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		<title>Biblische BÃ¼cher und Predigten - Benutzerbeiträge [de]</title>
		<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Menzth</link>
		<description>Aus Biblische BÃ¼cher und Predigten</description>
		<language>de</language>
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		<lastBuildDate>Sun, 12 Apr 2026 14:48:12 GMT</lastBuildDate>
		<item>
			<title>Nur ein Weg</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Nur_ein_Weg</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Only One Way}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Anschauungen wetteifern heutzutage um die Frage ob Christus der einzige Weg zur Errettung ist. Unterscheiden kann man sie an der Antwort auf die beiden folgenden fundamentalen Fragen: &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens, ist Jesus der einzige Retter? Oder anders ausgedrückt: Ist das sündlose Leben Christi, sein Sühnetod und seine Auferstehung das einzige Mittel, durch das die Strafe für die Sünde bezahlt und womit die Macht der Sünde zunichte gemacht wurde? &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens, ist Glaube an Christus notwendig um gerettet zu werden? Oder anders ausgedrückt: Ist die Kenntnis über Christi Tod und Auferstehung für Sünden und expliziter Glaube an Christus für jeden notwendig um Gewinn aus Christi Sühnewerk zu erlangen und so gerettet zu werden?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pluralismus beantwortet beide Fragen mit “Nein”. Ein Pluralist wie John Hick glaubt, dass es mehrere Wege zu Gott gibt und Jesus lediglich einer davon ist. Da Errettung durch andere Religionen oder religiöse Führer möglich ist, folgt daraus notwendigerweise, dass die Menschen nicht an Christus glauben müssen, um gerettet zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Inklusivismus beantwortet die erste Frage mit “ja” und die zweite Frage mit “nein”. Für einen Inklusivisten wie Clark Pinnock können Menschen, obwohl Jesus das Werk vollbracht hat, das notwendig war um uns zu Gott zurück zu bringen, trotzdem gerettet werden, indem sie positiv auf Gottes Offenbarung in der Schöpfung antworten oder vielleicht in Aspekten ihrer eigenen Religionen. Und obgleich Christus der einzige Retter ist, müssen die Menschen Christus nicht kennen oder an ihn glauben um gerettet zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Exklusivismus beantwortet beide Fragen mit „Ja“. Ein Exklusivist wie der späte Ronald H. Nash glaubt, dass die Bibel beide Wahrheiten bestätigt; erstens, dass Jesus alleine das Sühnewerk vollbracht hat, das notwendig ist Sünder zu erretten und zweitens, dass die Kenntnis darüber und der Glaube an Christus für jeden notwendig ist, um gerettet zu werden. Das Folgende ist eine kurze Zusammenfassung einiger Grundlagen für diese beiden Behauptungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Jesus ist der einzige Retter'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kommen wir darauf, dass Jesus der einzige Retter ist? Von allen Menschen, die je gelebt haben oder jemals leben werden, qualifiziert Jesus sich in seiner Person und in seinem Werk als der Einzige, der in der Lage ist für die Sünden der Welt Sühnung zu tun. Denke über die folgenden Punkte nach, in denen der Anspruch Jesus, der einzige Retter zu sein, dargelegt wird: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens: nur Christus wurde vom Heiligen Geist gezeugt und von einer Jungfrau geboren (Jes. 7:14; Matth. 1:18-25; Lukas 1:26-38); aus diesem Grund kann nur ER beanspruchen Retter zu sein. Warum ist das wichtig? Nur weil der Heilige Geist den Platz des menschlichen Vaters bei Jesu Zeugung eingenommen hat, kann es sein, dass der Gezeugte sowohl völlig Gott als auch völlig Mensch ist. Christus musste sowohl Gott als auch Mensch sein, um für Sünden zu sühnen (siehe unten), damit das aber geschehen konnte, musste Er vom Heiligen Geist gezeugt und von einer menschlichen Jungfrau geboren werden. Niemand sonst in der Menschheitsgeschichte wurde vom Heiligen Geist gezeugt und von einer Mutter, die Jungfrau war, geboren. Deshalb ist nur Jesus geeignet um Retter zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens: Christus alleine ist Gott im Fleisch (Joh. 1:1–18; Hebr. 1:1–3; 2:14–18; Phil. 2:5–11; 1. Tim. 2:5–6); aus diesem Grund ist ER alleine berechtigt Retter zu sein. Wie Anselm im 11. Jahrhundert argumentierte, musste unser Retter vollkommen Mensch werden, um den Platz der Menschen einzunehmen und an ihrer Stelle zu sterben, und er musste vollkommen Gott sein, um durch den Wert Seiner Opfergabe die Ansprüche unseres unendlich heiligen Gottes zufrieden zu stellen. Mensch musste ER sein, aber ein Mensch allein konnte diesen unermesslichen Preis für die Sünde nicht bezahlen. Niemand in der Geschichte der Welt ist sowohl vollkommener Gott als auch vollkommener Mensch. Deshalb besitzt Jesus alleine den Anspruch Retter zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens: nur Christus lebte ein sündloses Leben (2. Kor. 5:21; Heb. 4:15; 7:23–28; 9:13–14; 1. Petr. 2:21–24); aus diesem Grund ist ER alleine berechtigt Retter zu sein. Wie wir im 3. Buch Mose sehen, durften nur Tiere geopfert werden, die ohne Fehl waren. Dieses deutete auf das Opfer von Christus hin, der, weil sündlos, dazu in der Lage war für die Sünden anderer zu sterben und nicht für sich selbst. Niemand sonst in der Geschichte der Welt hat jemals ein vollkommen sündloses Leben gelebt. Deshalb hat Jesus alleine den Anspruch darauf Retter zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viertens: Christus alleine trug die Strafe und starb stellvertretend (Jes. 53:4–6; Römer 3:21–26; 2. Kor. 5:21; Gal. 3:10–14); aus diesem Grund ist ER alleine berechtigt Retter zu sein. Der Lohn der Sünde ist der Tod (Römer 6:23). Und weil Christus ein sündloses Leben lebte, hatte Er den Tod nicht verdient. Der Grund für Seinen Tod war vielmehr, dass der Vater Ihm unsere Sünden zur Last legte. Den Tod, den er starb, starb er an unserer Stelle. Niemand in der Weltgeschichte ist jemals gestorben, weil er die Sünden anderer getragen hat anstelle des Gerichtes für seine eigenen Sünden. Deshalb hat Jesus alleine den Anspruch darauf Retter zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünftens: Christus alleine stand triumphierend über die Sünde vom Tod wieder auf (Apg. 2:22–24; Römer 4:25; 1. Kor. 15:3–8, 16–23). Aus diesem Grund ist ER alleine berechtigt Retter zu sein. Die Bibel bezeugt, dass einige andere Personen außer Christus vom Tode auferweckt wurden (1. Könige 17:17–24; Joh. 11:38–44), aber nur Christus ist aus den Toten auferstanden, um niemals wieder zu sterben, indem er über die Sünde triumphierte. Der Lohn der Sünde ist der Tod und die größte Macht der Sünde ist der Tod. Durch die Auferstehung Christi von den Toten wurde somit bewiesen, dass Sein Sühnetod für Sünden sowohl die Bezahlung des vollen Preises der Strafe für Sünde als auch den vollkommenen Sieg über die größte Macht der Sünde vollbrachte. Niemand in der Weltgeschichte ist jemals triumphierend über die Sünde aus dem Tod auferstanden. Deshalb hat Jesus alleine den Anspruch darauf Retter zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt ohne Frage zu dem Schluss: Nur Christus eignet sich als Retter und Christus alleine ist der Retter. Jesu eigene Worte könnten nicht klarer sein: &amp;quot;Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich&amp;quot; (Joh. 14:6). Und der Apostel Petrus bestätigt: &amp;quot;Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.&amp;quot; (Apg. 4:12). Diese Ansprüche treffen auf niemanden sonst in der Weltgeschichte zu. Ja wirklich, nur Jesus ist der Retter.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Glaube an den Christus ist notwendig um gerettet zu werden''&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum denken wir, dass der Glaube an Christus notwendig ist um gerettet zu werden? Die Lehre der Apostel ist klar, der Inhalt des Evangeliums bezieht sich jetzt (seit dem Kommen Christi) direkt auf den Sühnetod und die Auferstehung Christi und dass durch den Glauben an Christus dem Menschen seine Sünden vergeben werden und ihm ewiges Leben zugesprochen wird. Betrachte die folgenden Stellen, die bestätigen, dass Menschen alleine dadurch gerettet werden, dass sie Christus kennen und ihm als ihren Retter vertrauen:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens: Jesu eigenes Lehren verdeutlicht, dass die Nationen es nötig haben zu hören und umzukehren, um gerettet zu werden (Lukas 24:44-49). Jesus ordnet an, dass &amp;quot;Buße und Vergebung der Sünden in Seinem Namen allen Nationen, anfangend von Jerusalem verkündigt werden sollte.&amp;quot; (Lukas 24:47). Die Menschen, die Jesus hier beschreibt, waren sowohl unbußfertig als auch unversöhnlich. Um Vergebung zu erlangen, mussten sie Buße tun.&amp;lt;br&amp;gt;Aber um Buße tun zu können, mussten Sie die Verkündigung des Werkes Christi in Seinem Namen hören.&amp;lt;br&amp;gt;Und das gilt für alle Nationen, einschließlich der Juden, die Christus nicht geglaubt haben. Jesus sieht die &amp;quot;Nationen&amp;quot; nicht als solche, die bereits die Offenbarung über die Errettung besitzen. Vielmehr müssen Gläubige die Botschaft von Christus allen Nationen verkündigen, damit die Menschen in diesen Nationen errettet werden.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens: Paulus lehrt, dass selbst gottesfürchtige Juden und jedermann sonst hören und an Christus glauben müssen, um gerettet zu werden (Römer 10:1-4, 13-15). Seines Herzens Wunsch und Gebet war die Errettung seiner jüdischen Volksgenossen. Obwohl sie Eifer für Gott haben, wissen sie nicht, dass Gottes Gerechtigkeit alleine durch den Glauben an Christus kommt. So sind diese Juden, obwohl gottesfürchtig, nicht gerettet. Denn jeder, der den Namen Christi anrufen wird (siehe Römer 10:9, 13) wird gerettet werden. Aber dazu braucht es solche, die es ihnen erzählen. Und das erfordert, dass diese gesandt sind. Mission ist also notwendig, denn die Menschen müssen das Evangelium von Christus hören um gerettet zu werden.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittens: Kornelius´ Geschichte zeigt, dass selbst gottesfürchtige Heiden hören und an Christus glauben müssen, um gerettet zu werden (Apg. 10:1–2, 38–43; 11:13–18; 15:7–9). Wie einige glauben, war Kornelius ein gottesfürchtiger Heide (Apg. 10:2), der weit davon entfernt war, gerettet zu sein, bevor Petrus zu ihm kam und der notwendigerweise von Christus hören und an Christus glauben musste, um gerettet zu werden. Als Petrus über die Bekehrung der Heiden berichtet, macht er deutlich, dass durch sein Predigen Kornelius die Botschaft hörte, die er hören musste, um &amp;quot;gerettet&amp;quot; zu werden (Apg. 11:14; siehe auch 15:8-9). Ungeachtet seiner Frömmigkeit musste Kornelius die Botschaft des Evangeliums des Christus hören, um gerettet zu werden.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederum steht fest: Jesus ist der einzige Retter und die Menschen müssen Christus erkennen und an ihn glauben, um gerettet zu werden. Lasst uns Christus und das Evangelium ehren und unser Vertrauen in Gottes Wort fest machen, indem wir diese beiden Wahrheiten festhalten und entsprechend unserem Bekenntnis dazu leben.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 09 Jul 2013 21:08:30 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Nur_ein_Weg</comments>		</item>
		<item>
			<title>Warum die Gerechten Leiden - das Buch Hiob</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Warum_die_Gerechten_Leiden_-_das_Buch_Hiob</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|The Book of Job: Why Do the Righteous Suffer?}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen biblischer Studien ordnet man normalerweise fünf Bücher in die Kategorie &amp;quot;Weisheitsliteratur&amp;quot; oder &amp;quot;poetische Bücher des Alten Testamentes” ein. Nämlich die Bücher Sprüche, der Psalter, Prediger, das Hohelied Salomons und Hiob. Unter diesen fünf Büchern hebt sich eines durch seine grundlegenden Unterschiede von den anderen vier deutlich ab: das Buch Hiob. Die Weisheit, die im Buch Hiob enthalten ist, wird nicht in der Form von Sprichwörtern vermittelt. Das Buch Hiob setzt sich vielmehr mit Fragen der Weisheit auseinander, und zwar im Kontext einer geschichtlichen Darstellung von Hiobs erschütternder Verzweiflung und seinen qualvollen Schmerzen. Diese Erzählung findet während der Zeit der Patriachen statt. Fragen sind hinsichtlich der Absicht des Verfassers gestellt worden: sollte es eine geschichtliche Erzählung über einen Menschen, der wirklich existiert hat, sein oder ist die Grundstruktur die eines dramatischen Stückes mit Prolog – einschließlich einer Anfangsszene im Himmel, bei der ein Austausch zwischen Gott und dem Teufel stattfindet – das sich dann unwidersetzlich zum Höhepunkt im Nachwort bewegt, worin die schwerwiegenden Verluste des Hiob, die er während seiner Leiden erleiden musste, wieder gutgemacht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dem auch sei, der wesentliche Kern der Botschaft des Buches Hiob ist die Weisheit, die die Frage, wie sich Gott auf das Problem des menschlichen Leidens einlässt, beantwortet. In jeder Generation kommt der Protest auf, der sich folgendermaßend ausdrückt: Wenn Gott gut ist, dann sollte es keinen Schmerz, kein Leiden oder keinenTod in dieser Welt geben! Hand in Hand mit diesem Protest gegen schlechte Dinge, die guten Menschen passieren, gibt es auch Versuche, eine Art Schmerz-Schuld Rechnung zu erstellen, bei der angenommen wird, dass die Schwelle des individuellen Leidens direkt proportional zu dem Grad der Schuld oder der begangenen Sünde gesetzt wird. Eine schnelle Antwort darauf finden wir im neunten Kapital des Johannesevangeliums; es ist die Antwort von Jesus auf die Frage der Jünger, wer denn die Ursache des Leidens des blindgeborenen Mannes sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Buch Hiob wird Hiob selbst als ein gerechter Mann beschrieben, mehr noch, der gerechteste Mann, der auf Erden zu finden ist – aber jemand, von dem der Teufel behauptet, er sei nur gerecht, um von Gott gesegnet zu werden. Gott hat einen Schutzwall um ihn aufgebaut und hat ihn mehr als alle anderen Sterblichen gesegnet, und deswegen klagt der Teufel Hiob an, dass er Gott nur dient, weil er von seinem Schöpfer einen großzügigen Lohn erhält. Der Böse fordert Gott heraus, den Schutzwall zu entfernen um zu sehen, ob Hiob dann anfangen würde, Gott zu verfluchen. Die Geschichte beschreibt, wie Hiobs Leiden schnell immer schlimmer werden. Sein Leiden ist so stark, dass er letztendlich auf einem Misthaufen sitzend den Tag seiner Geburt verflucht und vor nimmer endenden Schmerzen geplagt aufschreit. Seine Leiden sind so schlimm, dass sogar seine Frau ihm rät, Gott zu verfluchen um dann zu sterben und somit von seiner Agonie befreit zu sein. Desweitern sehen wir dann in der Geschichte Ratschläge von Eliphaz, Bildad und Zophar, Hiobs Freunden, zu seiner Situation. Ihr Zeugnis macht deutlich, dass ihre Treue zu Hiob nur hohl und oberflächlich ist und die Annahme, Hiobs ungezählte Leiden hätten ihren Ursprung in einer radikalen Verschlechterung seines Charakters, lediglich Mutmaßung ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elihu, der tiefgehende Einsichten ausdrückt, berät Hiob auf einem höheren Niveau. Elihu hält einige Reden, die viele Elemente biblischer Weisheit enthalten, aber die letztendliche Weisheit in diesem großartigen Buch wird nicht durch Hiobs Freunde oder Elihu verkündigt, sondern durch Gott selbst. Als Hiob eine Antwort von Gott verlangt, antwortete ihm Gott mit diesem Tadel: ”Wer ist es, der den Ratschluss verdunkelt mit Worten ohne Erkenntnis? Gürte doch wie ein Mann deine Lenden! Dann will ich dich fragen, und du sollst mich belehren!” (Hiob 38:2-3). Aus diesem Tadel ergibt sich die eindrücklichste Befragung eines Menschen durch den Schöpfer. Auf den ersten Eindruck scheint es sogar so, als ob Gott Hiob schikanieren würde, z.B. wenn er ihn fragt: “Wo warst du, als ich die Erde gründete? (Vers 4)&amp;quot;. Gott stellt eine Frage nach der anderen in dieser Weise. &amp;quot;Knüpfst du die Bänder des Siebengestirns, oder löst du die Fesseln des Orion? Kannst du die Tierkreisbilder hervortreten lassen zu ihrer Zeit und den Großen Bären leiten samt seinen Jungen?” (Verse 31 -32). Offensichtlich ist die Antwort auf diese schnellgefeuerten rhetorischen Fragen immer die gleiche: “Nein, nein, nein.” Mit seinem Kreuzverhör lässt Gott nicht locker – er hört nicht auf, Hiob's Minderwertigkeit und Unterwürfigkeit aufzuzeigen. Gott fährt damit fort, eine Frage nach der anderen zu stellen und zeigt damit Hiobs Unfähigkeit, Dinge zu tun, die Gott offensichtlich kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 40. Kapital sagt Gott schließlich zu Hiob: „Mit dem Allmächtigen will der Tadler rechten? Der da Gott zurechtweist, er antworte darauf!“ (Vers 2). Nun ist Hiobs Antwort keine trotzige Forderung nach Antworten auf sein Leiden. Vielmehr sagt er: „Siehe, zu gering bin ich! Was kann ich dir erwidern? Ich lege meine Hand auf meinen Mund. Einmal habe ich geredet, und ich will nicht mehr antworten; und zweimal, und ich will es nicht wieder tun.“ (Verse 4-5). Und wieder greift Gott das Verhör auf und dringt in diesem Schnellfeuer-Verhör noch tiefer ein. So wird der überwältigende Unterschied zwischen der Kraft Gottes, der im Buch Hiob El Shaddai – Allmächtiger Gott – genannt wird, und dem Unvermögen Hiobs klar. Schließlich gesteht Hiob, dass solche Dinge zu wunderbar sind. Er sagt: „Vom Hörensagen hatte ich von dir gehört, jetzt aber hat mein Auge dich gesehen. Darum verwerfe ich mein Geschwätz und bereue in Staub und Asche.“ (42: 5-6). Das Bemerkenswerte an diesem Drama ist, dass Gott nie direkt Hiobs Fragen beantwortet . Er sagt nicht: „Hiob, der Grund warum du gelitten hast ist wie folgt...&amp;quot; Angesichts dieses Geheimnis' der Gesetzlosigkeit in solch tiefgründigem Leiden antwortet Gott vielmehr Hiob mit seiner eigenen Person, sich selbst. Das ist die Weisheit, die die Frage des Leidens beantwortet: Nicht die Antwort darauf, warum ich in einer bestimmten Weise, in einer bestimmten Zeit und in bestimmten Umständen zu leiden habe, sondern worauf meine Hoffnung inmitten des Leidens ruht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort darauf, die eindeutig durch die Weisheit im Buch Hiob ausgedrückt wird und die auch mit den Grundlagen der anderen Büchern der Weisheitsliteratur übereinstimmt, lautet: Die Furcht des Herrn, Ehrfurcht und Verehrung von Gott ist der Anfang der Weisheit. Und wenn wir benebelt und verwirrt sind durch die Dinge, die wir in dieser Welt nicht verstehen können, streben wir nicht nur nach konkreten Antworten auf konkrete Fragen, sondern wir streben danach, Gott in Seiner Heiligkeit zu kennen, in Seiner Rechtschaffenheit, in Seiner Gerechtigkeit, und in Seiner Barmherzigkeit. Darin liegt die Weisheit, die in dem Buch Hiob gefunden wird.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 09 Jul 2013 20:55:34 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Warum_die_Gerechten_Leiden_-_das_Buch_Hiob</comments>		</item>
		<item>
			<title>Den Krebs nicht vergeuden</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Den_Krebs_nicht_vergeuden</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Don't Waste Your Cancer}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung des Herausgebers: Unser Freund David Powlison von der Christian Counseling and Education Foundation (Christliche Stiftung für Beratung und Bildung), bei dem ebenfalls vor kurzem Prostatakrebs diagnostiziert wurde, hat John Pipers zehn Punkten einige hilfreiche Erweiterungen hinzugefügt. Eingerückte Absätze, vor denen „DP:“ steht, stammen von David Powlison.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schreibe diesen Text am Vorabend einer Prostata-Operation. Ich glaube an Gottes Heilkraft – durch Wunder wie durch die Medizin. Ich glaube, dass es gut und richtig ist, um beide Arten der Heilung zu beten. Der Krebs ist nicht sinnlos, wenn er von Gott geheilt wird. Ihm gebührt die Ehre, und genau deshalb gibt es den Krebs. Wenn man also nicht um Heilung betet, kann es sein, dass der Krebs vergeudet wird. Doch Heilung ist nicht Gottes Plan für jeden. Und es gibt viele andere Möglichkeiten, den Krebs zu vergeuden. Ich bete für mich selbst und für Sie, damit wir diesen Schmerz nicht vergeuden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''DP''': Ich (David Powlison) füge John Pipers Worten diese Gedanken hinzu, und zwar an dem Morgen, nachdem bei mir Prostatakrebs diagnostiziert wurde (3. März 2006). Die zehn Hauptpunkte und der jeweils erste Absatz sind von ihm; der jeweils zweite Absatz ist von mir.&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''1. Sie vergeuden Ihren Krebs, wenn Sie nicht daran glauben, dass er von Gott für Sie vorgesehen ist.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es genügt nicht, zu sagen, dass Gott unseren Krebs nur benutzt, ihn jedoch nicht vorsieht. Was Gott zulässt, lässt er aus einem bestimmten Grund zu. Und dieser Grund ist sein Plan. Wenn Gott vorhersieht, dass aus molekularen Veränderungen Krebs wird, kann er diesen aufhalten oder auch nicht. Tut er es nicht, verfolgt er eine Absicht. Da er unendlich weise ist, kann man diese Absicht einen Plan nennen. Satan ist real und verursacht viele Freuden und Schmerzen. Doch er ist nicht endgültig. Wenn er also Hiob mit bösen Geschwüren schlägt (Hiob 2,7), führt Hiob dies letzten Endes auf Gott zurück (Hiob 2,10) und der erleuchtete Schreiber stimmt dem zu: „Sie … trösteten ihn wegen all des Unglücks, das der HERR über ihn gebracht hatte.“ (Hiob 42,11). Wenn Sie nicht glauben, dass Ihr Krebs von Gott für Sie geplant ist, vergeuden Sie ihn. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''DP:''' Seine planende Hand zu erkennen macht Sie nicht stoisch oder unehrlich oder gekünstelt lebhaft. Stattdessen entlockt und lenkt die Wirklichkeit von Gottes Plan Ihr ehrliches Aufschreien zu Ihrem einzig wahren Retter. Gottes Plan lädt zur ehrlichen Rede ein, statt uns zum Schweigen und damit zur Resignation zu bringen. Denken Sie an die Ehrlichkeit der Psalmen, an König Hiskia (Jesaja 38), an Habakuk 3. Diese Menschen sind mit schonungsloser Offenheit und glaubhaft ehrlich, weil sie wissen, dass Gott Gott ist, und ihre Hoffnung in ihn setzen. Psalm 28 lehrt Sie das leidenschaftliche, direkte Gebet zu Gott. Er muss Sie hören. Er wird Sie hören. Er wird weiter in Ihnen und Ihrer Situation arbeiten. Dieser Aufschrei entstammt Ihrem Gefühl, dass Sie Hilfe brauchen (28,1-2). Nennen Sie dann Gott Ihre speziellen Sorgen (28,3-5). Es steht Ihnen frei, das Gebet mit Ihren eigenen Anliegen zu personalisieren. Oftmals ist es bei den „verschiedenen Versuchungen“ des Lebens (Jakobus 1,2) so, dass das, womit Sie konfrontiert sind, nicht in Einzelheiten dem entspricht, womit David oder Jesus konfrontiert waren – doch die Dynamik des Glaubens ist dieselbe. Haben Sie Ihre Sorgen auf ihn geworfen, der für Sie sorgt, dann verleihen Sie Ihrer Freude Ausdruck (28,6-7): der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft. Schließlich, da Glaube sich stets in Liebe verwandelt, werden Ihre persönliche Not und Freude sich erweitern zu liebevoller Sorge für andere (28,8-9). Krankheit kann Ihre Wahrnehmung dafür schärfen, wie gründlich Gott schon und immer schon in jedem Detail Ihres Lebens gearbeitet hat.&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;'''2. Sie vergeuden Ihren Krebs, wenn Sie glauben, dass er ein Fluch und kein Geschenk ist.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Also [gibt es] jetzt keine Verdammnis für die, welche in Christus Jesus sind.“ (Römer 8,1). „Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist“ (Galater 3,13). „Denn es gibt keine Zauberei gegen Jakob und keine Wahrsagerei gegen Israel.” (4. Mose (Numeri) 23:23). „Denn Gott, der HERR, ist Sonne und Schild. Gnade und Herrlichkeit wird der HERR geben, kein Gutes vorenthalten denen, die in Lauterkeit wandeln.” (Psalm 84:12). &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''DP:''' Der Segen erscheint in dem, was Gott für uns, mit uns, durch uns tut. Er bringt seine großartige und gnadenvolle Versöhnung auf die Ebene des Fluchs. Ihr Krebs ist selbst einer jener 10.000 „Todesschatten“ (Psalm 23,4), die über jeden von uns kommen: all die Bedrohungen, Verluste, Schmerzen, Unvollständigkeit, Enttäuschung, Böses. Doch in seinen geliebten Kindern bewirkt unser Vater ein überaus freundliches Gutes durch unsere schmerzvollsten Verluste; manchmal, indem er heilt und den Körper wieder herstellt (vorübergehend, bis zur Auferstehung der Toten zum ewigen Leben), immer, indem er uns erhält und lehrt, auf dass wir ihn einfacher verstehen und lieben. Auf dem Prüfstand des Bösen wird Ihr Glaube tief und real und Ihre Liebe wird zielbewusst und weise: Jakobus 1,2-5; 1. Petrus 1,3-9; Römer 5,1-5; Römer 8,18-39.&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
'''3. Sie vergeuden Ihren Krebs, wenn Sie Trost bei Ihren Chancen suchen statt bei Gott.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan Gottes bei Ihrem Krebs besteht nicht darin, Sie in der rationalistischen, menschlichen Berechnung der Chancen zu schulen. Die Welt erhält Trost aus ihren Chancen. Nicht so die Christen. Manche zählen ihre Wagen (Prozentsatz der Überlebenschancen) und manche zählen ihre Rosse (Nebenwirkungen der Behandlung), wir aber zählen auf den Namen des Herrn, unseres Gottes (Psalm 20,7). Gottes Plan wird deutlich in 2. Korinther 1,9: „Wir selbst aber hatten in uns selbst [schon] das Urteil des Todes erhalten, damit wir nicht auf uns selbst vertrauten, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt.“ Das Ziel Gottes bei unserem Krebs besteht (neben tausend anderen guten Dingen) darin, die Stützen unter unseren Herzen wegzuschlagen, damit wir uns ganz auf ihn verlassen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''DP:''' Gott selbst ist Ihr Trost. Er gibt sich selbst hin. Der Choral „Stille, mein Wille“ (von Katharina von Schlegel) rechnet die Chancen richtig aus: Wir werden mit 100-prozentiger Sicherheit leiden und Christus wird uns mit 100-prozentiger Sicherheit begegnen, zu uns kommen, uns trösten und die reinsten Freuden der Liebe wieder einsetzen. Das geistliche Lied „How Firm a Foundation“ (etwa: „Welch fester Grund“) rechnet die Chancen auf die gleiche Weise aus: Sie werden mit 100-prozentiger Sicherheit „ernste Qualen durchleben“, und Ihr Retter wird mit 100-prozentiger Sicherheit „mit dir sein, um deine Sorgen zu segnen und deine tiefste Verzweiflung zu heiligen.“ Bei Gott spielen Sie nicht mit Prozentsätzen, sondern Sie leben mit Sicherheiten.&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
'''4. Sie vergeuden Ihren Krebs, wenn Sie sich weigern, über den Tod nachzudenken.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden alle sterben, wenn Jesus seine Wiederkehr verschiebt. Nicht darüber nachzudenken, wie es sein wird, wenn man diese Welt verlässt und Gott begegnet, ist töricht. In Prediger 7,2 heißt es: „Besser, ins Haus der Trauer [zu einer Beerdigung] zu gehen, als ins Haus des Gastmahls zu gehen; denn jenes ist das Ende aller Menschen, und der Lebende nimmt es sich zu Herzen.“ Wie kann man es sich zu Herzen nehmen, wenn man nicht darüber nachdenkt? In Psalm 90,12 heißt es: „So lehre [uns] denn zählen unsere Tage, damit wir ein weises Herz erlangen!“ Die Tage zu zählen heißt, darüber nachzudenken, wie wenige es sind, und dass sie enden werden. Wie will man ein weises Herz erlangen, wenn man sich weigert, darüber nachzudenken? Wie sinnlos, wenn wir nicht über den Tod nachdenken. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''DP:''' Paulus beschreibt den Heiligen Geist als die unsichtbare innere „Anzahlung“ auf die Sicherheit des Lebens. Durch den Glauben gibt der Herr einen süßen Vorgeschmack auf die direkte Wirklichkeit des ewigen Lebens in der Gegenwart unseres Gottes und Christi. Wir könnten auch sagen, der Krebs sei eine „Anzahlung“ auf den unvermeidlichen Tod, und gäbe einem einen bitteren Vorgeschmack auf die Realität unserer Sterblichkeit. Krebs ist ein Wegweiser, der auf etwas viel größeres verweist: den letzten Feind, dem Sie sich stellen müssen. Doch Christus hat diesen letzten Feind besiegt: 1. Korinther 15. Der Tod wird vom Sieg verschlungen. Der Krebs ist nur ein Kundschaftertrupp des Feindes auf Patrouille. Er hat keine endgültige Macht, wenn Sie ein Kind der Auferstehung sind, daher können Sie ihm ins Auge schauen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
'''5. Sie vergeuden Ihren Krebs, wenn Sie meinen, den Krebs zu „schlagen“ bedeute, am Leben zu bleiben und nicht, an Christus festzuhalten.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Satans und Gottes Pläne mit Ihrem Krebs sind nicht dieselben. Satan plant, Ihre Liebe für Christus zu zerstören. Gott plant, Ihre Liebe zu Christus zu vertiefen. Der Krebs gewinnt nicht, wenn Sie sterben. Er gewinnt, wenn Sie nicht an Christus festhalten. Gottes Plan ist es, Sie von der Brust der Welt zu entwöhnen und Sie mit der ausreichenden Fülle Christi zu nähren. Er soll Ihnen helfen, dies zu sagen und zu fühlen: „Ich achte auch alles für Verlust um der unübertrefflichen Größe der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, willen.“ Und deshalb zu wissen: „Denn das Leben ist für mich Christus und das Sterben Gewinn.“ (Philipper 3,8; 1,21). &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''DP:''' An Christus festzuhalten drückt die beiden Kernaktivitäten des Glaubens aus: dringende Bedürftigkeit und völlige Freude. Viele Psalmen sind ein Aufschrei in Moll; wir halten an unserem Retter fest, indem wir seiner bedürfen, um uns von realen Sorgen, realen Sünden, realen Leiden, realen Ängsten zu erretten. Viele Psalmen sind ein Gesang in Dur: Wir halten an unserem Retter fest, indem wir uns an ihm erfreuen, ihn lieben, ihm für alles danken, was er Gutes an uns getan hat, uns freuen, dass seine Rettung die schwerwiegendste Sache der Welt ist und er das letzte Wort hat. Und viele Psalmen beginnen in der einen Tonart und enden in der anderen. An Christus festzuhalten ist nicht eintönig; man durchlebt das gesamte Spektrum menschlicher Erfahrungen mit ihm. Den Krebs zu „schlagen“ bedeutet, in dem Wissen zu leben, dass Ihr Vater sich seines geliebten Kindes erbarmt, weil er Ihre Gestalt kennt und weiß, dass Sie nichts als Staub sind. Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Zu leben bedeutet, ihn zu kennen, den zu kennen zu lieben bedeutet.&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
'''6. Sie vergeuden Ihren Krebs, wenn Sie zu viel Zeit darauf verwenden, über Krebs zu lesen, und nicht genug Zeit darauf, über Gott zu lesen.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht falsch, sich über Krebs zu informieren. Unwissenheit ist keine Tugend. Doch die Verlockung, immer mehr zu wissen und der fehlende Eifer, Gott immer mehr zu kennen, sind symptomatisch für den Unglauben. Der Krebs soll uns zur Wirklichkeit Gottes erwecken. Er soll dem Gebot in Hosea 6,3 Gefühl und Kraft verleihen: „So lasst uns [ihn] erkennen, [ja,] lasst uns nachjagen der Erkenntnis des HERRN!“ Er soll uns zur Wahrheit in Daniel 11,32 erwecken: „Das Volk, das seinen Gott kennt, wird sich stark erweisen und entsprechend handeln.“ Er soll aus uns unerschütterliche, unzerstörbare Eichenbäume machen: „Er hat seine Lust am Gesetz des HERRN und sinnt über sein Gesetz Tag und Nacht! Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Laub nicht verwelkt; alles was er tut, gelingt ihm.“ (Psalm 1,2-3). Wie sinnlos ist der Krebs, wenn wir Tag und Nacht über Krebs nachlesen und nicht über Gott. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''DP:''' Was für Ihr Leseverhalten gilt, hat auch für Ihre Gespräche mit Anderen Gültigkeit. Andere Menschen werden oft ihre Fürsorge und Besorgnis ausdrücken, indem sie sich nach Ihrer Gesundheit erkundigen. Das ist gut, doch bleibt das Gespräch leicht dort stecken. Erzählen Sie ihnen also offen von Ihrer Krankheit und ersuchen Sie sie um ihre Gebete und ihren Rat; geben Sie dann jedoch dem Gespräch eine andere Richtung, indem Sie Ihnen erzählen, was Ihr Gott tut, um Sie getreu mit 10.000 Gnaden zu erhalten. Robert Murray McCheyne sagte weise: „Werfen Sie für jeden einzelnen Blick auf Ihre Sünden zehn Blicke auf Christus.“ Er begegnete damit unserer Neigung, dieses 10:1-Verhältnis umzukehren, indem wir über unser Versagen brüteten und den Herrn der Gnade vergaßen. Was McCheyne über unsere Sünden sagt, können wir auch auf unser Leiden anwenden. Sagen Sie für jeden einzelnen Satz, den Sie zu anderen über Ihren Krebs sagen, zehn Sätze über Ihren Gott und Ihre Hoffnung und darüber, was er Sie lehrt, und über die kleinen Segnungen an jedem Tag. Verbringen Sie für jede Stunde, die Sie mit Nachforschungen oder Gesprächen über Ihren Krebs verbringen, 10 Stunden damit, über Ihren Herrn nachzuforschen, zu sprechen und ihm zu dienen. Beziehen Sie alles, was Sie über Ihren Krebs erfahren, zurück auf ihn und seine Absichten, dann werden Sie nicht davon besessen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
'''7. Sie vergeuden Ihren Krebs, wenn Sie sich von ihm in die Einsamkeit treiben lassen, statt Ihre Beziehungen mit offenkundiger Liebe zu vertiefen.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Epaphroditus Paulus die Geschenke überbrachte, die die Kirche der Philipper gesandt hatte, wurde er krank und starb beinahe. Paul sagt den Philippern: „Da er ja sehnlich nach euch allen verlangte und er sehr in Unruhe war, weil ihr gehört hattet, dass er krank war.“ (Philipper 2,26). Was für eine erstaunliche Antwort! Es heißt nicht, dass sie in Unruhe waren, weil er krank war, sondern dass er in Unruhe war, weil sie gehört hatten, dass er krank war. Ein solches Herz will Gott mit dem Krebs erschaffen: ein zutiefst liebendes, sorgendes Herz für die Menschen. Vergeuden Sie Ihren Krebs nicht, indem Sie sich in sich selbst zurückziehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''DP:''' Unsere Kultur hat schreckliche Angst davor, dem Tod zu begegnen. Sie ist von der Medizin besessen. Sie erhebt Jugend, Gesundheit und Energie zum Idol. Sie versucht, jegliche Anzeichen von Schwäche oder Unvollkommenheit zu verbergen. Sie werden anderen großen Segen bringen, wenn Sie in Ihren Schwächen offen, glaubend und liebend leben. Paradoxerweise stärkt es andere, wenn man sich mit Schmerzen und Schwäche nach außen in Beziehungen begibt. „Füreinander da sein“ ist eine in zwei Richtungen befahrbare Straße des großzügigen Gebens und dankbaren Empfangens. Ihre Bedürftigkeit gibt anderen eine Möglichkeit, zu lieben. Und da Liebe stets Gottes höchstes Ziel auch bei Ihnen ist, werden Sie seine schönste und freudenreichste Lektion lernen, indem Sie kleine Gelegenheiten finden, Sorge für andere auszudrücken, wenn Sie selbst am schwächsten sind. Eine große, lebensbedrohliche Schwäche kann sich als erstaunlich befreiend erweisen. Es bleibt Ihnen nichts zu tun, als von Gott und anderen Menschen geliebt zu werden, und Gott und andere Menschen zu lieben.&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
'''8. Sie vergeuden Ihren Krebs, wenn Sie trauern wie jene, die keine Hoffnung haben.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus verwendete diese Worte in Bezug auf jene, denen geliebte Menschen gestorben waren: „Wir wollen euch aber, Brüder, nicht in Unkenntnis lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht betrübt seid wie die übrigen, die keine Hoffnung haben.“ (1. Thessalonicher 4,13). Es gibt Trauer beim Tod. Selbst für den Glaubenden, der stirbt, gibt es einen zeitweiligen Verlust - einen Verlust des Körpers, und einen Verlust der geliebten Menschen hier, und einen Verlust des geistlichen Dienstes auf Erden. Doch die Trauer ist anders – sie ist von Hoffnung durchdrungen. „Wir möchten lieber ausheimisch vom Leib und einheimisch beim Herrn sein.“ (2. Korinther 5,8). Vergeuden Sie Ihren Krebs nicht, indem Sie trauern wie jene, die keine Hoffnung haben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''DP:''' Zeigen Sie der Welt diese andere Art des Trauerns. Paulus sagte, er hätte „Traurigkeit über Traurigkeit&amp;quot; gehabt, wenn sein Freund Epaphroditus gestorben wäre. Er war traurig gewesen, als er die schmerzliche Last der Krankheit seines Freundes spürte. Er wäre doppelt traurig gewesen, wenn sein Freund gestorben wäre. Doch diese liebende, ehrliche, gottorientierte Traurigkeit existierte neben „freut euch jederzeit“ und „der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft“ und „echte Sorge für dein Wohlergehen zeigen“. Wie kann denn aber ein seelischer Schmerz neben Liebe, Freude, Frieden und einem unzerstörbaren Gefühl eines Sinns des Lebens existieren. In der inneren Logik des Glaubens ergibt das einen perfekten Sinn. Tatsächlich kann es sein, dass Sie, genau weil Sie Hoffnung haben, die Leiden dieses Lebens heftiger spüren: Traurigkeit über Traurigkeit. Im Gegensatz dazu wählt die Trauer, die keine Hoffnung hat, oft Verleugnung oder Flucht oder Geschäftigkeit, weil sie sich der Realität nicht stellen kann, ohne zu verzweifeln. Bei Christus wissen Sie, was auf dem Spiel steht, und daher spüren Sie heftig das Schlechte dieser gefallenen Welt. Sie nehmen Schmerz und Tod nicht als sicher an. Sie lieben, was gut ist, und hassen, was böse ist. Schließlich folgen Sie dem Bild „eines Menschen der Leiden, der mit der Trauer vertraut ist&amp;quot;. Doch dieser Jesus nahm sein Kreuz willentlich auf sich „für die Freude, die vor ihm lag“. Er lebte und starb in der Hoffnung, dass alles wahr würde. Sein Schmerz wurde nicht durch Verleugnung oder Medizin betäubt, und er war auch nicht gefärbt von Verzweiflung, Furcht oder Um-sich-Schlagen nach irgendeinem Strohhalm der Hoffnung, der seine Lage ändern könnte. Jesu letzte Versprechen sind voller Freude fester Hoffnung mitten im Leiden: „Meine Freude sei in euch und eure Freude werde völlig. Eure Traurigkeit wird zur Freude werden. Eure Freude nimmt niemand von euch. Bittet, und ihr werdet empfangen, damit eure Freude völlig sei. Dieses rede ich in der Welt, damit sie meine Freude völlig in sich haben.” (Auswahl aus Johannes 15-17).&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
