten höchsten Gebot (Matt. 22, 38 – 40). Mit anderen Worten: „die Liebe (…) ist das Band der Vollkommenheit“ (Kol. 3,14). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Paulus anordnet, dass wir in Liebe wandeln sollen, zeigt uns der Kontext, dass er mit positiven Worten davon redet, freundlich, weichherzig zu sein, und dem anderen zu vergeben (Eph. 4,32). Das Vorbild für solche selbstlose Liebe ist Christus, der sein Leben gegeben hat, um sein Volk von seinen Sünden zu erretten. „Niemand hat größere Liebe denn die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.“ (Joh. 15,13). Und: „Ihr Lieben, hat uns Gott also geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben“ (1. Joh. 4,11). Mit anderen Worten: wahre Liebe ist immer aufopfernd, sich selbst hingebend, barmherzig, anteilnehmend, verständnisvoll, freundlich, großzügig und geduldig. Diese und viele andere positive, wohlwollende Eigenschaften (vgl. 1.Kor. 13, 4-8) sind es, die die Schrift mit göttlicher Liebe in Verbindung bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beachte auch die negative Seite, die man auch in dem Kontext von Epheser 5 sieht. Die Person, die andere wirklich so liebt wie Christus uns liebt, muss jede Art der falschen Liebe ablehnen. Der Apostel Paulus benennt einige dieser satanischen Fälschungen. Sie beinhalten Unmoral, Unreinheit, und Begierde. Die Textstelle fährt fort mit: „Genauso wenig ist Platz für Klatsch, Sticheleien und zweideutiges Gerede. Vielmehr sollt ihr Gott danken und ihn loben. Denn eins ist klar: Wer ein ausschweifendes, schamloses Leben führt, für den ist kein Platz in der neuen Welt, in der Gott und Christus herrschen werden. Das gilt auch für alle, die von Habgier besessen sind; denn solche Menschen beten ihre eigenen Götzen an. Lasst euch von niemandem verführen, der euch durch sein leeres Geschwätz einreden will, dass dies alles harmlos sei. Gottes Zorn wird alle treffen, die ihm nicht gehorchen. Darum meidet solche Leute!“ (Verse 4-7). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmoral ist vielleicht der Lieblingsersatz unserer Generation für Liebe. Paulus gebraucht das griechische Wort ''porneia'', das jegliche Art der sexuellen Sünde mit einschließt. Die moderne Kultur versucht verzweifelt die Linie zwischen wahrhaftiger Liebe und unmoralischer Leidenschaft zu verwischen. Aber alle Unmoral ist eine totale Perversion der echten Liebe, weil sie die Befriedigung des Selbst anstelle des Guten für den anderen sucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unreinheit ist eine andere teuflische Verdrehung der Liebe. Hierfür gebraucht Paulus den griechischen Ausdruck ''akatharsia'', der sich auf jegliche Art des Schmutzes und der Unreinheit bezieht. Besonders hat Paulus „Schmutzigkeiten“, „dummes Gerede“ und „unziemliche Scherze“ vor Augen, die die besonderen Eigenschaften böser Gesellschaft sind. Diese Art der Gemeinschaft hat nichts mit echter Liebe zu tun, und der Apostel sagt deutlich, dass sie keinen Platz im Leben eines Christen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begierde ist noch eine andere Verfälschung der Liebe, die aus einem selbstverliebten Begehren der Selbst-Befriedigung stammt. Sie ist das genaue Gegenteil von dem Beispiel, das Christus uns gegeben hat, als er „sich selbst für uns gab“ (Vers 2). Im Vers 5 stellt Paulus die Begierde dem Götzendienst gleich. Auch dies hat keinen Platz im Leben eines Christen, und gemäß Vers 5 ist für die Person, die daran schuldig ist „kein Platz in der neuen Welt, in der Gott und Christus herrschen werden.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von solchen Sünden, sagt Paulus, „lasset nicht von euch gesagt werden, wie den Heiligen zusteht“ (Vers 3). Über die, die solche Dinge praktizieren, sagt er uns: „[M]eidet solche Leute!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: wir zeigen nicht echte Liebe, es sei denn, dass wir uns intolerant gegenüber all den beliebten Verfälschungen der Liebe verhalten. Das meiste Gerede über Liebe heutzutage ignoriert dieses Prinzip. „Liebe“ ist neu definiert worden als ein breiter Freiraum, der über Sünde hinwegschaut und in gleicher Weise Gutes wie Böses begrüßt. Das ist nicht Liebe; das ist Teilnahmslosigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Liebe ist in keiner Weise so. Halte dir vor Augen: die höchste Offenbarung der Liebe Gottes ist das Kreuz, wo Christus uns „geliebt und sich selbst dargegeben [hat] für uns als Gabe und Opfer, Gott zu einem süßen Geruch“ (Vers 2). Demzufolge erklärt die Schrift Gottes Liebe als Ausdruck der Aufopferung, der Sühne für Sünde, und der Versöhnung: „Darin steht die Liebe: nicht, daß wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.“ (1.Joh. 4, 10). Mit anderen Worten: Gott hat sich selbst zum Opfer gemacht um den Zorn einer beleidigten Gottheit abzuwenden. Anstatt unsere Sünden liebevoll zu erdulden und nicht ernst zu nehmen, hat Gott seinen Sohn als ein Opfer für Sünde gegeben, um seinem Zorn gerecht zu werden und Gerechtigkeit in der Erlösung von Sündern zu schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Kernstück des Evangeliums. Gott offenbart seine Liebe auf eine Art und Weise, die seine Heiligkeit, seine Gerechtigkeit und seine Rechtschaffenheit ohne Kompromisse aufrecht erhält. Wahre Liebe „freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt“ (1.Kor. 13,6). Das ist die Art der Liebe, zu der wir berufen sind zu leben. Es ist eine Liebe, die zuerst rein ist, dann friedfertig.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Umwandelnde_Liebe</id>
		<title>Umwandelnde Liebe</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Transforming Love}}Ein tief unglücklicher Vater saß zwei Wochen lang in einer Kinderintensivstation und sah seinem drei Jahre alten Sohn beim langsamen Sterben zu. Während dieser zwei Wochen hat er ein Buch durchgelesen, überraschenderweise über das Evangelium. Er hat mir später geschrieben, “Ich möchte dir sagen: Das Evangelium ist wirklich für das wirkliche Leben.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussage hat mich verwirrt. Wie hat ein Buch über das Evangelium diesem Vater in der Stunde tiefer Trauer dienen können? Ich hätte gedacht, ein Buch über das Vertrauen zu Gott in Zeiten der Anfechtung wäre hilfreich gewesen. Aber ein Buch über das Evangelium? Wie konnte das zu solch einer Zeit helfen? Ich habe über diese Frage mehrere Wochen nachgedacht. Dann, eines Tages als ich mich auf eine Predigt über die Liebe Gottes vorbereitet habe, kam die Antwort. Im Evangelium sah dieser Vater die Liebe Gottes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Apostel Johannes schrieb: “Hierin ist die Liebe Gottes zu uns offenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten. Hierin ist die Liebe: Nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden.” (1. Johannes 4,9-10). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage öfters, “Wenn du die Liebe Gottes sehen willst, schau zu erst auf das Kreuz”, denn das ist die unübertroffene Offenbarung seiner Liebe. Es war das Kreuz, an das Gott seinen einzigen Sohn zur Sühnung für unsere Sünden geschickt hat. Sühnung, obwohl ein gutes Bibelwort, wird von von den heutigen Christen selten verstanden. Der vielleicht beste Weg das zu verstehen, ist als die Handlung Jesu in der er am Kreuz die volle Last des gerechten und heiligen Zornes trägt, den wir hätten tragen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle von uns verdienen den Zorn Gottes wegen unserer Sünde - nicht allein die Sünde der Zeit als wir Ungläubige waren, sondern auch die Sünde, die wir jeden Tag als Gläubige tun. Aber wenn wir auf Christus vertraut haben, werden wir niemals einen Tropfen aus dem Kelch von Gottes Zorn erfahren. Jesus trank den Kelch an unserer Stelle als unser Stellvertreter. Und Johannes sagt uns, dass Gott in seiner Liebe Jesus gesandt hat, um das für uns zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vor allem zwei Anlässe, wenn überzeugte Christen dazu neigen, Gottes Liebe anzuzweifeln. Der Allerhäufigste ist, wenn wir, warum auch immer, ein tiefes Bewusstsein für unsere Sündhaftigkeit haben. Vielleicht ist es ein dauerhaftes Muster der Sünde in unserem Leben oder vielleicht die gesamte Sündhaftigkeit unseres Wesens. In solchen Zeiten neigen wir dazu zu denken, “Wie kann Gott nur jemanden lieben, der so sündig ist wie ich?” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In beiden Fällen müssen wir wieder aufs Kreuz schauen und Jesus sehen, wie er genau die Sünden trägt, die uns so ein Schuldgefühl geben. Und dann müssen wir uns daran erinnern, dass Gott &amp;quot;den, der Sünde nicht kannte, für uns zur Sünde gemacht hat, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.&amp;quot; (2. Kor. 5,21). Gott nahm unsere Sünde - selbst die, welche so unmittelbares Elend verursacht - und rechnete sie Christus an und er nahm seine vollkommene Gerechtigkeit und rechnete sie uns an. Gott hat das nicht getan, weil wir liebenswürdig waren, sondern wegen seiner selbsterzeugenden Liebe. Wie Johannes es in dem obigen Text gesagt hat, es war “nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite häufige Anlass, der uns dazu verführt an Gottes Liebe zu zweifeln, ist die Zeit des Elends. Wir mögen denken: “Wenn Gott mich wirklich lieben würde, hätte er nicht zugelassen, dass mir das passiert.” In diesen Zeiten des Zweifelns müssen wir wieder auf das Kreuz schauen und sehen, wie Gott seinen Sohn hingibt, um an unserer Stelle zu sterben (Röm 8,32). Immerhin war es in diesem Kontext, dass Paulus die Frage gestellt hat, “Wer wird uns scheiden von der Liebe Christi?” Und ein paar Sätze später beantwortet er seine eigene Frage mit der läutenden Zusicherung, dass nichts “uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.” 8,35-39). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Puritaner John Owen hat einmal geschrieben, ”Der größte Kummer und die größte Last die du dem Vater auferlegen kannst, die größte Unfreundlichkeit, die du ihm erweisen kannst ist, nicht zu glauben, dass er dich liebt.” Wir hätten erwarten können, dass Owen sagt, dass der größte Kummer, den du dem Vater auferlegen kannst, das Begehen irgendeiner schändlichen Sünde ist, die seinen Namen verunehrt. Sicherlich betrübt die Sünde Gott, aber Owen sagt uns, dass das Zweifeln an seiner Liebe ihn noch viel mehr betrübt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn du versucht bist Gottes Liebe zu hinterfragen - entweder wegen deiner Sünde oder schwierigen Umständen - dann schau auf das Kreuz und erinnere dich selbst daran, dass Gott am Kreuz seine Liebe, über jeden Zweifel erhaben, bewiesen hat. Warte erst gar nicht auf diese schweren Zeiten. Wirf jeden Tag einen ordentlichen Blick auf das Kreuz, um dich gegen solche Zeiten des Zweifelns und der Mutlosigkeit zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings, so herrlich wie die Wahrheit von Gottes Liebe zu uns auch ist, Johannes lässt uns nicht einfach zu unserem eigenen Vergnügen in dieser Liebe schwelgen. Vielmehr gibt er uns eine sehr deutliche Anwendung: “Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, sind auch wir schuldig, einander zu lieben.” (1 John 4:11). Die Folge ist nicht einfach nur, dass wir uns gegenseitig lieben sollen weil Gott uns geliebt hat, sondern dass wir andere genau so lieben sollen, wie Gott uns liebt. Das heißt, weil Gott uns trotz unserer Sünde und allgemeinen Liebensunwürdigkeit liebt, sollten wir uns gegenseitig lieben - mit allen Fehlern. Das heißt nicht, dass wir Sünde im Leben anderer ignorieren, sondern dass wenn diese Sünde gegen uns gerichtet ist, wir so vergeben, wie Gott uns in Christus vergeben hat (Eph 4,32). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube der größte Beweis unserer Liebe zueinander, ist die Bereitschaft sich gegenseitig - auf der Grundlage von Gottes Vergebung gegen uns - zu vergeben. Jesu Gleichnis von dem unvergebenden Knecht (Mt 18,21-35) ist zu diesem Thema sehr lehrreich. Der erste Knecht schuldet seinem Herrn 10.000 Talente - das entspricht 200.000 Jahren Gehalt eines gewöhnlichen Arbeiters - eine Summe, die unmöglich zurück gezahlt werden kann. Der zweite Knecht schuldete dem ersten Knecht 100 Denare - das Entspricht etwa einem Drittel eines Jahresgehalts. Für sich genommen, war das keine unbedeutende Summe. Nicht viele von uns würden Schulden, die einem Drittel des Jahresgehalts entsprechen, erlassen, aber im Vergleich zu einem 200.000 Jahresgehalt, ist das Drittel unbedeutend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fazit dieses Gleichnisses ist, dass jeder von uns der erste Knecht ist. Unsere Schuld vor Gott ist wegen unserer Sünde überwältigend - eine Summe, unmöglich zurückzuzahlen. Im Gegensatz dazu ist die Sündenschuld einer anderen Person mir gegenüber nichts im Vergleich zu meiner Schuld vor Gott - selbst wenn die Schuld dieser Person für sich genommen groß ist. Wenn also jemand gegen mich sündigt, ob tatsächlich oder nur meiner Meinung nach, dann versuche ich folgendermaßen zu Antworten: “Aber Vater, Ich bin der Knecht, der dir 10.000 Talente schuldet.” Das hilft mir die Sünde der anderen Person im richtigen Verhältnis zu sehen und befähigt mich ihr so frei zu vergeben, wie Gott mir vergeben hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Leser von ''Tabletalk''&amp;lt;ref&amp;gt;''Tabletalk'' ist eine amerikanische Zeitschrift mit Artikeln zu theologischen Themen, herausgegeben von Ligonier Ministries. siehe: http://www.ligonier.org/tt.php&amp;lt;/ref&amp;gt; ist zu einem gewissen Maß mit 1. Korinther 13 vertraut - der klassische Text über die Liebe. Aber haben Sie jemals bemerkt, wieviele der Beschreibungen der Liebe in den Versen 4-7 mit Vergebung und Nachsicht zu tun haben? Liebe ist als erstes langmütig, was sich durch Nachsicht und Vergebung ausdrückt (s. Kol 3,12-13). Sie ist nicht gereizt oder nachtragend. Als nächstes: Liebe erträgt alles und erduldet alles. Das sind unterschiedliche Arten, den selben Gedanken auszudrücken - Vergebung und Nachsicht. Und wir sollen so vergeben, wie Gott uns in Christus vegeben hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich gibt es noch mehr über die Liebe zu sagen - ob es Gottes Liebe oder unsere eigene ist - als Vergebung. Gott hat versprochen, uns niemals zu verlassen (Heb 13,5), alle unsere Bedürfnisse zu erfüllen (Phil 4,19) und alle Ereignisse zu unserem Besten zu wirken (Röm 8,28). Er hat sogar gesagt, dass die Züchtigung, die er uns von Zeit zu Zeit auferlegt, ein Zeichen seiner Liebe ist, weil sie dazu da ist, immer mehr seiner Heiligkeit teilhaftig zu werden (Hebr 12,5-11). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die gleiche Weise sollen wir uns gegenseitig im Leib Christi mit brüderlicher Zuneigung lieben (Röm 12,10). Das bedeutet, wir erkundigen uns nach dem Befinden des anderen, wir ermutigen uns gegenseitig, beten füreinander und helfen uns gegenseitig in angemessener Weise mit materiellen Dingen (1. Joh 3,16-18). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich können wir uns gegenseitig niemals genauso oder im selben Maße lieben, wie Gott uns geliebt hat. Wir können vergeben, aber wir können nicht für die Sünde eines anderen Sühnung bringen. Und Gott ist souverän in seiner Liebe. Er hat die Kraft seine Liebe zum vollen Maß seines Zweckes darzustellen. Wir können das nicht. Unser Verlangen übersteigt oft unsere Fähigkeit, unsere Liebe auf fühlbare Weise auszudrücken. Aber wir dürfen niemals seine Liebe für uns aus den Augen verlieren, sowohl als Grundlage für unser Verhältnis zu ihm, als auch zueinander. Johannes hat gesagt, “Wir lieben, weil er uns zu erst geliebt hat.” (1. Joh 4,19). Beachte, dass das Objekt unserer Liebe nicht definiert wird. Meint Johannes, dass wir Gott oder einander lieben? Der Kontext deutet letzteres an. Aber ich denke, es ist wahrscheinlich, dass der Heilige Geist Johannes geleitet hat, das Objekt unserer Liebe mehrdeutig zu lassen, weil beides wahr ist. Wir können Gott nur lieben, wenn wir uns in seiner Liebe zu uns wärmen. Und wir können uns nur gegenseitig lieben, wenn wir kontinuierlich über Gottes unendliche Liebe zu uns nachdenken. Geliebte, lasst uns gegenseitig lieben, denn die Liebe ist von Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Top priority]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

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		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Die_Entscheidungen_von_heute_bestimmen,_wer_Sie_morgen_sein_werden</id>
		<title>Die Entscheidungen von heute bestimmen, wer Sie morgen sein werden</title>
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&lt;div&gt;{{ info | Today's Decisions Determine Who You'll Be Tomorrow}}''Nationalkonferenz 2007'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die folgenden Notizen wurden während der Predigt genommen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwerpunkt''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Sie in Ihrem christlichen Leben standhaft bleiben oder nicht, ist von Ihrem Werdegang abhängig. Werden Sie ein Gottesmann oder Ihr eigener Mann, Christusabhängig oder eigenverantwortlich? Es sind die kleinen Wahlen des Lebens, die bestimmen, wer Sie werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Leben wird durch kleine Entscheidungen bestimmt''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaftigkeit besteht aus einem „langfristigen Gehorsam in eine Richtung.“ Diese Richtung zu verlieren ist das anwachsende Ergebnis vieler schwachen, kleinen Entscheidungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen unser Leben betrachten und erwägen, was wir eigentlich tun, um mehr Christus-zentriert zu werden. Echte Geistlichkeit ist die Entwicklung regelmäßiger, geistlicher Disziplin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Timotheus 2,3-7. Der Soldat, der Athlet, und der Bauer müssen diszipliniert sein, wenn sie hoffen, ihre Arbeit zu behalten und sie zu erfüllen. So ist es mit Christen. Das christliche Leben ist schwere Arbeit; schwere, durch Gott ermächtigte Arbeit (Kolosser 1,29). Und diese schwierige Arbeit stellt uns in die Lage, andauernde Frucht zu tragen (Psalm 1). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Es gibt praktische Folgen''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Römer 6,12-14. Die Absicht der Selbstdisziplin ist gottesfürchtig sein zu können. Wir haben die Wahl, wem wir unseren Körper bereitstellen. Römer 12,1-2. Geben Sie Ihren Körper (und Ihren Geist) Gott hin. Wir bedauern oft gewisse Arten der Zeitverbringung (z.B. zuviel Fernsehen), aber haben Sie jemals Gottes Wort gelesen und sich danach auch so gefühlt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewinnen Sie die Stunden Ihres Tages zurück, die durch nutzlose Aktivitäten verlorengegangen sind. Lesen Sie Gottes Wort und andere gute Bücher. Sprechen Sie mit Ihrer Familie über das, was Sie lernen. Nutzen Sie die Zeit so, daß Sie bereichert werden und aus Ihnen die Person macht, die Sie selber sein wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen Sie den Himmel zu Ihrem Ansporn (2. Petrus 3,13). Kleiden Sie sich mit Demut, um Leiden zu begegnen (1. Petrus 4,12). Folgen Sie denen, die ihren Wandel gut beendet haben (Jim Elliot und sein Bruder Burt). Und setzen Sie Ihr Herz auf daß, was Sie werden wollen. Bitten Sie Gott, daß er Sie dabei unterstütze.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Diese Grosse Rettung</title>
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&lt;div&gt;{{ info | This Great Salvation/This Great Salvation}}{{NeedsCleanup|'''This page is not formatted. If you are a German speaker and would like to help, please [[GospelTranslations:Contact|contact us]].'''}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Woche bevor ich bei einer Ehe Konferenz sprechen sollte, erwaehnte meine Frau Carolyn einen bestimmten Mangel in unserem Verhaeltnis. Und zwar war es meine eigene Selbstsuechtigkeit. Ich bekam mehr und mehr in meinen Studien verloren und hatte voellig vergessen Zeit mit meiner Frau in bedeutungsvollen Gedankenaustausch zu verbringen. Dennoch. Spuerte ich solchen Druck, die Vorbereitung der Botschaft fuer die Konference, die am folgenden Sonntag stattfand fertig zu machen, dass ich ihr nicht antwortete und dass ich auch nichts aenderte. Ich glaubte, dass ich in dieser Sache gerechtfertigt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditieren Sie an Hebraeer 10:19-24. Was gibt uns das Zutrauen in Gottes heiliger Gegenwart zu stehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Aber mitten in meinen Vorbereitungen, als ich den Standpunkt entwickelte, dass Selbstsucht das Wurzelproblem in vielen Ehen ist, fuehlte ich eine massive Attacke des Heiligen Geistes, mit all der Gewalt Nathan’s Weissagung zu Koenig David: “Du bist dieser Mann!“ Meine Schuld war klar. Ich rufte Carolyn sofort an and bat sie mir zu vergeben. Wie ich erwartete, vergab sie mir ohne Zoegerung. (Mit mir verheiratet zu sein gab ihr viel Uebung in diesem Bereich.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich danach wieder anfing zu studieren, erleidete ich die schmerzhafte und viel zu vertraute Realitaet der Anklage. Ein hartnaeckiger Gedankle behinderte meine Bemuehungen: “Was berechtigt Dich ueber eheliche Intimitaet zu lehren, im Lichte der Tatsache das du selbst das Versprochen gebrochen hast ueber das du lehren willst? Es sogar gebrochen hast als du dich dafuer zubereitet hast!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiser Mann hatte einmal gesagt, dass Ihr Chrisliches Leben wie ein drei-beiniger Hocker ist. Die Beine sind Doktrin, Erfahrung, und Praxis. In juengsten Jahren haben viele Chrisliche Leute diese drei nicht zusammen gehalten. – J.I. Packer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte kein Problem diese Quelle der Suende zu identifizieren die mich zu laehmen drohte. Die Herausforderung war, wie kann ich das abwimmeln? Eine andere Szene hatte mich vor ein oder zwei Wochen konfrontiert. Es schien als ob mehrere unserer Haushalts Geraete sich besprochen hatten zur gleichen Zeit zu versagen. (Haben Sie bemerkt wir das passiert? Warum koennen die Dinger nicht individuell kaputt gehen. In der Reihe, wo man es beherrschen kann?) Der Staubsauger ging kaputt. Die Microwelle ging kaputt – eine riesige Katastrophe in meinem Heim. Es faellt mir schwer 15 Sekunden zu warten um mein Essen zu waermen. Warte 15 Minuten fuer den Herd? Keine Chance! Ausserdem, scheinte unsere Waermepumpe auch nich richtig zu funkzionieren, wir bemerkten das, als wir die Rechnung bekamen, denn der Betrag war zweimal so viel wie gewoenlich . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Fuer weitere Studien: Wenn je einer mal das Recht hatte sich ueber die Probleme des Lebens zu beklagen dann war es Job. Vergleichen Sie sein Verhalten bevor seiner Offenbarung der Souveraenitaet Gottes. (Job 19:1-21) und danach (Job 42:1-6) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Wochenende musste ich noch eine letzte Ueberraschung hinnehmen. Carolyn stehte frueh auf und ging jogging. Kurz nachdem sie aus dem Haus ging, kam sie wieder und fragte mit aller Ruhe,“Wo ist das Auto?“ Ich schaute sie nur an, wusste nicht genau wie ich auf die Frage “wo ist das Auto“ antworten sollte. Ich dachte mir. Es ist in dem driveway (Parkplatz neben dem Haus) . Das ist wo wir die Autos parken. Aber das Auto war nicht im driveway. Ich wartete 45 Minuten bevor ich die Polizei anrief, in der Zeit hoffte ich, dass einer meiner Freunde anrufen wird und sagt is sei nur ein Streich Das Telefone klingelte aber nicht. Spaeter am Tag hat die Polizei mein im Stich gelassenes Auto viele Kilometer entfernt gefunden., intakt ausser den Reifen. Direkt von meinem driveway gestohlen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fuer jede folgende Frage machen Sie bitte ein X wo es Ihrem jetzigen Zustand gleicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
· Sind Sie sorgenlos – sich nicht nur bewust – aber dauernd versichert - der Liebe Gottes fuer Sie? Sind Sie erstaunt ueber Gottes Gnade? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;lt;Nein-------------Etwas--------------Ja.&amp;amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ Koennen Sie staendig Zweifel und Niederschlagenheit ueberwinden in den Zeiten der Schicksalspruefungen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;lt;Nein-------------Etwas--------------Ja.&amp;amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Wie sollen wir uns verhalten waehrend des noergelnden Bewusstseins der Schuld (Anklagung), zusammen mit den Schwierigkeiten und durcheinander bringenden Verhaeltnissen (Unglueck)? Sie haben sicher aehnliche oder sogar noch schlimmere Sachen miterlebt. Viel zuoft merken wier die Anklagen mehr als die Gnade Gottes, wier sind verdutzt, sogar verbittert waehrend schweren Zeiten, anstatt Sicher zu sein, dass Gott Soveraen ist.&amp;lt;br&amp;gt;Bevor Sie in diesem Kapital weiter lesen bitte spenden Sie jetzt einen Moment um Roemer 8:28-39 zu lesen,. Wie unglaublich es auch scheint, ein starker Halt an dieser&amp;lt;br&amp;gt;Tatsache, in diesen zwoelf Versen, ermoeglicht uns all diese gestellten Fragen mit einem ueberzeugenden “Ja” zu beatworten. Es gibt keine wirksamere Erwiderung der Anklage und Unglueck als diesen grossartigen Teil der Heiligen Schrift.&amp;lt;br&amp;gt;Weisst Du Das?&amp;lt;br&amp;gt;Zwei dieser Verse in unserer Heiligen Schrift von Roemer koennte man qualifizieren als “Meist Zitierter” Bibeltext.&amp;lt;br&amp;gt;Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach seinem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat. (v 28)&amp;lt;br&amp;gt;Kann man wirklich noch mehr erwarten? Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein? (v 31)&amp;lt;br&amp;gt;Lass mich Ihnen etwas zum ueberlegen geben. Ich glaube wir versuchen zu oft uns gegenseitig zu ermahnen und zu ermuten mit diesen Versen, ohne dass wier den Inhalt der zwei verse die dazwischen liegen zu verstehen. Es ist ein vergeblicher Versuch , denn wenn wir den Inhalt der in den Versen 29 und 30 dargestelt ist nicht verstehen, koennen wir nicht vollkommen das Versprechen in den Versen 28 und 31 schaetzen, und auch nicht der Teil der folgt. Schauen Sie sich mal die folgen zentralen Verse genau an:&amp;lt;br&amp;gt;Wen Gott nämlich auserwählt hat, der ist nach seinem Willen auch dazu bestimmt, seinem Sohn ähnlich zu werden, damit dieser der Erste ist unter vielen Brüdern und Schwestern. Und wen Gott dafür bestimmt hat, den hat er auch in seine Gemeinschaft berufen; wen er aber berufen hat, den hat er auch von seiner Schuld befreit. Und wen er von seiner Schuld befreit hat, der hat schon im Glauben Anteil an seiner Herrlichkeit. (v 29-30)&amp;lt;br&amp;gt;“Sie haben sicher das Sprichwort gehoert, ‚Unkenntnis ist die Mutter des Aberglauben.’ Leider nimmt die Theologie vieler Leute die kristallisierung der Unkenntnis anstatt die systematisierung der Offenbarung Gottes an. Die wandern in theologischer Dunkelheit herum, formulieren Doktrin die zu der Welt der Medizinmaennern gehoert. Darum, muessen wir noch mehr darueber sagen als das jeder hat eine Theologie formuliert wenn man fragt, Warum Theologie? Wir muessen den Unterschied zwischen richtiger und falscher Theolie kennen. Denn Theologie ist wie ein Rueckgrat. Richtige Theologie laesst uns gerade und gesund laufen. Falsche Theologie wird uns mit krummen Ruecken und gelaehmt vorfinden.“ James Cantelon&amp;lt;br&amp;gt;Wenn sie in meinem Haus gewaesen waeren als man mein Auto gestohlen hatte und meine Microwelle augehoert hatte zu funktionieren. Sie haetten mich wirklich beraten und zu glauben bringen das “Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten.”Ich hoffe ich haette positiv zu dieser Biblischen Wahrheit reagiert. Genau so, Sie haetten mich ermahnen koennen nicht auf das Schuldgefuehl einzugehen das immer noch da war obwohl ich Carolyn um Vergebung gebeten hatte und haetten mich hinweisen koennen, “Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein? Wer könnte es wagen, die von Gott Auserwählten anzuklagen? Niemand, denn Gott selbst hat sie von aller Schuld freigesprochen&amp;lt;br&amp;gt;Ich konnte dieser exakten Wahrheit nicht wiedersprechen. Aber wenn es nicht im Zusammenhang verstanden wird, diese Versprechen kann weiter nichts tun als uns vorruebergehende Veraenderung oder Erleichterung geben. Deren Wirksamkeit ist begrenzt bis wir das Doktrin in Versen 29 und 30 verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fuer Weitere Studien: Wie konnte der Mann der die Erfahrung in 2 Korinter 11:23-33 hatte Roemer 15:13 schreiben? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir Roemer 8:28-39 lesen, wird es klar, dass Paulus von den Sachen die er schrieb ueberzeugt war. Er wusste, dass ihm alles was in seinem Leben geschah zum Guten diente, trotz Strapazen und Leiden so schlimm wie wir sie neimals erleiden muessen. (Paulus bezeichnete “gut“ nicht in der Weise von persoenlichem Genuss oder Wohlstand, sondern ein Ebenbild Christus’ zu werden. Er wusste das Gott ihn gerechtfertigt hat sogar wenn er die Erfahrung von Anklagen gespuert hatte. Er wusste, dass garnichts----Missgeschick, Schikane, Anklage, teuflische Belastigung, oder sogar der Tot selber ----- ihn von der Liebe Chistus’ trennen konnte (vs 35). Was gab ihm soviel Vertrauen und Zusicherung? Es war die innige Vertrautheit mit diesen kritischen Doktrin: Vorherwissen, Vorbestimmung, Ruf, Rechfertigung, und Verherrlichung.&amp;lt;br&amp;gt;Welches von den folgenden Sachen wuerde IhrVertrauen an Gottes Sorgfallt und Charakter verunsichern? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ Diagnose von Krebs&amp;lt;br&amp;gt;§ Ploetzlicher Tod eines engen Freundes oder Familienmitglied&amp;lt;br&amp;gt;§ Lange Arbeitlosigkeit&amp;lt;br&amp;gt;§ Grosse finanzielle Probleme&amp;lt;br&amp;gt;§ Der Gedanke an die Hoelle &amp;lt;br&amp;gt;§ Oder Anderes_____________________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;In der gleichen Weise, werden Sie voller Ueberzeugung und Glaube sein, wenn Sie den Inhalt der 29 und 30 Versen erwaegen. Sie wuerden voller Vertrauen antworten “Gott ist der, der uns rechtfertigt,” wenn auch die Anklagungen kommen. Sie koennen mit Gewissenheit sagen,” Alles was geschieht, dient mir zum Guten in meinem Leben,” auch dann, wenn Sie Ereignisse spueren die als verwirrend , bestuerzend, und sogar im Gegensatz zu dem stehen was Sie begehren. &amp;lt;br&amp;gt;Paulus schoepfte seine Zuversicht von den fuenf Doktrin bezeichnet in Roemer 8:29-30: Vorherwissen, Vorbestimmung, Ruf, Rechfertigung (oder Wahl), und Verherrlichung. In diesen Worten haben wir eine Darstellung des soveraenen und erloesenden Plan Gottes.&amp;lt;br&amp;gt;Die Ueberzeugung, dass man chrisliches Doktrin fuer Christliches Leben braucht, ist einesr der wichtigsten Aufbaupunkte des Christlichen Lebens. – Sinclair Ferguson&amp;lt;br&amp;gt;Wenn Sie vorsichtig lesen, werden Sie bemerken, dass Paulus in der Vergangenheit spricht wenn er jedes dieser Doktrin bezeichnet (Z.B. “Denn welche Er zuvor ersehen hat, die hat Er auch verordnet“). Da ist nicht’s provisorisches oder theoretisches in diesen Erklaerungen. Jeder Aspekt von Gottes erloesenden Plan weist darauf hin, dass Gott es schon in unseren Leben erfuellt hat. Das ist die ewige Perspektive, wie der Bibel Gelehrte F. F. Bruce es notierte:&amp;lt;br&amp;gt;Das Vorwissen und Vorherbestimmen gehoert zu Gottes ewigen Plan; die Berufung und Rechtfetrtigung sind schon in der Gegenward Seiner Menschen (Christen) passiert, aber die Herrlichkeit, so weit es um deren Erfahrung geht, kommt erst in der Zukunft . Warum dann, benutzt Paulus die Vergangenheit wenn er von diesem spricht, genau wie von anderen Sachen die Gott getan hat? Vielleicht versucht er es den Hebraern nach zumachen, die ’prophetische Vergangenheit’ benutzten, um ein Ereignis warzusagen, als waere es schon geschen, weil sie sich so sicher waren, dass es wirklich in Erfuellung gehen wird. Als historische Angelegenheit, die Menschen Gottes (Christen) sind jetzt noch nicht verherrlicht. Aber so weit es um Goettliche Verordnung geht, deren Verherrlichung ist schon bestimmt von aller Ewigkeit her.&amp;lt;br&amp;gt;Meditieren Sie an Hebraer 11:1. Schaetzen Sie Ihre Rechtfertigung auf der Basis Ihrer persoenlichen Gefuehle und Erfahrung, oder das Versprechen Gottes ein.&amp;lt;br&amp;gt;Ich hatte vor einigen Jahren ein ein Erlebnis, dass vieleicht hilft dieses klar zu machen. Ich bin urspruenglich von der Washington D.C. Gegend und bin auch ein begeisterter Sportsfan, ich war mehr als ein bisschen interessiert an dem 1988 Superbowl Match zwischen den Washington Redskins (football Manschaft) und den Denver Broncos. Ich war auch mehr als ein bisschen zynisch ueber die Faehigkeit der Redskins unter Druck gut zu spielen – besonders nachdem ich den ’quarterback’ der Broncos, John Elway, einen 80-yard ’touchdown’ am Anfang des Spieles werfen sah. In dem ersten Viertel des Spieles war ich vom Zweifel geplagt, mein ganzer Koerper wurde mit jedem neuen Spiel verzerrt als ob mein nervoeses, unabsichtliches Zucken den Redskins helfen wuerde bessser zu spielen. Aber In dem zweiten Spielviertel, hatten die Redskins das Spiel weit aufgerissen indem Doug Williams mit Beispielloser Anstrengung, vier ’touchdown’ Passe wurf. Mein Zynismus verschwand so langsam und die Mannschaft gewann ganz gross.&amp;lt;br&amp;gt;“Seine Soveraenitaet kann niemals erfolgreich bestritten werden. Er verwaltet alles.. Es kann einem manchmal Angst einjagen aber wir haben auch das Gefuehl der Geborgenheit. Wir werden beschuetzt.” – James Cantelon&amp;lt;br&amp;gt;Was so interessant ist ist wie ich mir das ganze Football Spiel angeshcaut hatte als es sich vor meinen Augen entwickelte und dann spaeter als ich mir das Vidio davon ansah.. Als ich es das zweite mal ansah war es gans anders als das erste mal. Ich war mehr locker. Ich hattr Freude an dem Essen. Ich wusste schon im Voraus wer der Sieger war. Egal wie die Bronco Fans Elways schnellen ‘touchdown’ feierten, ich wusste wer in einigen Minuten herrschen wird. &amp;lt;br&amp;gt;Was ist hier der Sinn? Gott ist genau so der Zukunft sicher wie wir der Vergangenheit sicher sind. Er will uns diese Ueberzeugung und Sicherheit in der Gegenwart vermitteln. Er will, dasd wir unserer Rechtfertigung sicher sind, und das wir wissen, dass uns alles zum Guten dient, zu wissen, dass uns nichts von Christus’ Liebe trennen kann.&amp;lt;br&amp;gt;Sind Sie sich dessen sicher? Teilen Sie die Sicherheit mit Paulus? Oder zweifeln Sie immer noch an Gottes Plan, oder seiner Vorsehung?&amp;lt;br&amp;gt;Gott beabsichtigt dass wir seinen Plan der Erloesung als eine vollendete Tatsache in unserem Leben umarmen, und daran Freude haben, Nun ist es wahr dass unsere Verherrlichung noch nicht geschehen ist – das passiert erst wenn Jesus zurueck kommt und wir unsere neuen Koerper bekommen, Aber wir sollen im Guten seines Plans leben, den er fuer uns ausgepraegt hat, welcher in der ewigen Vergangenheit begann und sich bis zur ewigen Zukunft ausdehnt.&amp;lt;br&amp;gt;Meditieren Sie an Jesaja 6;1-7. Was bewegte Jesaja dazu aus Angst zu schreien, “Ich bin verloren!” Haben Sie sich schon einmal selbst so gesehen?&amp;lt;br&amp;gt;Was uns Heute stark betrifft ist das, wir sind ueberzeugt und sicher, dass Gott sein Werk, das er begonnen hat, zu Ende fuehren wird, bis zu dem Tag, an dem Jesus Christus kommt. Wenn Sie Vorsehung verstehen (in dem kleinen moeglichem Mass), wenn Sie das Prinzip der Wahl erfassen koennen, wenn Sie fuer die Berufung dankbar sind, wenn Sie Rechtfertigung geniessen, wenn Sie schon die Herrlichkeit erhoffen, dann verstehen Sie Gott ist ueberwaeltigend und offensichtlich fuer Sie. Garnichts kann Sie von der Liebe Jesus Christus trennen.&amp;lt;br&amp;gt;Und sogar wenn Ihre Microwelle Morgen Selbstmord begeht, oder Ihr Auto verschwindet, Sie koennen sicher sein , das alle Dinge zum besten dienen fuer die, die Gott lieben und die Er nach seinem Plan erwaehlt hat.&amp;lt;br&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;Der Rest unseres Lebens und in der ganzen Ewigkeit werden wir staunen ueber Gottes Charakter und Plan. Wie unwuerdig wir dieses Vorherwissens, dieser Vorbestimmung, diesen Rufes, dieser Rechfertigung und dieser Verherrlichung sind&amp;amp;nbsp;! Obwohl uns alles mehr klar wird wenn wir mit ihm Verherrlicht sind, wir werden aber trotzdem nicht weniger Ehrfurcht vor unserer grossen Rettung haben. &amp;lt;br&amp;gt;Lass uns aber nicht bis zum Ende der Tage warten. Wenn wir jetzt unsere grosse Rettung erforschen, wird es einen grossen Unterschied machen, wie wir auf Missgeschick und Anklagen reagieren, wenn wir Gottes Ziel dienen.&amp;lt;br&amp;gt;Die Macht der Theologie&amp;lt;br&amp;gt;Fuer weitere Studien: Echte Christen werden dauernd von der Welt angegriffen, und auf Wiederstand stossen. Staerken Sie sich beim lesen von Johann 15:20-21 und Timotheus 3:12&amp;lt;br&amp;gt;Eine kritischer Uebergang passiert in Roemer 8:31. Paulus fragt, “Was sollen wir nun hierzu sagen?“ Wie wir wissen, Paulus hat noch viel mehr in den naechsten neun Versen zu sagen. Und wenn wir uns mit Vorherwissen, Vorbestimmung, Rufen, Rechfertigung und Verherrlichung bekannt gemacht haben, werden wir faehig sein, der grossen Rettung mit intensiver Ueberzeugung, Paulus’ Beispiel zu folgen. Sehen sich das mal an.&amp;lt;br&amp;gt;Gott ist fuer uns (vs. 31). Koennte das wahr sein? Wenn Sie diese Kapital etwas unsicher ueber Gottes Verhaeltnis zu uns angefangen haben, machen Sie sich keine Gedanken mehr. Er ist fuer Sie. Er hat dieses ueberzeugend demonstriert, wie wir es in einigen Paragraphen lesen werden. Die Base zur Verstaendigung ob Gott fuer uns oder gegen uns ist, ist nicht subjektiv. Unser Gefuehlsmass ist belanglos. Der Objektsfall, ewige Tatsache, ist das Gott fuer uns ist.&amp;lt;br&amp;gt;Wer kann gegen uns sein (vs. 31). Dieses Verspechen koennte leicht falsch zu verstanden werden. Paulus sagt nicht, dass niemand jemals gegen uns sein wird. In Wahrheit, Beide, er und Jesus, garantierten gerade das Gegenteil! Wie dem auch sei, keiner der gegen Sie ist, wird jemals am Ende erfolgreich sein denn Gott ist fuer Sie. Kein Gegner kann erfolgreich seine Soveraenitaet herausfordern.&amp;lt;br&amp;gt;“Gott erlaubt es manchmal, dass Leute uns ungerecht behandeln. Manchmal erlaubt er , dass deren Handlungsweise unsere Karriere beeinflusst und das sie unsere Zukunft in einer Menschlichen Weise sehen. Aber Gott erlaubt nie, dass andere ueber uns entscheiden was seine Plaene zu Grunde richtet. Gott ist fuer uns, wir sind seine Kinder, er erfreut sich an uns (Zephanja 3:17)....Wie koennen das als wahre Grundlage schreiben: Gott wird nie einen Handel gegen Sie erlauben , welcher nicht mit seinem Willen uebereinstimmt. Und sein Wille ist immer zu Ihren Guten gerichtet.“ – Jerry Bridges&amp;lt;br&amp;gt;Erwaegen sie einmal die Bedeutung dieses Beispiels. Sie finden sich vieleicht in eienr Situation auf Ihrer Arbeitsteitsstelle wo Ihr Boss irgend etwas gegen Sie hat. Vieleicht hat er sogar andere gefoerdert obwohl Sie besser fuer den Job qualifiziert sind. Das kann eine sehr schwerer Probe sein. So, was koennen Sie in dieser Situation tun? Sie koennten sich einen neuen Job suchen, oder Sie koennten nach Hause gehen ,und sich eine Weile tropische Fische ansehen, um diesen Stress zu erleichtern. Aber da gibt es einen besseren Weg. Erinnern Sie sich, dass der souveraene Gott fuer Sie ist. Ganz egal was Ihr Arbeitgeber tut, der Allmaechtige Gott ist fuer Sie, und seine Gruende fuer Ihr Leben werden nicht zunichte gemacht.&amp;lt;br&amp;gt;Wenn Sie dieses verstehen koennen, dann garantiere ich, dass Sie Morgen mit einem ganz anderen Verhalten zu Ihrer Arbeitsstelle gehen. Anstatt Ihrem boss sein Verhalten uebel zu nehmen oder sich dagegen zu wiedersetzen, werden Sie motiviert sein ihm oder ihr zu dienen! Solch eine dramatische Umwandlung kann nur vorkommen wenn SieVorherwissen, Vorbestimmung, Rufen, Rechfertigung und Verherrlichung gefasst haben. Eine richtige Verstaendigung dieses Doktrin der Gnade wird Ihre Ansicht fuer immer aendern und wie Sie zu Ihren Umstaenden reagieren. Anstatt sich an Ihren Gegnern zu raechen, werden sie im Stand sein sie zu lieben, fuer sie zu beten,und ihnen zu dienen. &amp;lt;br&amp;gt;Sogar der Teufel selbst kann uns nicht erfolgreich bekaempfen. Wir haben die Tendenz Seine Staerke und seine Autoritaet sowieso zu ueberschaetzen. Wir sollten ihm bewusst sein, und zu einem gewissen Grad Respekt fuer seine boesen Absichten haben, er ist aber ein geschaffenes Wesen. Er kann nichts tun ohne von Gott Erlaubnis zu bekommen. Und hoeren Sie bitte – Gott findet unsere Situation nicht unwichtig. Er hat Sie erwaehlt. Er kennt Sie bei Ihren Namen. Er ist fuer Sie.&amp;lt;br&amp;gt;Fuer Weiter Studien: Wie sollen wir Gefuehlen und Gedanken antworten (einschliesslich Anklage) die die Versprechen Gottes wiederstreiten? (Sehen Sie 2 Korinther 10:4-5)&amp;lt;br&amp;gt;Gott hat seinen eigenen Sohn nicht verschont (vs.32). Wenn Sie Beweis haben wollen, dass Gott fuer Sie ist, schauen Sie nicht weiter als zum Kreuz. Ich kann mir garnicht vorstellen wieviel Schmerz der Vater leidete als er hoerte wie Jesus heraus rief, “Mein Gott, mein Gott warum hast Du mich verlassen?“ Er hatte seinen eigenen Sohn verlassen sodass wir Ihn als Vater kennen und er wird uns selbst niemals verlassen. Wieviel mehr Beweis brauchen wir? Die blutige Gestalt hang da am Kreuz um diese ewige Verkuendigung zu machen:“ICH BIN FUER SIE!“&amp;lt;br&amp;gt;Von “ Hoffnung Fuer Alle“ Bibel, ergaenzen Sie bitte die fehlenden Worte von Offenbarung 12:10&amp;lt;br&amp;gt;Nun hat Gott den Sieg errungen_________________und seine Herrschaft _________ Alle Macht liegt in den Händen ____________________. Denn der Ankläger ist endgültig gestürzt, __________ Brüder und Schwestern__________________________vor Gott beschuldigte.&amp;lt;br&amp;gt;Keiner kann die von Gott Erwaehlten anklagen (Roemer 8 vs. 33). Sie sind vielleicht jemand der die Plage der Anklage kennt. Vergangene Suenden und Versagen kommen schonungslos zu Sinn. Egal wie oft Sie Ihre Suende beichten, Ihr Gedaechtnis ruft immer zurueck was Sie getan haben. Aber Verse 33 ist eine rechtgueltige Erklaerung:” Wer könnte es wagen, die von Gott Auserwählten anzuklagen? Niemand, denn Gott selbst hat Sie von aller Schuld freigesprochen.“ Der heilige und gerechte Richter ueber Alle, hat sein Urteil erstattet, welches niemals aufgehoben werden kann. Er hat verkuendigt, dass wegen des stellvertretenem Opfer seines Sohnes, sind Sie jetzt vor ihm gerechtfertigt. (von Suendenschuld freigesprochen). Jedesmal, wenn Sie Anklagen hoeren, bestaetigen und erklaeren Sie, dass Sie durch Jesus Christus’ fertigem Werk gerechfertigt sind.&amp;lt;br&amp;gt;Meditieren Sie 1 Korinther 15:3. Welche Wichtigkeit hat Paul mit der Kreuzigung verbunden wenn er das Evangelium presaentierte?&amp;lt;br&amp;gt;Wer sollte es wagen sie zu verurteilen (vs. 34) Wie befreiend es auch ist die teuflischen Anklagen abzuschuetteln, die Tatsache, dass Gott ins selbst nicht verurteilt ist aeusserst wichtig. An dem Tag, wenn jeder sich niederkniet vor dem Urteilssitz des Herrn Jesus Christus, unzaehlbare Menschen Mengen werden die entsetzlichen, unwiderruflichen Worte hoeren,“Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ihr Übeltäter ins ewige Feuer, das für den Teufel und seine Helfer bestimmt ist!“ Es ist nicht Gottes Wunsch dieses zu jemanden zu sagen. Er hat das Kreuz mitten in unseren Weg gestellt sodass wir diese furchtbaren Worten nicht hoeren muessen. Aber die immer stur ausgewichen sind, die sich geweigert haben darauf einzugehen, werden zu ewiger Qual verurteilt.&amp;lt;br&amp;gt;“Rechfertigung hat eschatologische Bedeutung. Es bedeutet, dass das Urteil, das Gott am Urteilstag ueber uns aussprechen wird, ist in die Gegenwart gebracht worden. Darum haben wir keinen Grund den Urteilstag zu fuerchtren, wir, die an Jesus Christus glauben , sind schon vom Tod zum Leben hinuebergegangen. – Anthony Hoekema&amp;lt;br&amp;gt;Weil Sie aber Christus als Stellvertretenes Opfer anerkannt haben, kann Sie niemand erfolgreich anklagen – nicht nur in diesem Leben, aber auch nicht in dem kritischen Moment wenn Sie vor dem Urteilssitz Gottes stehen.&amp;lt;br&amp;gt;Es gibt nichts wirksameres die Verurteilung zu bekaempfen als das man das Kreuz zum Lichtpunkt macht. Wenn es Ihnen an Zuversicht und Anerkennen mangelt, fuellen Sie Ihre Gedanken , Ihr Herz und Ihre Anbetung mit dem Kreuz von Jesus Christus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreiben Sie ein Problem oder eine Situation auf die Sie im Moment am meisten beunruhigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Sind Sie nicht ermutigt zu wissen, dass Jesus selber fuer Ihre Not in diesem Moment betet.? I &amp;lt;br&amp;gt;Jesus tritt fuer uns ein (vs,34). Im Zusatz zu dem Wunder seines freiwilligem Todesopfer fuer uns, betet unser Herr fuer uns von seiner authoritativen Position an der rechten Seite des Vaters. Er wartet nicht teilnahmslos auf das Ende aller Zeiten, ab und zu mal auf seine Uhr schauend. Auch sitzt er nicht locker da und nimmt unsere Opfer unserer Verehrung und Dienung hin. Er legt Fuersprache fuer Sie ein, durch Ihr ganzes Leben und kennt Ihren Namen.&amp;lt;br&amp;gt;Garnichts soll uns von Christus und seiner Liebe trennen (vs. 35-39). Wenn Paulus garnichts sagt, dann meint er auch garnichts. Unruhe, Elend, Verfolgung, Hunger, Gefahr, Tod. Keines von diesen Dingen kann zwischen uns und der Liebe unseres Herrn kommen.&amp;lt;br&amp;gt;Denn ich bin ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch irgendwelche Gewalten, weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, schenkt. Roemer 8: 38-39&amp;lt;br&amp;gt;Ueberhaupt nichts in der Weite des Weltraums (weder Hohes noch Tiefes) oder im Zeitvergang (weder Gegenwaertiges noch Zukuenftiges), Ueberhaupt nichts in der Gottgeschaffenen Welt (noch irgendwelche Gewalten) koennen die Kinder Gottes von der liebe des Vaters trennen, sie sind gesichert durch Christus. F.F. Bruce &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mit Anklagen betrommelt wird oder mit Unglueck geplagt wird, kann man denken, dass man von Gottes Liebe getrennt ist. In dieser Zeit, wird uns das Verstehen von Vorherwissen, Vorbestimmung, Rufen, Rechfertigung und Verherrlichung, von unserer unbiblischen und nutzlosen Abhangigkeit unsere schwankenden Gefuehle befreien. &amp;lt;br&amp;gt;Ich kenne einen Mann in England, der in seinen Umstaenden Gott leicht haette anklagen koennen. Ich hatte Henry vor mehreren Jahren bei einer Konferenz kennengelernt. Er ist sehr respektiert als Bibel Lehrer, ein Englischer Author, und ein Mann vom hoechsten Charakter. In unserer Interaktion im Lauf der Jahre, bin ich sehr beeindruckt mit seiner Liebenswuerdigkeit und Sorgfallt die er staendig vorfuehrt.&amp;lt;br&amp;gt;Meditieren Sie Philliper 1:21. Wie vergleicht sich diese Auffassung vom Tod mit der der Weltanschauung? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditate on Philippians 1:21. How does this view of death compare with the world’s view? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waehrend der Konferenz, Henry und ich fruehstueckten eines Morgens zusammen. “C.J.,“ sagte er, ich bin sicher, dass Du weisst wie es mit meiner Frau steht. Ich habe Gott gesucht, ich habe gesehen wie Gott viele Leute geheilt hat, aber habe kein Wort, dass sie geheilt wird.“ Ich wusste nicht wie ich mich verhalten sollte. Ich dachte mir, wie can ich antworten? Naechstes mal wenn wir uns sehen wird seine Frau nicht mehr bei ihm sein.&amp;lt;br&amp;gt;Wie es sich herraus stellte brauchte ich garnichts zu sagen, denn in den naechsten 15 Minuten teilte er mir eine wertvolle Lehre mit, von der Heiligen Schrift, und Kirchengeschichte, betreffend des Tods . Er zitierte Charles Spurgeon, der beschrieb, dass er sich am meisten der Herrlichkeit Gotts bewusst war, wenn er am Bett eines sterbenden Heiligen (Christen) stand. Er zitierte auch eine Darstellung von John Wesley, der in einer anderen Generation lebte, und einmal sagte:“Unsere Leute sterben gut.“&amp;lt;br&amp;gt;Henry’s Leiden war offensichtlich. Er versuchte nicht seinen Schmerz zu verbergen. Aber er war auch sicher, dass der Tod ihn oder seine Frau, niemals von der Liebe Jesus trennen koennte.&amp;lt;br&amp;gt;Wie also betrachtet ein Christ den Tod? Er lernt es in der richtigen Perspektive zu sehen. Er verband es nich einfach leicht oder oberflaechlich von seinen Gedanken. Auch erlaubt er nicht das sein Leben durch Angst gelaehmt ist. Er erkennt, dass der Tod ein Feind ist, aber er erfreut sich der Sicherheit, dass nicht einmal der Tod ihn von der Liebe Christus trennen kann. – Sinclair Ferguson. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrzehnte von studieren und lehren dieser grossen Wahrheit des Vorherwissen, Vorbestimmung, Rufen, Rechfertigung und Verherrlichung hat sie von der Soveraenitaet und Liebe Gottes vergewissert. Sie hatten keine Angst, sie waren sicher. Als Henry sich verabschiedete und weg ging sagte ich zu einem anderen Freund, “Das ist die Macht des Verstehens von dem Doktrin der Guete, dass ein Leben aendern und sogar mitten im Elend stuetzen kann.“&amp;lt;br&amp;gt;Zu einer anderen Zeit waehrend der Konferenz stand ich hinter Henry beim Gottesdienst. Er drehte sich um und sagte zu mir,“Ich schaue durch meine Buecher in meiner Buechersammlung und waehle Buecher fuer bestimmte Maenner die ich an die naechste Generation weitergeben will. Ich werde Dir auch ein Buch schicken.“ Henry war nicht nur vorbereitet fuer den Tod seiner Frau, sonder bemuete sich zur gleichen Zeit die naechste Generation der christlichen Fuehrer ausruesten.&amp;lt;br&amp;gt;Hab kein Mitleid fuer ihn. Ich war der der innerlich vollkommen zerbrochen war. Da stand er im Gottesdienst mit einem weichen laecheln im Gesicht. Warum war er nicht verbittert, depremiert, warum hat er sich nicht beschwert oder zurueckgezogen.? Wie konnte er Freude zu anderen bringen, mitten in diesem tiefen, persoenlichen Kummer? Weil Roemer 8:38-39 in seinem Herz eingepragt war. Er wusste, dass ihn nichts von der Liebe Christus trennen kann.&amp;lt;br&amp;gt;Sowie diese Wahrheit ueber die grosse Retting Ihr Herz durchdringt, wird das Resultat das sein, dass Sie gefaehig sind den Beschuldigungen und dem Wiederstand zu erwidern und zu behaupten, dass wenn Gott fuer Sie ist, kann sich Ihnen keiner mit Erfolg entgegensaetzen, dass er Sie gerechtfertigt hat, und dass Sie garnichts von seiner Liebe trennen kann.&amp;lt;br&amp;gt;enn dieses Buch versuchte alle fuenf Doktrin die hier im ersten Kapital hervorgehoben sind - Vorherwissen, Vorbestimmung, Rufen, Rechfertigung und Verherrlichung - zu erforschen, wuerde es viele hundert Seiten laenger sein. (An und fuer sich wuerden wir immer nich beim schreiben sein!) Wir haben uns entschieden die naechsten sechs Kapitale zu benutzen um uns auf nur eines zu konzentrieren, und zwar&amp;amp;nbsp;: das herrliche Doktrin der Gerechtfertigung durch Glauben. &amp;lt;br&amp;gt;Waehrend Sie sich durch diese Seiten durcharbeiten, lassen Sie sich bitte nicht abschrecken bei der Theologie und dem Doktrin. Diese Sachen sind voller Leben....und es wird Ihr Leben veraendern. Sie werden von Ehrfurcht ergriffen wenn Sie das Geschenk der Rechtfertigung erkennen, dass Jesus fuer Sie am Kreuz gesichert hat. Sie werden sich ueberzeugen, dass Gott fuer Sie ist, das in Ihrem Leben alle Dinge zum Besten dienen, und dass am Ende sich Ihnen keiner mit Erfolg entgegensetzen kann. Wie ueberwaeltigend! Und wie total unverdient! Wahrhaftig dies ist unglaubliche Guete. (Amazing Grace). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

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		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Der_Winter_unserer_Unzufriedenheit</id>
		<title>Der Winter unserer Unzufriedenheit</title>