'''9. Sie vergeuden Ihren Krebs, wenn Sie die Sünde so beiläufig wie bisher behandeln.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind Ihre eingefleischten Sünden so verlockend wie vor Ihrem Krebs? Wenn ja, verschwenden Sie Ihren Krebs. Der Krebs soll den Appetit auf Sünde zerstören. Stolz, Gier, Lüsternheit, Hass, Unversöhnlichkeit, Ungeduld, Faulheit, Verzögern – all diese sind die Gegner, die der Krebs angreifen soll. Denken Sie nicht nur daran, gegen den Krebs zu kämpfen. Denken Sie auch daran, mit dem Krebs zu kämpfen. All diese Dinge sind schlimmere Feinde als der Krebs. Verschwenden Sie nicht die Macht des Krebses, diese Feinde zu vernichten. Lassen Sie durch die Gegenwart der Ewigkeit die Sünden der Zeit so sinnlos aussehen, wie sie tatsächlich sind. „Denn was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewönne, sich selbst aber verlöre oder einbüßte?“ (Lukas 9,25). &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''DP:''' Das Leiden ist tatsächlich dazu da, Sie der Sünde zu entwöhnen und Ihren Glauben zu stärken. Wenn Sie Gott-los sind, dann vergrößert das Leiden die Sünde. Werden Sie in Ihrer Lebensführung bitterer werden, verzweifelter, süchtiger, ängstlicher, rasender, vermeidender, sentimentaler, gottloser? Werden Sie so tun, als sei alles wie immer? Werden Sie mit dem Tod einig werden, zu Ihren Bedingungen? Aber wenn Sie Gott gehören, wird das Leiden in den Händen Christi Sie verändern, immer langsam, manchmal schnell. Sie werden mit dem Leben und dem Tod zu seinen Bedingungen einig werden. Er wird Sie gütig machen, Sie reinigen, Sie von Eitelkeiten befreien. Er wird dafür sorgen, dass Sie ihn brauchen und ihn lieben. Er ordnet Ihre Prioritäten neu, damit die wichtigsten Dinge öfter am wichtigsten sind. Er wird mit Ihnen gehen. Natürlich werden Sie manchmal versagen, vielleicht von Reizbarkeit oder Grübelei, Wirklichkeitsflucht oder Ängsten gepackt werden. Doch er wird Sie immer aufheben, wenn Sie stolpern. Ihr innerer Feind – ein moralischer Krebs, der zehntausend Mal tödlicher ist als Ihr körperlicher Krebs – wird absterben, wenn Sie immer weiter Ihren Retter suchen und finden: „Um deines Namens willen, HERR, vergib mir meine Schuld, denn sie ist groß. Wer ist nun der Mann, der den HERRN fürchtet? Ihn wird er unterweisen in dem Weg, den er wählen soll.“ (Psalm 25).&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
'''10. Sie vergeuden Ihren Krebs, wenn Sie ihn nicht als ein Mittel nutzen, Wahrheit und Herrlichkeit Christi zu bezeugen.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christen sind niemals irgendwo durch göttlichen Zufall. Es gibt Gründe dafür, dass wir dort ankommen, wo wir sind. Bedenken Sie, was Jesus über schmerzhafte, ungeplante Umstände sagte: „Vor diesem allem aber werden sie ihre Hände an euch legen und euch verfolgen, indem sie euch an die Synagogen und Gefängnisse überliefern, um euch vor Könige und Statthalter zu führen um meines Namens willen. Es wird euch aber zu einem Zeugnis ausschlagen.” (Lukas 21,12 -13). Ebenso ist es mit dem Krebs. Er wird eine Möglichkeit sein, Zeugnis abzulegen. Christus ist unendlich wertvoll. Hier ist eine goldwerte Möglichkeit zu zeigen, dass er mehr wert ist als das Leben. Vergeuden Sie sie nicht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''DP:''' Jesus ist Ihr Leben. Er ist der Mensch, vor dem sich jedes Knie beugt. Er hat den Tod ein für allemal überwunden. Er wird zu Ende bringen, was er begonnen hat. Lassen Sie Ihr Licht leuchten, indem Sie in ihm, von ihm, durch ihn, für ihn leben. Ein altes geistliches Lied drückt es so aus:&amp;lt;br&amp;gt;Christus sei mit mir, &amp;lt;br&amp;gt;Christus in mir, &amp;lt;br&amp;gt;Christus hinter mir, &amp;lt;br&amp;gt;Christus vor mir, &amp;lt;br&amp;gt;Christus neben mir, &amp;lt;br&amp;gt;Christus, um mich zu gewinnen, &amp;lt;br&amp;gt;Christus, um mich zu trösten und wieder herzustellen, &amp;lt;br&amp;gt;Christus unter mir, &amp;lt;br&amp;gt;Christus über mir, &amp;lt;br&amp;gt;Christus in Stille, &amp;lt;br&amp;gt;Christus in Gefahr, &amp;lt;br&amp;gt;Christus in den Herzen aller, die mich lieben, &amp;lt;br&amp;gt;Christus im Mund von Freund und Fremden&amp;lt;br&amp;gt;(aus „I bind unto myself the name“ [etwa: „Ich binde an mich den Namen&amp;quot;])&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Bei Ihrem Krebs bedürfen Sie Ihrer Brüder und Schwestern, um die Wahrheit und Herrlichkeit Christi zu bezeugen, mit Ihnen zu gehen, ihren Glauben an Ihrer Seite auszuleben, Sie zu lieben. Und Sie können mit Ihnen und mit allen anderen dasselbe tun und zu dem Herzen werden, das Freunde wie Fremde mit der Liebe Christi liebt, zum Mund, der mit Hoffnung für Freunde wie Fremde gefüllt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie daran, dass Sie nicht verlassen sind. Sie werden die Hilfe haben, die Sie brauchen. „Mein Gott aber wird alles, was ihr bedürft, erfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.” (Philipper 4,19) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastor John&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 09 Jul 2013 20:44:40 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Den_Krebs_nicht_vergeuden</comments>		</item>
		<item>
			<title>Vom Tragen der gegenseitigen Lasten</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Vom_Tragen_der_gegenseitigen_Lasten</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Bearing One Another’s Burdens}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sorgen auf dieser Welt sind vielfältig und erbarmungslos. Es ist nicht leicht, sich so auf den Himmel zu konzentrieren, dass man es schafft, von den Alltagssorgen unberührt zu bleiben. Es wird uns klarerweise gesagt, wir sollen unsere Gedanken auf etwas höheres lenken, nicht auf weltliche Dinge: „Seid auf das Himmlische bedacht und nicht auf das Irdische“ (Kol. 3:2), aber selbst der engagierteste Glaubende wird bestätigen, dass die weltlichen Prüfungen manchmal die himmlische Perspektive verdunkeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sorgen uns. Wir kränken uns. Wir taumeln. Wir belasten uns mit der Mühe unserer täglichen Arbeiten. Wir fühlen die Schuld unserer Lage als abgestürzte Wesen. In der Zwischenzeit werden wir von Unglücken verschiedener Art befallen. Das sind nur einige der weltlichen Lasten, die oft unsere Gedanken davon abhalten, zum Himmel zu steigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dennoch wird uns wir immer wieder befohlen: „Seid auf das Himmlische bedacht“ (Kol. 3:1). Wir werden belehrt, „nicht auf das Sichtbare [zu] starren, sondern nach dem Unsichtbaren Ausschau halten“ (2 Kor. 4:18). Wir dürfen den Lasten dieses Lebens nicht erlauben, unsere Herzen vom Himmel abzuwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist das möglich? Wenn die Last auf uns liegt und die Probleme so zahlreich werden, dass sie eine Person alleine unmöglich tragen kann, können Gefühle von unrealistischen Hoffnungen sehr leer klingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist gerade der Grund, weshalb die Kirche so wichtig ist. Es ist unsere Pflicht als Glaubende, die gegenseitigen Lasten zu tragen: „Helft euch gegenseitig, die Lasten zu tragen“ (Gal. 6:2). Wenn jemand taumelt, helfen wir, die Last fest zu halten. Wenn er sich plagt, dann helfen wir, die Last zu tragen. Wenn er stolpert, helfen wir ihm auf. Dem Mitgläubigen bei dem Tragen der Lasten seiner weltlichen Probleme zu helfen, ist eine der wichtigsten praktischen Pflichten, die jeder Christ ausüben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich steht dieses Konzept im Gegensatz zur Tendenz unserer Kultur, mit einer säkularen Neigung der Gesellschaft Selbstbefangenheit zu fördern. Unsere Generation hat eine ungesunde Manie für Unterhaltung entwickelt; wir werden täglich von einer Überfülle von trivialen Ablenkungen angegriffen; und wir neigen dazu, untereinander mit Sound-Bites oder durch gesichtslose Medien zu interagieren. Wir leben in überfüllten Städten und in überbevölkerten Wohngegenden; dennoch sind die Menschen größtenteils&amp;amp;nbsp; einsamer als je. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, seien wir ehrlich: Die reformierten und die evangelischen Kirchen ahmen heutzutage oft dort die Kultur nach, wo wir gerade jemanden brauchen würden, der ihrem Einfluss entgegentreten und entgegenwirken kann. Sobald die Kirchen sich bemühen, größer, auffälliger und technologisch schlauer zu werden, neigen sie dazu, kälter und unpersönlicher zu werden. Gegenwärtige Kirchen scheinen manchmal sogar die „Ich zuerst“-Absicht der Selbstliebe anzuspornen statt die „Einer für den anderen“-Gebote der Bibel. Das Ergebnis ist, dass wir die gegenseitigen Lasten nicht so tragen wie wir sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch hat Paulus seine Pflicht zur höchsten Priorität gemacht. Das war das Kernstück seiner Ermahnungen an die galatischen Kirchen. Die erste Hälfte (oder mehr) der Galater ist eine Verteidigung der Glaubensrechtfertigung und eine Reihe von Argumenten gegen die falsche Lehre, die damals bedrohte, jene Kirchen in Verbindung mit dem Gesetz zu setzen. In Galater 5:14 erinnerte er sie: „Denn alle Gesetze werden in einem Wort erfüllt, in dem: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wird diese Liebe am besten offenbart? „Helft euch gegenseitig, die Lasten zu tragen. Auf diese Weise erfüllt ihr das Gesetz des Messias“ (6:2). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste und hervorragende Beispiel, das Paulus bezüglich dem Tragen der Lasten erwähnt, umfasst das fertig werden mit der Last einer Sünde eines anderen Christen. „So ein Mensch etwa von einem Fehler übereilt würde, so helfet ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist ihr, die ihr geistlich seid“ (V. 1). Das ist natürlich kein anderer Denkansatz als die Schritte der Kirchenlehre, die Jesus in Matthäus 18:15–17 erläuterte. Es wird lediglich erklärt, wie dieser Prozess ausgeführt werden muss (sanft und mild), und es unterstreicht das wahre Ziel (Wiederherstellung und nicht Strafe oder öffentliche Ermahnung an und für sich). „Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und stell ihn unter vier Augen zur Rede. Wenn er mit sich reden lässt, hast du deinen Bruder zurückgewonnen“. (3. Mose 19.17), (Lukas 17.3), (Galater 6.1). „Wenn er nicht auf dich hört, dann nimm einen oder zwei andere mit und geht noch einmal zu ihm, damit alles von zwei oder drei Zeugen bestätigt wird“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten, die Person, die den sündigenden Bruder wiederherstellt, nähert sich ihm nicht als ob er über ihn herrschte, sondern auf eine sanftmütige Art, wie einer, der helfen möchte, die Last auf sich zu nehmen, so dass derjenige, der gefallen ist, wieder auf seinen Beinen stehen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vers 2 erklärt dann einfach das zugrundeliegende Prinzip als ein Imperativ („Helft euch gegenseitig, die Lasten zu tragen“). Offensichtlich passt sich der Grundsatz an alle Arten von Lasten an, nicht nur an die Lasten derer, die eine Sünde begangen haben. Als Paulus andeutet, dass das Tragen der Lasten „Auf diese Weise […] das Gesetz des Messias [erfüllt]“, stellt er klar dar, dass er an das ganze moralische Gesetz denkt. Jegliche Tat der Barmherzigkeit und der Aufopferung im Interesse unserer Brüder ist ein praktisches Mittel, um die Liebe Christi zu entfalten und demnach die moralischen Voraussetzungen seines Gesetzes zu erfüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der Apostel denkt ganz eindeutig an die seelischen, emotionalen und veranlagungsmäßigen Belastungen – nicht nur an die physische Last. Die Lasten, die wir gegenseitig tragen helfen sollen, beinhalten die Schuld, die Sorge, das Leid, die Ängstlichkeit und alle anderen ähnlichen Lasten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willst du die moralischen Voraussetzungen des Gesetzes erfüllen? Liebe deinen Nächsten. Wie kannst du ihn lieben? Indem du seine Lasten trägst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist interessant, dass Paulus dieses Argument in einem Brief unterstreicht, der geschrieben wurde, um die Personen zu trösten, die in die Gesetzlichkeit gefallen waren. Es ist, als ob er sagen würde: „Willst du das Gesetz befolgen? Dann soll es das Gesetz Christi sein. Wenn du Lasten auf dich selbst nehmen musst, dann lass es durch Liebesakte gegenüber deinen Nächsten geschehen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du das getreu machst, wird deine Last nicht so schwer erscheinen. Und am allerbesten dabei ist, dass es dir leichter sein wird, dich auf den Himmel zu konzentrieren, ungeachtet der Prüfungen, denen man sich in diesem Leben unterwerfen muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 09 Jul 2013 20:24:05 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Vom_Tragen_der_gegenseitigen_Lasten</comments>		</item>
		<item>
			<title>Ein Gebet Für Hoffnung In Gottes Freude</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Ein_Gebet_F%C3%BCr_Hoffnung_In_Gottes_Freude</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|A Prayer for Hoping in God’s Delight}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''Er hat kein Gefallen an der Stärke des Rosses, noch Freude an den Schenkeln des Mannes. Der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, an denen, die auf seine Gnade harren'' (Ps. 147:10-11) &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Wer sich aber rühmt, rühme sich des Herrn!&amp;quot;'' (2. Kor. 10:17) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Lieber himmlischer Vater, noch einmal komme ich vor Dich als Wiederholungstäter -- ein Mensch, der&amp;amp;nbsp; unter Lobpreisdemenz und Gedächtnislücken leidet; eines Deiner Kinder, dem Du viele Möglichkeiten gibst, die Wunder Deiner &amp;quot;riesigen [ganzen (Elb.)] Langmut&amp;quot; zu demonstrieren (1 Tim. 1:16). Es scheint, als wäre ich zum wiederholten Male ein Kandidat für Sommerschule des Evangeliums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum besteht jedes Mal meine Standardreaktion darin, meine Laufschuhe zu schnüren und mich für Dich einzusetzen, wenn ich mich ein wenig von dir getrennt fühle und wenn ich entsprechend von mir enttäuscht bin; jedes Mal, wenn ich die Anklagen des Feindes erlebe und jedes Mal, wenn ich andere Gläubige noch eifriger, Missionare noch leidenschaftlicher und junge Bekehrte noch hingegebener als ich sehe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt mich nach Deiner Gnade und Herrlichkeit auszustrecken, versuche ich mein Schuldbewusstsein zu besänftigen, meinen verletzten Stolz zu nähren und mein unruhiges Herz zu beruhigen. Dumm und arrogant versuche ich mein eigener Retter zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibel jedoch sagt, dass Du keinen Gefallen oder Freude hast an der Stärke oder Bewegung meiner „Schenkel“ – das ist es, wo ich etwas für Dich tun kann. Du findest eher Gefallen daran, wenn ich mich ausschließlich dessen rühme, was du für uns in Jesus getan hast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat, wo finden wir Deine unerschütterliche, standhafte, endlose Liebe? Nur im Evangelium von Deiner Gnade; nur in einer Gerechtigkeit außer uns, nur durch unsere Einheit mit Christus. Diese ist so gegen unsere Natur - gegen die Weise, wie ich programmiert bin, und die Weise, wie die Welt funktioniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater, Dich zu fürchten ist der Anfang von Weisheit, und wir fürchten Dich am meisten, wenn wir vollkommen auf Jesus hoffen. Sollte ich vergessen, wo ich mein Auto geparkt habe, die Adresse meiner Heimat, oder sogar meinen eigenen Namen, so darf ich doch nie dieses glorreiche Evangelium von deiner Gnade vergessen. Auch wenn ich Dich vergesse, wirst Du mich ''nie'' vergessen. Halleluja, immer wieder! Also bete ich Amen im Namen Jesu voller Gnade.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 09 Jul 2013 13:41:58 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Ein_Gebet_F%C3%BCr_Hoffnung_In_Gottes_Freude</comments>		</item>
		<item>
			<title>Wie kann mich Dankbarkeit motivieren?</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wie_kann_mich_Dankbarkeit_motivieren%3F</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | How Does Gratitude Motivate?}}In meiner Predigt über Galater 5, 1-5 am 29. Mai widersprach ich der „Dankbarkeitsethik“, die besagt: „Gott hat für mich gearbeitet, jetzt tue ''ich'' ihm einen Gefallen und arbeite für ihn“, oder: “Gott hat mir mehr gegeben, als ich ihm je zurückgeben könnte, dennoch will ich es mein ganzes Leben lang versuchen.“ Doch nach dem Gottesdienst warf Steve Roy die Frage auf, ob es nicht eine Alternative gäbe, wie Dankbarkeit ohne die Mentalität eines Schuldners zum Gehorsam motivieren könnte. So verbrachte ich am Memorial Day (amerikanischer Volkstrauertag) ungefähr sechs Stunden damit, über diese Frage nachzudenken. Hier ist das Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Definition'': Dankbarkeit ist eine Art Freude, die als Reaktion auf das Wohlwollen eines Menschen, der uns einen Gefallen tut (oder es versucht), in unserem Herzen entsteht. Wir sind nicht dankbar, wenn uns jemand ''aus Versehen'' einen Gefallen tut. Ebenso wenig, wenn uns jemand den Gefallen mit eigensüchtigen Hintergedanken tut. Auf der anderen Seite erfüllt es uns auch dann mit Dankbarkeit, wenn jemand versucht, uns einen Gefallen zu tun, aber wegen unvorhergesehener Umstände daran gehindert wird – sagen wir, er setzt sein Leben aufs Spiel, um uns Medikamente in den Dschungel zu bringen, aber am Ende wirken sie nicht. Wir sind ihm trotzdem dankbar. Deshalb ist Dankbarkeit nicht einfach die Freude über einen Vorteil, der uns zuteil wurde. Sie ist eng mit dem Wohlwollen eines anderen Menschen verbunden. Wir finden jemanden undankbar, der sich allein über das erhaltene Geschenk freut, aber nicht über den guten Willen des Gebers. Dankbarkeit ist also eine Art Freude, die als Reaktion auf das Wohlwollen eines anderen Menschen entsteht, mit dem er uns einen Gefallen tut (oder es versucht). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Freude veranlasst uns, wie es bei Freude nun mal so ist, auszudrücken oder zu zeigen, wie viel der Grund unserer Freude uns bedeutet. Das ist eine entscheidende Erkenntnis, wenn es darum geht zu verstehen, wie Dankbarkeit ein gewisses Verhalten motiviert. Es liegt in der Natur der Freude, ihren Ursprung zu offenbaren und auszudrücken. Wenn uns etwas Freude macht, verspüren wir das Bedürfnis, mit unseren Worten oder unserem Handeln zu zeigen, wie viel uns der Grund unserer Freude bedeutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Intensität unserer Freude und das Bedürfnis, sie auszudrücken, hängt von drei unterschiedlichen Faktoren ab: 1) Wie viel uns das Geschenk bedeutet (wir sind dankbarer über einen Wintermantel als eine Kugel Eis); 2) wie viel das Geschenk jemanden gekostet hat (wir sind dankbarer, wenn jemand sein Leben riskiert hat, als wenn er den Gefallen aus dem Ärmel schüttelt); 3) wie wenig wir glauben, das Geschenk zu verdienen (wir sind dankbarer über kostenlose Geschenke als über ein Gehalt, für das wir gearbeitet haben). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, wie Dankbarkeit am besten zu richtigem Verhalten anspornen kann, ist auch die Frage: Wie können wir am besten zeigen oder ausdrücken, wie viel Gottes Güte uns bedeutet? Dankbarkeit ist die Freude über Gottes Güte bei allem, was er uns schenkt. Die Freude möchte zeigen, wie viel ihr diese Güte bedeutet. Wie kann sie das tun? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ''Antwort'': Die Freude sollte die Bedeutung der Güte Gottes auf eine Weise ausdrücken, die die ''Natur'' und das ''Ziel'' dieser Güte ehrt und ihnen nicht widerspricht. (Ein Beispiel: Wenn mir jemand durch einen Alkoholentzug geholfen hat, sollte ich meine Dankbarkeit nicht mit einer Party zeigen, auf der das Bier fließt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehen wir zum Beispiel davon aus, dass Gott seine Güte darin zeigte, dass er seinen Sohn dazu bestimmte, für uns zu sterben. Die ''Natur'' dieser Liebestat ist bedingungslos, unverdient, ein Geschenk aus reiner Gnade. Das ''Ziel'' dieser Tat war es, eine Kraft der Vergebung und Erneuerung freizusetzen, die die Menschen Gottes Herrlichkeit widerspiegeln lässt. Deshalb sollte die Dankbarkeit über diese Liebestat Gottes sich so zum Ausdruck bringen, dass sie das sagt und tut, was ihre ''Natur'', nämlich dass sie umsonst ist, und ihr Ziel, nämlich Gottes Herrlichkeit, ehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewisse Haltungen stehen daher außer Frage: Jeder Versuch, es Gott zurückzuzahlen, widerspräche der bedingungslosen und gnädigen Natur der Tat. Der Versuch, zu einem Wohltäter Gottes zu werden, ist nicht angemessen, da er die Natur und das Ziel der göttlichen Tat entehrt. Dies war mein Punkt am letzten Sonntag. Aber es gibt auch Wege, wie man Dankbarkeit richtig ausdrücken kann: 1) Wenn wir bekennen, dass wir Christus nicht verdienen, ehrt das die Bedingungslosigkeit und die Gnade des Geschenks. 2) Worte der Liebe, des Lobes und des Dankes werden wie Wasserbäche aus der Quelle der Dankbarkeit sprudeln. 3) Das Vertrauen in die Vergebung und die erneuernde Kraft, die am Kreuz freigesetzt wurde, ehrt sein Ziel. 4) Taten bedingungsloser Liebe zeigen, wie frei wir sind, weil Gott uns seine Liebe am Kreuz gezeigt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist meine Ansicht darüber, wie Dankbarkeit zu Gehorsam Christus gegenüber motivieren kann. Sie veranlasst uns nicht, es ihm zurückzuzahlen oder seine Bedürfnisse zu erfüllen. Als eine Art der Freude trägt sie das Bedürfnis in sich, Gottes Güte zu zeigen. Worte des Lobes, ein Herz, das ihm vertraut und ein Leben voller Liebe spiegeln die wahre Natur und das Ziel dieses Wohlwollens wider. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dankbarkeit, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastor John&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 09 May 2013 21:23:04 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Wie_kann_mich_Dankbarkeit_motivieren%3F</comments>		</item>
		<item>
			<title>Vorschläge zur Veränderung in der Kirche</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Vorschl%C3%A4ge_zur_Ver%C3%A4nderung_in_der_Kirche</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Info|How to Change Your Church}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft werde ich von Seelsorgern gefragt: “Wie bringe ich Veränderung in meine Kirche?“ Doch zu viele Geistliche haben ihre Gemeinde mit genau solchen Veränderungsversuchen abgeschreckt. Einigen ist sogar gekündigt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch, als Hirten ist es unsere Pflicht, unsere Gemeinde in der Veränderung anzuführen – auch wenn dies schwierig ist. Hier sind meine Vorschläge für eine erfolgreiche Veränderung: lehren, festhalten, lieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Veränderung lehren''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuallererst sollten all unsere Ideen für die Kirche ihren Ursprung in der Heiligen Schrift haben. Die Kanzel dient somit als wichtigstes Werkzeug zur Veränderung in der Kirche. Für gewöhnlich wirkt der Geist Gottes in den Herzen der Menschen durch regelmäßige erläuternde Darlegung der Heiligen Schrift. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitten wir unseren Herrn, dass er mittels unserer Predigten unserer Kirchengemeinde die Punkte, die der Veränderung bedürfen, aufzeigt. Es ist erstaunlich, wie oft wir als Geistliche versuchen Probleme zu lösen, ohne diese jedoch vorher ausreichend dargelegt zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur zu oft versuchen Seelsorger Veränderung in ihrer Kirche mit Gewalt durchzusetzen – häufig unter dem Deckmantel der Führung – wenn sie in Wirklichkeit ihre Gemeinde nur aufklären sollten. Mitbrüder, wir sollen die Schafe in unserer Obhut füttern und nicht schlagen. Lehrt sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die geplante Veränderung richtig ist, ist noch lang nicht gewiss, ob auch die Zeit dafür richtig ist. Recht zu haben berechtigt nicht zu sofortiger Handlung - womit ich auch zu meinem zweiten Punkt komme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Veränderung durch Treue''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich an einen einzigen Ort zu binden ist, sowohl im Arbeits- als auch im Privatleben, ein Konzept, das immer mehr der Vergangenheit angehört. Das Arbeitsmodell für die jüngeren Generationen ist nicht das einer vorgegebenen Karriereleiter mit sorgfältig gekennzeichnetem Verlauf, sondern eher das eines Mosaiks aus Internetbausteinen mit beinahe unendlichen Möglichkeiten. Wir werden heute dazu erzogen, zahlreiche unterschiedliche Erfahrungen zu schätzen und sie als Bereicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir als Seelsorger sollten jedoch in unseren Gemeinden ein anderes Modell vorgeben. Wir müssen unsere Gemeinde lehren, langfristigen Einsatz zu schätzen, sei es in der Ehe und dem weiteren Familienkreis, für Freunde und Nachbarn oder in unserem Glauben und der Kirche. Nur durch den langfristigen Einsatz (und wir wollen hierbei nicht an monatelangen sondern an jahrzehntelangen Einsatz denken) können wir unserer Kirche helfen, die richtigen Prioritäten zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wirksamste Mittel zur Veränderung in der Gemeinde ist nicht eine schlagkräftige Persönlichkeit, sondern jahrelanges treues und geduldiges Lehren. Änderungen, die sich nicht dieses Jahr ergeben, ergeben sich vielleicht im folgenden Jahr oder in zehn Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesem Zweck soll man mit Bedacht entscheiden, für welche Veränderungen man sich sofort einsetzen sollte und welche noch warten können. Bedenken wir: „Welche der benötigten Veränderungen ist am wichtigsten? Welche können warten?“ Grob gesagt, müssen wir uns als Seelsorger reifes und vorausblickendes Denken aneignen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine lange Amtszeit ist aber auch für den Seelsorger von Nutzen. Er wird dann nicht so leicht dazu verleitet, einfach irgendwo mit seinem Trickkasten anzureisen, seine Tricks vorzuzeigen und dann nach zwei oder drei Jahren wieder weiter zu ziehen. Je länger wir irgendwo bleiben, desto mehr sind wir gezwungen uns den Gegebenheiten zu stellen – und das ist gut für uns und für unsere Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlüssel zur Veränderung ist, lang genug in einer Gemeinde zu bleiben, um sie Veränderung zu lehren. Wenn wir nicht planen an einem Ort zu bleiben, sollten wir uns hüten etwas zu starten, das dann unser Nachfolger zu Ende bringen muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen nicht eine gegen uns, unseren Nachfolger oder gar die Veränderung selbst verhärmte Gemeinde zurücklassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als junger Seminarist habe ich mir drei anglikanische Geistliche zum Vorbild genommen. Alle drei haben über viele Jahre hinweg ihre Seelsorge durch nimmermüde Erläuterung und Erklärung der Bibel geleistet, und dies in Schlüsselorten Englands: Richard Sibbes (30 Jahre in Cambridge und London), Charles Simeon (über 50 Jahre in Cambridge) und John Stott (über 50 Jahre in London). Mit der Gnade Gottes haben diese Männer an ihrer Kirche gebaut und haben durch ihren langen treuen Einsatz Generationen von Seelsorgern beeinflusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Veränderung durch Liebe''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur mit der Liebe können wir die rechten Veränderungen begehren, über sie lehren und lang genug bleiben um sie umsetzen zu können. Wir sollen den Herrn lieben und die Menschen, die er in unsere Obhut gegeben hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clemens von Rom sagte: „Jesus ist mit den Niedergeschlagenen, er ist nicht mit denen, die sich selbst verherrlichen.“ Mit der Liebe kommt auch die fürsorgliche Geduld, welche das Wort Gottes der Gemeinde nahe bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jonathan Edwards war nicht etwa weniger getreu, weil ihm seine Gemeinde aufgekündigt hatte. Auch einige von uns hatten kurze, jedoch glaubwürdige Amtszeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch darum geht es mir hier nicht. Ich wollte mit diesem Artikel lediglich einige Vorschläge vorbringen, wie wir durch Lehre, Treue und Liebe unsere Gemeinden zur Veränderung mit Hilfe der Bibel anleiten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; ''Mark Dever ist Senior Pastor der Capitol Hill Baptist Church in Washington, DC, und Autor von Nine Marks of a Healthy Church (Crossway, 2001).''&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 09 May 2013 21:16:40 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Vorschl%C3%A4ge_zur_Ver%C3%A4nderung_in_der_Kirche</comments>		</item>
		<item>
			<title>Auswirkungen des Evangeliums</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Auswirkungen_des_Evangeliums</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Gospel Implications}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; Die Gemeinde anleiten, damit sie entsprechend der Wahrheit des Evangeliums denken und leben lernt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesundheit einer örtlichen Gemeinde hängt ab von: (1) der Fähigkeit der Ältesten, das Evangelium gezielt, wirksam und weitgehend im Leben ihrer Leute zur Geltung zu bringen, und (2) der Frage, inwiefern die Leute ein tiefes persönliches Verständnis für das Evangelium und eine Wertschätzung dafür haben, so dass sie fähig sind, täglich im Sinne des Evangeliums zu leben. Ich nenne dies die ''zweckmäßige Zentralität'' des Evangeliums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Erreichen dieses Ziels ist das ''Klarmachen'' der Verbindungen zwischen dem Evangelium und dessen Auswirkungen auf Lehre und Verhalten. Wir könnten diese Verbindungen “Wahrheiten des Evangeliums” und “Verhalten bezüglich des Evangeliums” nennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen wir uns drei Kreise mit einem gemeinsamen Mittelpunkt vor. Im Zentrum befindet sich das Evangelium selbst, womöglich am besten mit den Worten aus 1.Kor 15,3 ausgedrückt –&amp;amp;nbsp; “nämlich dass Christus für unsere Sünden gestorben ist.” Diese einfach Aussage spricht von der Realität unserer Sünde, die Notwendigkeit göttlicher Strafe und die wundervolle Bereitstellung der Rettung vor dem göttlichem Zorn Gottes durch Christus. Paulus spricht von dieser “guten Nachricht” als eine Angelegenheit erstrangiger Bedeutung, und wir kennen die Priorität, die er dieser Nachricht in seinem Predigen und Schreiben gibt, gut (vgl. 1.Kor 2,1-4). Daher die zentrale Bedeutung des Evangeliums. Damit es jedoch eine ''zweckmäßige'' Zentralität besitzt, muss es mit den Lebensbereichen der Menschen ''verbunden'' werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kommen wir zum zweiten Kreis: Wahrheiten des Evangeliums. Diese sind spezifische, greifbare, lehrmäßige Auswirkungen des Evangeliums; oder, wie Paulus es ausdrückt, “Lehre, die mit dem herrlichen Evangelium übereinstimmt” (vgl. 1.Tim 1,10-11). Diese Wahrheiten bringen das Evangelium vor allem auf den Verstand zur Wirkung; sie sind nützlich für die Erneuerung des Sinnes, so dass unsere Denkweise immer mehr von der Wahrheit des Evangeliums geprägt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wir es vielleicht erwarten, ist der Römerbrief ganz besonders mit diesen Wahrheiten durchtränkt. Ich möchte drei Beispiele anführen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) In Römer 5,1 schreibt Paulus: “Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus”. Man beachte die Logik dieses Verses. Auf die grundlegende Wahrheit des Evangeliums folgt etwas. Unser Frieden mit Gott ist nicht das Evangelium an sich, sondern eine mächtige Auswirkung des Evangeliums – eine “Wahrheit des Evangeliums”. Das Verstehen dieser Wahrheit gehört zu dem Prozess, seine Denkweise dem herrlichen Evangelium anzupassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) In Römer 8,1 lesen wir: “So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind”. Man beachte erneut die Argumentationsweise. Paulus legt hier nicht das Evangelium an sich dar, sondern etwas das nun aufgrund des Evangeliums wahr ist. Die Auswirkung ist verblüffend! Wenn es vollständig von Gläubigen begriffen wird, so revolutioniert es ihre mentale Welt und das Evangelium hat gewaltige Wirkung für sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Römer 8,32 ist ein Lieblingsvers. “Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns ''mit ihm'' nicht ''auch'' alles schenken?” Man achte auf die Wörter “mit ihm” und “auch”. Sie sprechen von etwas, das aus dem Evangelium heraus entsteht. Wenn Menschen die Verbindung zwischen der Wahrheit des Evangeliums im Allgemeinen und dieser bestimmten Wahrheit des Evangeliums in Bezug auf Gottes gnädiger Bereitstellung von allem, was wir für unsere Heiligung benötigen (vgl. V. 28-29) sehen, wird das Evangelium ihr tägliches Vertrauen auf Gottes Fürsorge stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Evangelium soll jedoch nicht nur unser Denken prägen, denn es hat ebenso gewaltige Auswirkungen auf unser Verhalten. Das Evangelium soll nicht nur unsere Gesinnung erneuern, sondern auch unsere ''Verhaltensweise'' durchdringen. Die Schrift liefert viele Beispiele für ein Leben, das vom Evangelium durchdrungen ist. In Gal 2,14 weist Paulus Petrus wegen eines Benehmens zurecht, welches nicht der Wahrheit des Evangeliums entsprach und in Phil 1,27 ermahnt er Gläubige ihr “Leben würdig des Evangeliums von Christus” zu führen. Mit anderen Worten: ein Weg, wie das Evangelium wirken soll, ist bestimmtes ''Verhalten'' zu durchdringen. Deshalb sollen wir die Bibel mit einer Absicht, diese Verbindungen zu entdecken, lesen. Wenn Paulus die Korinther zum Beispiel dazu auffordert, vor Unzucht zu fliehen, gründet er seinen Appell ausdrücklich auf das Evangelium – “wisst ihr nicht, dass … ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid teuer erkauft; ''darum'' verherrlicht Gott in eurem Leib” (1.Kor 6,18-20). Als er zu Vergebung mahnt, bezieht er sich ausdrücklich auf das Evangelium als Motivation und Vorbild (Eph 4,32). Als er die Männer auffordert ihre Frauen zu lieben, tut er das, indem er seinen Aufruf direkt mit dem Evangelium verknüpft (Eph 5,25). Als er die Korinther zu anhaltender Großzügigkeit aufruft, erinnert er sich ausdrücklich an Gottes Großzügigkeit in der Heilsgeschichte (2.Kor 8,7.9; 9,12-13.15). Es könnten viele andere Beispiele angeführt werden. Letztlich soll jedes christliche Benehmen vom Evangelium angetrieben sein; während man hart daran arbeitet Eintönigkeit zu vermeiden, sollten Verbindungen zu jedem Bereich des Lebens geknüpft werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der größten Herausforderungen und wichtigsten Aufgaben des Ältesten ist es, diese Verbindungen deutlich ''aufzuzeigen'', so dass Menschen das Evangelium gezielt und vernünftig sowohl in ihrem Denken als auch in ihrem Verhalten zur Geltung bringen können. Auf diese Weise wird das Evangelium dem individuellen Christen und der Ortsgemeinde ''zweckmäßig'' zentral.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 09 May 2013 21:08:19 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Auswirkungen_des_Evangeliums</comments>		</item>
		<item>
			<title>Etwas Neues unter der Sonne</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Etwas_Neues_unter_der_Sonne</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Something New Under the Sun}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stelle dir vor, du wärst die mächtigste Person der Welt. Und nun stelle dir vor, dass du auch die reichste Person der Welt wärst. Wäre dein Leben dann grundlegend anders? Würde alles Gewöhnliche in deinem Leben plötzlich zu etwas Außergewöhnlichem? Jedenfalls nicht, wenn man dem weisesten Mann der Welt glauben darf. König Solomon hat in Israel auf dem Höhepunkt seiner Macht geherrscht. Zu jener Zeit war Israel eine Weltmacht - beseelt vom starken Drang sich weiter auszudehnen. Solomon war so reich wie Krösus (jener sagenhaft reiche griechische Fabelkönig). Niemand auf der Welt war so reich wie Solomon. Viel besser als all dies aber war, dass ihn der Gott des Himmels und der Erde mit Weisheit beschenkt hatte. In seiner Weisheit und im Erkennen der Vergnügungen und Ablenkungen der Welt sprach er diese bedeutenden Worte: „Es gibt nichts Neues unter der Sonne&amp;quot;(Eccl 1:9). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schöne neue Welt mit all den leuchtenden Lichtern und inmitten der klingenden Glocken ist die gleiche Welt, die sie immer war. Das bedeutet aber nicht, dass wir nicht auf der Hut sein müssen in solch aufrührerischen Zeiten kulturellen Wandels. Wir sind letztendlich sogar dazu aufgerufen, diese Zeiten wahrzunehmen. Das ist aber genau der Punkt. Wir können den Wind der Veränderung nämlich nur dann begreifen, wenn wir in der Lage und auch bereit sind, an den erhaltenswerten Dingen festzuhalten. Um sicheren Fußes durch den Treibsand zu gelangen, sollten wir besser gar nicht erst versuchen, diesen zu begreifen. Statt dessen sehnen wir uns danach, festen Grund unter den Füßen zu haben. Dann und nur dann werden wir gemeinsam ein neues Lied singen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass diese schöne neue Welt der alten und gefürchteten Welt so sehr gleicht, bedeutet nichts anderes, als dass wir uns stets an die alten Wahrheiten erinnern und auch an ihnen festhalten müssen. Egal wie schnell sich Technologien ändern mögen, so wenig vermögen sie die Realität zu verändern, nämlich die, dass wir alle - ja, wir selbst - Sünder im Kriege mit Gott sind. Wie immer sich das Wahrnehmen kultureller Wahrheiten darstellen mag, so ist und bleibt die einzige Wahrheit doch immer die, dass ER SEINEN Sohn schickte, der bedingungslos an IHN glaubte, auf dass er nicht untergehe, sondern ihm das ewige Leben blühe. Egal wie verrückt die Welt auch werden mag, so hält ER sie doch stets fest in seinen Händen. Und egal wie offensiv die Kulturen gegen ihren rechtmäßigen König rebellieren mögen, so sollten wir doch immer frohen Mutes sein, wenn wir uns daran erinnern, dass ER SELBST die Welt längst überwunden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SEIN Sieg ist aber nicht nur der Grund für unseren guten Mut, nein, er formt auch unsere Strategien. Wenn die Räder der Welt tatsächlich abfielen und wenn diese scheinbaren Änderungen wirklich etwas Neues unter der Sonne wären, dann, ja dann könnten wir die Versuchung verstehen, den Kurs ändern zu wollen, sich neu anzupassen, zu definieren und mit der Welle schwimmen zu wollen. Wenn aber Jesus hier und jetzt herrscht und wenn er seinen kraftvollen Geist über den Globus schickt, wenn er sein Wort hält, dann können wir bei Ihm bleiben. Wir können weiter existieren, denn ER hat die alleinige Autorität über Himmel und Erde. Durch seine Autorität hat ER uns befohlen, alle Menschen zu Jüngern zu machen und sie zu taufen im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes, auf dass sie über die Gebote, die ER uns gegeben, wachen mögen. Wir dürfen im Glauben leben und uns immer daran erinnnern, dass ER mit uns ist - selbst in den Zeiten der Eitelkeiten - bis ans Ende der Tage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C. S. Lewis war nicht nur weltlicher Theologe, sondern hatte auch englische Literatur studiert. Auf dem Höhepunkt des Zweiten Weltkriegs hat er eine Abhandlung geschrieben, in der er die Frage stellte, wer es sich - um Himmels willen - inmitten eines solch gigantischen Kampfes zwischen Gut und Böse, leisten könne, seine kostbare Zeit mit dem Studium der Literatur zu verschwenden. Dann erklärte er, dass diejenigen, die sich dagegen wehrten, sich mit Kultur auseinanderzusetzen, bei Weitem nicht ohne - sondern am Ende lediglich mit sehr schlechter Kultur da stünden. Denn Kultur ist unvermeidlich, weder im Kriege noch im Frieden. Niemand kann sie beiseite legen, nur um sich mit vermeintlich wichtigeren Dingen zu beschäftigen. Genauso verhielte es sich, wenn wir glaubten, dass breitenkulturelle Phänomene lediglich ein störendes Hintergrundgeräusch darstellten; auf diese Art würden wir uns aus ihnen nämlich nicht heraushalten können, sondern uns im Gegenteil ihnen gar zuwenden. All diejenigen, die die Kultur ignorieren, sind dazu verdammt, zu wiederholen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir - im Namen des Evangeliums - nicht zur Kultur stehen und wenn wir - im Namen des Evangeliums - die Kultur ignorieren, was also tun wir dann? Wir suchen zuerst nach dem Königreich Gottes und SEINER Rechtschaffenheit. Wir bilden - um es herum und auf der Basis seiner Herrschaft - unsere Kultur; eine Kultur, die über den weltlichen Dingen steht. Wir leben unser Leben so gut es uns möglich ist, in frommer Stille und in Frieden mit unseren Mitmenschen, denn darin liegt die wahre Kraft SEINES Sturmes gegen die Fronten der Höllentore. Wenn wir uns sowohl der Hektik als auch der Geschwindigkeit des massenkulturellen Treibens verweigern und statt dessen ein einfaches und von der Heilsbotschaft erfülltes Leben leben; wenn wir unsere Kinder im Glauben und in der Ermahnung an den Herrn erziehen; wenn wir nach Rechtschaffenheit hungern und dürsten; wenn wir an den Tagen und in den Nächten seine Gebote achten und tags und nachts ob SEINER Gnade frohlocken. Unsere Herzen sind ruhig. Wir sind still ... und wir wissen, dass Er Gott ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Aber jeden Tag werden viele und neue Dinge zu Tage gebracht - unter der Sonne. Selbst der kleinste Samen kann wachsen. Und der Sauerteig arbeitet sich durch den Teig. Und jener Fels, unbehauen von Menschenhand, überkommt den Globus und das Evangelium unseres Herrn Jesu Christi bedeckt die Erde so wie die Wasser die See bedecken.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 09 May 2013 21:03:14 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Etwas_Neues_unter_der_Sonne</comments>		</item>
		<item>
			<title>Zu Menschen reden - nicht über sie</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Zu_Menschen_reden_-_nicht_%C3%BCber_sie</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Talking to People Rather Than About Them}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich in meiner Predigt vom 6. August ausließ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ließ in meiner ersten Predigt nach fünfmonatiger Abwesenheit etwas aus. Ich hatte es mir notiert, aber es schien dann im Verlauf der Predigt nicht hineinzupassen. Deshalb ließ ich es aus. Aber ich wollte es unbedingt gesagt haben. Und hier ist es also. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch wie Lukas im 18. Kapitel, Vers 9, das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner so beginnt: „Er sprach aber auch zu einigen, die auf sich selbst vertrauten, dass sie gerecht seien, und die übrigen verachteten, dieses Gleichnis&amp;quot;. Das sieht vielleicht auf den ersten Blick unwichtig aus, aber bemerkt doch mal, dass Jesus dieses Gleichnis „ZU“ denen spricht, die auf ihre eigene Gerechtigkeit vertrauen. Es heißt nicht, dass dieses Gleichnis &amp;quot;ÜBER&amp;quot; sie gesprochen wurde. Jesus sah den Pharisäern direkt ins Auge und erzählte ihnen ein Gleichnis, in welchem er andeutete, dass sie selbstgerecht waren. Er hat nicht „über“ sie geredet, sondern „zu“ ihnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es unwichtig erscheinen mag, liegt&amp;amp;nbsp; hierin doch eine Lektion, die für die Gesundheit unserer Kirche von großer Bedeutung ist. Lasst uns so sein. Lasst uns nicht „zu anderen“ über die Fehler von Menschen reden. Lasst uns „zu ihnen“ über ihre Fehler reden. Es ist einfach – und für die Zungen unserer sündigen Seelen viel zu schmackhaft – „über“ Leute zu sprechen. Aber es ist schwer – und schmeckt oft bitter – „zu“ ihnen zu sprechen. Wenn du „über“ sie sprichst, können sie nicht berichtigen, was du sagst. Oder den Spieß umdrehen und behaupten, dass du eigentlich das Problem bist. Aber wenn du „zu“ ihnen über ein Problem sprichst, kann es sehr schmerzhaft sein. Und so glauben wir, dass es sicherer ist, über Leute zu sprechen als zu ihnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Jesus ruft uns nicht dazu auf, den sicheren Weg zu wählen. Er fordert uns auf, Entscheidungen zu treffen, die auf Liebe basieren. Auf kurze Sicht gesehen ist Liebe oftmals schmerzhafter als ein Selbstschutz, der jeglichen Konflikt meidet. Aber auf lange Sicht wird uns unser Gewissen belasten, wenn wir den einfacheren Weg gewählt und anderen Menschen wenig geholfen haben. Also, lasst uns in dieser Sache mehr wie Jesus sein und nicht über Menschen, sondern mit ihnen reden; lasst uns ermutigende Worte sprechen, weil wir sehen können, wie sich Gnade in ihrem Leben auswirkt, und lasst uns Worte der Vorsicht oder Warnung oder Verbesserung oder sogar Rüge sprechen. Auf Paulus Drängen hin sollten wir verschiedene Worte für all die verschiedenen Bedürfnisse verwenden. „Weist die Unordentlichen zurecht, tröstet die Kleinmütigen, nehmt euch der Schwachen an, seid langmütig gegen alle!“ (1.Thessalonicher 5:14). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit meine ich nicht, dass man nicht Präsident Bush kritisieren kann, ohne ihn vorher angerufen zu haben. Und ich meine auch nicht, dass über meine Predigt nicht negativ oder positiv diskutiert werden kann, ohne dass man mit mir darüber spricht. Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, verstehen, dass sie sich öffentlicher Kritik aussetzen. Das ist in Ordnung so. Was ich wirklich meine ist folgendes: Wenn du weisst, dass ein Bruder oder eine Schwester in sündige Meinungshaltungen oder Verhalten verstrickt ist, dann entferne den Balken in deinem Auge und gehe zu ihnen und hilf ihnen mit Demut und Rat, der auf den Lehren der Bibel basiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht könntest du ihnen ein Gleichnis erzählen. Genauso hat sich Jesus in Lukas 18:9-14 verhalten. Und Nathan tat das gleiche für David, nachdem dieser mit Bathsheba und gegenüber Uriah gesündigt hatte (2 Samuel 12:1-4). Aber du musst nicht unbedingt so einfallsreich sein. Die Tatsache, dass du dich um die Person, die du konfrontierst, kümmerst, ist wichtiger als Einfallsreichtum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Kirche ohne Tratsch und Klatsch: Danach sehne ich mich. Lasst uns direkt und ehrlich und mutig und demütig sein. Jesus war manchmal schonungslos direkt. Liebe hört sich manchmal so an. Man hätte ihm ganz leicht Gefühls - oder Lieblosigkeit vorwerfen können. Aber wir wissen, dass nie jemand so wie er geliebt hat. Also lasst uns ihm in dieser Sache nachfolgen. Er starb für uns, damit die Balken und Splitter in unseren Augen vergeben sein würden. Diese Tatsache sollte uns Mut und Fürsorge im Umgang mit anderen geben. Besonders dann, wenn wir erkennen, dass Jesus die Fehler unserer Brüder und Schwestern auch vergeben hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben eine großartige Ausgangsposition für Beziehungen. Eine Gemeinschaft von Menschen - vergeben, gerechtfertigt, den Heiligen Geist innewohnend - die in Gnade wachsen möchten. Ich möchte euch danken, dass ihr das Vertrauen in Jesus liebt und ihm folgen wollt in der Art und Weise wie ihr zu-einander, anstatt über-einander, redet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin froh wieder hier zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfarrer John Piper&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 09 May 2013 20:57:22 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Zu_Menschen_reden_-_nicht_%C3%BCber_sie</comments>		</item>
		<item>
			<title>Auswirkungen des Evangeliums</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Auswirkungen_des_Evangeliums</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Gospel Implications}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; Die Gemeinde anleiten, damit sie entsprechend der Wahrheit des Evangeliums denken und leben lernt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesundheit einer örtlichen Gemeinde hängt ab von: (1) der Fähigkeit der Ältesten, das Evangelium gezielt, wirksam und weitgehend im Leben ihrer Leute zur Geltung zu bringen, und (2) der Frage, inwiefern die Leute ein tiefes persönliches Verständnis für das Evangelium und eine Wertschätzung dafür haben, so dass sie fähig sind, täglich im Sinne des Evangeliums zu leben. Ich nenne dies die ''zweckmäßige Zentralität'' des Evangeliums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für das Erreichen dieses Ziels ist das ''Klarmachen'' der Verbindungen zwischen dem Evangelium und dessen Auswirkungen auf Lehre und Verhalten. Wir könnten diese Verbindungen “Wahrheiten des Evangeliums” und “Verhalten bezüglich des Evangeliums” nennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen wir uns drei Kreise mit einem gemeinsamen Mittelpunkt vor. Im Zentrum befindet sich das Evangelium selbst, womöglich am besten mit den Worten aus 1.Kor 15,3 ausgedrückt –&amp;amp;nbsp; “nämlich dass Christus für unsere Sünden gestorben ist.” Diese einfach Aussage spricht von der Realität unserer Sünde, die Notwendigkeit göttlicher Strafe und die wundervolle Bereitstellung der Rettung vor dem göttlichem Zorn Gottes durch Christus. Paulus spricht von dieser “guten Nachricht” als eine Angelegenheit erstrangiger Bedeutung, und wir kennen die Priorität, die er dieser Nachricht in seinem Predigen und Schreiben gibt, gut (vgl. 1.Kor 2,1-4). Daher die zentrale Bedeutung des Evangeliums. Damit es jedoch eine ''zweckmäßige'' Zentralität besitzt, muss es mit den Lebensbereichen der Menschen ''verbunden'' werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kommen wir zum zweiten Kreis: Wahrheiten des Evangeliums. Diese sind spezifische, greifbare, lehrmäßige Auswirkungen des Evangeliums; oder, wie Paulus es ausdrückt, “Lehre, die mit dem herrlichen Evangelium übereinstimmt” (vgl. 1.Tim 1,10-11). Diese Wahrheiten bringen das Evangelium vor allem auf den Verstand zur Wirkung; sie sind nützlich für die Erneuerung des Sinnes, so dass unsere Denkweise immer mehr von der Wahrheit des Evangeliums geprägt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wir es vielleicht erwarten, ist der Römerbrief ganz besonders mit diesen Wahrheiten durchtränkt. Ich möchte drei Beispiele anführen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) In Römer 5,1 schreibt Paulus: “Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus”. Man beachte die Logik dieses Verses. Auf die grundlegende Wahrheit des Evangeliums folgt etwas. Unser Frieden mit Gott ist nicht das Evangelium an sich, sondern eine mächtige Auswirkung des Evangeliums – eine “Wahrheit des Evangeliums”. Das Verstehen dieser Wahrheit gehört zu dem Prozess, seine Denkweise dem herrlichen Evangelium anzupassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) In Römer 8,1 lesen wir: “So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind”. Man beachte erneut die Argumentationsweise. Paulus legt hier nicht das Evangelium an sich dar, sondern etwas das nun aufgrund des Evangeliums wahr ist. Die Auswirkung ist verblüffend! Wenn es vollständig von Gläubigen begriffen wird, so revolutioniert es ihre mentale Welt und das Evangelium hat gewaltige Wirkung für sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Römer 8,32 ist ein Lieblingsvers. “Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns ''mit ihm'' nicht ''auch'' alles schenken?” Man achte auf die Wörter “mit ihm” und “auch”. Sie sprechen von etwas, das aus dem Evangelium heraus entsteht. Wenn Menschen die Verbindung zwischen der Wahrheit des Evangeliums im Allgemeinen und dieser bestimmten Wahrheit des Evangeliums in Bezug auf Gottes gnädiger Bereitstellung von allem, was wir für unsere Heiligung benötigen (vgl. V. 28-29) sehen, wird das Evangelium ihr tägliches Vertrauen auf Gottes Fürsorge stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Evangelium soll jedoch nicht nur unser Denken prägen, denn es hat ebenso gewaltige Auswirkungen auf unser Verhalten. Das Evangelium soll nicht nur unsere Gesinnung erneuern, sondern auch unsere ''Verhaltensweise'' durchdringen. Die Schrift liefert viele Beispiele für ein Leben, das vom Evangelium durchdrungen ist. In Gal 2,14 weist Paulus Petrus wegen eines Benehmens zurecht, welches nicht der Wahrheit des Evangeliums entsprach und in Phil 1,27 ermahnt er Gläubige ihr “Leben würdig des Evangeliums von Christus” zu führen. Mit anderen Worten: ein Weg, wie das Evangelium wirken soll, ist bestimmtes ''Verhalten'' zu durchdringen. Deshalb sollen wir die Bibel mit einer Absicht, diese Verbindungen zu entdecken, lesen. Wenn Paulus die Korinther zum Beispiel dazu auffordert, vor Unzucht zu fliehen, gründet er sein Appell ausdrücklich auf das Evangelium – “wisst ihr nicht, dass … ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid teuer erkauft; ''darum'' verherrlicht Gott in eurem Leib” (1.Kor 6,18-20). Als er zu Vergebung mahnt, bezieht er sich ausdrücklich auf das Evangelium als Motivation und Vorbild (Eph 4,32). Als er die Männer auffordert ihre Frauen zu lieben, tut er das, indem er sein Aufruf direkt mit dem Evangelium verknüpft (Eph 5,25). Als er die Korinther zu anhaltender Großzügigkeit aufruft, erinnert er sich ausdrücklich an Gottes Großzügigkeit in der Heilsgeschichte (2.Kor 8,7.9; 9,12-13.15). Es könnten viele andere Beispiele angeführt werden. Letztlich soll jedes christliche Benehmen vom Evangelium angetrieben sein; während man hart daran arbeitet Eintönigkeit zu vermeiden, sollten Verbindungen zu jedem Bereich des Lebens geknüpft werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der größten Herausforderungen und wichtigsten Aufgaben des Ältesten ist es, diese Verbindungen deutlich ''aufzuzeigen'', so dass Menschen das Evangelium gezielt und vernünftig sowohl in ihrem Denken als auch in ihrem Verhalten zur Geltung bringen können. Auf diese Weise wird das Evangelium dem individuellen Christen und der Ortsgemeinde ''zweckmäßig'' zentral.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 22:20:42 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Auswirkungen_des_Evangeliums</comments>		</item>
		<item>
			<title>Etwas Neues unter der Sonne</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Etwas_Neues_unter_der_Sonne</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Something New Under the Sun}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stelle dir vor, du wärst die mächtigste Person der Welt. Und nun stelle dir vor, dass du auch die reichste Person der Welt wärst. Wäre dein Leben dann grundlegend anders? Würde alles Gewöhnliche in deinem Leben plötzlich zu etwas Außergewöhnlichem? Jedenfalls nicht, wenn man dem weisesten Mann der Welt glauben darf. König Solomon hat in Israel auf dem Höhepunkt seiner Macht geherrscht. Zu jener Zeit war Israel eine Weltmacht - beseelt vom starken Drang sich weiter auszudehnen. Solomon war so reich wie Krösus (jener sagenhaft reiche griechische Fabelkönig). Niemand auf der Welt war so reich wie Solomon. Viel besser als all dies aber war, dass ihn der Gott des Himmels und der Erde mit Weisheit beschenkt hatte. In seiner Weisheit und im Erkennen der Vergnügungen und Ablenkungen der Welt sprach er diese bedeutenden Worte: „Es gibt nichts Neues unter der Sonne&amp;quot;(Eccl 1:9). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schöne neue Welt mit all den leuchtenden Lichtern und inmitten der klingenden Glocken ist die gleiche Welt, die sie immer war. Das bedeutet aber nicht, dass wir nicht auf der Hut sein müssen in solch aufrührerischen Zeiten kulturellen Wandels. Wir sind letztendlich sogar dazu aufgerufen, diese Zeiten wahrzunehmen. Das ist aber genau der Punkt. Wir können den Wind der Veränderung nämlich nur dann begreifen, wenn wir an den erhaltenswerten Dingen festzuhalten in der Lage und auch bereit sind. Um sicheren Fußes durch den Treibsand zu gelangen, sollten wir besser gar nicht erst versuchen, diesen zu begreifen. Statt dessen sehnen wir uns danach, festen Grund unter den Füßen zu haben. Dann und nur dann werden wir gemeinsam ein neues Lied singen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass diese schöne neue Welt der alten und gefürchteten Welt so sehr gleicht, bedeutet nichts anderes, als dass wir uns stets an die alten Wahrheiten erinnern und auch an ihnen festhalten müssen. Egal wie schnell sich Technologien ändern mögen, so wenig vermögen sie die Realität zu verändern, nämlich die, dass wir alle - ja, wir selbst - Sünder im Kriege mit Gott sind. Wie immer sich das Wahrnehmen kultureller Wahrheiten darstellen mag, so ist und bleibt die einzige Wahrheit doch immer die, dass ER SEINEN Sohn schickte, der bedingungslos an IHN glaubte, auf dass er nicht untergehe, sondern ihm das ewige Leben blühe. Egal wie verrückt die Welt auch werden mag, so hält ER sie doch stets fest in seinen Händen. Und egal wie offensiv die Kulturen gegen ihren rechtmäßigen König rebellieren mögen, so sollten wir doch immer frohen Mutes sein, wenn wir uns daran erinnern, dass ER SELBST die Welt längst überwunden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SEIN Sieg ist aber nicht nur der Grund für unseren guten Mut, nein, er formt auch unsere Strategien. Wenn die Räder der Welt tatsächlich abfielen und wenn diese scheinbaren Änderungen wirklich etwas Neues unter der Sonne wären, dann, ja dann könnten wir die Versuchung verstehen, den Kurs ändern zu wollen, sich neu anzupassen, zu definieren und mit der Welle schwimmen zu wollen. Wenn aber Jesus hier und jetzt herrscht und wenn er seinen kraftvollen Geist über den Globus schickt, wenn er sein Wort hält, dann können wir bei Ihm bleiben. Wir können weiter existieren, denn ER hat die alleinige Autorität über Himmel und Erde. Durch seine Autorität hat ER uns befohlen, alle Menschen zu Jüngern zu machen und sie zu taufen im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes, auf dass sie über die Gebote, die ER uns gegeben, wachen mögen. Wir dürfen im Glauben leben und uns immer daran erinnnern, dass ER mit uns ist - selbst in den Zeiten der Eitelkeiten- bis ans Ende der Tage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C. S. Lewis war nicht nur weltlicher Theologe, sondern hatte auch englische Literatur studiert. Auf dem Höhepunkt des Zweiten Weltkriegs hat er eine Abhandlung geschrieben, in der er die Frage stellte, wer es sich - um Himmels willen - inmitten eines solch gigantischen Kampfes zwischen Gut und Böse, leisten könne, seine kostbare Zeit mit dem Studium der Literatur zu verschwenden. Dann erklärte er, dass diejenigen, die sich dagegen wehrten, sich mit Kultur auseinanderzusetzen, bei Weitem nicht ohne - sondern am Ende lediglich mit sehr schlechter Kultur da stünden. Denn Kultur ist unvermeidlich, weder im Kriege noch im Frieden. Niemand kann sie beiseite legen, nur um sich mit vermeintlich wichtigeren Dingen zu beschäftigen. Genauso verhielte es sich, wenn wir glaubten, dass breitenkulturelle Phänomene lediglich ein störendes Hintergrundgeräusch darstellten; auf diese Art würden wir uns aus ihnen nämlich nicht heraushalten können, sondern uns im Gegenteil ihnen gar zuwenden. All diejenigen, die die Kultur ignorieren, sind dazu verdammt, zu wiederholen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir - im Namen des Evangeliums - nicht zur Kultur stehen und wenn wir - im Namen des Evangeliums - die Kultur ignorieren,&amp;amp;nbsp; was also tun wir dann? Wir suchen zuerst nach dem Königreich Gottes und SEINER Rechtschaffenheit. Wir bilden - um es herum und auf der Basis seiner Herrschaft - unsere Kultur; eine Kultur, die über den weltlichen Dingen steht. Wir leben unser Leben so gut es uns möglich ist, in frommer Stille und in Frieden mit unseren Mitmenschen, denn darin liegt die wahre Kraft SEINES Sturmes gegen die Fronten der Höllentore. Wenn wir uns sowohl der Hektik als auch der Geschwindigkeit des massenkulturellen Treibens verweigern und statt dessen ein einfaches und von der Heilsbotschaft erfülltes Leben leben; wenn wir unsere Kinder im Glauben und in der Ermahnung an den Herrn erziehen; wenn wir nach Rechtschaffenheit hungern und dürsten; wenn wir an den Tagen und in den Nächten seine Gebote achten und tags und nachts ob SEINER Gnade frohlocken. Unsere Herzen sind ruhig. Wir sind still ... und wir wissen, dass Er Gott ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Aber jeden Tag werden viele und neue Dinge zu Tage gebracht - unter der Sonne. Selbst der kleinste Samen kann wachsen. Und der Sauerteig arbeitet sich durch den Teig. Und jener Fels, unbehauen von Menschenhand, überkommt den Globus und das Evangelium unseres Herrn Jesu Christi bedeckt die Erde so wie die Wasser die See bedecken.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 22:11:14 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Etwas_Neues_unter_der_Sonne</comments>		</item>
		<item>
			<title>Zu Menschen reden - nicht über sie</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Zu_Menschen_reden_-_nicht_%C3%BCber_sie</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Talking to People Rather Than About Them}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich in meiner Predigt vom 6. August ausließ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ließ in meiner ersten Predigt nach fünfmonatiger Abwesenheit etwas aus. Ich hatte es mir notiert, aber es schien dann im Verlauf der Predigt nicht hineinzupassen. Deshalb ließ ich es aus. Aber ich wollte es unbedingt gesagt haben. Und hier ist es also. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch wie Lukas im 18. Kapitel, Vers 9, das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner so beginnt: „Er sprach aber auch zu einigen, die auf sich selbst vertrauten, dass sie gerecht seien, und die übrigen verachteten, dieses Gleichnis: &amp;quot;Das sieht vielleicht auf den ersten Blick unwichtig aus, aber bemerkt doch mal, dass Jesus dieses Gleichnis „ZU“ denen spricht, die auf ihre eigene Gerechtigkeit vertrauen. Es heißt nicht, dass dieses Gleichnis &amp;quot;ÜBER&amp;quot; sie gesprochen wurde. Jesus sah den Pharisäern direkt ins Auge und erzählte ihnen ein Gleichnis, in welchem er andeutete, dass sie selbstgerecht waren. Er hat nicht „über“ sie geredet, sondern „zu“ ihnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es unwichtig erscheinen mag, liegt&amp;amp;nbsp; hierin doch eine Lektion, die für die Gesundheit unserer Kirche von großer Bedeutung ist. Lasst uns so sein. Lasst uns nicht „zu anderen“ über die Fehler von Menschen reden. Lasst uns „zu ihnen“ über ihre Fehler reden. Es ist einfach – und für die Zungen unserer sündigen Seelen viel zu schmackhaft – „über“ Leute zu sprechen. Aber es ist schwer – und schmeckt oft bitter – „zu“ ihnen zu sprechen. Wenn du „über“ sie sprichst, können sie nicht berichtigen, was du sagst. Oder den Spieß umdrehen und behaupten, dass du eigentlich das Problem bist. Aber wenn du „zu“ ihnen über ein Problem sprichst, kann es sehr schmerzhaft sein. Und so fühlen wir, es ist sicherer, über Leute zu sprechen als zu ihnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Jesus ruft uns nicht dazu auf, den sicheren Weg zu wählen. Er fordert uns auf, Entscheidungen zu treffen, die auf Liebe basieren. Auf kurze Sicht gesehen ist Liebe oftmals schmerzhafter als ein Selbstschutz, der jeglichen Konflikt meidet. Aber auf lange Sicht wird uns unser Gewissen belasten, wenn wir den einfacheren Weg gewählt und anderen Menschen wenig geholfen haben. Also, lasst uns in dieser Sache mehr wie Jesus sein und nicht über Menschen, sondern mit ihnen reden; lasst uns ermutigende Worte sprechen, weil wir sehen können, wie sich Gnade in ihrem Leben auswirkt, und lasst uns Worte der Vorsicht oder Warnung oder Verbesserung oder sogar Rüge sprechen. Auf Paulus Drängen hin sollten wir verschiedene Worte für all die verschiedenen Bedürfnisse verwenden. „Weist die Unordentlichen zurecht, tröstet die Kleinmütigen, nehmt euch der Schwachen an, seid langmütig gegen alle!“ (1.Thessalonicher 5:14). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit meine ich nicht, dass man nicht Präsident Bush kritisieren kann, ohne ihn vorher angerufen zu haben. Und ich meine auch nicht, dass über meine Predigt nicht negativ oder positiv diskutiert werden kann, ohne dass man mit mir darüber spricht. Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, verstehen, dass sie sich öffentlicher Kritik aussetzen. Das ist in Ordnung so. Was ich wirklich meine ist folgendes: Wenn du weisst, dass ein Bruder oder eine Schwester in sündige Meinungshaltungen oder Verhalten verstrickt ist, dann entferne den Balken in deinem Auge und gehe zu ihnen und hilf ihnen mit Demut und Rat, der auf den Lehren der Bibel basiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht könntest du ihnen ein Gleichnis erzählen. Genauso hat sich Jesus in Lukas 18:9-14 verhalten. Und Nathan tat das gleiche für David, nachdem dieser mit Bathsheba und gegenüber Uriah gesündigt hatte (2 Samuel 12:1-4). Aber du musst nicht unbedingt so einfallsreich sein. Die Tatsache, dass du dich um die Person, die du konfrontierst, kümmerst, ist wichtiger als Einfallsreichtum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Kirche ohne Tratsch und Klatsch: Danach sehne ich mich. Lasst uns direkt und ehrlich und mutig und demütig sein. Jesus war manchmal schonungslos direkt. Liebe hört sich manchmal so an. Man hätte ihm ganz leicht Gefühls - oder Lieblosigkeit vorwerfen können. Aber wir wissen, dass nie jemand so wie er geliebt hat. Also lasst uns ihm in dieser Sache nachfolgen. Er starb für uns, damit die Balken und Splitter in unseren Augen vergeben sein würden. Diese Tatsache sollte uns Mut und Fürsorge im Umgang mit anderen geben. Besonders dann, wenn wir erkennen, dass Jesus die Fehler unserer Brüder und Schwestern auch vergeben hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben eine großartige Ausgangsposition für Beziehungen. Eine Gemeinschaft von Menschen - vergeben, gerechtfertigt, den Heiligen Geist innewohnend - die in Gnade wachsen möchten. Ich möchte euch danken, dass ihr das Vertrauen in Jesus liebt und ihm folgen wollt in der Art und Weise wie ihr zu-einander, anstatt über-einander, redet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin froh, dass ich wieder hier bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfarrer John Piper&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 22:02:25 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Zu_Menschen_reden_-_nicht_%C3%BCber_sie</comments>		</item>
		<item>
			<title>Vier wesentliche Dinge zur erfolgreichen Beendung des Laufes</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Vier_wesentliche_Dinge_zur_erfolgreichen_Beendung_des_Laufes</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Four Essentials to Finishing Well}}''Nationalkonferenz 2007'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die folgenden Notizen wurden während der Predigt aufgeschrieben.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vier wesentliche Dinge zur erfolgreichen Beendung des Laufes''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus hielt bis zum Ende durch, doch Demas, so weit uns bekannt ist, nicht (2. Timotheus 4, 7+10), obwohl er auch einmal ein Mitarbeiter war (Philemon 1, 24). Dies ist ein ernüchternder Gedanke, da viele von uns noch sehr jung sind. Den Lauf erfolgreich zu beenden ist keinem von uns garantiert, es sei denn durch Gottes Gnade. Wie können wir, so wie Paulus, durch Gottes Gnade standhalten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1) Tägliche Zeit für eine konzentrierte, persönliche Gemeinschaft mit Gott.''' Es muss täglich sein, sonst werden wir bald in die falsche Richtung getrieben. Demas war in die derzeitige Welt verliebt. Unsere Zeit mit Gott sollte in uns eine Zuneigung zu Gott bewirken, um die Versuchung diese Welt zu lieben, zu übertrumpfen. Es ist hilfreich einen Plan zu haben, aber der Plan sollte uns zu Gott selbst führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2) Tägliche Bereitstellung des Evangeliums.''' Das Evangelium ist für die Sünder. Bevor wir Zeit in Gemeinschaft mit Gott verbringen, müssen wir mit der Einstellung des Zöllners vor Ihn treten, der betete: „Erbarme dich meiner, denn ich bin ein Sünder“ und auf Gott allein vertrauen, uns gerecht zu sprechen. Dieses allein wird uns Vertrauen verleihen, Gott zu begegnen und mit Ihm Gemeinschaft zu haben. Wenn wir uns nicht täglich Zeit für das&amp;amp;nbsp; Evangelium&amp;amp;nbsp; nehmen, werden wir anfangen unsere Geistlichkeit auf unsere Leistung zu gründen, was uns schließlich entweder zu Stolz oder zur Verzweiflung bringen wird. Wenn wir uns aber täglich daran erinnern, dass wir Sünder waren und durch Gottes Gnade mit der Gerechtigkeit Christi gekleidet wurden, werden wir mit wahrer und reiner Motivation ausgerüstet, weiterhin Jesus nachzufolgen und auf die Begierde zur Weltliebe verzichten. Wir sollten hart arbeiten, nicht um Gottes Anerkennung zu verdienen, sondern weil wir sie schon erlangt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3) Vertrauen Sie sich Gott täglich als ein lebendiges Opfer an.''' Römer 12, 1. Paulus spielt auf das durch die Priester verrichtete, alttestamentliche Opfer an. Er überträgt die gleiche Bedeutung auf neutestamentliche Heilige. Unser Körper ist von Gott geliehen und wir müssen uns Ihm täglich erneut weihen. Gerade wie Paulus an Philemon appellierte (Philemon 1, 8-10), obwohl er das Recht hatte ihm zu befehlen, so ruft er uns zur Hingabe an Gott auf. Das bloße Wunder der Barmherzigkeit Gottes sollte uns zur Hingabe bewegen, und dieses werden wir vollbringen, wenn wir uns täglich in seiner Liebe sonnnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4) Ein fester Glaube an die Souveränität und Liebe Gottes.''' Klagelieder 3, 37-38. Das Leben ist voller Schmerzen, bedingt durch natürliche Umstände und den kranken Willen anderer. Doch Gott ist souverän und steht über all diesen Übeln, und durch Glauben können wir Ihm dafür danken. Gott gebraucht diese Dinge, um uns in das Ebenbild Christi zu gestalten und wird uns nie verlassen noch aufgeben. Das Evangelium und die Verheißungen Gottes werden nie versagen noch wird er sie von uns nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 21:54:31 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Vier_wesentliche_Dinge_zur_erfolgreichen_Beendung_des_Laufes</comments>		</item>
		<item>
			<title>Wie Gott und Christen Christus schätzen, Teil 2</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wie_Gott_und_Christen_Christus_sch%C3%A4tzen,_Teil_2</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | How God and Christians Treasure Christ, Part 2}}Im Artikel von letzter Woche sahen wir, dass Christus zu schätzen zuerst, ja zu allererst im Herzen des Vaters passiert. Dann ist es der Heilige Geist, der in unsere Herzen das Verlangen ausgießt, Christus zu schätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Drittens ist Christus zu schätzen etwas, das wir in der Kraft des Geistes mit anderen Menschen teilen.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Evangelium Jesu Christi ist die Nachricht, dass Sünder nicht „den Zorn des Lammes“ erleiden müssen (Offenbarung 6,16), sondern Ihn als unseren allseits zufriedenstellenden Schatz erleben. Wenn wir das Schätzen der Welt anstelle von Christus bereuen und an Stelle dessen Ihn als unseren Herrn und Heiland und als den Schatz unseres Lebens annehmen, „wird das Lamm, das in der Mitte des Thrones ist, [uns] hüten und [uns] leiten zu Wasserquellen des Lebens, und Gott wird jede Träne von [unseren] Augen abwischen.” (Offenbarung 7,17). Die gute Nachtricht Christi ist nicht nur, dass er uns vom Zorn befreit, sondern &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: navy; color: white;&amp;quot; /&amp;gt;dass er unser Schatz wird. Die gute Nachricht ist nicht nur die Abwesenheit von Schmerz, sondern die Anwesenheit ewiger Freude, nämlich Christus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist unsere Botschaft. Wir predigen Christus als Erretter und Herrn, und in all seinem Errettungsakt und seiner Herrschaft predigen wir Ihn als den völlig zufriedenstellenden Schatz des Lebens. Wir bieten nicht nur die Vergebung der Sünden an. Wir bieten nicht nur die Zuschreibung der Gerechtigkeit Christi an. Wir bieten nicht bloß die Leitung und den Schutz durch den Herrn Jesus an. Wir bieten Christus als den Schatz an, auf den all unsere Sehnsucht gerichtet ist. Alle Habgier war darauf gerichtet. Alle unsere Lust war darauf gerichtet. Alle unsere Süchte waren darauf gerichtet. Alle unsere Einsamkeit war darauf gerichtet. Alle unsere Sehnsüchte auf Heirat, Freundschaft, Erfolg, Freizeit, Spaß, Wichtigkeit und Einfluß haben auf Christus, unseren Schatz, gezeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wurden dazu erschaffen, Christus zu schätzen. Und somit auch jeder einzelne auf Erden. Das ist unsere Botschaft. Christus starb für Sünder, so &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: navy; color: white;&amp;quot; /&amp;gt;dass jedes Hindernis der Schuld, der Verdorbenheit und des ewigen Zorns zwischen uns und unserem völlig zufriedenstellenden Schatz entfernt werden konnte. Das Ende des Evangeliums ist Christus zu schätzen. Das ist unsere Botschaft. (Zum Nachdenken: Philipper 3,7-8; Matthäus 13,44; Johannes 15,11; 1. Korinther 16,22). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Viertens ist Christus zu schätzen etwas, das in biblischen Organismen, Kirche genannt, aufrecherhalten wird''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir jetzt gesehen haben, &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: navy; color: white;&amp;quot; /&amp;gt;dass: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*erstens, Christus zu schätzen die höchste, ewige Erfahrung ist, die Gott selbst macht, und &lt;br /&gt;