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				<updated>2009-08-24T16:25:17Z</updated>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | The Winter of Our Discontent}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der egoistischen Lügen, die unsere Generation glaubt und angerichtet hat, ist, dass wir keine unerfüllten Bedürfnisse oder Wünsche haben sollen. Unaufhörlich und bis zum Überdruss werden Bücher geschrieben, die uns sagen, wie wir die Bedürfnisse unserer Ehefrauen, die Bedürfnisse unserer Kinder, oder die Bedürfnisse unserer Ehemänner erfüllen können, so als könnte irgendein Mensch dies tun. Aber David hat in dem beliebten 23. Psalm geschrieben, dass, weil der Herr sein Hirte war, er alles hatte, was er brauchte. Doch wer von uns lebt diese schriftgemäße Realität? Hebe deine Hand hoch, wenn dein Ehepartner oder deine Kinder irgendwann einmal zu dir gesagt haben: „Nein, danke, ich habe keine weiteren Bedürfnisse oder Wünsche.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind von Werbung-machenden Firmen geheimtückisch überfallen worden, die mit unserem Gefühl der Endlichkeit spielen. Aber um gerecht zur Werbung zu sein: im Paradies war es der Schlange gelungen, Eva zu überzeugen, dass sie nicht genug hätte, obwohl sie einen wunderbaren, sündlosen Mann hatte, kein Unkraut jäten musste und keinen Müll heraus bringen musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Puritaner waren gewohnt zu sagen, dass Unzufriedenheit, oder Jammern, möglicherweise die größte Sünde ist, die Christen begehen können – denn dadurch werfen wir Gott vor, dass er uns ungerecht behandelt. Auch wenn Er etwas hätte tun können, dass für uns weniger schmerzhaft gewesen wäre, hätte Er nichts tun können, dass ruhmvoller für Ihn gewesen wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau hinter diesem Verlangen, dass wir unsere Bedürfnisse gestillt haben wollen, raubt uns ein übertriebenes Verständnis der „Rechte“ jegliche Hoffnung auf Zufriedenheit. Uns wird gesagt, dass wir den Service erhalten, den wir „verdienen“. Frühere Generationen konzentrierten sich auf ihre Verpflichtungen; diese Generation ist von ihren Rechten besessen. Sogar in dem religiösen Bereich wird uns unmittelbare Freiheit von Schmerzen, von Schulden und von den Auswirkungen unserer Sünde angeboten. „Schließlich“, so sagen die Hausierer dieser Quacksalber-Religion, „haben wir ein 'Recht' darauf, das uns von Gott gegeben wurde.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht der Heiligen Schrift sollten wir nicht fragen: „Warum gibt es so viel Schmerz und so viel Leid in der Welt?“, sondern „Warum gibt es überhaupt noch Überbleibsel des Glücks in der Welt?“. Allerdings wird die Dankbarkeit, die aus solchen biblischen Fragen hervorgehen sollte, nicht leicht in unserer Kultur wirksam, noch nicht einmal in der Kirche.&amp;lt;br&amp;gt;Warum sind so viele unzufrieden? Warum ist es so, dass Gott anscheinend niemals genug tun kann, um uns zufrieden zu stellen? Die Person mit dem unzufriedenen Herz hat die Einstellung, dass alles, was sie für Gott tut, zu viel ist, und dass alles, was Gott für sie tut, zu wenig sei. Sie denkt, dass Gott dem, was sie alles für sein Königreich tut, viel zu wenig Stellenwert verleiht, und glaubt, dass Gott im Gegenzug nicht die entsprechenden Werke tut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2. Timotheus 3, 2-3 stellt Paulus eine beispielhafe Liste für Sünden auf, die in den Herzen der Menschen gedeihen. Menschen lieben sich selbst mehr als Gott. Menschen werden überheblich und arrogant. Menschen denken, dass das Wissen bei ihnen beginnt und bei ihnen endet, und sie beschimpfen jeden und alles. Kinder sind ihren Eltern ungehorsam. Menschen sind im Allgemeinen undankbar. Paulus endet zur Betonung mit Undankbarkeit und Unheiligkeit. Ich bin mir nicht sicher, ob wir glauben, dass Undankbarkeit, welches eine Art von Unzufriedenheit ist, tatsächlich so schlimm ist. Jammern ist eine Kunstform in der Kirche, und der, der am lautesten jammert, bekommt scheinbar die meiste Aufmerksamkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psalm 106, 6-8 zeigt noch eine andere Sicht dieses Gedankens. Der Psalmist stellt die gemeinsame Schuld der Menschen dar, indem er ihre Ungerechtigkeit und ihr böses Verhalten nennt. Die Ausgangslage dieses Handelns ist: erstens, dass sie Gottes Wunder nicht begriffen; zweitens, dass sie sich nicht an sie erinnerten; und, letztlich, dass sie rebellierten. Das Problem des sich nicht Erinnerns ist nicht eine einfache Verfehlung – es ist die Sünde der Undankbarkeit, und es spielt eine wesentliche Rolle, damit sich ein Leben voll Rebellion entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte inwiefern Unzufriedenheit eine Rolle hinsichtlich dem Unglauben in Römer 1 spielt. Gedanken, die Gott unterschätzen, führen dazu, dass man keinen Gedanken an Gott verliert, und dann zu hochmütigen Gedanken über sich selbst und zu Unzufriedenheit mit dem eigenen Zustand. Je erhabener die Position ist, die Menschen sich selbst zuweisen, desto mehr denken sie, dass ihnen etwas zusteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kommen wir zurück auf den Weg der Zufriedenheit? In Kolosser 2, 6-7 steht: „Wie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen habt, so wandelt in ihm, gewurzelt und auferbaut in ihm und befestigt im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, darin überströmend mit Danksagung.“ Paulus gebietet dem Christen, mit Christus in gleicher Weise zu wandeln, wie er auch Christus empfangen hat. Wir kamen zu Christus in vollkommener Abhängigkeit von Ihm für Kraft, Glauben, ewiges Leben und durchtragende Gnade.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau bedeutet es, in Christus zu wandeln? Es ist die Erweiterung unserer Dankbarkeit an Gott, für den, der Er ist, und für das, was Er getan hat. Wir müssen dankbar sein für wer Gott ist, nicht nur für das, was Er getan hat. Alles, was Gott tut, entspringt seinem Charakter. Gott liebt uns, weil Gott Liebe ist. Wenn wir Gott nur für das lieben, was Er für uns tut, dann lieben wir ausschließlich uns selbst, denn wir sehen Gott nur im Hinblick auf solche Handlungen, die er tut, um auf irgendeine Weise die Qualität unserer Existenz zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dankbarkeit gegenüber Gott verlängert die Schritte unseres christlichen Wandelns. Und die Basis der Dankbarkeit ist vertrauliche Erkenntnis und Vertrauen in Gott und seine Wege. Diese Art der Beziehung zu Gott bringt überfließende Dankbarkeit hervor – und äußerer Gehorsam wird bereitwilliger aus dem Herz fließen, das schon in anbetungsvoller Dankbarkeit für seinen Vater geöffnet ist. Wir bezeugen und verkündigen die Herrlichkeit Gottes als ein Handeln aus Dankbarkeit. Wir studieren die Bibel aus einem dankbaren Herzen heraus.&amp;lt;br&amp;gt;Zufriedenheit kommt nicht, wenn wir alles das empfangen, das wir uns wünschen, sondern wenn unsere Herzen von den nutzlosen „Bedürfnissen“ und „Rechten“, die unsere Kultur uns anbietet, geleert sind, und von Dankbarkeit für das, was wir haben, erfüllt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wiederhole: wir werden nicht zufrieden sein, wenn wir alles haben, was wir wollen, sondern nur, wenn wir einsehen, dass wir gar nichts verdienen. Zufriedenheit entsteht nicht dann, wenn sich die Qualität unseres Lebens verbessert, sondern wenn das Begehren unseres Herzens so geheiligt ist, dass wir mit David sagen können: „Wen habe ich im Himmel außer Dir? Und außer dir habe ich an nichts Gefallen auf der Erde.“ (Ps. 73, 25). Irgendetwas, dass Gott gefällt es uns zu geben, wird viel mehr sein als was wir verdienen. So wie der Puritaner Thomas Goodwin sagte: „Alles auf dieser Seite der Hölle ist Barmherzigkeit.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden puritanischen Titel zum Thema Zufriedenheit sind zum jetzigen Zeitpunkt lieferbar, und bieten sich hervorragend zum Lesen an: William Bates „The Great Duty of Resignation to the Divine Will in Afflictions“ im 2. Band von „''The Works of William Bates'''“ (Sprinkle Publications; nur in Englisch erhältlich); Thomas Brooks „''The Mute Christian Under the Smarting Rod''&amp;quot; (Banner of Truth; nur in Englisch erhältlich); Jeremiah Burroughs „''The Rare Jewel of Christian Contentment''“ (Banner of Truth; nur in Englisch erhältlich); Thomas Watson „''The Art of Divine Contentment''“ (Soli Deo Gloria; nur in Englisch erhältlich). Auch wenn es nicht ein puritanisches Werk ist, James W. Alexander's Werk „''Consolidation: Adresses to the Suffering People of God''“ is auch sehr hilfreich (Soli Deo Gloria; nur in Englisch erhältlich).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

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		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Die_Traditionen_der_Menschen</id>
		<title>Die Traditionen der Menschen</title>
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&lt;div&gt;{{ info | The Traditions of Men}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Sozialstruktur besitzt Regeln, die zulässiges und unzulässiges Verhalten ihrer Mitglieder definieren. Ein Gewerbe oder eine Schule kann eine Kleiderordnung haben. Sportwettkämpfe werden von Regeln bestimmt. Alle Regierungsinstanzen haben Rechtsvorschriften. Gut funktionierende Familien haben Haushaltsregeln, die in mündlicher Form von Eltern zu Kindern ausgeübt werden. Viel mehr aber, gibt es Regeln von Gott für Sein Volk, die uns in der Bibel gegeben sind. In Psalm 119 werden diesen Regeln unterschiedliche Namen gegeben, so wie „Gesetze“, „Satzungen“, „Vorschriften“ und „Gebote“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Regeln so gewöhnlich sind und alle Strukturen der Gesellschaft umfassen, wieso ist das Thema über das Gesetz oft so emotional geladen und spaltend unter Christen? Weshalb werden wir so angespannt, wenn es um Haushaltsregeln in der Familie Gottes geht? Ein Grund ist, dass wir unsere Regeln den Regeln Gottes hinzufügen. Wie die Pharisäer zurzeit Jesu, versuchen wir Gott zu helfen, indem wir menschengemachte „tu das und tu das nicht“ zu seinen Geboten hinzufügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dennoch, Jesus tadelte die Pharisäer streng für das Lehren von menschlichen Geboten als Glaubenslehren (das heißt, als Gottes autoritäres Gesetz; Mk. 7:5-8). Sein Tadel bleibt für uns gültig, weil wir genauso oft versuchen, menschengemachte Regeln auf das Niveau der Schrift zu erheben. Wenn wir dies tun, sind wir im Binden von Gewissen schuldig, wo Gott nicht gesprochen hat. Wir können dies praktischen Legalismus nennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher kommen diese menschengemachte Regeln? Viele begannen mit, wie es jemand nannte, „Schranken“. Eine Schranke ist eine gut gemeinte Einschränkung, die uns hilft, richtige Sünde zu vermeiden. Eines Nachts, allein im Hotelzimmer, schaltete ich durch die Fernsehkanäle auf der Suche nach harmloser Unterhaltung. Offensichtlich war das keine Sünde. Wie auch immer, ich stoppte bei einem Film, der sich als sexuell anregend erwies. Das Programm regte meine sündhafte Natur an. Infolge des Ereignisses, errichtete ich eine persönliche „Schranke“. Ich legte für mich selbst fest, nicht das Fernsehen einzuschalten, wenn ich alleine bin, es sei denn ich habe ein bestimmtes Programm zum Schauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich vermute die meisten Christen haben in diversen Bereichen ihres Lebens ihre eigenen Schranken aufgebaut. Persönliche Schranken sind an und in sich selbst nicht schlecht. Sie können uns helfen wirkliche Sünde zu vermeiden. Sie können uns aber in den Legalismus führen, wenn wir sie auf das Niveau des Gesetzes Gottes erheben – das heißt, wenn wir unsere eigenen, persönlichen Einschränkungen auf jeden anderen anwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, beispielsweise, dass die Bibel Mäßigkeit an Stelle von Abstinenz hinsichtlich alkoholischer Getränke lehrt. Allerdings haben viele von uns entschieden, Enthaltsamkeit zu üben, auf Grund des weitverbreiteten Missbrauchs von Alkohol in unserer Gesellschaft. Das ist eine Eingrenzung, die wir gebaut haben und sie ist absolut legitim, solange wir sie nur auf uns selbst anwenden. Aber wenn wir diejenigen richten, die Mäßigkeit statt Abstinenz ausüben, haben wir unsere persönlichen Überzeugungen auf das Niveau des Gesetzes Gottes erhoben. Wir praktizieren Legalismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Apostel Paulus stellte sich zu seiner Zeit einer anderen Frage von praktischem Legalismus, die er „Entscheidung zweifelhafter Fragen“ (Röm. 14:1) nannte. Es gab offensichtlich zwei Streitfragen – das Essen von Fleisch und die Beachtung von bestimmten, ungewöhnlichen Tagen (Röm. 14:2,5). Die Antwort Paulus war doppelt. Zuerst müssen wir erkennen, dass Gott uns die Freiheit gegeben hat, unterschiedliche Meinungen auf Fragen zu haben, die die Schrift nicht anspricht. Zweitens, richten oder verachten wir nicht diejenigen, deren Meinungen sich von unserer unterscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Richten anderer zu unterlassen, deren Handlungen sich von unseren unterscheiden, ist eines der schwierigeren zu bewältigenden Dinge. Wir finden es schwierig zu glauben, dass etwas, was wir für uns selbst als Sünde betrachten, nicht als Sünde für jedermann gilt. Dennoch schrieb Paulus, „Ein jeder aber sei in seinem eigenen Sinne völlig überzeugt“ (Röm. 14:5). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage ist es für Leute üblich lässige Kleidung zur Kirche zu tragen. Ich wuchs in einem Zeitalter auf, wo die Leute ihre „Sonntagskleidung“ zum Gottesdienst trugen. Demzufolge hegte ich eine verurteilende Haltung gegenüber diejenigen, die mit lässiger Kleidung in die Kirche kamen. Ich betrachtete es als einen Mangel an Ehrerbietung zu Gott. Letztendlich musste ich feststellen, dass dieses Thema nicht in der Schrift angesprochen wird und ich anderen die Freiheit gewähren muss, die Gott ihnen gewährt. Anderenfalls rutsche ich in den Legalismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Meinungsverschiedenheiten, sowie beispielsweise Kleidung, zielt auf die Generation ab. Andere sind geografischer Natur. Ich bin in einer Kirche aufgewachsen, in der es jugendlichen Jungen und Mädchen untersagt war, zusammen Schwimmen zu gehen. Allerdings war es für Frauen absolut in Ordnung sich Kosmetik aufzutragen. Später als junger Erwachsener diente ich in einer Gemeinde an der Westküste, die genauso konservativ war, wie die Gemeinde in der ich aufwuchs. Hier sind die jungen Leute regelmäßig zusammen zum Strand gegangen als Teil ihrer Jugendaktivitäten. Dagegen wurden Frauen, die Kosmetik trugen, als „weltlich“ betrachtet. Ich bin sicher, dass irgendwo in der Vergangenheit die Leiter beider Gemeinden, die diese Restriktionen einführten, gute Gründe hatten, dies zu tun. Aber sie haben in Wirklichkeit ihre Regeln Gottes Anordnungen gleichgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nehme an, dass die Gemeindeleiter, die die Entscheidung trafen, dass es für jugendliche Jungen und Mädchen Sünde ist, gemeinsam schwimmen zu gehen, es auf Grund der Gefahr der lustvollen Anblicke taten. Dies ist wirklich eine Sünde vor der Jesus in Matthäus 5:27-28 besonders warnte. Allerdings betrifft die Regel für das gemeinsame Schwimmen nicht die weit aus gefährlicherer Gewohnheit der Jugendlichen, alleine in einem geparkten Auto zu sitzen und sich gegenseitig zu küssen und zu streicheln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies hebt ein anderes menschengemachtes Problem von Regeln hervor. Zusätzlich zum Binden unserer Gewissen in Bereichen, in denen Gott nicht gesprochen hat, wird oft das reale Problem verfehlt. Regeln können einfach nicht jede Situation abdecken. Junge Männer können dutzend andere Plätze als einen Swimming-Pool finden, um ihre lustvollen Blicke zu frönen, abgesehen von dem Problem des geparkten Autos. Anstelle vom Aufstellen einer Regel über das Schwimmen mit dem anderen Geschlecht, müssen wir jungen Leuten helfen, Überzeugungen aus der Bibel über sexuelle Reinheit zu entwickeln. Wir können sie auf solche Schriftstellen wie 2.Timotheus 2:22 hinweisen – „Fliehe der Lüste der Jugend“ – und ihnen helfen, Situationen zu identifizieren, von welchen sie fliehen müssen. Wenn wir das tun, helfen wir ihnen jegliche Situation zu erkennen und sich von diesen fernzuhalten, in welchen ihre sexuellen Lüste stimuliert werden könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung zu all dem praktischen Legalismus aus menschgemachten Regeln ist das Entwickeln und das Lehren von bibelbasierten Überzeugungen. Wenn die Bibel eine Handlung nicht verbietet, sollte es keiner von uns tun. Zur gleichen Zeit, sollten wir uns darauf richten, was die Bibel lehrt. Zum Beispiel betont die Bibel die Wichtigkeit der Selbstkontrolle. Sie lehrt uns, ob wir essen oder trinken, wir sollten alles zur Ehre Gottes tun (1.Kor. 10:31). Die Person, die sein Glas Wein trinkt, sollte es zur Ehre Gottes tun und der Mensch der sein Steak isst, sollte es zur Ehre Gottes tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher, ob es das Schauen eines Fernsehprogrammes ist, das Schwimmen mit dem anderen Geschlecht oder das Tragen von Kosmetik, wir können immer diese biblische Regel anwenden: Kann ich dies zur Ehre Gottes tun? Und dann müssen wir die Tatsache akzeptieren, dass gemäß Paulus in Römer 14, die Antwort auf die Frage unterschiedlich für unterschiedliche Personen sein kann. Das ist dir Art, wie wir praktischen Legalismus aus menschgemachten Regeln vermeiden können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

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		<title>Die Souveränität Gottes und Gebet</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | The Sovereignty of God and Prayer}}Ich werde oft gefragt: &amp;quot;Wenn Sie glauben, dass Gott alles nach dem Rat seines Willens wirkt (Epheser 1,11) und dass er alle vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Dinge unfehlbar kennt, warum sollte man dann noch dafür beten, dass etwas bestimmtes geschieht?&amp;quot; Gewöhnlich wird diese Frage bezüglich der menschlichen Entscheidungsfreiheit gestellt: &amp;quot;Wenn Gott einige dazu vorherbestimmt hat, seine Kinder zu sein, und sie vor Grundlegung der Welt dazu erwählt hat (Epheser 1,4.5), warum sollte man dann überhaupt noch für die Bekehrung von jemandem beten?&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Argument besagt implizit, dass Gebet für alle Menschen nur dann möglich ist, wenn alle Menschen die Möglichkeit der freien Willensentscheidung haben. D.h. die Entscheidung des Menschen müsse letztendlich seine Sache sein und nicht Gottes. Andernfalls wären seine Entscheidungen von Gott vorherbestimmt und in Wirklichkeit in Gottes ewigem Ratschluss fest gemacht. Wir wollen nun anhand des oben zitierten Beispiels prüfen, ob dieses Argument schlüssig ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &amp;quot;Warum sollte man für die Bekehrung von jemandem beten, wenn Gott vor Grundlegung der Welt erwählt hat, wer seine Kinder sein werden?&amp;quot; Jemand, der sich bekehren muss, ist &amp;quot;tot in Übertretungen und Sünden&amp;quot; (Epheser 2,1); er ist &amp;quot;unter die Sünde versklavt&amp;quot; (Römer 6,17; Johannes 8,34); &amp;quot;der Gott dieser Welt hat seinen Sinn verblendet, damit er das Licht des Evangeliums der Herrlichkeit Christi nicht sieht&amp;quot; (2. Korinther 4,4); sein Herz ist gegen Gott verhärtet (Epheser 4,18), sodass er Gott gegenüber feindlich und in Rebellion gegen Gottes Willen lebt (Römer 8,7). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun möchte ich die Frage in umgedrehter Form an den Fragesteller richten: Wenn Sie darauf bestehen, dass dieser Mensch sich letztendlich Kraft seines Willens frei entscheiden kann, warum beten Sie dann überhaupt für ihn? Was möchten Sie, solle Gott für diesen Menschen tun? Sie können Gott nicht bitten, die Rebellion dieses Menschen zu überwinden, denn zu dieser Rebellion hat er sich ja gerade selbst entschlossen, und das würde bedeuten, dass Gott sich über die Entscheidung dieses Menschen hinwegsetzt und ihm seine Entscheidungsfreiheit wegnimmt. Aber wie kann Gott ihn retten, wenn er nicht das Herz dieses Menschen ändert und das verhärtete, feindselige Herz austauscht gegen ein Herz des ergebenen Glaubens? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie dafür beten, dass Gott den Verstand dieses Menschen erleuchte, damit er Christus wirklich erkennt und an ihn glaubt? Wenn Sie dafür beten, bitten Sie Gott im Endeffekt nicht mehr, die Entscheidung dieses Menschen seinem eigenen Willen zu überlassen, sondern dann bitten Sie Gott, etwas am Verstand bzw. Herzen dieses Menschen zu bewirken, was zur Folge hat, dass er wirklich sieht und glaubt. D.h. Sie gestehen damit ein, dass die letztendliche Entscheidung darüber, ob dieser Mensch auf Jesus Christus vertrauen wird, nicht bei ihm selbst liegt, sondern bei Gott. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich damit sage: Nicht die Lehre von der Souveränität Gottes widerspricht Gebeten für die Bekehrung von Sündern. Ganz im Gegenteil: Die unbiblische Auffassung, die Bekehrung beruhe auf einer freien Willensentscheidung des Menschen, macht jegliche Gebete für Verlorene sinnlos. Gebet ist die Bitte, dass Gott etwas tun möge. Doch das einzige, was Gott tun kann, um einen verlorenen Sünder zu retten, ist, sein Widerstand gegen Gott zu brechen. Wenn Sie darauf bestehen, dass der Sünder seinen freien Willen behalten muss, dann bestehen Sie damit darauf, dass er ohne Christus bleibt. Denn &amp;quot;niemand kann zu Christus kommen, es sei ihm denn vom Vater gegeben&amp;quot; (Johannes 6,65.44). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wer die Auffassung vom &amp;quot;freien Willen&amp;quot; ablehnt, kann sinnvollerweise Gott bitten, einen Verlorenen zu retten. Ich bete für Ungläubige, dass Gott an ihnen das tut, was er auch bei Lydia getan hat: Er öffnete ihr Herz, sodass sie Acht gab auf das, was Paulus sagte (Apostelgeschichte 16,14). Ich bete, dass Gott, der einst sprach, &amp;quot;Es werde Licht!&amp;quot;, durch dieselbe Schöpfermacht &amp;quot;aufleuchtet in ihrem Herzen zum Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi&amp;quot; (2. Korinther 4,6). Ich bete, dass Gott &amp;quot;das steinerne Herz aus ihrem Fleisch wegnimmt und ihnen ein fleischernes Herz gibt&amp;quot; (Hesekiel 36,26). Ich bete, dass sie wiedergeboren werden &amp;quot;nicht aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen des Menschen, sondern aus Gott&amp;quot; (Johannes 1,13). Und bei all meinem Gebet versuche ich &amp;quot;milde zu sein, lehrfähig, duldsam ... ob ihnen Gott nicht etwa Buße gebe zur Erkenntnis der Wahrheit&amp;quot; (2. Timotheus 2,24-26). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz gesagt, bitte ich Gott nicht, nur geduldig abzuwarten, ob mein Bekannter sich nicht doch noch für ein anderes Leben entscheidet. Ich empfehle Gott nicht, ihn in Ruhe zu lassen, damit nicht etwa seine Erkenntnis unwiderstehlich wird und er den freien Willen meines Bekannten verletzt. Nein! Ich bete, dass er meinen ungläubigen Bekannten mit seiner Erkenntnis überwältigt, dass er den versklavten Willen befreit, dass er den Toten lebendig macht und dass er sich durch keinen Widerstand davon abhalten lässt, damit mein Bekannter nicht verloren geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wenn nun jemand sagt: &amp;quot;O.k., angenommen, die Bekehrung eines Menschen hängt letztendlich wirklich von Gott ab, verstehe ich immer noch nicht, welchen Sinn Gebet macht. Wenn Gott vor Grundlegung der Welt erwählt hat, wer gläubig wird, welche Aufgabe erfüllt dann unser Gebet?&amp;quot; Darauf antworte ich, dass es eine ganz ähnliche Aufgabe erfüllt wie die Evangeliumsverkündigung: Wie sollen die Verlorenen an den glauben, von dem sie nicht gehört haben, und wie sollen sie hören ohne einen Prediger, und wie sollen sie predigen, wenn sie nicht gesandt sind (Römer 10,14f.)? Der Glaube an Christus ist eine Gabe Gottes (Johannes 6,65; 2. Timotheus 2,25; Epheser 2,8), aber Gott hat verordnet, dass Menschen durch das Mittel der Evangeliumsverkündigung zum Glauben an Jesus Christus kommen. Es ist einfach naiv, wenn man sagt, dass die Erwählten sich sowieso bekehren würden, auch wenn niemand das Evangelium verkündet. Das ist deshalb naiv, weil es die Tatsache ignoriert, das die Verkündigung des Evangeliums genauso zuvorbestimmt ist wie der Glaube an das Evangelium: Paulus wurde zum Verkündigungsdienst ausgesondert, bevor er geboren wurde (Galater 1,15), gleiches gilt für Jeremia (Jeremia 1,5). Die Frage: &amp;quot;Würden die Erwählten gerettet, wenn wir nicht evangelisierten?&amp;quot;, kommt deshalb der Frage gleich: &amp;quot;Würden die Erwählten gerettet, wenn es keine Erwählung gäbe?&amp;quot; Gott kennt die Seinen und er wird Boten erwecken, um sie zu gewinnen. Wenn sich jemand weigert, Bestandteil dieses Planes zu sein, weil ihm der Gedanke missfällt, da hineingenommen zu werden, bevor man geboren ist, dann werden weder Gott noch die Erwählen die Verlierer sein, sondern er. &amp;quot;Man wird gewiss in jedem Fall der Absicht Gottes dienen, wie immer man auch handelt, aber es ist ein Unterschied, ob man der Absicht Gottes dient wie Judas oder wie Johannes.&amp;quot; (Problem of Pain Kapitel 7, Anthology, S. 910, vgl. S. 80) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebet gleicht der Evangeliumsverkündigung darin, dass es eine menschliche Handlung ist. Sie ist eine menschliche Handlung, die Gott verordnet und an der er Gefallen hat, weil sie die Abhängigkeit seiner Geschöpfe von ihm ausdrückt. Er hat verheißen, Gebet zu erhören, und seine Erhörung hängt in dem Maße von unserem Gebet ab, wie unser Gebet in Übereinstimmung mit seinem Willen steht. &amp;quot;Und dies ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass er uns hört, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten&amp;quot; (1. Johannes 5,14). Wenn wir nicht wissen, wie wir gemäß dem Willen Gottes beten sollen, diesen aber ernstlich wünschen, &amp;quot;verwendet sich der Geist Gottes für uns Gottes Willen gemäß&amp;quot; (Römer 8,27). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders gesagt: So wie Gott darauf achtet, dass sein Wort verkündet wird als Mittel zur Errettung der Erwählten, so achtet er auch darauf, dass all jene Gebete gebetet werden, deren Erhörung er verheißen hat. Ich denke, dass die Worte des Paulus in Römer 15,18 gleichermaßen für seine Verkündigung gelten wie auch für seinen Gebetsdienst: &amp;quot;Ich würde nicht wagen, etwas davon zu sagen, wenn nicht Christus es durch mich gewirkt hätte, um die Heiden zum Gehorsam zu bringen durch Wort und Werk.&amp;quot; Sogar unsere Gebete sind eine Gabe von dem Einen, der &amp;quot;in uns schafft, was vor ihm wohlgefällig ist&amp;quot; (Hebräer 13,21). O wie dankbar sollen wir sein, dass er uns erwählt hat, an diesem hohen Dienst beteiligt zu sein! Wie eifrig sollten wir sein, viel Zeit im Gebet zu verbringen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
© John Piper, 1976&amp;lt;br&amp;gt;© der dt. Übersetzung: Betanien Verlag, 2002 (posted with permission)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Gottes_Freude_an_denen,_die_auf_seine_Liebe_hoffen</id>
		<title>Gottes Freude an denen, die auf seine Liebe hoffen</title>
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				<updated>2009-08-24T16:24:59Z</updated>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | The Pleasure of God in Those Who Hope in His Love}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Psalm 147:10-11''' &amp;lt;br&amp;gt; Er hat kein Gefallen an der Stärke des Rosses, &amp;lt;br&amp;gt;noch Freude an den Schenkeln des Mannes. &amp;lt;br&amp;gt;Der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, &amp;lt;br&amp;gt;an denen, die auf seine Gnade harren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Unser Schwerpunkt auf den Freuden Gottes '''&amp;lt;br&amp;gt;Bis hierher haben wir unsere Aufmerksamkeit auf die Freude konzentriert, die Gott an sich selbst hat und an seinem Werk hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Er hat Freude an seinem Sohn, der genauen Verkörperung seines Wesens und dem Spiegelbild seiner Herrlichkeit. &amp;lt;br&amp;gt;• Er hat Freude an seinem Schöpfungswerk – den großen Seeungeheuern, die er geschaffen hat, um im Meer mit ihnen zu spielen!&amp;lt;br&amp;gt;• Er hat Freude an allen Werken der Vorsehung, die zeigen, dass er frei ist und souverän über die ganze Welt herrscht.&amp;lt;br&amp;gt;• Er hat Freude an der Größe seines Namens und dem Ruhm seiner Herrlichkeit.&amp;lt;br&amp;gt;• Er hat Freude daran, in Freiheit ein Volk für sich zu erwählen, und er freut sich an ihnen und daran, ihnen Gutes zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es hat ihm gefallen, ''seinen Sohn zu schlagen'', denn in diesem großen Gerichtshandeln wurden die beiden großen, in einer stürmischen Verlobung miteinander verbundenen Leidenschaften Gottes verheiratet – seine Leidenschaft für die Ehre seines Namens, und die Leidenschaft seiner Liebe zu Sündern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; '''Die Grundannahme hinter unserem Schwerpunkt '''&amp;lt;br&amp;gt;Vielleicht erinnert ihr euch daran, dass unsere Grundannahme hinter all diesen Predigten die Überzeugung war, die Henry Scougal in seinem Buch ''The Life of God in the Soul of Man'' zum Ausdruck gebracht hat, nämlich die, dass „der Wert und die Exzellenz einer Seele an dem Objekt ihrer Liebe gemessen werden muss.“ &amp;lt;br&amp;gt;In anderen Worten: Wenn wir billige und wertlose Dinge lieben, offenbaren wir, wie klein und billig unsere Seele ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seele wird gemessen an ihren Flügen&amp;lt;br&amp;gt;Manche hoch und andre tief&amp;lt;br&amp;gt;Das Her erkannt an seinen Freuden, &amp;lt;br&amp;gt;und Freuden lügen nie. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben in dieser Reihe die Überzeugung als Ausgangspunkt genommen, dass das auch in Bezug auf Gott stimmt, nicht nur in Bezug auf den Menschen. Der Wert und die Exzellenz von Gottes Seele wird an den Objekten seiner Liebe gemessen. Und ich glaube, wir haben immer und immer wieder gesehen, wie sich das bestätigt hat: Das Objekt von Gottes Liebe sind die Dinge, die unendliche Schönheit und unendlichen Wert besitzen. &amp;lt;br&amp;gt;• Er liebt seinen Sohn; &amp;lt;br&amp;gt;• er liebt sein Werk in der Schöpfung;&amp;lt;br&amp;gt;• er liebt die Souveränität seiner Vorsehung;&amp;lt;br&amp;gt;• er liebt die Ehre seines Namens; &amp;lt;br&amp;gt;• er liebt die Freiheit der Gnade, die sich darin zeigt, dass er sein Volk erwählt, erwirbt und für es sorgt. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott ist also ein großartiges Vorbild für uns. Er zeigt uns, was eine exzellente Seele über alles andere lieben sollte. Wir sollten…&amp;lt;br&amp;gt;• den Sohn Gottes &amp;lt;br&amp;gt;• und Gottes Werk in der Schöpfung&amp;lt;br&amp;gt;• und seine Souveränität in der Herrschaft über die Welt&amp;lt;br&amp;gt;• und die Ehre seines Namens&amp;lt;br&amp;gt;• und die Freiheit seiner Gnade&amp;lt;br&amp;gt;… lieben. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir sie mehr lieben würden, wäre unsere Seele dadurch größer und besser, und wir würden mehr mit dem Bild unseres Schöpfers übereinstimmen. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ein Wendepunkt in der Reihe'''&amp;lt;br&amp;gt;Heute ist ein Wendepunkt in dieser Reihe. Denn bis jetzt haben wir uns nicht darauf konzentriert, an welchen menschlichen Einstellungen und Handlungen Gott Freude hat. Wir haben uns zuerst auf Gottes Liebe zu seiner eigentlichen Herrlichkeit konzentriert. Und ich glaube, dass diese Reihenfolge sehr wichtig ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mit dem Mittelpunkt des Evangeliums anfangen – Gott'''&amp;lt;br&amp;gt;Wir müssen zu allererst sehen (und die, die wir in dieser Welt lieben, müssen es sehen!), dass Gott Gott ist:&amp;lt;br&amp;gt;• dass er in sich selbst vollkommen und vollständig ist,&amp;lt;br&amp;gt;• dass er in der ewigen Gemeinschaft der Dreieinigkeit überfließend glücklich ist,&amp;lt;br&amp;gt;• dass er uns nicht braucht und ohne uns nicht unvollständig ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen sind wir ohne ihn unvollständig; die Herrlichkeit seiner Gemeinschaft ist der Strom lebendigen Wassers, nach dem wir unser ganzes Leben lang gedürstet haben. &amp;lt;br&amp;gt;Wenn wir nicht auf diese Art und Weise bei Gott anfangen, wenn das Evangelium zu uns kommt, werden wir uns unweigerlich in selbst in dessen Mittelpunkt rücken. Wir werden das Gefühl haben, dass unser Wert, eher als Gottes Wert, die treibende Kraft im Evangelium ist. Wir werden das Evangelium auf Gottes Freude an uns zurückführen, anstatt es auf die Gnade zurückzuführen, die einen Weg schafft, damit Sünder sich an ihm freuen können. &amp;lt;br&amp;gt;Aber das Evangelium ist die gute Nachricht, dass Gott das alles erfüllende Ziel unserer Sehnsüchte ist, und dass er, obwohl er uns nicht braucht und sogar wegen unserer Sünden, die ihn herabsetzen, von uns entfremdet ist, in der großen Liebe, mit der er uns liebt, einen Weg geschaffen hat, damit Sünder durch Jesus Christus von dem Fluss seiner Freuden trinken können. Und wir werden von dieser guten Nachricht nicht begeistert sein, wenn wir nicht spüren, dass er nicht verpflichtet war, das zu tun. Er war nicht durch unseren Wert dazu gezwungen. Er ist der Mittelpunkt des Evangeliums. Die Erhöhung seiner Herrlichkeit ist die treibende Kraft des Evangeliums. Das Evangelium ist ein Evangelium der Gnade! Und Gnade ist der Wille Gottes, den Wert Gottes zu verherrlichen, indem er Sündern das Recht gibt, sich an Gott zu freuen, ohne die Herrlichkeit Gottes zu verdunkeln. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Heiligen Gottes lieben den zentralen Stellenwert Gottes im Evangelium: &amp;lt;br&amp;gt;• sie lieben es, mit Paulus zu sagen: „Aus ihm und durch ihn und zu ihm hin sind alle Dinge! Ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.“ (Römer 11,36)&amp;lt;br&amp;gt;• sie lieben es, sich nur des Herrn zu rühmen (1. Korinther 1,31)&amp;lt;br&amp;gt;• sie lieben es, zu sagen, dass Gott der Anfang und die Mitte und das Ende in dieser ganzen Sache der Erlösung ist. &amp;lt;br&amp;gt;• Sie lieben es, zu sagen, dass sie zum Lob seiner herrlichen Gnade erwählt wurden (Epheser 1, 6), dass sie aus der Finsternis zum Licht berufen wurden, um die Wunder seiner Gnade zu verkünden (1. Petrus 2,9), dass sie gerechtfertigt wurden, weil Christus starb, um Gottes Heiligkeit zu verteidigen (vgl. Römer 3,25-26) und dass sie eines Tages vom Leben verschlungen werden, zum Lobpreis der Herrlichkeit seiner Gnade (2. Korinther 5,4). &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so haben wir uns sieben Wochen lang auf die Freuden konzentriert, die Gott direkt an sich selbst und an der Freiheit seines Werkes hat, um es unmissverständlich klar zu machen, dass Gott der Mittelpunkt des Evangeliums ist. Wir haben nur angedeutet, welche Art von Antwort des Menschen Gott Freude bringen würde. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mit unserer Antwort auf das Evangelium weitermachen'''&amp;lt;br&amp;gt;Aber jetzt sind wir bereit. Jetzt, so Gott will, werden wir in der Lage sein, zu sehen, warum die menschlichen Antworten, die Gott verlangt und an denen er sich freut, eine gute Nachricht für Sünder sind und doch Gott im Mittelpunkt seiner eigenen Liebe stehen lassen.&amp;lt;br&amp;gt;Wenn das Evangelium eine Antwort von Sündern verlangt, dann muss dieser Anspruch selbst eine gute Nachricht sein und nicht eine zusätzliche Last, denn ansonsten wäre das Evangelium kein Evangelium. Und wenn das wahre biblische Evangelium immer Gott zum Mittelpunkt hat, dann muss die Antwort, die es verlangt, ihn verherrlichen und nicht uns.&amp;lt;br&amp;gt;Welche Art von Antwort kann nun diese beiden Dinge zusammenbringen: eine gute Nachricht für Sünder und Ehre für Gott?&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Text gibt die Antwort. Psalm 147,10-11: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat kein Gefallen an der Stärke des Rosses, &amp;lt;br&amp;gt;noch Freude an den Schenkeln des Mannes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasst uns mit Vers 11 beginnen und fragen, warum Gott Gefallen an denen hat, die ihn fürchten und auf seine Gnade und Liebe hoffen. Dann werden wir uns Vers 10 zuwenden und unsere Antwort weiterentwickeln, indem wir fragen, warum Gott keinen Gefallen an der Stärke des Rosses und den Schenkeln des Mannes hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; '''Gott gleichzeitig fürchten und auf ihn hoffen'''&amp;lt;br&amp;gt;Lasst mich euch zuerst etwas fragen: Kommt es euch seltsam vor, dass wir ermutigt werden, dieselbe Person gleichzeitig zu fürchten und auf sie zu hoffen? „Der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, an denen, die auf seine Gnade harren.“ Hofft man auf den, den man fürchtet, und fürchtet den, auf den man hofft?&amp;lt;br&amp;gt;Normalerweise ist es umgekehrt: Wenn wir jemanden fürchten, dann hoffen wir, dass jemand anders kommen und uns helfen wird. Aber hier sollen wir den fürchten, auf den wir hoffen und auf den hoffen, den wir fürchten. Was bedeutet das? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, es bedeutet, dass wir die Erfahrung der Hoffnung die Erfahrung der Furcht durchdringen und verändern lassen sollen, und die Erfahrung der Furcht die Erfahrung der Hoffnung durchdringen und verändern lassen sollen. Mit anderen Worten, die Art von Furcht, die wir Gott gegenüber haben sollen, ist das, was von Furcht übrig bleibt, wenn wir mitten in der Furcht eine sichere Hoffnung haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; '''Die Furcht vor einem schrecklichen arktischen Sturm'''&amp;lt;br&amp;gt;Stellt euch vor, ihr würdet mitten im Winter einen unbekannten Gletscher im Norden Grönlands erforschen. Gerade, als ihr eine steile Klippe erreicht habt, von der aus man einen spektakulären Blick über Kilometer und Kilometer von zerklüftetem Eis und Schneebergen hat, bricht ein schrecklicher Sturm aus. Der Wind ist so stark, dass die Angst aufkommt, dass er euch und eure Begleiter direkt von der Klippe weht. Aber mitten in diesem Sturm entdeckt ihr eine Spalte im Eis, in der ihr euch verstecken könnt. Hier fühlt ihr euch sicher, aber die überwältigende Kraft des Sturms wütet weiter, und ihr beobachtet ihn mit einer Art zitterndem Genuss, während er über die entfernten Gletscher hinwegfegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst war da die Angst, dass dieser furchtbare Sturm und die gewaltige Umgebung euer Leben von euch fordern würde. Aber dann habt ihr eine Zuflucht gefunden und die Hoffnung gewonnen, dass ihr sicher seid. Aber nicht alles in diesem Gefühl, dass man Angst oder Furcht nennt, ist verschwunden. Nur der lebensbedrohliche Teil davon. Das Zittern, die Ehrfurcht, das Staunen, dass Gefühl, dass ihr niemals gegen einen solchen Sturm ankämpfen wolltet oder euch einer solchen Macht entgegenstellen wolltet, sind geblieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; '''Die Furcht vor Gottes Macht'''&amp;lt;br&amp;gt;Und so ist es auch mit Gott. In den Versen 16-17 steht: „Er gibt Schnee wie Wolle, Reif streut er wie Staub aus. Er wirft sein Eis wie Brocken. Wer kann bestehen vor seinem Frost?“&amp;lt;br&amp;gt;Der Frost, die Kälte Gottes, ist etwas Furchteinflößendes – wer kann sich ihr entgegenstellen?! Und die Verse 4-5 weisen auf dieselbe Macht Gottes in der Natur hin: „Er zählt die Zahl der Sterne, er ruft sie alle mit Namen. Groß ist unser Herr und reich an Macht. Seine Einsicht ist ohne Maß.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Gottes Größe ist größer als das Universum der Sterne, und seine Macht steht hinter der unerträglichen Kälte von arktischen Stürmen. Dennoch birgt er uns in seiner Hand und sagt: „Nimm in meiner Liebe Zuflucht und lass die Schrecken meiner Macht zum beeindruckenden Feuerwerk werden, das du nachts glücklich am Himmel beobachtest.“ &amp;lt;br&amp;gt;Die Furcht Gottes ist das, was vom Sturm übrig bleibt, wenn du mittendrin einen sicheren Ort hast, von dem aus du ihn beobachten kannst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Zufluchtsort sagst du dir: „Das ist erstaunlich, das ist schrecklich, das ist unglaubliche Kraft, was für ein Abenteuer, hier mitten im Zentrum der furchtbaren Macht Gottes zu sein, und doch von ihm selbst beschützt zu werden! Oh, wie schrecklich, ohne Hoffnung, ohne eine Retter, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen! Es wäre besser, einen Mühlstein um meinen Hals gebunden zu bekommen und ins tiefste Meer geworfen zu werden, als sich gegen diesen Gott zu vergehen! Was für ein wunderbares Vorrecht, die Gunst Gottes inmitten seiner Macht zu kennen!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so bekommen wir eine Vorstellung davon, wie wir gleichzeitig sowohl Hoffnung als auch Furcht fühlen können. Hoffnung verwandelt Furcht in ein glückliches Zittern und friedliches Staunen, und Furcht nimmt alles Banale aus der Hoffnung und macht sie ernsthaft. Die Schrecken Gottes machen den Genuss seines Volkes intensiv. Die Gemeinschaft am Kamin ist umso süßer, wenn draußen der Sturm um die Hütte tobt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gottes Freude an Menschen, die ihn fürchten und auf ihn hoffen'''&amp;lt;br&amp;gt;Warum freut Gott sich nun an denen, die ihn auf diese Weise erfahren – an Menschen, die ihn fürchten und auf seine Liebe hoffen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher ist es, weil unsere Furcht die Größe seiner Macht widerspiegelt und weil unsere Hoffnung die Großzügigkeit seiner Gnade widerspiegelt. Gott freut sich an diesen Reaktionen, die seine Größe widerspiegeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist genau das, was wir von einem Gott erwarten, der in sich selbst allgenügsam ist und uns nicht braucht – ein Gott…&amp;lt;br&amp;gt;• der niemals die Ehre aufgeben wird, die Quelle aller Freude zu sein,&amp;lt;br&amp;gt;• der niemals die Ehre aufgeben wird, die Quelle aller Sicherheit zu sein, &amp;lt;br&amp;gt;• der niemals auf den Thron seiner souveränen Gnade verzichten wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott hat Freude an denen, die auf seine Liebe hoffen, weil diese Hoffnung die Freiheit seiner Gnade hervorhebt. Wenn ich ausrufe: „Gott ist meine einzige Hoffnung, mein Fels, meine Zuflucht!“, dann wende ich mich von mir selbst ab und ziehe alle Aufmerksamkeit auf die unbegrenzten Möglichkeiten Gottes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Antwort, die zwei Dinge vollbringt'''&amp;lt;br&amp;gt;Erinnert ihr euch an die Frage, die wir vor einigen Minuten gestellt haben: Welche Art von Antwort kann Gott von uns verlangen, so dass die Erwartung eine gute Nachricht für uns ist und ihm die Ehre gibt? Die Antwort auf diese Frage lautet: Die Aufforderung, dass wir auf seine Liebe hoffen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gute Nachricht für Sünder'''&amp;lt;br&amp;gt;Als ein Sünder, der in sich selbst keine Gerechtigkeit hat und vor einem selbstgenügsamen und heiligen Gott steht, welches Gebot würdest du lieber hören als dieses: „Hoffe auf meine Liebe!“ Wenn wir es nur wüssten – jeder Einzelne von uns ist auf einer Eisfläche in Grönland gestrandet, und der Wind bläst heftig. Unsere Position ist so gefährlich, dass sich, wenn wir nur zu tief einatmen, unser Gewicht schon verlagern wird und wir in den Tod stürzen werden. Gott kommt zu uns und sagt in diesem Moment: „Ich werde dich retten und dich im Sturm schützen. Aber es gibt eine Bedingung.“ Dein Mut sinkt. Dein Gesicht ist gegen das Eis gepresst. Deine Fingernägel haben sich in den Boden gegraben. Du spürst, wie du allmählich abrutschst. Du weißt, dass du fallen wirst, wenn du auch nur deine Lippen bewegst. Du weißt, dass es nichts gibt, was du für Gott tun kannst! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht er das Gebot des Evangeliums aus: Meine Anforderung ist, dass du auf mich hoffst! Ist das keine gute Nachricht heute Morgen? Was könnte einfacher sein, als auf Gott zu vertrauen, wenn alles andere wegrutscht? Und das ist alles, was er fordert. Das ist das Evangelium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gott die Ehre'''&amp;lt;br&amp;gt;Aber es ist nicht nur eine gute Nachricht für uns Sünder. Es verherrlicht auch Gott, dass er nur diese Forderung an uns stellt. Warum? Weil du, wenn du auf Gott hoffst, zeigst…&amp;lt;br&amp;gt;• dass er stark ist und du schwach,&amp;lt;br&amp;gt;• dass er reich ist und du arm,&amp;lt;br&amp;gt;• dass er die Fülle ist und du leer bist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du auf Gott hoffst, zeigst du, dass du derjenige bist, der Bedürfnisse hat, nicht Gott (Psalm 50,10-15; 71,4-6.14).&amp;lt;br&amp;gt;• Du bist der Patient, er ist der Arzt.&amp;lt;br&amp;gt;• Du bist der durstige Hirsch, er ist die übersprudelnde Quelle. &amp;lt;br&amp;gt;• Du bist das verlorene Schaf, er ist der gute Hirte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist die Schönheit des Evangeliums, dass durch eine einfache Aufforderung („Setze deine Hoffnung auf die Liebe Gottes!“) wir gute Nachricht hören und Gott die Ehre bekommt. Und das ist der Grund, warum Gott Freude an denen hat, die auf seine Liebe hoffen – weil in diesem einfachen Akt der Hoffnung seine Gnade verherrlicht wird und Sünder gerettet werden. Das ist das Gebot des Evangeliums, dass Gott im Mittelpunkt behält – im Zentrum seiner und unserer Liebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gott hat keine Freude an Pferden und Beinen'''&amp;lt;br&amp;gt;Lasst uns jetzt die Frage stellen, warum Gott keine Freude an Pferden und starken Beinen hat. Vers 10: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat kein Gefallen an der Stärke des Rosses, noch Freude an den Schenkeln des Mannes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nicht, weil er sich nicht an dem freuen würde, was er geschaffen hat'''...&amp;lt;br&amp;gt;Es geht hier nicht darum, dass starke Pferde und starke Beine schlecht wären. Gott hat sie geschaffen. Er freut sich an der Stärke und Freiheit starker Pferde. Er fragt Hiob: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibst du dem Ross die Kraft, bekleidest du seinen Hals mit einer Mähne? &amp;lt;br&amp;gt;Bringst du es zum Springen wie die Heuschrecke? … &amp;lt;br&amp;gt;Es scharrt in der Ebene und freut sich an seiner Kraft; es zieht aus, den Waffen entgegen. &amp;lt;br&amp;gt;Es lacht über die Furcht und erschrickt nicht und kehrt vor dem Schwert nicht um … &amp;lt;br&amp;gt;Es sich nicht halten, wenn das Horn ertönt. &amp;lt;br&amp;gt;Sooft das Horn erklingt, ruft es: Hui! &amp;lt;br&amp;gt;Und schon von weitem wittert es die Schlacht, &amp;lt;br&amp;gt;das Lärmen der Obersten und das Kriegsgeschrei.&amp;lt;br&amp;gt;(Hiob 39,19-25) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''... sondern, weil wir unsere Hoffnung auf sie setzen könnten '''&amp;lt;br&amp;gt;Nein, es geht nicht darum, dass dieses herrliche Tier schlecht wäre. Es geht darum, dass Menschen am Tag der Schlacht ihre Hoffnung auf Pferde setzen, anstatt ihre Hoffnung auf Gott zu setzen. Aber in Sprüche 21,31 steht: „Das Pferd wird gerüstet für den Tag der Schlacht, aber die Rettung ist Sache des HERRN.“ Deshalb steht in Psalm 20,8: „Diese denken an Wagen und jene an Rosse, wir aber denken an den Namen des HERRN, unseres Gottes.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott ist nicht unzufrieden mit der Stärke von Pferden und menschlichen Beinen. Er ist unzufrieden mit denen, die auf ihre Pferde und ihre Beine hoffen. Er ist unzufrieden mit Menschen, die ihre Hoffnung auf Raketen oder Make-up setzen, auf Panzer oder Solarien, Bomben oder Bodybuilding. Gott hat keinen Gefallen an effizienter Firmenleitung oder ausgeglichenen Haushalten oder Sozialsystemen oder neuen Impfungen oder Bildung oder Eloquenz oder künstlerischer Exzellenz oder rechtlichen Prozessen, wenn diese Dinge der Schatz sind, auf den wir hoffen, oder die Leistung, mit der wir uns rühmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Weil, wenn wir unsere Hoffnung auf Pferde und Beine setzen, Pferde und Beine die Ehre bekommen, nicht Gott. Und wir sind verloren, nicht gerettet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also bitte ich euch heute Morgen dringend, um eurer Seele willen und zur Ehre Gottes: Setze deine Hoffnung auf die Macht und Liebe Gottes, nicht auf dich selbst oder auf irgendetwas, dass du bewerkstelligen kannst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, &amp;lt;br&amp;gt;an denen, die auf seine Gnade harren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

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		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Die_Danvers_Erkl%C3%A4rung</id>
		<title>Die Danvers Erklärung</title>
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				<updated>2009-08-24T16:24:53Z</updated>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | The Danvers Statement}}CBMW&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''BEWEGGRÜNDE''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Erklärung nimmt Bezug auf die folgenden zeitgenössischen Entwicklungen, die wir mit großer Besorgnis verfolgen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#die weitverbreitete Unsicherheit und Verwirrung in unserer Gesellschaft bezüglich der komplementären Unterschiede zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit; &lt;br /&gt;
#die tragischen Auswirkungen dieser Verwirrung, insbesondere die Zerstörung der ehelichen Struktur, die Gott aus den wunderbaren und verschiedenartigen Elementen der Männlichkeit und Weiblichkeit gebildet hat; &lt;br /&gt;
#die wachsendende Beachtung, die feministischem Gleichheitsdenken entgegengebracht wird, und die entsprechende falsche Darstellung oder Vernachlässigung der freudigen Harmonie, die die Schrift zwischen der liebevollen, demütigen Führung erlöster Ehemänner und der klugen, freiwilligen Unterstützung dieser Führung von erlösten Frauen darstellt; &lt;br /&gt;
#die weitverbreitete Zwiespältigkeit gegenüber den Werten der Mutterschaft, der vollzeitlichen Haushaltsführung, und der vielfältigen geistlichen Dienste, die Frauen in der Geschichte der Kirche geleistet haben; &lt;br /&gt;
#der wachsende Legitimitätsanspruch für sexuelle Beziehungen, die biblisch und historisch bisher als illegitim oder pervers angesehen wurden, und das Zunehmen der pornographischen Darstellung menschlicher Sexualität; &lt;br /&gt;
#das Zunehmen körperlichen und emotionalen Mißbrauchs in der Familie; &lt;br /&gt;
#das Aufkommen von Rollen für Männer und Frauen in der Gemeindeleitung, die nicht biblischer Lehre entsprechen, sondern sich in einem verkrüppelten christlichen Zeugnis niederschlagen; &lt;br /&gt;
#die zunehmende Vorherrschaft und Akzeptanz hermeneutischer Auswüchse, die dazu dienen, die klare Aussage des biblischen Textes umzudeuten; &lt;br /&gt;
#die Bedrohung biblischer Autorität, die entsteht, wenn die Klarheit der Schrift in Frage gestellt wird und ihre Zugänglichkeit für Laien durch sogenannte professionelle Interpreten versperrt wird; &lt;br /&gt;
#und hinter alledem die augenfällige Anpassung eines Teils der Kirche an den Zeitgeist in Preisgabe gewinnender, radikaler biblischer Authentizität, die in der Kraft des Heiligen Geistes unsere kranke Kultur reformieren soll anstatt sie widerzuspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''ERKLÄRUNGEN''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unserem Verständnis biblischer Lehre zufolge vertreten wir die folgenden Überzeugungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Adam und Eva wurden beide nach Gottes Bild geschaffen, gleich in ihrer Personwürde, aber unterschieden in ihrer Männlichkeit und Weiblichkeit. &lt;br /&gt;