*zweitens, &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: navy; color: white;&amp;quot; /&amp;gt;dass Christus zu schätzen eine Erfahrung durch seine Christusehrende Anwesenheit in uns ist &lt;br /&gt;
*und drittens, dass das Ehren Christi das Ziel der von uns verkündeten Nachricht ist – &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: navy; color: white;&amp;quot; /&amp;gt;dass Christus gestorben und auferstanden ist, um unsere Sünden und Gottes Zorn zu entfernen, so &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: navy; color: white;&amp;quot; /&amp;gt;dass gerechtfertigte Menschen Christus als ihren ewigen Schatz genießen können –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nur jetzt können wir klar sehen, warum die Bethlehem Baptist Church (Bethlehem Baptisten Gemeinde) unsere vervielfachte Strategie „Gemeinsam Christus schätzen“ (Treasuring Christ Together) nennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur jetzt können wir die richtige Botschaft dieser Worte hören, wenn wir sagen, &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: navy; color: white;&amp;quot; /&amp;gt;dass Christus zu schätzen eine vervielfachte Bewegung mehrerer Gesamtanlagen, neuer Gemeinden und eines globalen Diakonats ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Annahme. Diese zentrale Erfahrung des Universums und des christlichen Lebens, nämlich Christus zu schätzen, wird durch die Gemeinde aufrechterhalten. Gott hat es so verordnet, &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: navy; color: white;&amp;quot; /&amp;gt;dass wenn Leute den „Schatz, der im Acker verborgen war [Christus]“, finden (Matthäus 13,44) und sich von dem Schätzen der Welt zum Schätzen Christus umkehren, sie in dem Organismus von Christen, Kirche genannt, aufrechterhalten, gestärkt, gereift, raffiniert, geleitet und mobilisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Paulus hinsichtlich der Gemeinden sagte: „Laßt alles zur Erbauung geschehen“ (1. Korinther 14,26), beabsichtigte er das Vertiefen und Verstärken der Erfahrung, Christus zu schätzen. Das ist der Zweck der Gemeinde. Die Gemeinde ist die Braut Christi (Epheser 5,25-32). Deshalb sind die lokalen Ausdrucksweisen der universellen Gemeinde dazu da, die angemessene Zuneigung der Braut gegenüber ihrem unendlich kostbaren Ehemann aufrechtzuerhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasst uns aus diesem Grund beten und arbeiten, damit wir die tiefste Erfahrung, Christus zu schätzen genießen, aufrechterhalten, verkündigen und bekunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebevoll, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastor John&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 21:43:58 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Wie_Gott_und_Christen_Christus_sch%C3%A4tzen,_Teil_2</comments>		</item>
		<item>
			<title>Wie Gott und Christen Christus schätzen, Teil 1</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wie_Gott_und_Christen_Christus_sch%C3%A4tzen,_Teil_1</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | How God and Christians Treasure Christ, Part 1}}Christus zu schätzen passiert zuerst - ja zu allererst - im Herzen des Vaters. Dann ist es der Heilige Geist, der in unsere Herzen das Verlangen gießt, Christus zu schätzen. Drittens ist es die Befähigung in der Kraft des Geistes das Schätzen Christi anderen Menschen weiterzugeben. Zuletzt ist es die Aufrechterhaltung des biblischen Organismus, Kirche genannt. Lasst uns diese vier Erfahrungen ansehen. Zwei dieses Mal, und zwei das nächste Mal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zuerst, zu allererst: Gott der Vater schätzt Christus.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Gott ist Liebe” in mehr als einer Bedeutung. Aber eine dieser Bedeutungen ist, dass&amp;amp;nbsp; Gott seinen ewig-existierenden Sohn von Ewigkeit her (das ist, was ich mit „allererst“ meinte) geliebt hat. Es gab niemals eine Zeit, wo der Sohn nicht da war und nicht Gott war. Er war immer die „Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Abdruck seines Wesens&amp;quot; (Hebräer 1,3). Da Gott der Vater vollkommen ist, liebt er vollkommen was vollkommen lieblich ist. Die erste, allererste, Liebe des Vaters war seine Liebe seiner eigenen Herrlichkeit gegenüber, die völlig in seinem Sohn widergespiegelt und vertreten wurde. Er wurde nicht geschaffen. Er ist ewig geboren. So lange es den Vater gibt, gibt es den geborenen, geschätzten Sohn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus betete und sagte zu seinem Vater: „Du hast mich vor Grundlegung der Welt geliebt“ und dann bat er seinen Vater: „...damit die Liebe, womit du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen“ (Johannes 17,26). Gott ist für alle Ewigkeit völlig von der Herrlichkeit seines Sohnes erfreut. Er schätzt seinen Sohn. Das ist die Liebe zu einem unendlich schätzenswerten Wesen. Es ist schätzenswert. Die Liebes ist weder bemitleidend, mitfühlend noch bemitleidend, und kennzeichnet sich nicht dadurch aus, dass es die Nöte anderer abdeckt. Solche Liebe zeigen wir einem bedürftigen Geschöpf und nicht Gott. Deshalb ist das erste - das allererste - Schätzen Christi durch das Schätzen Gottes gegenüber Christus von Ewigkeit her geschehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zum Zweiten ist es der Heilige Geist, der in unsere Herzen das Verlangen gießt, Christus zu schätzen.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Heiligen Geist hat es schon von Ewigkeit her gegeben, kommend vom Vater und vom Sohn. Er ist kein Geschöpf. Er ist weder der Sohn noch der Vater. Aber er ist alles, was sie in ihrem göttlichen Wesenszug sind. So wie der Vater den Sohn geschätzt hat, und so wie der Sohn den Vater von Ewigkeit her geschätzt hat, war der Geist die Person, die diesen göttlichen Akt des Schätzens repräsentierte. Des Geistes Wesen und seine Persönlichkeit kommen aus dem gegenseitigen Schätzen des Vaters und des Sohnes. So lange es den Vater und den Sohn von Ewigkeit her gab, hat es den aus ihnen hervorgehenden Geist als die Person, die ihr gegenseitiges Schätzen ist, gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb ist es die Aufgabe und der Zweck des Geistes die Erfahrung, Christus&amp;amp;nbsp; nach der Auferstehung Christizu schätzen, zu erwecken und sie zu stärken. Jesus sagte, wenn der Geist kommt, „wird er von mir zeugen“ (Johannes 15,26). „Er wird mich verherrlichen, denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verkündigen“ (Johannes 16,14). Das heißt, er wird die Erscheinung Christi in den Herzen seines Volkes verherrlichen. Er wird ihn erscheinen lassen und als einen Schatz erfahrbar machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor gefallene Menschen Christus schätzen können, müssen sie von Neuem geboren werden. Das heißt, sie brauchen eine neue, geistliche Natur, die die Fähigkeit hat, Christus als einen Schatz zu sehen. Das geschieht durch den Geist: „Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen“ (Johannes 3,3). Wenn wahre, herzliche Anbetungung passiert, geschieht dies aufgrund des Geistes, der die Neugeburt verursacht hat und uns befähigt, sich an Christi unendlichem Schatz zu rühmen. Deshalb sagt Paulus, dass Christen Menschen sind, die „im Geiste Gottes dienen und sich in Christus Jesus rühmen“ (Philipper 3,3). Durch den Geist ist Gott „in unseren Herzen aufgeleuchtet zum Glanzbild der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesus Christus“ (2. Korinther 4,6). Das bedeutet: Der Geist Gottes hat uns befähigt, Christus als das unendlich schätzenswerte Abbild Gottes zu schätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Christus zu schätzen etwas wird, was wir mit anderen Menschen teilen (was wir das nächste Mal sehen werden), ist es die Erfahrung Gottes, die er mit uns durch seinen Geist teilt. Genau das bedeutet es, Christ zu sein. Wir kommen aus der Dunkelheit zum Licht und aus dem Tod zum Leben. Christus ist das Licht und das Leben. Der Beweis, dass du mit Christus aus den Toten auferstanden bist und durch den Geist Gottes wiedergeboren bist, ist, dass du Christus schätzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehe und schmecke in dieser Weihnachtszeit, was der Schatz Christi ist. Erinnere dich aus diesem Anlass, dass Gott der Vater Christus von Ewigkeit her über alles geschätzt hat. Und der Heilige Geist wurde gesandt, um uns zu befähigen, seine Wertschätzung in Wirklichkeit zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastor John&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 22:01:34 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Wie_Gott_und_Christen_Christus_sch%C3%A4tzen,_Teil_1</comments>		</item>
		<item>
			<title>Die Herrlichkeit Gottes und tiefste Freude des Menschen gehören zusammen</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Die_Herrlichkeit_Gottes_und_tiefste_Freude_des_Menschen_geh%C3%B6ren_zusammen</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | God's Glory and the Deepest Joy of Human Souls Are One Thing}}''Fünfzehn Folgerungen'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jonathan Edwards schreibt: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Wenn Gott seine Herrlichkeit sucht, schaut er auf das Wohl seiner Geschöpfe, da die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit deren &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: navy; color: white;&amp;quot; /&amp;gt;Glückseligkeit zur Folge hat. Da Er des Menschen Wohlergehen sucht, ist Gott durch die Vermittlung seiner Fülle mit sich selbst in Harmonie und Gemeinschaft. Gott ist ihr Wohlergehen. Ihre Exzellenz und ihr &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: navy; color: white;&amp;quot; /&amp;gt;Glückseligkeit ist nichts als die Ausstrahlung und der Ausdruck von Gottes Herrlichkeit. Indem Gott ihre Herrlichkeit und ihr &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: navy; color: white;&amp;quot; /&amp;gt;Glückseligkeit erfüllt, sucht und verbreitet er sich selbst. Somit ist es leicht vorstellbar, dass Gott die &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: navy; color: white;&amp;quot; /&amp;gt;Glückseligkeit seiner Geschöpfe sucht, da seine &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: navy; color: white;&amp;quot; /&amp;gt;Glückseligkeit wächst, wenn seine Geschöpfe Ihm Achtung zeigen, seine Herrlichkeit erblicken, Ihn schätzen und lieben, und sich in Ihm freuen. Gottes Achtung seinen Geschöpfen gegenüber ist gut. Die Achtung zu sich selbst ist nicht getrennt, sondern beide sind eins, da die &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: navy; color: white;&amp;quot; /&amp;gt;Glückseligkeit der Geschöpfe mit der &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: navy; color: white;&amp;quot; /&amp;gt;Glückseligkeit Gottes im Verein ist. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im dem Buch, ''God's Passion for His Glory: Living the Vision of Jonathan Edwards'' (Gottes Leidenschaft für Seine Herrlichkeit: Die Vision von Jonathan Edwards leben), (mit dem vollständigen Text: Das Ende, für das Gott die Welt erschuf (Wheaton, Ill.: Crossway Books, 1998), bietet John Piper fünfzehn Folgerungen für die oben zitierten Wahrheiten an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gottes Leidenschaft gegenüber seiner Herrlichkeit und meiner Freude in Ihm stehen nicht im Widerspruch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Deshalb ist Gott zu meiner ewigen und ständig wachsenden Freude genauso verpflichtet wie zur eigenen Herrlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Gottes Liebe zum Sünder befähigt ihn nicht, viel von sich zu halten, sondern ihn aus Gnaden zu befreien und zu bevollmächtigen, um gerne mehr von Ihm zu halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Alle echte Tugend unter Menschen muss darauf abzielen, Menschen dahin zu leiten, sich an der Herrlichkeit Gottes zu erfreuen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Es folgt, dass Sünde ein selbstmörderischer Austausch der Herrlichkeit Gottes gegen die ruinierten Quellen der geschaffenen Dinge bedeutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Der Himmel wird eine niemals endende, ständig zunehmende Entdeckung der zunehmenden Herrlichkeit Gottes mit größerer und ständig wachsender Freude in Ihm sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Die Hölle ist unbeschreiblich real, bewusst, schrecklich und ewig - die Erfahrung, durch die Gott den Wert seiner Herrlichkeit in heiligem Zorn auf jene bestätigt, die sich nicht am grenzenlos Herrlichen erfreuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Evangelisieren bedeutet Christi Pracht und Errettungswerk mit Herzensdringlichkeit in Liebe darzustellen, um Leuten zu helfen, in Ihm ihre Zufriedenheit zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Ähnlicherweise ist das christliche Predigen, als Teil der gemeinsamen Anbetung der Gemeinde Christi, ein expositioneller Jubel über die Herrlichkeiten Gottes in seinem Wort und dafür bestimmt, Gottes Volk von flüchtigen Vergnügungen der Sünde in den Opferweg der gehorsamen Zufriedenheit hineinzulocken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Der Kern echter, gemeinsamer Anbetung ist die kollektive Erfahrung herzlicher Zufriedenheit in der Herrlichkeit Gott, oder einem Zittern, dass wir es nicht haben und ein großes Sehnen danach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Weltmission ist eine Erklärung der Herrlichkeit Gottes unter allen Unerreichten, mit der Sicht die Anbeter zu versammeln, die Gott durch die Freude des radikal gehorsamen Lebens erheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Gebet ruft bei Gott um Hilfe; somit ist es klar, dass Er überreich an Schätzen ist und wir in Hinsicht auf den Gnadenbedarf bescheiden und &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: navy; color: white;&amp;quot; /&amp;gt;glückselig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Die Aufgabe christlichen Studiums ist die Realiät als eine Offenbarung der Herrlichkeit Gottes zu studieren, darüber mit Genauigkeit zu reden und darin die Pracht Gottes zu schmecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Um Gott im Tod zu erhöhen, müssen wir den Tod als einen Gewinn ansehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. „Wie Sie wissen, ist es für jeden eine christliche Pflicht so &amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: navy; color: white;&amp;quot; /&amp;gt;Glückseligkeitlich zu sein, wie man kann.“ (C. S Lewis)&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 21:43:52 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Die_Herrlichkeit_Gottes_und_tiefste_Freude_des_Menschen_geh%C3%B6ren_zusammen</comments>		</item>
		<item>
			<title>Gesehene und Ungesehene Fakten</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Gesehene_und_Ungesehene_Fakten</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Facts: Seen and Unseen}}Jesus Christus starb. Er wurde begraben. Er stand am dritten Tage von den Toten auf. Er wurde von vielen und verschiedenen Zeugen gesehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Denn ich habe euch vor allem überliefert, was ich auch empfangen habe: daß Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften; und daß er begraben wurde und daß er auferweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften; und das er Kephas erschienen ist, dann den Zwölfen. Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt übriggeblieben sind (1. Korinther 15, 3-7). &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Wenn es in der Bibel heißt: „Wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen“ (2. Korinther 5,7), bedeutet es nicht, dass es niemals irgendwelche sichtbaren Beweise gab. Noch bedeutet es, dass es heutzutage keine sichtbaren Beweise gibt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes [heute!], und das Himmelsgewölbe verkündet seiner Hände Werk (Psalm 19,1).&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Denn sein unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut [sogar bis zu diesem Tage!].(Römer 1:20)&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
In der ersten Generation der Gläubigen dachte Gott nicht, den Glaubengrundlagen zu widersprechen, indem er sichbare Erscheinungen des auferstandenen Christus gab und später die Bestätigungen des Glaubenswortes in Zeichen und Wundern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Diesen [den Aposteln] hat er sich auch nach seinem Leiden in vielen sicheren Kennzeichen lebendig dargestellt, indem er sich vierzig Tage hindurch von ihnen sehen ließ und über die Dinge redete, die das Reich Gottes betreffen (Apostelgeschichte 1,3).&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Sie ist ja, nachdem sie ihren Anfang damit genommen hatte, daß sie durch den Herrn verkündet wurde, uns gegenüber von denen bestätigt worden, die es gehört haben, wobei Gott zugleich Zeugnis gab durch Zeichen und Wunder (Hebräer 2,3-4). &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Was meint Paulus denn, wenn er sagt: „Wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen?&amp;quot; Wie gewöhnlich ist der Zusammenhang der Schlüssel. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Denn wir freilich, die in dem Zelt sind [gemeint: der Körper], seufzen beschwert, weil wir nicht entkleidet, sonder übergekleidet werden möchten, damit das Sterbliche verschlugen werde vom Leben. Der uns aber eben hierzu bereitet hat, ist Gott, der uns das Unterpfand des Geistes gegeben hat. So sind wir nun allezeit guten Mutes und wissen, daß wir, während einheimisch im Leib, wir vom Herrn ausheimisch sind – denn wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen&amp;quot; (2. Korinther 5, 4-7). &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ja, Christus wurde einmal gesehen, mit leiblichen Augen. Ja, er tat unfehlbare Zeichen und Wunder mit einem einzigen Wort oder einer einzigen Berührung. Ja, er starb, stand von den Toten auf und erschien vielen. Doch JETZT ist er außer Sicht. Wir sehen ihn jetzt nicht auf diese Weise. Wie Paulus sagt: „...während [wir] einheimisch im Leib, [sind] wir vom Herrn ausheimisch!“ Das heißt, wir sehen ihn jetzt nicht. Nicht nur das, sondern wir seufzen in unserem Leibe. Das heißt, wir sehen zur Zeit noch nicht einmal die volle Wirkung seiner Kraft in unserem Leben. Paulus spricht über seinen Geist vielmehr als ein Unterpfand. Der Geist – erfahrbar, ist jedoch eine unsichtbare Anzahlung auf die Ankunft Christi in Herrlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, in welchen Sinne wandeln wir denn durch Glauben und nicht durch Schauen? Wir wandeln durch Glauben und nicht durch Schauen in Anlehnung der in der Vergangenheit geschehenen, sichtbaren Handlungen Gottes in Christus und den zwingenden Zeugnissen über diese Handlungen in den Aposteln. Wir vertrauen jetzt auf den lebendigen Christus und auf dass, was er für uns verheißt, obwohl wir ihn jetzt nicht sehen. Paulus beschreibt dieses in Römer 8,24-25: „Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung. Denn wer hofft, was er sieht? Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petrus drückt sich so aus: ''„Den ihr liebt, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt; an den ihr glaubt, obwohl ihr ihn jetzt nicht seht, über den ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude jubelt''&amp;quot; (1. Petrus 1,8). Ich habe den auferstandenen Christus niemals im Fleisch gesehen. Sein Geist aber hat mich befähigt, seine sich selbst bestätigende Herrlichkeit in den biblischen Zeugen zu sehen. Christus, den ich dort sehe, hat über meinen Verstand und über mein Herz gesiegt. Deshalb stimme ich mit Paulus in Galater 2,20 ein: „Und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, und zwar im Glauben [nicht Schauen] an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ihnen im Glauben wandelnd (zur Zeit) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastor John&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 22:03:29 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Gesehene_und_Ungesehene_Fakten</comments>		</item>
		<item>
			<title>Schmerzhafte Wahrheiten &amp; Tiefe Liebe: Gedanken zur Allmacht Gottes, dem Leiden und der himmlischen Verheißung</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Schmerzhafte_Wahrheiten_%26_Tiefe_Liebe:_Gedanken_zur_Allmacht_Gottes,_dem_Leiden_und_der_himmlischen_Verhei%C3%9Fung</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Difficult Truths &amp;amp; Deep Love: Pondering Sovereignty, Suffering, and the Promise of Heaven}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Aufzeichnungen zu einem Vortrag''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Alles führt zum Guten ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Römer 8:28''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Denn wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt, bei denen, die nach seinem ewigen Plan berufen sind. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im folgenden wollen wir eine der bedeutendsten Stellen der Bibel, Römer 8:28, genauer betrachten. Dieser Vers sollte jedoch keinesfalls dazu verwendet werden, um das Leiden eines Menschen zu bagatellisieren. Jesus weinte über das Leiden und die Hässlichkeit des Todes. Die Bibel trivialisiert niemals Schmerz und Leid im Blick auf die Auferstehung. Aber Gott führt bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mag vielleicht etwas harsch klingen. Gott aber ist allmächtig und er kann die Verheißung dieses Verses erfüllen. Wenn wir den wahren Sinn dieses Verses erkennen, dann werden wir Gottes Erhabenheit und Allmacht erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es ist überwältigend, das Leiden auf dieser Welt. Aber gerade wenn es uns besonders schlecht geht, brauchen wir auch eine besondere Erlösungsgeschichte, um alles wieder gut zu machen. Die Geschichte unserer Erlösung durch Jesus Christus endet wahrhaft glorreich, siehe Epheser 2:7: &amp;quot;...auf dass er erzeigte in den zukünftigen Zeiten den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte gegen uns in Christo Jesu.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was würden wir über die Gnade Gottes wissen, wenn es keine Sünde, kein Unrecht und kein Leiden auf dieser Welt gäbe? Was würden wir wissen von seinem heilbringenden Segen? Was von seiner Geduld? Und was von seinem Mitgefühl? Alles, was wir über Gott wissen, wofür wir ihn ewiglich loben und preisen, wäre uns verborgen geblieben, hätte es keine Not und kein Leid gegeben auf dieser Welt. Wir werden viel eher wie Jesus Christus werden, Gott wird allzeit verherrlicht werden und es werden uns bessere Dinge zuteil werden, als jemals ohne Not und Leid geschehen wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Miterben Christi ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott ist niemals von seinem Plan, die Erde für immer unter die Herrschaft der Rechtschaffenen zu stellen, abgewichen. In Römer 8:16-17 steht geschrieben: &amp;quot;Derselbe Geist gibt Zeugnis unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind. Sind wir aber Kinder, dann auch Erben, wir sind Erben Gottes und sind Miterben Christi, wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind also Erben des Königs und zu regieren ist unsere Aufgabe. Wir werden einen auferstandenen Körper haben, in einer auferstandenen Welt in einer auferstandenen Kultur auf einer neuen Erde. Wir werden&amp;amp;nbsp; über diese Welt zu Ehren Gottes herrschen. In Daniel 7:27 wird folgende Zukunftsvision beschrieben: &amp;quot;Die Herrschaft und Macht und die Herrlichkeit aller Reiche unter dem ganzen Himmel werden dem heiligen Volk des Höchsten gegeben. Sein Reich ist ein ewiges Reich, und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Römer 8:16-17 beschreibt, wie wir leiden müssen, um mit ihm verherrlicht zu werden. Ein Leben ohne Mühsal behindert unsere Charakterbildung und Christwerdung. Viele gute Dinge sind uns von Gott gegeben, die Herrschaft über die Erde möchte er uns aber nicht geben, wenn wir nicht sind wie Jesus Christus. Wir dürfen nicht glauben, dass Gott einen Platz für uns bereit hält, ohne dass er uns auch dafür bereit macht. Wir sollen als dienende Könige herrschen über die Erde, die er uns gibt. Leiden und die Herrschaft über das Königreich Gottes sind eng miteinander verknüpft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Not und Leid bereiten uns auf die Herrlichkeit vor''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir Römer 8:18 betrachten: &amp;quot;Ich bin überzeugt, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zur Herrlichkeit, die uns offenbart werden soll,&amp;quot; dann sollten wir uns auch den 2. Brief an die Korinther, Kap. 4:17 vergegenwärtigen: &amp;quot;Was wir jetzt leiden müssen, dauert nicht lange und ist leicht zu ertragen in Anbetracht der unendlichen, unvorstellbaren Herrlichkeit, die uns erwartet.&amp;quot; Was Paulus als leichte und vergängliche Leiden betrachtet, können wir in 2. Korinther 11 nachlesen: Gefängnis, Hiebe, Todesgefahr, Auspeitschungen, Steinigung, Schiffbruch, Mühsal, Plage, schlaflose Nächte etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Matthäus 13,43 sagt Jesus: &amp;quot;Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten.&amp;quot; Dies beginnt hier und jetzt und wird fortdauern in alle Ewigkeit. Gott will nicht, dass wir bis zu unserem Tode warten, um wie Jesus zu werden. Es ist unsere Lebensaufgabe, Jesus gleich zu werden und es kann uns gelingen durch Widrigkeit und Leid. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heilige Geist macht uns Gottes Wort glauben, wenn er sagt, dass alles zum Guten führt. Nichts kann uns von der Liebe Christi trennen, denn Gott führt bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten (Epheser 1:11 und Römer 8:28). Doch das Beste kommt erst noch. Das ist das Versprechen Gottes, bezahlt mit dem Blute Christi. Wenn wir uns in Not befinden und glauben, Gott hat uns verlassen, dann sollen wir uns vorstellen, wie Jesus uns seine Hände entgegenstreckt, seine verwundeten Hände - das Zeichen seiner Liebe zu uns.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 21:55:58 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Schmerzhafte_Wahrheiten_%26_Tiefe_Liebe:_Gedanken_zur_Allmacht_Gottes,_dem_Leiden_und_der_himmlischen_Verhei%C3%9Fung</comments>		</item>
		<item>
			<title>Wie kann ich in Krisenzeiten Glauben haben?</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wie_kann_ich_in_Krisenzeiten_Glauben_haben%3F</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Info|How can I have faith in times of crisis?}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der nachfolgende Text ist eine Mitschrift der Audioaufnahme.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wie kann ich in Krisenzeiten Glauben haben?''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du musst dein Vertrauen auf Gott kultivieren und bewahren, wenn du gerade nicht in einer Krise steckst. Wenn wir warten, bis eine Krise kommt, dann werden wir nicht die Ressourcen und den Tiefgang haben, die wir brauchen, um unseren Glauben gut aufrechtzuerhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultiviere Tag für Tag ein tiefes Vertrauen in die Liebe und Macht Gottes. Übe dich täglich in der Gemeinschaft mit Gott, so dass du regelmäßig wächst. Wachse, damit deine Wurzeln tief in der Gnade eingegraben sind und die Fasern in deinem Baum stark sind, wenn eine Krise kommt. Dann wirst du nicht so zerbrechlich sein, wie es manche Christen in Krisenzeiten zu sein scheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Zeiten neigen dazu, uns schläfrig und geistlich gleichgültig zu machen, als ob unser Glaube sich schon von selbst ergeben würde, wenn eine Krise kommt - was einfach nicht der Fall ist. Aber das ist der Grund, warum viele Christen, anstatt sich inmitten einer Krise mit tiefem und stillem Vertrauen auf Gott zu werfen, ihre Faust gegen Gott erheben und fragen: „Wo bist du?“. Sie haben nicht erfahren, dass Gott in den schweren Zeiten genau so souverän, liebevoll und fürsorglich ist wie in den guten Zeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen unseren Glauben mit dem ganzen biblischen Bild von Gott ernähren, der sowohl über Böses als auch Gutes souverän ist, so dass unser Vertrauen auf ihn nicht erschüttert wird, egal ob uns Gutes oder Böses begegnet.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 21:45:43 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Wie_kann_ich_in_Krisenzeiten_Glauben_haben%3F</comments>		</item>
		<item>
			<title>Echte Liebe</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Echte_Liebe</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | True Love}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Alles, was du brauchst, ist Liebe.“ Das sangen die Beatles. Wenn sie über Gottes Liebe gesungen hätten, würde die Aussage ein Körnchen Wahrheit enthalten. Aber das, was die moderne Kultur unter Liebe versteht, ist überhaupt keine echte Liebe; es ist eine tödliche Verfälschung. Diese Liebe ist alles andere als „alles, was du brauchst“, sie ist etwas, das du unter allen Umständen vermeiden solltest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Apostel Paulus weist genau darauf in Epheser 5, 1-3 hin. Er schreibt: „Ihr seid Gottes geliebte Kinder, daher sollt ihr in allem seinem Vorbild folgen. Geht liebevoll miteinander um, so wie auch Christus euch seine Liebe erwiesen hat. Aus Liebe hat er sein Leben für uns gegeben. Und Gott hat dieses Opfer angenommen. Ihr gehört zu Gott. Da passt es selbstverständlich nicht mehr, sexuell zügellos zu leben, über die Stränge zu schlagen oder alles haben zu wollen. Ihr sollt nicht einmal darüber reden!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfache Anweisung in Vers 2 („Geht liebevoll miteinander um, so wie auch Christus euch seine Liebe erwiesen hat.“) fasst die gesamte moralische Verpflichtung eines Christen zusammen. Schließlich ist Gottes Liebe das einzige, zentrale Prinzip, das die gesamte Pflicht eines Christen definiert. Diese Art der Liebe ist wirklich „alles, was du brauchst“. In Römer 13, 8-10 heißt es: „Nur wer seine Mitmenschen liebt, der hat Gottes Gesetz erfüllt. Die Gebote (…) lassen sich in einem Satz zusammenfassen: ‚Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst’. Denn wer seinen Mitmenschen liebt, tut ihm nichts Böses. So wird durch die Liebe das ganze Gesetz erfüllt.“ In Galater 5,14 wiederholt sich dieselbe Wahrheit: „Denn wer dieses eine Gebot befolgt: ‚Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!’, der hat das ganze Gesetz erfüllt.“ In gleicher Weise hat Jesus gelehrt, dass das ganze Gesetz und die Propheten von zwei einfachen Prinzipien der Liebe abhängig sind – dem ersten und zweiten höchsten Gebot (Matt. 22, 38 – 40). Mit anderen Worten: „die Liebe (…) ist das Band der Vollkommenheit“ (Kol. 3,14). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Paulus anordnet, dass wir in Liebe wandeln sollen, zeigt uns der Kontext, dass er mit positiven Worten davon redet, freundlich, weichherzig zu sein, und dem anderen zu vergeben (Eph. 4,32). Das Vorbild für solche selbstlose Liebe ist Christus, der sein Leben gegeben hat, um sein Volk von seinen Sünden zu erretten. „Niemand hat größere Liebe denn die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.“ (Joh. 15,13). Und: „Ihr Lieben, hat uns Gott also geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben“ (1. Joh. 4,11). Mit anderen Worten: wahre Liebe ist immer aufopfernd, sich selbst hingebend, barmherzig, anteilnehmend, verständnisvoll, freundlich, großzügig und geduldig. Diese und viele andere positive, wohlwollende Eigenschaften (vgl. 1.Kor. 13, 4-8) sind es, die die Schrift mit göttlicher Liebe in Verbindung bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beachte auch die negative Seite, die man auch in dem Kontext von Epheser 5 sieht. Die Person, die andere wirklich so liebt wie Christus uns liebt, muss jede Art der falschen Liebe ablehnen. Der Apostel Paulus benennt einige dieser satanischen Fälschungen. Sie beinhalten Unmoral, Unreinheit, und Begierde. Die Textstelle fährt fort mit: „Genauso wenig ist Platz für Klatsch, Sticheleien und zweideutiges Gerede. Vielmehr sollt ihr Gott danken und ihn loben. Denn eins ist klar: Wer ein ausschweifendes, schamloses Leben führt, für den ist kein Platz in der neuen Welt, in der Gott und Christus herrschen werden. Das gilt auch für alle, die von Habgier besessen sind; denn solche Menschen beten ihre eigenen Götzen an. Lasst euch von niemandem verführen, der euch durch sein leeres Geschwätz einreden will, dass dies alles harmlos sei. Gottes Zorn wird alle treffen, die ihm nicht gehorchen. Darum meidet solche Leute!“ (Verse 4-7). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmoral ist vielleicht der Lieblingsersatz unserer Generation für Liebe. Paulus gebraucht das griechische Wort ''porneia'', das jegliche Art der sexuellen Sünde mit einschließt. Die moderne Kultur versucht verzweifelt die Linie zwischen wahrhaftiger Liebe und unmoralischer Leidenschaft zu verwischen. Aber alle Unmoral ist eine totale Perversion der echten Liebe, weil sie die Befriedigung des Selbst anstelle des Guten für den anderen sucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unreinheit ist eine andere teuflische Verdrehung der Liebe. Hierfür gebraucht Paulus den griechischen Ausdruck ''akatharsia'', der sich auf jegliche Art des Schmutzes und der Unreinheit bezieht. Besonders hat Paulus „Schmutzigkeiten“, „dummes Gerede“ und „unziemliche Scherze“ vor Augen, die die besonderen Eigenschaften böser Gesellschaft sind. Diese Art der Gemeinschaft hat nichts mit echter Liebe zu tun, und der Apostel sagt deutlich, dass sie keinen Platz im Leben eines Christen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begierde ist noch eine andere Verfälschung der Liebe, die aus einem selbstverliebten Begehren der Selbstbefriedigung stammt. Sie ist das genaue Gegenteil von dem Beispiel, das Christus uns gegeben hat, als er „sich selbst für uns gab“ (Vers 2). Im Vers 5 stellt Paulus die Begierde dem Götzendienst gleich. Auch dies hat keinen Platz im Leben eines Christen, und gemäß Vers 5 ist für die Person, die daran schuldig ist, „kein Platz in der neuen Welt, in der Gott und Christus herrschen werden.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von solchen Sünden, sagt Paulus, „lasset nicht von euch gesagt werden, wie den Heiligen zusteht“ (Vers 3). Über die, die solche Dinge praktizieren, sagt er uns: „Meidet solche Leute!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: wir zeigen nicht echte Liebe, es sei denn, dass wir uns intolerant gegenüber all den beliebten Verfälschungen der Liebe verhalten. Das meiste Gerede über Liebe heutzutage ignoriert dieses Prinzip. „Liebe“ ist neu definiert worden als ein breiter Freiraum, der über Sünde hinwegschaut und in gleicher Weise Gutes wie Böses begrüßt. Das ist nicht Liebe; das ist Teilnahmslosigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottes Liebe ist in keiner Weise so. Halte dir vor Augen: die höchste Offenbarung der Liebe Gottes ist das Kreuz, wo Christus uns „geliebt und sich selbst dargegeben [hat] für uns als Gabe und Opfer, Gott zu einem süßen Geruch“ (Vers 2). Demzufolge erklärt die Schrift Gottes Liebe als Ausdruck der Aufopferung, der Sühne für Sünde und der Versöhnung: „Darin steht die Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.“ (1.Joh. 4, 10). Mit anderen Worten: Gott hat sich selbst zum Opfer gemacht um den Zorn einer beleidigten Gottheit abzuwenden. Anstatt unsere Sünden liebevoll zu erdulden und nicht ernst zu nehmen, hat Gott seinen Sohn als ein Opfer für Sünde gegeben, um seinem Zorn gerecht zu werden und Gerechtigkeit in der Erlösung von Sündern zu schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Kernstück des Evangeliums. Gott offenbart seine Liebe auf eine Art und Weise, die seine Heiligkeit, seine Gerechtigkeit und seine Rechtschaffenheit ohne Kompromisse aufrecht erhält. Wahre Liebe „freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt“ (1.Kor. 13,6). Das ist die Art der Liebe, zu der wir berufen sind zu leben. Es ist eine Liebe, die zuerst rein, dann friedfertig ist.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 21:43:27 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Echte_Liebe</comments>		</item>
		<item>
			<title>Glaubenssicherheit in Gott</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Glaubenssicherheit_in_Gott</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | On Feeling Secure in God}}Eine der größten Hilfen sich hoffnungsvoll zu wissen, ist, dass Gott will, dass wir hoffnungsvoll sind. Es ist ein kleiner Trost zu glauben, dass einige Leute errettet sind, aber nicht zu wissen, ob wir auch dazugehören. Mein eigenes Herz wurde kürzlich durch die Gewissheit meines Heils so erfreut, dass ich es Ihnen mitteilen möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie mich zuerst ein Buch empfehlen. 1654 veröffentlichte Thomas Brooks ''Heaven on Earth ''(Himmel auf der Erde). Der Untertitel dieses 300-Seiten starken Buches ist ''‘A Treatise on Christian Assurance’ ''(Eine Abhandlung zur christlichen Gewissheit). 1982 wurde es durch ''Banner of Truth ''(Banner des Wahrheit) nachgedruckt. Wenn Sie hungrig auf eine bibelgesättigte, leidenschaftliche Mahlzeit aus festem Eiweiß sind, brauchen Sie dieses Buch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brooks richtet sich so an seine Leser:&amp;amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;amp;nbsp;„Geliebte unseres teuersten Herrn, Ihr seid jene Wertvollen ‘''deren die Welt nicht wert war’'' (Hebräer 11,38). Ihr seid die Fürsten, ‘''die mit Gott überwältigten''’ (1. Mose 32,29). Ihr seid jene ‘''Herrlichen''’, an denen Christus all sein Wohlgefallen hat (Psalm 16,3). Ihr seid seine Herrlichkeit. Ihr seid seine auserwählten, auserlesenen Hauptinstrumente, die er benutzen wird, um seine besten und größten Arbeiten gegen seine schlechtesten und größten Feinde in diesen letzten Tagen fortzusetzen.“ &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Aussage, die mich kürzlich am meisten bewegte, ist Hebräer 6,17: „''Da er den Erben der Verheißung die Unwandelbarkeit seines Ratschlusses ''''noch viel deutlicher beweisen wollte''...“ Es schlug mich so mächtig. Es war so frisch, so notwendig, so kostbar. Gott ''wollte nämlich noch viel deutlicher beweisen'', dass seine Errettungsabsichten für uns unerschütterlich sind. Gott will, dass ich die Sicherheit seiner guten Pläne für mich genieße. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So viele Religionen (und sogar einige Arten des Christentums) behaupten: „Ja, Gott rettet Menschen. Aber nein, Sie können sich nicht sicher sein, ob Sie auch dazugehören. Sie können nicht sicher sein, ob Ihre Taten gut genug sind oder Ihre Treue stark genug ist.“ Das ist tödlich. Und es ist falsch. Gott hat so viel getan und gesagt, um seinem Volk die Gewissheit und Sicherheit zu geben, dass es ein Angriff auf seine Rechtschaffenheit ist, so etwas zu behaupten. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;1. Johannes 5,13: „''Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wißt, daß ihr ewiges Leben habt, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt''.&amp;quot; 2. Korinther 5,1+5: „''Denn wir wissen, daß, wenn unser irdisches Zelthaus zerstört wird, wir einen Bau von Gott haben, ein nicht mit Händen gemachtes, ewiges Haus in den Himmeln...Der uns aber eben hierzu bereitet hat, ist Gott, der uns das Unterpfand des Geistes gegeben hat''.“ Hebräer 10,21;23: „''So laßt uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in voller Gewißheit des Glaubens,...Laßt uns das Bekenntnis der Hoffnung unwandelbar festhalten''.“ &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Brooks erzählt die Geschichte Alexander des Großen, der sein Gold weggab, als er sich auf eine vielversprechende Expedition begab. Als er nach dem Grund gefragt wurde, antwortete er: „Aus Hoffnung auf größere und bessere Dinge.&amp;quot; Das gleiche gilt für uns. Wenn wir von größeren und besseren Dingen überzeugt sind, werden wir die Freiheit haben, radikal für Jesus zu leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gott verankert, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfarrer John&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 21:36:05 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Glaubenssicherheit_in_Gott</comments>		</item>
		<item>
			<title>Wie man im Herrn stark ist</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wie_man_im_Herrn_stark_ist</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | How to Be Strong in the Lord}}1. ''„Die Freude am Herrn ist eure Stärke“ (Nehemiah 8,10).'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es nicht gut, einem Gott zu gehören, der uns den Weg zur Kraft über die Freude ebnet? Satan ist ein sehr hoffnungsloser Gott. Jesus sagte jedoch: „Freut euch an jenem Tage und springt vor Freude; denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel“ (Lukas 6,23). Satan kann die Lieder der Heiligen nicht ausstehen. (Da er sich dessen bewusst ist, erdichtet er ‘musikalischen’ Ersatz, der nicht das Herzenslied fröhlicher Menschen ist, sondern das Stöhnen und Keuchen und Schreien der Leute ohne Frieden.) Ich habe Satan durch die Lieder hoffnungserfüllter Menschen ausfahren sehen. Und in meinem eigenen Leben habe ich erfahren, dass das Finden des Tempos, um den Wettlauf zu beenden, für mich bedeutet, eine Freude immer wieder zu erneuern. Freude ist eine große Kraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. „''Wir rühmen uns aufgrund der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes''“ (Römer 5,2). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Freude erspringt aus dem, was wir jetzt besitzen – Vergebung der Sünden, Gemeinschaft mit Gott, zielgerichtetes Leben, Anbetung, Gemeinschaft, Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, wertvolle Freunde und Familie. Die einfache und schmerzhaft Tatsache ist jedoch, dass „unser Mensch aufgerieben wird“ (2. Korinther 4,16); „''In allem sind wir bedrängt…keinen Ausweg sehend…verfolgt...niedergeworfen ''(2. Korinther 4,8-9); „''Und wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft: die Erlösung unseres Leibes''&amp;quot; (Römer 8,23). Wenn wir eine unerschütterliche Freude in diesem Leben haben werden, wird es „in Hoffnung“ geschehen müssen. „''Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung. Denn wer hofft, was er sieht? Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren''“ (Römer 8,24-25) – und mit Freude. Deshalb: „''In Hoffnung freut euch''&amp;quot; (Römer 12,12). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. ''“Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein: denn das Erste ist vergangen...Und die Stadt bedarf nicht der Sonne noch des Mondes, damit sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes hat sie erleuchtet, und ihre Lampe ist das Lamm”'' (Offenbarung 21,4+23). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist unsere Hoffnung. Die Herrlichkeit Gottes wird eines Tages in einer neuen Schöpfung hervorgehen und alles Übel und allen Schmerz und allen Kummer und alle Furcht und alle Schuld wegwischen. Aller Gehorsam und alle Treue wird bestätigt und belohnt. Alle Selbstverleugnung und Leid im Glauben werden hundertfältig entschädigt. ''“Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken''?” (Römer 8:32) Der ganze Besitz Gottes wird das Erbe seiner Kinder zur ewigen Freude sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. ''“Deshalb höre auch ich…nicht auf, für euch zu danken…Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr wißt, was die Hoffnung seiner Berufung, was der Reichtum der Herrlichkeit seiner Erben an die Heiligen...ist.” ''(Epheser 1,16-18). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Herausforderung für uns heute ist, die Herrlichkeit unserer Hoffnung zu erkennen. Der große geistliche Kampf besteht darin, dieses mit unseren Herzensaugen zu sehen und nicht einfach mit dem Verstand darüber zu denken. Dieser Kampf wird bei ausgeschaltetem Fernseher gekämpft und auf den Knien im Wort. Gott behüte uns, dass „''sehend wir nicht sehen und hörend wir nicht hören''.“ Lasst uns von ganzem Herzen beten, dass der Gott, der sagte: „''Es werde Licht''“ in unserem Herz scheint, so dass er „''in unseren Herzen aufgeleuchtet ist zum Lichtglanz ''''der Erkenntnis Gottes im Angesicht Jesu Christi'''''&amp;lt;b&amp;gt;.“ (2. Korinther 4,6). &amp;lt;/b&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zusammenfassung''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte um Augen &amp;amp;gt; Erblicke die Herrlichkeit Gottes &amp;amp;gt; Hoffe auf diese Herrlichkeit &amp;amp;gt; Freue dich dieser Hoffnung &amp;amp;gt; Sei stark in der Freude. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ihnen nach Gott ausgestreckt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastor John&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 21:24:11 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Wie_man_im_Herrn_stark_ist</comments>		</item>
		<item>
			<title>Wie man im Herrn stark ist</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wie_man_im_Herrn_stark_ist</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | How to Be Strong in the Lord}}1. ''„Die Freude am Herrn ist eure Stärke“ (Nehemiah 8,10).'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es nicht gut, einem Gott zu gehören, der uns den Weg zur Kraft über die Freude ebnet? Satan ist ein sehr hoffnungsloser Gott. Jesus sagte jedoch: „Freut euch an jenem Tage und springt vor Freude; denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel“ (Lukas 6,23). Satan kann die Lieder der Heiligen nicht ausstehen. (Da er sich dessen bewusst ist, erdichtet er ‘musikalischen’ Ersatz, der nicht das Herzenslied fröhlicher Menschen ist, sondern das Stöhnen und Keuchen und Schreien der Leute ohne Frieden.) Ich habe Satan durch die Lieder hoffnungserfüllter Menschen ausfahren sehen. Und in meinem eigenen Leben habe ich erfahren, dass das Finden des Tempos, um den Wettlauf zu beenden, für mich bedeutet, eine Freude immer wieder zu erneuern. Freude ist eine große Kraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. „Wir rühmen uns aufgrund der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes“ (Römer 5,2). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Freude erspringt aus dem, was wir jetzt besitzen – Vergebung der Sünden, Gemeinschaft mit Gott, zielgerichtetes Leben, Anbetung, Gemeinschaft, Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, wertvolle Freunde und Familie. Die einfache und schmerzhaft Tatsache ist jedoch, dass „unser Mensch aufgerieben wird“ (2. Korinther 4,16); „''In allem sind wir bedrängt…keinen Ausweg sehend…verfolgt...niedergeworfen ''(2. Korinther 4,8-9); „''Und wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft: die Erlösung unseres Leibes''&amp;quot; (Römer 8,23). Wenn wir eine unerschütterliche Freude in diesem Leben haben werden, wird es „in Hoffnung“ geschehen müssen. „''Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung. Denn wer hofft, was er sieht? Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren''“ (Römer 8,24-25) – und mit Freude. Deshalb: „''In Hoffnung freut euch''&amp;quot; (Römer 12,12). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. ''“Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein: denn das Erste ist vergangen...Und die Stadt bedarf nicht der Sonne noch des Mondes, damit sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes hat sie erleuchtet, und ihre Lampe ist das Lamm”'' (Offenbarung 21,4+23). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist unsere Hoffnung. Die Herrlichkeit Gottes wird eines Tages in einer neuen Schöpfung hervorgehen und alles Übel und allen Schmerz und allen Kummer und alle Furcht und alle Schuld wegwischen. Aller Gehorsam und alle Treue wird bestätigt und belohnt. Alle Selbstverleugnung und Leid im Glauben werden hundertfältig entschädigt. ''“Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken''?” (Römer 8:32) Der ganze Besitz Gottes wird das Erbe seiner Kinder zur ewigen Freude sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. ''“Deshalb höre auch ich…nicht auf, für euch zu danken…Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr wißt, was die Hoffnung seiner Berufung, was der Reichtum der Herrlichkeit seiner Erben an die Heiligen...ist.” ''(Epheser 1,16-18). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Herausforderung für uns heute ist, die Herrlichkeit unserer Hoffnung zu erkennen. Der große geistliche Kampf ist, dieses mit unseren Herzensaugen zu sehen und nicht einfach mit dem Verstand darüber zu denken. Dieser Kampf wird bei ausgeschaltetem Fernseher gekämpft und auf den Knien im Wort. Gott behüte uns, dass „''sehend wir nicht sehen und hörend wir nicht hören''.“ Lasst uns von ganzem Herzen beten, dass der Gott, der sagte: „''Es werde Licht''“ in unserem Herz scheint, so dass er „''in unseren Herzen aufgeleuchtet ist zum Lichtglanz ''''der Erkenntnis Gottes im Angesicht Jesu Christi''.“ (2. Korinther 4,6). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zusammenfassung''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte um Augen &amp;amp;gt; Erblicke die Herrlichkeit Gottes &amp;amp;gt; Hoffe auf diese Herrlichkeit &amp;amp;gt; Freue dich dieser Hoffnung &amp;amp;gt; Sei stark in der Freude. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ihnen nach Gott ausgestreckt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastor John&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 21:22:57 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Wie_man_im_Herrn_stark_ist</comments>		</item>
		<item>
			<title>Das gefährlichste Gebet für Pfarrer</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Das_gef%C3%A4hrlichste_Gebet_f%C3%BCr_Pfarrer</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|The Most Dangerous Prayer for Pastors}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube nicht, dass man gefährlichere Worte als die im Vater Unser sagen könnte. Ich denke, man kann kein radikaleres Gebet sprechen. Wahrscheinlich würden die meisten von uns, selbst diejenigen im Gemeindedienst, zögern diese Worte auszusprechen, wenn wir wirklich verstünden, was wir da sagen. Wir würden zumindest vor der Wiederholung dieses Gebets kurz innehalten, wenn uns klar wäre, dass wir uns tatsächlich für einen Umbruch in unserem Leben und Dienst öffnen. Dieses Gebet kann nur beantwortet werden, wenn viele Dinge in unserem Leben niedergerissen und wieder aufgebaut werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind die radikalen Worte, auf die ich anspiele: „Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden“ (Matthäus 6,10). Ich muss zugeben, dass ich das Königreich Gottes nicht immer mit Freuden begrüße. Ich möchte bestimmte Dinge in meinem Leben und ich will sie nicht nur haben, sondern weiß auch wie, wann und wo ich sie haben will. Ich möchte, dass mein Leben und Dienst komfortabel sind. Ich möchte, dass mein Zeitplan vorhersehbar ist und ohne Störungen abläuft. Ich möchte, dass die Leute mich achten und schätzen. Ich möchte die Kontrolle über unvermeidbare Situationen und Beziehungen haben. Ich möchte, dass die Leute meine Meinung bestätigen und meiner seelsorgerlichen Leitung folgen. Ich möchte, dass die Initiativen, die von mir ausgehen, gut aufgenommen werden und erfolgreich sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich nicht im Dienst bin, möchte ich, dass die für mich unterhaltsamen Vergnügen mir auch zur Verfügung stehen. Ich möchte, dass meine Kinder es schätzen, dass sie mit mir als ihrem Vater gesegnet sind. Ich möchte, dass meine Frau eine freudige und überzeugte Unterstützerin meiner Träume ist. Ich will nicht leiden. Ich will nicht ohne etwas leben. Ich möchte nicht mit persönlichen Niederlagen oder dem Scheitern im Dienst umgehen müssen. Es ist demütigend, das zugeben zu müssen, aber ich möchte, dass mein Königreich kommt und mein Wille geschieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unser eigener Weg  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Weise kann ich jeden in der Bibel von Kain bis hin zu Petrus verstehen, der seinen eigenen Willen wollte oder seinen eigenen Weg verfolgte. Denken Sie an König David. Was für eine hohe Berufung zu einem Königreich, das nie enden würde und aus dem der Messias kommen würde. Aber in Davids klaustrophobischem, kleinem Einzel-Königreich wäre Batseba seine Frau. In Davids Königreich würde Batseba nicht bereits verheiratet sein. In Davids Königreich hätte er gleichzeitig Batseba und den Segen des Herrn für sein Königreich. Also handelte David im Eifer für sein eigenes Königreich und vergaß dabei, dass er als Botschafter eines größeren Königs gesandt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider tun Sie und ich im Leben und im Amt genau das gleiche. Ich werde wütend auf jemand, nicht etwa weil er gegen Gottes Gesetz verstoßen hat, sondern gegen meins. Wir werden ungeduldig mit anderen, weil sie die Verwirklichung unseres Königreichs zu verzögern scheinen. Oder wir werden mutlos, denn Gott bringt sehr unbequeme Dinge in unser Leben, die wir so gern vermeiden wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dein Reich komme&amp;quot; ist ein gefährliches Gebet, denn es bedeutet den Tod der eigenen Souveränität. Es bedeutet, dass Ihr Leben und Ihr Dienst durch den Willen eines anderen geprägt werden. Es bedeutet, dass Sie die Vielschichtigkeit, Unannehmlichkeit und Schwierigkeit von Gottes läuternder Gnade erleben werden. Es bedeutet, das Zentrum Ihres Universums dem zu überlassen, der es allein verdient dort zu sein. Es bedeutet, Gott über alles zu lieben und Ihren Nächsten wie sich selbst. Es heißt, die Freiheit zu erleben, die nur dort gefunden wird, wo Gott Sie aus der Knechtschaft befreit. Schließlich bedeutet es auch ein Leben und einen Dienst für die Herrlichkeit, die wirklich herrlich ist, nämlich die Herrlichkeit Gottes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebet, das Christus uns zu beten gelehrt hat, ist das Gegenmittel für Sünde. Da Sünde mit dem Herzen beginnt, werde ich nur dann innerhalb der von Gott gegebenen moralischen Grenzen leben, wenn mein Herz den Willen Gottes mehr begehrt als meine eigenen Wünsche. Keine Ansammlung von Diensten, kein wunderbar strategischer Plan und keine Reformation der Führungskultur kann ein Herz hervorbringen, das sich praktisch und mit Freude dem Reich und der Herrlichkeit Gottes unterwirft. Nur Gottes mächtige, verwandelnde Gnade kann diese Art von Herzen hervorbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur diejenigen, die vom Tod befreit sind und die dem Zerstörung und Tod bringenden Königreich des Selbst entfliehen wollen, beten &amp;quot;Dein Reich komme&amp;quot; - Worte der Hingabe, Worte des Schutzes und Worte der Gnade. Sind Sie bereit zu sagen: „Herr, ich verpflichte mich, alles zu tun, alles zu sagen und alles zu wählen, was Deinem Königreich und nicht dem meinigen dient?&amp;quot; Finden Sie Freude und Hoffnung in dem Wissen, dass, während Gott Sie aufruft, für sein Königreich zu leben und zu dienen, er Sie auch aus der Knechtschaft Ihres kleinen Reiches befreit? Und verlangen Sie täglich nach der reichlich gegebenen Gnade, damit Sie auf beide Fragen „Ja“ sagen können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 21:19:38 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Das_gef%C3%A4hrlichste_Gebet_f%C3%BCr_Pfarrer</comments>		</item>
		<item>
			<title>Zu meinem Besten?</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Zu_meinem_Besten%3F</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|For My Good?}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; 1993 wurden meine Frau und ich in ein historisches Zugunglück verwickelt. Der Aufprall von Sunset Limited in einer schmalen Bucht von Mobile tötete mehr Passagiere als irgendein Amtrak Unfall in der Geschichte. Wir überlebten diesen schaurigen Unfall, jedoch nicht ohne nachhaltiges Trauma. Das Unglück verursachte meiner Frau eine dauernde Angst davor, in einem Nachtzug schlafen zu können. Das Unglück verursachte mir eine Rückenverletzung, die fünfzehn Jahre Behandlung und Therapie bedurfte. Trotzdem zogen wir beide mit den Narben von diesem Trauma eine tief greifende Lehre aus der Vorsehung Gottes. Offenbar war Gottes Vorsehung in unserem Fall ein gütiges Wohlwollen. Es veranschaulichte uns auch ein unvergessliches Gefühl für den gütigen Segen Gottes. Insofern wir davon überzeugt sind, dass Gottes Vorsehung ein Ausdruck seiner absoluten Souveränität über allen Dingen ist, möchte man meinen, dass als logische Schlussfolgerung einer solchen Anschauung das Ende aller Angst stünde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jedoch nicht immer der Fall. Natürlich unterwies Christus selbst seine Jünger und im weitesten Sinn die Kirche, sich um nichts zu sorgen. Sein Wissen über menschliche Schwächen, die in unseren Ängsten ausgedrückt werden, offenbarte sich in seiner sehr häufig vorkommenden Begrüßung seiner Freunde: „Fürchtet euch nicht.“ Dennoch sind wir Geschöpfe, die trotz ihres Glaubens zu Angst und manchmal auch zu Melancholie neigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als junger Student und junger Christ machte mir Melancholie zu schaffen und ich suchte den Rat einer meiner Mentoren. Als ich von meinen Kämpfen erzählte, sagte er: „Du erfährst gerade die strenge Hand Gottes auf deiner Schulter.“ Ich hatte Gottes Hand nie für eine gehalten, die mich auf meiner Schulter nach unten drückt oder mich veranlasst, auf diese Art und Weise strampeln zu müssen. Ich wurde zum Gebet getrieben, damit Gott, der Herr, seine strenge Hand von meiner Schulter nimmt. Er tat das zur rechten Zeit und erlöste mich von Melancholie und großer Furcht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Mal diskutierte ich mit einem Freund und ich erzählte ihm von einigen Ängsten, die mich peinigten. Er sagte: „Ich dachte, dass du an die Souveränität Gottes glaubst.“ „Das tue ich auch“, sagte ich, „und das ist mein Problem.“ Er war von der Antwort verblüfft, und ich erklärte, dass ich genug von dem weiß, was die Bibel von Gottes Vorsehung und seiner Souveränität lehrt, um zu wissen, dass Gottes souveräne Vorsehung manchmal Leid und Kummer für sein Volk mit sich bringt. Die Tatsache, dass wir in der Obhut eines souveränen Gottes sind, dessen Vorsehung wohlwollend ist, schließt die Möglichkeit nicht aus, dass er uns in schwierige Zeiten hinein manövrieren kann, die furchtbar schmerzhaft sein können. Obwohl ich Gottes Wort vertraue, dass er mir mitten in einer solchen Erfahrung den Trost seiner Gegenwart und die Gewissheit meiner endgültigen Erlösung in Ruhm und Herrlichkeit geben wird, weiß ich inzwischen, dass der Weg von Leid und Schmerz schwer zu ertragen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trost, den ich genieße, weil ich Gottes Vorsehung kenne, ist manchmal mit der Erkenntnis verbunden, dass seine Vorsehung mir Schmerz bereiten kann. Ich freue mich nicht auf die Erfahrung von Schmerz mit einer absurden Vorahnung, besser gesagt, es gibt Zeiten, in denen es für mich und andere unvermeidlich ist, die Zähne zusammenzubeißen und die Bürden des Tages zu erdulden. Ferner zweifle ich nicht an den Folgen eines solchen Kummers und dennoch weiß ich zugleich, dass es Leiden gibt, die mich bis zum Äußersten meines Glaubens und meiner Geduld prüfen werden. Diese Art von Erfahrung und Erkenntnis vereinfacht das Verständnis für die Spannung zwischen dem Vertrauen in die absolute Vorsehung Gottes und unseres Kampfes mit der Angst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Römer 8:28, was viele von uns am liebsten mögen, hält fest, „...dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt, bei denen, die nach seinem ewigen Plan berufen sind“ (NKJV). Es gibt keinen anderen Text, der so offensichtlich und großartig die Anmut von Gottes absoluter Vorsehung darlegt wie diesen. Im Text steht nicht geschrieben, dass alles gut ist, was uns im Sein und im Selbst widerfährt. Vielmehr besagt er, dass alle Geschehnisse zu unserem Besten aufeinander wirken. Das ist der Masterplan der erlösenden Vorsehung Gottes. Er bringt Gutes aus Schlechtem zum Vorschein. Er trägt die Herrlichkeit aus dem Leid hervor. Er bringt Freude aus Drangsal hervor. Das ist für uns eine der schwierigsten Wahrheiten, die wir von der Heiligen Schrift glauben müssen. Ich habe unzählige Male gesagt, dass es einfach ist, an Gott zu glauben, aber weitaus schwieriger, Gott zu glauben. Der Glaube bedeutet, ein Leben des Vertrauens ins Wort Gottes leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ich die Mühe überlebe, die dem Leben auf dieser Seite der Herrlichkeit folgt, vergeht kaum ein Tag, an dem ich mich nicht gezwungen fühle, einen Blick auf Römer 8:28 zu werfen und mich daran zu erinnern, dass das, was ich gerade erlebe, ein schlechtes Gefühl hervorruft, einen schlechten Eindruck hinterlässt und eben unangenehm ist; trotzdem setzt Gott, der Herr, dies zu meinem Besten ein. Wenn Gott nicht absolut wäre, könnte ich nie zu dieser tröstenden Schlussfolgerung gelangen — ich wäre ständig einer Furcht ausgesetzt und keiner wesentlichen Erleichterung. Die Verheißung Gottes, dass für die, die Gott lieben, alles Richtige für immer aufeinander wirkt, muss nicht nur in unseren Verstand eingehen, sondern auch in unseren Blutkreislauf, sodass sie zu einer grundsoliden Ursache wird, nach der sich die Seele entfalten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, das ist der Ursprung, der die Verwirklichung des Geistes der Freude erzielt. Das ist die Grundlage, die dem Christen Freudenfeste ermöglicht, auch wenn er unmittelbar Schmerz und Angst erfährt. Wir sind keine Stoiker, die dazu bestimmt sind, aus irgendeinem unbestimmten Schicksalsbegriff heraus zu erstarren, vielmehr sind wir zur Freude geschaffen, weil Christus das Dasein überwunden hat. Das ist die Wahrheit und die Gewissheit, die alle unsere Ängste ersetzt.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 22:06:05 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Zu_meinem_Besten%3F</comments>		</item>
		<item>
			<title>Zu meinem Besten?</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Zu_meinem_Besten%3F</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|For My Good?}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; 1993 wurden meine Frau und ich in ein historisches Zugunglück verwickelt. Der Aufprall von Sunset Limited in einer schmalen Bucht von Mobile tötete mehr Passagiere als irgendein Amtrak Unfall in der Geschichte. Wir überlebten diesen schaurigen Unfall, jedoch nicht ohne nachhaltiges Trauma. Das Unglück verursachte meiner Frau eine dauernde Angst davor, in einem Nachtzug schlafen zu können. Das Unglück verursachte mir eine Rückenverletzung, die fünfzehn Jahre Behandlung und Therapie bedurfte. Trotzdem zogen wir beide mit den Narben von diesem Trauma eine tief greifende Lehre aus der Vorsehung Gottes. Offenbar war Gottes Vorsehung in unserem Fall ein gütiges Wohlwollen. Es veranschaulichte uns auch ein unvergessliches Gefühl für den gütigen Segen Gottes. Insofern wir davon überzeugt sind, dass Gottes Vorsehung ein Ausdruck seiner absoluten Souveränität über allen Dingen ist, möchte man meinen, dass als logische Schlussfolgerung einer solchen Anschauung das Ende aller Angst stünde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jedoch nicht immer der Fall. Natürlich unterwies Christus selbst seine Jünger und im weitesten Sinn die Kirche, sich um nichts zu sorgen. Sein Wissen über menschliche Schwächen, die in unseren Ängsten ausgedrückt werden, offenbarte sich in seiner sehr häufig vorkommenden Begrüßung seiner Freunde: „Fürchtet euch nicht.“ Dennoch sind wir Geschöpfe, die trotz ihres Glaubens zu Angst und manchmal auch zu Melancholie neigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als junger Student und junger Christ machte mir Melancholie zu schaffen und ich suchte den Rat einer meiner Mentoren. Als ich von meinen Kämpfen erzählte, sagte er: „Du erfährst gerade die strenge Hand Gottes auf deiner Schulter.“ Ich hatte Gottes Hand nie für eine gehalten, die mich auf meiner Schulter nach unten drückt oder mich veranlasst, auf diese Art und Weise strampeln zu müssen. Ich wurde zum Gebet getrieben, damit Gott, der Herr, seine strenge Hand von meiner Schulter nimmt. Er tat das zur rechten Zeit und erlöste mich von Melancholie und großer Furcht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Mal diskutierte ich mit einem Freund und ich erzählte ihm von einigen Ängsten, die mich peinigten. Er sagte: „Ich dachte, dass du an die Souveränität Gottes glaubst.“ „Das tue ich auch“, sagte ich, „und das ist mein Problem.“ Er war von der Antwort verblüfft, und ich erklärte, dass ich genug von dem weiß, was die Bibel von Gottes Vorsehung und seiner Souveränität lehrt, um zu wissen, dass Gottes souveräne Vorsehung manchmal Leid und Kummer für sein Volk mit sich bringt. Die Tatsache, dass wir in der Obhut eines souveränen Gottes sind, dessen Vorsehung wohlwollend ist, schließt die Möglichkeit nicht aus, dass er uns in schwierige Zeiten hinein manövrieren kann, die furchtbar schmerzhaft sein können. Obwohl ich Gottes Wort vertraue, dass er mir mitten in einer solchen Erfahrung den Trost seiner Gegenwart und die Gewissheit meiner endgültigen Erlösung in Ruhm und Herrlichkeit geben wird, weiß ich inzwischen, dass der Weg von Leid und Schmerz schwer zu ertragen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trost, den ich genieße, weil ich Gottes Vorsehung kenne, ist manchmal mit der Erkenntnis verbunden, dass seine Vorsehung mir Schmerz bereiten kann. Ich freue mich nicht auf die Erfahrung von Schmerz mit einer absurden Vorahnung, besser gesagt, es gibt Zeiten, in denen es für mich und andere unvermeidlich ist, die Zähne zusammenzubeißen und die Bürden des Tages zu erdulden. Ferner zweifle ich nicht an den Folgen eines solchen Kummers und dennoch weiß ich zugleich, dass es Leiden gibt, die mich bis zum Äußersten meines Glaubens und meiner Geduld prüfen werden. Diese Art von Erfahrung und Erkenntnis vereinfacht das Verständnis für die Spannung zwischen dem Vertrauen in die absolute Vorsehung Gottes und unseres Kampfes mit der Angst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Römer 8:28, was viele von uns am liebsten mögen, hält fest, „dass für die, die Gott lieben, für die, die nach seiner Absicht die Berufenen sind, alles Gegebene für alle Zeiten aufeinander wirkt“ (NKJV). Es gibt keinen anderen Text, der so offensichtlich und großartig die Anmut von Gottes absoluter Vorsehung darlegt wie diesen. Im Text steht nicht geschrieben, dass alles gut ist, was uns im Sein und im Selbst widerfährt. Vielmehr besagt er, dass alle Geschehnisse zu unserem Besten aufeinander wirken. Das ist der Masterplan der erlösenden Vorsehung Gottes. Er bringt Gutes aus Schlechtem zum Vorschein. Er trägt die Herrlichkeit aus dem Leid hervor. Er bringt Freude aus Drangsal hervor. Das ist für uns eine der schwierigsten Wahrheiten, die wir von der Heiligen Schrift glauben müssen. Ich habe unzählige Male gesagt, dass es einfach ist, an Gott zu glauben, aber weitaus schwieriger, Gott zu glauben. Der Glaube bedeutet, eine Seele des Vertrauens im Wort Gottes zu erleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ich die Mühe überlebe, die dem Leben auf dieser Seite der Herrlichkeit folgt, vergeht kaum ein Tag, an dem ich mich nicht gezwungen fühle, einen Blick auf Römer 8:28 zu werfen und mich daran zu erinnern, dass das, was ich gerade erlebe, ein schlechtes Gefühl hervorruft, einen schlechten Eindruck hinterlässt und eben unangenehm ist; trotzdem setzt Gott, der Herr, dies zu meinem Besten ein. Wenn Gott nicht absolut wäre, könnte ich nie zu dieser tröstenden Schlussfolgerung gelangen — ich wäre ständig einer Furcht ausgesetzt und keiner bezeichnenden Erleichterung. Die Verheißung Gottes, dass für die, die Gott lieben, alles Richtige für immer aufeinander wirkt, muss nicht nur in unsere Herzen schlüpfen, sondern auch in unseren Blutkreislauf, sodass sie zu einer grundsoliden Ursache wird, nach der sich die Seele entfalten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, das ist der Ursprung, der die Verwirklichung des Geistes der Freude erzielt. Das ist die Grundlage, die dem Christen Freudenfeste ermöglicht, auch wenn er unmittelbar Schmerz und Angst erfährt. Wir sind keine Stoiker, die dazu ernannt sind, die Oberlippe aus irgendeinem unbestimmten Schicksalsbegriff heraus erstarren zu lassen, vielmehr sind wir zur Freude geschaffen, weil Christus das Dasein überwunden hat. Das ist die Wahrheit und die Gewissheit, die alle unsere Ängste ersetzt.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 21:56:36 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Zu_meinem_Besten%3F</comments>		</item>
		<item>
			<title>Die Entscheidungen von heute bestimmen, wer Sie morgen sein werden</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Die_Entscheidungen_von_heute_bestimmen,_wer_Sie_morgen_sein_werden</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Today's Decisions Determine Who You'll Be Tomorrow}}''Nationalkonferenz 2007'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die folgenden Notizen wurden während der Predigt gemacht.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schwerpunkt''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Sie in Ihrem christlichen Leben standhaft bleiben oder nicht, ist von Ihrem Werdegang abhängig. Werden Sie ein Gottesmann oder Ihr eigener Mann, Christusabhängig oder eigenverantwortlich? Es sind die kleinen Wahlen des Lebens, die bestimmen, wer Sie werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Leben wird durch kleine Entscheidungen bestimmt''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standhaftigkeit besteht aus einem „langfristigen Gehorsam in eine Richtung.“ Diese Richtung zu verlieren ist das anwachsende Ergebnis vieler schwachen, kleinen Entscheidungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen unser Leben betrachten und erwägen, was wir eigentlich tun, um mehr Christus-zentriert zu werden. Echte Geistlichkeit ist die Entwicklung regelmäßiger, geistlicher Disziplin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Timotheus 2,3-7. Der Soldat, der Athlet und der Landwirt müssen diszipliniert sein, wenn sie hoffen, ihre Arbeit zu behalten und sie zu erfüllen. So ist es mit Christen. Das christliche Leben ist schwere Arbeit; schwere, durch Gott ermächtigte Arbeit (Kolosser 1,29). Und diese schwierige Arbeit versetzt uns in die Lage, andauernde Frucht zu tragen (Psalm 1). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Es gibt praktische Folgen''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Römer 6,12-14. Die Absicht der Selbstdisziplin ist gottesfürchtig sein zu können. Wir haben die Wahl, wem wir unseren Körper bereitstellen. Römer 12,1-2. Geben Sie Ihren Körper (und Ihren Geist) Gott hin. Wir bedauern oft gewisse Arten der Zeitverbringung (z.B. zuviel Fernsehen), aber haben Sie jemals Gottes Wort gelesen und sich danach auch so gefühlt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewinnen Sie die Stunden Ihres Tages zurück, die durch nutzlose Aktivitäten verlorengegangen sind. Lesen Sie Gottes Wort und andere gute Bücher. Sprechen Sie mit Ihrer Familie über das, was Sie lernen. Nutzen Sie die Zeit so, dass Sie bereichert werden und aus Ihnen die Person macht, die Sie selber sein wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen Sie den Himmel zu Ihrem Ansporn (2. Petrus 3,13). Kleiden Sie sich mit Demut, um Leiden zu begegnen (1. Petrus 4,12). Folgen Sie denen, die ihren Wandel gut beendet haben (Jim Elliot und sein Bruder Burt). Und richten Sie Ihr Herz auf das, was Sie werden wollen. Bitten Sie Gott, dass er Sie dabei unterstütze.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 02 Nov 2012 18:49:57 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Die_Entscheidungen_von_heute_bestimmen,_wer_Sie_morgen_sein_werden</comments>		</item>
		<item>