#Maskuline und feminine Rollenunterschiede wurden von Gott als Bestandteil der Schöpfungsordnung festgelegt und sollten einen Widerhall in jedem menschlichen Herz finden. &lt;br /&gt;
#Adams Hauptstellung in der Ehe wurde von Gott vor dem Sündenfall eingesetzt und ist nicht eine Folge der Sünde. &lt;br /&gt;
#Der Sündenfall führte zu Verzerrungen in den Beziehungen zwischen Männern und Frauen:&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;in der Familie wird die liebevolle, demütige Führung des Mannes oft zu Unterdrückung oder Passivität; die kluge, freiwillige Unterordnung der Frau wird häufig zu widerrechtlicher Aneignung der Stellung des Mannes oder Unterwürfigkeit;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;in der Kirche bewegt die Sünde Männer dazu, weltliche Macht anzustreben, und Frauen, sich Beschränkungen ihrer Rollen zu widersetzen oder die Ausübung ihrer Gaben in geeigneten Diensten zu vernachlässigen. &lt;br /&gt;
#Sowohl das Alte als auch das Neue Testament lehren, daß Gott der Rolle des Mannes und der Frau einen gleich hohen Wert und Würde zugemessen hat. Sowohl das Alte als auch das Neue Testament lehren auch das Prinzip männlicher Letztverantwortung in der Familie und in der Gemeinde der Neuen Bundes. &lt;br /&gt;
#Die Erlösung durch Christus zielt darauf ab, die Störungen, die durch den Sündenfall entstanden sind, wieder rückgängig zu machen:&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;in der Familie sollen Ehemänner ihre Führungsaufgabe nicht mehr lieblos oder egoistisch ausüben, sondern in Liebe und Fürsorge zu ihren Frauen wachsen; Frauen sollen ihren Widerstand gegen die Autorität ihres Mannes aufgeben und sich der Führung ihres Mannes in zunehmendem Maße freiwillig und freudig unterordnen;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;in der Gemeinde gibt die christliche Erlösung Männern und Frauen gleichen Anteil am Segen der Errettung; dennoch sind einige Führungs- und Lehraufgaben auf Männer beschränkt. &lt;br /&gt;
#In allen Lebensbereichen ist Christus die oberste Autorität und Richtschnur für Männer und Frauen, so daß keine Form menschlicher Unterordnung — häuslich, religiös, oder zivil — jemals die Ermächtigung beinhaltet, sich von einer menschlichen Autorität zur Sünde verleiten zu lassen. &lt;br /&gt;
#Weder Männer noch Frauen sollten ihre tiefe Empfindung für eine Berufung zum Dienst je dazu mißbrauchen, biblische Kriterien für bestimmte Dienste außer acht zu lassen; vielmehr sollte die biblische Lehre die Autorität für unserer persönliches Verständnisses des Willens Gottes bleiben. &lt;br /&gt;
#Angesichts der Tatsache, daß die Hälfte der Weltbevölkerung nicht durch einheimische Evangelisierung erreicht werden kann, daß darüberhinaus zahllose weitere verlorene Menschen in Gesellschaften leben, die das Evangelium noch nicht gehört haben, angesichts der Lasten und Nöte von Krankheit, Unterernährung, und Obdachlosigkeit, des Analphabetismus, Unwissenheit und Alter, angesichts von Alkohol- und Drogenabhängigkeit, Gefangenschaft, Neurosen und Einsamkeit muß niemand, weder Mann noch Frau, der den großen Wunsch hat, Gottes Gnade in Wort und Tat zu bezeugen, auf einen erfüllten Dienst zur Ehre Christi und dem Segen dieser gefallen Welt verzichten. &lt;br /&gt;
#Wir sind davon überzeugt, daß eine Verneinung oder Vernachlässigung dieser Grundsätze in wachsendem Maße zu zerstörerischen Folgen in unseren Familien, Gemeinden, und der Gesellschaft&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Jauchzt_mit_Zittern</id>
		<title>Jauchzt mit Zittern</title>
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				<updated>2009-08-24T16:24:48Z</updated>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Rejoice with Trembling}}''Eine Andacht zu Psalm 2,11-12'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; ''Dienet dem HERRN mit Furcht, und jauchzt mit Zittern!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Küsst den Sohn, dass er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Weg;'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''denn leicht entbrennt sein Zorn.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Glücklich alle, die sich bei ihm bergen!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''''“Dienet dem Herrn mit Furcht. . .''''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebot hebt nicht Psalm 100,2 auf: “Dient dem HERRN mit Freuden!”. Dem Herrn mit Furcht und mit Freude zu dienen ist kein Widerspruch. Der nächste Satz erklärt das (“jauchzt mit Zittern”). Es gibt echte Furcht und echte Freude. Der Grund dafür, dass es echte Furcht gibt ist, dass es echte Gefahr gibt. Unser Gott ist ein verzehrendes Feuer (Hebr 12,29). Ja, die Erwählten sind sicher in Christus. Aber prüfe dich selbst! Paulus sagt: &amp;quot;Prüft euch, ob ihr im Glauben seid, untersucht euch! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist? Es sei denn, dass ihr etwa unbewährt seid” (2Kor 13,5). “Daher, wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle.”(1Kor 10,12). Vertrauen auf Christus ist nicht sorglos. Unsere Sicherheit ist in Gottes täglichem Halten gegründet, nicht in unseren vergangenen Entscheidungen. “Er vermag euch ohne Straucheln zu bewahren und vor seine Herrlichkeit tadellos mit Jubel hinzustellen.”(Jud 1,24). Ein Teil dessen, wie er uns hält ist durch das Erwecken von Wachsamkeit, täglich in Christus zu ruhen und nicht in uns selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''...und jauchzt mit Zittern.''''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Furcht beraubt uns aus zwei Gründen nicht der Freude. Der erste ist, dass sie uns zu Christus treibt, bei dem es Sicherheit gibt. Der andere Grund ist: Wenn wir angekommen sind, dann nimmt uns Christus den hoffnungszerstörenden Teil der Furcht, aber er lässt einen anderen Teil übrig - Den Teil, den wir für immer spüren wollen. Es gibt eine Art von Furcht oder Verwunderung oder Zittern in der Gegenwart von Herrlichkeit, die wir spüren wollen so lange wir sicher sind, dass es uns nicht zerstören wird. Dieses Zittern kämpft nicht gegen die Freude an; es ist Teil der Freude. Menschen schauen sich furchterregende Filme an, weil sie wissen, dass das Monster nicht in den Kinosaal gelangen kann. Sie wollen erschreckt werden so lange sie sicher sind. Aus irgendeinem Grund fühlt sich das gut an. Das ist ein Echo der Wahrheit, dass sie für Gott gemacht wurden. Es gibt etwas tiefgreifend Zufriedenstellendes am “verängstigt sein”, wenn wir nicht verletzt werden können. Am besten ist es, wenn das Zittern von der Herrlichkeit der Heiligkeit kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Küsst den Sohn, dass er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Weg. . .''''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott ist eifersüchtig für seinen Sohn. “Denn du darfst dich vor keinem andern Gott anbetend niederwerfen; denn der HERR, dessen Name &amp;quot;Eifersüchtig&amp;quot; ist, ist ein eifersüchtiger Gott”(2. Mose 34,14). Sein Zorn wird angefacht, wenn die Zuneigung, die für ihn bestimmt ist, einem anderen gegeben wird. Natürlich gibt es einen Judaskuss. Das meint er hier nicht. Der Kuss hier ist der Kuss der Verehrung und Unterwerfung - vielleicht ein Kuss auf die Füße, wenn wir uns vor ihm beugen. Man kann mit Gott keine Spielchen treiben. Wenn wir jemand anderen mehr lieben, werden wir umkommen. Er wird unser größter Schatz oder unser Feind sein. Der sicherste Platz im Universum ist an den Füßen unseres Gottes und Retters, Jesus Christus. Wenn wir uns entscheiden, uns von ihm für einen anderen Schatz abzuwenden, wird sich sein Zorn gegen uns stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''. . . denn leicht entbrennt sein Zorn.''''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;schnell&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Die hier verwendete englische Bibelübersetzung verwendet das Wort &amp;quot;quickly&amp;quot; = &amp;quot;schnell&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist möglicherweise nicht das beste hier. Das Wort kann schnell, im Sinne von plötzlich, bedeuten. Mehrmals heißt es in der Bibel, dass Gott “barmherzig und gnädig, ''langsam zum Zorn'' und reich an Gnade und Treue ist” (2. Mose 34,6). Nicht “schnell zum Zorn”, sondern “langsam zum Zorn”. Deshalb neige ich dazu zu denken, dass Psalm 2,12 bedeutet “Sein Zorn kann plötzlich ausbrechen.” Mit anderen Worten: Gehe mit Gott in seiner Geduld nicht leichtfertig um, denn sie kann plötzlich zu Ende sein und dann wird dich sein Zorn einholen. Wenn du seine Schöpfung küsst, anstatt seinen Sohn, wirst du die Giftzähne der Schlange an deinen Lippen finden. Verlass dich nicht auf die Geduld Gottes! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Glücklich alle, die sich bei ihm bergen.''''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzig Ort, an dem man vor Gottes Zorn sicher ist, ist in Gott selbst. Überall außerhalb seiner Obhut ist es gefährlich. Er ist das einzige Versteck vor seinem eigenen Zorn. Wenn du ihn als furchterregend siehst und versuchst vor ihm wegzurennen und dich zu verstecken, wirst du keinen Ort zum Verstecken finden. Es gibt keinen. Außerhalb von Gottes Obhut gibt es nur Zorn. Aber es gibt eine Zuflucht vor Gottes Zorn und zwar Gott. Der sicherste Ort vor dem Zorn Gottes - der einzig sichere Ort - ist Gott. Komm zu Gott. Flüchte zu Gott. Versteck dich im Schatten seiner Flügel. Dort leben und dienen wir mit frohem Zittern. Es ist schrecklich und es ist wundervoll. Es ist wie das Auge eines Hurrikans - ringsum Schrecken und innen absolut schön und ruhig. Hier gibt es süße Gesellschaft. Hier gibt es ruhige, liebevolle Gemeinschaft. Hier reden wir mit ihm, wie mit einem Freund. Hier sorgt er sich um unsere tiefsten Bedürfnisse. Ich lade dich ein zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Dir sicher in Christus, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastor John &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Top_priority]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Auf_der_Suche_nach_Freude</id>
		<title>Auf der Suche nach Freude</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://de.gospeltranslations.org/wiki/Auf_der_Suche_nach_Freude"/>
				<updated>2009-08-24T16:24:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Quest for Joy}}Sechs biblische Wahrheiten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; Wussten Sie, dass Gott uns gebietet, glücklich zu sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''„Habe deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz wünscht.&amp;quot; (Psalm 37,4)'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;lt;br&amp;gt;'''''1) Gott hat uns zu seiner Ehre geschaffen''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Bring her meine Söhne von ferne und meine Töchter vom Ende der Erde, alle, ... die ich zu meiner Ehre geschaffen ... habe.&amp;quot; (Jesaja 43,6-7)''&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Gott hat uns gemacht, damit wir seine Herrlichkeit vergrößern - so wie ein Teleskop Sterne vergrößert. Er hat uns geschaffen, damit wir seine Güte, Wahrheit, Schönheit, Weisheit und Gerechtigkeit zur Schau stellen. Die größte Entfaltung der Herrlichkeit Gottes entspringt aus einer tiefen Freude an allem, was er ist. Auf diese Weise bekommt Gott das Lob und wir bekommen die Freude. Gott hat uns so geschaffen, dass er am meisten durch uns verherrlicht wird, wenn wir die größte Erfüllung in ihm finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''2) Jeder Mensch sollte zu Gottes Ehre leben''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre.&amp;quot; (1. Korinther 10,31)''&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Wenn Gott uns zu seiner Ehre gemacht hat, dann folgt daraus, dass wir zu seiner Ehre leben sollten. Das ist die Aufgabe, die Gott uns zugewiesen hat. Unsere erste Pflicht liegt also darin, Gottes Größe zu zeigen, indem wir in allem, was er für uns ist, Erfüllung finden. Darin liegt die Essenz der Aufforderungen, Gott zu lieben (Matthäus 22,37), ihm zu vertrauen (1. Johannes 5,3-4) und ihm zu danken (Psalm 100,2-4). Dies ist die Wurzel allen echten Gehorsams, insbesondere der Liebe zu anderen Menschen (Kolosser 1,4-5). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''3) Wir alle haben darin versagt, Gott die gebührende Ehre zu geben''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten.&amp;quot; (Römer 3,23)''&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Was heißt es, den Ruhm, den wir bei Gott haben sollten, zu ermangeln? Es bedeutet, dass wir alle Gott nicht so vertrauen und wertschätzen, wie wir es sollten. Wir haben keine Erfüllung in seiner Herrlichkeit gefunden und sind von seinen Wegen abgewichen. Wir haben unsere Erfüllung in anderen Dingen gesucht und haben sie für wertvoller als Gott gehalten, was die Essenz des Götzendienstes darstellt (Römer 1,21-23). Seit dem Sündenfall haben wir uns alle stark darin widersetzt, Gott als unseren vollkommen erfüllenden Schatz anzusehen (Epheser 2,3). Das ist ein schreckliches Vergehen gegen die Herrlichkeit Gottes (Jeremia 2,12-13). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''4) Wir alle verdienen Gottes gerechte Verurteilung''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Denn der Sünde Sold ist der Tod...&amp;quot; (Römer 6,23)''&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Wir alle haben Gottes Ehre abgewertet. Wie? Indem wir andere Dinge ihm vorgezogen haben. Indem wir Gott nicht vertraut haben, sondern ihm undankbar und ungehorsam gewesen sind. Gott ist also gerecht, wenn er uns für immer von der Freude an seiner Herrlichkeit ausschließt. „Die werden Strafe erleiden, das ewige Verderben, vom Angesicht des Herrn her und von seiner herrlichen Macht&amp;quot; (2. Thessalonicher 1,9). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Neuen Testament wird das Wort „Hölle&amp;quot; vierzehn Mal verwendet - zwölf Mal von Jesus selbst. Die Hölle ist kein von zürnenden Predigern geschaffener Mythos. Sie ist eine ernste Warnung des Sohnes Gottes, der gestorben ist, um Sünder von ihrem Fluch zu erretten. Wenn wir diese Warnung ignorieren, laufen wir in große Gefahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Bibel hier mit ihrer Analyse der menschlichen Situation abschließen würde, dann wären wir zu einer hoffnungslosen Zukunft verdammt. Aber die Bibel endet nicht hier... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''5) Gott sandte seinen einzigen Sohn Jesus um uns ewiges Leben und ewige Freude anzubieten''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„Das ist gewisslich wahr und ein Wort, des Glaubens wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, die Sünder selig zu machen...&amp;quot; (1. Timotheus 1,15)''&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die gute Nachricht ist, dass Christus für Sünder wie uns gestorben ist. Und er ist leiblich vom Tod auferstanden, um die errettende Kraft seines Todes zu beweisen und die Tore des ewigen Lebens und der ewigen Freude zu öffnen (1. Korinther 15,20). Das bedeutet, dass Gott schuldige Sünder freisprechen und dennoch gerecht sein kann (Römer 3,25-26). „Denn auch Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte&amp;quot; (1. Petrus 3,18). Nur wenn wir zu Gott nach Hause kommen, finden wir tiefe und anhaltende Erfüllung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''6) Die Errungenschaften, die durch Christi Tod erkauft wurden, gehören denen, die Buße tun und ihm vertrauen''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''„So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden.&amp;quot; (Apostelgeschichte 3,19)'' ''„Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig!&amp;quot; (Apostelgeschichte 16,31)''&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
„Buße tun&amp;quot; heißt, sich von den falschen Versprechen der Sünde abzuwenden. „Glauben&amp;quot; heißt, in all dem, was Gott uns durch Jesus gibt, Erfüllung zu finden. Jesus sagt: „Wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten&amp;quot; (Johannes 6,35). Wir verdienen unsere Errettung nicht und wir können sie uns auch nicht erwerben (Römer 4,4-5). Wir erhalten sie aus Gnade durch den Glauben (Epheser 2,8-9). Sie ist ein Geschenk (Römer 3,24). Wenn wir sie über alles andere wertschätzen, werden wir sie bekommen (Matthäus 13,44). Und wenn wir das tun, ist Gottes Absicht mit seiner Schöpfung erfüllt: Er ist in uns verherrlicht und wir finden in ihm unsere Erfüllung - für immer. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;'''Verstehen Sie, worum es geht?''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie ein Verlangen nach dieser Art der Freude, die man bekommt, wenn man in allem, was Gott einem durch Jesus gibt, Erfüllung findet? Wenn ja, dann ist Gott am Wirken in Ihrem Leben. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;'''Was sollten Sie tun?''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenden Sie sich ab von den falschen Versprechen der Sünde. Bitten Sie Jesus, Sie von der Schuld und Strafe und Gefangenschaft zu erretten. „Denn wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden&amp;quot; (Römer 10,13). Fangen Sie an, Ihre Hoffnung auf all das zu setzen, was Gott für Sie in Jesus ist. Zerstören Sie die Kraft der Versprechen der Sünde durch den Glauben an die größere Erfüllung der Verheißungen Gottes. Fangen Sie an, die Bibel zu lesen, um Gottes teure und allergrößte Verheißungen zu finden, durch die Sie frei werden können (2. Petrus 1,3-4). Suchen Sie eine bibeltreue Gemeinde auf und fangen Sie an, gemeinsam mit anderen Menschen, die Christus über alles andere wertschätzen, Gott anzubeten und im Glauben zu wachsen (Philipper 3,7). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beste Nachricht auf der ganzen Welt ist, dass es keinen Konflikt zwischen unserer Freude und Gottes Heiligkeit geben muss. Wenn wir in all dem, was Gott für uns in Jesus ist, unsere Erfüllung finden, dann wird er als großer Schatz verherrlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich.&amp;quot; (Psalm 16,11)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;'''Bibelstellen''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus aber antwortete ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt.&amp;quot; (Matthäus 22,37) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. (1. Johannes 5,3-4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienet dem HERRN mit Freuden, kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken! Erkennet, dass der HERR Gott ist! Er hat uns gemacht und nicht wir selbst zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide. Gehet zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben; danket ihm, lobet seinen Namen! (Psalm 100,2-4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... da wir gehört haben von eurem Glauben an Christus Jesus und von der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt, um der Hoffnung willen, die für euch bereit ist im Himmel. Von ihr habt ihr schon zuvor gehört durch das Wort der Wahrheit, das Evangelium. (Kolosser 1,4-5) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild gleich dem eines vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere. (Römer 1,21-23) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ihnen haben auch wir alle einst unser Leben geführt in den Begierden unseres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Sinne und waren Kinder des Zorns von Natur wie auch die andern. (Epheser 2,3) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsetze dich, Himmel, darüber, erschrick und erbebe gar sehr, spricht der HERR. Denn mein Volk tut eine zweifache Sünde: Mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und machen sich Zisternen, die doch rissig sind und kein Wasser geben. (Jeremia 2,12-13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. (1. Korinther 15,20) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, dass er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus. (Römer 3,25-26) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem aber, der mit Werken umgeht, wird der Lohn nicht aus Gnade zugerechnet, sondern aus Pflicht. Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, glaubt aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit. (Römer 4,4-5) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. (Epheser 2,8-9) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. (Römer 3,24) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker. (Matthäus 13,44) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was zum Leben und zur Frömmigkeit dient, hat uns seine göttliche Kraft geschenkt durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch seine Herrlichkeit und Kraft. Durch sie sind uns die teuren und allergrößten Verheißungen geschenkt, damit ihr dadurch Anteil bekommt an der göttlichen Natur, die ihr entronnen seid der verderblichen Begierde in der Welt. (2. Petrus 1,3-4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet. (Philipper 3,7)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;'''Erscheinungen des Wortes „Hölle&amp;quot; im Neuen Testament''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig. (Matthäus 5,22; Jesus spricht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dich aber dein rechtes Auge zum Abfall verführt, so reiß es aus und wirf's von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde. (Matthäus 5,29; Jesus spricht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dich deine rechte Hand zum Abfall verführt, so hau sie ab und wirf sie von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle fahre. (Matthäus 5,30; Jesus spricht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle. (Matthäus 10,28; Jesus spricht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn dich dein Auge zum Abfall verführt, reiß es aus und wirf's von dir. Es ist besser für dich, dass du einäugig zum Leben eingehst, als dass du zwei Augen hast und wirst in das höllische Feuer geworfen. (Matthäus 18,9; Jesus spricht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchzieht, damit ihr einen Judengenossen gewinnt; und wenn er's geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr. (Matthäus 23,15; Jesus spricht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Schlangen, ihr Otternbrut! Wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen? (Matthäus 23,33; Jesus spricht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dich aber deine Hand zum Abfall verführt, so haue sie ab! Es ist besser für dich, dass du verkrüppelt zum Leben eingehst, als dass du zwei Hände hast und fährst in die Hölle, in das Feuer, das nie verlöscht. (Markus 9,43; Jesus spricht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dich dein Fuß zum Abfall verführt, so haue ihn ab! Es ist besser für dich, dass du lahm zum Leben eingehst, als dass du zwei Füße hast und wirst in die Hölle geworfen. (Markus 9,45; Jesus spricht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dich dein Auge zum Abfall verführt, so wirf's von dir! Es ist besser für dich, dass du einäugig in das Reich Gottes gehst, als dass du zwei Augen hast und wirst in die Hölle geworfen. (Markus 9,47 Jesus spricht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will euch aber zeigen, vor wem ihr euch fürchten sollt: Fürchtet euch vor dem, der, nachdem der getötet hat, auch Macht hat, in die Hölle zu werfen. Ja, ich sage euch, vor dem fürchtet euch. (Lukas 12,5; Jesus spricht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. (Lukas 16,23; Jesus spricht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Gott hat selbst die Engel, die gesündigt haben, nicht verschont, sondern hat sie mit Ketten der Finsternis in die Hölle gestoßen und übergeben, damit sie für das Gericht festgehalten werden. (2. Petrus 2,4; Petrus spricht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Zunge ist ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. So ist die Zunge unter unsern Gliedern: sie befleckt den ganzen Leib und zündet die ganze Welt an und ist selbst von der Hölle entzündet. (Jakobus 3,6; Jakobus spricht) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aus: „Quest for Joy&amp;quot; von John Piper, Copyright © 2006, Good News Publishers. Verwendung mit Erlaubnis des Urhebers. Für weitere evangelistische Traktate, siehe www.goodnewstracts.org.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bibelzitate sind der Lutherbibel 1984 in neuer Rechtschreibung entnommen.'''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

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		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Leid:_Gottes_Sprachrohr</id>
		<title>Leid: Gottes Sprachrohr</title>
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				<updated>2009-08-24T16:24:34Z</updated>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Pain: God's Megaphone}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit sechzig Jahren wird nachfolgenden Generationen durch das, was C.S. Lewis zum Thema Schmerz und Leid geschrieben hat, geholfen. Der anhaltende Nutzen liegt in großem Maß an der Tatsache, dass er das „Problem“ mit einem soliden Maß an christlichem Realismus anging. Diese Medizin mag nun wichtiger als je zuvor sein. Es ist nicht ungewöhnlich, Prediger im Fernsehen zu sehen, die ihr Publikum informieren, dass Gott „nicht will, dass du krank bist“. Es ist schwer, sich vorzustellen, dass solch eine Aussage eine Ermutigung für die an einen Rollstuhl gebundene, dauerhaft an Multiple Sklerosis-leidende Person sein kann. Bestenfalls sind solche Prediger verwirrt. Die Bibel unterscheidet ganz klar zwischen dem Jetzt unserer irdischen Pilgerreise und dem Dann unserer himmlischen Heimat. Es kommt ein Tag, an dem es den Tod oder Leiden oder Weinen oder Schmerzen nicht mehr geben wird. Aber, wie jeder ehrlicher Beobachter des menschlichen Befindens zugeben wird, dieser Tag ist noch nicht gekommen. Während die meisten von uns wohl eher nicht an „der herzzerreißenden Routine des monotonen Elends“ leiden, wie Lewis es formulierte, so sind es doch wenige, die unberührt von Belastungen der unterschiedlichen Arten bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn sich die Belastung unter dem Deckmantel eines Feinds zeigt, so mag sie sich in Wirklichkeit als Freund erweisen. Der biblische Schreiber Johannes ermutigt seine Leser, Bedrängnisse, wenn sie ihnen ausgesetzt sind, als Freunde zu begrüßen anstatt sie als Eindringlinge abzuweisen. Anstatt davon zu laufen und sich zu verstecken müssen wir ihnen entgegentreten in dem Bewusstsein, dass sie gekommen sind um uns auf die Probe zu stellen und zu verbessern. Lewis argumentiert nicht, dass Leiden an für sich gut ist. Stattdessen verweist er auf die erlösende, von Sünden reinigende Wirkungen des Leidens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32 Jahre des seelsorgerlichen Predigtamts haben mich in unmittelbaren Kontakt mit denen gebracht, deren Erfahrungen mit Schmerz und Leid sich als große Barmherzigkeit erzeigt haben. Ich denke an einen Kernphysiker in unserer Kirche in Schottland, der aus Ehrerbietung gegenüber seiner Frau und drei jungen Töchtern den Gottesdienst besuchte. Er hörte den Predigten mit einer Miene der höflichen Gleichgültigkeit zu; er nahm eine Kopie des Buches „Grundlegendes Christentum“ [Basic Christianity] von John Stott an, aber blieb geschützt in seiner wissenschaftlichen Schale. Es war erst als sein viertes Kind, ein Junge, im Alter von elf Monaten starb, dass das Sprachrohr erklang. Er erkannte, dass seine Weltanschauung unausreichend war um mit der Tragödie und dem Verlust fertig zu werden. Er streckte sich über sein schattiges Land weit hinaus und fand sich in der Umarmung Gottes, der da ist, aufgefangen. Durch diese schreckliche Notwendigkeit der Trübsal hat Gott seinen rebellischen Willen erobert und ihn zu einem Platz des Friedens gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch wahr, dass Gott Leiden gebraucht, um Seine Kinder von den bestechenden Quellen des falschen Glücks zu entwöhnen. Der Christ mag in der Sonne schläfrig werden, aber er wird nicht in dem Feuer oder in der Flut in den Schlaf fallen. Jeder von uns muss erkennen, wie einfach es ist nicht an Gott zu denken, wenn alles nach außen hin gut ist. Aber was für eine Änderung tritt ein, wenn zum Beispiel die Biopsie positiv zurückkommt. Ein scharfer Stoß der Besorgnis zerstört dann jegliche Illusion der Selbstgenügsamkeit. Wie gütig von Gott uns aufzuwecken und uns zu dem Platz der Abhängigkeit zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Erfahrung des Leidens, wenn geheiligt, wird ein Bewusstheit für die Schwierigkeiten, mit denen andere zu kämpfen haben, und eine Zartheit in unserem Handeln schaffen. Wenn unsere Schmerzen und Enttäuschungen der Grund für das Erweichen unserer Herzen werden, können wir das Privileg vorausahnen, die Schwächen der anderen mit Geduld mit zu tragen. Jesus, der oberste Hirte, unser großer Hohepriester, ist „von den Gefühlen unserer Schwächen berührt“, und Er hat uns ein Beispiel gegeben, dem wir folgen sollen. Es sollte uns sehr beunruhigen, wenn die von uns, die zum Lehren und Führen berufen sind, versäumen, Freundlichkeit und Mitleid für die Schwachen und Zitternden zu zeigen. Auch wenn ich nur einen Zeh in das Meer des Leidens getaucht habe, ist es sofort offensichtlich, dass Gott die einsamen Stunden in der Mitte der Nacht gebraucht, um uns Lektionen zu lehren, die wir niemals in unseren hellen und gesunden Stunden gelernt hätten. Wir erheben uns um Wiliam Cowpers Beobachtung zu bestätigen, dass „Gott hinter einer finster ausschauenden Fürsorge ein lächelndes Gesicht versteckt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe nur an der Oberfläche dieses Themas gekratzt. Ich muss es dem Leser überlassen, über zwei Dinge nachzudenken. Erstens, betrachte wie das Leiden und der Schmerz sich oft als Gottes Mittel der Disziplinierung erweist und wie wir in dieser Disziplinierung den Beweis und das Siegel unserer Adoption finden (vgl. Hebr. 12,5). Zweitens, beachte das korrigierende Element in der Bedrängnis, auf das auch der Psalmist hinweist (Ps. 119,67; 71).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lewis hilft uns zu realisieren, dass, wenn das Sprachrohr des Leidens in unserem Leben ertönt und in den Leben unserer ungläubigen Freunde und Nachbarn, wir es nicht wagen dürfen mit einer Form von oberflächlichem Triumphalismus zu reagieren oder in den Abgrund des Pessimismus hinabzusteigen. Wenn solche, deren Leben von stiller Verzweiflung gezeichnet ist, denen ihre Bedrängnisse und Leiden schmerzlich bewusst sind, zu einem Christen kommen und um Hilfe suchen, wird das nicht geschehen, weil es scheint, als ob wir frei von Bedrängnissen sind, sondern weil wir ehrlich über unsere eigenen Leiden und Schwierigkeiten sind. Wir werden nicht versuchen eine Antwort für jede Frage zu haben, denn wir wissen, dass Gott seine Geheimnisse hat (5. Mose 29,29). Wir werden versichern, dass selbst in den Geheimnissen seiner Absichten wir von der Sicherheit seiner Liebe wissen, und wir werden danach streben, andere mit unserem Gott bekannt zu machen, der in unsere Sorgen und in unser Leid hineinkam.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Nur_ein_Weg</id>
		<title>Nur ein Weg</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Only One Way}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Anschauungen wetteifern heutzutage um die Frage ob Christus der einzige Weg zur Errettung ist. Unterscheiden kann man sie an der Antwort auf die beiden folgenden fundamentalen Fragen: &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, ist Jesus der einzige Retter? Oder anders ausgedrückt: Ist das sündlose Leben Christi, sein Sühnetod und seine Auferstehung das einzige Mittel durch das die Strafe für die Sünde bezahlt und womit die Macht der Sünde zunichte gemacht wurde? &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens, ist Glaube an Christus notwendig um gerettet zu werden? Oder anders ausgedrückt: Ist die Kenntnis über Christi Tod und Auferstehung für Sünden und expliziter Glaube an Christus für jeden notwendig um Gewinn aus Christi Sühnewerk zu erlangen und so gerettet zu werden?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pluralismus beantwortet beide Fragen mit “nein”. Ein Pluralist, wie John Hick glaubt, dass es mehrere Wege zu Gott gibt und Jesus lediglich einer davon ist. Da Errettung durch andere Religionen oder religiöse Führer möglich ist, folgt daraus notwendigerweise, dass die Menschen nicht an Christus glauben müssen, um gerettet zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Inklusivismus beantwortet die erste Frage mit “ja” und die zweite Frage mit “nein”. Für einen Inklusivisten wie Clark Pinnock können Menschen, obwohl Jesus das Werk vollbracht hat, das notwendig war um uns zu Gott zurück zu bringen, trotzdem gerettet werden, indem sie positiv auf Gottes Offenbarung in der Schöpfung antworten oder vielleicht in Aspekten ihrer eigenen Religionen. Und obgleich Christus der einzige Retter ist, müssen die Menschen Christus nicht kennen oder an ihn glauben um gerettet zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Exklusivismus beantwortet beide Fragen mit „ja“. Ein Exklusivist, wie der späte Ronald H. Nash glaubt, dass die Bibel beide Wahrheiten bestätigt; erstens, dass Jesus alleine das Sühnewerk vollbracht hat, das notwendig ist Sünder zu erretten und zweitens, dass die Kenntnis darüber und der Glaube an Christus für jeden notwendig ist, um gerettet zu werden. Das Folgende ist eine kurze Zusammenfassung einiger Grundlagen für diese beiden Behauptungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Jesus ist der einzige Retter'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kommen wir darauf, dass Jesus der einzige Retter ist? Von allen Menschen, die je gelebt haben oder jemals leben werden, qualifiziert Jesus sich in seiner Person und in seinem Werk als der Einzige, der in der Lage ist für die Sünden der Welt Sühnung zu tun. Denke über die folgenden Punkte nach, in denen der Anspruch Jesus, der einzige Retter zu sein, dargelegt wird: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, Nur Christus wurde vom Heiligen Geist gezeugt und von einer Jungfrau geboren (Jes. 7:14; Matth. 1:18-25; Lukas 1:26-38); aus diesem Grund kann nur ER beanspruchen Retter zu sein. Warum ist das wichtig? Nur weil der Heilige Geist den Platz des menschlichen Vaters bei Jesus Zeugung eingenommen hat, kann es sein, dass das Gezeugte sowohl völlig Gott als auch völlig Mensch ist. Christus musste sowohl Gott als auch Mensch sein, um für Sünden zu sühnen (siehe unten), damit das aber geschehen konnte, musste Er vom Heiligen Geist gezeugt und von einer menschlichen Jungfrau geboren werden. Niemand sonst in der Menschheitsgeschichte wurde vom Heiligen Geist gezeugt und von einer Mutter, die Jungfrau war, geboren. Deshalb ist nur Jesus geeignet um Retter zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens, Christus alleine ist Gott im Fleisch (Joh. 1:1–18; Hebr. 1:1–3; 2:14–18; Phil. 2:5–11; 1. Tim. 2:5–6); aus diesem Grund ist ER alleine berechtigt um Retter zu sein. Wie Anselm im 11. Jahrhundert argumentierte, musste unser Retter vollkommen Mensch werden, um den Platz der Menschen ein zu nehmen und an ihrer Stelle zu sterben, und er musste vollkommen Gott sein, um durch den Wert Seiner Opfergabe die Ansprüche unseres unendlich heiligen Gottes zufrieden zu stellen. Mensch musste ER sein, aber ein Mensch allein konnte diesen unermesslichen Preis für die Sünde nicht bezahlen. Niemand in der Geschichte der Welt ist sowohl vollkommener Gott als auch vollkommener Mensch. Deshalb besitzt Jesus alleine den Anspruch Retter zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens, nur Christus lebte ein sündloses Leben (2. Kor. 5:21; Heb. 4:15; 7:23–28; 9:13–14; 1. Petr. 2:21–24); aus diesem Grund ist ER alleine berechtigt Retter zu sein. Wie wir im 3. Buch Mose sehen, durften nur Tiere geopfert werden, die ohne Fehl waren. Dieses deutete auf das Opfer von Christus hin, der, weil sündlos, dazu in der Lage war für die Sünden anderer zu sterben und nicht für sich selbst. Niemand sonst in der Geschichte der Welt hat jemals ein vollkommen sündloses Leben gelebt. Deshalb hat Jesus alleine den Anspruch darauf Retter zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viertens, Christus alleine trug die Strafe und starb stellvertretend (Jes. 53:4–6; Römer 3:21–26; 2. Kor. 5:21; Gal. 3:10–14); aus diesem Grund ist ER alleine berechtigt Retter zu sein. Der Lohn der Sünde ist der Tod (Römer 6:23). Und weil Christus ein sündloses Leben lebte, hatte Er den Tod nicht verdient. Der Grund für Seinen Tod war vielmehr, dass der Vater Ihm unsere Sünden zur Last legte. Den Tod, den er starb, starb er an unserer Stelle. Niemand in der Weltgeschichte ist jemals gestorben, weil er die Sünden anderer getragen hat anstelle des Gerichtes für seine eigenen Sünden. Deshalb hat Jesus alleine den Anspruch darauf Retter zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünftens, Christus alleine stand triumphierend über die Sünde vom Tod wieder auf (Apg. 2:22–24; Römer 4:25; 1. Kor. 15:3–8, 16–23). Aus diesem Grund ist ER alleine berechtigt Retter zu sein. Die Bibel bezeugt, dass einige andere Personen außer Christus vom Tode auferweckt wurden (1. Könige 17:17–24; Joh. 11:38–44), aber nur Christus ist aus den Toten auferstanden, um niemals wieder zu sterben indem er über die Sünde triumphierte. Der Lohn der Sünde ist der Tod und die größte Macht der Sünde ist der Tod. Durch die Auferstehung Christi von den Toten wurde somit bewiesen, dass Sein Sühnetod für Sünden sowohl die Bezahlung des vollen Preises der Strafe für Sünde als auch den vollkommenen Sieg über die größte Macht der Sünde vollbrachte. Niemand in der Weltgeschichte ist jemals triumphierend über die Sünde aus dem Tod auferstanden. Deshalb hat Jesus alleine den Anspruch darauf Retter zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt ohne Frage zu dem Schluss: Nur Christus eignet sich als Retter und Christus alleine ist der Retter. Jesus eigene Worte könnten nicht klarer sein: &amp;quot;Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich&amp;quot; (Joh. 14:6). Und der Apostel Petrus bestätigt: &amp;quot;Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.&amp;quot; (Apg. 4:12). Diese Ansprüche treffen auf niemanden sonst in der Weltgeschichte zu. Ja wirklich, nur Jesus ist der Retter.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Glaube an den Christus ist notwendig um gerettet zu werden''&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum denken wir, dass der Glaube an Christus notwendig ist um gerettet zu werden? Die Lehre der Apostel ist klar, der Inhalt des Evangeliums bezieht sich jetzt (seit dem Kommen Christi) direkt auf den Sühnetod und die Auferstehung Christi und dass durch den Glauben an Christus dem Menschen seine Sünden vergeben werden und ihm ewiges Leben zugesprochen wird. Betrachte die folgenden Stellen, die bestätigen, dass Menschen alleine dadurch gerettet werden, dass sie Christus kennen und ihm als ihrem Retter vertrauen:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, Jesus eigenes Lehren verdeutlicht, dass die Nationen es nötig haben zu hören und um zukehren, um gerettet zu werden (Lukas 24:44-49). Jesus ordnet an, dass &amp;quot;Buße und Vergebung der Sünden in Seinem Namen allen Nationen, anfangend von Jerusalem verkündigt werden sollte.&amp;quot; (Lukas 24:47). Die Menschen, die Jesus hier beschreibt waren sowohl unbußfertig als auch unversöhnlich. Um Vergebung zu erlangen mussten sie Buße tun.&amp;lt;br&amp;gt;Aber um Buße tun zu können mussten Sie die Verkündigung des Werkes Christi in Seinem Namen hören.&amp;lt;br&amp;gt;Und das gilt für alle Nationen, einschließlich Juden, die Christus nicht geglaubt haben. Jesus sieht die &amp;quot;Nationen&amp;quot; nicht als solche, die bereits die Offenbarung über die Errettung besitzen. Vielmehr müssen Gläubige die Botschaft von Christus allen Nationen verkündigen, damit die Menschen in diesen Nationen errettet werden.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens, Paulus lehrt, dass selbst gottesfürchtige Juden und jedermann sonst hören und an Christus glauben müssen, um gerettet zu werden (Römer 10:1-4, 13-15). Seines Herzens Wunsch und Gebet war die Errettung seiner jüdischen Volksgenossen. Obwohl sie Eifer für Gott haben, wissen sie nicht, dass Gottes Gerechtigkeit alleine durch den Glauben an Christus kommt. So sind diese Juden, obwohl gottesfürchtig, nicht gerettet. Denn jeder, der den Namen Christi anrufen wird (siehe Römer 10:9, 13) wird gerettet werden. Aber dazu braucht es solche, die es ihnen erzählen. Und das erfordert, dass diese gesandt sind. Mission ist also notwendig, denn die Menschen müssen das Evangelium von Christus hören um gerettet zu werden.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens, Kornelius Geschichte zeigt, dass selbst gottesfürchtige Heiden hören und an Christus glauben müssen, um gerettet zu werden (Apg. 10:1–2, 38–43; 11:13–18; 15:7–9). Wie einige glauben, war Kornelius ein gottesfürchtiger Heide (Apg. 10:2), der weit davon entfernt war, gerettet zu sein bevor Petrus zu ihm kam und der notwendigerweise von Christus hören und an Christus glauben musste, um gerettet zu werden. Als Petrus über die Bekehrung der Heiden berichtet, macht er deutlich, dass durch sein predigen Kornelius die Botschaft hörte, die er hören musste, um &amp;quot;gerettet&amp;quot; zu werden (Apg. 11:14; siehe auch 15:8-9). Ungeachtet seiner Frömmigkeit musste Kornelius die Botschaft des Evangeliums des Christus hören, um gerettet zu werden.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederum steht fest: Jesus ist der einzige Retter und die Menschen müssen Christus erkennen und an ihn glauben, um gerettet zu werden. Lasst uns Christus und das Evangelium ehren und unser Vertrauen in Gottes Wort fest machen indem wir diese beiden Wahrheiten festhalten und entsprechend unserem Bekenntnis dazu leben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

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		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Glaubenssicherheit_in_Gott</id>
		<title>Glaubenssicherheit in Gott</title>
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				<updated>2009-08-24T16:24:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | On Feeling Secure in God}}Eines der größsten Hilfen sich hoffnungsvoll zu wissen, ist, daß Gott uns so sehen möchte. Es ist ein kleiner Trost zu glauben, daß einige Leute errettet sind, aber nicht zu wisssen, ob sie auch dazugehören. Mein eigenes Herz wurde kürzlich durch die Gewißheit meines Heils so erfreut, daß ich es Ihnen mitteilen möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie mich zuerst ein Buch empfehlen. 1654 veröffentlichte Thomas Brooks ''Heaven on Earth ''(Himmel auf Erde). Der Untertitel dieses 300-Seite Buches ist ''‘A Treatise on Christian Assurance’ ''(Eine Abhandlung zur christlichen Gewißheit). 1982 wurde es durch ''Banner of Truth ''(Banner des Wahrheitsvertrauen) nachgedruckt. Wenn Sie hungrig auf eine bibelgesättigte, leidenschaftliche Mahlzeit aus festem Eiweiß sind, brauchen Sie dieses Buch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brooks richtet sich so an seine Leser:&amp;amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;amp;nbsp;„Geliebte unseres teuersten Herrn, Ihr seid jene Wertvollen ‘deren die Welt nicht wert war’ (Hebräer 11,38). Ihr seid die Fürsten, ‘die mit Gott überwältigten’ (1. Mose 32,29). Ihr seid jene ‘Herrlichen’, an denen Christus all sein Wohlgefallen hat (Psalm 16,3). Ihr seid seine Herrlichkeit. Ihr seid seine ausgewählten, ausgelesenen Hauptinstrumente, die er benutzen wird, um seine besten und größten Arbeiten gegen seine schlechtesten und größten Feinde in diesen letzten Tagen fortzufahren.“ &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussage, die mich kürzlich am meisten bewegte, ist Hebräer 6,17: „Da er den Erben der Verheißung die Unwandelbarkeit seines Ratschlusses ''noch viel deutlicher beweisen wollte''...“ Es schlug mich so mächtig. Es war so frisch, so nötig, so kostbar. Gott ''wollte nämlich noch viel deutlicher beweisen'', daß seine Errettungsabsichten für uns unerschütterlich sind. Gott will, daß ich die Sicherheit seiner guten Pläne für mich genieße. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So viele Religionen (und sogar einige Marken des Christentums) behaupten: „Ja, Gott rettet Menschen. Aber nein, Sie können sich nicht sicher sein, ob Sie auch dazugehören. Sie können nicht sicher sein, ob Ihre Taten gut genug sind oder Ihre Treue stark genug ist.“ Dieses ist tödlich. Und es ist falsch. Gott hat so viel getan und gesagt, um seinem Volk die Gewißheit und Sicherheit zu geben, daß es ein Angriff auf seine Integrität ist, dieses zu behaupten. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;1 Johannes 5,13: „Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wißt, daß ihr ewiges Leben habt, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt. 2 Korinther 5,1+5: „Denn wir wissen, daß, wenn unser irdisches Zelthaus zerstört wird, wir einen Bau von Gott haben, ein nicht mit Händen gemachtes, ewiges Haus in den Himmeln...Der uns aber eben hierzu bereitet hat, ist Gott, der uns das Unterpfand des Geistes gegeben hat.“ Hebräer 10,21;23: „So laßt uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in ''voller Gewißheit des Glaubens'',...Laßt uns das Bekenntnis der ''Hoffnung unwandelbar ''festhalten.“ &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brooks erzählt die Geschichte Alexander des Großen, der sein Gold weggab, als er sich auf eine vielversprechende Expedition begab. Als er nach dem Grund gefragt wurde, antwortete er: „Aus Hoffnung auf größere und bessere Dinge. &amp;quot; Das gleiche gilt für uns. Wenn wir von größeren und besseren Dingen überzeugt sind, werden wir die Freiheit haben, radikal für Jesus zu leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gott verankert, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfarrer John&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Judas_Iskariot,_der_Selbstmord_des_Teufels_und_die_Erl%C3%B6sung_der_Welt</id>
		<title>Judas Iskariot, der Selbstmord des Teufels und die Erlösung der Welt</title>