			<title>Wie sollen wir die Freude erkämpfen?</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wie_sollen_wir_die_Freude_erk%C3%A4mpfen%3F</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | How Shall We Fight for Joy?}} 1. Erkennen Sie, dass echte Freude ein Geschenk Gottes ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Erkennen Sie, dass Freude anhaltend erkämpft werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Fassen Sie einen Beschluss, alle Ihnen bekannten Sünden in Ihrem Leben anzugreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Lernen Sie das Geheimnis des mutigen Bekennens Ihrer Schuld - wie man als ein gerechtfertigter Sünder kämpft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Sehen Sie den Kampf hauptsächlich als einen Kampf an, um Gott zu sehen, wie er ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Forschen Sie Tag und Nacht im Worte Gottes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Beten Sie ernsthaft und andauernd um offene Herzensaugen und Neigung zu Gott. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Lernen Sie vielmehr, sich selbst zu predigen, als sich selbst zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Verbringen Sie Zeit mit Menschen, die von Gott erfüllt sind und Ihnen helfen, Gott zu sehen und den Kampf zu kämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Bleiben Sie in der Nacht der scheinbaren Gottesferne geduldig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Verschaffen Sie sich Erholung, körperliche Bewegung und eine entsprechende Ernährung, die Ihr Körper gemäß der Bestimmung Gottes bekommen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Machen Sie einen richtigen Gebrauch aus der Offenbarung Gottes in der Natur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Lesen Sie gute Bücher über Gott und Biographien bedeutender Heiliger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Tun Sie um anderer willen die schweren und liebevollen Dinge (Zeugen und barmherzig sein). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Erwerben Sie sich ein globales Sehvermögen für die Sache Christi und verausgaben Sie sich für die Unerreichten.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 02 Nov 2012 18:46:09 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Wie_sollen_wir_die_Freude_erk%C3%A4mpfen%3F</comments>		</item>
		<item>
			<title>Macht Leiden immer Sinn</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Macht_Leiden_immer_Sinn</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Does suffering always make sense?}}''Der folgende Artikel ist eine bearbeitete Abschrift der Audio-Aufnahme.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Macht Leiden immer Sinn? ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz bestimmt macht es für uns keinen Sinn, nein. Aber es macht in Gottes Augen Sinn. Deshalb ist es nicht irrational oder letztendlich absurd. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Perspektive ist nicht die Perspektive Gottes. Wir haben nicht das Sehvermögen, das er besitzt. Dazu gibt es zahlreiche Analogien. Das Beispiel, das ich am besten mag, handelt vom Teppich. Es wurde meiner Meinung nach von ''Corrie ten Boom'' benutzt, die als Person vieles während des 2. Weltkrieges erlitt, als sie auf Grund der Hilfeleistungen den Juden gegenüber inhaftiert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie teilte mit, dass die Leiden dieser Erde dem Blick auf die Rückseite eines Wandteppichs entspricht. Gott webt von oben nach unten und sieht, wie das Bild gestaltet wird. Wir blicken von unten nach oben und sehen die Fäden ganz durcheinander laufen. Es sieht nach irgendeinem Muster aus, obwohl es sich um den gleichen Wandteppich handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibel gibt uns genug Beweise der Weisheit Gottes als Wandteppichhersteller, genug flüchtige Blicke auf das Bild des großen Wandteppichs und genug Verheißungen, dass wir ihm vertrauen können, da er alle Fäden unseres Leben schön gestaltet, auch wenn wir hin und wieder nur die Rückseite zu sehen bekommen. In Zeiten der Schwierigkeit tun wir genau das: vertrauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen unsere eigenen Leiden oder die Anderer nicht im Umfang der Gründe, der Stufen und Auswirkung verstehen. Wir können nicht alles sehen. Was wir sehen können, sind die Verheißungen: „Ich werde alle Dinge zu deinem Guten hinausführen“ und „Denn meine Gnade ist in den Schwachen mächtig.“ Gott hat uns genug in der Bibel gegeben, um zu wissen, dass es einen Wandteppich gibt, an dem ich teilhabe und dass derselbe schön aussehen wird. Ich werde mich an ihn klammern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Würden Sie jetzt für die Person beten, die mit den Leiden ringt?''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amen. Lasst uns beten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater, ich bitte mit Apostel Paulus, dass du jedem meiner Zuhörer Stärkung am inwendigen Mensch gewährst nach dem Reichtum deiner Herrlichkeit durch deinen Geist. Ich bete, dass Christus in ihren Herzen durch Glauben wohnt, und dass sie gewurzelt und gegründet in der Liebe sind. Ich bitte, dass sie Kraft haben, geistliche Kraft, mit allen Heiligen zu verstehen was die Höhe, die Tiefe, die Länge und die Breite ist, und zu wissen, was die Liebe Christi ist, die alles Wissen inmitten von Leiden übersteigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bitte, dass Christus ein Schatz für sie wird, dass er ihre Hoffnung wird, ihre Stärke und Freude. Herr, mache Jesus so real, so mächtig, so tief, so echt, so unverrückbar sicher, dass sie in ihrem Unglauben beim Handeln mit Schmerzen in ihrem Leben nicht verzagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Herr, gib aufrechterhaltende Gnade. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Nicht Gnade, um zu verriegeln, was nicht Seligkeit ist&amp;lt;br&amp;gt; Noch der Flug aus jeder Drangsal, außer diesem: Die Gnade,&amp;lt;br&amp;gt; Die unsere Mühe und unseren Schmerz schlichtet,&amp;lt;br&amp;gt; Und in Dunkelheit gegenwärtig ist, um uns zu halten. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Herr, erhalte jeden, der sich auf dich wirft, durch deine Gnade. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Jesu Namen. Amen.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 02 Nov 2012 18:40:44 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Macht_Leiden_immer_Sinn</comments>		</item>
		<item>
			<title>10 Gründe, warum ich Gott dankbar bin für Sein inspiriertes Wort, die Bibel</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/10_Gr%C3%BCnde,_warum_ich_Gott_dankbar_bin_f%C3%BCr_Sein_inspiriertes_Wort,_die_Bibel</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | 10 Reasons Why I Am Thankful for the God-Breathed Bible}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Die Bibel erzeugt Glauben, die Quelle allen Gehorsams'''&amp;lt;br&amp;gt;Also ist der Glaube aus der ''Verkündigung'', die Verkündigung aber durch ''das Wort Christi'' (Röm 10.17) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Die Bibel macht frei von Sünde'''&amp;lt;br&amp;gt;…und ihr werdet die ''Wahrheit'' erkennen, und die ''Wahrheit'' wird euch frei machen (Joh 8.32) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Die Bibel befreit von Satan'''&amp;lt;br&amp;gt;Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern gegen alle milde sein, lehrfähig, duldsam, und die Widersacher in Sanftmut zurechtweisen und hoffen, ob ihnen Gott nicht etwa Buße gebe zur ''Erkenntnis der Wahrheit'' und sie wieder aus dem Fallstrick des Teufels heraus nüchtern werden, nachdem sie von ihm gefangen worden sind für seinen Willen. (2 Tim 2.24-26) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4. Die Bibel heiligt'''&amp;lt;br&amp;gt;Heilige sie durch die ''Wahrheit''! Dein Wort ist Wahrheit. (Joh 17.17) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5. Die Bibel befreit vom Verderben und stärkt die göttliche Natur'''&amp;lt;br&amp;gt;Da seine göttliche Kraft uns alles zum Leben und zur Gottseligkeit geschenkt hat durch die ''Erkenntnis'' dessen, der uns berufen hat durch seine eigene Herrlichkeit und Tugend, durch die er uns die kostbaren und größten ''Verheißungen'' geschenkt hat, damit ihr ''durch sie'' Teilhaber ''der'' göttlichen Natur werdet, die ihr dem Verderben, das durch die Begierde in der Welt ist, entflohen seid: (2 Petr 1.3-4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6. Die Bibel dient der Liebe'''&amp;lt;br&amp;gt;Und um dieses bete ich, dass eure Liebe noch mehr und mehr überreich werde in''Erkenntnis'' und aller Einsicht, (Phil 1.9 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Endziel der ''Weisung'' aber ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben (1 Tim 1.5)&amp;lt;br&amp;gt; '''7. Die Bibel rettet'''&amp;lt;br&amp;gt;Habe acht auf dich selbst und auf ''die Lehre''; beharre in diesen Dingen! Denn wenn du dies tust, so wirst du sowohl dich selbst retten als auch die, die dich hören. (1 Tim 4.16)&amp;lt;br&amp;gt;Deshalb bezeuge ich euch am heutigen Tag, dass ich rein bin vom Blut aller; denn ich habe nicht zurückgehalten, euch ''den ganzen Ratschluss Gottes'' zu verkündigen. (Apg 20.26-27)&amp;lt;br&amp;gt;…und mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit für die, welche verloren gehen, dafür, dass sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Rettung nicht angenommen haben. (2 Thes 2.10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8. Die Bibel schenkt Freude'''&amp;lt;br&amp;gt;Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch sei und eure Freude völlig werde. (Joh 15.11) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9. Die Bibel offenbart den Herrn'''&amp;lt;br&amp;gt;Und der HERR fuhr fort, in Silo zu erscheinen; denn der HERR offenbarte sich dem Samuel in Silo durch das Wort des HERRN. (1 Sam 3.21) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10. Deshalb''' ist die Bibel die Grundlage meines glücklichen Hauses, Lebens und Dienstes und die Hoffnung auf ewiges Leben mit Gott.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 02 Nov 2012 18:34:20 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:10_Gr%C3%BCnde,_warum_ich_Gott_dankbar_bin_f%C3%BCr_Sein_inspiriertes_Wort,_die_Bibel</comments>		</item>
		<item>
			<title>Was geht es dich an? Folge du mir!</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Was_geht_es_dich_an%3F_Folge_du_mir!</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|What Is That to You? You Follow Me!}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie diesen Text in Ihre Muttersprache übersetzen? Lernen Sie, wie’s gemacht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unverblümte Worte bringen Freiheit vom Vergleich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannesevangelium 21:18-22 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er von den Toten auferstanden war, fragte Jesus Petrus dreimal, ob er ihn liebte. Dreimal antwortete dieser mit ‚Ja‘. Dann ließ Jesus Petrus wissen, wie er sterben würde – augenscheinlich durch Kreuzigung. Petrus fragte sich, was denn mit Johannes geschehen würde. Und so fragte er Jesus: „Was soll aber dieser?“ Jesus ging nicht auf seine Frage ein und sagte stattdessen: „Was geht es dich an? Folge du mir nach!“ Hier der vollständige Wortwechsel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''„Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingst, wohin du wolltest; wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und hinbringen, wohin du nicht willst.“ ( Dies aber sagte er, um anzudeuten, mit welchem Tod er Gott verherrlichen sollte.) Und als er dies gesagt hatte, spricht er zu ihm: „Folge mir nach!“ Petrus wandte sich um und sieht den Jünger nachfolgen, den Jesus liebte, der sich auch bei dem Abendessen an seine Brust gelehnt und gesagt hatte:“ Herr, wer ist es, der dich überliefert?“ Als nun Petrus diesen sah, spricht er zu Jesus:“ Herr, was &amp;amp;lt;soll&amp;amp;gt; aber dieser?“ Jesus spricht zu ihm: „Wenn ich will, dass er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach!“ (Johannes 21: 18-22)'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus‘ unverblümte Worte – „Geht dich nichts an – folge du mir“ – sind Musik für meine Ohren. Sie befreien von der erdrückenden Knechtschaft des Vergleichens, das zum Verhängnis werden kann. Manchmal, wenn ich die Anzeigen (alle zehntausend!) in Christianity Today überfliege, fühle ich mich entmutigt. Nicht so schlimm wie noch vor 25 Jahren. Aber ich finde diese Lawine von Vorschlägen für christliche Werke immer noch erdrückend. Ein Buch nach dem anderen, eine Konferenz nach der anderen, eine DVD nach der anderen – alles Anweisungen, wie man im christlichen Werk erfolgreich sein kann. Und alle senden mir ganz leise die Nachricht, dass ich es nicht geschafft habe. Das Singen im Gottesdienst könnte besser sein. Die Predigt könnte besser sein. Das Evangelisieren könnten besser sein. Die Seelsorge könnte besser sein. Das Jugendwerk könnte besser sein. Die Missionstätigkeit könnte besser sein. Und so funktioniert es. Kaufe dies. Gehe hier hin. Gehe dort hin. Mach es so. Und was alles noch schlimmer macht – einige dieser Bücher und Konferenzen stammen von mir! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb erfrischen mich Jesus’ unverblümte Worte an mich (und an dich): „Was geht es dich an? Folge du mir nach!“ Petrus hat sich gerade eine sehr schwierige Mitteilung anhören müssen. Du wirst sterben – unter Schmerzen. Sein erster Gedanke war zu vergleichen. Und wie steht's mit Johannes? Wird er leiden müssen, so wie ich? Wenn mein Werk so ended, wird seines auch so enden? Wenn ich schon kein langes Leben mit einem fruchttragendem Werk leben werde, wird er es denn können? So sind wir Sünder programmiert. Vergleichen. Vergleichen. Vergleichen. Wir sehnen uns danach zu wissen, wie wir im Vergleich mit Anderen abschneiden. Wir fühlen uns gut, wenn wir nur jemand finden können, der nicht so effektiv ist wie wir. Aua! Bis heute kann ich mich an die kurze Notiz erinnern, die der Studentenberater in Elliot Hall in meinem Abschlussjahr im Wheaton College aufhing. „Zu Lieben bedeutet, mit dem Vergleichen aufzuhören.“ „Was geht es dich an Piper? Folge du mir nach!“  Was geht es dich an, dass David Wells solch ein umfassendes Verständnis von der durchdringenden Wirkung der Postmoderne hat? Folge du mir nach!  Was geht es dich an, dass Voddie Baucham das Evangelium so wirksam ohne Notizen verkünden kann? Folge du mir nach!  Was geht es dich an, dass Tim Keller Verbindungen zwischen dem Evangelium und dem Berufsleben so klar erkennen kann? Folge du mir nach!  Was geht es dich an, dass Mark Driscoll die Sprache und den Unsinn der populären Kultur so vollkommen versteht und verwenden kann? Folge du mir nach!  Was geht es dich an, dass Don Carson 500 Bücher im Jahr liest und die Einsicht eines Seelsorgers mit der Tiefe und Durchdringlichkeit eines Gelehrten in sich vereint? Folge du mir nach! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war hocherfreut als dieses Wort mich traf. Jesus wird mich nicht aufgrund meiner Überlegenheit oder Minderwertigkeit einem Anderen gegenüber verurteilen. Kein Prediger. Keine Kirche. Kein religiöses Werk. Diese sind nicht der Maßstab, an denen gemessen wird. Jesus hat ein Werk für mich, das ich tun muss (und ein anderes für dich). Das hat er keinem Andern gegeben. Die Gnade, es zu tun, ist da. Werde ich ihm vertrauen, dass er mir diese Gnade geben wird und werde ich das ausführen, was er mir zu tun gegeben hat? Das ist die Frage. Oh, die Freiheit, die kommt, wenn Jesus hart wird! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, dass du heute Ermutigung und Freiheit findest, wenn du die Antwort von Jesus auf all deine besorgten Vergleiche hörst: „Was geht es dich an? Folge du mir nach!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lerne mit euch, mich in Freiheit zu bewegen. Pastor John Piper&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 02 Nov 2012 18:32:19 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Was_geht_es_dich_an%3F_Folge_du_mir!</comments>		</item>
		<item>
			<title>Leid: Gottes Sprachrohr</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Leid:_Gottes_Sprachrohr</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | Pain: God's Megaphone}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit sechzig Jahren wird nachfolgenden Generationen durch das, was C.S. Lewis zum Thema Schmerz und Leid geschrieben hat, geholfen. Der anhaltende Nutzen liegt in großem Maß an der Tatsache, dass er das „Problem“ mit einem soliden Maß an christlichem Realismus anging. Diese Medizin mag nun wichtiger als je zuvor sein. Es ist nicht ungewöhnlich, Prediger im Fernsehen zu sehen, die ihr Publikum informieren, dass Gott „nicht will, dass du krank bist“. Es ist schwer, sich vorzustellen, dass solch eine Aussage eine Ermutigung für eine an einen Rollstuhl gefesselte Person sein kann, die dauerhaft an Multipler Sklerose leidet . Bestenfalls sind solche Prediger verwirrt. Die Bibel unterscheidet ganz klar zwischen dem Jetzt unserer irdischen Pilgerreise und dem Dann unserer himmlischen Heimat. Es kommt ein Tag, an dem es den Tod oder Leiden oder Weinen oder Schmerzen nicht mehr geben wird. Aber, wie jeder ehrlicher Beobachter des menschlichen Befindens zugeben wird, dieser Tag ist noch nicht gekommen. Während die meisten von uns wohl eher nicht an „der herzzerreißenden Routine des monotonen Elends“ leiden, wie Lewis es formulierte, so sind es doch wenige, die unberührt von Belastungen der unterschiedlichen Arten bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn sich die Belastung unter dem Deckmantel eines Feinds zeigt, so mag sie sich in Wirklichkeit als Freund erweisen. Der biblische Schreiber Johannes ermutigt seine Leser, Bedrängnisse, wenn sie ihnen ausgesetzt sind, als Freunde zu begrüßen anstatt sie als Eindringlinge abzuweisen. Anstatt davon zu laufen und sich zu verstecken müssen wir ihnen entgegentreten in dem Bewusstsein, dass sie gekommen sind um uns auf die Probe zu stellen und zu verbessern. Lewis argumentiert nicht, dass Leiden an und für sich gut ist. Stattdessen verweist er auf die erlösende, von Sünden reinigende Wirkungen des Leidens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32 Jahre des seelsorgerlichen Predigtamts haben mich in unmittelbaren Kontakt mit denen gebracht, deren Erfahrungen mit Schmerz und Leid sich als große Barmherzigkeit erzeigt haben. Ich denke an einen Kernphysiker in unserer Kirche in Schottland, der aus Ehrerbietung gegenüber seiner Frau und drei jungen Töchtern den Gottesdienst besuchte. Er hörte den Predigten mit einer Miene der höflichen Gleichgültigkeit zu; er nahm eine Kopie des Buches „Grundlegendes Christentum“ [Basic Christianity] von John Stott an,&amp;amp;nbsp; blieb aber geschützt in seiner wissenschaftlichen Schale. Erst als sein viertes Kind, ein Junge, im Alter von elf Monaten starb, erklang das Sprachrohr. Er erkannte, dass seine Weltanschauung unzureichend war um mit der Tragödie und dem Verlust fertig zu werden. Er streckte sich über sein schattiges Land weit hinaus und fand sich in der Umarmung Gottes, der da ist, aufgefangen. Durch diese schreckliche Notwendigkeit der Trübsal hat Gott seinen rebellischen Willen erobert und ihn zu einem Platz des Friedens gebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch wahr, dass Gott Leiden gebraucht, um Seine Kinder von den bestechenden Quellen des falschen Glücks zu entwöhnen. Der Christ mag in der Sonne schläfrig werden, aber er wird nicht in dem Feuer oder in der Flut in den Schlaf fallen. Jeder von uns muss erkennen, wie einfach es ist nicht an Gott zu denken, wenn alles nach außen hin gut ist. Aber was für eine Änderung tritt ein, wenn zum Beispiel die Biopsie positiv zurückkommt. Ein scharfer Stoß der Besorgnis zerstört dann jegliche Illusion der Selbstgenügsamkeit. Wie gütig von Gott uns aufzuwecken und uns zu dem Platz der Abhängigkeit zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Erfahrung des Leidens, wenn geheiligt, wird ein Bewusstsein für die Schwierigkeiten, mit denen andere zu kämpfen haben und eine Zartheit in unserem Handeln schaffen. Wenn unsere Schmerzen und Enttäuschungen der Grund für das Erweichen unserer Herzen werden, können wir das Privileg vorausahnen, die Schwächen der anderen mit Geduld mit zu tragen. Jesus, der oberste Hirte, unser großer Hohepriester, ist „von den Gefühlen unserer Schwächen berührt“, und Er hat uns ein Beispiel gegeben, dem wir folgen sollen. Es sollte uns sehr beunruhigen, wenn die von uns, die zum Lehren und Führen berufen sind, versäumen, Freundlichkeit und Mitleid für die Schwachen und Zitternden zu zeigen. Auch wenn ich nur einen Zeh in das Meer des Leidens getaucht habe, ist es sofort offensichtlich, dass Gott die einsamen Stunden in der Mitte der Nacht gebraucht, um uns Lektionen zu lehren, die wir niemals in unseren hellen und gesunden Stunden gelernt hätten. Wir erheben uns um Wiliam Cowpers Beobachtung zu bestätigen, dass „Gott hinter einer finster ausschauenden Fürsorge ein lächelndes Gesicht versteckt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe nur an der Oberfläche dieses Themas gekratzt. Ich muss es dem Leser überlassen, über zwei Dinge nachzudenken. Erstens, betrachte wie das Leiden und der Schmerz sich oft als Gottes Mittel der Disziplinierung erweist und wie wir in dieser Disziplinierung den Beweis und das Siegel unserer Adoption finden (vgl. Hebr. 12,5). Zweitens, beachte das korrigierende Element in der Bedrängnis, auf das auch der Psalmist hinweist (Ps. 119,67; 71). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lewis hilft uns zu realisieren, dass, wenn das Sprachrohr des Leidens in unserem Leben ertönt und in den Leben unserer ungläubigen Freunde und Nachbarn, wir es nicht wagen dürfen mit einer Form von oberflächlichem Triumphalismus zu reagieren oder in den Abgrund des Pessimismus hinabzusteigen. Wenn solche, deren Leben von stiller Verzweiflung gezeichnet ist, denen ihre Bedrängnisse und Leiden schmerzlich bewusst sind, zu einem Christen kommen und um Hilfe suchen, wird das nicht geschehen, weil es scheint, als ob wir frei von Bedrängnissen sind, sondern weil wir ehrlich bezüglich unserer eigenen Leiden und Schwierigkeiten sind. Wir werden nicht versuchen eine Antwort für jede Frage zu haben, denn wir wissen, dass Gott seine Geheimnisse hat (5. Mose 29,29). Wir werden versichern, dass wir selbst in den Geheimnissen seiner Absichten von der Sicherheit seiner Liebe wissen, und wir werden danach streben, andere mit unserem Gott bekannt zu machen, der in unsere Sorgen und in unser Leid hineinkam.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 02 Nov 2012 18:25:06 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Leid:_Gottes_Sprachrohr</comments>		</item>
		<item>
			<title>Von der Fülle Seiner Gnade haben wir alle Gnade um Gnade empfangen</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Von_der_F%C3%BClle_Seiner_Gnade_haben_wir_alle_Gnade_um_Gnade_empfangen</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|From His Fullness We Have All Received Grace upon Grace}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eine Weihnachtsbetrachtung zu Johannes 1,14-16'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''Johannes 1, 14-16''' &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ehe der erste Gottesdienst auf dem Nordcampus letzten Sonntag begann, war die kleine Gruppe der betenden Gläubigen eifrig dabei für den Glauben unseres Volkes, die Kirchen der Zwillingsstädte und die Nationen zu beten. Zu einer bestimmten Zeit betete Jim Tomaszewski die Worte aus Johannes 1,14-16: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. (…) Und ''von seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade um Gnade''. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Es war einer dieser Erleuchtungsmomente für mich. Gott schenkte es, dass in diesem Moment das Wort „Fülle“ – von seiner ''Fülle ''– eine Fülle trug, die außergewöhnlich in ihrer Auswirkung auf mich war. Es war wie ein Regenguss des Heiligen Geistes. Ich fühlte ein gewisses Maß von dem, was das Wort wirklich bedeutet – ''die Fülle Christi''. Ich fühlte etwas von dem Wunder, dass, ja, ich tatsächlich Gnade um Gnade von seiner Fülle empfangen hatte. Und gerade in diesem Moment wurde mir Gnade um Gnade erwiesen. Ich fühlte genau, dass es nichts Schöneres gegeben hätte als den ganzen Nachmittag lang einfach zu seinen Füßen zu sitzen – oder meine Bibel zu lesen – und Seine Fülle überfließen zu spüren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum hatte diese Fülle solch einen Einfluss auf mich – und wieso bewegt sie mich sogar bis zum jetzigen Augenblick noch so ungewöhnlich? Zum Teil weil… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*der, von dessen Fülle ich mit Gnade durchtränkt wurde, das Wort ist, das bei Gott war und Gott war (Johannes 1, 1-2), so dass Seine Fülle die Fülle von Gott ist – eine ''göttliche Fülle, eine unendliche Fülle''; &lt;br /&gt;
*dieses Wort Fleisch wurde und so einer von uns wurde und uns mit seiner Fülle nachging – es ist eine ''zugängliche Fülle''; &lt;br /&gt;
*als das Wort in menschlicher Form erschien, wurde seine ''Herrlichkeit ''gesehen – seine ist eine ''herrliche Fülle''; &lt;br /&gt;
*das Wort „der einzige Sohn des Vaters“ war, so dass die göttliche Fülle mir nicht nur von Gott sondern durch Gott gegeben wurde – Gott hat nicht einen Engel geschickt sondern ''seinen einzigen Sohn um uns die Fülle zu überbringen'';&amp;amp;nbsp; &lt;br /&gt;
*die Fülle des Sohnes eine Fülle der Gnade ist – ich werde in dieser Fülle nicht ertrinken sondern ''in jeglicher Hinsicht durch diese Fülle gesegnet'' sein; &lt;br /&gt;
*die Fülle&amp;amp;nbsp; nicht nur eine Fülle der Gnade sondern auch der Wahrheit ist – ich werde nicht begnadigt durch Schmeichelei, die die Wahrheit ignoriert; ''diese Gnade ist in felsenfester Realität verankert''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Während ich diese Ausführungen zu Christi Fülle auskoste, höre ich Paulus sagen: „In Ihm wohnt die ''ganze Fülle der Gottheit'' leibhaftig“ (Kolosser 2,9). Ich höre ihn sagen: „Denn es ist das Wohlgefallen gewesen, dass in ihm ''alle Fülle'' wohnen sollte“ (Kolosser 1,19). Und ich höre ihn sagen: „In Ihm liegen ''alle Schätze ''der Weisheit und der Erkenntnis verborgen“ (Kolosser 2,3). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus betet darum, dass wir Christi Fülle erleben würden. Nicht nur von ihr zu wissen, sondern von ihr erfüllt zu sein. So höre ich ihn für mich beten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich „begreifen möge mit allen Heiligen, welches da sei die Breite und die Länge und die Tiefe und die Höhe; auch erkennen die Liebe Christi, die doch alle Erkenntnis übertrifft, auf daß ihr erfüllt werdet mit der ''ganzen Fülle Gottes''.“ (Epheser 3, 18-19). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Fülle Gottes“ wird erfahren, so sagt er, wenn wir die Liebe Christi in ihrer Höhe und Tiefe und Länge und Breite begreifen – also in ihrer ''Fülle'' [im Englischen heißt es: Die &amp;quot;Fülle Gottes&amp;quot; wird erlebt, wenn uns die Kraft zum Verstehen gegeben wird, Anmerkung der Übersetzerin]. Dies ist bemerkenswert: Die Fülle Gottes ist das geistliche Begreifen (oder Erfahren) der Fülle der Liebe Christi. Diese Liebe ist die Gnade und Wahrheit, die den Sohn Gottes erfüllen und sich auf uns ergießt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich also Paulus zu den Römern von der „Fülle des Segens Christi“ (Römer 15,29) sprechen höre, weiß ich, wie er meine Erfahrung beschreibt. Wie ich mich danach sehne, dass ihr das alles erlebt. Nehmt euch selbst Zeit und Stille in diesen letzten Tagen des Jahres 2007 und sucht nach dieser Erfahrung. Bete für dich selbst Paulus’ Gebet aus Epheser 3,14–19 – „dass du mit aller Fülle Christi erfüllt werdest“ – dass du Kraft hast „mit allen Heiligen die Breite und Länge und Höhe und Tiefe zu begreifen, und die Liebe Christi, die alles Wissen übersteigt, zu erkennen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist mein Gebet für euch an diesem Weihnachten – dass ihr die Fülle Christi erleben mögt…, dass ihr in eurem tiefsten Herzen das Ausgießen von Gnade um Gnade erlebt…, dass die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater in eure Herzen scheinen möge und euch das Licht der Erkenntnis der Gnade Gottes in Form von Christus geben werde…, dass ihr erstaunt sein mögt, dass Christus so real für euch sein kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem überfließenden Sinn: Frohe Weihnachten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastor John &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 02 Nov 2012 18:14:45 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Von_der_F%C3%BClle_Seiner_Gnade_haben_wir_alle_Gnade_um_Gnade_empfangen</comments>		</item>
		<item>
			<title>Was ist Ihr einziger Trost?</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Was_ist_Ihr_einziger_Trost%3F</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{ info | What is Your Only Comfort?}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter allen Katechismen der Reformationsepochen ist vielleicht keiner so vielgeliebt wie der Heidelberger Katechismus. In der Eingangsfrage und –antwort wird der persönliche und markante Ton des Katechismus deutlich: „Was ist Ihr einziger Trost im Leben und im Tod?“. Dies ist nicht eine theoretische Frage: „Was wäre nötig, wenn Gott Sünder tröstete?“. Es ist vielmehr eine sehr praktische Frage: „Wie finde ich Trost, so lange wie ich lebe und dann, wenn ich sterbe?“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schlüsselwort in der Eingangsfrage ist Trost. Das Wort bezieht sich auf unsere Gewissheit und Zuversicht in das vollbrachte Werk Christi. Dieser Trost durchzieht unser ganzes Leben und sogar die Stunde des Todes. So wie es einer der Autoren des Katechismus’ (Zacharius Ursinus) in seinem Kommentar zu dem Katechismus ausdrückt, beinhaltet dieser Trost „Gewissheit der freien Vergebung der Sünden, und der Versöhnung mit Gott durch und wegen Christus, und eine gewisse Erwartung des ewigen Lebens; eingeprägt in das Herz durch den Heiligen Geist durch das Evangelium, so dass wir keinen Zweifel haben, sondern dass wir für immer gerettet sind, gemäß der Aussage des Apostel Paulus’: „Wer soll uns dann noch von der Liebe Christi scheiden?“. Beachten Sie, dass der Katechismus von unserem „einzigen“ Trost spricht. Man findet keinen anderen solchen Trost und keine solche Gewissheit außer in Christus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Eingangsfrage zu beantworten, versichert der Katechismus, dass „ich, mit Körper und Seele, sowohl im Leben als auch im Tod“ diesen Trost haben werde. Mit dieser Paraphrase von Römer 14,7-8 werden wir daran erinnert, dass Gottes Fürsorge den Verlauf unseres Lebens durchzieht. Christus hat den Fluch hinweggenommen; da ist Gewissheit der Erlösung in diesem Leben und die Auferstehung unserer Körper am Ende des Zeitalters (vgl. Frage &amp;amp;amp; Antwort 57-78). Dieses Wissen tröstet uns jetzt und bereitet uns für das vor, was auch immer vor uns liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Trost stammt aus der Tatsache, dass wir nicht uns gehören. Diese Worte sind 1.Korinther 6, 19-20 entnommen: „Oder habt ihr etwa vergessen, dass euer Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den euch Gott gegeben hat? Ihr gehört also nicht mehr euch selbst. Gott hat euch freigekauft, damit ihr ihm gehört; nun dient auch mit eurem Körper dem Ansehen Gottes in der Welt.“ Wir gehören Christus, und Er wird mit uns das machen, was Er will. Dieser Trost basiert auf der Tatsache, dass Gott souverän ist und die Macht hat daszu tun, was Er versprochen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese wunderbare Tatsache ist weiter erklärt in dem nächsten Teil der Antwort. „Aber [ich] gehöre meinem treuen Retter Jesus Christus&amp;quot;. Dieser Katechismus führt uns weg von unserem Glauben an Christus' Gehorsam (das Subjektive) zu meinem „treuen“ Retter (das Objektive). Christus erfüllte alle Gerechtigkeit und starb für unsere Sünden am Kreuz. Die genauen Angaben zu Christus' Gehorsam werden im Detail im nächsten Teil der Antwort gegeben: „mit dem teuren Blut“. Diese Worte stammen aus 1.Petrus 1,18-19: „und wisset, daß ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem eitlen Wandel nach väterlicher Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes“. Der Tod Christi ist das einzige Mittel, durch das die Schuld der menschlichen Sünde hinweggetan werden (Entsühnung) und der Zorn Gottes abgewendet werden kann (Versöhnung). Der Katechismus erinnert uns daran, dass die Grundlage unserer Rettung in dem Werk Christi für uns besteht, nicht in unserem Glauben oder in unseren guten Werken. Als Nächstes sagt uns die erste Antwort des Katechismus, dass der Tod Jesu das Kernstück dieser versprochenen Erlösung ist, denn Er „hat für alle meine Sünden völlig sich hingegeben“. Christi Tod allein stellt die Gerechtigkeit des heiligen Gottes zufrieden (Römer 3,21-26). Es gibt kein menschliches Werk oder religiöse Zeremonie, die das tun kann. Nicht nur das, sondern sein Tod hat „mich von allen Kräften des Teufels errettet“. Dies ist ein Echo aus 1. Johannes 3,8: „Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre“. Satan wurde aus dem Himmel ausgestoßen, so dass er uns vor dem himmlischen Gericht nicht länger beschuldigen kann. Christi Sieg über ihn ist am Kreuz erwiesen (Kol. 2, 13-15). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Katechismus sagt dann die kostbare Wahrheit, dass unsere Gewissheit der Erlösung und unser Ausharren im Glauben auch die Werke Christi sind. „[Christus] erhält mich so, dass ohne den Willen meines Vaters im Himmel noch nicht einmal ein Haar von meinem Kopf fallen kann“. Dies ist Matthäus 10,29-30 entnommen: „Kauft man nicht zwei Sperlinge um einen Pfennig? Dennoch fällt deren keiner auf die Erde ohne euren Vater. Nun aber sind auch eure Haare auf dem Haupte alle gezählt.“ Um den im Evangelium versprochenen Trost zu besitzen, muss ich wissen, dass Gottes souveräne Fürsorge alle Bereiche meines Lebens umfasst. Nichts passiert mir abgesehen vom Willen Gottes. In der Tat dienen „alle Dinge zu meiner Erlösung [wörtliche Übersetzung des Originaltexts; Anmerkung der Übersetzerin]“ (vgl. Römer 8, 28). Gott hat alle Dinge festgesetzt. Er erlöst uns von Sünde. Und schlussendlich gebraucht Gott es für mein Bestes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich lernen wir, dass dieser Trost durch das Werk des Heiligen Geistes mein eigener wird. „Durch seinen Heiligen Geist versichert er mir das ewige Leben“. Der Heilige Geist bezeugt die Wahrheit von Gottes Wort und bestätigt die Versprechen, die Gott mir gemacht hat, dass Er alle retten wird, die Christus vertrauen. Dieser gleiche, innewohnende Geist „macht mein Herz willig und bereit von jetzt an für Ihn zu leben“. Es ist Gott, der Sein gutes Werk bis zum Ende begleiten wird. Dieser Eine, der mich gerechtfertigt, wird mich auch von Sünden reinigen. Er, der ein gutes Werk in mir begonnen hat, wird es auch bis zum Ende führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dinge zu wissen, gibt mir unaussprechlichen Trost im Leben und im Tod.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 02 Nov 2012 18:07:27 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Was_ist_Ihr_einziger_Trost%3F</comments>		</item>
		<item>
			<title>Zehn Gründe für das Anhören der Fragen, bevor Man Antwortet</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Zehn_Gr%C3%BCnde_f%C3%BCr_das_Anh%C3%B6ren_der_Fragen,_bevor_Man_Antwortet</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Ten Reasons to Listen to Questions Before You Answer}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehn Gründe für das Anhören der Fragen, bevor man antwortet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Meditation über Sprüche 18.13'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''Sprüche 18.13'''&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;quot;Wer Antwort gibt, bevor er zuhört, dem ist es Narrheit und Schande.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
1. Es ist ''hochmütig'' zu antworten, bevor Sie zu hören. Demut geht nicht davon aus, dass man genau weiß, was eine Person fragt, bis der Fragende die Frage vollständing gestellt hat. Wie oft habe ich eine falsche Schlussfolgerung gezogen, indem ich angefangen habe meine Antwort zu formulieren, bevor ich die ganze Frage gehört hatte! Oft ist es das letzte Wort in der Frage, dass die ganze Sache umdreht und Ihnen wird bewusst, dass sie nicht fragen, was Sie dachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Es ist ''unhöflich'' eine halb-gefragte Frage zu beantworten. &amp;quot;Unhöflich&amp;quot; ist ein nützliches Wort für den Christen. Es bedeutet &amp;quot;unerzogen, grob.&amp;quot; Das&amp;amp;nbsp; Wort im Neuen Testament dafür ist ''aschëmonei''. Es wird in 1. Korinther 13.5 verwendet, wobei moderne Versionen übersetzen: &amp;quot;Liebe ist nicht ''ungebärdig'',&amp;quot; aber die alte King James Version sagt: &amp;quot;Liebe benimmt sich nicht ungebührlich.&amp;quot; Dies bedeutet, dass Liebe nicht nur absoluten moralischen Maßstäbe folgt, sondern auch kulturelle Sitten und Gewohnheiten und Gebräuche berücksichtigt. Was ist höflich? Was ist nett? Was sind gute Manieren? Was ist angemessen? Was ist guter Geschmack? Was ist geeignet? Liebe ist nicht gleichgültig gegenüber diesen Werten. Sie nutzt sie, um ihren bescheidenen Wunsch auszudrücken für das Gute im Menschen. Zu solch einer Höflichkeit gehört es auch eine Frage gut anzuhören, bevor Sie sie beantworten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wenn Sie eine Frage nicht beantworten, bevor Sie sie vollständing anhören, ''ehren und respektieren'' Sie die Person, die die Frage stellt. Sie behandeln die Person, als ob ihre Worte wirklich wichtig sind. Sie machen den Anderen klein, wenn Sie vermuten, die Frage zu beenden können, bevor der Andere es tut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Aufmerksames Zuhören auf eine Frage zeigt oft, dass die Frage ''mehrere Ebenen'' hat und wirklich mehr als nur eine Frage ist. Manchmal sind mehrere Fragen zu einer Frage verbunden. Wenn Sie das sehen, können Sie die Frage aufteilen und einen Teil nach dem anderen beantworten. Solche Feinheiten&amp;amp;nbsp; werden Sie nicht&amp;amp;nbsp; sehen, wenn Sie mit Ihrer Antwort übereilig und nicht aufmerksam genug zuhören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Eine Frage zeigt manchmal ''Annahmen'', an die Sie nicht denken. Wenn Sie versuchen die Frage auf der Grundlage Ihrer Annahmen zu beantworten, ohne die Annahmen des Fragestellers zu verstehen, werden Sie wahrscheinlich an ihm vorbei reden. Wenn Sie aufmerksam zuhören und die Person ausreden lassen, können Sie erkennen, was sie annimmt, dass Sie nicht annehmen. Dann können Sie diese Annahmen untersuchen, bevor Sie antworten. Wenn man sich auf dieser Ebene befindet, beantwortet sich die Frage oft selbst. Es geht wirklich um diese tieferen Unterschiede. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Fragen haben in der Regel ''Einstellungen'' sowie Inhalt. Die Einstellung sagt Ihnen manchmal genauso viel wie der Inhalt über das, was wirklich gefragt wird. In der Tat kann die Einstellung Ihnen sagen, dass die Worte in dieser Frage, die verwendet werden, nicht alles ausdrücken, was das Problem ist. Wenn dies erkannt wird, sollten wir die Worte nicht leicht nehmen, sondern ernsthaft fragen, ob die Einstellung und die Worte wirklich auf die gleiche Frage abzielen. Wenn nicht, was möchte der Fragesteller wirklich beantwortet haben? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Fragen haben einen ''Zusammenhang'', den Sie wissen müssen. So viele Gedanken und Umstände und Gefühle können diese Frage einleiten, die wir&amp;amp;nbsp; nicht verstehen oder wissen. Aufmerksames Zuhören kann Ihnen helfen, diese Dinge zu begreifen. Es kann sein, dass nur ein kleiner Hinweis darauf weist, dass sich ein entscheidender Umstand hinter der Frage befindet. Wenn Sie den Schlüssel verstehen, weil Sie genau zugehört haben, können Sie in der Lage sein, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und die Frage so viel hilfreicher zu beantworten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Fragen bestehen aus Worten. ''Worte haben Bedeutungen'', die durch die Ausbildung und Erfahrung einer Person gebildet sind. Diese Worte bedeuten vielleicht nicht das gleiche für Sie und den Fragesteller. Wenn Sie beantworten möchten, was wirklich gefragt wird, müssen Sie sehr aufmerksam zuhören. Wenn die Möglichkeit besteht, dass die Frage in einem anderen Verständnis eines Wortes verwurzelt ist, sind wir gut beraten, über den Sinn unserer Worte zu sprechen, bevor wir über die Antwort zu der Frage sprechen. Ich finde, dass die Diskussion über die Definitionen von Wörtern&amp;amp;nbsp; in der Regel die Antwort auf die Fragen bildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Sprüche 18.13 sagt, dass es&amp;amp;nbsp; unsere &amp;quot;''Torheit''&amp;quot; ist zu antworten, bevor wir zuhören. Das heißt, es wird uns zum Narren machen. Ein Grund dafür ist, dass fast alle voreiligen Antworten darauf basieren, dass wir denken alles zu wissen, was wir wissen müssen. Aber das ist &amp;quot;dumm&amp;quot;. Unsere Haltung sollte sein: Was kann ich von dieser Frage lernen? Der Narr denkt alles zu wissen, was er wissen muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Und schließlich sagt Sprüche 18.13, dass es unsere &amp;quot;Scham&amp;quot; ist zu antworten, bevor wir hören. Was passiert, wenn Sie öffentlich gefragt werden: &amp;quot;Meine Frau und ich haben große Probleme gehabt, und wir fragten uns. . . &amp;quot; und Sie schneiden dem Fragenden das Wort ab, indem Sie Ihre Antwort über den Wert von Beratung und Berater geben, die hilfreich sein könnten. Aber dann sagt diese Person: &amp;quot;Na ja, eigentlich, was ich sagen wollte war: &amp;quot; Meine Frau und ich haben große Probleme gehabt, und wir fragten uns jetzt, da unsere Beratung und unsere Lage besser ist denn je, was Sie vorschlagen würden, wiewir feiern sollten?&amp;quot; Dann ist es zu Ihrer Schande, dass Sie nicht zugehört haben.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 02 Nov 2012 13:48:39 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Zehn_Gr%C3%BCnde_f%C3%BCr_das_Anh%C3%B6ren_der_Fragen,_bevor_Man_Antwortet</comments>		</item>
		<item>
			<title>Zehn Gründe für das Anhören der Fragen, bevor Man Antwortet</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Zehn_Gr%C3%BCnde_f%C3%BCr_das_Anh%C3%B6ren_der_Fragen,_bevor_Man_Antwortet</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Ten Reasons to Listen to Questions Before You Answer}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehn Gründe für das Anhören der Fragen, bevor man antwortet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Meditation über Sprüche 18.13'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''Sprüche 18.13'''&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;quot;Wer Antwort gibt, bevor er zuhört, dem ist es Narrheit und Schande.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
1. Es ist ''hochmütig'' zu antworten, bevor Sie zu hören. Demut geht nicht davon aus, dass man genau weiß, was eine Person fragt, bis der Fragende die Frage vollständing gestellt hat. Wie oft habe ich eine falsche Schlussfolgerung gezogen, indem ich angefangen habe meine Antwort zu formulieren, bevor ich die ganze Frage gehört hatte! Oft ist es das letzte Wort in der Frage, dass die ganze Sache umdreht und Ihnen wird bewusst, dass sie nicht fragen, was Sie dachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Es ist ''unhöflich'' eine halb-gefragte Frage zu beantworten. &amp;quot;Unhöflich&amp;quot; ist ein nützliches Wort für den Christen. Es bedeutet &amp;quot;unerzogen, grob.&amp;quot; Das&amp;amp;nbsp; Wort im Neuen Testament dafür ist ''aschëmonei''. Es wird in 1. Korinther 13.5 verwendet, wobei moderne Versionen übersetzen: &amp;quot;Liebe ist nicht ''ungebärdig'',&amp;quot; aber die alte King James Version sagt: &amp;quot;Liebe benimmt sich nicht ungebührlich.&amp;quot; Dies bedeutet, dass Liebe nicht nur absoluten moralischen Maßstäbe folgt, sondern auch kulturelle Sitten und Gewohnheiten und Gebräuche berücksichtigt. Was ist höflich? Was ist nett? Was sind gute Manieren? Was ist angemessen? Was ist guter Geschmack? Was ist geeignet? Liebe ist nicht gleichgültig gegenüber diesen Werten. Sie nutzt sie, um ihren bescheidenen Wunsch auszudrücken für das Gute im Menschen. Zu solch einer Höflichkeit gehört es auch eine Frage gut anzuhören, bevor Sie sie beantworten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wenn Sie eine Frage nicht beantworten, bevor Sie sie vollständing anhören, ''ehren und respektieren'' Sie die Person, die die Frage stellt. Sie behandeln die Person, als ob ihre Worte wirklich wichtig sind. Sie machen den Anderen klein, wenn Sie vermuten, die Frage zu beenden können, bevor der Andere es tut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Aufmerksames Zuhören auf eine Frage zeigt oft, dass die Frage ''mehrere Ebenen'' hat und wirklich mehr als nur eine Frage ist. Manchmal sind mehrere Fragen zu einer Frage verbunden. Wenn Sie das sehen, können Sie die Frage aufteilen und einen Teil nach dem anderen beantworten. Solche Feinheiten&amp;amp;nbsp; werden Sie nicht&amp;amp;nbsp; sehen, wenn Sie mit Ihrer Antwort übereilig und nicht aufmerksam genug zuhören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Eine Frage zeigt manchmal ''Annahmen'', an die Sie nicht denken. Wenn Sie versuchen die Frage auf der Grundlage Ihrer Annahmen zu beantworten, ohne die Annahmen des Fragestellers zu verstehen, werden Sie wahrscheinlich an ihm vorbei reden. Wenn Sie aufmerksam zuhören und die Person ausreden lassen, können Sie erkennen, was sie annimmt, dass Sie nicht annehmen. Dann können Sie diese Annahmen untersuchen, bevor Sie antworten. Wenn man sich auf dieser Ebene befindet, beantwortet sich die Frage oft selbst. Es geht wirklich um diese tieferen Unterschiede. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Fragen haben in der Regel ''Einstellungen'' sowie Inhalt. Die Einstellung sagt Ihnen manchmal genauso viel wie der Inhalt über das, was wirklich gefragt wird. In der Tat kann die Einstellung Ihnen sagen, dass die Worte in dieser Frage, die verwendet werden, nicht alles ausdrücken, was das Problem ist. Wenn dies erkannt wird, sollten wir die Worte nicht leicht nehmen, sondern ernsthaft fragen, ob die Einstellung und die Worte wirklich auf die gleiche Frage abzielen. Wenn nicht, was möchte der Fragesteller wirklich beantwortet haben? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Fragen haben einen ''Zusammenhang'', den Sie wissen müssen. So viele Gedanken und Umstände und Gefühle können diese Frage einleiten, die wir&amp;amp;nbsp; nicht verstehen oder wissen. Aufmerksames Zuhören kann Ihnen helfen, diese Dinge zu begreifen. Es kann sein, dass nur ein kleiner Hinweis darauf weist, dass sich ein entscheidender Umstand hinter der Frage befindet. Wenn Sie den Schlüssel verstehen, weil Sie genau zugehört haben, können Sie in der Lage sein, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und die Frage so viel hilfreicher zu beantworten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Fragen bestehen aus Worten. ''Worte haben Bedeutungen'', die durch die Ausbildung und Erfahrung einer Person gebildet sind. Diese Worte bedeuten vielleicht nicht das gleiche für Sie und den Fragesteller. Wenn Sie beantworten mögen was wirklich gefragt wird, müssen Sie sehr aufmerksam zuhören. Wenn die Möglichkeit besteht, dass die Frage in ein anderes Verständnis eines Wortes verwurzelt ist, werden wir klug sein, über den Sinn unserer Worte zu sprechen, bevor wir über die Antwort zu der Frage sprechen. Ich finde dass die Diskussion über die Definitionen von Wörtern erzeugt in der Regel die Antwort zu den Fragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Sprüche 18.13 sagt, es ist unser &amp;quot;''Torheit''&amp;quot; zu antworten, bevor wir zuhören. Das heißt, es wird uns ein Narr machen. Ein Grund dafür ist, dass fast alle vorzeitige Antworten darauf basiert sind, dass wir denken wir wissen alles, was wir wissen müssen. Aber das ist &amp;quot;dumm&amp;quot;. Unsere Haltung sollte sein: Was kann ich von dieser Frage lernen? Der Narr denkt, er weiß alles, was er wissen muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Und schließlich sagt Sprüche 18.13, dass es unsere &amp;quot;Scham&amp;quot; ist zu beantworten, bevor wir hören. Was passiert, wenn Sie öffentlich gefragt werden: &amp;quot;Meine Frau und ich haben große Probleme gehabt, und wir fragten uns. . . &amp;quot; und Sie schneiden den Fragenden ab, indem Sie Ihre Antwort über den Wert von Beratung und Berater, die hilfreich sein könnten. Aber dann sagt diese Person: &amp;quot;Na ja, eigentlich, was ich sagen wollte war:&amp;quot; Meine Frau und ich haben große Probleme gehabt, und wir fragten uns, jetzt, dass unsere Beratung und unsere Lage besser ist denn je, wie Sie vorschlagen würden, dass wir feiern sollten?&amp;quot; Dann ist es zur Ihrer Schande, dass Sie nicht zugehört haben.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 02 Nov 2012 13:42:35 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Zehn_Gr%C3%BCnde_f%C3%BCr_das_Anh%C3%B6ren_der_Fragen,_bevor_Man_Antwortet</comments>		</item>
		<item>
			<title>Zehn Gründe für das Anhören der Fragen, bevor Man Antwortet</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Zehn_Gr%C3%BCnde_f%C3%BCr_das_Anh%C3%B6ren_der_Fragen,_bevor_Man_Antwortet</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Ten Reasons to Listen to Questions Before You Answer}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehn Gründe für das Anhören der Fragen, bevor man antwortet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Meditation über Sprüche 18.13'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''Sprüche 18.13'''&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;quot;Wer Antwort gibt, bevor er zuhört, dem ist es Narrheit und Schande.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
1. Es ist ''hochmütig'' zu antworten, bevor Sie zu hören. Demut geht nicht davon aus, dass man genau weiß, was eine Person fragt, bis der Fragende die Frage vollständing gestellt hat. Wie oft habe ich eine falsche Schlussfolgerung gezogen, indem ich angefangen habe meine Antwort zu formulieren, bevor ich die ganze Frage gehört hatte! Oft ist es das letzte Wort in der Frage, dass die ganze Sache umdreht und Ihnen wird bewusst, dass sie nicht fragen, was Sie dachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Es ist ''unhöflich'' eine halb-gefragte Frage zu beantworten. &amp;quot;Unhöflich&amp;quot; ist ein nützliches Wort für den Christen. Es bedeutet &amp;quot;unerzogen, grob.&amp;quot; Das&amp;amp;nbsp; Wort im Neuen Testament dafür ist ''aschëmonei''. Es wird in 1. Korinther 13.5 verwendet, wobei moderne Versionen übersetzen: &amp;quot;Liebe ist nicht ''ungebärdig'',&amp;quot; aber die alte King James Version sagt: &amp;quot;Liebe benimmt sich nicht ungebührlich.&amp;quot; Dies bedeutet, dass Liebe nicht nur absoluten moralischen Maßstäbe folgt, sondern auch kulturelle Sitten und Gewohnheiten und Gebräuche berücksichtigt. Was ist höflich? Was ist nett? Was sind gute Manieren? Was ist angemessen? Was ist guter Geschmack? Was ist geeignet? Liebe ist nicht gleichgültig gegenüber diesen Werten. Sie nutzt sie, um ihren bescheidenen Wunsch auszudrücken für das Gute im Menschen. Zu solch einer Höflichkeit gehört es auch eine Frage gut anzuhören, bevor Sie sie beantworten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wenn Sie eine Frage nicht beantworten, bevor Sie sie vollständing anhören, ''ehren und respektieren'' Sie die Person, die die Frage stellt. Sie behandeln die Person, als ob ihre Worte wirklich wichtig sind. Sie machen den Anderen klein, wenn Sie vermuten, die Frage zu beenden können, bevor der Andere es tut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Aufmerksames Zuhören auf eine Frage zeigt oft, dass die Frage ''mehrere Ebenen'' hat und wirklich mehr als nur eine Frage ist. Manchmal sind mehrere Fragen zu einer Frage verbunden. Wenn Sie das sehen, können Sie die Frage aufteilen und einen Teil nach dem anderen beantworten. Solche Feinheiten&amp;amp;nbsp; werden Sie nicht&amp;amp;nbsp; sehen, wenn Sie mit Ihrer Antwort übereilig und nicht aufmerksam genug zuhören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Eine Frage zeigt manchmal ''Annahmen'', an die Sie nicht teilnehmen.Wenn Sie versuchen die Frage zu beantworten auf der Grundlage Ihrer Annahmen ohne Verständnis der Annahmen des Fragestellers, werden Sie wahrscheinlich an ihm vorbei sprechen. Wenn Sie aufmerksam zuhören und Sie lassen die Person zu beenden, können Sie erkennen, was er annimmt, dass Sie nicht annehmen. Dann können Sie diese Annahmen untersuchen, bevor Sie antworten. Oft, wenn man sich auf dieser Ebene findet, beantwortet sich die Frage selbst. Es war wirklich über diese tiefere Unterschiede. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Fragen haben in der Regel ''Einstellungen'' sowie Inhalt. Die Einstellung sagt Ihnen manchmal, genauso viel wie der Inhalt über das, was wirklich gefragt wird. In der Tat kann die Einstellung Ihnen sagen, dass die Worte in dieser Frage, die verwendet werden, nicht alles, was das Problem ist. Wenn dies erkennt wird, sollten wir die Worte nicht leicht nehmen, aber ernsthaft fragen, ob die Einstellung und die Worte wirklich die gleiche Frage fragen. Wenn nicht, welcher möchte der Fragesteller wirklich beantwortet haben? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Fragen haben einen ''Zusammenhang'', den Sie wissen müssen. So viele Gedanken und Umstände und Gefühle können in dieser Frage einleiten über denen wir nicht verstehen oder wissen. Aufmerksames Zuhören kann Ihnen helfen, diese Dinge zu ergreifen. Es kann sein, dass nur ein kleiner Hinweis darauf weist, dass einer entscheidender Umstand hinter der Frage ist. Wenn Sie den Schlüssel fangen, weil Sie genau zugehört haben, können Sie in der Lage sein, es aus zu ziehen und die Frage so viel hilfreicher zu antworten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Fragen bestehen aus Worten. ''Worte haben Bedeutungen'', die durch die Ausbildung und Erfahrung einer Person gebildet sind. Diese Worte bedeuten vielleicht nicht das gleiche für Sie und den Fragesteller. Wenn Sie beantworten mögen was wirklich gefragt wird, müssen Sie sehr aufmerksam zuhören. Wenn die Möglichkeit besteht, dass die Frage in ein anderes Verständnis eines Wortes verwurzelt ist, werden wir klug sein, über den Sinn unserer Worte zu sprechen, bevor wir über die Antwort zu der Frage sprechen. Ich finde dass die Diskussion über die Definitionen von Wörtern erzeugt in der Regel die Antwort zu den Fragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Sprüche 18.13 sagt, es ist unser &amp;quot;''Torheit''&amp;quot; zu antworten, bevor wir zuhören. Das heißt, es wird uns ein Narr machen. Ein Grund dafür ist, dass fast alle vorzeitige Antworten darauf basiert sind, dass wir denken wir wissen alles, was wir wissen müssen. Aber das ist &amp;quot;dumm&amp;quot;. Unsere Haltung sollte sein: Was kann ich von dieser Frage lernen? Der Narr denkt, er weiß alles, was er wissen muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Und schließlich sagt Sprüche 18.13, dass es unsere &amp;quot;Scham&amp;quot; ist zu beantworten, bevor wir hören. Was passiert, wenn Sie öffentlich gefragt werden: &amp;quot;Meine Frau und ich haben große Probleme gehabt, und wir fragten uns. . . &amp;quot; und Sie schneiden den Fragenden ab, indem Sie Ihre Antwort über den Wert von Beratung und Berater, die hilfreich sein könnten. Aber dann sagt diese Person: &amp;quot;Na ja, eigentlich, was ich sagen wollte war:&amp;quot; Meine Frau und ich haben große Probleme gehabt, und wir fragten uns, jetzt, dass unsere Beratung und unsere Lage besser ist denn je, wie Sie vorschlagen würden, dass wir feiern sollten?&amp;quot; Dann ist es zur Ihrer Schande, dass Sie nicht zugehört haben.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 02 Nov 2012 13:36:48 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Zehn_Gr%C3%BCnde_f%C3%BCr_das_Anh%C3%B6ren_der_Fragen,_bevor_Man_Antwortet</comments>		</item>
		<item>
			<title>Vollkommene Ruhe erleben</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Vollkommene_Ruhe_erleben</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Encountering Absolute Rest}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Menschen sind nach dem Bild Gottes geschaffen, und jeder Mensch weiß, dass Gott ihn erschaffen hat, ob er es zugeben will oder nicht. Wir wissen, dass Gott uns erschaffen hat mit dem unstillbaren Wunsch nach Güte, nach Wahrheit und nach Schönheit. Von Natur aus wissen wir, dass wir diese drei Dinge brauchen und dass wir sie absolut benötigen. Wir sehnen uns nicht nur nach Anteilen an Gutem, Wahrheit und Schönheit, sondern wir sehnen uns nach Güte, Wahrheit und Schönheit in vollkommenem und uneingeschränktem Maß. Wir streben nach diesen drei wesentlichen Eigenschaften, weil es einfach in uns steckt, dass wir nach ihnen eifern. So wie Gott die Ewigkeit in unsere Herzen gegeben hat (Eccl. 3,11), so hat Er auch das Sehnen nach Gutem, Wahrheit und Schönheit in die Grundstruktur unserer Seelen hineingelegt. Und so wie wir uns Güte, Wahrheit und Schönheit in unbegrenztem Maß für alle Ewigkeit wünschen, so hat der Gott, der sie verkörpert, uns geschaffen, damit wir Ihn erkennen, der der einzig Unendliche ist, der der Anfang und das Ende alles Guten, aller Wahrheit und aller Schönheit ist. Durch Gottes Anordnung werden wir daher niemals müde oder gelangweilt werden in unserem Streben nach der Erkenntnis und der Wertschätzung dieser überirdischen Werte, die ihre Erfüllung in Gott selbst finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustinus betete in seinem Bekenntnis: &amp;quot;Oh Herr, du bist groß und sehr zu loben; groß ist deine Macht, und Deine Weisheit hat kein Ende. Und der Mensch, der ein Teil deiner Schöpfung ist, sehnt sich danach dich zu preisen. Du machst es, dass wir uns freuen dich zu preisen; denn du hast uns für dich selbst gemacht, und unsere Herzen sind ruhelos bis sie ihre Ruhe in dir finden.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Herzen sind unruhig ohne Gott, und diese Ruhelosigkeit hört nicht ganz auf, bis wir Ihn von Angesicht zu Angesicht sehen, in der Gegenwart Gottes, und dann werden wir endgültig unsere Ruhe finden und tiefste Anbetung dem Einen bringen, der uns geschaffen hat um Ihn anzubeten und vollkommene Genüge in Ihm zu haben. So wie der Begründer unseres Glaubens uns als Gläubige davon abhängig gemacht hat, dass wir unsere Ruhe bei unserer Bekehrung in Ihm finden, so ist auch der gleiche Vollender unseres Glaubens damit beschäftigt, uns an jedem Tag unseres Lebens in die Abhängigkeit von Ihm zu bringen, damit wir allein in Ihm täglich unsere Ruhe finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weil wir self-made Menschen sind und Götzen haben, die genau wie wir aussehen, jagen wir andauernd nach bloßen Schatten des Guten, der Wahrheit und der Schönheit. Wir erhaschen einen Blick auf das, was verlockend erscheint, dem Auge gefällt und den Verstand betört, und wir jagen dem mit all unserer Macht nach. Sowohl der Feind in unserem Inneren als auch der äußerliche Feind sind erfolgreiche Partner geworden, verlockende Götzen herzustellen, die den Schein des Guten, des Wahren und der Schönheit haben, und sie bemühen sich, unsere Aufmerksamkeit von dem Schöpfer weg und auf das Geschaffene hinzulenken. Aber es ist so, dass die ganze Schöpfung von Gottes Herrlichkeit singt, und mögen auch wir, wo immer wir Gutes, Wahrheit und Schönheit finden, unsere Augen von dem Geschaffenen hin zum Schöpfer richten.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 02 Nov 2012 13:27:29 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Vollkommene_Ruhe_erleben</comments>		</item>
		<item>
			<title>Wann brauchen wir Durchhaltevermögen?</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Wann_brauchen_wir_Durchhalteverm%C3%B6gen%3F</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|When do we need endurance?}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen es, wenn alles absolut wunderbar läuft und wir brauchen es, wenn alles schief geht, denn in beiden Fällen ist unser Glaube in Gefahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter „Durchhaltevermögen“ verstehe ich das Vermögen an unserem Glauben festzuhalten und unter Glauben verstehe ich eine tiefe Zufriedenheit mit allem was Gott für uns durch Jesus getan hat. Doch dieser Glaube ist durch zwei Dinge gefährdet: durch gute Zeiten und durch schlechte Zeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn uns ständig Gutes widerfährt, über Monate und Jahre hinweg nur Gutes, dann laufen wir Gefahr diese guten Sachen als selbstverständlich anzusehen, ja sie sogar zu erwarten und in Selbstzufriedenheit zu verfallen. Doch wenn die guten Zeiten von den schlechten abgelöst werden, besteht die Gefahr, dass wir unser Vertrauen in Gott verlieren. Wir sind böse auf Gott und fragen: „Wo bist du jetzt?“ Anstatt dass wir uns in unserem Schmerz auf Ihn stützen, sagen wir: “Ich habe mir etwas Besseres von Dir erwartet. Doch was habe ich bekommen? Nichts als Probleme. Ich habe genug von Dir, ich gehe.“ Und genau das ist die Gefahr für den Glauben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen also Durchhaltevermögen – zu jeder Zeit. Wir müssen an unserem Glauben festhalten, jeden Tag aufs Neue. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Seelsorger habe ich über die Jahre dieses Gebet wohl am häufigsten gesprochen: „Lieber Gott, lass mich an meinem Glauben festhalten. Ich bitte Dich. Heute, morgen und alle Tage meines Lebens: lass mich an meinem Glauben festhalten. Lass mich nicht nachlässig und faul werden in meiner Seelsorge, gib mir die nötige Ausdauer und Kraft dafür. Lass mir die Seelsorge nicht langweilig werden, lass sie mir nicht als etwas Gegebenes erscheinen, lass mich nicht denken, dass die Seelsorge nicht mehr&amp;amp;nbsp; meiner ständigen Aufmerksamkeit bedarf und lass mir nicht meine Hobbys als wichtiger erscheinen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wirklich schade mitanzusehen, wie manche Seelsorger und Christen im Allgemeinen den Dienst am Herrn wie von ferngesteuert betreiben. In ihrer Freizeitgestaltung jedoch sind sie wirklich mit dem Herzen dabei. Sie können den Urlaub, das Wochenende, den nächsten freien Tag kaum erwarten, sie sehnen sich nach ihrer Jacht, ihrem Steckenpferd, ihrem Spielzeug, dem Ferienhaus, dem Computer oder dem neuesten technischen Schnickschnack. Wie tragisch! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Herr Jesus Christus, seine Seelsorge und alles was er für uns getan hat, das ist es, dem wir all unsere Aufmerksamkeit schenken sollten. Und nur mit dem nötigen Durchhaltevermögen können wir darin erfolgreich sein.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 02 Nov 2012 13:21:33 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Wann_brauchen_wir_Durchhalteverm%C3%B6gen%3F</comments>		</item>
		<item>
			<title>Ist es jemals in Ordnung wütend auf Gott zu sein?</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Ist_es_jemals_in_Ordnung_w%C3%BCtend_auf_Gott_zu_sein%3F</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Is it Ever Right to Be Angry at God?}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neulich habe ich erfahren, dass jemand, der die Frage „Ist es in Ordnung wütend auf Gott zu sein?“ stellt, möglicherweise eine ganz andere Frage stellt. Möglicherweise fragt er vielmehr: „Ist es in Ordnung Ärger gegenüber Gott zu äuβern?“ Diese beiden Fragen sind nicht ein und dieselbe Frage, und die Antwort ist nicht immer dieselbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage kommt meist in Zeiten von groβem Leid und Verlust auf. Krankheit droht alle deine Träume zu zerstören. Tod nimmt deiner Familie ein geliebtes Kind. Die Fundamente deiner Welt werden durch gänzlich unerwartetes Verlassenwerden und Scheidung erschüttert. In diesen Zeiten können Menschen sehr wütend und sogar wütend auf Gott werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist dies in Ordnung? Um diese Frage zu beantworten, könnten wir der wütenden Person vielleicht die Frage stellen: „Ist es immer in Ordnung auf Gott wütend zu werden“? In anderen Worten, kann man aus einem beliebigen Grund wütend auf Gott werden und im Recht sein? War beispielsweise Jona zu Recht wütend auf Gott, als Gott in Ninive Gnade walten lieβ? „Und Gott ließ sich des Übels gereuen, wovon er geredet hatte, daß er es ihnen tun wolle, und tat es nicht. Und es verdroß Jona sehr, und er wurde zornig.“ (Jona 3:10-4:1). Ich nehme an, die Antwort wäre Nein. Wir sollten nicht aus einem beliebigen Grund auf Gott wütend werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann aber würden wir fragen: Welche Taten Gottes verärgern uns zu Recht und welche nicht? Nun, diese Frage ist schwieriger zu beantworten. Die Wahrheit beginnt, das zornige Herz einzuholen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie sieht es mit den Dingen aus, die uns missfallen? Sind dies Taten Gottes, auf die wir wütend sein dürfen? Sind es die Taten Gottes, die uns verletzen? „Ich töte, und ich mache lebendig, ich zerschlage, und ich heile; und niemand ist, der aus meiner Hand errettet!“ (Mose 32:39). Sind dies die Taten, die uns darin bestätigen, unseren Ärger gegen Gott zu richten? Oder ist es seine Entscheidung, dem Teufel zu gestatten uns zu drangsalieren und zu quälen? „Und Jehova sprach zum Satan: ‚Siehe, [Hiob] ist in deiner Hand; nur schone seines Lebens.‘ Und der Satan ging von dem Angesicht Jehovas hinweg, und er schlug Hiob mit bösen Geschwüren, von seiner Fußsohle bis zu seinem Scheitel.“ (Hiob 2:6-7). Rechtfertigt Gottes Entscheidung, dem Teufel die Erlaubnis zu erteilen, uns und unsere Kinder zu verletzen, unseren Zorn auf Gott? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder sehen wir uns das einmal von der anderen Seite an. Was ist Zorn? Eine gebräuchliche Definition lautet: „Ein intensiver Gemütszustand, der durch Missfallen ausgelöst wird.“ (Merriam-Webster). Diese Definition ist jedoch mehrdeutig. Man kann „Missfallen“ gegenüber einer Sache oder einer Person empfinden. Zorn auf eine Sache birgt keine Empörung über eine Entscheidung oder Tat. Uns missfallen einfach die Folgen dieser Sache: die kaputte Kupplung, das Sandkorn, das gerade ins Auge geflogen ist oder das verregnete Picknick. Wenn wir jedoch auf eine Person wütend sind, dann missfällt uns eine Entscheidung, die diese Person traf oder eine Handlung dieser Person. Zorn auf eine Person birgt immer starkes Missfallen. Wenn du wütend auf mich bist, dann denkst du, dass ich etwas getan habe, das ich nicht hätte tun sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb ist es niemals in Ordnung auf Gott wütend zu sein. Es ist falsch – immer falsch – Gottes Taten oder Dinge, die Gott zulässt, zu missbilligen. „Sollte der Richter der ganzen Erde nicht Recht üben?” (1. Mose 18:25). Es ist arrogant von endlichen, sündhaften Geschöpfen, Gottes Taten und Dinge, die er zulässt, zu missbilligen. Wir mögen weinen wegen des Schmerzes. Wir mögen wütend sein auf Sünden und auf Satan. Aber Gottes Taten sind immer richtig. „Ja, Herr, Gott, Allmächtiger, wahrhaftig und gerecht sind deine Gerichte.“ (Offenbarung 16:7). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber viele, die sagen, dass es in Ordnung ist, auf Gott wütend zu sein, meinen eigentlich, dass es in Ordnung ist Zorn gegenüber Gott auszudrücken. Wenn sie hören, dass ich sage es ist falsch auf Gott wütend zu sein, dann denken sie, ich meine „steck dir deine Gefühle sonst wohin und sei ein Heuchler.“ Das ist nicht, was ich meine. Ich meine, dass es immer falsch ist jegliche Entscheidungen Gottes zu missbilligen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir jedoch die sündhafte Gefühlsregung des Zorns gegenüber Gott verspüren, was dann? Sollen wir neben der Sünde des Zorns gegen Gott auch noch die Sünde der Heuchelei begehen? Nein, wenn wir so fühlen, dann sollten wir dies Gott gegenüber eingestehen. Er weiβ es ohnehin. Er sieht in unsere Herzen. Wenn Zorn auf Gott in unseren Herzen ist, dann können wir ihm das ruhig mitteilen und ihm sagen, dass es uns leid tut und ihn bitten, uns zu helfen diese Gefühle des Zorns durch unseren Glauben an seine Güte und Weisheit zu überwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jesus am Kreuz für unsere Sünden starb, beseitigte er den Zorn Gottes für immer aus unserem Leben. Gott ist uns nun ganz und gar barmherzig gestimmt, selbst wenn er streng und disziplinär handelt (Römer 8:1). Deshalb sollen sich die, die an Christus glauben, erst recht von dem Schreckgespenst des Zorns auf Gott abwenden. Wir mögen voller Qualen aufschreien: „Mein Gott, mein Gott, wo bist du?“ Aber wir werden bald darauf hinzufügen: „In deine Hände lege ich meine Seele“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Demut der Hand des allmächtigen und barmherzigen Gottes ergeben, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastor John&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sat, 14 Jul 2012 09:36:20 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Ist_es_jemals_in_Ordnung_w%C3%BCtend_auf_Gott_zu_sein%3F</comments>		</item>
		<item>
			<title>Ein Versprechen an Sie!</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Ein_Versprechen_an_Sie!</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|A Promise for You!}}''“Und ich werde einen ewigen Bund mit ihnen machen, daß ich nicht von ihnen lassen werde, ihnen wohlzutun...Und ich werde mich über sie freuen, ihnen wohlzutun” (Jeremia 32:40, 41).'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Versprechen Gottes hilft mir immer und immer wieder in Momenten, in denen ich mich entmutigt fühle (ja, auch uns Seelsorgern kann das passieren). Können Sie sich etwas ermutigerendes vorstellen als die Tatsache, dass Gott Ihr Wohl will? Und er tut es nicht etwa missmütig (Römer 8:28), nein, er freut sich daran uns Gutes zu tun. Nicht nur manchmal. Immer! &amp;quot;...''dass ich nicht von ihnen lassen werde'', ihnen wohlzutun”. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal jedoch geht es uns so schlecht, dass wir uns einfach an nichts erfreuen können. Wenn es mir so geht, dann versuche ich es wie Abraham zu halten: &amp;quot;''...der wider Hoffnung auf Hoffnung geglaubt hat''&amp;quot; (Römer 4:18). Gott hat immer treu über dem kleinen Funken Hoffnung/Glauben in mir gewacht und diesen schlussendlich (nicht sofort) in ein glühendes Feuer der Freude und Zuversicht entfacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie herrlich ist es doch zu wissen, dass es für Gott den Allmächtigen nichts schöneres gibt, als uns wohlzutun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zuversicht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastor John&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sat, 14 Jul 2012 09:28:16 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Ein_Versprechen_an_Sie!</comments>		</item>
		<item>
			<title>Biblisches Gemeindewachstum</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Biblisches_Gemeindewachstum</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Biblical Church Growth I Thessalonians 3:12-4:12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konferenz reformierter Theologen in Toledo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. April 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann Ihre Gemeinde wachsen? Nach den Anzeigen in der neuesten Ausgabe eines bekannten evangelikalen Magazins können Gemeinden wachsen, indem man ein Seminar über effektives Training für Gemeindeleiter in der örtlichen Gemeinde besucht; indem man neue Sonntagsschulliteratur bestellt; indem man elektrische Kommunikationsausrüstung in einem Geschäft in Alabama kauft; indem man die richtige Studienbibel, das richtige christliche Buch, die richtige Hochschule oder das richtige Seminar auswählt. Ein bekanntes Seminar behauptet Sie dazu befähigen zu können die Welt zu verändern, wenn Sie sich einschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage ist Gemeindewachstum ein großes Anliegen. Viele Menschen, von Bürokraten in schrumpfenden Denominationen über Religionssoziologen bis zu aufrichtigen, jungen, evangelischen Pastoren möchten wissen, wie eine wachsende Gemeinde aussieht und wie man eine haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Apostel Paulus wusste, dass eine wachsende Gemeinde im Wesentlichen von wachsenden Christen ausgemacht wird. Und so nahm er sich die Zeit, für die Christen, die er kannte, zu beten und sie zu unterweisen. Und dank der Gnade Gottes wuchs die Gemeinde. Schlagen wir nun Paulus’s ersten Brief an die Thessalonicher auf, und beginnen wir mit Kapitel 3:12:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''12 Euch aber lasse der Herr wachsen und immer reicher werden in der Liebe untereinander und zu jedermann, wie auch wir sie zu euch haben, 13 damit eure Herzen gestärkt werden und untadelig seien in Heiligkeit vor Gott, unserm Vater, wenn unser Herr Jesus kommt mit allen seinen Heiligen. Amen. 4 1 Weiter, liebe Brüder, bitten und ermahnen wir euch in dem Herrn Jesus – da ihr von uns empfangen habt, wie ihr leben sollt, um Gott zu gefallen, was ihr ja auch tut –, dass ihr darin immer vollkommener werdet. 2 Denn ihr wisst, welche Gebote wir euch gegeben haben durch den Herrn Jesus. 3 Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr meidet die Unzucht 4 und ein jeder von euch seine eigene Frau zu gewinnen suche in Heiligkeit und Ehrerbietung, 5 nicht in gieriger Lust wie die Heiden, die von Gott nichts wissen. 6 Niemand gehe zu weit und übervorteile seinen Bruder im Handel; denn der Herr ist ein Richter über das alles, wie wir euch schon früher gesagt und bezeugt haben. 7 Denn Gott hat uns nicht berufen zur Unreinheit, sondern zur Heiligung. 8 Wer das nun verachtet, der verachtet nicht Menschen, sondern Gott, der seinen Heiligen Geist in euch gibt. 9 Von der brüderlichen Liebe aber ist es nicht nötig, euch zu schreiben; denn ihr selbst seid von Gott gelehrt, euch untereinander zu lieben. 10 Und das tut ihr auch an allen Brüdern, die in ganz Mazedonien sind. Wir ermahnen euch aber, liebe Brüder, dass ihr darin noch vollkommener werdet, 11 und setzt eure Ehre darein, dass ihr ein stilles Leben führt und das Eure schafft und mit euren eigenen Händen arbeitet, wie wir euch geboten haben, 12 damit ihr ehrbar lebt vor denen, die draußen sind, und auf niemanden angewiesen seid.''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zuerst schauen wir uns Paulus’s Gebete für eine wachsende Gemeinde an (3:12-13), das Motiv für eine wachsende Gemeinde (4:1) sowie die Anweisungen für eine wachsende Gemeinde (4:2-12).&lt;br /&gt;