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				<updated>2009-08-24T16:24:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Judas Iscariot, the Suicide of Satan, and the Salvation of the World}} &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''Lukas 22:1-6'''&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Es war aber nahe das Fest der süßen Brote, das da Ostern heißt. Und die Hohenpriester und Schriftgelehrten trachteten, wie sie ihn töteten; und fürchteten sich vor dem Volk. Es war aber der Satanas gefahren in den Judas, genannt Ischariot, der da war aus der Zahl der Zwölf. Und er ging hin und redete mit den Hohenpriestern und Hauptleuten, wie er ihn wollte ihnen überantworten. Und sie wurden froh und gelobten ihm Geld zu geben. Und er versprach es und suchte Gelegenheit, daß er ihn überantwortete ohne Lärmen. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die spektakulärste Sünde, die jemals in der Weltgeschichte begangen wurde, ist die brutale Ermordung von Jesus Christus, dem moralisch perfekten, unendlich würdigen, heiligen Sohn Gottes. Und der wahrscheinlich am meisten verabscheungswürdige Akt im Verlauf dieses Mordes war der Verrat an Jesus durch einen seiner engsten Freunde, Judas Ischariot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Judas war einer der zwölf Apostel, die Jesus persönlich gewählt hatte und der mit ihm während seiner gesamten öffentlichen Schaffenszeit beisammen war. Judas wurde der Geldsack der gesamten Gruppe (Joh 13:29) anvertraut. Er war beim letzten Abendmahl nahe genug bei Jesus um das Brot mit ihm in die gleiche Schüssel zu tauchen (Mk 14:20). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Satan fuhr in Judas” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht des letzten Abendmahls erzählt uns Lukas in Lk 22:3-6 ''„Es fuhr aber der Satan in Judas, ... Und er ging hin und besprach mit den Hohenpriestern und den Hauptleuten, wie er ihnen Jesus ausliefern wollte. Und sie wurden froh und kamen überein, ihm Geld zu geben. Und er versprach es und suchte eine gute Gelegenheit, um ihn ohne Volksauflauf an sie auszuliefern.“'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später leitete er die Verantwortlichen zu Jesus in den Garten Gethsemane und verriet Jesus mit einem Kuss (Lk 22:47-48). Damit wurde Jesu Tod besiegelt. Wenn uns Lukas in Vers 3 erzählt, dass &amp;quot;Satan in Judas fuhr&amp;quot; kommen uns mehrere Fragen in den Sinn. Eine davon ist die Frage, ob Satan einfach einen guten Judas beherrschte oder ob Judas bereits sündhaft im Gleichschritt mit Satan unterwegs war, und Satan einfach beschlossen hat, dass es jetzt an der Zeit war. Eine andere Frage ist, warum Satan dies tun würde, obwohl der Tod und die Auferstehung Jesu dazu führen würden Satan die endgültige Niederlage zuzufügen, und es gibt gute Gründe zu glauben, dass Satan darum Bescheid wusste. Und die dritte und wichtigste Frage ist: Wo war Gott, als das geschah? Was war seine Rolle oder Nicht-Rolle im Zuge der spektakulärsten Sünde, die jemals begangen wurde? Sehen wir uns die Fragen nacheinander an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Satan's Macht in Judas' Sündiger Leidenschaft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es in Lukas 22:3 heißt &amp;quot;Satan fuhr in Judas,&amp;quot; was denken wir dann über den Willen Judas und die Macht Satans? Judas war nicht ein unschuldiger Zuschauer als Satan in ihn fuhr. Der Apostel Johannes sagt uns in Johannes 12:6, dass er ein &amp;quot;Dieb&amp;quot; war. Als Judas sich beklagt, dass Maria Geld für die Salbung Jesu verschwendet hat, machte Johannes folgende Bemerkung: &amp;quot;Das sagte er aber nicht, weil er sich um die Armen kümmerte, sondern weil er ein Dieb war und den Beutel hatte und trug, was eingelegt wurde.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das unglaublich klingt, denke man nur an das skandalöse Verhalten der sogenannten christlichen Leiter, die heutzutage Kirchenspenden dazu verwenden um Kleidung im Wert von 40.000 Dollar pro Jahr zu kaufen, die ihre Kinder auf einen 30.000 Dollar Urlaub auf die Bahamas schicken und einen weißen Lexus und einen roten Mercedes fahren. Obwohl Judas mit seiner frommen, religiösen Miene neben Jesus saß und hinging und Dämonen in Jesu Namen austrieb, liebte er Jesus nicht wie es ein von Gott Gerechtfertigter tut. Er liebte Geld. Er liebte die Macht und die Freuden, die er für Geld kaufen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus sagt uns, wie das mit Satans Macht zusammenspielt. Hören wir uns Epheser 2:1-3 an: „Auch euch, die ihr tot waret, durch eure Übertretungen und Sünden, in welchen ihr einst wandeltet nach dem Lauf dieser Welt, nach dem Fürsten, der in der Luft herrscht, [''hier bemerken wir die Verbindung: tot durch Sünden, mit Satan wandeln''] dem Geiste, der jetzt in den Kindern des Unglaubens wirkt, unter welchen auch wir alle einst einhergingen in den Lüsten unsres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten; und wir waren Kinder des Zorns von Natur, gleichwie die andern”. Tot in unseren Sünden, wandeln in der Leidenschaft des Fleisches, die Wünsche von Körper und Geist erfüllen, und ''daher'' wandeln mit dem Fürsten, der in der Luft herrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Satan nimmt nicht unschuldige Menschen in Gefangenschaft. Es gibt keine unschuldigen Menschen. Satan hat dort die Macht, wo sündige Leidenschaft herrscht. Judas war ein Liebhaber des Geldes, und er überbedeckte seine Leidenschaft mit einer falschen, äußerlichen Beziehung mit Jesus. Und dann verkaufte er ihn für dreißig Silberlinge. Wie viele von Seinesgleichen gibt es heute noch! Seien Sie keiner. Und lassen sie sich nicht von einem täuschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Satan's Rolle bei Seiner Eigenen Zerstörung''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Frage ist, warum Satan Judas dazu verleitete Jesus zu verraten. Hat er nicht gewusst, dass der Tod und die Auferstehung von Jesus seine endgültige Niederlage bedeuten würden (Kol 2:13-15; Offb 12:11)? Es gibt gute Gründe zu glauben, dass Satan Bescheid wusste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jesus seinen Dienst auf dem Weg zum Kreuz begann, versuchte Satan ihn vom Weg des Leidens und der Opfer abzubringen. In der Wüste versuchte er ihn, indem er ihn bat Steine in Brot zu verwandeln, von den Zinnen des Tempels zu springen und die Herrschaft der Welt zu bekommen falls er ihn anbeten würde(Mt 4:1-11). Der Hintergrund all dieser Versuchungen ist: &amp;quot;Geh nicht den Weg des Leidens und der Opfer und des Todes. Nutze deine Macht dem Leid zu entkommen. Wenn du der Sohn Gottes bist, zeig dein Recht auf Herrschaft. Und ich kann dir helfen, das zu machen. Was immer du tust, gehe nicht ans Kreuz.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und denken wir an die Zeit als Jesus vorhergesagt hat, dass er durch die Ältesten und die Hohenpriester viel leiden würde und dass er getötet werde, und Petrus wies ihn zurecht und sprach: „Herr, schone deiner selbst! Das widerfahre dir nur nicht!“ (Mt 16:22). Mit anderen Worten, ich werde es nie zulassen, dass sie dich auf diese Art töten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus hat Petrus nicht gelobt. Er sagte: „Hebe dich weg von mir, Satan! Du bist mir zum Fallstrick; denn du denkst nicht göttlich, sondern menschlich!“ (Mt 16:23). Jesus zu behindern ans Kreuz zu gehen war das Werk Satans. Satan wollte nicht, dass Jesus gekreuzigt wird. Es wäre sein Verhängnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber hier in Lukas 22:3 fährt er in Judas und leitet ihn dazu den Herrn zu verraten und ihn ans Kreuz zu bringen. Warum die Kehrtwendung? Warum versucht er ihn vorher vom Kreuz abzubringen und ergreift dann die Initiative, um ihn an das Kreuz zu bringen? Es wird nicht erklärt. Hier sind meine Bemühungen um eine Antwort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Satan sah, dass seine Anstrengungen Jesus vom Kreuz wegzuführen fehlschlugen. Jedesmal hielt Jesus den Kurs. Jesus hat sich fest entschlossen zu sterben (Lk 9:51, 53), und Satan zog den Schluss, dass er ihn nicht stoppen konnte. Daher beschloss er, wenn er ihn schon nicht aufhalten konnte, würde er es zumindest so unangenehm und schmerzhaft und so herzzerreißend wie möglich gestalten. Wenn schon Tod, dann Tod durch Verrat. Tod durch Verlassen. Tod durch Verleugnung (Lk 22:31-34). Tod durch Folter. Wenn er es nicht aufhalten konnte, würde er doch andere hineinziehen und soviel Schaden wie möglich verursachen. Es war eine spektakuläre Abfolge von Sünden, die Jesus ans Kreuz brachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gottes Rolle bei der Ermordung Seines Sohnes''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bringt uns nun zur dritten und letzten Frage –der wichtigsten: Wo war Gott als das geschah? Oder genauer: Was war seine Rolle oder Nicht-Rolle in der spektakulärsten Sünde, die jemals geschehen ist - die Ermordung von Jesus Christus? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um so eine Frage zu beantworten, sollten wir erst einmal unsere Hände auf unseren Mund legen und unserer philosophischen Spekulationen zur Stille bringen. Unsere Meinung zählt hier nicht. Alles was zählt ist das, was Gott selbst uns in seinem Wort zeigt. Und das erste, was er uns zeigt ist, dass die Informationen rund um dem Tod von Jesus in Gottes Wort hunderte von Jahren bevor sie geschehen sind prophezeit wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Heilige Schrift zeigt, dass böse Männer Jesus ablehnen würden, wenn er kommen würde.'' Mt 21:42: „Jesus spricht zu ihnen: Habt ihr noch nie gelesen in der Schrift [er zitiert hier Psalm 118:22]: «Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. Das ist vom Herrn geschehen, und es ist wunderbar in unsern Augen»?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Schrift zeigt, dass Jesus gehasst werden musste.'' In Johannes 15:25, zitierte Jesus Psalm 35:19 und sagte: „doch solches geschieht, damit das Wort erfüllt werde, das in ihrem Gesetz geschrieben steht: Sie hassen mich ohne Ursache.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Schrift zeigt, dass die Jünger Jesus verlassen würden.'' In Matthäus 26:31 zitiert Jesus Sacharja 13:7: „Ihr werdet euch in dieser Nacht alle an mir ärgern; denn es steht geschrieben: «Ich werde den Hirten schlagen, und die Schafe der Herde werden sich zerstreuen.»“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Schrift zeigt, dass Jesus durchbohrt, aber keiner seiner Knochen gebrochen werden würde.'' Johannes zitiert Psalm 34:20 und Sacharja 12:10 und sagt: „einer der Kriegsknechte durchbohrte seine Seite mit einem Speer ... Denn solches ist geschehen, damit die Schrift erfüllt würde: «Es soll ihm kein Bein zerbrochen werden!» Und abermals spricht eine andere Schrift: «Sie werden den ansehen, welchen sie durchstochen haben.» (Joh 19:34-37) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Schrift zeigt, dass Jesus durch einen engen Freund für dreißig Silberlinge verraten werden würde.'' In Johannes 13:18, nennt Jesus Psalm 41:9 und sagt: „Ich rede nicht von euch allen; ich weiß, welche ich erwählt habe. Doch muß die Schrift erfüllt werden: «Der mit mir das Brot ißt, hat seine Ferse wider mich erhoben.»“ In Matthäus 26:24 sagt Jesus: „Des Menschen Sohn geht zwar dahin, wie von ihm geschrieben steht; aber wehe dem Menschen, durch welchen des Menschen Sohn verraten wird!“. Und in Matthäus 27:9-10 steht: „Da wurde erfüllt, was durch den Propheten Jeremia gesagt ist, welcher spricht: «Und sie nahmen die dreißig Silberlinge, den Wert des Geschätzten, den sie geschätzt hatten, von den Kindern Israel und gaben sie für den Acker des Töpfers, wie der Herr mir befohlen hatte.»“ (Jer 19:1-13; Sach 11:12-13). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und nicht nur die Heilige Schrift, sondern Jesus selbst erklärt bis ins Detail, wie er getötet werden wird.'' In Markus 10:33-34 sagt er, „Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem, und des Menschen Sohn wird den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten ausgeliefert werden; und sie werden ihn zum Tode verurteilen und ihn den Heiden ausliefern; und sie werden ihn verspotten und geißeln und verspeien und töten, und am dritten Tage wird er wieder auferstehen.“ Und in der letzten Nacht sah Jesus auf Petrus und sagte: &amp;quot;Wahrlich, ich sage dir, in dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen!“ (Mt 26: 34). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Entsprechend Seinem Souveränen Willen''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von all diesen Prophezeihungen wissen wir, dass Gott alles vorhersah und es nicht verhindern würde und es daher Teil seines Planes war, dass sein Sohn abgelehnt werden würde, gehasst, verlassen, verraten, verleugnet, verurteilt, bespuckt, ausgepeitscht, verspottet, durchbohrt und getötet. All das war ausdrücklich Gottes Wille, bevor es tatsächlich passierte, als Dinge, die er geplant hat und die Jesus geschehen sollten. Diese Dinge sind nicht nur passiert. Sie wurden in Gottes Wort vorhergesagt. Gott wusste, dass sie geschehen würden, und er hätte planen können sie zu stoppen, tat er aber nicht. Also geschahen sie nach seinen souveränen Willen. Seinem Plan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alle diese Dinge waren böse. Sie waren Sünde. Es ist herausragend sündig den moralisch perfekten, unendlich würdigen, heiligen Sohn Gottes abzulehnen, zu hassen, zu verlassen, zu verraten, zu verleugnen, zu verurteilen, zu bespucken, auszupeitschen, zu verspotten, zu durchbohren und zu töten. Und doch sagt die Bibel ausdrücklich und klar, dass Gott selbst diese Dinge geplant hat. Dies ist ausdrücklich nicht nur in allen prophetischen Texten, die wir gelesen haben, erwähnt, sondern auch in Passagen, die noch deutlicher sagen, dass Gott selbst bestimmt hat, dass diese Dinge passieren würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gott Hat Es Verursacht''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel, Jesaja 53:6, 10 sagt: „Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Schuld auf ihn. ... ''Aber dem HERRN gefiel es'', ihn zu zerschlagen, er ließ ihn leiden.“ Der Herr zerschlug ihn. Gott war bei allen Begebenheiten, die Jesus ans Kreuz brachten, beteiligt. Hinter dem Spucken und Auspeitschen und Spotten und Durchbohren steht die unsichtbare Hand und der Ratschluß Gottes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage das vorsichtig und mit Zittern. Diese Wahrheit ist zu groß und zu schwer und zu schockierend um leichtfertig oder zu großspurig darüber zu reden. Ich wähle daher die Formulierung, dass ''die unsichtbare Hand und der Ratschluß Gottes'' hinter dieser spektakulärsten Sünde des ganzen Universums steckt – schmerzlicher und spektakulärer als der Fall von Satan oder irgendeiner anderen Sünde. Der Grund, warum ich genau diese Worte wähle liegt darin, dass es die Bibel in genau diesen Worten sagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Hand und der Ratschluß Gottes''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Apg 4:27-28 haben wir die klarste, ausdrücklichste Aussage über Gottes Hand und seinen Ratschluß hinter der schrecklichen Kreuzigung seines Sohnes. „Ja wahrlich, es haben sich versammelt in dieser Stadt wider deinen heiligen Sohn Jesus, welchen du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und dem Volke Israel, zu tun, was deine ''Hand'' und dein ''Ratschluß'' zuvor beschlossen hatte, daß es geschehen sollte.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die zwei Worte die Ich benutze: die ''Hand'' Gottes und den ''Ratschluß'' Gottes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine seltsame Ausdrucksweise zu sagen, dass Gottes Hand und sein Ratschluß eine bestimmte Handlung vorbestimmt haben. Man denkt normalerweise nicht von Gottes &amp;quot;Hand&amp;quot; als vorbestimmend. Wie kann eine Hand vorbestimmend wirken? Hier ist meine Interpretation der Bedeutung: Die Hand Gottes steht normalerweise für Gottes ausgeübte Macht - Macht nicht in der abstrakten, sondern irdischen, wirksamen Ausübung der Macht. Der Sinn sie in Verbindung mit den &amp;quot;Ratschluß&amp;quot; zu bringen ist, dass es nicht nur ein theoretischer Ratschluß ist; es ist ein Ratschluß, der ausgeführt wird, durch Gottes eigene Hand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies erklärt Jesaja 53:10: „Aber dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagen, er ließ ihn leiden.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr hat ihn zerschlagen. Hinter Herodes und Pilatus und den Heiden und den Menschen von Israel wirkte Jesu eigener Vater, der ihn liebte mit einer unendlichen Liebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Evangelium: Gott bei der Arbeit in Sachen Tod''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte sie dieses Thema berühren? Es sollte, denn wenn Gott nicht der Hauptdarsteller beim Tod von Jesus Christus wäre, dann könnte uns der Tod Christi nicht von unseren Sünden befreien, und wir würden umkommen in der ewigen Hölle (Mt 25:46; 2.Thess 1:9 ). Der Grund warum der Tod Christi das Herz des Evangeliums ist – das Herz der guten Nachricht – ist, dass Gott es tat. Römer 5:8: „Gott aber beweist seine Liebe gegen uns damit, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“ Wenn Sie Gottes Tätigkeit von dem Tod Jesu Christi trennen, verlieren Sie das Evangelium. Dies war Gottes Handeln. Es ist der höchste und tiefste Punkt seiner Liebe für die Sünder. Seine Liebe für Sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Römer 8:3: „das hat Gott getan, nämlich die Sünde im Fleische verdammt, ''indem er seinen Sohn sandte'' in der Ähnlichkeit des sündlichen Fleisches und um der Sünde willen“ Die Verurteilung, die wir im Fleisch verdient haben, wurde auf das Fleisch Jesu übertragen. Dadurch konnten wir freigesprochen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galater 3:13: „Christus hat uns losgekauft von dem Fluche des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns wurde“. Gott ''verfluchte Jesus'' mit dem Fluch, der uns galt. Dadurch sind wir frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 Korinther 5:21: „Denn er [Gott] hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden.“ Gott rechnete unsere Sünde ihm zu, und wir gehen dadurch frei in Gottes Gerechtigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesaja 53:5: „aber er wurde durchbohrt um unserer Übertretung willen, zerschlagen wegen unserer Missetat; die Strafe, uns zum Frieden, lag auf ihm, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“ ''Gott hat ihn verwundet.'' Gott hat ihn zerschlagen. Für Sie und mich. Und dadurch sind wir frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Kreuz Christi Als Werk und Liebe Gottes''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie die biblische Wahrheit annehmen (und ich bete dass sie das tun), dass Gott spektakuläre Sünden für den weltweiten Ruhm seines Sohnes anordnet, ohne dass Gott in irgendeiner Form unheilig oder dadurch zum Sünder wird, dann werden Sie nicht vom Kreuz Jesu Christi als ein Werk Gottes zurückschrecken. Sie werden sich nicht unter die Zahl derer zählen, die den größten Liebesbeweis den es jemals gab als &amp;quot;göttlichen Kindesmissbrauch&amp;quot; bezeichnen. Sie werden zum Kreuz kommen und auf ihr Gesicht fallen. Und Sie werden sagen: Dies ist keine bloße menschliche Verschwörung. Dies ist das Werk Gottes und die Liebe Gottes. Sie werden es als sein höchstes Geschenk empfangen. Und so werden sie gerettet. Und Christus wird verherrlicht. Und ich werde es nicht vergeblich geschrieben haben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wiedererlangte_Freude</id>
		<title>Wiedererlangte Freude</title>
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				<updated>2009-08-24T16:24:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Joy Recovered}} &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''Apg 3,19; 16,31''' &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Worüber wir in &amp;lt;u&amp;gt;dieser Themenreihe&amp;lt;/u&amp;gt; tatsächlich geredet haben ist, eine Möglichkeit die gesamte Welt und alles darin Enthaltene zu verstehen. Man könnte es eine christliche Weltanschauung oder eine christliche Philosophie des Lebens nennen. Alles in dieser Reihe (und in dem Heft &amp;quot;&amp;lt;u&amp;gt;Quest for Joy&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;quot;) zielte bis zu diesem Punkt darauf ab, einem Menschen zu erklären, was es bedeutet ein Christ zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Was es bedeutet ein Christ zu werden.  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christ zu werden bedeutet zu erkennen, dass es einen großen Gott gibt, der alle Dinge und alle Personen zu seiner Ehre geschaffen hat, um die Größe und Schönheit und Kraft seiner selbst darzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christ zu werden bedeutet zu erkennen, dass das der Grund dafür ist warum jede Person existiert. Das ist der Grund für unsere Existenz. Das ist die Bedeutung des menschlichen Lebens - zu Gott und zu anderen die Herrlichkeit und alle Eigenschaften unseres Schöpfers zurückzustrahlen, indem wir ihn lieben und ihm vertrauen und ihm danken und ihm gehorchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christ zu werden bedeutet zu erkennen, dass wir alle versagt haben das zu tun. Wir haben es nicht geschafft für seine Ehre zu leben. Wir haben sie vertauscht gegen andere Werte die wir bevorzugt haben und damit haben wir seine Ehre verachtet. Das ist es, was die Bibel Sünde nennt. Und alle von uns sind schuldig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christ zu werden bedeutet zu erkennen, dass wir deshalb alle gerechterweise von Gott - wegen unserer unendlichen Schuld einen unendlichen Gott zu entehren - zur ewigen Bestrafung verdammt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Christ zu werden bedeutet zu erkennen, dass Gottes Liebe ihn dazu bewegt hat seinen Sohn, Jesus Christus, in die Welt zu senden um ewiges Leben für hilflose Sünder zu bringen. Als Jesus für Sünder starb, wurde er unser Lösegeld, unser Stellvertreter und für uns die Wiederherstellung von Gottes Ehre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wie wird man ein Christ?  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Frage in dieser Reihe ist: Wie wird man ein Christ? Wie wird das Lösegeld, das Jesus bezahlt hat, ein Lösegeld für mich? Wie wird seine Stellvertretung für Sünden eine Stellvertretung für meine Sünden? Wie wird die Wiederherstellung für die verletzte Ehre Gottes eine Wiederherstellung für die Verletzung, die ich verursacht habe? Was muss ich tun um gerettet zu werden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine sehr wichtige Frage. Als der Gefängniswärter in Philippi in Apg 16,30 zu Paulus und Silas sagt: &amp;quot;Ihr Herren, was muss ich tun, dass ich gerettet werde?&amp;quot;, da haben sie nicht geantwortet, &amp;quot;Du brauchst nichts zu tun, denn du bist schon gerettet, weil Jesus für die ganze Welt gestorben ist.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das haben sie nicht gesagt, weil es nicht wahr ist. Der Tod Jesu für Sünder war nicht dazu bestimmt, Menschen ohne eine persönliche Antwort zu retten. Wenn du fragst: &amp;quot;Hat Jesus ein Lösegeld für jeden in der Welt bezahlt und hat er sich stellvertretend für jeden einzelnen in der Welt hingegeben?&amp;quot;, dann ist die biblische Antwort: Der Tod Christi hat unendlichen Wert und beinhaltet genug Gnade um jede einzelne Person, die jemals gelebt hat, zu retten. Er ist allgenügsam in seinem rettenden Wert. Von seiner wirkungsvollen Bestimmung her rettet er jedoch nur diejenigen, die dem Angebot des Evangeliums antworten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod Jesu kann jedem Menschen auf der Welt mit dieser Sicherheit vorgehalten werden: Es gibt genügend Gnade um alle deine Sünden zu bedecken, wenn du sie empfängst und an Jesus Christus glaubst. Es gibt hier einen Stellvertreter für Sünder, der in der Lage ist alle deine Sünden zu tragen, wenn du ihn aufnimmst und an ihn glaubst. Es gibt hier ein Lösegeld, das die Schuld für alle, die zu Christus kommen und glauben, bezahlt hat. Alles was Christus ist, wird er für dich sein, wenn du zu ihm kommst und an ihn glaubst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott hat Errettung für Sünder gebracht. Es reicht für alle Sünder aus. Und alle sind eingeladen zu kommen. Aber es wird niemanden retten, der nicht kommt. Eine persönliche Antwort ist absolut notwendig. Und darüber wollen wir diesen Morgen sprechen. Was für eine Antwort ist notwendig, damit unsere Sünden vergeben sind und wir ewiges Leben haben? Oder wie es der Wärter sagte, &amp;quot;Was muss ich tun um gerettet zu werden?&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zwei Hindernisse für die richtige Antwort  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei große Hindernisse, die uns für eine richtige Beantwortung dieser Frage im Weg stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 1. Unsere eigene Sündhaftigkeit  =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hindernis ist unser Sündhaftigkeit. Wir wollen nicht anerkennen, dass die Antwort möglicherweise einige tiefe Veränderungen dessen beinhaltet, was wir lieben. Wir wollen nicht anerkennen, dass WIR uns ÄNDERN müssten. Wir wollen eine Antwort hören die sagt, dass wir von unseren Sünden gerettet werden und der Hölle entfliehen können, wenn wir einfach nur glauben, dass Jesus für unsere Sünden starb, so lange dieser Glaube keine Veränderungen in meinem Leben beinhaltet. Das ist das erste Hindernis die richtige Antwort auf diese Frage zu hören: Unsere Sündhaftigkeit will nicht hören, dass uns die Errettung etwas kosten könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 2. Viele Lehrer der Gemeinde in der heutigen Zeit  =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das andere Hindernis ist, dass es heute tausende Leute in den Gemeinden gibt, die lehren, dass die Bibel nichts außer intellektuellem Glauben an das Evangelium verlangt. Sie sagen, dass jede andere Forderung für die Errettung das wäre, was das neue Testament &amp;quot;Werke&amp;quot; nennt und das würde bedeuten, dass wir uns unsere Errettung verdienten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit tun sich unsere eigene sündige Natur und viele Lehrer zusammen, um uns heute davon abzuhalten die gesamte Antwort des neuen Testaments auf die Frage, &amp;quot;Was muss ich tun um gerettet zu werden?&amp;quot; zu hören. Lassten wir das neue Testament zu diesem Thema sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Errettung ist aus Gnade, nicht aus Werken  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als aller erstes ist es richtig zu betonen, dass Errettung umsonst ist und nicht verdient werden kann. Epheser 2,8 sagt, &amp;quot;Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.&amp;quot; Um es ganz klar zu sagen, wir sind nicht aus WERKEN gerettet. Das bedeutet, dass du nichts TUN kannst um deine Errettung zu VERDIENEN. Du kannst alles Mögliche tun um dich selbst zu rühmen. Du kannst die Errettung nicht KAUFEN. Christus hat sie für dich gekauft. Es ist umsonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kein Verdienst bedeutet nicht, keine Forderungen  =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offb 22,17 lädt Sünder folgendermaßen zur Errettung ein: &amp;quot;Wen dürstet, der komme! Wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst!&amp;quot; Bemerke: Man kann dieses Wasser nicht kaufen. Es hat für dich keinen Preis. Es ist umsonst. Aber das bedeutet nicht, dass es keine Forderungen gibt, um das Wasser zu trinken und gerettet zu werden. Es heißt: &amp;quot;Wen dürstet, der komme. . . &amp;quot; Das ist entscheidend. Das Kommen ist entscheidend. Es heißt: &amp;quot;Wer da will, nehme das Wasser des Lebens.&amp;quot; . . &amp;quot; Wollen ist entscheidend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten, wenn die Bibel sagt, dass man die Errettung nicht VERDIENEN kann oder, dass man keine WERKE tun kann um sie sich zu verdienen, dann bedeutet das nicht, dass es keine Kosten oder keine Forderungen gibt. Vielmehr wird es dich eine Veränderung darin kosten, wonach du durstig bist. Es wird dich eine Umkehr vom Wasser des Todes zum Wasser des Lebens kosten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Glaube verherrlicht Gott; Werke verherrlichen uns  =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund dafür, dass die Bibel so eifersüchtig ist die Errettung nicht aus Werken zuzulassen ist, weil das Gott Ehre im Werk der Errettung rauben würde. Wenn wir versuchen uns unsere Erlösung zu erarbeiten, dann richtet das die Aufmerksamkeit auf unsere Stärke und unseren Wert und unseren Beitrag. Auf der anderen Seite jedoch, richtet der Glaube die Aufmerksamkeit auf den Wert und die Genügsamkeit darauf, wer Christus ist und was er getan hat. Glaube verherrlicht Gott. Werke verherrlichen uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grundgedanke, warum Gott Errettung nicht aus Werken zulässt - warum er es nicht zulässt, dass die Errettung durch unsere Anstrengungen verdient wird - ist, weil es Jesus Ehre stehlen würde. Gott versucht die Schöpfung zu ihrem ursprünglichen Zweck zurück zu bringen (Wahrheit #1) Gott fing an, indem er die Welt für seine Ehre geschaffen hat und er rettet diese Welt auf eine Art und Weise, sodass dieser große Zweck wieder hergestellt wird. Damit wird nichts akzeptiert, was Gottes Ehre im Akt der Errettung abschwächt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus sagt in Eph 2,8, &amp;quot;Denn aus GNADE seid ihr gerettet durch Glauben.&amp;quot; Er rettet aus Gnade, weil Gnade der Eckstein seiner Herrlichkeit ist. Wir wissen das, weil es in Eph 1,5f heißt, dass er &amp;quot;uns vorherbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesus Christus für sich selbst nach dem Wohlgefallen seines Willens, zum Preise der Herrlichkeit seiner Gnade&amp;quot;. Alles, was er in der Errettung getan hat ist darauf ausgerichtet, von uns Lobpreis für die Herrlichkeit seiner Gnade zu gewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man das einmal verstanden hat, erkennt man, warum bestimmte Dinge für unsere Errettung nötig sind und andere Dinge nicht. Mit einem Wort: Gott verlangt von uns Dinge, die seine Gnade verherrlichen und lehnt Dinge ab, die unsere Selbstgenügsamkeit oder Sünde verherrlichen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Was für eine Antwort auf das Evangelium verherrlicht Gott?  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind das für Dinge? Wir haben in Apg 16,31 gesehen, dass Gott Glauben verlangt: &amp;quot;Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden&amp;quot;. Lassen wir den Rest des neuen Testaments dazu sprechen. Was sagt das neue Testament, ist die Art von Antwort auf das Evangelium, die Gottes Gnade verherrlicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 1. Glauben, ''Dass'' Bestimmte Dinge Wahr Sind  =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal sagt das neue Testament, dass wir glauben müssen, DASS bestimmte Dinge wahr sind um gerettet zu werden. Joh 20,31, &amp;quot;Diese [Dinge] aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.&amp;quot; (Siehe 1. Joh 5,1). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 2. Glauben an Jesus als eine Person  =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An anderen Stellen sagt das neue Testament, dass wir AN Jesus als Person glauben müssen, das heißt auf ihn vertrauen und ihn für treu halten müssen. Joh 3,16, Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.&amp;quot; Apg 10.43, &amp;quot;jeder, der an ihn glaubt, empfängt Vergebung der Sünden durch seinen Namen&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es verherrlicht Jesus wenn du die Wahrheit über ihn glaubst und es verherrlicht ihn, wenn du ihm als eine vertrauenswürdige Person glaubst. Beide Arten von Glauben sind notwendig um den Sohn zu ehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 3. Buße tun  =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apg 3,19 says, &amp;quot;So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden.&amp;quot; Und Jesus spricht in Lk 13:3, &amp;quot;Wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle ebenso umkommen.&amp;quot; (siehe Lk 15,7.10). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche behaupten, das Fordern von Buße zur Errettung mache die Errettung von Werken abhängig. Das ist nicht wahr. Buße tun ist nicht das selbe wie Werke. Es bedeutet sich vom Schweinetrog der Sünde zum Festessen der Gnade zu wenden. Als der verlorene Sohn sich entschied sich von den Schweineställen der Welt abzuwenden und nach Hause zu seinem Vater zu kommen, hat der Vater keinen Sklaven aus ihm gemacht. Er hat ihm ein Fest gegeben. Das Umkehren von den Schweinställen der Welt zum Festmahl des Himmels ist kein Werk. Du musst von der Sünde umkehren und zu Gott nach Hause kommen. Das ist Buße. Es ist KEIN Werk. Er hat nichts verdient indem er nach Hause kam. Das war umsonst. Und es wird auch für dich umsonst sein. Aber wenn du Gott willst, musst du die Sünde gehen lassen. Das ist Buße, nicht Werke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 4. Wie Kinder werden  =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mt 18,3 sagt Jesus, &amp;quot;Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen&amp;quot; Das ist eine andere Möglichkeit zu sagen, &amp;quot;Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.&amp;quot; (Joh 3,3). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Königreich zu betreten, müssen wir umkehren und wie Kinder werden. Das bedeutet, wir müssen uns selbst vor Gott demütigen und einsehen, dass wir hilflos sind und dass wir auf ihn als unseren Vater vertrauen wollen, anstatt weiterhin stolz und selbstgenügsam und selbstbewusst zu sein. Das ist es was es bedeutet umzukehren und Buße zu tun. Das sind keine Werke. Tatsächlich ist es das Gegenteil von Werke. Kinder sind Menschen die einsehen, dass sie nichts verdienen können. Sie sind hilflos und abhängig. Es ist eine Voraussetzung, dass wir wie Kinder werden um das Reich Gottes zu betreteten. Aber es ist kein Werk. Man verdient nichts, indem man ein Kind wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 5. Christus gehorchen  =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hebr 5,9 steht, &amp;quot;[Christus] ist allen, die ihm gehorchen, der Urheber ewigen Heils geworden&amp;quot; Und in 1.Petr 4,17 steht, &amp;quot;Was wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen?&amp;quot; Und in Joh 3,36 steht, &amp;quot;Wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bedeutet das? Es bedeutet, dass das Evangelium mit göttlicher Autorität kommt. Der einzige Weg Autorität zu empfangen ist Gehorsam. Wenn du es nicht gehorsam empfängst, dann empfängst du es überhaupt nicht. Du lehnst es ab. Und wenn du Gottes Autorität im Evangelium ablehnst, dann lehnst du das Evangelium ab und kannst nicht gerettet werden. Der einzige Weg die Autorität von Gottes Gnade zu verherrlichen, ist durch einen gehorsamen Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können das auch in einem anderen Text sehen, denn das war es was Jesus meinte, als er die Menschen dazu aufruf ihr Kreuz auf sich zu nehmen und IHM ZU FOLGEN. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 6. Uns selbst sterben und Jesus folgen  =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mk 8,34 spricht er, &amp;quot;Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach! Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, wird es retten.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist die Bedingung um unser Leben zu retten, unser Leben zu verlieren, was bedeutet, uns selbst zu verleugnen, uns selbst zu sterben und Jesus zu folgen. Sind das Werke? Tun wir Werke für Gott, wenn wir uns selbst sterben? Nein. Das alte stolze Selbst sterben zu lassen ist kein Werk. Es ist der Tod von Werken. Sie sind es, die sterben. Das alte Sünden liebende, selbst verherrlichende, Gott widersetzende Ich muss sterben. Wenn dieser alte Rebell stirbt, verdiene ich nichts. Niemand rühmt sich an einem Kreuz getötet werden zu müssen. Du verdienst nichts durch das gekreuzigt werden. Das sind keine Werke, aber es ist eine Veränderung - die tiefste und schwerste mögliche Veränderung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das selbe gilt für &amp;quot;Jesus folgen&amp;quot;. Jesus zu folgen wird verlangt, aber es ist kein Werk. Jesus zu folgen ist nicht mehr ein Werk für Jesus wie das Folgen der Tauben im Park für mich ein Werk ist, wenn sie mir folgen, weil ich die Brotkrumen habe, die sie wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus zu folgen wäre ein Werk, wenn wir ihm folgen würden um seine Bedürfnisse zu erfüllen und nicht unsere. Aber der Punkt in Mk 8,34ff ist dieser: Wenn du dein Leben verlierst, wirst du es retten. Wenn du stirbst, dann lebst du. Wenn du verwirkst, dann gewinnst du. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus verlangt, dass wir ihm folgen, nicht weil er unsere Arbeit braucht, sondern weil wir seine Liebe und Gemeinschaft und Liebe brauchen. Er ist der Arzt und wir sind die Patienten. Das ist es was er in Mk 2,17 sagt: &amp;quot;Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.&amp;quot; Wenn wir dem Ruf Jesu zur Nachfolge gehorchen, kommen wir nicht wie ein Angestellter um Lohn zu empfangen; wir kommen zu einem Arzt um Heilung zu bekommen. Und das ist kein Werk. Das Evangelium ist kein &amp;quot;Hilfe gesucht&amp;quot;-Schild; Es ist ein &amp;quot;Hilfe verfügbar&amp;quot;-Schild. Zum Einen zu kommen wäre ein Werk. Zum Anderen zu kommen ist Glauben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glauben bedeutet zu Jesus zu kommen um all unseren Bedarf gedeckt zu bekommen und all unsere Sehnsüchte befriedigt zu bekommen. &amp;quot;Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten.&amp;quot;(Joh 6,35) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man ein mal das Wesen des Glaubens als ein Kommen zu Jesus zur Befriedigung durch alles was er ist sieht, dann fängt man an zu erkennen, dass all diese anderen Bedingungen einfach nur andere Möglichkeiten sind, den Aufruf zum Glauben zu beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kehre im Glauben zu Jesus um  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also die eine Sache zu der ich euch alle aufrufen möchte - zu Jesus im Glauben umkehren. Glauben, dass alles was er ist, alles ist was du brauchst. Ihm in deinem Herzen sagen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hast den Schlüssel zur Wahrheit und Weisheit; du hast den Schlüssel zur Vergebung Gottes; du hast den Schlüssel zur Hoffnung und zum ewigen Leben; du hast den Schlüssel zu einem Leben von Bedeutung und Sinn; du hast den Schlüssel zu Gerechtigkeit und Frieden. Also komme ich zu dir. Ich nehme dich wegen allem, was du bist. Ich gebe alles andere auf und halte mich an dir allein als Retter und Herrn fest. Und ich danke dir und lobe deinen Namen; dass du mich geliebt hast und mir alles was du bist für meine ewige Freude angeboten hast. Amen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch die Anforderungen in diesen Texten: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Hebr 7,25, &amp;quot;Daher kann er die auch völlig retten, die sich durch ihn Gott nahen, weil er immer lebt, um sich für sie zu verwenden&amp;quot; &lt;br /&gt;
*Joh 1,12, &amp;quot;so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;&amp;quot; &lt;br /&gt;
*Joh 10,9, &amp;quot;Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.&amp;quot; &lt;br /&gt;
*Joh 6,35, &amp;quot;Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten.&amp;quot; &lt;br /&gt;
*Joh 4,14, &amp;quot;Wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit.&amp;quot; &lt;br /&gt;
*Lk 14,33, &amp;quot;So kann nun keiner von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, mein Jünger sein.&amp;quot; (Siehe Lk 10,28, &amp;quot;tu dies, und du wirst leben.&amp;quot;) &lt;br /&gt;
*Röm 10,9, &amp;quot;Wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden.&amp;quot; &lt;br /&gt;
*Röm 10,13, &amp;quot;Jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden.&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Ist Gott für Uns oder für Sich?</title>
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				<updated>2009-08-24T16:23:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Is God for Us or for Himself?}}Ich möchte versuchen, Sie zu überzeugen, dass es Gottes oberstes Ziel ist, Gott zu verherrlichen und sich für immer an sich selbst zu erfreuen. Oder um es anders auszudrücken: das Hauptziel Gottes ist es, sich daran zu erfreuen, sich selbst zu verherrlichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund, warum dies seltsam klingen mag ist, dass wir einen Hang dazu haben, vertrauter mit unseren Pflichten als mit Gottes Absichten zu sein. Wir wissen, warum wir existieren – um Gott zu verherrlichen und uns für immer an ihm zu erfreuen. Aber warum existiert Gott? Was soll er lieben mit seinem ganzen Herzen, seiner ganzen Seele, seinem Gemüt und all seiner Kraft? Wen soll er anbeten? Oder wollen wir ihm diese höchste Freude verweigern? Es ist sehr entscheidend, wem Gott letzendlich verpflichtet ist! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie meine vier Söhne fragen würden: &amp;quot;Was ist das Wichtigste für deinen Vater?&amp;quot; und sie würden sagen: &amp;quot;Ich weiß es nicht&amp;quot;, dann wäre ich sehr enttäuscht. Aber wenn sie sagen würden: &amp;quot;Das interessiert mich nicht&amp;quot;, wäre ich am Boden zerstört – und verärgert. Es sollte einem Sohn wichtig sein, was sein Vater als wichtig betrachtet. Es sollte uns sehr interessieren, wofür Gott sich hingibt von ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Gemüt und ganzer Kraft. Was ist der Impuls, der den Allmächtigen treibt? Was verfolgt er in all seinen Plänen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott lässt uns in dieser Angelegenheit nicht raten. Er beantwortet diese Frage an jedem Punkt der Heilsgeschichte, von der Schöpfung bis zur Vollendung. Lasst uns einige Höhepunkte betrachten, um zu verstehen, was er sagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum erschuf uns Gott? Jes 43,6-7: &amp;quot;Bring meine Söhne von fernher und meine Töchter vom Ende der Erde, jeden, der mit meinem Namen genannt ist und den ich zu meiner Ehre geschaffen, den ich gebildet, ja, gemacht habe!&amp;quot; (Rev. Elberfelder) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum erwählte Gott ein Volk für sich selbst und machte Israel zu seinem Eigentum? Jer 13,11: &amp;quot;Denn ebenso wie der Hüftschurz sich an die Hüften eines Mannes anschließt, so hatte ich das ganze Haus Israel und das ganze Haus Juda an mich angeschlossen, spricht der HERR, damit sie mir zum Volk und zum Ruhm und zum Preis und zum Schmuck seien;&amp;quot; (Rev. Elberfelder) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum errettete Gott sie aus der Knechtschaft Ägyptens? Ps 106, 7-8: &amp;quot;Unsere Väter in Ägypten begriffen nicht deine Wunder, sie gedachten nicht der Menge deiner Gnadenerweise, sie waren widerspenstig am Meer, am Schilfmeer. Aber er rettete sie um seines Namens willen, um seine Macht kundzutun.&amp;quot; (Rev. Elberfelder) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum verschonte sie Gott wieder und wieder in der Wüste? Hes 10,14: &amp;quot;Aber ich handelte gnädig um meines Namens willen, damit er nicht entweiht würde vor den Augen der Nationen, vor deren Augen ich sie herausgeführt hatte.&amp;quot; (Rev. Elberfelder) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum verwarf Gott sein Volk nicht, als es Ihn als König zurückwies und nach einem König bat, wie ihn die Nationen haben? 1. Sam 12,20-22: &amp;quot;Ihr habt zwar all dieses Böse begangen, doch hört nicht auf, dem HERRN nachzufolgen, und dient dem HERRN mit eurem ganzem Herzen! Und weicht nicht ab und folgt nicht den nichtigen Götzen nach, die nichts nützen und nicht erretten können, weil sie nichtig sind! Denn der HERR wird sein Volk um seines großen Namens willen nicht verlassen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum benutzte Gott seine souveräne Macht, um sein Volk aus dem Exil zurück zu bringen, nachdem er vier sündige Generationen gestraft hat? Jes 48,9+11: &amp;quot;Um meines Namens willen halte ich meinen Zorn zurück, und um meines Ruhmes willen bezähme ich mich dir zugute, um dich nicht auszurotten. Um meinetwillen, um meinetwillen will ich es tun – denn wie würde mein Name entweiht werden! – und meine Ehre gebe ich keinem andern.&amp;quot; (Rev. Elberfelder) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hes 36, 22-23.32 sagt es so: &amp;quot;So spricht der Herr, HERR: Nicht um euretwillen handle ich, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entweiht habt unter den Nationen, zu denen ihr gekommen seid. Und ich werde meinen großen, unter den Nationen entweihten Namen heiligen, den ihr mitten unter ihnen entweiht habt. Und die Nationen werden erkennen, dass ich der HERR bin, spricht der Herr, HERR, wenn ich mich vor euren Augen als heilig erweise. Nicht um euretwillen tue ich es, spricht der Herr, HERR, das sollt ihr wissen: Schämt euch und werdet beschämt von euren Wegen, Haus Israel!&amp;quot; (Rev. Elberfelder) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum kam der Sohn Gottes auf die Erde und zu seiner entscheidenden Stunde? Joh 17,1: &amp;quot;Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrliche&amp;quot; (Rev. Elberfelder) Eine unbeschreibliche Verschwörung mit dem Ziel, die Gottheit in der ganzen Heilsgeschichte zu verherrlichen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und warum wird Jesus am großen Tag der Vollendung wiederkommen? 2. Thes 1,9+10: &amp;quot;sie werden Strafe leiden, ewiges Verderben vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke, wenn er kommt, um an jenem Tag in seinen Heiligen verherrlicht und in all denen bewundert zu werden, die geglaubt haben.&amp;quot; (Rev. Elberfelder) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Anfang bis zum Ende ist die treibende Kraft im Herzen Gottes die Suche danach, für seine Herrlichkeit gepriesen zu werden. Von der Schöpfung bis zur Vollendung gilt seine letztendliche Verpflichtung sich selbst allein. Sein unveränderliches Ziel in allem, was er tut, ist, die Ehre seines Namens groß zu machen und für seine Gnade und Macht bewundert zu werden. Er ist unendlich eifersüchtig, wenn es um seinen Ruf geht. &amp;quot;Um meinetwillen, um meinetwillen will ich es tun&amp;quot; sagt der Herr. &amp;quot;Meine Ehre gebe ich keinem andern.&amp;quot; (Rev. Elberfelder) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Erfahrung beim Predigen und Lehren ist, dass amerikanische Evangelikale diese Wahrheit mit einiger Skepsis aufnehmen, wenn sie sie überhaupt aufnehmen. Keiner meiner Söhne brachte jemals ein Sonntagsschulpapier mit nach Hause mit dem Stundentitel: &amp;quot;Gott liebt sich selbst mehr als er dich liebt.&amp;quot; Aber das ist zutiefst wahr; und so wächst Generation um Generation Evangelikaler mit der Vorstellung auf, sie selbst wären das Zentrum von Gottes Universum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich vermute, das die große Mehrheit von Ihnen Gott nicht seinen Platz im Zentrum des Universums streitig machen will. Aber Sie haben vielleicht zwei ganz andere Einwände, die sich dagegenstellen, Gott so selbst-zentriert darzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer ist, dass wir Leute nicht mögen, die so handeln. Und der andere ist, das die Bibel lehrt, dass wir so nicht handeln dürfen. Ich möchte versuchen, diese beiden Einwände zu beantworten, und dabei hoffe ich, Ihnen auch zeigen zu können, warum Gottes Hingabe an seine eigene Ehre so unermesslich wichtig für Ihr Leben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erster Einwand: Wir mögen keine Leute, die verliebt sind in sich selbst''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir mögen einfach keine Leute, welche sehr in ihr eigenes Können verliebt zu sein scheinen, oder in ihre eigene Kraft oder ihr eigenes Aussehen. Wir mögen keine Gelehrten, die ihr spezielles Fachwissen zur Schau stellen oder die uns ihre ganzen letzten Veröffentlichungen und ihre Dozentenstellen aufzählen. Wir mögen keine Geschäftsleute, die immer wieder erzählen, wie scharfsinnig sie ihren Haufen Geld investiert haben und wie sie wirklich an der Spitze des Marktes stehen, indem sie niedrig einsteigen und jedes Mal hoch aussteigen. Wir mögen keine Kinder, die anderen Stunde um Stunde immer eine Nasenlänge voraus sein wollen. Außer, wir sind selbst so jemand, lehnen wir doch Frauen und Männer ab, die sich nicht zweckmäßig, einfach und harmlos kleiden, sondern nach dem letzten Schrei. Sie machen es, damit man von ihnen denkt, sie seien in oder cool oder trendy oder was auch immer die Welt diese Woche sagt, wie du aussehen solltest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum mögen wir das alles nicht? Ich denke, es liegt daran, dass all diese Leute nicht authentisch sind. Sie sind, was Ayn Rand &amp;quot;second-handers&amp;quot; nannte. Sie leben nicht von der Freude, die dadurch kommt, dass sie das erreichen, was sie um seiner selbst willen schätzen. Stattdessen leben sie &amp;quot;second-hand&amp;quot; von dem Lob und den Komplimenten anderer. Wir bewundern keine &amp;quot;second-handers&amp;quot;; wir bewundern Leute, die gelassen und sicher genug sind, dass sie nicht das Bedürfnis haben, ihre Schwächen stützen und ihre Defizite kompensieren zu müssen, indem sie nach so vielen Kompli-menten wie möglich trachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist deshalb logisch, dass jede Lehre, die Gott in die Kategorie eines &amp;quot;second-handers&amp;quot; steckt, Christen verdächtig ist. Und für viele scheint diese Lehre, dass Gott Lobpreis sucht, bewundert werden will und Dinge um seines eigenen Namens willen tut, Gott tatsächlich in diese Kategorie zu stecken. Aber sollte sie das? Eins können wir mit Sicherheit sagen: Gott ist nicht schwach und hat keine Defizite. &amp;quot;Denn aus ihm und durch ihn und zu ihm hin sind alle Dinge!&amp;quot; (Röm 11,36 / Rev Elberfelder) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war immer. Alles was existiert, verdankt ihm seine Existenz und kann ihm so nichts hinzutun, was nicht schon von ihm fließt. Das ist es einfach, was es heißt, Gott und nicht eine Kreatur zu sein. Deshalb kann es nicht sein, dass Gottes Eifer, seine eigene Ehre zu suchen und von den Menschen gepriesen zu werden, von seinem Bedürfnis herrührt, Schwächen zu stützen oder einige Mängel zu kompensieren. Er mag – oberflächlich betrachtet – in der Kategorie eines &amp;quot;second-handers&amp;quot; sein. Aber er ist nicht so wie sie, und die oberflächliche Ähnlichkeit muss anders erklärt werden. Es muss ein anderes Motiv geben, dass ihn dazu veranlasst, den Lobpreis seiner Herrlichkeit zu suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zweiter Einwand: Seine eigene Ehre zu suchen bedeutet, nicht zu lieben''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einen anderen Grund aus der Erfahrung, warum wir&amp;lt;span id=&amp;quot;fck_dom_range_temp_1207158149594_308&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; diejenigen nicht mögen, die ihre eigene Ehre suchen. Es ist nicht nur, dass sie nicht authentisch sind, indem sie Schwachheit und Defizite zu verbergen versuchen, sondern auch, dass sie lieblos sind. Sie sind so besorgt um ihr eigenes Image und Lob, dass sie sich kaum darum kümmern, was anderen passiert. Diese Beobachtung führt uns zu der biblischen Ursache, warum es anstößig für Gott zu sein scheint, seine eigene Ehre zu suchen. 1. Kor 13,5 sagt: &amp;quot;Die Liebe sucht nicht das Ihre.&amp;quot; (Rev. Elberfelder) Nun, dies scheint in der Tat ein Problem zu schaffen, denn wenn Gott es zu seinem höchsten Ziel macht, dass er geehrt und gepriesen wird – wie ich denke, dass es die Schrift klar lehrt – wie kann er dann lieben? Denn &amp;quot;Liebe sucht nicht das Ihre.&amp;quot; &amp;quot;Um meinetwillen, um meinetwillen will ich es tun [...] und meine Ehre gebe ich keinem andern.&amp;quot; (Jes 48,11 /Rev. Elberfelder). Aber wenn Gott ein Gott der Liebe ist, dann muss er für uns sein. Ist Gott für uns oder für sich selbst? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist die Antwort, von der ich Sie überzeugen möchte: Weil Gott einzigartig ist als das herrlichste aller Wesen und völlig selbst-genügsam, muss er für sich selbst sein, wenn er für uns ist. Wenn er sein Ziel der Selbsterhöhung aufgeben würde, wären wir die Verlierer. Sein Ziel, selbst gepriesen zu werden, und sein Ziel, seinem Volk Freude zu geben, ist ein Ziel. Sie stehen oder fallen zusammen. Ich denke, wir werden dies sehen, wenn wir die folgende Frage stellen: Mit Blick auf Gottes unendlich bewundernswerter Schönheit, Macht und Weisheit, was würde seine Liebe zu einem Geschöpf beinhalten? Oder anders ausgedrückt: Was könnte Gott uns zu genießen geben, was ihn als meist liebend zeigen würde? Es gibt nur eine mögliche Antwort, nicht wahr? SICH SELBST! Wenn Gott uns das Beste und Erfüllendste geben würde, dann müsste er, wenn er uns vollkommen liebte, uns nicht weniger als sich selbst anbieten zur Betrachtung und zur Gemeinschaft und zur Freude. Ps 16,11: &amp;quot;Fülle von Freuden ist vor deinem Angesicht, Lieblichkeiten in deiner Rechten immerdar.&amp;quot; (Rev. Elberfelder) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war genau seine Absicht, seinen Sohn zu senden. Eph 2,18 sagt, dass Christus kam, dass wir &amp;quot;durch einen Geist den Zugang zum Vater&amp;quot; (Rev. Elberfelder) haben. Und 1. Petr 3,18 sagt: &amp;quot;Denn es hat auch Christus einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe.&amp;quot; (Rev. Elberfelder) Gott will uns das Beste geben – nicht Ansehen, Reichtum oder gar Gesundheit in diesem Leben, sondern eine voll aufgeblühte Vision von und Gemeinschaft mit ihm selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sind wir am Rand dessen, was für mich eine große Entdeckung war und die Lösung unseres Problems ist. Um höchst zu lieben muss Gott uns das geben, was das Beste für uns ist und uns am meisten erfreut; er muss sich uns selbst geben. Aber was machen wir, wenn uns etwas gegeben oder gezeigt wird, was vortrefflich ist, etwas, was wir genießen? Wir preisen es. Wir preisen kleine neue Babys, die es fertig bringen, nicht völlig verbogener Gestalt auf die Welt zu kommen. &amp;quot;Oh, sieh dir diesen süßen runden Kopf an; und all das Haar; und seine Hände – sind sie nicht groß!&amp;quot; Wir preisen das Gesicht des Geliebten nach einer langen Abwesenheit. &amp;quot;Deine Augen sind wie der Himmel; dein Haar ist wie Seide; oh, du bist so schön für mich.&amp;quot; [...] Wir preisen die Bäume im Herbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die große Entdeckung, die ich mit der Hilfe von C.S. Lewis und Jonathan Edwards machte, war nicht nur, dass wir preisen, was wir genießen, sondern dass dieser Lobpreis der Höhepunkt der Freude selbst ist. Er ist nicht später angehängt; er ist Teil der Freude. Hört darauf, wie Lewis diese Einsicht in seinem Buch über die Psalmen beschreibt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber der offensichtlichste Tatbestand über Lobpreis – Gottes oder anderes – entging mir seltsamerweise. Ich dachte davon im Kategorien von Komplimenten, Zustimmung oder Ehrerbietung geben. Ich hatte nie bemerkt, dass jeder Genuss spontan überfließt in Lobpreis, außer [...], Schüchternheit oder die Angst andere zu langweilen wird absichtlich eingebracht, um es zu kontrollieren. Die Welt erschallt voll von Lobpreis – Liebende preisen ihre Geliebte, Leser ihren Lieblingsschriftsteller, Spaziergänger preisen die Landschaft, Spieler preisen ihr Lieblingsspiel – Lobpreis des Wetters, des Weines, der Speisen, der Schauspieler, der Pferde, der Colleges, der Länder, der historischen Persönlichkeiten, der Kinder, der Berge, seltener Briefmarken, seltener Käfer, manchmal sogar Politiker und Gelehrter... Meine ganze, mehr allgemeine Schwierigkeit mit dem Lobpreis Gottes hing ab von meiner absurden Einstellung, im Hinblick auf den höchst Wertvollen das zu verleugnen, was wir gerne tun, was wir tatsächlich nicht abstellen können zu tun über sonst alles, was wir wertschätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, wir haben Freude daran, das zu preisen, was wir genießen, weil der Lobpreis nicht nur ausdrückt, sondern den Genuss vervollständigt; es ist seine dazu bestimmte Vollendung. Es ist keine Sache von Komplimenten, dass Liebende sich gegenseitig immer wieder sagen, wie schön sie seien; die Freude ist unvollständig, bis sie ausgedrückt ist.&amp;quot; (Reflections on the Psalms, pp. 93-95) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist der Schlüssel: Wir preisen, was wir genießen, weil die Freude unvollständig ist, bis sie im Lobpreis ausgedrückt ist. Wenn wir nicht davon sprechen dürften, was wir wertschätzen, und das zu loben, was wir lieben und preisen, was wir bewundern, dann wäre unsere Freude nicht vollkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jonathan Edwards sagt: &amp;quot;Freude ist ein wichtiger Bestandteil beim Lobpreis…Lobpreis ist das fröhlichste Werk in der Welt.&amp;quot; Deshalb, wenn Gott wirklich für uns ist, wenn er uns das Beste geben und unsere Freude vollkommen machen wollte, müsste er es sich zum Ziel machen, unseren Lobpreis für sich selbst zu gewinnen. Nicht weil er es nötig hat, seine Schwächen in sich selbst zu stützen oder seine Defizite kompensieren zu müssen, sondern weil er uns liebt und die Fülle unserer Freude sucht, die nur darin gefunden werden kann, ihn zu erkennen und zu preisen, das schönste aller Wesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott ist das einzige Lebewesen im ganzen Universum, für den Selbst-Zentriertheit oder das Streben nach seiner eigenen Ehre der höchste Akt der Liebe ist. Für ihn ist Selbst-Erhöhung die höchste Tugend. Wenn er alle Dinge tut &amp;quot;zum Preis seiner Herrlichkeit&amp;quot;, bewahrt er uns und bietet uns das einzige in der ganzen Welt an, was unsere Sehnsüchte stillen kann. Gott ist für uns, und deshalb war er, ist er jetzt und wird immer zuerst für sich selbst sein. Ich flehe Sie an, sich nicht zu ereifern über die Selbstsucht Gottes in seiner eigenen Zuneigung, sondern sie zu erleben als Quelle unendlicher Freude.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

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		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wie_man_im_Herrn_stark_ist</id>
		<title>Wie man im Herrn stark ist</title>
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				<updated>2009-08-24T16:23:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | How to Be Strong in the Lord}}1. ''„Die Freude am Herrn, sie ist euer Schutz“(Nehemiah 8,10).'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es nicht gut, einem Gott zu gehören, der Freude den Weg zur Kraft macht? Satan ist ein sehr hoffnungsloser Gott. Jesus sagte jedoch: „Freut euch an jenem Tag und hüpft! Denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel“ (Lukas 6,23). Satan kann die Lieder der Heiligen nicht ausstehen. (Bewußt in diesem, erdichtet er ‘musikalischen’ Ersatz, der nicht das Herzenslied der fröhlichen Leute ist, sondern das Stöhnen und Keuchen und Schreien der Leute ohne Frieden.) Ich habe Satan durch Lieder hoffnungserfüllter Leute ausfahren sehen. Und in meine eigenen Leben weiß ich, daß das Finden des Tempos, um den Wettlauf zu beenden für mich bedeutet, eine Freude immer wieder zu erneuern. Freude ist eine große Kraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. „Wir rühmen uns aufgrund der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes“ (Römer 5,2). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Freude erspringt aus dem, was wir jetzt besitzen –Vergebung der Sünden, Gemeinschaft mit Gott, zielgerichtetes Leben, Anbetung, Gemeinschaft, Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, wertvolle Freunde und Familie. Die einfache und schmerzhaft Tatsache ist jedoch, daß „unser Mensch aufgerieben wird“ (2. Korinther 4,16); „in allem sind wir bedrängt…keinen Ausweg sehend…verfolgt...niederge-worfen (2. Korinther 4,8-9); „und wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft: die Erlösung unseres Leibes (Römer 8,23). Wenn wir eine unerschütterliche Freude in diesem Leben haben werden, wird es „in Hoffnung“ geschehen müssen. „Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung. Denn wer hofft, was er sieht? Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren“ (Römer 8,24-25) –und mit Freude. Deshalb: „In Hoffnung freut euch (Römer 12,12). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. ''“Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wir mehr sein: denn das Erste ist vergangen...Und die Stadt bedarf nicht der Sonne noch des Mondes, damit sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes hat sie erleuchtet, und ihre Lampe ist das Lamm”'' (Offenbarung 21,4+23). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist unsere Hoffnung. Die Herrlichkeit Gottes wird eines Tages in einer neuen Schöpfung hervorgehen und alles Übel und allen Schmerz und allen Kummer und alle Furcht und alle Schuld wegwischen. Aller Gehorsam und alle Treue wird bestätigt und belohnt. Alle Selbstverleugnung und Leid im Glauben werden hunderfältig entschädigt. “Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?” (Romans 8:32) Aller Besitztum Gottes wird das Erbe seiner Kinder zur ewigen Vergnügung sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. ''“Deshalb höre auch ich…nicht auf, für euch zu danken…Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr wißt, was die Hoffnung seiner Berufung, was der Reichtum der Herrlichkeit seiner Erben an die Heiligen...ist.” ''(Epheser 1,16-18). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Herausforderung für uns heute ist, die Herrlichkeit unserer Hoffnung zu erkennen. Der große, geistliche Kampf ist, dieses mit unseren Herzensaugen zu sehen und nicht einfach darüber zu denken. Dieser Kampf wird mit einem ausgeschalteten Fernseher gekämpf und auf den Knieen im Wort. Gott behüte uns, daß „sehend wir nicht sehen und hörend wir nicht hören.“ Laßt uns von ganzem Herzen beten, daß der Gott, der sagte: „Es werde Licht,“ in unserem Herz scheint, so daß er „in unseren Herzen aufgeleuchtet ist zum Lichtglanz ''der Erkenntnis Gottes im Angesicht Jesu Christi''.“ (2. Korinther 4,6). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zusammenfassung''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte um Augen &amp;amp;gt; Erblicke die Herrlichkeit Gottes &amp;amp;gt; Hoffe auf diese Herrlichkeit &amp;amp;gt; Freue dich dieser Hoffnung &amp;amp;gt; Sei stark in der Freude. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ihnen nach Gott ausgestreckt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastor John&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wie_sollen_wir_die_Freude_erk%C3%A4mpfen%3F</id>
		<title>Wie sollen wir die Freude erkämpfen?</title>
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				<updated>2009-08-24T16:23:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | How Shall We Fight for Joy?}} 1. Erkennen Sie, daß echte Freude ein Geschenk Gottes ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Erkennen Sie, daß Freude anhaltend erkämpft werden muß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Fassen Sie einen Beschluß, alle Ihnen bekannten Sünden in Ihrem Leben anzugreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Lernen Sie das Geheimnis des mutigen Bekennen Ihrer Schuld - wie man als ein gerechtfertigter Sünder kämpft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Sehen Sie den Kampf hauptsächlich als einen Kampf an, um Gott zu sehen, wie er ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Forschen Sie Tag und Nacht im Worte Gottes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Beten Sie ernsthaft und andauernd um offene Herzensaugen und Neigung zu Gott. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Lernen Sie vielmehr, sich selbst zu predigen, als sich zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Verbringen Sie Zeit mit Menschen, die von Gott gesättigt sind und Ihnen helfen, Gott zu sehen und den Kampf zu kämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Bleiben Sie in der Nacht der scheinbaren Gottesferne geduldig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Verschaffen Sie sich Erholung, körperliche Bewegung und eine entsprechende Ernährung, die Ihr Körper von Gott bestimmt wurde zu bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Machen Sie einen richtigen Gebrauch aus der Offenbarung Gottes in der Natur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Lesen Sie gute Bücher über Gott und Biographien bedeutender Heilige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Tun Sie um anderer willen die schweren und liebevollen Dinge (Zu Zeugen und barmherzig zu sein). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Erlangen Sie sich ein globales Sehvermögen für Christi Anlaß und schütten Sie sich für die Unerreichten aus.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wie_Gott_und_Christen_Christus_sch%C3%A4tzen,_Teil_2</id>
		<title>Wie Gott und Christen Christus schätzen, Teil 2</title>
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				<updated>2009-08-24T16:23:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | How God and Christians Treasure Christ, Part 2}}Im Artikel von letzter Woche sahen wir, daß Christus zu schätzen zuerst, ja zu allererst im Herzen des Vaters passiert. Dann ist es der Heilige Geist, der in unsere Herzen den Verlangen gießt, Christus zu schätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Drittens ist Christus zu schätzen, die Befähigung in der Kraft des Geistes das Schätzen Christi andern auszustreuen.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Evangelium Jesu Christi ist die Nachricht, dass Sünder nicht „den Zorn des Lammes“ treffen müßen (Offenbarung 6,16), sondern Ihn als unseren ganz befriedigenden Schatz treffen. Wenn wir das Schätzen der Welt anstelle von Christus bereuen und an Stelle dessen Ihn als unseren Herrn und Heiland und als den Schatz unseres Lebens annehmen, „wird das Lamm, das in der Mitte des Thrones ist, [uns] hüten und [uns] leiten zu Wasserquellen des Lebens, und Gott wird jede Träne von [unseren] Augen abwischen.” (Offenbarung 7,17). Die gute Nachtricht Christi ist nicht nur, daß er uns vom Zorn befreit, sondern daß er unser Schatz wird. Die gute Nachricht ist nicht nur die Abwesenheit von Schmerz, sondern die Anwesenheit ewigen Vergnügens, nämlich Christus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist unsere Botschaft. Wir predigen Christus als Erretter und Herrn, und in all seinem Errettungsakt und seiner Herrschaft predigen wir Ihn als den völlig zufriedenstellenden Schatz des Lebens. Wir bieten nicht lediglich die Vergebung der Sünden an. Wir bieten nicht nur die Zuschreibung der Gerechtigkeit Christi an. Wir bieten nicht bloß die Leitung und den Schutz durch den Herrn Jesus an. Wir bieten Christus als den Schatz an, zu dem all unsere Sehnsucht gerichtet ist. Alle Habgier war darauf gerichtet. Alle unsere Lust war darauf gerichtet. Alle unseren Süchte waren darauf gerichtet. Alle unsre Einsamkeit war darauf gerichtet. Alle unsere Sehnsüchte auf Heirat, Freundschaft, Erfolg, Freizeit, Spaß, Wichtigkeit und Einfluß haben auf Christus, unseren Schatz, gezeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wurden dazu erschaffen, Christus zu schätzen. Und somit auch jeder einzelne auf Erden. Das ist unsere Botschaft. Christus starb für Sünder, so daß jedes Hindernis der Schuld, der Verdorbenheit und des ewigen Zorns zwischen uns und unsern völlig zufriedenstellenden Schatz entfernt werden konnte. Das Ende des Evangeliums ist Christus zu schätzen. Das ist unsere Botschaft. (Zum Nachdenken: Philipper 3,7-8; Matthäus 13,44; Johannes 15,11; 1. Korinther 16,22). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Viertens ist Christus zu schätzen die Aufrechterhaltung des biblischen Organismus, Kirche genannt.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir jetzt gesehen haben daß: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*erstens, Christus zu schätzen die höchste, ewige Erfahrung ist, die Gott selbst macht, und &lt;br /&gt;
*zweitens, daß Christus zu schätzen eine Erfahrung durch seine Christusehrende Anwesenheit in uns ist &lt;br /&gt;
*und drittens, das Ehren Christi das Ziel der von uns verkündeten Nachricht ist – daß Christus gestorben und auferstanden ist, um unsere Sünden und Gottes Zorn zu entfernen, so daß gerechtfertigte Menschen Christus als ihren ewigen Schatz genießen können –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nur jetzt können wir klar sehen, warum Bethlehem Baptist Church (Bethlehem Baptisten Gemeinde) unsere vervielfachte Strategie „Gemeinsam Christus schätzen“ (Treasuring Christ Together) nennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur jetzt können wir die richtige Botschaft dieser Worte hören, wenn wir sagen, daß Christus zu schätzen eine vervielfachte Bewegung mehrerer Gesamtanlagen ist, neuer Gemeinden und einer globalen Diakonate. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Annahme. Diese zentrale Erfahrung des Universums und des christlichen Lebens, nämlich Christus zu schätzen, wird durch die Gemeinde aufrechterhalten. Gott hat es so verordnet, daß wenn Leute den „Schatz, der im Acker verborgen war [Christus]“, finden (Matthäus 13,44) und sich von dem Schätzen der Welt zum Schätzen Christus umkehren, sie in den Organisums von Christen, Kirche genannt, aufrechterhalten, gestärkt, gereift, raffiniert, geleitet und mobilisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Paulus hinsichtlich der Gemeinden sagte: „Laßt alles zur Erbauung geschehen“ (1. Korinther 14,26), beabsichtigte er das Vertiefen und Verstärken der Erfahrung, Christus zu schätzen. Das ist der Zweck der Gemeinde. Die Gemeinde ist die Braut Christi (Epheser 5,25-32). Deshalb sind die lokalen Ausdrücke der universellen Gemeinde dazu da, die angemessene Zuneigung der Braut gegenüber ihren unendlich kostbaren Ehemann aufrechtzuerhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laßt uns aus diesem Grund beten und arbeiten, damit wir die tiefste Erfahrung, Christus zu schätzen genießen, aufrechterhalten, verkündigen und bekunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebevoll, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastor John&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wie_Gott_und_Christen_Christus_sch%C3%A4tzen,_Teil_1</id>
		<title>Wie Gott und Christen Christus schätzen, Teil 1</title>
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				<updated>2009-08-24T16:23:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | How God and Christians Treasure Christ, Part 1}}Christus zu schätzen passiet zuerst, ja zu allererst im Herzen des Vaters. Dann ist es der Heilige Geist, der in unsere Herzen den Verlangen gießt, Christus zu schätzen. Drittens ist es die Befähigung in der Kraft des Geistes das Schätzen Christi andern auszustreuen. Zuletzt ist es die Aufrechterhaltung des biblischen Organismus, Kirche genannt. Laßt uns diese vier Erfahrungen ansehen. Zwei diesmal, und zwei nächstes Mal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zuerst, zu allererst: Gott der Vater schätzt Christus.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Gott ist Liebe” in mehr als einem Sinn. Aber eines dieses Sinnes ist, daß von Ewigkeit her (das ist, was ich mit „allererst“ meinte) Gott seinen ewig-existierenden Sohn geliebt hat. Es gab niemals eine Zeit, wo der Sohn nicht da war und nicht Gott war. Er was immer die „Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Abdruck seines Wesens (Hebräer 1,3). Da Gott der Vater vollkommen ist, liebt er vollkommen was vollkommen lieblich ist. Die erste, allererste, Liebe des Vaters war seine Liebe seiner eigenen Herrlichkeit gegenüber, die völlig in seinem Sohn widergespiegelt und vertreten wurde. Er wurde nicht geschaffen. Er ist ewig geboren. So lange es den Vater gab, hat es den geborenen, geschätzten Sohn gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus betete und sagte zu seinem Vater: „du hast mich vor Grundlegung der Welt geliebt“ und dann fragte er seinem Vater: „damit die Liebe, womit du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen“ (Johannes 17,26). Gott ist für alle Ewigkeit völlig in der Herrlichkeit seines Sohnes erfreut. Er schätzt seinen Sohn. Das ist die Liebe zu einem unendlich schätzenswerten Wesen. Es ist schätzenswert. Die Liebes ist weder bemitleidend, mitfühlend noch Mitleid zeigend, und kennzeichnet sich nicht dadurch, daß es die Nöte anderer erfüllt. Solche Liebe zeigen wir einem bedürftigen Geschöpf und nicht Gott. Deshalb ist das erste, das allereste, Schätzen Christi durch das Schätzen Gottes gegenüber Christus von Ewigkeit her geschehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zum Zweiten ist es der Heilige Geist, der in unsere Herzen den Verlangen gießt, Christus zu schätzen.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Heiligen Geist hat es schon von Ewigkeit her gegeben, kommend vom Vater und Sohn. Er ist kein Geschöpf. Er ist weder der Sohn noch der Vater. Aber er ist alles, was sie in ihrem göttlichen Wesenszug sind. So wie der Vater den Sohn geschätzt hat, und so wie der Sohn den Vater von Ewigkeit her geschätzt hat, war der Geist die Person, die diesen göttlichen Akt des Schätzens representierte. Des Geistes Wesen und seine Persönlichkeit kommen aus dem gegenseitigen Schätzen des Vaters und Sohnes. So lange es den Vater und Sohn von Ewigkeit her gab, hat es den aus ihnen vorgehenden Geist als die Person, die ihr gegenseitiges Schätzen ist, gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb ist es die Aufgabe und der Zweck des Geistes die Erfahrung, Christus zu schätzen nach der Auferstehung Christi, zu erwecken und sie zu stärken. Jesus sagte, wenn der Geist kommt, „wird er von mir zeugen“ (Johannes 15,26). „Er wird mich verherrlichen, denn von den Meinen wird er nehmen und euch verkündigen“ (Johannes 16,14). Das heißt, er wird die Erscheinung Christi in den Herzen seines Volkes verherrlichen. Er wir ihn erscheinen lassen und als einen Schatz erfahrbar machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor gefallene Menschen Christus schätzen können, müssen sie von Neuem geboren werden. Das heißt, sie brauchen eine neue, geistliche Natur, die die Fähigkeit hat, Christus als einen Schatz zu sehen. Das geschieht durch den Geist: „Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen“ (Johannes 3,3). Wenn wahre, herzliche Anbetungung passiert, ist dies aufgrund des Geistes, der die Neugeburt verursacht hat und uns befähigt, sich in an Christi unendlichen Schatz zu rühmen. Deshalb sagt Paulus, daß Christen Menschen sind, die „im Geiste Gottes dienen und sich in Christus Jesus rühmen“ (Philipper 3,3). Durch den Geist ist Gott „in unseren Herzen aufgeleuchtet zum Glanzbild der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesus Christus“ (2. Korinther 4,6). Das bedeutet: Der Geist Gottes hat uns befähigt, Christus als das unendlich schätzenswerte Abbild Gottes zu schätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Christus zu schätzen etwas wird, was wir zu andern ausstreuen (was wir das nächste Mal sehen werden), ist es die Erfahrung Gottes, die er mit uns durch seinen Geist teilt. Genau das bedeutet es, Christ zu sein. Wir kommen aus der Dunkelheit zum Licht und aus dem Tod zum Leben. Christus ist das Licht und das Leben. Der Beweis, daß du mit Christus aus den Toten auferstanden bist und durch den Geist Gottes wiedergeboren bist, ist, daß du Christus schätzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehe und schmecke in dieser Weihnachtszeit was der Schatz Christi ist. Erinnere dich auf diesem Anlass, daß Gott der Vater Christus von Ewigkeit her über alles geschätz hat. Und der Heilige Geist wurde gesandt, um uns zu befähigen, seine Wertschätzung in Wirklichkeit zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastor John&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wie_kann_mich_Dankbarkeit_motivieren%3F</id>
		<title>Wie kann mich Dankbarkeit motivieren?</title>
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				<updated>2009-08-24T16:23:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | How Does Gratitude Motivate?}}Am 29. Mai, in meiner Predigt über Galater 5, 1-5, widersprach ich der „Dankbarkeitsethik“, die besagt: „Gott hat für mich gearbeitet, jetzt tue ''ich'' ihm einen Gefallen und arbeite für ihn“, oder: “Gott hat mir mehr gegeben, als ich ihm je zurückgeben könnte, dennoch will ich es mein ganzes Leben lang versuchen.“ Doch nach dem Gottesdienst warf Steve Roy die Frage auf, ob es nicht eine Alternative gäbe, wie Dankbarkeit ohne die Mentalität eines Schuldners zum Gehorsam motivieren könnte. So verbrachte ich am Memorial Day (amerikanischer Volkstrauertag) ungefähr sechs Stunden damit, über diese Frage nachzudenken. Hier ist das Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Definition'': Dankbarkeit ist eine Art Freude, die als Reaktion auf das Wohlwollen eines Menschen, der uns einen Gefallen tut (oder es versucht), in unserem Herzen entsteht. Wir sind nicht dankbar, wenn uns jemand ''aus Versehen'' einen Gefallen tut. Ebenso wenig, wenn uns jemand den Gefallen mit eigensüchtigen Hintergedanken tut. Auf der anderen Seite erfüllt es uns auch dann mit Dankbarkeit, wenn jemand versucht, uns einen Gefallen zu tun, aber wegen unvorhergesehener Umstände daran gehindert wird – sagen wir, er setzt sein Leben aufs Spiel, um uns Medikamente in den Dschungel zu bringen, aber am Ende wirken sie nicht. Wir sind ihm trotzdem dankbar. Deshalb ist Dankbarkeit nicht einfach die Freude über einen Vorteil, der uns zuteilwurde. Sie ist eng mit dem Wohlwollen eines anderen Menschen verbunden. Wir finden jemanden undankbar, der sich allein über das erhaltene Geschenk freut, aber nicht über den guten Willen des Gebers. Dankbarkeit ist also eine Art Freude, die als Reaktion auf das Wohlwollen eines anderen Menschen entsteht, mit dem er uns einen Gefallen tut (oder es versucht). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Freude veranlasst uns, wie es bei Freude nun mal so ist, auszudrücken oder zu zeigen, wie viel der Grund unserer Freude uns bedeutet. Das ist eine entscheidende Erkenntnis, wenn es darum geht zu verstehen, wie Dankbarkeit ein gewisses Verhalten motiviert. Es liegt in der Natur der Freude, ihren Ursprung zu offenbaren und auszudrücken. Wenn uns etwas Freude macht, verspüren wir das Bedürfnis, mit unseren Worten oder unserem Handeln zu zeigen, wie viel uns der Grund unserer Freude bedeutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Intensität unserer Freude und das Bedürfnis, sie auszudrücken, hängt von drei unterschiedlichen Faktoren ab: 1) Wie viel uns das Geschenk bedeutet (Wir sind dankbarer über einen Wintermantel als eine Kugel Eis); 2) wie viel das Geschenk jemanden gekostet hat (Wir sind dankbarer, wenn jemand sein Leben riskiert hat, als wenn er den Gefallen aus dem Ärmel schüttelt); 3) wie wenig wir glauben, das Geschenk zu verdienen ( Wir sind dankbarer über kostenlose Geschenke als über ein Gehalt, für das wir gearbeitet haben). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, wie Dankbarkeit am besten zu richtigem Verhalten anspornen kann, ist auch die Frage: Wie können wir am besten zeigen oder ausdrücken, wie viel Gottes Güte uns bedeutet? Dankbarkeit ist die Freude über Gottes Güte bei allem, was er uns schenkt. Die Freude möchte zeigen, wie viel ihr diese Güte bedeutet. Wie kann sie das tun? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ''Antwort'': Die Freude sollte die Bedeutung der Güte Gottes auf eine Weise ausdrücken, die die ''Natur'' und das ''Ziel'' dieser Güte ehrt und ihnen nicht widerspricht. (Ein Beispiel: Wenn mir jemand durch einen Alkoholentzug geholfen hat, sollte ich meine Dankbarkeit nicht mit einer Party zeigen, auf der das Bier fließt.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehen wir zum Beispiel davon aus, dass Gott seine Güte darin zeigte, dass er seinen Sohn dazu bestimmte, für uns zu sterben. Die ''Natur'' dieser Liebestat ist bedingungslos, unverdient, ein Geschenk aus reiner Gnade. Das ''Ziel'' dieser Tat war es, eine Kraft der Vergebung und Erneuerung freizusetzen, die die Menschen Gottes Herrlichkeit widerspiegeln lässt. Deshalb sollte die Dankbarkeit über diese Liebestat Gottes sich so zum Ausdruck bringen, dass sie das sagt und tut, was ihre ''Natur'', nämlich dass sie umsonst ist, und ihr Ziel, nämlich Gottes Herrlichkeit, ehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewisse Haltungen stehen daher außer Frage: Jeder Versuch, es Gott zurückzuzahlen, widerspräche der bedingungslosen und gnädigen Natur der Tat. Der Versuch, zu einem Wohltäter Gottes zu werden, ist nicht angemessen, da er die Natur und das Ziel der göttlichen Tat entehrt. Dies war mein Punkt am letzten Sonntag. Aber es gibt auch Wege, wie man Dankbarkeit richtig ausdrücken kann: 1) Wenn wir bekennen, dass wir Christus nicht verdienen, ehrt das die Bedingungslosigkeit und die Gnade des Geschenks. 2) Worte der Liebe, des Lobes und des Dankes werden wie Wasserbäche aus der Quelle der Dankbarkeit sprudeln. 3) Das Vertrauen in die Vergebung und die erneuernde Kraft, die am Kreuz freigesetzt wurde, ehrt sein Ziel. 4) Taten bedingungsloser Liebe zeigen, wie frei wir sind, weil Gott uns seine Liebe am Kreuz gezeigt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist meine Ansicht darüber, wie Dankbarkeit zu Gehorsam Christus gegenüber motivieren kann. Sie veranlasst uns nicht, es ihm zurückzuzahlen oder seine Bedürfnisse zu erfüllen. Als eine Art der Freude trägt sie das Bedürfnis in sich, Gottes Güte zu zeigen. Worte des Lobes, ein Herz, das ihm vertraut, und ein Leben voller Liebe spiegeln die wahre Natur und das Ziel dieses Wohlwollens wider. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dankbarkeit, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastor John&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wie_tote_Leute_die_S%C3%BCnde_bek%C3%A4mpfen</id>
		<title>Wie tote Leute die Sünde bekämpfen</title>
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				<updated>2009-08-24T16:23:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | How Dead People Do Battle with Sin}}&amp;amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingeschnitzt in die Rinde eines jeden Baumes im Garten Gottes sind die Worte: „Wenn es (…) stirbt, so bringt es viel Frucht“ (Joh. 12,24). Drei Worte sind in das Fleisch eines jeden Christen eingebrannt: „Ihr seid gestorben“ (Kol. 3,3). Und das tief empfundene Bekenntnis eines jeden Gläubigen ist: „Ich bin mit Christus gekreuzigt“ (Gal. 2,20). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was bedeutet das? Wer ist gestorben, als ich Christ wurde? Antwort: mein „Fleisch“ starb. „Die aber Christus angehören, die haben das Fleisch gekreuzigt.“ (Gal. 5,24). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was bedeutet „Fleisch“? Es bezieht sich nicht auf meine Haut oder meinen Körper. Diese können ein Werkzeug der Gerechtigkeit sein (Röm. 6,13). Die „Werke des Fleisches“ sind Dinge wie Götzendienst und Zank, und Zorn und Neid (Gal. 5,20 f.) – Haltungen, nicht nur unmoralische Taten des Körpers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die treffendsten Worte für eine biblische Definition des Fleisches finden sich in Römer 8, 7-8: „Das Trachten des Fleisches ist Feindschaft gegen Gott, denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht, und kann es auch nicht; und die, die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ist das Fleisch das alte „ich“, das gegen Gott rebellierte. Im Fleisch war ich feindlich und ungehorsam. Ich hasste den Gedanken, zuzugeben, dass ich von der Sünde krank war. Ich verabscheute den Gedanken, dass mein größtes Bedürfnis ein guter Arzt war, der mich gesund machen würde. Im Fleisch vertraute ich meiner Weisheit – nicht Gottes. So konnte nichts, dass ich im Fleisch tat, Gott gefallen, denn „ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen“ (Heb. 11,6). Und das Fleisch tut nichts aus Glauben heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ist „das Fleisch“ das alte selbstbewusste, ungläubige Ich. Dies ist es, das starb, als Gott mich errettete. Gott klemmte die Arterien meines alten, ungläubigen, steinernen Herz ab. Und als es starb, nahm er es heraus und gab mir ein neues Herz (Hes. 36:26). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Unterschied zwischen diesem neuen Herz, das lebt, und dem alten, das gestorben ist? Die Antwort wird in Galater 2,20 gegeben. Hier heißt es: „Ich bin mit Christus gekreuzigt; (…) was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das LEBE ich IM GLAUBEN [Betonung des Autors] an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.“ Das alte Herz, das gestorben ist, hat auf sich selbst vertraut; das neue Herz verlässt sich jeden Tag auf Christus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist die Antwort auf unsere erste Frage: Wie kämpfen tote Leute gegen die Sünde? Sie kämpfen gegen die Sünde, indem sie dem Sohn Gottes vertrauen. Sie sind Satans Lüge gestorben, die folgendermaßen lautet: „Du wirst glücklicher sein, wenn Du deinen eigenen Ideen, wie man glücklich ist, vertraust, anstatt dass Du dem Rat und den Verheißungen Christi vertraust.“ Christen sind dieser List gestorben. Daher ist der Weg, wie sie Satan bekämpfen, dass sie Vertrauen haben, dass die Wege und Versprechungen Christi besser als die von Satan sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Weg, mit der Sünde zu kämpfen, wird der „Kampf des Glaubens“ genannt (1.Tim. 6,12; 2.Tim 4,7). Die Siege dieses Kampfes werden die „Werke des Glaubens“ genannt (1. Thess. 1,3; 2.Thess. 1,11). Und in diesen Kriegsführungen werden Christen geheiligt durch Glauben (Apostelgeschichte 26,18; 2.Thess. 2,13). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass uns nun über diesen Kampf des Glaubens nachdenken. Es ist nicht wie ein Kriegsspiel mit Kugeln aus Gummi. Es geht um die Ewigkeit. Römer 8,13 ist ein Schlüsselvers: „Denn wenn ihr gemäß dem Fleisch lebt, so müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Leibes tötet, so werdet ihr leben.“. Dies ist an bekennende Christen geschrieben, und der Punkt ist, dass unser ewiges Leben von unserem Kampf mit der Sünde abhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bedeutet nicht, dass wir uns das ewige Leben verdienen, indem wir die Sünde töten. Nein, es ist „durch den Geist“, dass wir kämpfen. Er wird die Ehre bekommen, nicht wir. Römer 8,13 sagt auch nicht, dass wir mit einem ängstlichen Gefühl über die Siegesgewissheit kämpfen sollen. Im Gegenteil, gerade weil wir kämpfen haben wir das Vertrauen, dass „der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi“ (Phil. 1,6). Römer 8,13 bedeutet auch nicht, dass wir nun perfekt in unserem Sieg über Sünde sein müssen. Paul verzichtet auf die Forderung, perfekt zu sein (Phil. 3,12). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufforderung in Römer 8,13 ist nicht zur Sündlosigkeit, sondern zum sterblichen Kampf mit der Sünde. Dies ist absolut notwendig im christlichen Leben. Sonst sagen wir nicht aus, dass unser Fleisch gekreuzigt worden ist. Und wenn das Fleisch nicht gekreuzigt worden ist, gehören wir nicht zu Christus (Gal. 5,24). Die Einsätze in diesem Kampf sind sehr groß. Wir spielen keine Kriegsspiele. Der Ausgang ist der Himmel oder die Hölle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie töten tote Leute „die (sündigen) Taten des Leibes“? Wir haben geantwortet: „Durch Glauben!“. Aber was bedeutet das nun? Wie bekämpft man die Sünde mit Glauben? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenommen ich bin versucht, etwas zu begehren. Ein sexuelles Bild taucht plötzlich in meinem Gehirn auf und lockt mich, ihm nachzugehen. Der Weg, wie diese Versuchung ihre Macht erhält, ist, indem sie mich überzeugen will zu glauben, dass ich glücklicher sein werde, wenn ich ihr folge. Die Macht aller Versuchung ist die Aussicht, dass es mich glücklicher machen wird. Niemand, der eigentlich das Richtige tun will, sündigt aus einem Pflichtgefühl heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll ich also machen? Einige Menschen würden sagen: „Denk an Gottes Gebot, heilig zu sein (1. Petrus 1,16) und gebrauche deinen Willen zu gehorchen, denn er ist Gott!“ Aber etwas Entscheidendes fehlt in diesem Ratschlag, nämlich GLAUBEN [Betonung des Autors]. Viele Menschen, die nach moralischer Besserung streben, können nicht sagen: „Das Leben, das ich lebe, lebe ich DURCH GLAUBEN“ [Betonung des Autors] (Gal. 2,20). Viele Menschen versuchen zu lieben, aber sie realisieren nicht, dass, was gilt, ist „der Glaube, der durch die Liebe tätig ist“ (Gal. 5,6). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kampf gegen Lust (oder Gier oder Angst oder irgendeine andere Versuchung) ist ein Kampf des Glaubens. Sonst wäre das Ergebnis Gesetzlichkeit. Ich werde versuchen, zu erklären, wie wir die Sünde mit Glauben bekämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Versuchung kommt, etwas zu begehren, sagt uns Römer 8,23: „wenn ihr sie durch den Geist tötet, werdet ihr leben.“ Durch den Geist! Was bedeutet das? Unter all den Waffen, die Gott uns gibt, um gegen Satan zu kämpfen, wird nur eine eingesetzt, um zu Töten – das Schwert. Es wird das Schwert DES GEISTES (Eph. 6,17) genannt. Wenn Paulus also sagt „Tötet die Sünde durch den Geist“, verstehe ich, dass es bedeutet „Verlass dich auf den Geist“, besonders sein Schwert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist das Schwert des Geistes? Es ist das Wort Gottes (Eph. 6,17). An dieser Stelle kommt der Glaube dazu. „Der Glaube kommt aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Gottes.“ (Röm. 10,17). Das Wort Gottes durchtrennt den Nebel aus Satans Lügen und zeigt mir, wo wirkliches und bleibendes Glücklichsein gefunden wird. Und so hilft mir das Wort, dass ich aufhöre, in die Möglichkeit zu vertrauen, dass Sünde mich glücklich machen wird, und stattdessen lockt es mich in Gottes Versprechen der Freude zu vertrauen (Psalm 16,11). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage mich, wie viele Gläubige sich heutzutage bewusst sind, dass Glaube nicht nur bedeutet, daran zu glauben, dass Christus für unsere Sünden gestorben ist. Glaube ist auch, dass man zuversichtlich ist, dass Sein Weg besser als die Sünde ist. Sein Wille ist weiser. Seine Hilfe ist gewisser. Seine Verheißungen sind kostbarer. Und sein Lohn ist erfüllender. Der Glaube beginnt mit einem rückwärts gerichteten Blick auf das Kreuz, aber er lebt mit einem vorwärts gerichteten Blick auf seine Versprechen. Abraham wurde stark in seinem GLAUBEN [Betonung des Autors]„völlig überzeugt, dass Gott das, was er VERHEIßEN [Betonung des Autors] hat, auch zu tun vermag“ (Römer 4,20). „Der Glaube ist eine feste Zuversicht auf das, was man hofft“ (Hebr. 11,1). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Glaube die Oberhand in meinem Herzen hat, bin ich zufriedengestellt mit Christus und durch seine Verheißungen. Dies ist, was Jesus meinte, als er sagte: „[W]er an mich glaubt, den wird niemals dürsten“ (Joh. 6,35). Wenn mein Durst nach Freude und Bedeutung und Leidenschaft durch die Gegenwart und die Versprechen Christi zufriedengestellt sind, ist die Macht der Sünde gebrochen. Wir geben uns nicht mit dem Angebot von Sandwich-Fleisch zufrieden, wenn wir das Steak, das auf dem Grill brutzelt, liegen sehen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kampf des Glaubens ist der Kampf, mit Gott zufriedengestellt zu bleiben. „Durch Glauben weigerte sich Mose (…) den vergänglichen Genuss der Sünde zu haben, (…) denn er sah die Belohnung an“ (Hebr. 11, 24-26). Der Glaube ist nicht mit vergänglichen Genüssen zufrieden. Er hat Heißhunger nach Freude. Und das Wort Gottes sagt: „In Gottes Gegenwart sind Freuden in Fülle, und in seiner rechten Hand sind Freuden für immer und ewig.“ (Psalm 16,11). So wird der Glaube nicht durch Sünde abgelenkt werden. Er wird nicht so leicht in seiner Suche nach größter Freude aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe von Gottes Wort ist den Glaubensappetit nach Gott zu nähren. Und dadurch entwöhnt es mein Herz weg von dem trügerischen Geschmack der Lust. Zuerst beginnt die Lust mich hereinzulegen durch das Gefühl, dass ich wirklich eine große Befriedigung verpasse, wenn ich dem Pfad der Reinheit folge. Aber dann ergreife ich das Schwert des Geistes und beginne zu kämpfen. Ich lese, dass es besser ist sich das Auge auszureißen als zu lüsten (Matt. 5,29). Ich lese, dass, wenn ich über Dinge nachdenke, die rein und liebenswert und tugendhaft sind, der Friede Gottes mit mir sein wird (Phil. 4,8f.). Ich lese, dass das Trachten des Fleisches den Tod bringt, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden (Röm. 8,6). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich bete, dass mein Glaube mit Gottes Leben und Frieden zufrieden ist, zerstückelt das Schwert des Geistes die Zuckerglasur vom Gift der Lust. Ich sehe sie, so wie sie ist. Und durch die Gnade Gottes ist ihre verlockende Kraft gebrochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der Weg wie tote Menschen die Sünde bekämpfen. Dies ist, was es bedeutet, ein Christ zu sein. Wir sind tot in dem Sinn, dass das alte, ungläubige Selbst (das Fleisch) gestorben ist. An seiner Stelle ist nun eine neue Kreation. Was es neu macht, ist GLAUBE [Betonung des Autors]. Nicht nur ein rückwärts gerichteter Glaube in den Tod Jesu, aber ein vorwärtsgerichteter Glaube in die Verheißungen Jesu. Nicht nur sicher über das, was er getan hat, sondern auch zufrieden mit dem, was er tun wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kämpfen den Kampf des Glaubens mit der Ewigkeit in der Schwebe. Unser Hauptfeind ist die Lüge, die sagt, dass Sünde unsere Zukunft glücklicher machen wird. Unsere Hauptwaffe ist die Wahrheit, die sagt, dass Gott unsere Zukunft glücklicher machen wird. Und Glaube ist der Sieg, der die Sünde überwindet, denn Glaube ist zufriedengestellt mit Gott. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herausforderung vor uns ist nicht, lediglich zu tun, was Gott sagt, weil Er Gott ist, sondern zu wünschen, was Gott sagt, weil er gut ist. Die Herausforderung ist nicht nur, Gerechtigkeit zu erstreben, sondern Gerechtigkeit zu bevorzugen. Die Herausforderung ist, am Morgen aufzustehen und im Gebet über die Schrift nachzudenken bis wir Freude und Glauben erleben, indem wir „die kostbaren und überaus großen Verheißungen“ Gottes glauben (Röm. 15,13; 2.Petrus 1,4). Mit dieser Freude vor uns werden die Gebote Gottes nicht zur Last (1. Joh. 5,3) und der Vorteil der Sünde wird uns zu kurz und zu hohl vorkommen, um uns zu locken.&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | How Can I Change?}}&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Wie kann ich mich ändern?/Wo alles beginnt</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | How Can I Change?/Where it All Begins}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor wenigen Jahren ging das Gerücht um, ein populärer Rockstar sei „wiedergeboren“. Die Reaktionen aus christlichen Kreisen waren erwartungsgemäß überschwänglich. Doch als der Star von seiner angeblichen Bekehrung erfuhr, setzte er dem Gerücht rasch ein Ende: „Es wurde verbreitet, dass ich wiedergeboren sei. Das ist falsch. Ich habe nur gesagt, dass ich wieder im Pornogeschäft sei.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ein kleiner Buchstabe, und so ein großer Unterschied. [Im Englischen „born again“ und „(into) porn again“ – A. d. Ü.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin skeptisch, wenn ich höre, dass Personen des öffentlichen Lebens sich bekehrt haben. Selbst wenn die betreffende Person bestätigt, Christus nachfolgen zu wollen, scheint der Lebensstil desjenigen oder derjenigen selten eine entsprechende Änderung widerzuspiegeln. Es gibt oft keine Anzeichen für Buße. Es gibt kein Engagement in einer örtlichen Kirche. Wenn der gemeine Mann, Otto Normalverbraucher, diesen offenkundigen Widerspruch bemerkt, zieht er daraus den falschen Schluss, dass „wiedergeboren sein“ genau so aussieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LeftInsert|'''Meditieren Sie über 1. Petrus 2,2-3. '''Was ist mit der hier beschriebenen „Milch“ gemeint? Warum ist reine Milch wichtig für geistliches Wachstum?}}Charles Colson ist eine bemerkenswerte Ausnahme von diesem Verhaltensmuster. Der ehemalige Anwalt und Präsidentenberater der Regierung Nixon wurde wegen seiner Rolle in der Watergate-Affäre verurteilt und eingesperrt. Es schien verdächtig, als er während dieser Zeit behauptete, er habe sein Leben Christus übergeben. Doch das war kein Trick, um sein Urteil zu verringern. Colsons Bekehrung war echt, wie sich in seinem neuen Lebensstil zeigte. Sein Buch „Born Again“ berichtet beredt und überwältigend von seiner authentischen Begegnung mit dem Evangelium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auch das Wort &amp;quot;wiedergeboren&amp;quot; in der heutigen Kultur häufig verwendet wird, so wird doch seine theologische Bedeutung dabei verdeckt. Als zum Beispiel der verabschiedete Schwergewichtsboxer George Foreman in den Ring zurückkehrte, sprachen Sportreporter davon, dass seine Karriere „wiedergeboren“ sei. Bei Politikern, die einen Rückschlag erleiden und dann wieder Beliebtheit erlangen, spricht man manchmal von Wiedergeburt. Und viele Menschen denken bei wiedergeborenen Christen an eine hyperaktive Randgruppe innerhalb der Kirche, ohne zu ahnen, dass die Wiedergeburt eine Voraussetzung dafür ist, überhaupt Teil der Kirche zu werden! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RightInsert|&amp;quot;Christ zu werden heißt nicht, einen neuen Anfang im Leben zu machen, sondern, für den Anfang ein neues Leben zu erhalten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert in R.C. Sproul, ''Born Again: Leader Guide ''(Orlando, FL: Ligonier Ministries, Inc., 1988), Kapitel I, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;'''-Thomas Adams'''}}Selbst der reife Christ versteht manchmal dieses entscheidende Wort nicht. Doch wenn wir je darauf hoffen, uns so zu ändern, wie Gott es will, dann müssen wir mit dem Verstehen und Erleben von Erneuerung beginnen – der Wiedergeburt. Hier beginnt der gesamte Prozess der Heiligung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LeftInsert|&amp;lt;big&amp;gt;1&amp;lt;/big&amp;gt; Welche der folgenden Aussagen beschreiben Ihrer Meinung nach am besten, was es bedeutet, wiedergeboren zu sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(Antwort unten auf Seite) ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
❏ Sich für ein besseres Leben zu entscheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
❏ Eine lange verloren gegangene Hingabe an Christus zu erneuern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
❏ Gott zu bitten, Ihnen Ihre Sünden zu vergeben und in Ihrem Herzen einzuziehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
❏ Allen Ihren Freunden zu erzählen, dass sie in die Hölle kommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
❏ Nichts von dem oben Gesagten}}=== Ein Pharisäer wird belehrt === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort „wiedergeboren“ entstand nicht bei Präsident Jimmy Carter. Es entstand bei Jesus Christus. Lassen Sie uns erkunden, wo er es einführte und wie er es verstanden sehen wollte, indem wir ein brain-bending Gespräch im dritten Kapitel bei Johannes belauschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicodemus war Pharisäer und Mitglied des herrschenden Rates der Juden, des Sanhedrin (Hoher Rat). Er genoss in Jerusalem große Achtung als Theologe und Lehrer des Rechts. Angesichts seiner Stellung und seines Ansehens überrascht es, dass Nicodemus Jesus einen privaten Besuch abstattete. Schließlich fehlte Jesus die formale Ausbildung, die Nicodemus und seine Standesgenossen so hoch schätzten. Außerdem hatte dieser niedrige proletarische Rabbi gerade den Tempel verwüstet und angedeutet, er hätte alleinige Vollmacht von Gott (Joh 2,13-22). Doch Nicodemus war von Jesu Lehren fasziniert, und dass die Wunder sich ereignet hatten, konnte er weder bestreiten noch abtun. So suchte der prominente religiöse Insider mit einer gewissen Demut den ungebildeten Zimmermann aus Galiläa auf: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, von Gott gekommen, denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm. (Joh 3,2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LeftInsert|Antwort: Nichts von dem oben Gesagten. Eine biblische Definition finden Sie, wenn Sie weiterlesen.}}Eins muss man den Pharisäern lassen – sie wussten um die Bedeutung von Etikette. Indem er Jesus mit „Rabbi“ anredete, drückte Nicodemus Achtung vor dessen Stellung als Lehrer und den Willen zu lernen aus. Seine nächste Aussage jedoch sollte er schnell bereuen: „Rabbi, wir wissen ...“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht gerade die empfehlenswerte Art und Weise, ein Gespräch mit dem Sohn Gottes anzufangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus hätte Nicodemus für seine arrogante Haltung zur Rede stellen und das Gespräch hier beenden können. Stattdessen entschied er sich dafür, Nicodemus zu helfen, damit er erkannte, wie begrenzt sein Wissen tatsächlich war. Seine Methode: Eine schnelle Runde Bibelquiz. Kategorie: Erneuerung, für 200 Dollar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LeftInsert|&amp;quot;Wir nehmen diese Lehre [dass der Mensch nicht in das Reich Gottes gelangen kann] selten ausreichend ernst, vielleicht deshalb, weil sie uns die letzten Reste unserer natürlichen Selbstständigkeit unter den Füßen wegreißt. Sie unterstreicht die biblische Lehre, dass unsere Rettung allein aus Gnade geschieht. Das eine, was notwendig ist, ist auch das eine, das wir nicht selbst ausführen können!&amp;lt;ref&amp;gt;Sinclair Ferguson, ''The Christian Life ''(Carlisle, PA: The Banner of Truth Trust, 1989), S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;'''—Sinclair Ferguson'''}}„Wahrlich, wahrlich, ich sage dir“, erwiderte Jesus, „wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.“ (V. 3). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage des Herrn verwirrte Nicodemus. „Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist?“, fragte er. „Kann er etwa zum zweiten Mal in den Leib seiner Mutter eingehen und geboren werden?“ Nicodemus konnte nicht verstehen, was Jesus meinte, und er war es auch nicht gewöhnt, dass man so mit ihm sprach. Üblicherweise war es seine Aufgabe, die Antworten zu geben, und nicht, sie zu suchen. Womöglich war er sogar im Tempel gewesen sein, als Jesus im Alter von 12 Jahren die Priester mit seinen Fragen erstaunte. Doch Jesus war kein Heranwachsender mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RightInsert|'''Zur weiteren Betrachtung: '''Lesen Sie Matthäus 19,23-26. Welche Chancen hat ein Mensch, abgesehen von Gottes Eingreifen, in das Reich Gottes zu gelangen?}}„Wahrlich, wahrlich, ich sage dir“, fuhr Jesus fort, „wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes eingehen. Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden.“ (Verse 5, 7). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Nicodemus war überrascht. Ja, er war im Grunde schockiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wie kann dies geschehen?“, fragte er. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Punkt hätte Nicodemus zwei Aspirin gebrauchen können. Sein Problem wurde durch ein Gefühl der Demütigung noch verstärkt, besonders, als Jesus sagte: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und bezeugen, was wir gesehen haben, und unser Zeugnis nehmt ihr nicht an. Wenn ich euch das Irdische gesagt habe, und ihr glaubt nicht, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch das Himmlische sage?“ (Verse 11-12). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LeftInsert|&amp;quot;Die Wiedergeburt ist nicht nur ein Geheimnis, das kein Mensch versteht, sie ist auch ein Wunder, das kein Mensch unternehmen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert in R.C. Sproul, ''Born Again: Leader Guide, ''Kapitel III, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;'''—Richard Baxter'''}}Es ist leicht, auf den beschämten Gelehrten herabzusehen, doch lassen wir uns einmal derselben Prüfung unterziehen: Verstehen wir, was Jesus über das Neu-geboren-werden sagte? Sind wir erstaunt über Jesu Worte? Wenn wir nicht den Punkt erreicht haben, an dem wir mit Nicodemus fragen: „Wie kann dies geschehen?“, ist es unwahrscheinlich, dass wir das Geheimnis und das Wunder von Erneuerung gänzlich verstanden haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nichts beizutragen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LeftInsert|&amp;lt;big&amp;gt;2&amp;lt;/big&amp;gt; Schenkt Ihnen die Konzentration auf die einzelnen Bestandteile der bemerkenswerten Aussage Jesu neue Einsichten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''müsst''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''von neuem''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''geboren''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''werden''}}Absichtlich ließ Jesus jede Andeutung darauf weg, dass Nicodemus persönlich verantwortlich dafür sei, von neuem geboren zu werden. Tatsächlich sagte er genau das Gegenteil: „Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist.“ (Joh 3,6). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RightInsert|'''Zur weiteren Betrachtung: '''Inwiefern zeigt Abrahams Vaterschaft zu Isaak und Ismael den Gegensatz zwischen unseren Bemühungen und denen Gottes? (Siehe Genesis 21,1-13 und Römer 9,6-9)}}Es ist nicht schwer zu verstehen, weshalb Nicodemus die Bemerkungen Jesu so verwirrend fand. Die Pharisäer hatten das Gesetz missverstanden und falsch ausgelegt und versuchten daher, ihre eigene Gerechtigkeit vor Gott nachzuweisen. Nicodemus dürfte angenommen haben, dass für das Wiedergeborenwerden (was auch immer es bedeutete) eine Anstrengung oder Mitwirkung seinerseits erforderte. Die meisten von uns dürften dasselbe annehmen. Und genau diese Annahme griff Jesus an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ihr müsst von neuem geboren werden“ ist kein Befehl, an Christus zu glauben; es ist eine Aussage, die klar stellt, was er in uns tun muss. „Erneuerung ist eine Veränderung, die durch Gott in uns vollzogen wird“, schreibt C. Samuel Storms, „keine autonome Handlung, die von uns für uns ausgeführt wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;C. Samuel Storms, ''Chosen for Life ''(Grand Rapids, MI: Baker Book House, 1987), S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halten Sie einen Moment inne, um über die überwältigenden Auswirkungen der Worte Christi nachzudenken: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
■ Obwohl Erneuerung für das christliche Leben absolut erforderlich ist, kann sie durch menschliche Anstrengung nicht erreicht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
■ Gott ist der alleinige Urheber der Wiedergeburt, es handelt sich nicht um eine gemeinsame Anstrengung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
■ Erneuerung ist eine Erfahrung, die wir machen müssen, die jedoch nur Gott geben kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht aus Mangel an Intelligenz fand Nicodemus die Worte des Herrn so verwirrend, sondern weil sie in seinem Denken einen Paradigmenwechsel erforderlich machten. Sie zeigten, wie hilflos und abhängig von der Gnade Gottes er war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir fortfahren, möchte ich eine Sache klarstellen. Ich schmälere hiermit nicht die Bedeutung von Buße und Glauben. Diese müssen unsere Reaktion auf Erneuerung charakterisieren, und sie sind für die Bekehrung und unsere fortwährende Heiligung unabdingbar. Doch aus meiner Sicht sind sie Ergebnis der Wiedergeburt, nicht Ursache. Der Theologe A. A. Hodge fordert uns warnend auf, die Sicht der Schrift zu bewahren: „Was der Mensch nach der Erneuerung auch tut, die erste Auferweckung der Toten muss ihren Ursprung in Gott haben.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert in R.C. Sproul, ''Born Again: Leader Guide, ''Kapitel III, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LeftInsert|&amp;quot;Eines Abends in der Woche, als ich im Hause Gottes saß, dachte ich nicht viel über die Ausführungen des Predigers nach, denn ich glaubte sie nicht. Mir kam der Gedanke: ''‚Wie bist du Christ geworden?’ ''Ich suchte den Herrn. ''‘Aber wie kam es, dass du den Herrn suchtest?’'' Die Wahrheit blitzte augenblicklich in meinem Kopf auf – ich hätte ihn wohl nicht gesucht, wenn da nicht irgendein vorheriger Einfluss in meinem Kopf gewesen wäre, der mich veranlasste, ihn zu suchen. Ich betete, dachte ich, doch dann fragte ich mich: ''Wie kam ich dazu, zu beten? ''Ich wurde angeregt zu beten, indem ich die Schrift las. ''Wie kam ich dazu, die Schrift zu lesen? ''Ich las sie, doch was brachte mich dazu, das zu tun? Dann, in einem Augenblick, sah ich, dass Gott am Grunde von allem war, und dass er der Urheber meines Glaubens war, und so eröffnete sich mir die ganze Lehre von der Gnade, und von dieser Lehre bin ich bis zu diesem Tag nicht abgewichen, und ich möchte dies zu meinem ständigen Bekenntnis machen: ‚Ich schreibe meine Veränderung ganz und gar Gott zu.’&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Charles Spurgeon, ''Autobiography, ''1 (Edinburgh: Banner of Truth Trust, 1962), S. 164-65.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;'''—Charles H. Spurgeon'''}}Erfassen Sie einmal, welch radikale Veränderung erforderlich ist, und wie unfähig Sie sind, um diese hervorzubringen. Erneuerung ist das klare Werk Gottes allein. Wie J. I. Packer es ausdrückt: „Das ist keine Veränderung, die herbeizuführen der Mensch irgendetwas tut, ebenso wenig, wie Babys irgendetwas dazu tun, um ihre eigene Zeugung und Geburt zu veranlassen oder dazu beizutragen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;J.I. Packer, ''God’s Words ''(Downers Grove, IL: InterVarsity Press, 1981), S. 151.&amp;lt;/ref&amp;gt;Wir werden nicht geboren „aus dem Willen des Mannes … sondern aus Gott geboren“, wie Johannes sagt (Joh 1,13). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neues, gerechtes Wesen wurde geschenkt, dessen alleiniger Urheber Gott ist. Dazu haben wir die Versicherung, „dass der, welcher ein gutes Werk [Erneuerung] in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag Christi Jesu“ (Phil 1,6). Das sollte nun wirklich rechte Freude hervorrufen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RightInsert|'''Meditatieren Sie über Titus 3,4-7. '''Wenn wir die Quelle unserer Errettung (V. 5) erkennen, wird unsere Hoffnung auf das ewige Leben gestärkt (V. 7).}}Wir müssen uns keine Sorgen mehr darum machen, ob unsere Willenskraft und Selbstdisziplin ausreichen werden. Sie werden es nicht. Nach dem Bilde Christi umgewandelt zu werden, ist letztlich nicht von unserer Fähigkeit abhängig. Vielmehr können wir wegen Gottes endgültigem Werk Vertrauen in Bezug auf unser Wachstum in der Frömmigkeit haben. Er hat uns eine neue Einstellung eingepflanzt, ein Verlangen nach Gerechtigkeit. „Dies“, so J. Rodman Williams, „ist das größte Wunder, das man je erleben kann.“&amp;lt;ref&amp;gt;J. Rodman Williams, ''Renewal Theology, Volume II: Salvation, The Holy Spirit, and Christian Living ''(Grand Rapids, MI: Zondervan Publishing House, 1990), S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es werde Leben  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was geschieht eigentlich, wenn jemand wiedergeboren wird? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. I. Packer meint, das Wort Erneuerung „beschreibt einen neuen Beginn des Lebens … es spricht von einer kreativen Aufarbeitung, die durch die Kraft Gottes herbeigeführt wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;J.I. Packer, ''God’s Words, ''S. 148-149.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Gott Sie erneuerte, rief er etwas ins Leben, was zuvor nicht existierte. Die Bibel beschreibt das so: „Denn Gott, der gesagt hat: Aus Finsternis soll Licht leuchten! er [ist es], der in unseren Herzen aufgeleuchtet ist zum Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi.“ (2 Kor 4,6) Die Parallele hier zwischen unserer Erneuerung und der Schöpfung ist beabsichtigt. Unsere Erneuerung war kein weniger schöpferischer Akt Gottes. Derselbe Gott, der sagte: „Es werde Licht!“ sprach eines Tages zu uns und sagte: „Es werde Leben!“ ''Und es ward Leben! '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RightInsert|'''Meditieren Sie über 1. Petrus 1,23. '''Inwiefern trägt diese Analogie zu Ihrem Verständnis der neuen Geburt bei?}}Die neue Geburt kann auch als Auferstehung betrachtet werden. Obwohl wir in Sünde tot waren und unfähig, diesen Zustand zu ändern, wurden wir nunmehr von Gott durch das erneuernde Wirken des Heiligen Geistes lebendig gemacht. Der Theologe R. C. Sproul erklärt dies genauer: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LeftInsert|&amp;lt;big&amp;gt;3&amp;lt;/big&amp;gt; Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie sind ein Jugendexperte und beraten Jugendliche mit einer seltenen Geisteskrankheit - sie sind völlig überzeugt davon, dass sie sich selbst geboren haben. Was für Ängste würde dies Ihrer Erwartung nach bei ihnen hervorrufen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Würden Sie erwarten, ähnliche Ängste bei Christen vorzufinden, die Gottes Rolle bei der Erneuerung nicht verstehen?)}}Der Geist erneuert das menschliche Herz und erweckt es vom geistlichen Tod zu geistlichem Leben. Erneuerte Menschen sind Neuschöpfungen. Wo sie zuvor weder Ausrichtung noch Neigung oder Wunsch nach den göttlichen Dingen hatten, sind sie jetzt zu Gott hin ausgerichtet und geneigt. Bei der Erneuerung pflanzt Gott einen Wunsch nach sich selbst in das menschliche Herz ein, der sonst nicht da wäre.&amp;lt;ref&amp;gt;R.C. Sproul, ''Essential Truths of the Christian Faith ''(Wheaton, IL: Tyndale House, 1992), S. 171-172.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Toter kann nicht bei seiner eigenen Auferstehung helfen“, bemerkt W. G. T. Shedd.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert in R.C. Sproul, ''Born Again: Leader Guide, ''Kapitel III, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn da nicht das gnädige Wirken des Heiligen Geistes gewesen wäre, der uns ein neues Leben gab, zusammen mit einem neuen Wesen und einem neuen Wunsch, Gott zu gefallen, zu dienen, zu gehorchen und zu verherrlichen, dann wären wir immer noch geistlich tot und Gott feindlich gesinnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneuerung unterscheidet sich deutlich von anderen Facetten unserer Errettung. Während beispielsweise die Rechtfertigung unseren Stand vor Gott ändert (das heißt, wir werden für gerecht statt für schuldig erklärt), verwandelt die Erneuerung unser innerstes Wesen. Dieser innere Wandel ist so radikal und umfassend, dass wir nun als neue Schöpfungen beschrieben werden. Das Bild Gottes, das beim Sündenfall beschädigt wurde, wird durch die neue Geburt neu geschaffen und fortwährend erneuert durch die Heiligung. Doch im Gegensatz zu Heiligung ist Erneuerung kein Prozess. Sie findet nicht schrittweise oder in verschiedenen Graden statt. Sie ist ein allwaltendes und ''augenblickliches '' Werk Gottes in unserem Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LeftInsert|&amp;quot;Erneuerung ist eine Veränderung, die erkannt und gefühlt wird: erkannt durch die Werke der Heiligkeit und gefühlt durch eine gnadenreiche Erfahrung.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert in R.C. Sproul, ''Born Again: Leader Guide, ''Kapitel II, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;'''—Charles H. Spurgeon'''}}Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Nicht jeder wird mit all den dramatischen Erfahrungen erneuert, die Paulus machte. Hier haben wir es mit einem Mann zu tun, der für drei Tage übernatürlich erblindete und hörbar vom Himmel angesprochen wurde. Doch Paulus war nicht der Einzige, der in der Apostelgeschichte wiedergeboren wurde. Lydia, die die Gute Nachricht bei einem Gebetstreffen der Frauen hörte, „deren Herz tat der Herr auf, dass sie achtgab auf das, was von Paulus geredet wurde.“ (Apg 16,14). Und das war auch schon alles. Paulus’ Augen wurden zeitweise blind, und Lydias Herz wurde still aufgetan. Unterschiedliche Erfahrungen, doch das Ergebnis war genau das gleiche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RightInsert|'''Zur weiteren Betrachtung: '''Wer ist „der, welcher heiligt“ (Hebräer 2,11)? Für welche Stufen unserer Heiligung ist er verantwortlich (Hebräer 12,2)?}}Oft sind wir versucht, die Authentizität einer Umwandlung an den Erfahrungen zu messen, die sie begleiten. Jeder hört gern von dem Bandenführer oder Drogenhändler, dessen Leben drastisch verändert wird. Aber nehmen Sie einmal an, Sie sind eine Lydia. Eines Tages fuhren Sie im Auto so dahin, hörten eine Kassette, die Ihnen irgendjemand geborgt hatte, und ohne dass jemand dies bezeugen konnte, tat Gott sanft Ihr Herz auf. Sie hörten keine Stimmen, das Auto schlingerte nicht von der Straße. Nichts Dramatisches. Doch als Sie bei der Arbeit ankamen, wussten Sie, auch wenn Sie es nicht erklären konnten, dass etwas Bedeutendes geschehen war. Sie waren anders. Sie waren neu geboren worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte das Privileg, den Ort in England zu besuchen, wo John Wesley wiedergeboren wurde. Betrachten Sie einmal seine einfache Beschreibung dieses Augenblicks: „Ich spürte, wie das Herz in mir seltsam erwärmt wurde.“ Wohl kaum etwas, das man als explosionsartige Erfahrung bezeichnen würde, und doch sind die Echtheit und Wirkung von Wesleys Erneuerung unbestreitbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LeftInsert|&amp;lt;big&amp;gt;4&amp;lt;/big&amp;gt; Zeichnen Sie in das Leerfeld unten oder am Ende dieser Seite einen einfachen Zeitstrahl Ihres Lebens, beginnend bei der Geburt und bis in die Gegenwart hinein. Markieren Sie dann, wann Sie das Folgende jeweils erfahren haben: Erneuerung, Rechtfertigung, Heiligung, Buße, und Glaube. Was davon geschah zu einem bestimmten Zeitpunkt? Was geschieht fortlaufend?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}Ob unaufdringlich oder dramatisch, alle neuen Geburten haben dies gemein: sie werden ausschließlich und gänzlich von Gott bewerkstelligt. Die Höhepunkt und die Figuren sind einzigartig, doch die Handlung der Geschichte ist immer dieselbe. Wir sind neue Schöpfungen. Das Alte ist vergangen, das Neue ist gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein vergeblicher Beschluss  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur in sein Evangelium hat Johannes bemerkenswerte Aussagen über Erneuerung eingebracht. Wir wollen abschließend die folgenden aufrüttelnden Worte betrachten: Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt in ihm; und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist. (1 Joh 3,9) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie jemals diesen Vers gelesen und waren verwirrt? Es kann doch unmöglich das bedeuten, was da steht … oder doch? Nur wenige Menschen können auch nur eine oder zwei Stunden überstehen, ohne auf die eine oder andere Weise zu sündigen. Vielleicht ist die wahre Bedeutung dieses Verses bei der Übersetzung verloren gegangen. Andererseits fragen wir uns besorgt: ''Was, wenn das stimmt? Das scheint nicht meine Erfahrung zu sein ... heißt das dann, dass ich nicht „aus Gott geboren“ bin? '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes meint damit nicht, dass wahre Christen „unfähig“ sind zu sündigen. Das wird aus dem ersten Kapitel desselben Briefs deutlich, wo er schrieb: „Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns“ (1 Joh 1,8). Nein – die Sünde ist immer noch deutlich vorhanden, und wenn auch ihre Herrschaft über unser Leben zerstört ist, so können wir doch jederzeit ihrem Einfluss unterliegen. Doch indem er schreibt, jeder, der aus Gott geboren ist, „kann nicht sündigen“, zeigt Johannes auf, dass die Erneuerung uns unfähig gemacht hat, ''weiterhin zu sündigen''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Johannes in diesem Abschnitt meint, ist nach Anthony Hoekema, dass der Christ „nicht weiterhin die Sünde tut und genießt und sich ihr völlig überlässt … [E]r oder sie ist nicht fähig, weiter mit Freude zu sündigen, weiter in Sünde zu leben.“&amp;lt;ref&amp;gt;Anthony A. Hoekema, ''Saved by Grace ''(Grand Rapids, MI: Eerdmans Publishing Co., 1989), S. 100. &amp;lt;/ref&amp;gt; John R. W. Stott fasst es einfacher zusammen: „Der Gläubige kann in Sünde fallen, doch er wandelt nicht in ihr.“&amp;lt;ref&amp;gt;John R.W. Stott, ''The Epistles of John ''(Grand Rapids, MI: Eerdmans Publishing Co., 1964), S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen Sie den Unterschied? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LeftInsert|&amp;quot;Erneuerung tritt hauptsächlich im Zentrum des menschlichen Wesens auf, nämlich in seinem Herzen oder seiner Seele. Auf dieser tiefgründigsten Ebene der menschlichen Existenz vollzieht sich eine entscheidende Veränderung. &amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;J. Rodman Williams, ''Renewal Theology, ''Band II, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;'''—J. Rodman Williams}}Nehmen wir mal an, ich wäre so dumm, Johannes’ Versicherung zu überprüfen, indem ich den folgenden Beschluss fasste: „In den nächsten sechs Monaten will ich versuchen, einen sündigen Lebensstil zu entwickeln.“ Das ist natürlich etwas, was ich mir weder wünschen noch empfehlen würde. Jedoch glaube ich nicht, dass ich in der Lage wäre, einen solchen Beschluss auszuführen. Warum? Weil ich aus Gott geboren bin. Ich habe jetzt ein neues Herz, ein neues Leben, und eine neue Neigung, Gerechtigkeit zu suchen und Gott zu gefallen. Obwohl ich immer noch Sünden begehe, bin ich dank seiner erneuernden Kraft unfähig, mich der Sünde hinzugeben oder in ihr fortzufahren. ich werde nie wieder die Sünde als Lebensstil genießen können. Nur ein göttlicher Akt könnte dies bewerkstelligt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RightInsert|'''Meditieren Sie über Epheser 4,22-24. '''Was charakterisiert das „neue Selbst“, das wir durch Erneuerung geworden sind?}}Wir sind nicht mehr hilflos oder wehrlos bei unserer täglichen Konfrontation mit der Sünde. Wir sind nicht dazu verdammt, in ständiger Ungehorsamkeit und Niederlage zu wandeln. Gott hat uns im Innern, übernatürlich, und grundlegend verwandelt. Wir verfügen jetzt über den Wunsch und die Fähigkeit, ihm für den Rest unseres Lebens zu gefallen. Durch Gnade motiviert und befähigt, können wir ein Leben fortschreitender, endgültiger Veränderung erwarten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier beginnt Heiligung – in der Sicherheit und Überzeugung, dass wir wiedergeboren wurden, nicht durch unser eigenes Bemühen, sondern durch die Kraft und Absicht Gottes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppendiskussion  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Welche Worte könnte ein Nichtchrist wählen, um einen typischen „wiedergeborenen“ Christen zu beschreiben? &lt;br /&gt;
#Was ist ein möglicher Grund dafür, dass Bekehrungen berühmter Persönlichkeiten so häufig oberflächlich sind? &lt;br /&gt;
#Thomas Adams schrieb: „Nimmt man das Geheimnis von der neuen Geburt weg, hat man ihre Erhabenheit weggenommen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Quoted in R.C. Sproul, ''Born Again: Leader Guide, ''Kapitel II, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Was macht die Erneuerung geheimnisvoll? &lt;br /&gt;
#Ist es für Sie schwierig zu glauben, dass Gott allein für Ihre Wiedergeburt verantwortlich war? &lt;br /&gt;
#Wenn Lydia und Paulus die Extreme der Erfahrung der Wiedergeburt darstellen, wo finden Sie sich in diesem Spektrum wieder? &lt;br /&gt;
#Diskutieren Sie über den Zeitstrahl, den Sie auf Seite 21 gezeichnet haben. Gibt es Fragen zur Reihenfolge der Heiligung? &lt;br /&gt;
#Lesen Sie Hebräer 12,2. Inwiefern beeinflusst diese „bedingungslose Zusage“ Ihre Sicht der Heiligung? &lt;br /&gt;
#Hat dieses Kapitel Sie veranlasst, anders über die neue Geburt zu denken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empfohlene Literatur  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''The Christian Life ''by Sinclair Ferguson (Carlisle, PA: The Banner of Truth Trust, 1989) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''God’s Words ''by J.I. Packer (Downers Grove, IL: InterVarsity Press, 1981) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verweise  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wie_kann_ich_mich_%C3%A4ndern%3F/Zur_Verwendung_dieses_Buches</id>
		<title>Wie kann ich mich ändern?/Zur Verwendung dieses Buches</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | How Can I Change?/How to Use This Book}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wie kann ich mich verändern?'' ist wie jedes Buch in der Serie ''Pursuit of Godliness'' für Einzelne oder Gruppen gedacht. Die Serie ist das logische Ergebnis von vier festen Überzeugungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
■ Die Bibel ist unsere unfehlbare Norm für Glauben, Lehre und Praxis. Wer ihrer Autorität widerspricht, wird durch eigene Gefühle und kulturelle Trends vom Kurs abgebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
■ Wissen ohne Anwendung ist leblos. Um verwandelt zu werden, müssen wir die Wahrheit von Gottes Wort im täglichen Leben anwenden und praktizieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
■ Die Anwendung dieser Prinzipien ist abgesondert vom Heiligen Geist unmöglich. Wir müssen an der Verwandlung mitwirken, doch er ist die Quelle unserer Kraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
■ Die Kirche hat Gott als Kontext für Veränderung vorgesehen. Gott hat für uns nie vorgesehen, dass wir isoliert oder unabhängig von anderen Christen leben sollen. Durch engagierte Mitwirkung in der örtlichen Kirche finden wir Anleitung, Ermutigung, Korrektur und Möglichkeiten, der Reife in Christus zuzustreben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hoffen, dass sich beim Durcharbeiten dieser Seiten diese grundlegenden Überzeugungen in Ihrem Herzen verstärken werden. Möglicherweise mit Ausnahme der Fragen für die „Gruppendiskussion“ ist das Format dieses Buches gleichermaßen für Einzelpersonen wie auch für kleine Gruppen geeignet. Es wurde eine Vielzahl verschiedener Elemente eingearbeitet, um jedes Kapitel so interessant und hilfreich wie möglich zu gestalten. Für diejenigen unter Ihnen, die von einem bestimmten Thema nicht genug bekommen können, haben wir am Ende jedes Kapitels ein oder mehrere zusätzliche Bücher aufgeführt, die Ihnen helfen werden, im Herrn zu wachsen. Wir ermuntern Sie zwar dazu, bei der Verwendung dieses Buches zu experimentieren; jedoch wird es der Gruppendiskussion dienlicher sein, wenn die Gruppenmitglieder im Voraus das Material durcharbeiten. Und denken Sie daran, dass Sie dieses Buch nicht allein durcharbeiten. Der Heilige Geist ist Ihr Lehrer. Mit seiner Hilfe hat dieses Buch das Potenzial, Ihr Leben zu verändern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wie_kann_ich_mich_%C3%A4ndern%3F/Vorwort</id>
		<title>Wie kann ich mich ändern?/Vorwort</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | How Can I Change?/Foreword}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich die untere Klasse der High School besuchte, musste jeder von uns einen Ausdauerlauf absolvieren, bei dem die Zeit genommen wurde. Normalerweise hätte ich allenfalls eine grenzwertige Leistung hingelegt. Doch diesmal beschloss ich, mein Bestes bei dieser Strapaze zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verstehen Sie mich nicht falsch – ich war zwar kein überragender Sportler, doch üblicherweise hielt ich mich ganz gut und war gewillt, mich bei anderen Sportarten anzustrengen. Doch der Ausdauerlauf war etwas anderes. Er war hart. Nicht schwierig – einfach hart. Er bedeutete Mühe, und Mühe war nicht mein Fall. Bei einem Crosslauf im Sportunterricht nahmen meine Freunde und ich, wenn wir aus dem Blickfeld unseres Sportlehrers waren, regelmäßig eine Abkürzung, die uns durch das Highschool-Gebäude, den Flur hinunter, wo der Maschinenschreibunterricht gehalten wurde, und wieder hinaus auf den Sportplatz führte. Wir ersparten uns damit etwa eine Viertelmeile der Strecke (ca. 300 Meter), bis uns der Maschinenschreiblehrer durch die donnernden Hufe, die seinen Unterricht störten, auf die Schliche kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch diesmal beschloss ich, mein Bestes zu geben. So nahm ich alle meine innere Stärke zusammen und lieferte eine bemerkenswerte Leistung ab. So bemerkenswert, dass der Trainer für Crosslauf davon hörte und versuchte, mich für die Mannschaft anzuwerben. Ich gab ihm die gleiche Antwort wie meiner Mutter, als sie vorschlug, ich solle gemeinsam mit meinen Schwestern Ballettstunden nehmen: „Nein danke.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aber Robin“, sagte sie, „auch Jungen tanzen Ballett!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Junge jedenfalls nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühlte mich, als müsste ich am Ende des Laufs sterben, und das aus gutem Grund. Ich hatte nichts getan, um für den Lauf zu trainieren – das lag mir ferne - daher war ich nicht in der Form, um durchzuhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünfundzwanzig Jahre später habe ich neue Hochachtung vor dem Ausdauerlauf. Er ist eine der besten Analogien für das Verständnis des christlichen Lebens, wie wir so deutlich in der Schrift sehen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb lasst nun auch uns, da wir eine so große Wolke von Zeugen um uns haben, jede Bürde und die [uns so] leicht umstrickende Sünde ablegen und ''mit Ausharren laufen den vor uns liegenden Wettlauf.'' (Heb 12,1; Heraushebung hinzugefügt) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser großen Wolke der Zeugen gehören jene heldenhaften Männer und Frauen der biblischen Geschichte – wie Abraham, Joseph, and Moses – die treu ihre Wettläufe liefen (Heb 10). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar gibt es noch andere hilfreiche bildhafte Beschreibungen des christlichen Lebens in der Schrift, doch das Motiv des Dauerlaufs liefert viel Stoff zum Denken. Ein solcher Wettlauf erfordert Beharrlichkeit. Er erfordert Disziplin und Training. Er erfordert einen auf das Ziel gerichteten Blick. Und auch wenn er nicht besonders kompliziert ist, gehören erfolgreiche Läufer zu den intelligenteren unter unseren Sportlern. Sie sind in der Lage, ihre Reserven einzuteilen und sie Schritt für Schritt auf die jeweils anstehende Aufgabe zu richten. Wir haben dieses Buch für Läufer geschrieben – christliche Männer und Frauen, die ehrlich daran interessiert sind, den Wettlauf zu laufen, der vor ihnen liegt. Denjenigen, die es versucht haben, gescheitert sind, und es als hoffnungslos aufgeben wollen, möchten wir neuen Mut schenken. Wir sind selbst gehörig die Straße entlang gestolpert und haben dabei ständig festgestellt, dass der Eine, der uns zum Lauf ruft, treu ist. Sein Wort und sein Geist stehen uns zur Verfügung. Nicht nur das; er hat auch ein mitfühlendes Interesse an unserem Erfolg. „Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen“, sagte der Prophet Jesaja, „und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen.“ (Jes 42,3). Wenn Sie so weit gebeugt sind, dass Sie meinen, zerbrechen zu müssen, wenn Ihr Feuer fast erloschen ist, so ist er da, um Sie wieder aufleben zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für all jene, denen es vielleicht so scheint, als hätten sie ein bequemes Maß an Erfolg in der christlichen Lebensführung erreicht, halten wir eine Ermahnung bereit. Der Prophet warnte seine Zuhörer: „Wehe den Sorglosen in Zion!“ (Am 6,1). Eine solche Haltung ist überaus gefährlich, denn wenn wir meinen, wir hätten die Frömmigkeit im Griff, sind wir umso mehr geneigt, nachzulassen und auf uns selbst statt auf Gott zu vertrauen. An einem solchen Punkt bedarf es normalerweise einer Krise, um uns in die Wirklichkeit zurückzuholen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist dieses Buch für diejenigen gedacht, die einfach als Christen wachsen wollen, die zufrieden in Christus, doch mit sich selbst nicht zufrieden sind. Vielleicht sind Sie über Ihr Vorankommen frustriert. Vielleicht sind Sie nicht sicher, wo Sie anfangen sollen. Vielleicht sind Sie schon viele Meilen gelaufen und brauchen den zweiten Wind. Wir glauben, dass dieses Buch eine Hilfe sein wird. In einer Zeit, da schnelle Lösungen für lange bestehende Probleme viel zu einfach angeboten werden, möchten wir diese alten Wege empfehlen, denn wir haben sie als bewährt und wahr erfahren. Es gibt keine Abkürzung zur christlichen Reife. Es gibt keinen Weg ohne Kreuz zur Nachfolge Christi, kein schnelles Geheimnis zum christlichen Leben. Doch wie der Ausdauerlauf ist auch der Weg des Kreuzes weder leicht noch kompliziert. Gott bietet uns einen Weg, der schmal, aber gerade ist. Er macht seine Wege für diejenigen klar, die ehrlich daran interessiert sind, ihm nachzufolgen, und er wird sich für diejenigen als stark erweisen, deren Herzen ganz ihm gehören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Vorstellung der Lehre der Heiligung (in einem Buch von diesem Umfang ist dies das Beste, das wir zu erreichen hoffen können) ist unser Ziel, dass wir dem Bilde Christi gleichförmig werden (Röm 8,29). Und von Anfang an betonen wir die Tatsache, dass Gottes Geist der Eine ist, der uns verwandelt (2 Kor 3,18). Obwohl nachhaltige Anstrengungen unsererseits erforderlich sind, geschieht alles Wachstum durch Seine Gnade. Mit dieser wunderbaren Wahrheit als unserem Startblock wollen wir dem Ziel zustreben, jeder in der Gewissheit: „… dass der, welcher ein gutes Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag Christi Jesu.“ (Phil 1,6). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''—Robin Boisvert''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und werden [so] verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie [es] vom Herrn, dem Geist, [geschieht].“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2. Korinther 3,18)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Gegr%C3%BCndet_in_Gnade</id>
		<title>Gegründet in Gnade</title>
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				<updated>2009-08-24T16:22:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Grounded in Grace}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Debatte zwischen dem Protestantismus und dem Römischen Katholizismus ist häufig von Begriffen mit Argumenten von Werken gegen Glauben oder/und Verdienst gegen Gnade umrahmt. Die maßgebenden Reformatoren verdeutlichten ihre Sichtweise von der Rechtfertigung durch Leitsätze von theologischen Kürzeln aus lateinischen Schlagworten. Die Formulierungen, die sie verwendeten – &amp;lt;i&amp;gt;sola fide&amp;lt;/i&amp;gt; und &amp;lt;i&amp;gt;sola gratia&amp;lt;/i&amp;gt; – sind tief und fest in der protestantischen Geschichte eingewurzelt. &amp;lt;i&amp;gt;Sola fide&amp;lt;/i&amp;gt;, oder „allein aus Glauben“, bestreitet, dass unsere Werke im Grunde unserer Rechtfertigung mitwirken, während &amp;lt;i&amp;gt;sola gratia&amp;lt;/i&amp;gt;, oder „allein aus Gnade“, bestreitet, dass irgendeines unserer Verdienste zur Rechtfertigung mitwirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem von Slogans ist, dass sie in ihrer Funktion als theologische Kürzel im Stande sind, leicht missverstanden zu werden oder als Erlaubnis verwendet werden, um schwierige Inhalte allzu sehr zu vereinfachen. Wenn der Glaube deshalb scharf von Werken differenziert wird, schleichen sich leicht verschiedene Verzerrungen in unser Verständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Reformatoren darauf bestanden, dass Rechtfertigung allein aus Glauben geschieht, haben sie nicht gemeint, dass Glaube selbst eine Art Werk sei. Im Versuch die Werke aus dem Grundboden unserer Rechtfertigung auszuschließen, haben sie nicht darauf hingewiesen, dass der Glaube irgendetwas zur Rechtfertigung beisteuert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herzstück der Angelegenheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es darf gesagt werden, dass das Herzstück der Auseinandersetzung des 16. Jahrhunderts die Frage von dem Fundament der Rechtfertigung war. Das Fundament der Rechtfertigung ist die Basis, auf der Gott eine Person als gerecht erklärt. Die Reformatoren bestanden darauf, dass aus biblischer Sicht, der einzig mögliche Grund für unsere Rechtfertigung die Rechtschaffenheit Christi ist. Dies ist ein eindeutiger Verweis zu der von Christus erreichten Rechtschaffenheit in Seinem selbst gelebten Leben; es ist nicht die Gerechtigkeit von Christus &amp;lt;i&amp;gt;in&amp;lt;/i&amp;gt; uns, sondern die Gerechtigkeit Christi &amp;lt;i&amp;gt;für&amp;lt;/i&amp;gt; uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir die Angelegenheit von dem Grund der Rechtfertigung direkt vor uns halten, sehen wir, dass der Slogan &amp;lt;i&amp;gt;sola fide&amp;lt;/i&amp;gt; nicht nur ein Kürzel für die Rechtfertigung aus Glauben, sondern auch für den Gedanken der Rechtfertigung durch Christus allein ist. Es ist von, in und durch die Gerechtigkeit Christi allein, durch die uns Gott aus seiner Sicht als gerecht erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sagen, die Rechtfertigung ist aus Glauben, bedeutet einfach, dass wir &amp;lt;i&amp;gt;aus&amp;lt;/i&amp;gt; oder durch Glauben die Zurechnung der Gerechtigkeit Christi auf unserem Konto erhalten. Demzufolge ist Glaube die bewirkende Ursache oder das Mittel, wodurch wir Christus ergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rom lehrt, dass die mitwirkenden Ursachen der Rechtfertigung das Sakrament der Taufe (in erster Linie) und das Sakrament der Buße (in zweiter Linie) sind. Durch das Sakrament wird die Gnade der Rechtfertigung oder die Gerechtigkeit Christi in die Seele des Empfängers eingegossen (in sie strömen). Daraufhin muss die Person einwilligen und mit dieser eingeflößten Gnade bis zu einem solchen Maß mitarbeiten, dass wahre Gerechtigkeit tatsächlich in dem Gläubigen &amp;lt;i&amp;gt;innewohnt&amp;lt;/i&amp;gt;. An diesem Punkt angekommen, erklärt Gott diese Person für gerecht. Damit Gott eine Person rechtfertigt, muss die Person zuerst gerecht &amp;lt;i&amp;gt;werden&amp;lt;/i&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb glaubt Rom, dass drei Dinge für eine Person notwendig sind, um gerecht zu werden: Gnade, Glaube und Christus. Rom lehrt nicht, dass der Mensch sich selbst durch seine eigenen Verdienste ohne Gnade retten kann, durch seine eigenen Werke ohne Glauben oder durch sich selbst ohne Christus. Was soll also das ganze Getue? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weder die Debatte des 16. Jahrhunderts, noch die jüngsten Diskussionen und die gemeinsamen Erklärungen zwischen Katholiken und Protestanten waren fähig, die Schlüsselfragen der Auseinandersetzung zu lösen, der Kernfrage im Grunde der Rechtfertigung. Ist es die &amp;lt;i&amp;gt;zugerechnete&amp;lt;/i&amp;gt; Gerechtigkeit Christi oder die &amp;lt;i&amp;gt;eingeflößte&amp;lt;/i&amp;gt; Gerechtigkeit Christi? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren Tagen zucken viele, die mit diesem jahrhundertalten Konflikt konfrontiert werden, lediglich ihre Schultern und sagen, „Na und?“ oder „Was ist Großes dabei?“ Da beide Seiten die Gerechtigkeit Christi als Notwendigkeit für unsere Rechtfertigung bestätigen und gleichermaßen die Gnade und der Glaube unumgänglich sind, scheint eine tiefere Untersuchung in fachliche Angelegenheiten eine Zeitverschwendung oder eine Übung in kleinlicher, theologischer Überheblichkeit zu sein. Der ganze Wortstreit scheint auf immer mehr Leute, wie ein Sturm im Wasserglas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Perspektiven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, &amp;lt;i&amp;gt;was ist da Großes dabei?&amp;lt;/i&amp;gt; Ich möchte versuchen, dies aus zwei Perspektiven zu beantworten, die erste theologisch und weiterhin die persönliche und existenzielle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Sache, theologisch gesehen, ist die Essenz des Evangeliums. Die Sache wird nicht viel größer als diese werden. Die Freudenbotschaft ist, dass die Gerechtigkeit, die Gott von seinen Geschöpfen fordert, von Christus &amp;lt;i&amp;gt;für&amp;lt;/i&amp;gt; sie erfüllt wurde. Das Werk Christi wird dem Gläubigen &amp;lt;i&amp;gt;zugerechnet&amp;lt;/i&amp;gt;. Der Gläubige ist auf der Grundlage gerechtfertigt, was Christus für ihn getan hat, außerhalb und abgesehen von ihm, nicht dadurch, was er in ihm tut. Für Rom ist eine Person nicht gerechtfertigt bis oder sofern nicht die Gerechtigkeit in ihm innewohnt. Er bekommt Hilfe von Christus, aber Gott berechnet, überweist oder überschreibt die Gerechtigkeit Christi nicht seinem Konto. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Was bedeutet das persönlich und existenziell? Rom Sichtweise entzündet Zweifel in meiner Seele. Wenn ich warten muss, bis ich von Natur aus gerecht bin, bevor Gott mich für gerecht erklärt, steht mir eine lange Wartezeit bevor. Wenn ich aus Roms Sicht eine Todessünde begehe, verliere ich die ganze rechtfertigende Gnade, die ich derzeit besitze. Selbst wenn ich es über das Sakrament der Buße wieder erlange, muss ich mit dem Fegefeuer rechnen. Wenn ich mit irgendeiner Verunreinigung sterbe, muss ich in das Fegefeuer, um jede Unreinheit zu „bereinigen“. Das kann mehrere tausend Jahre bis zur Vollendung erfordern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Was für ein fundamentaler Unterschied zum biblischen Evangelium, welches mir dir Rechtfertigung aus der Sicht Gottes in dem Augenblick versichert, in dem ich mein Vertrauen in Jesus setze. Weil seine Gerechtigkeit vollkommen ist, kann sie weder zunehmen noch verringert werden. Und wenn Seine Gerechtigkeit mir zugerechnet ist, besitze ich jetzt den vollen und ganzen &amp;lt;i&amp;gt;Grund&amp;lt;/i&amp;gt; der Rechtfertigung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Die Angelegenheit von zurechnender vs. einflößender Gerechtigkeit kann niemals gelöst werden, ohne das eine oder das andere zu verwerfen. Es sind sich gegenseitig ausschließende Ansichten von der Rechtfertigung. Wenn eines wahr ist, muss das andere falsch sein. Eine dieser Ansichten erklärt das wahre biblische Evangelium; die andere ist ein falsches Evangelium. Sie beide können einfach nicht wahr sein. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Noch einmal, dieses Problem kann nicht durch einen Kompromiss gelöst werden. Die zwei unvereinbaren Ansichten können ignoriert oder minimiert werden (wie die modernen Gespräche es durch historische Revisionen tun), aber sie können nicht in Einklang gebracht werden. Noch können sie auf ein bloßes Missverständnis reduziert werden – beide Seiten sind zu intelligent, da es sich seit den letzten 400 Jahren abspielt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Die Streitfrage von Verdiensten und Gnade in der Rechtfertigung ist von Verwirrung getrübt. Rom spricht von Gläubigen, die zwei Arten von Verdiensten haben: entsprechende und würdige Verdienste. Entsprechender Verdienst wird durch das Tun von Werken der Genugtuung in Verbindung mit dem Sakrament der Buße erlangt. Diese Werke verdienen nicht so viel Anerkennung, dass sie einem gerechten Richter eine Verpflichtung zur Belohnung dergleichen auferlegt, aber sie sind für Gott gut genug, um sie „passend“ oder „entsprechend“ zu belohnen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Würdiger Verdienst ist ein höherer Grad der Werke, welcher von Heiligen erreicht wird. Aber selbst dieser Verdienst wird von Rom als verwurzelt und gegründet in der Gnade erklärt. Es ist Verdienst, der ohne die Beihilfe der Gnade nicht erlangt werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Die Reformatoren verwarfen beides, entsprechende und würdige Verdienste, mit der Begründung, dass unsere Situation nicht nur in Gnade &amp;lt;i&amp;gt;verwurzelt&amp;lt;/i&amp;gt; ist, sondern in jedem Punkt Gnade ist. Der einzige Verdienst, der für unsere Rechtfertigung zählt, ist der Verdienst Christi. In der Tat sind wir durch ein lobenswertes Werk gerettet – des Christus. Dass wir durch den Verdienst eines anderen gerettet sind, welches uns zugerechnet ist, ist die wirkliche Essenz der Errettung aus Gnaden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Es ist diese Gnade die nie von der Kirche kompromittiert oder verhandelt werden darf. Ohne sie sind wir wahrlich hoffnungs- und hilflos, rechtschaffen vor einem heiligen Gott zu stehen.&lt;br /&gt;
[[Category:Under review]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Die_Herrlichkeit_Gottes_und_tiefste_Freude_des_Menschen_geh%C3%B6ren_zusammen</id>
		<title>Die Herrlichkeit Gottes und tiefste Freude des Menschen gehören zusammen</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | God's Glory and the Deepest Joy of Human Souls Are One Thing}}''Fünfzehn Folgerungen'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jonathan Edwards schreibt: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Wenn Gott seine Herrlichkeit sucht, schaut er auf das Wohl seines Geschöpfes, da die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit dessen Glück zur Folge hat. Da Er des Menschen Gut sucht, ist Gott durch die Vermittlung seiner Fülle mit sich selbst in Harmonie und Gemeinschaft. Gott ist ihr Gut. Ihre Exzellenz und ihr Glück ist nichts als die Ausstrahlung und der Ausdruck Gottes Herrlichkeit. Indem Gott ihre Herrlichkeit und ihr Glück erfüllt, sucht und verbreitet er sich selbst. Somit ist es leicht vorstellbar, daß Gott das Glück seines Geschöpfes sucht, da sein Glück hervorgeht wenn sein Geschöpf Ihm Achtung zeigt, seine Herrlichkeit erblickt, Ihn schätzt und liebt, und sich in Ihm freut. Gottes Achtung zum Geschöpf ist gut. Die Achtung zu sich selbst ist nicht getrennt, sondern beide sind eins, da das Glück des Geschöpfs mit dem Glück Gottes im Verein ist. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Buch, ''God's Passion for His Glory: Living the Vision of Jonathan Edwards'' (Gottes Leidenschaft für Seine Herrlichkeit: Leben mit dem Verständnis Jonathan Edwards), (mit dem vollständigen Text: Das Ende, wofür Gott die Welt schuf (Wheaton, Ill.: Crossway Books, 1998), bietet John Piper fünfzehn Folgerungen für die oben zitierten Wahrheiten an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gottes Leidenschaft gegenüber seiner Herrlichkeit und meiner Freude in Ihm stehen sich nicht im Widerspruch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Deshalb ist Gott zu meiner ewigen und ständig wachsenden Freude genauso übergeben, wie zur eigenen Herrlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Gottes Liebe zum Sünder befähig ihn nicht, viel von sich zu halten, sondern ihn aus Gnaden zu befreien und zu bevollmächtigen, um gerne mehr von Ihm zu halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Alle echte Tugend unter Menschen muß darauf gezielt werden, Leuten dahin zu leiten, sich an der Herrlichkeit Gottes zu erfreuen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Es folgt, daß Sünde ein selbstmörderischer Austausch der Herrlichkeit Gottes gegen die kaputten Zisternen der geschaffenen Dinge bedeutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Der Himmel wird eine niemals endende, ständig-zunehmende Entdeckung der zunehmenden Herrlichkeit Gottes mit größerer und ständig wachsender Freude in Ihm sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Die Hölle ist unbeschreiblich real, bewußt, schrecklich und ewig - die Erfahrung, durch die Gott den Wert seiner Herrlichkeit in heiligem Zorn auf jene bestätigt, die sich nicht am grenzenlos Herrlichen erfreuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Evangelisieren bedeutet Christi Pracht und Errettungswerk mit Herzensdringlichkeit in Liebe darzustellen, um Leuten zu helfen, in Ihm ihre Zufriedenheit zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Ähnlicherweise ist das christliche Predigen, als Teil der gemeinsamen Anbetung der Gemeinde Christi, ein expositioneller Jubel über die Herrlichkeiten Gottes in seinem Wort und dafür bestimmt, Gottes Volk von flüchtigen Vergnügungen der Sünde in den Opferweg der gehorsamen Zufriedenheit hineinzulocken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Der Kern echter, gemeinsamer Anbetung ist die kollektive Erfahrung herzlicher Zufriedenheit in der Herrlichkeit Gott, oder einem Zittern, daß wir es nicht haben und ein großes Sehnen danach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Weltmission ist eine Erklärung der Herrlichkeit Gott unter allen Unerreichten, mit der Sicht die Anbeter zu versammeln, die Gott durch die Freude des radikal gehorsamen Lebens erheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 . Gebet ruft bei Gott um Hilfe; somit ist es klar gestellt , daß Er großartig schätzenreich ist und wir in Hinsicht auf den Gnadebedarf bescheiden und glücklich sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Die Aufgabe christlichen Stipendiums ist die Realiät als eine Offenbarung der Herrlichkeit Gottes zu studieren, darüber mit Genauigkeit zu reden, und darin die Pracht Gottes zu schmecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Um Gott im Tod zu erhöhen müssen wir den Tod als einen Gewinn ansehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. „Wie sie wissen ist es für jeden eine christliche Pflicht so glücklich zu sein, wie man kann.“ (C. S Lewis)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Vier_wesentliche_Dinge_zur_erfolgreichen_Beendung_des_Laufes</id>
		<title>Vier wesentliche Dinge zur erfolgreichen Beendung des Laufes</title>
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				<updated>2009-08-24T16:22:35Z</updated>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Four Essentials to Finishing Well}}''Nationalkonferenz 2007'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die folgenden Notizen wurden während der Predigt aufgeschrieben.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vier wesentliche Dinge zur erfolgreichen Beendung des Laufes''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus beharrte bis ans Ende, doch Demas beharrte, so weit uns bekannt ist, nicht (2. Timotheus 4, 7+10), obwohl er auch einmal ein Mitarbeiter war (Philemon 1, 24). Dies ist ein aufnüchternder Gedanke, da viele von uns noch sehr jung sind. Den Lauf erfolgreich zu beenden ist keinem von uns garantiert, es sei denn durch Gottes Gnade. Wie können wir, so wie Paulus, durch Gottes Gnade standhalten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1) Tägliche Zeit für eine konzentrierte, persönliche Gemeinschaft mit Gott.''' Es muß täglich sein, sonst werden wir bald in die falsche Richtung getrieben. Demas war mit der derzeitigen Welt verliebt. Unsere Zeit mit Gott sollte in uns zu Gott neigen, um die Versuchung diese Welt zu lieben, zu trumpfen. Es ist hilfreich einen Plan zu haben, aber der Plan sollte uns zu Gott selbst wenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2) Tägliche Bereitstellung des Evangeliums.''' Das Evangelium ist für die Sünder. Bevor wir Zeit in Gemeinschaft mit Gott verbringen, müßen wir mit der Einstellung des Zöllners vor Ihn treten, der betete: „Erbarme dich meiner, denn ich bin ein Sünder“ und auf Gott allein vertrauen, uns gerecht zu sprechen. Dieses allein wird uns Vertrauen verleihen, Gott zu begegnen und mit Ihm Gemeinschaft zu haben. Wenn wir das Evangelium nicht täglich bewilligen, werden wir anfangen unsere Geistlichkeit auf unsere Leistung zu basieren, was uns schließlich entweder zu Stolz oder Verzweiflung bringen wird. Wenn wir uns aber täglich daran erinnern, daß wir Sünder waren und durch Gottes Gnade mit der Gerechtigkeit Christi gekleidet wurden, werden wir mit wahrer und reiner Motivation ausgerüstet, weiterhin Jesus nachzufolgen und auf die Begierde zur Weltliebe verzichten. Wir sollten hart arbeiten, nicht um Gottes Anerkennung zu verdienen, sondern weil wir sie schon erlangt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3) Vertrauen Sie sich Gott täglich als ein lebendiges Opfer an.''' Römer 12, 1. Paulus spielt das durch die Priester verrichtete, alttestamentliche Opfer an. Er überträgt die gleiche Bedeutung auf neutestamentliche Heilige. Unser Körper ist von Gott geliehen und wir müßen uns täglich Ihm erneut weihen. Gerade wie Paulus sich an Philemon wendete (Philemon 1, 8-10), obwohl er das Recht hatte ihn zu befehlen, so ruft er uns zur Hingabe an Gott auf. Das bloße Wunder der Barmherzigkeit Gottes sollte uns zur Hingabe verursachen, und dieses werden wir vollbringen, wenn wir uns täglich in seiner Liebe sonnnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4) Ein fester Glaube an die Souveränität und Liebe Gottes.''' Klagelieder 3, 37-38. Das Leben ist voller Schmerzen, bedingt durch natürliche Umstände und den kranken Willen anderer. Doch Gott ist souverän und steht über all diese Übel, und durch Glauben können wir Ihn dafür danken. Gott gebraucht diese Dinge, um uns in das Ebenbild Christi zu gestalten und wird uns nie verlassen noch aufgeben. Das Evangelium und die Verheißungen Gottes werden nie versagen noch wird er sie von uns nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/F%C3%BCnf_leichte_Schritte</id>
		<title>Fünf leichte Schritte</title>
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				<updated>2009-08-24T16:22:30Z</updated>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Five Easy Steps}}&amp;amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der Woche sprach ich mit einem engen Freund, der vor kurzem eine Zeit durchmachen musste, die von persönlichen Enttäuschungen, Entmutigung, ungerechter Behandlung, ja sogar unwahren Gerüchten über seinen Charakter und seinen christlichen Dienst gekennzeichnet war. Ich war bewegt und beeindruckt von seiner Reaktion. „Mein großer Trost ist einfach dies“, sagte er, „ ‚Die Gottseligkeit mit Genügsamkeit aber ist ein großer Gewinn' (1 Tim 6,6).“&amp;lt;br&amp;gt;Eine solche Reaktion auf Unbill (die den Kontext darstellt, in dem christliche Genügsamkeit sowohl geprüft als auch offenbart wird) ist nie das Ergebnis der momentanen Entscheidung des Willens und wird auch nicht allein dadurch hervorgerufen, dass jemand einen wohlgeordneten und durchdachten Zeit- und Lebensmanagementplan hat, der so angelegt ist, dass er uns gegen die überraschenden Wendungen der göttlichen Vorsehung schützt. Sie ist daher eine Frage dessen, was wir sind, unseres Seins; sie kann nicht allein durch mehr Tun erreicht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tun und Sein'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Genügsamkeit ist eine unterschätzte Gnade. Wie im siebzehnten Jahrhundert, als Jeremiah Burroughs sein großes Werk zu diesem Thema schrieb, ist sie auch heute noch „Das seltene Juwel“. Könnte man sie durch programmierte Mittel erzeugen („Mit fünf Schritten in einem Monat zur Genügsamkeit gelangen“), wäre sie Allgemeingut. Stattdessen müssen Christen Genügsamkeit auf althergebrachte Weise entdecken: Wir müssen sie erlernen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir können Genügsamkeit daher nicht „tun“. Sie wird von Gott gelehrt; wir werden darin geschult. Sie ist ein Teil des Prozesses der Verwandlung durch die Erneuerung unseres Sinnes (Röm 12,1–2). Sie wird befohlen, doch ist sie paradoxerweise etwas, das mit uns getan wird, nicht durch uns. Sie ist kein Produkt einer Reihe von Handlungen, sondern eines erneuerten und verwandelten Charakters. Nur gute Bäume bringen gute Frucht hervor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kaum ein Prinzip scheint für Christen unserer Zeit schwieriger zu erfassen zu sein. Klare Anweisungen für ein christliches Leben sind für uns grundlegend wichtig. Doch leider wird meist bei den sehr programmatischen Lehren, die derzeit in der Evangeliumsgläubigkeit vorherrschen, äußeres Tun sehr stark betont, und das Erreichen dieser charakterlichen Entwicklung wird vernachlässigt. Besonders Christen in den USA müssen erkennen, dass sie in der pragmatischsten Gesellschaft der Welt leben (wenn irgendjemand „etwas tun“ kann, dann können wir es). Es kränkt den Stolz zu erkennen, dass das christliche Leben nicht in dem wurzelt, was wir tun können, sondern in dem, was an uns getan werden muss.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren hatte ich eine recht unangenehme Begegnung mit einer Mentalität nach dem Motto: „Sag uns, was wir tun sollen, und wir tun es“. Bei einer christlichen Studentenkonferenz wurde ich nach der Hälfte der Zeit zu einem Gespräch mit einer Abordnung von Mitarbeitern gerufen, die es als ihre Pflicht ansahen, mich mit den Unzulänglichkeiten meiner beiden Auslegungen der Schrift zu konfrontieren. Das vorgegebene Thema lautete: Christus erkennen. „Sie haben jetzt zwei Stunden lang zu uns gesprochen“, beschwerten sie sich, „und trotzdem haben Sie noch nicht eine einzige Sache erwähnt, die wir tun können.“ Die Ungeduld, etwas zu tun, verbarg die Ungeduld mit dem apostolischen Prinzip, dass wir nur dann alles zu tun vermögen, wenn wir Christus erkennen (s. Phil 3,10; 4,13).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie ist dies nun anzuwenden auf die Genügsamkeit, das Hauptthema im &amp;quot;Tischgespräch&amp;quot; für diesen Monat?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Christliche Genügsamkeit bedeutet, dass meine Befriedigung von meinen Umständen unabhängig ist. Wenn Paulus in Philipper 4,11 über seine eigene Genügsamkeit spricht, verwendet er ein Wort, das in den philosophischen Schulen der Stoiker und Zyniker im antiken Griechenland häufig vorkam. In ihrem Wortschatz bedeutet Genügsamkeit Unabhängigkeit der eigenen Person, im Sinne einer Unabhängigkeit von wechselnden äußeren Umständen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch für Paulus wurzelt Genügsamkeit nicht in Unabhängigkeit, sondern in der Hinlänglichkeit Christi (Phil 4,13). Paulus sagte, er vermöge alles – erniedrigt zu werden wie Überfluss zu haben – in Christus. Überlesen Sie dieses Letztere nicht. Es ist genau diese Einheit mit Christus und das Erkennen Seiner Angemessenheit, die wir nicht durch die Entscheidung eines Augenblicks einschalten können. Sie ist die Frucht einer andauernden, engen, stark entwickelten Beziehung zu Ihm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um mit Paulus’ Worten zu sprechen ist Genügsamkeit etwas, das wir lernen müssen. Und hier liegt die Crux der Sache: Wie lernen wir, genügsam zu sein? Wir müssen uns in der göttlichen Schule anmelden, in der wir durch biblische Lehre und Erfahrung göttlicher Vorsehung unterrichtet werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein gutes Beispiel der Lektionen in dieser Schule findet sich in Psalm 131. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ein biblisches Beispiel'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Psalm 131 liefert König David uns eine lebendige Beschreibung dessen, was es für ihn bedeutet, Genügsamkeit zu lernen. Er beschreibt seine Erfahrung mit dem Bild eines Kindes, das von der Milch entwöhnt und an feste Nahrung gewöhnt wird: „Habe ich meine Seele nicht beschwichtigt und beruhigt? Wie ein entwöhntes Kind bei seiner Mutter, wie ein entwöhntes Kind ist meine Seele in mir.“ (Ps 131,2)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stellen Sie sich die Szene bildlich vor und lauschen Sie auf die Geräusche. Noch lebendiger wird es, wenn Sie daran denken, dass in alttestamentarischer Zeit die Entwöhnung manchmal erst stattfand, wenn ein Kind drei oder gar vier Jahre alt war! Es ist schwer genug für eine Mutter, das unzufriedene Schreien eines Kleinkindes, die Verweigerung fester Nahrung und den Willensstreit während des Prozesses der Entwöhnung auszuhalten. Stellen Sie sich diesen Kampf nun mit einem Vierjährigen vor! So lässt sich das Ringen bemessen, das David durchmachte, bevor er Genügsamkeit lernte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zwei große Probleme'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch worum ging es in dem Kampf? Wiederum hilft uns David, indem er zwei große Probleme nennt, die in seinem Leben gelöst werden mussten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„HERR! Mein Herz will nicht hoch hinaus, meine Augen sind nicht hochfahrend.“ (Ps 131,1). Er meint damit nicht, dass Ehrgeiz an und für sich schlecht sei. Er selbst war ja schließlich für den Thron ausgesondert worden (1 Sam 16,12-13). Doch er hatte ein höheres Ziel: Gottes weiser Vorsehung, seinen Plänen in Ort und Zeit zu vertrauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erinnern Sie sich an die Gelegenheiten, zu denen er Position und Macht mit Mitteln hätte an sich reißen können, die seine Hingabe an den Herrn aufs Spiel gesetzt hätten? Zuerst kam Saul genau in die Höhle, in der sich David und seine Männer sich versteckt hatten (1 Sam. 24,6). Später schlichen sich David und Abischai in das Zelt des Saul und fanden ihn schlafend (1 Sam. 26,9-11). Doch inzwischen genügte es ihm, nach den Weisungen des Wortes Gottes zu leben und geduldig auf Gottes Zeit zu warten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Christliche Genügsamkeit erwächst deshalb direkt daraus, keine größeren Bestrebungen zu haben als dem Herrn zu gehören und Ihm voll und ganz zur Verfügung zu stehen, an dem Ort, den Er weist, zu der Zeit, die Er wählt, mit den Vorkehrungen, die Ihm zu treffen gefallen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge Robert Murray M’Cheyne schrieb daher mit reifer Weisheit: „Es war stets mein Bestreben, in Bezug auf mich selbst keine Pläne zu haben.“ „Wie ungewöhnlich!“, sagen wir. Ja, doch ungewöhnlich fanden die Menschen an M’Cheyne nicht so sehr das, was er tat oder sagte – es war das, was er war und die Art und Weise seines Seins. Das wiederum ist das Ergebnis, wenn sich jemand mit einer ihn antreibenden Bestrebung begnügt: „ Ich möchte Christus erkennen“ (Phil 3,10). Nicht zufällig entdecken wir, wenn wir Christus zu unserer Bestrebung machen, dass Er zu unserer Hinlänglichkeit wird und wir Genügsamkeit unter jedweden Umständen lernen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Ich gehe nicht mit Dingen um, die … zu wunderbar für mich sind“ (Ps 131,1). Genügsamkeit ist die Frucht einer Geisteshaltung, die um ihre Grenzen weiß.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
David gestatte es sich nicht, sich mit etwas zu beschäftigen, das ihm zu geben Gott nicht gefiel, und er gestattete es seinem Geist auch nicht, sich auf Dinge zu fixieren, die ihm zu erklären Gott nicht gefallen hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derartiges Beschäftigtsein erstickt die Genügsamkeit. Wenn ich darauf bestehe, genau wissen zu wollen, was Gott in meinen derzeitigen Umständen tut und was er mit meiner Zukunft zu tun plant, wenn ich Seine Wege mit mir in der Vergangenheit zu verstehen verlange, kann ich niemals endgültig zufrieden sein, bis ich selbst mit Gott gleich geworden bin. Wie schwer von Begriff wir doch sind, in diesen subtilen geistigen Versuchungen den Widerhall der Schlange aus dem Paradies zu erkennen, die zischt: „Äußere deine Unzufriedenheit mit den Wegen Gottes, dem Wort Gottes, der Bestimmung Gottes!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In unserer augustinischen Tradition ist oft gesagt worden, die erste Sünde sei superbia, Stolz. Doch dies war komplexer, denn darin war Unzufriedenheit einbegriffen. Wenn wir die Dinge in diesem Licht betrachten, erkennen wir, was für eine gottlos schreckliche Sache ein unzufriedener Geist ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Behalten Sie diese zwei Prinzipien im Auge, dann geraten Sie nicht so leicht in einen Strudel der Unzufriedenheit der diesseitigen Welt. Gehen Sie wieder in die Schule, in der Sie Fortschritte im Christsein machen. Lernen Sie Ihre Lektionen, lösen Sie das Problem des Ehrgeizes, dann werden Sie lernen, die Privilegien einer echten Genügsamkeit zu genießen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Gesehene_und_Ungesehene_Fakten</id>
		<title>Gesehene und Ungesehene Fakten</title>
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				<updated>2009-08-24T16:22:26Z</updated>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Facts: Seen and Unseen}}Jesus Christus starb. Er wurde begraben. Er erstand am dritten Tage. Er wurde von vielen und verschiedenen Zeugen gesehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Denn ich habe euch vor allem überliefert, was ich auch empfangen habe: daß Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften; und daß er begraben wurde und daß er auferweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften; und das er Kepfas erschienen ist, dann den Zwölfen. Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt übriggeblieben sind (1. Korinther 15, 3-7). &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
When es in der Bibel heißt: „Wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen“ (2. Korinther 5,7), bedeutet es nicht, daß es niemals irgendwelche sichtbaren Beweise gab. Noch bedeutet es, daß es heutzutage keine sichtbaren Beweise gibt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes [heute!], und das Himmelsgewölbe verkündet seiner Hände Werk (Psalm 19,1).&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Denn sein unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut [sogar bis zu diesem Tage!].(Römer 1:20)&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
In der ersten Generation der Gläubigen dachte Gott nicht, den Glaubengrundlagen zu widersprechen, indem er sichbare Erscheinungen des auferstandenen Christus gab und später die Bestätigungen des Glaubenswortes in Zeichen und Wundern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Diesen [den Aposteln] hat er sich auch nach seinem Leiden in vielen sicheren Kennzeichen lebendig dargestellt, indem er sich vierzig Tage hindurch von ihnen sehen ließ und über die Dinge redete, die das Reich Gottes betreffen (Apostelgeschichte 1,3).&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Sie ist ja, nachdem sie ihren Anfang damit genommen hatte, daß sie durch den Herrn verkündet wurde, uns gegenüber von denen bestätigt worden, die es gehört haben, wobei Gott zugleich Zeugnis gab durch Zeichen und Wunder (Hebräer 2,3-4). &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Was meint Paulus denn, wenn er sagt „Wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen“&amp;amp;nbsp;? Wie gewöhnlich ist der Zusammenhang der Schlüssel. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Denn wir freilich, die in dem Zelt sind [gemeint: der Körper], seufzen beschwert, weil wir nicht entkleidet, sonder übergekleidet werden möchten, damit das Sterblich verschlugen werde vom Leben. Der uns aber eben hierzu bereitet hat, ist Gott, der uns das Unterpfand des Geistes gegeben hat. So sind wir nun allezeit guten Mutes und wissen, daß wir, während einheimisch im Leib, wir vom Herrn ausheimisch sind – denn wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen (2. Korinther 5, 4-7). &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ja, Christus wurde einmal gesehen, mit leiblichen Augen. Ja, er tat unfehlbare Zeichen und Wunder mit einem einzigen Wort oder einer einzigen Berührung. Ja, er starb, erstand, und erschien vielen. Doch JETZT ist er außer Sicht. Wir sehen ihn jetzt nicht auf diese Weise. Wie Paulus sagt: „ während [wir] einheimisch im Leib, [sind] wir vom Herrn ausheimisch!“ Das heißt, wir sehen ihn jetzt nicht. Nicht nur das, sondern wir seufzen in unserem Leibe. Das heißt, wir sehen zur Zeit noch nicht einmal die volle Wirkung seiner Kraft in unserem Leben. Paulus spricht über seinen Geist vielmehr als ein Unterpfand. Der Geist – erfahrbar, ist jedoch eine unsichtbare Anzahlung auf die Ankunft Christi in Herrlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, in welchen Sinne wandeln wir denn durch Glauben und nicht durch Schauen? Wir wandeln durch Glauben und nicht durch Schauen in Anlehnung der in der Vergangenheit geschehenen, sichtbaren Handlungen Gottes in Christus und den zwingenden Zeugnissen über diese Handlungen in den Aposteln. Wir vertrauen jetzt auf den lebendigen Christus und auf daß, was er für uns verheißt, obwohl wir ihn jetzt nicht sehen. Paulus beschreibt dieses in Römer 8,24-25: „Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung. Denn wer hofft, was er sieht? Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petrus drückt sich so aus: ''„Den ihr liebt, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt; an den ihr glaubt, obwohl ihr ihn jetzt nicht seht, über den ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude jubelt'' (1 Petrus 1,8)” Ich habe den auferstandenen Christus niemals im Fleisch gesehen. Sein Geist aber hat mich befähigt, seine selbstauthentische Herrlichkeit in den biblischen Zeugen zu sehen. Christus, den ich dort sehe, hat über meinen Verstand und über mein Herz gesiegt. Deshalb stimme ich mit Paulus in Galater 2,20 ein: „Und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, und zwar im Glauben [nicht Schauen] and den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ihnen im Glauben wandelnd (zur Zeit) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastor John&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

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		<title>Den Krebs nicht vergeuden</title>
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				<updated>2009-08-24T16:22:20Z</updated>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Don't Waste Your Cancer}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung des Herausgebers: Unser Freund David Powlison von der Christian Counseling and Education Foundation (Christliche Stiftung für Beratung und Bildung), bei dem ebenfalls vor kurzem Prostatakrebs diagnostiziert wurde, hat John Pipers zehn Punkten einige hilfreiche Erweiterungen hinzugefügt. Eingerückte Absätze, vor denen „DP:“ steht, stammen von David Powlison.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schreibe diesen Text am Vorabend einer Prostata-Operation. Ich glaube an Gottes Heilkraft – durch Wunder wie durch die Medizin. Ich glaube, dass es gut und richtig ist, um beide Arten der Heilung zu beten. Der Krebs ist nicht sinnlos, wenn er von Gott geheilt wird. Ihm gebührt die Ehre, und genau deshalb gibt es den Krebs. Wenn man also nicht um Heilung betet, kann es sein, dass der Krebs vergeudet wird. Doch Heilung ist nicht Gottes Plan für jeden. Und es gibt viele andere Möglichkeiten, den Krebs zu vergeuden. Ich bete für mich selbst und für Sie, damit wir diesen Schmerz nicht vergeuden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''DP''': Ich (David Powlison) füge John Pipers Worten diese Gedanken hinzu, und zwar an dem Morgen, nachdem bei mir Prostatakrebs diagnostiziert wurde (3. März 2006). Die zehn Hauptpunkte und der jeweils erste Absatz sind von ihm; der jeweils zweite Absatz ist von mir.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''1. Sie vergeuden Ihren Krebs, wenn Sie nicht daran glauben, dass er von Gott für Sie vorgesehen ist.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es genügt nicht, zu sagen, dass Gott unseren Krebs nur benutzt, ihn jedoch nicht vorsieht. Was Gott zulässt, lässt er aus einem bestimmten Grund zu. Und dieser Grund ist sein Plan. Wenn Gott vorhersieht, dass aus molekularen Veränderungen Krebs wird, kann er diesen aufhalten oder auch nicht. Tut er es nicht, verfolgt er eine Absicht. Da er unendlich weise ist, kann man diese Absicht einen Plan nennen. Satan ist real und verursacht viele Freuden und Schmerzen. Doch er ist nicht endgültig. Wenn er also Hiob mit bösen Geschwüren schlägt (Hiob 2,7), führt Hiob dies letzten Endes auf Gott zurück (Hiob 2,10) und der erleuchtete Schreiber stimmt dem zu: „Sie … trösteten ihn wegen all des Unglücks, das der HERR über ihn gebracht hatte.“ (Hiob 42,11). Wenn Sie nicht glauben, dass Ihr Krebs von Gott für Sie geplant ist, vergeuden Sie ihn. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''DP:''' Seine planende Hand zu erkennen macht Sie nicht stoisch oder unehrlich oder gekünstelt lebhaft. Stattdessen entlockt und lenkt die Wirklichkeit von Gottes Plan Ihr ehrliches Aufschreien zu Ihrem einzig wahren Retter. Gottes Plan lädt zur ehrlichen Rede ein, statt uns zum Schweigen und damit zur Resignation zu bringen. Denken Sie an die Ehrlichkeit der Psalmen, an König Hiskia (Jesaja 38), an Habakuk 3. Diese Menschen sind mit schonungsloser Offenheit und glaubhaft ehrlich, weil sie wissen, dass Gott Gott ist, und ihre Hoffnung in ihn setzen. Psalm 28 lehrt Sie das leidenschaftliche, direkte Gebet zu Gott. Er muss Sie hören. Er wird Sie hören. Er wird weiter in Ihnen und Ihrer Situation arbeiten. Dieser Aufschrei entstammt Ihrem Gefühl, dass Sie Hilfe brauchen (28,1-2). Nennen Sie dann Gott Ihre speziellen Sorgen (28,3-5). Es steht Ihnen frei, das Gebet mit Ihren eigenen Anliegen zu personalisieren. Oftmals ist es bei den „verschiedenen Versuchungen“ des Lebens (Jakobus 1,2) so, dass das, womit Sie konfrontiert sind, nicht in Einzelheiten dem entspricht, womit David oder Jesus konfrontiert waren – doch die Dynamik des Glaubens ist dieselbe. Haben Sie Ihre Sorgen auf ihn geworfen, der für Sie sorgt, dann verleihen Sie Ihrer Freude Ausdruck (28,6-7): der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft. Schließlich, da Glaube sich stets in Liebe verwandelt, werden Ihre persönliche Not und Freude sich erweitern zu liebevoller Sorge für andere (28,8-9). Krankheit kann Ihre Wahrnehmung dafür schärfen, wie gründlich Gott schon und immer schon in jedem Detail Ihres Lebens gearbeitet hat.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''2. Sie vergeuden Ihren Krebs, wenn Sie glauben, dass er ein Fluch und kein Geschenk ist.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Also [gibt es] jetzt keine Verdammnis für die, welche in Christus Jesus sind.“ (Römer 8,1). „Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist“ (Galater 3,13). „Denn es gibt keine Zauberei gegen Jakob und keine Wahrsagerei gegen Israel.” (4. Mose (Numeri) 23:23). „Denn Gott, der HERR, ist Sonne und Schild. Gnade und Herrlichkeit wird der HERR geben, kein Gutes vorenthalten denen, die in Lauterkeit wandeln.” (Psalm 84:12). &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''DP:''' Der Segen erscheint in dem, was Gott für uns, mit uns, durch uns tut. Er bringt seine großartige und gnadenvolle Versöhnung auf die Ebene des Fluchs. Ihr Krebs ist selbst einer jener 10.000 „Todesschatten“ (Psalm 23,4), die über jeden von uns kommen: all die Bedrohungen, Verluste, Schmerzen, Unvollständigkeit, Enttäuschung, Böses. Doch in seinen geliebten Kinder bewirkt unser Vater ein überaus freundliches Gutes durch unsere schmerzvollsten Verluste; manchmal, indem er heilt und den Körper wieder herstellt (vorübergehend, bis zur Auferstehung der Toten zum ewigen Leben), immer, indem er uns erhält und lehrt, auf dass wir ihn einfacher verstehen und lieben. Auf dem Prüfstand des Bösen wird Ihr Glaube tief und real und Ihre Liebe wird zielbewusst und weise: Jakobus 1,2-5; 1. Petrus 1,3-9; Römer 5,1-5; Römer 8,18-39.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''3. Sie vergeuden Ihren Krebs, wenn Sie Trost bei Ihren Chancen suchen statt bei Gott.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan Gottes bei Ihrem Krebs besteht nicht darin, Sie in der rationalistischen, menschlichen Berechnung der Chancen zu schulen. Die Welt erhält Trost aus ihren Chancen. Nicht so die Christen. Manche zählen ihre Wagen (Prozentsatz der Überlebenschancen) und manche zählen ihre Rosse (Nebenwirkungen der Behandlung), wir aber zählen auf den Namen des Herrn, unseres Gottes (Psalm 20,7). Gottes Plan wird deutlich in 2. Korinther 1,9: „Wir selbst aber hatten in uns selbst [schon] das Urteil des Todes erhalten, damit wir nicht auf uns selbst vertrauten, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt.“ Das Ziel Gottes bei unserem Krebs besteht (neben tausend anderen guten Dingen) darin, die Stützen props unter unseren Herzen wegzuschlagen, damit wir uns ganz auf ihn verlassen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''DP:''' Gott selbst ist Ihr Trost. Er gibt sich selbst hin. Der Choral „Stille, mein Wille“ (von Katharina von Schlegel) rechnet die Chancen richtig aus: Wir werden mit 100-prozentiger Sicherheit leiden und Christus wird uns mit 100-prozentiger Sicherheit begegnen, zu uns kommen, uns trösten und die reinsten Freuden der Liebe wieder einsetzen. Das geistliche Lied „How Firm a Foundation“ (etwa: „Welch fester Grund“) rechnet die Chancen auf die gleiche Weise aus: Sie werden mit 100-prozentiger Sicherheit „ernste Qualen durchleben“, und Ihr Retter wird mit 100-prozentiger Sicherheit „mit dir sein, um deine Sorgen zu segnen und deine tiefste Verzweiflung zu heiligen.“ Bei Gott spielen Sie nicht mit Prozentsätzen, sondern Sie leben mit Sicherheiten.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''4. Sie vergeuden Ihren Krebs, wenn Sie sich weigern, über den Tod nachzudenken.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden alle sterben, wenn Jesus seine Wiederkehr verschiebt. Nicht darüber nachzudenken, wie es sein wird, wenn man diese Welt verlässt und Gott begegnet, ist töricht. In Prediger 7,2 heißt es: „Besser, ins Haus der Trauer [zu einer Beerdigung] zu gehen, als ins Haus des Gastmahls zu gehen; denn jenes ist das Ende aller Menschen, und der Lebende nimmt es sich zu Herzen.“ Wie kann man es sich zu Herzen nehmen, wenn man nicht darüber nachdenkt? In Psalm 90,12 heißt es: „So lehre [uns] denn zählen unsere Tage, damit wir ein weises Herz erlangen!“ Die Tage zu zählen heißt, darüber nachzudenken, wie wenige es sind, und dass sie enden werden. Wie will man ein weises Herz erlangen, wenn man sich weigert, darüber nachzudenken? Wie sinnlos, wenn wir nicht über den Tod nachdenken. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''DP:''' Paulus beschreibt den Heiligen Geist als die unsichtbare innere „Anzahlung“ auf die Sicherheit des Lebens. Durch den Glauben gibt der Herr einen süßen Vorgeschmack auf die direkte Wirklichkeit des ewigen Lebens in Gegenwart unseres Gottes und Christi. Wir könnten auch sagen, der Krebs sei eine „Anzahlung“ auf den unvermeidlichen Tod, und gäbe einem einen bitteren Vorgeschmack auf die Realität unserer Sterblichkeit. Krebs ist ein Wegweiser, der auf etwas viel größeres verweist: den letzten Feind, dem Sie sich stellen müssen. Doch Christus hat diesen letzten Feind besiegt: 1. Korinther 15. Der Tod wird vom Sieg verschlungen. Der Krebs ist nur ein Kundschaftertrupp des Feindes auf Patrouille. Er hat keine endgültige Macht, wenn Sie ein Kind der Auferstehung sind, daher können Sie ihm ins Auge schauen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''5. Sie vergeuden Ihren Krebs, wenn Sie meinen, den Krebs zu „schlagen“ bedeute, am Leben zu bleiben und nicht, an Christus festzuhalten.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Satans und Gottes Pläne mit Ihrem Krebs sind nicht dieselben. Satan plant, Ihre Liebe für Christus zu zerstören. Gott plant, Ihre Liebe zu Christus zu vertiefen. Der Krebs gewinnt nicht, wenn Sie sterben. Er gewinnt, wenn Sie nicht an Christus festhalten. Gottes Plan ist es, Sie von der Brust der Welt zu entwöhnen und Sie mit der ausreichenden Fülle Christi zu nähren. Er soll Ihnen helfen, dies zu sagen und zu fühlen: „Ich achte auch alles für Verlust um der unübertrefflichen Größe der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, willen.“ Und deshalb zu wissen: „Denn das Leben ist für mich Christus und das Sterben Gewinn.“ (Philipper 3,8; 1,21). &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''DP:''' An Christus festzuhalten drückt die beiden Kernaktivitäten des Glaubens aus: dringende Bedürftigkeit und völlige Freude. Viele Psalmen sind ein Aufschrei in Moll; wir halten an unserem Retter fest, indem wir seiner bedürfen, um uns von realen Sorgen, realen Sünden, realen Leiden, realen Ängsten zu erretten. Viele Psalmen sind ein Gesang in Dur: Wir halten an unserem Retter fest, indem wir uns an ihm erfreuen, ihn lieben, ihm für alles danken, was er Gutes an uns getan hat, uns freuen, dass seine Rettung die schwerwiegendste Sache der Welt ist und er das letzte Wort hat. Und viele Psalmen beginnen in der einen Tonart und enden in der anderen. An Christus festzuhalten ist nicht eintönig; man durchlebt das gesamte Spektrum menschlicher Erfahrungen mit ihm. Den Krebs zu „schlagen“ bedeutet, in dem Wissen zu leben, dass Ihr Vater sich seines geliebten Kindes erbarmt, weil er Ihre Gestalt kennt und weiß, dass Sie nichts als Staub sind. Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Zu leben bedeutet, ihn zu kennen, den zu kennen zu lieben bedeutet.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''6. Sie vergeuden Ihren Krebs, wenn Sie zu viel Zeit darauf verwenden, über Krebs zu lesen, und nicht genug Zeit darauf, über Gott zu lesen.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht falsch, sich über Krebs zu informieren. Unwissenheit ist keine Tugend. Doch die Verlockung, immer mehr zu wissen und der fehlende Eifer, Gott immer mehr zu kennen, sind symptomatisch für den Unglauben. Der Krebs soll uns zur Wirklichkeit Gottes erwecken. Er soll dem Gebot in Hosea 6,3 Gefühl und Kraft verleihen: „So lasst uns [ihn] erkennen, [ja,] lasst uns nachjagen der Erkenntnis des HERRN!“ Er soll uns zur Wahrheit in Daniel 11,32 erwecken: „Das Volk, das seinen Gott kennt, wird sich stark erweisen und entsprechend handeln.“ Er soll aus uns unerschütterliche, unzerstörbare Eichenbäume machen: „Er hat seine Lust am Gesetz des HERRN und sinnt über sein Gesetz Tag und Nacht! Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Laub nicht verwelkt; alles was er tut, gelingt ihm.“ (Psalm 1,2-3). Wie sinnlos ist der Krebs, wenn wir Tag und Nacht über Krebs nachlesen und nicht über Gott. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''DP:''' Was für Ihr Leseverhalten gilt, hat auch für Ihre Gespräche mit Anderen Gültigkeit. Andere Menschen werden oft ihre Fürsorge und Besorgnis ausdrücken, indem sie sich nach Ihrer Gesundheit erkundigen. Das ist gut, doch bleibt das Gespräch leicht dort stecken. Erzählen Sie ihnen also offen von Ihrer Krankheit und ersuchen Sie sie um ihre Gebete und ihren Rat; geben Sie dann jedoch dem Gespräch eine andere Richtung, indem Sie Ihnen erzählen, was Ihr Gott tut, um Sie getreu mit 10.000 Gnaden zu erhalten. Robert Murray McCheyne sagte weise: „Werfen Sie für jeden einzelnen Blick auf Ihre Sünden zehn Blicke auf Christus.“ Er begegnete damit unserer Neigung, dieses 10:1-Verhältnis umzukehren, indem wir über unser Versagen brüteten und den Herrn der Gnade vergaßen. Was McCheyne über unsere Sünden sagt, können wir auch auf unser Leiden anwenden. Sagen Sie für jeden einzelnen Satz, den Sie zu anderen über Ihren Krebs sagen, zehn Sätze über Ihren Gott und Ihre Hoffnung und darüber, was er Sie lehrt, und über die kleinen Segnungen an jedem Tag. Verbringen Sie für jede Stunde, die Sie mit Nachforschungen oder Gesprächen über Ihren Krebs verbringen, 10 Stunden damit, über Ihren Herrn nachzuforschen, zu sprechen und ihm zu dienen. Beziehen Sie alles, was Sie über Ihren Krebs erfahren, zurück auf ihn und seine Absichten, dann werden Sie nicht davon besessen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''7. Sie vergeuden Ihren Krebs, wenn Sie sich von ihm in die Einsamkeit treiben lassen, statt Ihre Beziehungen mit offenkundiger Liebe zu vertiefen.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Epaphroditus Paulus die Geschenke überbrachte, die die Kirche der Philipper gesandt hatte, wurde er krank und starb beinahe. Paul sagt den Philippern: „Da er ja sehnlich nach euch allen verlangte und er sehr in Unruhe war, weil ihr gehört hattet, dass er krank war.“ (Philipper 2,26). Was für eine erstaunliche Antwort! Es heißt nicht, dass sie in Unruhe waren, weil er krank war, sondern dass er in Unruhe war, weil sie gehört hatten, dass er krank war. Ein solches Herz will Gott mit dem Krebs erschaffen: ein zutiefst liebendes, sorgendes Herz für die Menschen. Vergeuden Sie Ihren Krebs nicht, indem Sie sich in sich selbst zurückziehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''DP:''' Unsere Kultur hat schreckliche Angst davor, dem Tod zu begegnen. Sie ist von der Medizin besessen. Sie erhebt Jugend, Gesundheit und Energie zum Idol. Sie versucht, jegliche Anzeichen von Schwäche oder Unvollkommenheit zu verbergen. Sie werden anderen großen Segen bringen, wenn Sie in Ihren Schwächen offen, glaubend und liebend leben. Paradoxerweise stärkt es andere, wenn man sich mit Schmerzen und Schwäche nach außen in Beziehungen begibt. „Füreinander da sein“ ist eine in zwei Richtungen befahrbare Straße des großzügigen Gebens und dankbaren Empfangens. Ihre Bedürftigkeit gibt anderen eine Möglichkeit, zu lieben. Und da Liebe stets Gottes höchstes Ziel auch bei Ihnen ist, werden Sie seine schönste und freudenreichste Lektion lernen, indem Sie kleine Gelegenheiten finden, Sorge für andere auszudrücken, wenn Sie selbst am schwächsten sind. Eine große, lebensbedrohliche Schwäche kann sich als erstaunlich befreiend erweisen. Es bleibt Ihnen nichts zu tun, als von Gott und anderen Menschen geliebt zu werden, und Gott und andere Menschen zu lieben.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''8. Sie vergeuden Ihren Krebs, wenn Sie trauern wie jene, die keine Hoffnung haben.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus verwendete diese Worte in Bezug auf jene, denen geliebte Menschen gestorben waren: „Wir wollen euch aber, Brüder, nicht in Unkenntnis lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht betrübt seid wie die übrigen, die keine Hoffnung haben.“ (1. Thessalonicher 4,13). Es gibt Trauer beim Tod. Selbst für den Glaubenden, der stirbt, gibt es einen zeitweiligen Verlust - einen Verlust des Körpers, und einen Verlust der geliebten Menschen hier, und einen Verlust des geistlichen Dienstes auf Erden. Doch die Trauer ist anders – sie ist von Hoffnung durchdrungen. „Wir möchten lieber ausheimisch vom Leib und einheimisch beim Herrn sein.“ (2. Korinther 5,8). Vergeuden Sie Ihren Krebs nicht, indem Sie trauern wie jene, die keine Hoffnung haben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''DP:''' Zeigen Sie der Welt diese andere Art des Trauerns. Paulus sagte, er hätte „Traurigkeit über Traurigkeit&amp;quot; gehabt, wenn sein Freund Epaphroditus gestorben wäre. Er war traurig gewesen, als er die schmerzliche Last der Krankheit seines Freundes spürte. Er wäre doppelt traurig gewesen, wenn sein Freund gestorben wäre. Doch diese liebende, ehrliche, gottorientierte Traurigkeit existierte neben „freut euch jederzeit“ und „der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft“ und „echte Sorge für dein Wohlergehen zeigen“. Wie kann denn aber ein seelischer Schmerz neben Liebe, Freude, Frieden und einem unzerstörbaren Gefühl eines Sinns des Lebens existieren. In der inneren Logik des Glaubens ergibt das einen perfekten Sinn. Tatsächlich kann es sein, dass Sie, genau weil Sie Hoffnung haben, die Leiden dieses Lebens heftiger spüren: Traurigkeit über Traurigkeit. Im Gegensatz dazu wählt die Trauer, die keine Hoffnung hat, oft Verleugnung oder Flucht oder Geschäftigkeit, weil sie sich der Realität nicht stellen kann, ohne zu verzweifeln. Bei Christus wissen Sie, was auf dem Spiel steht, und daher spüren Sie heftig das Schlechte dieser gefallenen Welt. Sie nehmen Schmerz und Tod nicht als sicher an. Sie lieben, was gut ist, und hassen, was böse ist. Schließlich folgen Sie dem Bild „eines Menschen der Leiden, der mit der Trauer vertraut ist&amp;quot;. Doch dieser Jesus nahm sein Kreuz willentlich auf sich „für die Freude, die vor ihm lag“. Er lebte und starb in der Hoffnung, dass alles wahr würde. Sein Schmerz wurde nicht durch Verleugnung oder Medizin betäubt, und er war auch nicht gefärbt von Verzweiflung, Furcht oder Um-sich-Schlagen nach irgendeinem Strohhalm der Hoffnung, der seine Lage ändern könnte. Jesu letzte Versprechen sind voller Freude fester Hoffnung mitten im Leiden: „Meine Freude sei in euch und eure Freude werde völlig. Eure Traurigkeit wird zur Freude werden. Eure Freude nimmt niemand von euch. Bittet, und ihr werdet empfangen, damit eure Freude völlig sei. Dieses rede ich in der Welt, damit sie meine Freude völlig in sich haben.” (Auswahl aus Johannes 15-17).&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''9. Sie vergeuden Ihren Krebs, wenn Sie die Sünde so beiläufig wie bisher behandeln.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind Ihre eingefleischten Sünden so verlockend wie vor Ihrem Krebs? Wenn ja, verschwenden Sie Ihren Krebs. Der Krebs soll den Appetit auf Sünde zerstören. Stolz, Gier, Lüsternheit, Hass, Unversöhnlichkeit, Ungeduld, Faulheit, Verzögern – all diese sind die Gegner, die der Krebs angreifen soll. Denken Sie nicht nur daran, gegen den Krebs zu kämpfen. Denken Sie auch daran, mit dem Krebs zu kämpfen. All diese Dinge sind schlimmere Feinde als der Krebs. Verschwenden Sie nicht die Macht des Krebses, diese Feinde zu vernichten. Lassen Sie durch die Gegenwart der Ewigkeit die Sünden der Zeit so sinnlos aussehen, wie sie tatsächlich sind. „Denn was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewönne, sich selbst aber verlöre oder einbüßte?“ (Lukas 9,25). &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''DP:''' Das Leiden ist tatsächlich dazu da, Sie der Sünde zu entwöhnen und Ihren Glauben zu stärken. Wenn Sie Gott-los sind, dann vergrößert das Leiden die Sünde. Werden Sie in Ihrer Lebensführung bitterer werden, verzweifelter, süchtiger, ängstlicher, rasender, vermeidender, sentimentaler, gottloser? Werden Sie so tun, als sei alles wie immer? Werden Sie mit dem Tod einig werden, zu Ihren Bedingungen? Aber wenn Sie Gott gehören, wird das Leiden in den Händen Christi Sie verändern, immer langsam, manchmal schnell. Sie werden mit dem Leben und dem Tod zu seinen Bedingungen einig werden. Er wird Sie gütig machen, Sie reinigen, Sie von Eitelkeiten befreien. Er wird dafür sorgen, dass Sie ihn brauchen und ihn lieben. Er ordnet Ihre Prioritäten neu, damit die wichtigsten Dinge öfter am wichtigsten sind. Er wird mit Ihnen gehen. Natürlich werden Sie manchmal versagen, vielleicht von Reizbarkeit oder Grübelei, Wirklichkeitsflucht oder Ängsten gepackt werden. Doch er wird Sie immer aufheben, wenn Sie stolpern. Ihr innerer Feind – ein moralischer Krebs, der zehntausend Mal tödlicher ist als Ihr körperlicher Krebs – wird absterben, wenn Sie immer weiter Ihren Retter suchen und finden: „Um deines Namens willen, HERR, vergib mir meine Schuld, denn sie ist groß. Wer ist nun der Mann, der den HERRN fürchtet? Ihn wird er unterweisen in dem Weg, den er wählen soll.“ (Psalm 25).&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''10. Sie vergeuden Ihren Krebs, wenn Sie ihn nicht als ein Mittel nutzen, Wahrheit und Herrlichkeit Christi zu bezeugen.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christen sind niemals irgendwo durch göttlichen Zufall. Es gibt Gründe dafür, dass wir dort ankommen, wo wir sind. Bedenken Sie, was Jesus über schmerzhafte, ungeplante Umstände sagte: „Vor diesem allem aber werden sie ihre Hände an euch legen und euch verfolgen, indem sie euch an die Synagogen und Gefängnisse überliefern, um euch vor Könige und Statthalter zu führen um meines Namens willen. Es wird euch aber zu einem Zeugnis ausschlagen.” (Lukas 21,12 -13). Ebenso ist es mit dem Krebs. Er wird eine Möglichkeit sein, Zeugnis abzulegen. Christus ist unendlich wertvoll. Hier ist eine goldwerte Möglichkeit zu zeigen, dass er mehr wert ist als das Leben. Vergeuden Sie sie nicht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''DP:''' Jesus ist Ihr Leben. Er ist der Mensch, vor dem sich jedes Knie beugt. Er hat den Tod ein für allemal überwunden. Er wird zu Ende bringen, was er begonnen hat. Lassen Sie Ihr Licht leuchten, indem Sie in ihm, von ihm, durch ihn, für ihn leben. Ein altes geistliches Lied drückt es so aus:&amp;lt;br&amp;gt;Christus sei mit mir, &amp;lt;br&amp;gt;Christus in mir, &amp;lt;br&amp;gt;Christus hinter mir, &amp;lt;br&amp;gt;Christus vor mir, &amp;lt;br&amp;gt;Christus neben mir, &amp;lt;br&amp;gt;Christus, um mich zu gewinnen, &amp;lt;br&amp;gt;Christus, um mich zu trösten und wieder herzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;Christus unter mir, &amp;lt;br&amp;gt;Christus über mir, &amp;lt;br&amp;gt;Christus in Stille, &amp;lt;br&amp;gt;Christus in Gefahr, &amp;lt;br&amp;gt;Christus in den Herzen aller, die mich lieben, &amp;lt;br&amp;gt;Christus im Mund von Freund und Fremdem &amp;lt;br&amp;gt;(aus „I bind unto myself the name“ [etwa: „Ich binde an mich den Namen&amp;quot;])&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Ihrem Krebs bedürfen Sie Ihrer Brüder und Schwestern, um die Wahrheit und Herrlichkeit Christi zu bezeugen, mit Ihnen zu gehen, ihren Glauben an Ihrer Seite auszuleben, Sie zu lieben. Und Sie können mit Ihnen und mit allen anderen dasselbe tun und zu dem Herzen werden, das Freunde wie Fremde mit der Liebe Christi liebt, zum Mund, der mit Hoffnung für Freunde wie Fremde gefüllt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie daran, dass Sie nicht verlassen sind. Sie werden die Hilfe haben, die Sie brauchen. „Mein Gott aber wird alles, was ihr bedürft, erfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.” (Philipper 4,19) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastor John&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

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		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Macht_Leiden_immer_Sinn</id>
		<title>Macht Leiden immer Sinn</title>
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				<updated>2009-08-24T16:22:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Does suffering always make sense?}}''Der folgende Artikel ist eine bearbeitete Abschrift der Audio-Aufnahme.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Macht Leiden immer Sinn? ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz bestimmt macht es für uns keinen Sinn, nein. Aber es macht in Gottes Augen Sinn. Deshalb ist es nicht irrational oder letztendlich absurd. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Perspektive ist nicht die Perspektive Gottes. Wir haben nicht das Sehvermögen, daß er besitzt. Dazu gibt es zahlreiche Analogien. Das Beispiel, daß ich am besten mag, handelt sich um den Teppich. Es wurde meiner Meinung nach von ''Corrie ten Boom'' benutzt, die als Person vieles während des 2. Weltkrieges erlitt, als sie auf Grund der Hilfeleistungen den Juden gegenüber inhaftieren wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie teilte mit, daß die Leiden dieser Erde dem Blick auf die Rückseite des Wandteppichs entspricht. Gott webt von oben nach unten und sieht wie das Bild gestaltet wird. Wir blicken von unten nach oben und sehen die Fäden ganz durcheinander. Es sieht nach irgendwelchem Muster aus, obwohl es sich um den gleichen Wandteppich handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibel gibt uns genug Beweise der Weisheit Gottes als Wandteppichhersteller, genug flüchtige Blicke auf das Bild des großen Wandteppichs und genug Verheißungen, daß wir ihm vertrauen können da er alle Fäden unseres Leben schön gestaltet, auch wenn wir hin und wieder nur die Rückseite zu sehen bekommen. In Zeiten der Schwierigkeit tun wir genau das: vertrauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müßen unsere eigenen Leiden oder die Anderer nicht im Umfang der Gründe, der Stufen und Auswirkung verstehen. Wir können nicht alles sehen. Was wir sehen können, sind die Verheißungen: „Ich werde alle Dinge zu deinem Gut hinausführen“ und „Denn meine Gnade ist in den Schwachen mächtig.“ Gott hat uns genug in der Bibel gegeben, um zu wissen, daß es einen Wandteppich gibt, an dem ich teilhabe und das derselbe schön aussehen wird. Ich werde mich an ihn klammern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Würden Sie jetzt für die Person beten, die mit den Leiden ringt?''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amen. Laßt uns beten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater, ich bitte mit Apostel Pauls, daß du zu jeden meiner Zuhörer, Stärkung am inwendigen Mensch gewährst, nach dem Reichtum deiner Herrlichkeit durch deinen Geist. Ich bete, daß Christus in ihren Herzen durch Glauben wohnt, und daß sie gewurzelt und gegründet in der Liebe sind. Ich bitte, daß sie Kraft haben, geistliche Kraft, mit allen Heiligen zu verstehen was die Höhe, die Tiefe, die Länge und die Breite ist, und zu wissen, was die Liebe Christi ist, die alles Wissen inmitten von Leiden übersteigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bitte, daß Christus ein Schatz für sie wird, daß er ihre Hoffnung wird, ihre Stärke, und Freude. Herr, mache Jesus so real, so mächtig, so tief, so echt, so unverrückbar sicher, daß sie in ihren Unglauben beim Handeln mit Schmerzen in ihrem Leben nicht verzagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Herr, gib aufrechterhaltende Gnade. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Nicht Gnade, um zu verriegeln was nicht Seligkeit ist&amp;lt;br&amp;gt; Noch der Flug aus jeder Drangsal, außer diesem: Die Gnade,&amp;lt;br&amp;gt; Die unsere Mühe und unseren Schmerz schlichtet,&amp;lt;br&amp;gt; Und in Dunkelheit gegenwärtig ist, um uns zu halten. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Herr, erhalte jeden auf dich werfend durch deine Gnade. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Jesu Namen. Amen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Den_Unglauben_der_Angst_bek%C3%A4mpfen</id>
		<title>Den Unglauben der Angst bekämpfen</title>
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				<updated>2009-08-24T16:22:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;PagePush: Automated: copied from main site&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Battling the Unbelief of Anxiety}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Unglauben als Wurzel und Kern aller Sünde ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Lassen Sie mich eine Brücke schlagen zwischen dem Text des letzten Sonntags und dem heutigen Thema, dem Unglauben der Angst. In Hebräer 3:12 heißt es: ''„Seht zu, liebe Brüder, dass keiner unter euch ein böses, ungläubiges Herz habe, das abfällt von dem lebendigen Gott.“'' Und in Vers 14 heißt es: ''„Denn wir haben an Christus Anteil bekommen, wenn wir die Zuversicht vom Anfang bis zum Ende festhalten.&amp;quot; ''&amp;lt;br&amp;gt;Mit anderen Worten, der Beweis, dass Sie einen Teil an Christus haben – dass Sie mit ihm vereint sind, indem Sie den Glauben bewahren – ist, dass Sie dieses Vertrauen festhalten bis zum Ende. Beharrlichkeit im Glauben ist für die Errettung notwendig. Wenn ein Mensch wahrhaftig bekehrt ist, so ist sein Herz verändert, sodass ein neues Leben durch den Glauben gelebt wird (Galater 2:20). &amp;lt;br&amp;gt;Die neue Geburt führt einen Menschen in ein Leben voller Krieg ein. Dieser Krieg wird in 2. Timotheus 4:7 und 1. Timotheus 6:12 als „der Kampf des Glaubens“ bezeichnet. Und hier in Hebräer 3:12 wird er als Kampf gegen den Unglauben bezeichnet. Seht zu [das ist die Wachsamkeit im Kampf], liebe Brüder, dass keiner unter euch ein böses, ungläubiges Herz habe [dies ist der Feind im Kampf], das abfällt von dem lebendigen Gott [das ist die Warnung, diesen Kampf nicht ernst zu nehmen].&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;Mit anderen Worten, der grundlegendste Kampf unseres Lebens ist der Kampf, an den lebendigen Gott zu glauben und unserem Herzen nicht zu erlauben, zu einem bösen Herzen des Unglaubens zu werden. Wenn der Unglaube an den lebendigen Gott die Oberhand in unserem Leben gewinnt, kann die Folge eine Hartherzigkeit sein, die uns unwillig macht, Buße zu tun, und uns folglich von der Gnade Gottes trennt. &amp;lt;br&amp;gt;Dies wird jedoch nicht mit denen geschehen, die wirklich in Christus sind. Diejenigen, die wirklich aus Gott geboren sind, nehmen den Kampf ernst und nehmen die Kraft Gottes in Anspruch, um ihn zu kämpfen und mit standhaftem Glauben zu gewinnen. Das ist es, was Gott verspricht. ''„Treu ist er, der euch ruft; er wird's auch tun.“'' (1. Thessalonicher 5:24). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Unglauben als Wurzel von Angst '''&amp;lt;br&amp;gt;Der heutige Text zeigt dies an einem besonders bösen Zustand des Herzens, nämlich der Angst. &amp;lt;br&amp;gt;Halten sie für einen Moment inne, und denken Sie darüber nach, wie viele verschiedene sündige Handlungen und Einstellungen von der Angst her rühren. Angst im finanziellen Bereich kann Gier und Habsucht, Hamsterei und Diebstahl hervorrufen. Angst vor Erfolglosigkeit kann Sie reizbar, sprunghaft und mürrisch werden lassen. Angst in Beziehungen kann Sie introvertiert und gleichgültig werden lassen, sodass Sie sich nicht mehr um andere Menschen kümmern. Angst davor, wie andere Menschen auf Sie reagieren, kann Sie die Wahrheit verbergen und über einige Dinge lügen lassen. Wenn also die Angst bezwungen wird, werden eine Menge Sünden besiegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Was aber ist die Wurzel der Angst? Und wie kann Sie durchtrennt werden? Um das zu beantworten, schauen wir in unseren Text in Matthäus 6. Jesus sagt in diesem Text vier Mal, das wir nicht ängstlich sein sollen. &amp;lt;br&amp;gt;1. Vers 25: ''&amp;quot;Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben.&amp;quot; ''&amp;lt;br&amp;gt;2. Vers 27: ''&amp;quot;Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?&amp;quot; ''&amp;lt;br&amp;gt;3. Vers 31: ''&amp;quot;Darum sollt ihr nicht sorgen.&amp;quot; ''&amp;lt;br&amp;gt;4. Vers 34: ''&amp;quot;Darum sorgt nicht für morgen.&amp;quot; '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Der Vers, der die Wurzel der Angst ausdrücklich benennt, ist Vers 30: ''“Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen?“'' Jesus sagt mit anderen Worten, dass die Wurzel der Angst ein Mangel an Glauben an unseren himmlischen Vater ist. Wenn Unglauben die Oberhand in unseren Herzen gewinnt, ist eines der Resultate Angst. &amp;lt;br&amp;gt;Wenn der Hebräerbrief also sagt: ''“Seht zu, dass keiner unter euch ein böses, ungläubiges Herz habe“,'' schließt es auch die folgende Bedeutung mit ein: ''„Seht zu, dass keiner unter euch ein ÄNGSTLICHES, ungläubiges Herz habe“.'' Angst ist eines der bösen Zustände des Herzens, die aus dem Unglauben kommt. Jesus sagt, dass große Angst aus einem kleinen Glauben kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Zwei Arten falscher Reaktionen auf diese Wahrheit '''&amp;lt;br&amp;gt;Ich denke jetzt an zwei Arten falscher Reaktionen auf diese Wahrheit. Lassen Sie mich Ihnen erzählen, was sie sind, und dann gebe ich Ihnen eine biblische Antwort, bevor wir mit dem Kampf gegen den Unglauben der Angst weitermachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''1. &amp;quot;Das ist keine gute Nachricht!&amp;quot; '''&amp;lt;br&amp;gt;Eine Reaktion kann so aussehen: Das ist keine gute Nachricht! Tatsächlich ist es sehr entmutigend zu hören, dass das, was ich dachte, nur eine ängstliche Veranlagung sei, in Wahrheit ein viel tiefer gehender Kampf um die Frage ist, ob ich Gott glaube oder nicht. &amp;lt;br&amp;gt;Meine Antwort darauf ist, dem zuzustimmen und dann, dem nicht zuzustimmen. Angenommen, Sie litten unter Magenschmerzen und hätten bereits ohne Erfolg versucht, sie mit Medikamenten und allen möglichen Diäten zu bekämpfen. Nehmen wir nun an, dass Ihnen der Arzt nach einer Untersuchung mitteilt, dass Sie unter Dünndarmkrebs leiden. Wären das gute Nachrichten? Sie sagen ausdrücklich „Nein!“. Und ich stimme Ihnen zu. &amp;lt;br&amp;gt;Aber lassen Sie mich die Frage nun andersherum stellen: Wären Sie froh, dass der Arzt den Krebs festgestellt hat, während er noch behandelbar ist, und dass er tatsächlich erfolgreich behandelt werden kann? Sie sagen „Ja, ich bin sehr froh, dass der Arzt das wahre Problem gefunden hat.“ Und wieder stimme ich Ihnen zu. &amp;lt;br&amp;gt;So ist also die Nachricht, dass Sie Krebs haben, keine gute Nachricht, weil eine Krebserkrankung nicht gut ist. Es ist eine gute Nachricht, weil Sie wissen, was wirklich nicht stimmt, besonders, wenn es erfolgreich behandelt werden kann. &amp;lt;br&amp;gt;Das ist es, was es bedeutet, zu lernen, dass das wahre Problem hinter der Angst der Unglaube an die Verheißungen Gottes ist. Es ist keine gute Nachricht, weil der Krebs des Unglaubens gut ist. Es ist gut, DA ES GUT IST ZU WISSEN, WAS WIRKLICH FALSCH LÄUFT, besonders, weil der Unglaube so erfolgreich durch unseren großen Arzt behandelt werden kann. &amp;lt;br&amp;gt;Deswegen möchte ich herausstellen, dass es wirklich eine gute Nachricht ist, herauszufinden, dass es eine Verbindung zwischen unserer Angst und unserem Unglauben gibt, denn es ist der einzige Weg, den Kampf gegen den wahren Grund unserer Sünde aufzunehmen und den Sieg davon zu tragen, den Gott uns durch die Therapie seiner Wortes und seines Geistes geben kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''2. &amp;quot;Wie kann ich überhaupt sicher sein?&amp;quot; '''&amp;lt;br&amp;gt;Es gibt eine andere mögliche Antwort auf die Wahrheit, dass unsere Angst im Unglauben auf Gottes Verheißungen wurzelt. Sie lautet so: „Ich habe jeden Tag mit Angstgefühlen zu tun; deswegen fühle ich mich, als sei mein Glaube an Gott total unzureichend. Deswegen frage ich mich, ob ich überhaupt sicher sein kann, gerettet zu sein.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Glaubenslosigkeit gegen angegriffenen Glauben '''&amp;lt;br&amp;gt;Meine Antwort auf diese Sorge lautet wie folgt: Angenommen, Sie nehmen an einem Autorennen teil, und der Gegner, der nicht will, dass Sie das Rennen beenden, wirft Ihnen Schmutz auf die Windschutzscheibe. Die Tatsache, dass Sie zeitweise Ihr Ziel aus den Augen verlieren und den Wagen herumreißen, bedeutet nicht, dass Sie das Rennen vorzeitig beenden. Und es bedeutet gewiss auch nicht, dass Sie sich auf der falschen Rennstrecke befinden. Andernfalls würde der Gegner Sie nicht belästigen. Es bedeutet, dass Sie Ihren Scheibenwischer einschalten und Ihre Scheibenwaschanlage benutzen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Das Zeugnis der Schrift '''&amp;lt;br&amp;gt;Psalm 56:4 sagt: ''“Wenn ich mich fürchte, so hoffe ich auf dich.“ ''Beachten Sie: Es heißt nicht „Ich habe niemals mit Angst zu kämpfen.“ Die Angst schlägt zu und der Kampf beginnt. Die Bibel geht also nicht davon aus, dass wahre Gläubige niemals Ängste haben werden. Stattdessen sagt sie uns, wie wir kämpfen sollen, wenn sie zuschlagen. &amp;lt;br&amp;gt;Zum Beispiel heißt es im 1.Petrus 5:7: ''„Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“ ''Es heißt NICHT, dass sie niemals irgendwelche Ängste spüren werden, die Sie auf Gott werfen sollten. Es heißt, dass, wenn der Schmutz auf Ihre Windschutzscheibe klatscht und Sie zeitweise die Sicht auf die Straße verlieren, Sie Ihre Scheibenwischer einschalten und die Scheibenwaschanlage betätigen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''An denjenigen, der jeden Tag mit Angst zu kämpfen hat '''&amp;lt;br&amp;gt;Deswegen ist meine Antwort an die Personen, die täglich mit Angstgefühlen zu tun haben: das ist mehr oder weniger normal. Die Frage ist, wie Sie damit umgehen. &amp;lt;br&amp;gt;Und die Antwort darauf lautet: Sie gehen mit Ängsten am besten um, indem Sie Ihren Unglauben bekämpfen. Und Sie bekämpfen den Unglauben, indem Sie über Gottes Wort meditieren und seine Geist um Hilfe rufen. Die Scheibenwischer sind die Verheißungen Gottes, die den Schmutz des Unglaubens wegwischen. Und die Reinigungsflüssigkeit ist die Hilfe des Heiligen Geistes. &amp;lt;br&amp;gt;Ohne die einweichende Arbeit des Heiligen Geistes kratzten die Wischer des Wortes nur über die verdunkelnden Klumpen des Unglaubens. Beide sind notwendig – der Geist und das Wort. Wir lesen die Verheißungen Gottes und wir beten für die Hilfe seines Geistes. Und wenn die Windschutzscheibe wieder frei wird, können wir das Wohlergehen sehen, dass Gott für uns plant (Jeremiah 29:11), unser Glaube wächst stark und das Ausbrechen der Angst lässt nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Angst überwinden, indem man den Unglauben bekämpft '''&amp;lt;br&amp;gt;Lassen Sie mich mit einigen Erläuterungen schließen, wie die Bekämpfung des Unglaubens die Angst überwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Das Muster von Jesus und Paulus''' &amp;lt;br&amp;gt;Hier in unserem Text haben wir ein Beispiel von Sorge über Nahrung und Kleidung. Selbst in unserem Land mit seinem beträchtlichen Wohlergehen kann die Angst wegen Finanzen und Wohnung sehr intensiv sein. Jesus jedoch sagt in Vers 30, dass dies dem Unglauben zuzuschreiben ist: „O Ihr Kleingläubigen.“ Und deswegen finden sich in diesem Absatz mindestens ein halbes Dutzend Verheißungen, den Unglauben zu bekämpfen. &amp;lt;br&amp;gt;Zu Beispiel sagt er am Ende von Vers 32:''“Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“ ''Das ist eine spektakuläre Verheißung. Bei allem, was Sie zuhause oder auf Ihrer Arbeitsstelle tun, setzen Sie Gottes Absichten an die erste Stelle, und er wird Sie mit allem ausrüsten, was Sie benötigen, um für seine Herrlichkeit zu leben. Glauben Sie dieser Verheißung, und die finanziellen Sorgen werden in der Wärme von Gottes Fürsorge verschwinden. &amp;lt;br&amp;gt;Paulus wandte diese Verheißung gegen die Angst im Philipperbrief wie folgt an. In 4:6 sagt er wie Jesus: „Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!“ Und in 4:19 spricht er eine Verheißung wie Jesus aus: „Mein Gott aber wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;br&amp;gt;Ängste, denen wir begegnen könnten'''&amp;lt;br&amp;gt;Und so folgen wir heute dem Muster von Jesus und Paulus. Wir bekämpfen den Unglauben der Angst mit den Verheißungen Gottes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;• Wenn ich Angst habe vor einer riskanten, neuen Investition oder einer Konferenz, bekämpfe ich den Unglauben mit der Verheißung: ''„Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“ ''(Jesaja 41:10). &amp;lt;br&amp;gt;• Wenn ich Angst habe, dass mein Dienst nutzlos und leer ist, bekämpfe ich den Unglauben mit der Verheißung: ''“So soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.“ ''(Jesaja 55:11). &amp;lt;br&amp;gt;• Wenn ich Angst habe, zu schwach zu sein, um meine Arbeit zu tun, bekämpfe ich den Unglauben mit der Verheißung Christi: ''“Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“'' (2. Kor. 12:9) und ''„Dein Alter sei wie deine Jugend!“ ''(Deut. 33:25). &amp;lt;br&amp;gt;• Wenn ich Angst vor Entscheidungen habe, die ich für die Zukunft treffen muss, bekämpfe ich den Unglauben mit der Verheißung: ''“Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.“ ''(Psalm 32:8). &amp;lt;br&amp;gt;• Wenn ich Angst davor habe, Widersachern entgegenzutreten, bekämpfe ich den Unglauben mit der Verheißung: ''„Ist Gott für uns, wer will gegen uns sein!“ ''(Römer 8:31). &amp;lt;br&amp;gt;• Wenn ich Angst davor habe, krank zu werden, bekämpfe ich den Unglauben mit der Verheißung, dass ''“Bedrängnis Geduld bringt, Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung, Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden.“ ''(Römer 5:3-5). &amp;lt;br&amp;gt;• Wenn ich Angst davor habe, alt zu werden, bekämpfe ich den Unglauben mit der Verheißung: ''“Auch bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.“'' (Jesaja 46:4). &amp;lt;br&amp;gt;• Wenn ich Angst davor habe, zu sterben, bekämpfe ich den Unglauben mit der Verheißung: ''„Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber. Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn. Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, dass er über Tote und Lebende Herr sei.“'' (Römer 14:7-9). &amp;lt;br&amp;gt;• Wenn ich Angst davor habe, mit meinem Glauben Schiffbruch zu erleiden und von Gott abzufallen, bekämpfe ich meinen Unglauben mit der Verheißung: ''“Und ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.“ ''(Philipper 1:6). ''„Treu ist er, der euch ruft; er wird's auch tun.“ ''(1. Thessalonicher 5:24). ''„Daher kann er auch für immer selig machen, die durch ihn zu Gott kommen; denn er lebt für immer und bittet für sie.“ ''(Hebräer 7:25). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Und gestern, als Bob und Mary geheiratet haben, haben sie die Verheißungen Gottes in ihre Hochzeitsmappe gedruckt. Damit können sie die Ängste vor allen Unwägbarkeiten der Ehe bekämpfen: ''„Der HERR aber, der selber vor euch hergeht, der wird mit dir sein und wird die Hand nicht abtun und dich nicht verlassen. Fürchte dich nicht und erschrick nicht!“'' (Deut. 31:8). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Deswegen rate ich Ihnen dringend bei Ihrem Kampf: nehmen Sie das Buch Gottes zur Hand, bitten Sie den Heiligen Geist um Hilfe, sammeln Sie die Verheißungen in Ihrem Herzen und kämpfen Sie weiter. Und erinnern Sie sich an die Verheißung aus Sprüche 21:31: ''„Rosse werden gerüstet zum Tage der Schlacht; aber der Sieg kommt vom HERRN.&amp;quot;'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

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		<id>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Den_Unglauben_Bethlehems_bek%C3%A4mpfen</id>
		<title>Den Unglauben Bethlehems bekämpfen</title>
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				<updated>2009-08-24T16:21:58Z</updated>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Battling Unbelief at Bethlehem}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Römer 4:20-21'''&amp;lt;br&amp;gt;''&amp;quot;Denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre und wusste aufs allergewisseste: Was Gott verheißt, das kann er auch tun.&amp;quot;'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ich möchte heute die Grundlage für eine Predigtreihe namens „den Unglauben bekämpfen“ legen. Ich hoffe, mit diesen Predigten zu erläutern, warum wir als Gemeinde existieren und was es in den ganz praktischen Dingen des Alltags bedeutet, aus dem Glauben an die Verheißungen Gottes zu leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Jegliche Sünde kommt aus dem Unglauben an die Verheißungen Gottes '''&amp;lt;br&amp;gt;Durch diese Reihe drückt sich die Überzeugung aus, dass alle Sünde aus dem Unglauben an die Verheißungen Gottes kommt. All die sündhaften Zustände unserer Herzen sind die Folge des Unglaubens an Gottes überfließende Bereitschaft und Fähigkeit, in jeder Situation unseres Lebens für uns zu wirken, sodass alles für uns zum Guten ausgeht. Angst, falsche Scham, Gleichgültigkeit, Trauer, Begierde, Neid, Lust, Bitterkeit, Ungeduld, Verzweiflung, Stolz – dies sind alles Keime aus der Wurzel des Unglaubens an die Verheißungen Gottes. Lassen Sie es mich anhand eines bekannten Textes erklären, der dazu neigt, uns Kopfzerbrechen zu bereiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Die Liebe zum Geld'''&amp;lt;br&amp;gt;Was meinte Paulus, als er in 1. Tim. 6:10 sagte, ''“Die Liebe zum Geld ist die Wurzel allen Übels”''? Er meinte damit nicht, dass es eine Verbindung zwischen jedem sündigen Verhalten und Geld gibt – dass Sie immer nur Geld im Kopf haben, wenn Sie sündigen. Ich denke, er meinte, dass alles Böse in der Welt aus einer bestimmten Herzenshaltung heraus entsteht, nämlich ein Herz, das Geld liebt. &amp;lt;br&amp;gt;Was bedeutet es nun, Geld zu lieben? Es bedeutet nicht, das grüne Papier oder die braunen Münzen zu verehren. Um zu wissen, was es bedeutet, Geld zu lieben, müssen Sie fragen: „Was ist Geld?“ Ich würde diese Frage so beantworten: „Geld ist einfach ein Symbol, das für menschliche Mittel steht. Geld steht dafür, was sie von einem Menschen bekommen können (nicht von Gott! ''Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! Und die ihr KEIN GELD habt, kommt her, kauft und esst!“ Jesaja 55:1''). Geld ist das Zahlungsmittel für menschliche Güter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Deswegen ist das Herz, das das Geld liebt, ein Herz, das seine Hoffnungen an dem festmacht, den Vergnügungen nachjagt und sein Vertrauen auf das wirft, was menschliche Mittel bieten können. Somit ist die Liebe zum Geld faktisch dasselbe wie der Glaube daran – glauben (Hoffnung, Vertrauen, Gewissheit), dass Geld Ihre Bedürfnisse befriedigt und Sie glücklich macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Unglauben an die Verheißungen Gottes '''&amp;lt;br&amp;gt;Folglich ist die Kehrseite der Liebe zum Geld oder des Glaubens daran der UNGLAUBE an die Verheißungen Gottes. Wie Jesus es in Matt. 6:24 ausdrückte: ''„Du kannst nicht Gott und dem Geld dienen.“'' Sie können nicht auf Gott und das Geld vertrauen oder daran glauben. Glauben an das eine bedeutet Unglauben an das andere. Ein Herz, das das Geld liebt – auf Geld zum Glücklichwerden baut, an Geld glaubt – baut gleichzeitig nicht auf die Verheißungen Gottes für seine Glückseligkeit. &amp;lt;br&amp;gt;Wenn Paulus also sagt, dass die Liebe zum Geld die Wurzel allen Übels ist, bedeutet das, dass der Unglauben an die Verheißungen Gottes die eigentliche Wurzel jeglicher sündiger Einstellung in unserem Herzen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Das Ziel dieser Reihe '''&amp;lt;br&amp;gt;Jede Predigt in diesem Herbst hat das Ziel, diese Wahrheit zu erläutern, sie zu bestätigen und praktische Hilfe beim Kampf gegen die Wurzel des Unglaubens anzubieten, die in unseren Herzen jeden Tag immer wieder aufs Neue wächst. In gewissem Sinne ist die Kernaussage jeder Botschaft dieselbe: Kämpfen Sie gegen die Sünde, indem Sie gegen den Unglauben an die Verheißungen Gottes kämpfen. Oder um es positiv auszudrücken: Kämpfen Sie für Gerechtigkeit und Liebe in Ihrem Leben, um den Glauben an die Verheißungen Gottes zu bewahren. &amp;lt;br&amp;gt;Das ist das Wesentliche dieser Reihe. Aber wie ich sagte, möchte ich heute eine Grundlage für diese Botschaften schaffen und aufzeigen, wie es damit zusammenhängt, dass wir als Gemeinde existieren. Lassen Sie mich dies in den Minuten tun, die wir noch übrig haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Warum wir existieren '''&amp;lt;br&amp;gt;Die Bethlehem Baptistengemeinde existiert zur Ehre Gottes. Er schuf uns zu seiner Ehre (Jesaja 43:7). Er bestimmte uns dazu, seine Kinder zu seiner Ehre zu sein (Epheser 1:6). Er bestimmte uns dazu, zu seiner Ehre zu leben (Epheser 1:12). Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre (1. Kor. 10:31). &amp;lt;br&amp;gt;Ob wir nun davon sprechen, in der Bethlehem Gemeinde anzubeten, Gemeindebau zu betreiben oder Ungläubige zu evangelisieren, das letzte Ziel ist an jedem Punkt immer dasselbe – das Gott geehrt wird. Bethlehem ist die Vision eines großen, heiligen, freien und barmherzigen souveränen Gottes – eine Vision von Gott, schmackhaft gemacht im Lobpreis, eine Vision von Gott, in der Ernährung gestärkt zu werden, und eine Vision von Gott, in Evangelisation und Mission verbreitet zu werden. ''„Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen“ (Römer 11:36)''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;br&amp;gt;Wir wir unsere Daseinsbestimmung erfüllen '''&amp;lt;br&amp;gt;Nun zum Text dieses Morgens! Römer 4. Falls das Ziel all dessen, was wir tun, ist, Gott zu verherrlichen – seinen Wert zu verherrlichen, seine Schönheit herauszustellen, seine Vorzüglichkeit zu lobpreisen, seine Vollkommenheit darzustellen – falls dies unser Ziel ist, dann gibt uns Römer 4:19-21 einen ganz entscheidenden Einblick, wie wir die Sache in Angriff nehmen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Abrahams Glauben an Gottes Verheißungen '''&amp;lt;br&amp;gt;Abraham erhielt die Verheißung von Gott, dass er im Alter von 100 Jahren einen Sohn haben würde, und Sarah war alt und unfruchtbar. Seine Antwort, sagt Paulus, verherrlichte Gott. &amp;lt;br&amp;gt;Er wurde nicht schwach im Glauben, als er seinen eigenen Leib betrachtete, der so gut wie tot war, weil er selbst schon um die hundert Jahre alt war, oder als er die Unfruchtbarkeit von Sarahs Schoß ansah. Kein Misstrauen (oder: Unglauben) ließ ihn an den Verheißungen Gottes zweifeln, sondern er wuchs stark in seinem Glauben, indem er Gott die Ehre gab und er vollkommen überzeugt war, dass Gott in der Lage war, das zu tun, was er verheißen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Martin Luther's Einblick '''&amp;lt;br&amp;gt;Ich denke, Sie stimmen mir zu, das seine Sache, die dieser Text lehrt, ist, dass wir Gott ehren, indem wir seinen Verheißungen glauben. Hören wir auf Martin Luther, der sich so fest an dieser Wahrheit hielt. &amp;lt;br&amp;gt;''&amp;quot;Glaube… ehrt ihn, welcher mit der ehrfürchtigsten und höchsten Achtung vertraut, da er als wahrheitsliebend und vertrauenswürdig gilt. Es gibt keine andere Ehre, die der Beurteilung von Wahrheitsliebe und Gerechtigkeit gleichkommt, mit der wir ihn ehren, wenn wir ihm vertrauen… Andererseits gibt es keinen anderen Weg, größere Verachtung für einen Menschen zu zeigen, als ihn für unaufrichtig und böse zu halten und misstrauisch ihm gegenüber zu sein, so wir es tun, wenn wir ihm nicht vertrauen.&amp;quot; (Ausgewählte Schriften, S. 59) ''&amp;lt;br&amp;gt;Den Verheißungen Gottes zu glauben ist der grundlegendste Weg, Gott bewusst zu ehren. Falls Sie an eine Verheißung Gottes glauben, ehren Sie seine Fähigkeit und seine Bereitschaft zu tun, was er verheißen hat sowie seine Weisheit, zu wissen, wie er es zu tun hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Ein Beispiel, wie man den Unglauben bekämpft '''&amp;lt;br&amp;gt;Letzte Nacht kämpfte ich gegen den Unglauben der Angst, dass diese Predigt nicht rechtzeitig für diesen Gottesdienst fertig würde, weil ich mit der Vorbereitung recht spät angefangen hatte. Ich kämpfte gegen diese Angst, indem ich an die Verheißung aus 2. Kor. 12:8 glaubte (''„Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“''). Und als ich dieser Verheißung glaubte, wurde Gottes Fähigkeit, seine Weisheit und seine Bereitschaft, mir zu helfen, geehrt. Wenn Sie jemandem vertrauen, ehren Sie ihn aufs Tiefste. &amp;lt;br&amp;gt;Wenn es also das Ziel unserer Gemeinde ist, Gott in allem was wir tun zu ehren, müssen wir es uns zum Ziel machen, in allem was wir tun, den Unglauben zu bekämpfen. Denn nichts entehrt Gott mehr, als wenn wir nicht an das glauben, was er sagt. Oder um es positiv auszudrücken, wenn es unser Ziel ist, Gott in allem was wir tun zu ehren, müssen wir es uns zum Ziel machen, in allem was wir tun, den Verheißungen Gottes zu glauben. &amp;lt;br&amp;gt;So hoffe ich, dass Sie nun verstehen, warum ich denke, dass diese Predigtreihe so wichtig für uns ist. Sofern wir es nicht lernen, durch den Glauben an die Verheißungen Gottes zu leben, werden wir unser Ziel als Gemeinde nicht erreichen. Sofern wir nicht lernen, die ewigen Angriffe des Unglaubens auf unsere Herzen zu bekämpfen, werden wir ständig scheitern, wenn es darum geht, Gott zu ehren. Und unsere Daseinsberechtigung wäre dahin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''Drei Dinge über den Glauben, der Gott ehrt '''&amp;lt;br&amp;gt;Um nun die Voraussetzungen für die restlichen Botschaften zu schaffen, lassen sie mich drei Dinge über den Glauben sagen, der Gott ehrt. Falls Ihnen das zu kurz erscheint, sollen Sie wissen, dass jedes dieser drei Dinge in einer Botschaft in diesem Herbst noch einmal ausführlich behandelt wird. Ich möchte sie jetzt nur kurz anschneiden und beginne, die Denkart unserer Gemeinde in eine gewisse biblische Richtung zu lenken. Und hoffentlich kann ich Sie dazu bewegen, Gott wieder vollkommen neu zu vertrauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''1. Er ist zukunftsorientiert '''&amp;lt;br&amp;gt;Dies ist das erste, was ich über den Glauben sagen will: ein Glaube, der Gott ehrt, bedeutet, unsere Hoffnung auf Freude auf die Verheißungen Gottes zu setzen. &amp;lt;br&amp;gt;In anderen Worten: Glaube ist zukunftsorientiert. Wir vertrauen Gott für etwas, das in der Zukunft liegt, ob nun in acht Stunden oder in 8.000 Jahren. Der Zweck vergangener Ereignisse (zum Beispiel der Tod und die Auferstehung Christi für unsere Sünden) liegt darin, den Glauben in jene Verheißungen zu stärken, die mit unserer Zukunft zu tun haben. Der Glaube, das Christus in der Vergangenheit ein für alle mal für unsere Sünden gestorben und auferstanden ist, ist absolut entscheidend für unsere Errettung. Der Grund, warum dies entscheidend ist, liegt darin, dass der Tod und die Auferstehung Jesu die Garantien für die Verheißungen Gottes sind. Menschen, die sagen: „Ich glaube, dass Christus für meine Sünden starb, und dass er von den Toten auferstand“, jedoch ihre Hoffnung nicht jeden Tag neu an diesen Verheißungen festmachen – diese Menschen haben nicht den Glauben, der jenen Gott ehrt, der Sünder gerecht spricht. &amp;lt;br&amp;gt;Sie können dies in unserem Text sehen. Direkt nachdem er Abraham für seinen Glauben an die Verheißungen Gottes in Versen 19-21 gerühmt hat, sagt Paulus ''„Deswegen wurde ihm sein Glauben zur Gerechtigkeit angerechnet.“ ''Wie wurde Abraham nun aus der Sicht Gottes gerecht gesprochen? Warum sah Gott diesen unvollkommenen Menschen an und betrachtete ihn aus seiner Sicht als gerecht? Antwort: weil er an die Verheißungen Gottes glaubte. Es war der zukunftsorientierte Glaube, der ihn rechtfertigte. &amp;lt;br&amp;gt;Lesen Sie nun das Folgende und wenden Sie es auf uns an. Verse 23–24. &amp;lt;br&amp;gt;Aber die Worte “Es wurde ihm zugerechnet” wurden nicht nur um seinetwillen geschrieben, sondern auch um unseretwillen. Es wird uns zugerechnet, wenn wir an ihn glauben, der unseren Herrn Jesus von den Toten auferweckte. &amp;lt;br&amp;gt;Passen Sie genau auf! Es heißt nicht “Es wird uns zugerechnet, die wir an die historische Tatsache glauben, dass Gott Jesus von den Toten auferweckte.” Wie unerhört entscheidend das ist! Es heißt, dass wir als gerecht angesehen werden, wenn wir an Gott glauben! An Gott glauben wie Abraham! Und dieser Gott ist ein Gott, der Jesus von den Toten auferweckte, sodass Sie ihm vertrauen können! Sodass Sie wissen, dass sein Sohn ewig lebt, um für Sie Fürsprache zu halten! Sodass Sie wissen, dass er über all ihre Feinde siegreich regiert. Sodass Sie wissen, wie Vers 17 sagt, dass er den Toten das Leben schenkt und dass er die Dinge, die nicht existieren, ins Dasein ruft. Er kann alles tun! Für Gott ist nichts unmöglich. Deswegen ist er absolut vertrauenswürdig. &amp;lt;br&amp;gt;Sie werden nicht gerechtfertigt, indem Sie glauben, dass Jesus für Sünder starb und auferstand. Sie werden gerechtfertigt, indem Sie Ihre Hoffnung auf die Verheißungen werfen, die Gott Ihnen durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes zugesichert und garantiert hat. Der Glaube, durch den Gott uns gerechtfertigt, uns unsere Sünden vergibt, uns zur Gerechtigkeit hinzurechnet, ist die Erfahrung, damit zufrieden zu sein, dass Gott für Sie durchkommt, entsprechend all seinen Verheißungen. &amp;lt;br&amp;gt;Das ist das erste, was ich über den Glauben sagen wollte: er ist zukunftsorientiert. Das bedeutet, unsere Hoffnung auf Freude auf die Verheißungen Gottes zu werfen, die durch den Tod und die Auferstehung Jesu gesichert sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''2. Er bringt Frucht hervor '''&amp;lt;br&amp;gt;Die zweite Sache, die ich über den Glauben an die Verheißungen Gottes sagen will, ist, dass er das hervorbringt, was Paulus „Werke des Glaubens“ nennt. Zweimal, einmal in 1. Thessalonicher 1:3 und einmal in 2. Thessalonicher 1:11 erwähnt Paulus die „Werke des Glaubens“. Was er meint ist, dass diese Art von Glauben eine Dynamik beinhaltet, die immer das Herz verändert (Apostelgeschichte 15:9) und die Werke der Liebe hervorbringt. &amp;lt;br&amp;gt;Die deutlichste Aussage finden wir in Gal. 5:6: &amp;lt;br&amp;gt;''“Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe tätig ist.“'' &amp;lt;br&amp;gt;Glaube ist eine Macht. Er lässt Sie nicht unverändert. Er kann es nicht, denn worauf Sie Ihre Hoffnung setzen, bestimmt immer Ihr Leben. Ob Sie Ihre Hoffnung auf Geld, Ansehen, Freizeit und Bequemlichkeit, Macht oder Erfolg setzen, es bestimmt die Entscheidungen, die Sie treffen und das Verhalten, das sie entwickeln. Das Gleiche bewirkt Ihre tägliche Hoffnung auf die Verheißungen Gottes. Der Glaube an die Verheißungen Gottes ist die Wurzel aller Gerechtigkeit und Liebe. &amp;lt;br&amp;gt;Früher, in Galater 2:20, sagt Paulus, &amp;lt;br&amp;gt;''„Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.“ ''&amp;lt;br&amp;gt;Paulus lebte sein Leben jeden Tag durch den Glauben. Jesus liebte ihn genug, um für ihn zu sterben, und nun wusste Paulus, dass er ihm vertrauen kann, ihm glauben kann, dass er für ihn sorgen und all seinen Nöten begegnen würde (Philipper 1:19). Wenn Sie Ihre Hoffnung auf die Verheißungen Gottes und auf die Gegenwart Jesu werfen, leben Sie anders. Sie tragen die Frucht der Gerechtigkeit (Philipper 1:11). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Gesegnet ist der Mann, der dem Herrn vertraut,&amp;lt;br&amp;gt;dessen Zuversicht im Herrn ist.&amp;lt;br&amp;gt;Er ist wie ein Baum, gepflanzt am Wasser,&amp;lt;br&amp;gt;der seine Wurzeln in den Strom ausstreckt,&amp;lt;br&amp;gt;und sich nicht fürchtet, wenn die Hitze kommt,&amp;lt;br&amp;gt;denn seine Blätter bleiben grün,&amp;lt;br&amp;gt;und er fürchtet nicht die Jahre der Dürre,&amp;lt;br&amp;gt;denn er hört nicht auf, Früchte zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Das ist die zweite Sache, die man über den Glauben sagen kann: er bringt Frucht in unserem Leben hervor. Der Glaube an die Verheißungen Gottes ist keine tote und fruchtlose Sache. Worauf Sie sich um Ihrer Freude willen verlassen, das bestimmt Ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''3. Wir müssen den Unglauben jeden Tag bekämpfen '''&amp;lt;br&amp;gt;Das Letzte, was ich sagen möchte, ist ein Satz für heute. Um den Verheißungen Gottes zu glauben und die Frucht des Glaubens zu tragen, müssen wir den Unglauben jeden Tag bekämpfen. Wenn Sie Christ werden, ist das der Anfang des Kampfes, nicht das Ende. Paulus sagt zu Timotheus in 1. Tim. 6:12: ''„Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen.&amp;quot; ''&amp;lt;br&amp;gt;Um am ewigen Leben festzuhalten, müssen wir den guten Kampf des Glaubens kämpfen (1. Kor. 15:2; Kol. 1:23; Hebräer 3:14). Das ist der Kampf, den wir in den nächsten 14 Wochen studieren werden. &amp;lt;br&amp;gt;Und ich glaube, dass Gott diese Studien für uns bestimmt hat, weil er uns liebt, und weil es sein Ziel ist, in unserem Leben und in unserer Gemeinde einige große Siege hervorzubringen. Dies glaube ich aufgrund der Verheißung aus 1. Johannes 5:4: ''„Dies ist der Sieg, der die Welt überwindet, unser Glaube.&amp;quot; ''&amp;lt;br&amp;gt;Lassen Sie uns beten. Jeder von uns in diesem Raum kämpft mit irgendwelcher Sünde. Es mag für uns ein neuer Gedanke sein, dass die Sünde ihre Wurzel im Unglauben hat. Aber so ist es. Und ich möchte, dass wir nun leise beten, dass Gott Ihnen hilft, die Verbindung zu sehen und sich mir in den nächsten 14 Wochen anschließen, wenn wir lernen, den Unglauben zu bekämpfen und die Sünde zu besiegen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

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		<title>Gemeinsam den Unglauben bekämpfen</title>
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				<updated>2009-08-24T16:21:52Z</updated>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Battling Unbelief Together}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hebräer 10:19-25; 3:12-14 ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wie ich im Dienst wachse '''&amp;lt;br&amp;gt;Ich überlebe und wachse im Dienst, weil Gott mit Menschen an die Seite gestellt hat, die für mich beten und mich dazu ermahnen, im Kampf des Glaubens Druck zu machen. Falls Sie sich nicht in dieser Weise im Ihrem Glauben und Ihrer Arbeit unterstützt fühlen, möchten wir helfen, das zu ändern. Die Bibel lehrt, dass das Überleben und Wachsen im Glaubensleben und der Liebe vom absichtlichen gegenseitigen Aufbau im Glauben und dem Anspornen zur Liebe abhängt. Ohne die absichtliche, glaubensaufbauende Zusammengehörigkeit verlieren wir unsere Hingabe, und wir entfernen uns von Gott und werden verhärtet in der Falschheit der Sünde, und falls uns nicht jemand ergreift (Jak. 5:19; Judas 23), erleiden wir mit unserem sogenannten Glauben Schiffbruch und kommen im Unglauben um. &amp;lt;br&amp;gt;Vor ungefähr einer Woche erhielt ich von einem Bruder im Dienst eine Postkarte, die meinen Glauben aufbaute und mit Hoffnung und Mut machte, weiter Druck zu machen. Sie war nicht an mich adressiert, sondern an Christus. Es war ein Gebet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Herr, &amp;lt;br&amp;gt;Verherrliche dich selbst, unser Retter, indem du uns als Familie der Gläubigen dazu bewegst, zu beten, wie wir es nie zuvor getan haben. Mögen wir Freude und Bereicherung in einer neuen Vertrautheit im Gespräch mit dir finden. Mögen unsere Gemeinden neue Gesundheit und Lebenskraft erfahren. Und gib uns durch eine größere Freisetzung durch mächtige, vervielfachte Fürbitte, dass wir die Bollwerke der Finsternis in unserem Land und überall auf der Welt einnehmen können. Das dein Name überall hoch geachtet und verehrt werde. Schenke deinem Diener John besondere Führung, wenn er mit der Erkenntnis dringender Angelegenheiten von Bethlehem's Zukunft ringt. Gerade in Unsicherheit schenke ihm Vertrauen in deine letztendliche Führung, auf dass sein Friede unerschütterlich sei. &amp;lt;br&amp;gt;Dein Diener Bill &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann durch diese Postkarte geschehen. Gott lässt es öfter durch Personen geschehen. Das wollen wir heute morgen betrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Den Unglauben bekämpfen und den Kampf des Glaubens kämpfen '''&amp;lt;br&amp;gt;Letzte Woche sahen wir in Römer 4:20, dass Glauben – Glauben, der Gott verherrlicht – zukunftsorientiert ist. Es sind Bankgeschäfte, die auf den Verheißungen Gottes beruhen. Alle Verheißungen Gottes wurden durch eine Tat, die in der Vergangenheit geschah, nämlich der Tod und die Auferstehung Jesu, für gläubige Sünder erworben. Aber ein Glaube, der Gott verherrlicht, starrt nicht nur auf solche Taten; er steht auf ihnen und schaut nach vorn auf all die Verheißungen, die Jesus für uns erwarb, und baut seine Hoffnung auf den Verheißungen auf, und bewegt sich im Glaubensleben hinaus. Glaube ist zukunftsorientiert. Es ist die tiefempfundene Hoffnung in die Verheißungen Gottes. &amp;lt;br&amp;gt;Dann sahen wir, dass diese Art von Glauben die Wurzel für Liebe und Gerechtigkeit ist. Galater 5:6: „Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe tätig ist.“ Die Wurzel aller Liebe und Güte ist der Glaube in die Verheißungen Gottes. &amp;lt;br&amp;gt;Und dann sahen wir die Kehrseite dieser Wahrheit: das Unglaube die Wurzel aller Sünde ist. &amp;lt;br&amp;gt;Was uns zu der Schlussfolgerung führte, dass die erste Priorität im Leben eines Christen sein sollte, zu lernen, den Unglauben zu bekämpfen und den Kampf des Glaubens zu kämpfen. Wir müssen von der Vorstellung loskommen, dass wir, bevor wir Christen waren, für den Glauben kämpften und den Unglauben bekämpften, aber jetzt, da wir Christen sind, wir uns entspannt zurücklegen können, weil die Schlacht vorüber ist; ich bin ein Gläubiger; ich habe die Schlacht gewonnen. Das ist eine falsche Vorstellung. Sie macht Sie sehr verwundbar für die Tücke des Unglaubens. Am Ende seines Lebens schaut Paulus auf verschiedene Jahrzehnte seines Lebens als Christ zurück und sagt (in 2. Tim. 4:7): „Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten.“ Er kämpfte den guten Kampf, um den Glauben in seinem gesamten Christenleben zu halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Rolle anderer Gläubiger im Kampf des Glaubens '''&amp;lt;br&amp;gt;Und einer der Wege, wie er kämpfte war, sich mit Gläubigen zu umgeben, die für ihn beteten und ihn ermahnten. Wussten Sie, dass Paulus immer in einem Team reiste? Er war kein Einzelgänger. Da gab es Barnabas und Silas und Timotheus und Lukas und Aristarchus und Markus und Epaphras und andere. Das einzige Mal, wo er gezwungen war, allein nach Athen zu gehen, war sein Geist von dem überwältigenden Bösen dort fast zerbrochen und er sandte umgehend nach Timotheus, um sich ihm anzuschließen. &amp;lt;br&amp;gt;Sie könnten auf den Gedanken kommen, dass Paulus´s Glaube (und der Glaube anderer Geistlicher) niemals menschliche Verstärkung brauchte. Aber hören Sie auf 2. Kor. 7:5-7.&amp;lt;br&amp;gt;„Denn als wir nach Mazedonien kamen, fanden wir keine Ruhe; sondern von allen Seiten waren wir bedrängt, von außen mit Streit, von innen mit Furcht. Aber Gott, der die Geringen tröstet, der tröstete uns durch die Ankunft des Titus; nicht allein aber durch seine Ankunft, sondern auch durch den Trost, mit dem er bei euch getröstet worden war. Er berichtete uns von eurem Verlangen, eurem Weinen, eurem Eifer für mich, sodass ich mich noch mehr freute.“&amp;lt;br&amp;gt;Paulus benötigte die Partnerschaft enger Freunde, die seinen Glauben stärken konnten, falls die Angst die Oberhand in seinem Leben gewinnen wollte. Wir benötigen die gleiche Partnerschaft. Das ist es, was sich hinter der 20:20 Vision verbirgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fünf Punkte aus Hebräer 10:24–25'''&amp;lt;br&amp;gt;Lassen Sie uns nun unseren Text in Hebräer 10:24–25 betrachten. Ich möchte fünf kurze Punkte aus diesen zwei Versen herausarbeiten. &amp;lt;br&amp;gt;Lassen Sie uns darüber nachdenken, wie wir uns gegenseitig zur Liebe und guten Werken anspornen können, es nicht versäumen, zusammenzukommen, so wie es die Gewohnheit mancher Leute ist, sondern uns gegenseitig ermutigen, und all das mehr, wenn Sie den Tag des Herrn heraufziehen sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Sich versammeln '''&amp;lt;br&amp;gt;Wir sind dazu aufgefordert, uns zu versammeln. &amp;lt;br&amp;gt;Diese Art der sichtbaren Zusammenkunft scheint eine zu sein, die die gegenseitige Ermutigung und den gegenseitigen Ansporn fördert. Wir reden hier nicht nur über einen unpersönlichen Besuch in einer großen Kirche, die man nach dem Gottesdienst wieder verlässt. Wir reden über jene Zusammenkünfte, bei denen Sie etwas zu jemandem sagen, dass ihm hilft, andere mehr zu lieben und die Ihnen die Kraft zu mehr guten Taten geben. &amp;lt;br&amp;gt;Deswegen glaube wir so sehr an den Dienst von Hauskreisen in der Gemeinde. Es gibt dieses Gegenseitigkeitsprinzip, das persönliche Interaktion mit anderen Leuten auf einer ziemlich bedeutenden Stufe erfordert. Nur Sonntags morgens zum Lobpreis zu erscheinen – so wichtig das auch ist – ist nicht genug. Gott will, dass wir uns gegenseitig sehen, so dass wir uns gegenseitig ermahnen und ermutigen können, weiterzumachen. &amp;lt;br&amp;gt;Der erste Punkt ist also, in Hauskreisen zusammenzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Die Gewohnheit, sich nicht zu treffen, vermeiden '''&amp;lt;br&amp;gt;Der zweite Punkt ist, nicht in die Gewohnheit zu verfallen, sich nicht zu treffen &amp;lt;br&amp;gt;Das ist beinahe dasselbe wie Punkt 1, aber Vers 25 legt eine bestimmte Betonung darauf. Deswegen will ich das hier auch tun. Es heißt: „Die Zusammenkünfte nicht vernachlässigen, wie es bei einigen Gewohnheit ist.“ Die Warnung besteht darin, dass es zur Gewohnheit werden kann, nicht in dieser Weise mit anderen Christen zusammenzukommen. Fragen Sie sich nun selbst: Ist es Ihre Gewohnheit, nur noch zu mehr oder weniger anonymen, großen Gottesdiensten zu kommen, in denen es keine persönliche Interaktion oder Verbindlichkeit gibt? Erscheint Ihnen dieses Lebensmuster angenehm? &amp;lt;br&amp;gt;Viele von Ihnen mögen nun antworten: “Ja.” Warum? Weil es zur Gewohnheit geworden ist. So fühlen Sie sich wohl. Es ist in der Tat so sehr zu Ihrem normalen Leben geworden, in dieser Weise das christliche Leben zu betrachten, dass das, was ich jetzt sage, Ihnen bedrohlich erscheint. Sie wollen nicht wahr haben, dass die Bibel sagt, dass Sie sich vom Herrn entfernt haben, wenn Sie sich nicht in Hauskreisen treffen, die absichtlich dazu angelegt sind, Sie zur Liebe und guten Werken anzuspornen. &amp;lt;br&amp;gt;Mein zweiter Punkt lautet deswegen: Lassen Sie es nicht zur Gewohnheit werden, solche Zusammenkünfte zu vermeiden. Und falls es bei Ihnen schon zur Gewohnheit geworden sein sollte, brechen Sie damit in diesem Jahr. Wir werden Ihnen mit der 20:20 Vision helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Häufigkeit und Ernsthaftigkeit steigern '''&amp;lt;br&amp;gt;Drittens müssen Häufigkeit und Ernsthaftigkeit Ihrer Zusammenkünfte zunehmen, wenn der Tag der Gerichts näher rückt. &amp;lt;br&amp;gt;Am Ende von Vers 25 heißt es: “… und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht.“ Das ist der Tag der Wiederkunft Christi und das Ende der Zeiten. Lasten, Mühen und Gefahren werden zunehmen, wenn die Geschichte ihrem Ende zugeht. Es wird eine größere satanische Aktivität geben, größere Bösartigkeit, größere Angriffe auf Ihren Glauben und Ihre Liebe. &amp;lt;br&amp;gt;Jesus sagte in Matthäus 24:11–12: “Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen. Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.“ Deswegen nehmen wir das Wort aus Hebräer 10:25 in den heutigen Tagen sehr ernst. Wenn Ihre Liebe die Angriffe Satans und des Bösen überlebt, müssen Sie sich mit denen treffen, die Sie zur Liebe und guten Werken anspornen können. Wehe dem Menschen, die denken, sie könnten ein Christenleben als einsamer Wolf führen, wenn der Tag des Herrn sich nähert. &amp;lt;br&amp;gt;Lassen Sie unsere Zusammenkünfte zum Gebet und zur Ermahnung regelmäßiger, ernsthafter und dringender werden, wenn wir sehen, dass sich ein Sturm der Drangsal und des Bösen zusammenbraut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4. Zur Liebe befähigen '''&amp;lt;br&amp;gt;Lassen Sie Ihre Zusammenkünfte mit anderen Gläubigen besonders dazu dienen, sich zur Liebe zu befähigen.&amp;lt;br&amp;gt;Zur Liebe befähigen. &amp;lt;br&amp;gt;Kommen Sie nicht einfach ohne Absicht zusammen. Sagen Sie nicht einfach nur, christliche Gemeinschaft ist gut, deswegen kommen wir zusammen und unterhalten uns. Das ist gut. Aber der Einsatz ist dieser Tage zu hoch, um zwanglos und nachlässig zusammenzukommen. &amp;lt;br&amp;gt;Vers 24 sagt: “Und lasst uns aufeinander Acht haben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken.“ (wörtliche Übersetzung). Dies ist ein klares Ziel. Wir kommen zusammen, sodass wir, wenn wir wieder auseinandergehen, mehr Kraft, mehr Quellen, mehr Motivation, mehr Weisheit zur Liebe und guten Werken haben, sodass die Menschen unsere guten Werke sehen, wie Jesus sagte, und unserem Vater im Himmel Ehre geben. Die sichtbare Herrlichkeit Gottes steht auf dem Spiel. &amp;lt;br&amp;gt;Es ist nicht nur ein klares Ziel, es ist eine Art dringender Absicht. Das Wort „betrachten“ weist darauf hin, dass wir Ausschau danach halten, wie wir besonders anderen Menschen helfen können, die Kraft zur Liebe zu empfangen. Wir treiben nicht einfach ziellos in ein 20:20 Treffen und denken dabei über alle möglichen weltlichen Dinge nach. Wir haben einen Auftrag. Wir sollen „betrachten“, Ausschau halten, wachsam sein, zuhören. Was braucht David heute Abend? Was würde Noël heute Abend helfen, stärker zu werden? &amp;lt;br&amp;gt;Deswegen ist der vierte Punkt: Kommen Sie mit einer Absicht zusammen. Setzen Sie es sich zum Ziel, sich gegenseitig in der Liebe und in guten Werken zu bestärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5. Sich im Glauben an die Verheißungen Gottes bestärken '''&amp;lt;br&amp;gt;Der letzte Punkt liegt in der Beantwortung der Frage: Wie bestärken Sie andere Menschen in der Liebe und in guten Werken? Was ist die Wurzel der Liebe? Was ist die Wurzel aller Gerechtigkeit und aller wirklich guten Taten? Die Antwort ist der Glaube an die Verheißungen Gottes. Deswegen ist der fünfte Punkt: Setzen Sie es sich wichtigsten, grundlegenden Ziel jedes Hauskreises, den Glauben in die Verheißungen Gottes zu stärken. &amp;lt;br&amp;gt;Dies ist in Vers 23 enthalten: “Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat und lasst uns aufeinander Acht haben und uns anreizen zur Liebe…“ Also sind diese beiden Dinge sehr eng miteinander verbunden: uns gegenseitig zur Liebe anspornen und uns gegenseitig helfen, in der Hoffnung auf die Verheißungen Gottes ausdauernd zu sein. &amp;lt;br&amp;gt;Wie befähigen Sie jemanden zur Liebe und guten Taten ungeachtet aller Hindernisse, auf die sie Zuhause und auf der Arbeit treffen? Antwort: Bilden Sie in ihnen eine Hoffnung auf die Verheißungen Gottes. Liebe wächst auf der Wurzel des GLAUBENS an die Verheißungen Gottes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Ziel unserer Ermahnung '''&amp;lt;br&amp;gt;Schauen Sie zum Schluss auf Kapitel 3:12–13. &amp;lt;br&amp;gt;„Seht zu, liebe Brüder, dass keiner unter euch ein böses, ungläubiges Herz habe [wörtlich: „ein böses Herz des Unglaubens“], das abfällt von dem lebendigen Gott; sondern ermahnt euch selbst alle Tage, solange es&amp;amp;nbsp;»heute«&amp;amp;nbsp;heißt, dass nicht jemand unter euch verstockt werde durch den Betrug der Sünde.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achten Sie genau darauf: Es gibt ein zweifaches Ziel unserer gegenseitigen Ermahnung. Zuerst finden wir in Vers 12 das böse Herz des Unglaubens. Wir sollten alles in unserer Macht stehende tun, den Unglauben in unseren Herzen zu bekämpfen. Es ist böse, und es kann uns zum Abfall von Gott verführen. Zweitens sehen wir in Vers 13, dass das Ziel unserer Ermahnung die Falschheit der Sünde ist: „…dass nicht jemand unter euch verstockt werde durch den Betrug der Sünde.“&amp;lt;br&amp;gt;Die Beziehung zwischen diesen beiden ist klar. Ein Herz des Unglaubens lässt die Sünde aufkommen. Und Sünde ist das Gegenteil von Liebe. Also ist die grundlegende Tagesordnung unserer Hauskreise klar. Wir müssen uns gegenseitig helfen, den UNGLAUBEN ZU BEKÄMPFEN. Wir müssen uns gegenseitig helfen, den Kampf des Glaubens zu kämpfen. Niemand von uns steht über dieser Notwendigkeit. Ich brauche es bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich bitte Sie nun, Ihren Kopf zu neigen und den Herrn zu bitten, Ihnen die Notwendigkeit davon ebenfalls zu offenbaren, und was Sie tun können, um dieser Notwendigkeit zu begegnen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

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		<title>Ganz aus Gnaden/„Mein Erlöser lebt!“</title>
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&lt;br /&gt;
Fortwährend habe ich mit dem Leser über den gekreuzigten Christus gesprochen, der die große Hoffnung für die Schuldigen ist. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass unser Herr von den Toten auferstanden ist und ewig lebt. Man verlangt von dir nicht, dass du einem toten Christus vertraust, sondern dem Herrn, der zwar für unsere Sünde starb, aber zu unserer Rechtfertigung wieder auferstanden ist. Du darfst zu Jesus gehen als zu einem lebendigen und gegenwärtigen Freund. Er ist nicht nur eine Erinnerung, sondern eine lebendige Person, die deine Gebete hört und erhört. Jesus Christus lebt, um das Werk fortzuführen, für das er einst sein Leben einsetzte. Er sitzt zur Rechten des Vaters und bittet für die Sünder; deshalb kann er „bis aufs Äußerste erretten, die durch ihn zu Gott kommen.“ Komm und versuche es mit diesem lebendigen Heiland, wenn du es bisher noch nicht getan hast! Dieser lebendige Jesus ist von Gott erhoben worden zu außerordentlicher Herrlichkeit und Macht. Er leidet nicht mehr als ein geringer Mann unter der Verfolgung seiner Feinde und arbeitet nicht mehr als der Sohn eines Zimmermanns, sondern er ist weit erhöht über alle Fürstentümer, Gewalten und über jeden Namen, der genannt wird (vgl. Philipper 2, 9—11). Der Vater hat ihm alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben, und der Sohn braucht diese hohen Gaben, um sein Gnadenwerk auszuführen. Lies, was Petrus und die Apostel über ihn vor dem Hohenpriester und dem Hohen Rat sagen: „Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, welchen ihr erwürgt habt und an das Holz gehängt. Den hat Gott durch seine rechte Hand erhöht zu einem Fürsten und Heiland, zu geben Israel Buße und Vergebung der Sünden“ (Apostelgeschichte 5, 30 f.). Die Herrlichkeit, die den zum Himmel aufgefahrenen Herrn umgibt, sollte jeden Gläubigen mit Hoffnung erfüllen. Jesus ist nicht irgend jemand; er ist ein Heiland und ein Herr über alle Herren. Er ist der gekrönte, auf dem Thron Gottes sitzende Erlöser der Menschen. Er hat die unumschränkte Macht über Leben und Tod. Der Vater hat ihn zum Mittler eingesetzt für alle Menschen, so dass er lebendig machen kann, wen er will. Jesus tut auf, und niemand schließt zu. Auf sein Wort hin kann die Seele, die mit Stricken des Todes und der ewigen Verdammnis gefesselt ist, in einem Augenblick frei werden. Er streckt das silberne Zepter aus, und wer es berührt, der darf leben. Es ist gut für uns, dass Jesus lebt, so wie die Sünde lebt und das Fleisch und der Teufel, und es ist weiter gut, dass, wieviel Macht, sie auch haben mögen, uns zu verderben, Jesus noch größere Macht hat, uns zu erretten. Seine Erhöhung und seine Macht dienen unserem Besten. Er ist erhöht, „zu sein“ und „zu geben“ (vgl. Apostelgeschichte 5, 30 f.). Er ist erhöht, ein Fürst und Heiland zu sein, damit er alles geben kann, was zur Vollendung des Heils notwendig ist für die, die unter seine Herrschaft kommen. Jesus besitzt nichts, was er nicht zum Wohl des Sünders gebrauchen will, und er ist nichts, was er nicht in seiner unbegrenzten Gnade offen zeigen will. Er verbindet sein Fürstenamt mit dem Heilandsamt, als ob er das eine nicht ohne das andere haben möchte. Er wirkt fort als der Erhöhte, um die Menschen zu segnen, als sei das die Krönung seiner Herrlichkeit. Könnte irgend etwas anderes die Hoffnung suchender Sünder, die auf Christus blicken, besser starken? Jesus erduldete große Demütigungen, deshalb konnte er auch erhöht werden. In der Demütigung erduldete und vollendete er den ganzen Willen seines Vaters. Deshalb belohnte ihn der Vater damit, dass er ihn zur Herrlichkeit erhob. Jesus setzt seine Erhöhung zum Wohl seines Volkes ein. Lieber Leser, hebe deine Augen auf zu diesen Bergen der Herrlichkeit, von denen deine Hilfe kommt! Betrachte den Ruhm und die Herrlichkeit des Fürsten und Heilands! Bedeutet das nicht Hoffnung für uns Menschen, dass jetzt ein Mensch auf dem Thron des Weltalls sitzt? Ist es nicht herrlich, dass der Herr über alle Dinge zugleich auch der Heiland der Sünder ist? Wir haben nun einen persönlichen Freund am königlichen Hofe, ja, einen Freund auf dem Thron. Er setzt seinen ganzen Einfluss für uns ein. Er lebt und bittet immerdar vor seines Vaters Angesicht; leg du ihm deine Sache dar und zweifle an Gottes Gnade nicht! Komm, lieber Freund, lege deine Anliegen und dein Leben in die Hände, die einmal durchbohrt waren, jetzt aber geschmückt sind mit den Siegelringen königlicher Macht und Ehre. Noch kein Prozess wurde verloren, der diesem großen Anwalt übergeben wurde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>PagePush</name></author>	</entry>

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		<title>Ganz aus Gnaden/„Gott ist es, der da gerecht macht“</title>
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&lt;div&gt;{{ info | All of Grace/“It Is God That Justifieth.”}} &lt;br /&gt;
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Es ist eine wunderbare Sache, dieses Gerechtfertigt- oder Gerechtgemacht -Werden! Wenn wir niemals die Gesetze Gottes übertreten hätten, brauchten wir es nicht. Dann wären wir aus uns selber gerecht. Wer sein Leben lang das getan hat, was er tun sollte, und niemals etwas tat, was er nicht hätte tun dürfen, der ist gerechtfertigt aufgrund des Gesetzes. Aber auf dich, lieber Leser, trifft das nicht zu; dessen bin ich gewiß. Du bist zu ehrlich, um vorzugeben, dass du ohne Sünde seist, und deshalb bist du darauf angewiesen, gerecht gemacht zu werden. Solltest du dennoch versuchen, dich selber gerecht zu machen, so würdest du dich nur selbst betrügen. Versuche es gar nicht erst! Es ist nicht der Mühe wert. Wenn du deine Mitmenschen, die wie du sterben müssen, bittest, dich gerecht zu machen, was können sie tun? Für einen halben Schilling (englische Münze) werden einige dir ein gutes Zeugnis ausstellen; andere werden dich für weniger hinter deinem Rücken verleumden. Ihr Urteil ist nicht viel wert. Unser Text sagt: „Gott ist es, der da gerecht macht“ (Römer 8, 33), und das entscheidet. Das ist so erstaunlich, dass wir sorgfältig darüber nachdenken sollten. Zunächst: Niemand anders als Gott wäre auf den Gedanken gekommen, die Schuldigen gerecht zu machen. Sie haben offen gegen Gott rebelliert, sie haben mit beiden Händen Böses getan, sie trieben es immer schlimmer, sie kehrten immer wieder in die Sünde zurück, obwohl sie darunter litten und sie deshalb für eine Zeitlang aufgeben mußten. Sie haben das Gesetz übertreten und das Evangelium mit Füßen getreten. Sie wiesen die Botschaft der Gnade zurück und versteiften sich auf ihre Gottlosigkeit. Wie kann ihnen vergeben werden? Wie können sie gerecht gemacht werden? Ihre Mitmenschen haben sie bereits aufgegeben: „Das sind hoffnungslose Fälle.“ Sogar die Christen blicken mehr mit Schmerz als mit Hoffnung auf sie. Aber nicht so ihr Gott! Er, der in seiner herrlichen Gnade einige von ihnen erwählt hat, bevor der Welt Grund gelegt wurde, wird nicht ruhen, bis er sie gerechtfertigt hat und „angenehm gemacht in dem Geliebten“ (Epheser 1, 6). Steht nicht geschrieben: „Welche er aber verordnet hat, die hat er auch berufen; welche er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; welche er aber hat gerecht gemacht, die hat er auch herrlich gemacht“ (Römer 8, 30)? Du siehst also, es gibt Menschen, die der Herr gerecht machen will. Warum sollten wir beiden nicht zu ihnen gehören? Niemand außer Gott würde jemals auf den Gedanken gekom men sein, mich zu rechtfertigen. Ich bin mir selbst ein Wunder. Ich zweifle nicht daran, dass die Gnade an anderen ebenso deutlich wird. Sieh dir Saulus von Tarsus an, der wutschnaubend Gottes Diener verfolgte. Wie ein hungriger Wolf versetzte er überall die Lämmer und die Schafe in Schrecken. Aber Gott warf ihn auf seinem Wege nach Damaskus zu Boden, verwandelte sein Herz und machte ihn gerecht, so dass der binnen kurzem zum größten Verkündiger der Rechtfertigung durch den Glauben wurde, der je gelebt hat. Paulus muß sich oft darüber gewundert haben, dass er durch den Glauben an Jesus Christus gerecht geworden war. Denn vormals hatte er mit Entschiedenheit die Meinung vertreten, dass man durch Befolgen des Gesetzes gerettet wird. Niemand außer Gott hätte daran gedacht, einen Verfolger wie Saulus gerechtzumachen. Aber Gott der Herr ist herrlich in seiner Gnade. Aber selbst, wenn ein Mensch oder ein Engel daran gedacht hätte, die Gottlosen zu rechtfertigen, niemand anders als Gott hätte es auch tun können. Es ist ausgeschlossen, dass jemand Beleidigungen vergibt, die ihn nicht betreffen. Hat dir jemand ein großes Unrecht zugefügt, so kannst du ihm vergeben; ich hoffe, dass du es tust. Aber keine dritte Person kann gegen deinen Willen die Vergebung aussprechen. Ist dir Unrecht geschehen, so muss das vergebende Wort auch von dir kommen. Haben wir gegen Gott gesündigt, so kann auch nur Gott vergeben. Denn die Sünde richtet sich gegen ihn, so wie es David in Psalm 51 (Vers 6) sagt: „An dir allein habe ich gesündigt und übel vor dir getan,“ Gott, unser großer Gläubiger, kann uns unsere Schuld erlassen, wenn es ihm gefällt. Wenn er sie erlässt, so ist sie erlassen. Niemand anders als der große Gott, gegen den wir gesündigt haben, kann die Sünde hinweg nehmen. Darum wollen wir zu ihm gehen und ihn um Barmherzigkeit bitten. Lass dich nicht durch irgendwelche Priester irreführen, die von dir verlangen, dass du ihnen deine Sünden bekennst. Gottes Wort gibt ihnen dazu kein Recht. Aber selbst, wenn sie den Auftrag hätten, im Namen Gottes die Vergebung auszusprechen, wäre es doch viel besser, durch die Vermittlung Jesu Christi zu unserem großen Herrn zu gehen und bei ihm Vergebung zu suchen und zu finden, in der Gewissheit, dass dies der rechte Weg ist. Sich in religiösen Dingen vertreten zu lassen, ist sehr riskant. Wenn es um deine Seele geht, nimm die Dinge selbst in die Hand und überlasse sie nicht anderen. Nur Gott kann die Gottlosen gerecht machen; und er kann es vollkommen tun. Er wirft unsere Sünden hinter sich und streicht sie aus, Er sagt: „Wenn man sie auch suchen wird, so wird doch keine gefunden werden“ (vgl. Jeremia 50, 20). Aus unendlicher Güte, aus keinem anderen Grund, hat er einen herrlichen Weg gefunden, um blutrote Sünden weiß wie Schnee zu machen und unsere Übertretungen von uns sein zu lassen, so weit der Morgen vom Abend ist. Er sagt: „Ich will eurer Sünden nicht mehr gedenken“ (Jeremia 31, 34), Ja, er bereitet unseren Sünden ein Ende, Einer der alten Propheten ruft vor Verwunderung aus: „Wo ist ein solcher Gott, wie du bist, der die Sünden vergibt und erlässt die Missetat den übrigen seines Erbteils, der seinen Zorn nicht ewiglich behält! Denn er ist barmherzig“ (Micha 7, 18). Wir reden jetzt nicht von Gerechtigkeit und auch nicht davon, dass Gott die Menschen behandelt, wie sie es verdienen, Wenn du mit dem Herrn der Gerechtigkeit auf rechtlicher Grundlage verhandeln willst, so droht dir ewiger Zorn; denn das ist es, was du verdienst. Gelobt sei sein Name! Er hat mit uns nicht gehandelt nach unseren Sünden, sondern er behandelt uns im Sinne der freien Gnade und der unendlichen Barmherzigkeit, Er sagt: „Ich will euch gnädig aufnehmen“; „Gern will ich euch lieben“ (Hosea 14, 5), Glaube es, denn es stimmt, dass der große Gott die Schuldigen mit überreicher Barmherzigkeit behandeln kann. Ja, er kann die Gottlosen so behandeln, als seien sie immer schon gottesfürchtig gewesen. Lies aufmerksam das Gleichnis vom verlorenen Sohn, und sieh, wie der Vater dem heimkehrenden Wanderer vergab und ihn mit so viel Liebe aufnahm, als ob er dem Vaterhaus niemals den Rücken gekehrt und sich niemals mit Huren eingelassen hätte. Er ging in seiner Güte so weit, dass der ältere Bruder zu murren begann. Trotzdem entzog der Vater dem Heimgekehrten seine Liebe nicht. Mein Bruder, wie schuldig du auch bist, wenn du nur heimkehrst zu deinem Gott und Vater: Er wird dich annehmen, als ob du niemals Unrecht getan hättest. Er wird dich als gerecht ansehen und dich entsprechend behandeln. Was sagst du dazu? Ich möchte dir gerne ganz klarmachen, was für eine großartige Sache das ist; dass niemand außer Gott es tun kann; dass der Herr allein es fertig bringt. Lies die Herausforderung des Apostels Paulus: „Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der da gerecht macht“ (Römer 8, 33). Wenn Gott einen Menschen gerecht macht, dann ist es gut getan, richtig getan, gerecht getan, auf ewig getan. Kürzlich las ich in einer Schrift, die gegen das Evangelium und seine Verkündiger geiferte, wir bildeten uns nur ein, dass die Sünde der Menschen hinweggenommen werden könnte. Aber wir vertreten nicht irgendeine Theorie, wir machen eine Tatsache bekannt. Die großartigste Tatsache unter dem Himmel ist die, dass Christus durch sein kostbares Blut die Sünden tatsächlich hinweg nimmt und dass Gott, der um Christi willen mit den Menschen nach göttlicher Barmherzigkeit verfährt, den Schuldigen vergibt und sie gerecht macht — nicht weil er irgendeinen Wert in ihnen entdeckt hat oder vermutet, sondern nach dem Reichtum seiner Barmherzigkeit, die ihren Grund hat in seinem eigenen Herzen, Das haben wir verkündigt, das verkündigen wir, und das werden wir verkündigen, solange wir leben. „Es ist Gott, der gerecht macht“, der die Gottlosen gerecht macht; er schämt sich nicht, es zu tun; und wir schämen uns nicht, es anderen mitzuteilen. Die Rechtfertigung, die von Gott kommt, muß über allen Zweifel erhaben sein. Wenn der Richter mich freispricht, wer kann mich dann verurteilen? Wenn der Oberste Gerichtshof der Welt mich für gerecht erklärt, wer will mich dann beschuldigen? Rechtfertigung von Gott, das ist eine ausreichende Antwort für ein Gewissen, das aufgewacht ist. Durch die Rechtfertigung verleiht uns der Heilige Geist den Frieden. Wir brauchen uns nicht mehr zu fürchten. Mit dem Hinweis auf die Rechtfertigung können wir das Brüllen und Höhnen Satans und der Gottlosen beantworten. Mit der Rechtfertigung können wir getrost sterben, mit ihr werden wir kühn auferstehen und vor das letzte, große Gericht hintreten. Lieber Freund, der Herr kann alle deine Sünden auslöschen. Ich schieße nicht ins Blaue hinein, wenn ich das sage. „Alle Sünde und Lästerung wird dem Menschen vergeben“ (Matthäus 12,31). Wenn du auch bis an den Hals in Verbrechen steckst, Gott kann mit einem einzigen Wort den Schmutz hinwegnehmen und sagen: „Ich will es tun; sei gereinigt!“ (Matthäus 8, 3). Der Herr ist groß im Vergeben. „Ich glaube an die Vergebung der Sünden“, bekennen wir. Tust du das? Der Herr kann dir jetzt sagen: „Deine Sünden sind dir vergeben; gehe hin in Frieden!“ (Matthäus 9, 2; Lukas 7, 48). Wenn er das tut, kann keine Macht im Himmel oder auf Erden oder unter der Erde dich verdächtigen oder gar dem Zorn ausliefern. Zweifle nicht an der Macht der allmächtigen Liebe! Du könntest deinem Mitmenschen nicht vergeben, wenn er dich so sehr gekränkt hätte, wie du Gott beleidigt hast. Aber du darfst Gottes Korn nicht mit deinem Scheffel messen. Seine Gedanken und Wege sind so viel höher als deine, wie der Himmel höher ist als die Erde. „Gut“, sagst du, „es wäre aber ein großes Wunder, wenn der Herr mir vergeben würde.“ Jawohl, ein großes Wunder! Gerade deshalb ist es wahrscheinlich, dass er es tut; denn er tut „große Dinge, die nicht zu erforschen sind“ (Hiob 5, 9), die wir nicht erwartet haben. Einmal litt ich furchtbar unter dem Bewusstsein meiner Schuld, so dass ich mich ganz elend fühlte. Aber als ich die Aufforderung hörte: „Blickt auf mich (so lautet der englische Text), so werdet ihr selig, aller Welt Enden; denn ich bin Gott, und keiner mehr“ (Jesaja 45, 22), blickte ich, und augenblicklich machte der Herr mich gerecht. Jesus Christus, für mich zur Sünde gemacht, war es, den ich sah, und dieser Anblick verschaffte mir Ruhe. Als die Israeliten, die in der Wüste von feurigen Schlangen gebissen worden waren, die eherne Schlange anblickten, die Mose aufgerichtet hatte, wurden sie sogleich geheilt, und auch ich wurde es, als ich auf den gekreuzigten Heiland blickte. Der Heilige Geist, der mir die Kraft gab zu glauben, schenkte mir auch Frieden durch den Glauben. Ich war der Vergebung so gewiss, wie ich vorher der Verdammung gewiss gewesen war. Ich wußte, dass ich verloren gehen würde, weil Gottes Wort es sagte und mein Gewissen sich dazu stellte. Nachdem der Herr mich gerecht gemacht hatte, schenkten mir dieselben Zeugen wiederum Gewissheit. Der Herr sagt in seinem Wort: „Wer an mich glaubt, der wird nicht verdammt“ (vgl. Johannes 3, 18), und mein Gewissen bestätigt mir, dass ich geglaubt habe und dass Gott gerecht ist, indem er mir vergibt. So habe ich das Zeugnis des Heiligen Geistes und das Zeugnis meines Gewissens, und diese beiden stimmen überein. Wie sehr wünschte ich, dass du Gottes Zeugnis in dieser Sache annähmst. Dann würdest du auch bald das Zeugnis in dir selber haben. Ich wage zu sagen, dass ein Sünder, der von Gott gerechtfertigt ist, auf einem festeren Boden steht als ein Gerechter, der aufgrund seiner eignen Werke gerechtfertigt wird — falls es das überhaupt gäbe! Denn wir könnten niemals sicher sein, dass wir genug gute Werke getan haben. Unser Gewissen wäre ständig unruhig, ob wir am Ende nicht doch zu kurz kämen, und wir müssten uns auf den unsicheren Spruch eines sehr unzulänglichen Richters verlassen. Wenn aber Gott gerecht macht und der Heilige Geist es bezeugt, indem er uns Frieden mit Gott schenkt, spüren wir, dass die Sache gewiß und wohl begründet ist, und kommen bei Gott zu Ruhe. Kein Mensch kann die Ruhe beschreiben, die über uns kommt, wenn wir den Frieden Gottes empfangen haben, der höher ist als alle Vernunft (Philipper 4, 7). Suche diesen Frieden sofort!&lt;/div&gt;</summary>
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