Zuerst, wie Paulus es bereits in Kapitel 1:2-3 getan hatte, teilt er den Thessalonichern mit, aus welchem Grund er für sie betete. Er betete für zwei Dinge für sie – Liebe und Heiligkeit.&lt;br /&gt;
Er betete für sie, wie wir in Vers 12 lesen: “'''Euch aber lasse der Herr wachsen und immer reicher werden in der Liebe untereinander und zu jedermann, wie auch wir sie zu euch haben'''.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus weiß, dass Gott die Quelle der Liebe ist. Beachten Sie bitte, dass Paulus ihnen nicht einfach nur sagte, dass sie mehr lieben sollten. Paulus bringt seine Anliegen im Gebet zu Gott, weil er weiß, dass er um etwas bittet, dass Gott mit Sicherheit tun wird, und von dem Gott gesagt hat, dass er es verlangt. Nach alledem ist es Gott, der uns das Beispiel der Liebe gegeben hat und der uns die Kraft gibt, diesem Beispiel zu folgen. „Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe“ (1. Johannes 4:7-8).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Christen lieben, weil Gott uns zuerst geliebt hat – sowohl in dem Sinn, dass er uns ein Beispiel der Liebe gegeben hat, als auch in dem Sinn, dass er uns die Kraft zu lieben gibt. Was sollen wir also tun, wenn wir in der Liebe wachsen müssen? Nun, das Mindeste, was wir dafür tun können, ist, dafür zu beten. Der Weg zum Wachstum geht über das Gebet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus setzt voraus, dass sie lieben (das wird aus 4:9 klar), aber er will, dass ihre Liebe wächst, ja sogar überfließt – dass sie über die Ufer tritt und ihre Grenzen überschreitet! Christen sollten jederzeit wachsen. Es ist gut, wenn wir bezüglich dieser Sache für jene beten, die wir kennen. Und für uns selbst – dass wir mehr und mehr Liebe füreinander und für jeden anderen haben.&lt;br /&gt;
Wir lesen auch in Vers 13, dass Paulus für Heiligkeit betete. „… '''damit eure Herzen gestärkt werden und untadelig seien in Heiligkeit vor Gott, unserm Vater, wenn unser Herr Jesus kommt mit allen seinen Heiligen.''' „&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochmals, beachten Sie die Quelle ihrer Stärke. Paulus betet, dass Gott den innersten Kern ihres Seins stärken möge – ihre Persönlichkeit, ihren Willen, jener Ort, an dem die Ziele und Ambitionen ihres Lebens gespeichert sind – ihre Herzen. Und er sagt ihnen, warum er will, dass ihre Herzen gestärkt werden mögen: sodass sie untadelig und heilig sein mögen. Paulus betet verneinend, dass es keine Sünde geben möge, die man ihnen zur Last legen könnte, damit sie tadellos seien. Aber er betet auch zustimmend, dass sie heilig sein sollen, dass ihre Leben den absolut guten Charakter Gottes widerspiegeln mögen. Paulus will, dass sie das Alte ablegen und das Neue anlegen. Paulus hebt hervor, dass dies nicht einfach nur die Makellosigkeit in den Augen der uns beobachtenden Welt ist, sondern eher die Makellosigkeit „in der Gegenwart unseres Gottes und Vaters“ zu dem Zeitpunkt, wenn das letzte Urteil gefällt wird, wenn alle Bücher bei der Ankunft unseres Herrn Jesus mit all seinen Heiligen geöffnet werden. Dieses Thema vom ENDE zieht sich durch diesen Brief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es nicht interessant, was Paulus ihnen nicht erzählt, wofür er gebetet hat – ihre körperliche Gesundheit und ihr Wohlergehen, das Ende ihrer Verfolgungen – die eigentlichen Dinge, von denen wir instinktiv jemandem erzählen würden, das wir für ihn beten. Oh, ich sage nicht, dass Paulus niemals diese Dinge für sie erbeten hätte. Aber das ist nicht das, was er ihnen hier erzählt. Paulus scheint hauptsächlich darum besorgt zu sein, für ihr geistliches Wohlergehen zu beten, anstatt für ihr körperliches oder materielles Wohlergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus betete nicht nur für die Thessalonicher, er motivierte sie auch mit der Aussicht zu leben, um Gott zu gefallen (4:1). Paulus bat sie inständig. „'''Weiter, liebe Brüder, bitten und ermahnen wir euch in dem Herrn Jesus – da ihr von uns empfangen habt, wie ihr leben sollt, um Gott zu gefallen, was ihr ja auch tut –, dass ihr darin immer vollkommener werdet.'''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte sie bereits an eine Menge Dinge erinnert, die er ihnen erzählt hatte, als er bei ihnen war. Und was sagt er jetzt, worin er sie unterwiesen hat? Wie sie leben sollten. Es war nicht einfach nur eine Unterweisung, was sie glauben sollten, sonder wie sie leben sollten. Als Paulus bei diesen Gläubigen war, hatte er sie nicht einfach nur Worte gelehrt, sondern er hatte ihnen gezeigt, wie man sie auslebt. Als er hörte, dass sie fest im Herrn standen, wie er es in Vers 8 sagt, bedeutet das nicht einfach nur, dass sie an dem richtigen Glauben festhielten, sondern dass sie auch noch das richtige Leben lebten. Wie Matthew Henry sagte: “''Gutes zu reden ohne das Gute zu tun bringt uns nicht in den Himmel.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus erinnert sie daran, wie sie leben sollten; er sagt: “… um Gott zu gefallen.” Was immer die äußeren Formen besucherfreundlicher Gemeinden sein mögen, das Herz jedes wahren Gemeindewachstums ist das Verlangen, Gott zu gefallen. Wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben, dass wir alle leben, um irgendwem zu gefallen. Die entscheidende Frage ist jedoch, wer diese Person ist. Von wem erwarten Sie Zustimmung, um glücklich und zufrieden zu sein? Nach der Bibel lebt ein Christ, um Gott zu gefallen. Es geht nur darum, dass das Verlangen, Gott zu gefallen, in das Zentrum des Lebens eines Christen oder einer Gemeinde rückt, damit Wachstum stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sehen Sie wieder den Gedanken des Wachstums. Er sagt: „Da ihr nun tatsächlich lebt“, tut dies „mehr und mehr.“ Er will nicht, dass sie nur darin verweilen, sondern dass sie Überfluss haben. Das Kennzeichen eines wachsenden Christen ist nicht die Perfektion, sondern das Verlangen, mehr zu wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus ermahnt sie, dies zu tun. Das Wort „ermahnen“ in Vers 1 ist ein Wort, dass Paulus benutzt, um leidenschaftliche Ermahnungen einzuleiten, wesentliche Dinge herauszuheben und auf den Punkt zu bringen. „Weiter, liebe Brüder, bitten und ermahnen wir euch in dem Herrn Jesus – da ihr von uns empfangen habt, wie ihr leben sollt, um Gott zu gefallen, was ihr ja auch tut –, dass ihr darin immer vollkommener werdet.“ Mehr und mehr ermahnt Paulus sie, im Leben zu wachsen – um Gott zu gefallen. Das ist das Motiv einer wachsenden Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus hatte für sie gebetet, dass sie liebend und heilig sein mögen. Er bat sie am Ende inständig darum. Nun, im letzten und längsten Teil unseres Abschnitts, fügt er diesen Dingen noch einige besondere Anweisungen für eine wachsende Gemeinde hinzu (4:2-12).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst unterweist er sie in den Versen 2-8 in der Heiligkeit. Lesen Sie gemeinsam mit mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''2 Denn ihr wisst, welche Gebote wir euch gegeben haben durch den Herrn Jesus. 3 Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr meidet die Unzucht 4 und ein jeder von euch seine eigene Frau zu gewinnen suche in Heiligkeit und Ehrerbietung, 5 nicht in gieriger Lust wie die Heiden, die von Gott nichts wissen. 6 Niemand gehe zu weit und übervorteile seinen Bruder im Handel; denn der Herr ist ein Richter über das alles, wie wir euch schon früher gesagt und bezeugt haben. 7 Denn Gott hat uns nicht berufen zur Unreinheit, sondern zur Heiligung. 8 Wer das nun verachtet, der verachtet nicht Menschen, sondern Gott, der seinen Heiligen Geist in euch gibt.''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sollen sie einerseits mehr und mehr in der Heiligkeit leben. „Seid heilig“, sagt Paulus (Vers 3). In den alten Ausgaben stünde hier das Wort „Heiligung“. Es ist Gottes Wille, dass wir in zunehmenden Maße geheiligt werden – heilig gemacht, besonders, ausgesondert. Das im Wesentlichsten Heilige ist Gott. Wie Hannah betete: „Es ist niemand heilig wie der HERR“ (1. Samuel 2:2). Deswegen sollen wir Gottes Charakter in unserem heiligen Verhalten widerspiegeln. Ein geheiligter Lebensstil zeigt am Besten, dass wir sein Volk sind. Wir sollen andere Menschen nicht verwirren, indem wir bezeugen, Kinder eines heiligen Gottes zu sein, jedoch andererseits kein heiliges Leben führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben wir also eine Erklärung, die Paulus über die Heiligung macht, bei der der moralische Aspekt bei der Bedeutung des Wortes im Vordergrund steht. Unsere Körper sollen für Ihn rein und unbefleckt gehalten werden. Und indem wir das tun, wird die wunderbare, Leben spendende Heiligkeit des Herrn aus unserem Leben in die finstere Welt um uns scheinen. Paulus sagt also hier spezifisch, dass wir sexuelle Unmoral vermeiden sollen (Vers 3) – jegliche Art von außerehelichem Geschlechtsverkehr. Warum? Alles kommt darauf zurück, dem Herrn zu gefallen. Paulus nennt uns zwei Gründe. Erstens, in Vers 6,''' wegen der angedrohten Strafe''' – Der Herr wird die Menschen für alle solche Sünden bestrafen. Paulus folgt nachdrücklich dem Beispiel Jesu, indem er diese jungen Gläubigen lehrt, dass der Herr jederzeit wiederkommen kann, und dass sie deswegen in ständiger Bereitschaft leben sollten. Und das bedeutet, dass sie sich nicht selbst Dingen ausliefern sollten, die mit Sicherheit die Bestrafung Jesu verdienen. Zweitens sagt er in Vers 7, '''wegen der geplanten Absicht''' - Denn Gott hat uns nicht berufen zur Unreinheit, sondern zur Heiligung. Wie Paulus den Gläubigen in Ephesus sagte: „Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten;“ (1:4). Paulus betete für die Gläubigen in Philippi, dass „ihr lauter und unanstößig seid für den Tag Christi“ (1:10). Er sagte den Kolossern, dass Christus „euch nun versöhnt hat durch den Tod seines sterblichen Leibes, damit er euch heilig und untadelig und makellos vor sein Angesicht stelle“ (1:22).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachten Sie bitte, dass dieses Leben in Heiligung jenes Leben ist, das Gott dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist gefällt. Er will, das wir so leben. Diese Anweisungen sind „durch die Autorität der Herrn Jesus“ (Vers 2). „Denn das ist der Wille Gottes“, sagt Paulus in Vers 3. Und in Vers 8 stellt er klar, dass „Wer das nun verachtet, der verachtet nicht Menschen, sondern Gott, der seinen Heiligen Geist in euch gibt.“ Gott gibt uns seinen Geist der Heiligung. Er ist heilig. Er macht diejenigen, in denen er lebt, wie er – heilig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist die Tatsache, dass es sich um Gottes Botschaft handelt, die Paulus mit solcher Dringlichkeit verkündet. Paulus will, dass sie ganz klar wissen, dass dies nicht einfach nur seine Ideen sind. Nein, in diese Dingen folgt Paulus der Anweisung Jesu an seine Jünger, andere Menschen jene Dinge zu lehren, welche er sie gelehrt hat (Matthäus 28:18-20).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist das Herz einer guten Predigt. Mit Sicherheit bedeutet predigen auch Wahrheit durch Persönlichkeit, wie es einmal jemand sagte. Aber die Persönlichkeit sollte Gottes Wahrheit verstärken, nicht undeutlicher machen. Es ist für Prediger gut – sogar notwendig – den Verstand zu benutzen, den Gott ihnen gegeben hat, aber immer in einer Weise, die den Text mehr erleuchtet, als die eigenen Gedanken des Predigers. Jeder, der jemals predigt, muss durch das Studium seinen Ruf bestätigt wissen, dass er Gottes Worte spricht, und nicht bloß seine eigenen Worte.&lt;br /&gt;
Und dann endlich, in den Versen 9-12, unterweist er sie über die Liebe (4:9-12):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;''9 von der brüderlichen Liebe aber ist es nicht nötig, euch zu schreiben; denn ihr selbst seid von Gott gelehrt, euch untereinander zu lieben. 10 Und das tut ihr auch an allen Brüdern, die in ganz Mazedonien sind. Wir ermahnen euch aber, liebe Brüder, dass ihr darin noch vollkommener werdet, 11 und setzt eure Ehre darein, dass ihr ein stilles Leben führt und das Eure schafft und mit euren eigenen Händen arbeitet, wie wir euch geboten haben, 12 damit ihr ehrbar lebt vor denen, die draußen sind, und auf niemanden angewiesen seid.''&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie liebten einander mit brüderlicher Liebe. Achten Sie bitte wieder auf die Wichtigkeit der Ermutigung. Gott hatte sie gelehrt, dis zu tun. Sie hatten geantwortet. Paulus nahm es zur Kenntnis und ermutigte sie. Es ist keine Überraschung, zu Beginn seines nächsten Briefes an sie diese Worte in Kapitel 1:3 zu finden: „Wir müssen Gott allezeit für euch danken, liebe Brüder, wie sich's gebührt. Denn euer Glaube wächst sehr und eure gegenseitige Liebe nimmt zu bei euch allen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn Gott sie dies bereits offensichtlich belehrt hatte, sagt er, trotzdem könnten sie wachsen, sie könnten zunehmen darin, also drängt er sie; er bittet sie inständig, wie er es bereits zuvor bezüglich der sexuellen Heiligung getan hatte, dies mehr und mehr zu tun. Selbst wenn ihre Liebe beträchtlich war und sogar noch die Grenzen der örtlichen Versammlung überschritt, drängt Paulus sie, einander immer noch mehr und mehr zu lieben. Er schreibt die Details in Kapitel 5:12-15 nieder: „Wir bitten euch aber, liebe Brüder, erkennt an, die an euch arbeiten und euch vorstehen in dem Herrn und euch ermahnen; 13 habt sie umso lieber um ihres Werkes willen. Haltet Frieden untereinander. 14 Wir ermahnen euch aber, liebe Brüder: Weist die Unordentlichen zurecht, tröstet die Kleinmütigen, tragt die Schwachen, seid geduldig gegen jedermann. 15 Seht zu, dass keiner dem andern Böses mit Bösem vergelte, sondern jagt allezeit dem Guten nach untereinander und gegen jedermann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint jedoch, dass es in dieser Gemeinde einige Probleme gab. Ein Missverständnis der paulinischen Lehre bezüglich der Wiederkunft Christi hatte vielleicht einige von ihnen zu einer Haltung verführt, die aus einer beunruhigenden Mischung aus Fanatismus und Trägheit bestand, da sie den normalen Lauf des Lebens vernachlässigten, um auf die nahe bevorstehende Wiederkunft des Herrn zu warten. Folglich sagte Paulus ihnen, dass '''sie ehrgeizig sein sollten, um ein ruhiges Leben zu führen'''; das ist kein Leben, in dem man unruhig hin und her hetzt, sondern ein Leben in Frieden mit Gott, anderen Menschen und sich selbst (vergl. „Leben in Frieden“ 5:13). Das ist eine bemerkenswerte Idee, nicht wahr? Ehrgeizig sein, um ein ruhiges Leben zu führen? In einem meiner Lieblingsfilme - A Man for All Seasons/Ein Mann zu jeder Jahreszeit – tritt an Robert Bolt’s Sir Thomas More ein junger Cambridge-Absolvent heran, der ihn um Hilfe bei der Suche nach einer Anstellung bittet. More bietet ihm an, ihn für einen Lehrerposten an einer Schule zu empfehlen. Aber Rich, der junge Mann, lehnt ab und wünscht sich stattdessen eine Position am Gericht. More warnt ihn vor den Versuchungen der Macht und der Privilegien und schließt, indem er ihm nochmals den Lehrerposten empfiehlt: „Ein Mann sollte dorthin gehen, wohin es ihn nicht zieht. Warum kein Lehrer werden? Sie könnten ein sehr guter Lehrer werden, vielleicht sogar ein großartiger.“ Rich antwortet: „Und wenn ich einer wäre, wer würde es wissen?“ More: „Sie, Ihre Schüler, Ihre Freunde, Gott. Kein schlechtes Publikum… Oh, und ein ruhiges Leben.“ Es war der Herr Jesus, der seine Jünger lehrte zu beten: „Und führe uns nicht in Versuchung.“ Und es ist Paulus, der uns hier ermahnt, uns ehrgeizig „nach einem ruhigen Leben“ auszustrecken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus fährt fort, sie darin zu unterweisen, dass es einen Weg gibt, solch ein Leben zu fördern – indem sie auf ihre eigenen Dinge Acht geben. Auf den ersten Blick scheint dies ein anderer Schwerpunkt zu sein, als die brüderliche Liebe, die Paulus gerade empfahl; aber natürlich bedeutet es, auf die eigenen Dinge Acht zu geben, wie Sie sollten, diejenigen um Sie herum zu lieben. Es gibt einen großen Unterschied zwischen der Selbstlosigkeit, die die Bedürfnisse Anderer über die eigenen stellt und der Selbstsucht, die sich hinter dem Verlangen verbirgt, dass Ihre Bedürfnisse immer zuerst befriedigt werden oder dass Sie immer der Erste sein müssen, der etwas erzählen muss oder der sich beleidigt fühlt, wenn er nicht gehört wird. Bevor Sie jemand anderem ein Stückchen Information anbieten oder nach einer Information über jemand anderen suchen, wäre es manchmal nicht schade, sich einfach selbst die Frage zu stellen: „Muss ich das wirklich wissen? Muss diese Person das wirklich wissen?“ Verstehen Sie mich nicht falsch, als Christen sollten wir über das Leben der Anderen besorgt sein, aber wir sollten dies tun, indem wir direkt miteinander aus einer demütigen Liebe und Sorge heraus sprechen, aber nicht, indem wir kritisch aus einer blasierten Selbstgerechtigkeit heraus übereinander reden, die immer alles besser weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Teil dieser Liebe bedeutete, mit ihren eigenen Händen zu arbeiten. Beachten Sie, dass Paulus sie auch ermahnte, die Unordentlichen zurechtzuweisen (5:14). Das war offensichtlich ein reales und wachsendes Problem in der Gemeinde zu Thessalonich. Deswegen musste Paulus sie im nächsten Brief noch einmal warnen, sich von den Unordentlichen fernzuhalten (2. Thess. 3:6-12).&lt;br /&gt;
Sie sehen, dass es nach Vers 12 Paulus’s Sorge ist, den Respekt Anderer zu gewinnen – und so den Leuten keinen weiteren Stolperstein in den Weg zu legen, die das Evangelium hören – damit sie niemandem etwas schuldig seien (vergl. Römer 13:8). Von jemand anderem abhängig zu sein, kann nicht nur ein schlechtes Zeugnis sein, es könnte auch unnötigerweise ihre Freiheit zum Zeugnis für Außenstehende behindern und den Frieden der Beziehungen zwischen denen, die in der Gemeinde sind, stören (folglich verbindet Paulus in 2. Thess. 3:11 die Eigenschaft des Ehrgeizes mit Personen, die ihre Nase in die Angelegenheiten anderer Leute stecken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen Sie die Verbindung zwischen brüderlicher Liebe und einem ruhigen Leben? Ziemlich einfach ausgedrückt ist es die Fähigkeit, jemanden zu lieben und anderen Menschen nicht zur Last zu fallen oder über sie zu tratschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In all dem unterwies Paulus sie, wie sie als wachsende Jünger leben sollten, als wachsende Gemeinde, wachsend in der Heiligkeit und wachsend in der Liebe.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zusammenfassung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist das Beispiel des Apostels Paulus für uns, was wir tun können, um beim Gemeindewachstum mitzuhelfen. Haben Sie bemerkt, was Paulus tat, als er diese Gemeinde wachsen sehen wollte? Er tat, was Sie tun sollten, wenn Sie Ihre Gemeinde oder eigentlich jede andere Gemeinde wachsen sehen wollen – er setzte sich dafür ein, dass sie heilig und liebend sein sollten, er bat sie inständig, dass sie heilig und liebend sein sollten, und er unterwies sie darin, heilig und liebend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass Paulus um diese Christen so besorgt war, dass sie heilig und liebend sein sollten. Weil Gott diese Gemeinde zusammengerufen hat, um ein Abbild, eine Widerspiegelung seines Charakters zu sein. Indem sie also heilig und liebend waren, spiegelten diese Christen den Charakter ihres Vaters wider, der sich selbst vielleicht mehr als alles andere als heilig und liebend gezeigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg, eine wachsende Gemeinde zu werden, führt demnach über die Widerspiegelung des Charakters dessen, der uns dazu berufen hat, zuallererst eine Gemeinde zu sein. Nach allem, wenn wir dies nicht tun, werden wir überhaupt nicht wachsen, wie viele Menschen auch immer zu uns herein kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls wir als Christen oder als Gemeinden wachsen, wachsen wir zu seiner Ehre – nicht zu unserer. Und ich denke, das ist der Weg, wie wir wirkliches Wachstum sehen werden. Hören Sie auf Paulus’s Abschlussgebet für die Thessalonicher am Ende dieses Briefes (5:23-24): „Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus. Treu ist er, der euch ruft; er wird's auch tun.“ Am Ende des Tages steht die Verheißung auf ein Wachstum in Heiligkeit.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 21:37:20 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Biblisches_Gemeindewachstum</comments>		</item>
		<item>
			<title>Das bedeutendste Ereignis der Geschichte</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Das_bedeutendste_Ereignis_der_Geschichte</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|The Greatest Event in History}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zwei Paradoxa im Tode Christi und ihre Auflösung'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erstaunt nicht, dass dem bedeutendsten Ereignis in der Geschichte eine Vielschichtigkeit innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Wenn Jesus Christus Mensch und Gott zugleich ist, bedeutet sein Tod dann auch gleichzeitig den Tod Gottes? Zur Beantwortung dieser Frage müssen wir die beiden Naturen Christi betrachten, sowohl seine göttliche als auch seine menschliche Natur. Auf dem Konzil von Chalcedon im Jahre 451 n. Chr. wurde die Lehre von den zwei Naturen Christi in einer Person formuliert, die seitdem als die orthodoxe Lehrgrundlage der Schrift anerkannt wird. Das christologische Bekenntnis des Konzils von Chalcedon setzt in den Kirchen, die es anerkennen, den Rahmen für die Weiterentwicklung der Christologie fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir folgen also den heiligen Vätern und lehren übereinstimmend: Unser Herr Jesus Christus ist als ein und derselbe Sohn zu bekennen, vollkommen derselbe in der Gottheit vollkommen und derselbe in der Menschheit, wahrhaft Gott und wahrhaft Mensch derselbe, aus Vernunftseele und Leib, wesensgleich dem Vater der Gottheit nach, wesensgleich uns derselbe der Menschheit nach, in allem uns gleich außer der Sünde, vor Weltzeiten aus dem Vater geboren der Gottheit nach, in den letzten Tagen derselbe für uns und um unseres Heiles willen geboren aus Maria, der jungfräulichen Gottesgebärerin, der Menschheit nach, ein und derselbe Christus, Sohn, Herr, Einziggeborener in zwei Naturen unvermischt, unverändert, ungeteilt und ungetrennt zu erkennen, in keiner Weise unter Aufhebung des Unterschieds der Naturen aufgrund der Einigung, sondern vielmehr unter Wahrung der Eigentümlichkeit jeder der beiden Naturen und im Zusammenkommen zu ''einer'' Person und ''einer'' Hypostase, nicht durch Teilung oder Trennung in zwei Personen, sondern ein und derselbe einziggeborene Sohn, Gott, Logos, Herr, Jesus Christus, wie die Propheten von Anfang an lehrten und er selbst, Jesus Christus, uns gelehrt hat, und wie es uns im Symbol der Väter überliefert ist.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HOROS (GLAUBENSENTSCHEIDUNG) DES KONZILS VON CHALCEDON; ZITIERT NACH JOSEF WOHLGEMUTH (HRSG.): CONCILIUM OECUMENICUM DECRETA BAND 1, 3. AUFLAGE, FERDINAND SCHÖNINGH, PADERBORN 1998, S. 86 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die göttliche Natur ist unvergänglich (Römer 1,2; 1. Timotheus 1,17) Sie kann nicht sterben. Dies ist Teil der göttlichen Natur. Das Mysterium der Einheit zwischen der göttlichen und der menschlichen Natur im Tode hingegen bleibt uns verborgen. Wir wissen jedoch, dass Christus als Mensch starb und am selben Tag ins Paradies einging („Wahrlich ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradiese sein.“ Lukas 23,43). Im Tod scheint eine gewisse Zuversicht gelegen zu haben, dass die Einheit der göttlichen und der menschlichen Natur nicht gelöst werden musste, obwohl die menschliche Natur Christi starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Ein weiterer Beleg für die Komplexität des&amp;amp;nbsp; Todes Christi liegt darin, wie Gott-Vater Jesu Tod erfuhr. Die Lehre besagt, dass Christus in seinem Tod den Fluch des Vaters auf sich nahm. „Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er ward ein Fluch für uns, denn es steht geschrieben, “Verflucht ist jedermann, der am Holz hängt“ (Galater 3, 13). Wessen Fluch? Man könnte sagen, “vom Fluch des Gesetzes“. Doch ist das Gesetz keine Person, die irgendjemanden verfluchen könnte. Ein Fluch ist ein Fluch, wenn jemand ihn ausspricht. Hier ist es Gott selbst, der das Gesetz schrieb, und somit durch das Gesetz verflucht. Deshalb starb Christus den Tod für unsere Sünde und unsere Übertretung des Gesetzes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund sprach Jesus: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Matthäus 27,46). Mit dem Tode Christi warf Gott die Sünden seines Volkes (Jesaja 53,6), die er hasste, auf diesen und in seinem Hass auf die Sünde wandte er sich von seinem sündenbeladenen Sohn ab und gab ihn dem Tod und der Verdammnis hin. Der Zorn des Vaters wurde über ihn an unserer Statt ausgegossen, so dass des Vaters Zorn auf uns (Römer 3,25) versöhnt und dadurch von uns genommen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch genau hierin liegt das Paradoxon. Gott hieß das Tun des Sohnes in dieser Stunde des Opfers freudig und aus tiefstem Herzen gut. Tatsächlich hatte er alles gemeinsam mit dem Sohn geplant. Seine Liebe zum Gott-Menschen Jesus Christus auf Erden beruhte auf dessen absolutem Gehorsam, der Jesu schließlich ans Kreuz schlug. Deshalb sprach Paulus diese Worte, die staunen lassen:''“Christus hat uns geliebt und sich selbst dargegeben als Gabe und Opfer, Gott zu einem süßen Geruch“'' (Epheser 5,2). Der Tod Jesu also war Gott ein süßer Geruch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod Christi war der Fluch und der Zorn Gottes und doch hatte Gott daran seinen Wohlgefallen und es war ihm ein süßer Geruch. Zwar wandte er sich von seinem Sohn ab und gab ihn mit unseren Sünden beladen dem Tode hin – doch Jesu unbedingter Gehorsam, seine bedingungslose Liebe sowie die Vollkommenheit des Sohnes waren ihm ein Wohlgefallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher lasset uns in Ehrfurcht und andächtiger Freude auf den Tod Jesu Christi, Gottes Sohn, schauen, auf dieses bedeutendste Ereignis in der Geschichte. Hierauf sollen unser Sinn und unsere Herzen gerichtet sein. Seid dessen immer eingedenk. In ihm vereinen sich das Gute und wirklich Wesentliche. In unserem Herrn zu sein, ist eine weise und glückliche Entscheidung.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 17:00:44 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Das_bedeutendste_Ereignis_der_Geschichte</comments>		</item>
		<item>
			<title>Das Wohlgefallen Gottes an Seinem Namen</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Das_Wohlgefallen_Gottes_an_Seinem_Namen</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|The Pleasure of God in His Name}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''1. Samuel 12, 22''' &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Denn der HERR wird sein Volk um seines großen Namens willen nicht verlassen. Denn es hat dem HERRN gefallen, euch ihm selbst zum Volk zu machen. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
(Teil A: Revidierte Elberfelder, Teil B Elberfelder) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Israel's Verlangen nach einem König  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hintergrund dieses Textes ist, dass das Volk Israel von Samuel forderte, einen König zu ernennen, damit es wie die umliegenden Nationen sei. In 1. Samuel 8 wird dies deutlich. Samuel ist ein alter Mann. Seine Söhne Joel und Abia sind mittlerweile Richter an seiner statt. Sie sind korrupt und deshalb kommen die Ältesten des Volkes zu Samuel und fordern (in Vers 5): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Siehe, du bist alt geworden, und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen; so setze nun einen König über uns, der uns richte, wie alle Heiden haben. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Samuel ist enttäuscht und kommt zu Gott, um dessen Willen zu erfragen. In Vers 7 spricht Gott: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Gehorche der Stimme des Volks in allem, was sie zu dir gesagt haben; denn sie haben nicht dich, sondern mich verworfen, dass ich nicht soll König über sie sein. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Aber dann fährt Gott fort und sagt in Vers 9: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Doch bezeuge ihnen und verkündige ihnen das Recht des Königs, der über sie herrschen wird. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
So geht Samuel zum Volk und informiert sie darüber, dass ihr König ihre Söhne und Töchter in Dienst nehmen wird und von allem Besitz ein Zehntel fordern wird. Trotzdem kann er dem Volk nicht ausreden, einen König zu wollen. Ihre Antwort lautet in Vers 19 und 20: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitnichten, sondern es soll ein König über uns sein, dass wir auch seien wie alle Heiden, dass uns unser König richte und vor uns her ausziehe und unsere Kriege führe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sauls Salbung und sein Antritt als König  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Kapitel salbt Samuel also Saul zum König über Israel. In Kapitel 11 besiegt Saul Nahas und die Ammoniter, woraufhin Samuel das ganze Volk nach Gilgal bestellt, um das Königreich zu bestätigen und Saul so eine offizielle Inamtsnahme zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf folgt in Kapitel 12 Samuels Rede zum Amtsantritt, die nicht ganz dem entspricht, was das Volk hören will. Zwar hat er ein paar erstaunlich gute Nachrichten, aber bevor er diese mitteilt, geht er sicher, dass die Israeliten das Ausmaß des Übels verstehen und spüren, das sie angerichtet haben, indem sie sich wünschten, wie die anderen Nationen zu sein und unzufrieden mit Gott als König waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht er in Vers 17: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ist nicht jetzt die Weizenernte? Ich will aber den HERRN anrufen, dass er soll donnern und regnen lassen, dass ihr innewerdet und sehen sollt das große Übel, das ihr vor des HERRN Augen getan habt, dass ihr euch einen König erbeten habt. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Als dann Gott Donner und Regen schickt, fürchtet sich das Volk und bekennt seine Schuld in Vers 19: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Bitte für deine Knechte den HERRN, deinen Gott, dass wir nicht sterben; denn über alle unsre Sünden haben wir auch das Übel getan, dass wir uns einen König erbeten haben. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
==== Buße und das Ausrichten der Guten Nachricht  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Volk zu Furcht und Buße für ihre Sünde gebracht ist, folgt in Vers 20 und 21 die gute Nachricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Fürchtet euch nicht! Ihr habt zwar all dieses Böse getan; doch weicht nicht von der Nachfolge des Herrn ab, sondern dient dem Herrn von ganzem Herzen! Und weicht nicht ab zu den nichtigen Götzen; sie nützen euch nichts und können euch nicht erretten, denn sie sind nichtig. (Schlachter 2000) &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Das ist das Evangelium - obwohl ihr so viel gesündigt habt und den Herrn entehrt habt, obwohl ihr jetzt einen König habt, was überhaupt zu fordern eine Sünde war. Obwohl diese Schuld und ihre Konsequenzen nicht rückgängig gemacht werden können, gibt es nichtsdestotrotz eine Zukunft und eine Hoffnung. Fürchtet euch nicht! Fürchtet euch nicht! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Basis der Guten Nachricht  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was folgt, ist die Basis des Evangeliums (Vers 22): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Denn der HERR wird sein Volk um seines großen Namens willen nicht verlassen. Denn es hat dem HERRN gefallen, euch ihm selbst zum Volk zu machen. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
(Teil A: Revidierte Elberfelder, Teil B Elberfelder) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist die Basis der Furchtlosigkeit von Gottes Volk laut diesen Verses? Zuerst einmal ist es das Versprechen, dass er sie nicht verlassen wird. Trotz ihres Vergehens einen König zu wollen, heißt es hier „der HERR wird sein Volk ... nicht verlassen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht das Fundament der Hoffnung und Furchtlosigkeit in diesem Vers. Warum wird Gott sein Volk nicht verlassen? Der tiefste Grund liegt in der Wendung „um seines großen Namens willen“. Die allertiefste Fundament unserer Vergebung, unserer Furchtlosigkeit und unserer Freude ist die Bindung und Hingabe Gottes an seinen eigenen großen Namen. Er verspricht, um seines eigenen Namens willen zu handeln. Aus diesem Grund bindet er sich daran, für sein Volk zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie knüpft Samuel diese Verbindung für uns in diesem Vers? Wie kommt es, dass die leidenschaftliche Hingabe Gottes an seinen Namen der Grund dafür ist, dass er sein Volk nicht verlässt? Wie entsteht aus der Hingabe an seinen Namen die Hingabe für sein Volk? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Teil des Verses zeigt die Antwort: „Denn es hat dem HERRN gefallen, euch ihm selbst zum Volk zu machen.“ Man könnte auch sagen: Es hat Gott Freude gemacht, euch mit ihm eins zu machen in der Weise, dass sein Name auf dem Spiel steht, wenn es um eure Zukunft geht. Oder man könnte auch sagen: Es hat ihm gefallen euch so zu seinem Eigentum zu machen, dass das, was mit euch passiert, auf ihn zurückfällt. Und aus diesem Grund, um seines Namens willen, wird er sein Volk nicht verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zwei Predigten aus diesem Text  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Was es für Gott bedeutet, Wohlgefallen an Seinem Namen zu haben  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bedeutet es also, dass Gott Freude an seinem Namen hat? Es kann sein, dass es nichts anderes bedeutet, als das, was wir schon vor drei Wochen gesehen haben: Dass Gott tiefe Freude an seiner eigenen Perfektion und Herrlichkeit findet. Der Name Gottes wird in der Bibel oft gleichbedeutend mit seinem herrlichen, unvergleichlichen Charakter gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft bedeutet er aber auch etwas anderes, nämlich die Herrlichkeit Gottes in der Öffentlichkeit. Mit anderen Worten, es geht um Gottes Ansehen, seinen Ruf, seinen Ruhm. In diesem Sinn benutzen wir das Wort „Name“ ja auch, wenn wir sagen, dass sich jemand einen Namen macht. Oder manchmal sprechen wir von dem „guten Namen“ einer Marke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum geht es meiner Ansicht nach in Samuel 12:22, wenn Samuel sagt, dass Gott Israel „ihm selbst“ zum Volk macht und dass er das Volk nicht verlassen wird „um seines großen Names willen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gottes Hingabe an Seinen Ruf und Sein Ansehen  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie mich Ihnen noch einige weitere Bibelstellen zeigen, die diese Idee von Gottes Ruf, Ansehen und Ruf herausstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gottes Gürtel''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Jeremia 13,11 beschreibt Gott Israel als einen Gürtel, der auserwählt wurde, um Gottes Herrlichkeit herauszustellen, dann aber unbrauchbar gefunden wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Denn gleichwie ein Mann den Gürtel um seine Lenden bindet, also habe ich, spricht der HERR, das ganze Haus Israel und das ganze Haus Juda um mich gegürtet, dass sie mein Volk sein sollten, mir zu einem Namen, zu Lob und Ehren; aber sie wollen nicht hören. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Wozu war Israel auserwählt und zum Gürtel für Gott gemacht? Zu Gottes „Namen, zu Lob und Ehren.“ „Lob“ und „Ehre“ zeigen in diesem Kontext, dass „Name“ als „Ansehen“ und „Ruf“ zu verstehen ist. Gott wählte Israel, damit das Volk ihm Ansehen bringen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''David's Lehre ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David lehrt genau dasselbe in einem seiner Gebete in 2. Samuel 7, 23. Er sagt, das, was Israel von allen anderen Völkern unterscheidet ist, dass Gott so mit ihnen gehandelt hat, um sich einen Namen zu machen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Denn wo ist ein Volk auf Erden wie dein Volk Israel, um welches willen Gott ist hingegangen, sich ein Volk zu erlösen und sich einen Namen zu machen und solch große und schreckliche Dinge zu tun in deinem Lande vor deinem Volk? &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Als er das Volk aus Ägypten rettete, es dann durch die Wildnis ins gelobte Land brachte, bevorzugte Gott nicht das Volk, sondern er handelte, wie Samuel es sagt, um seines großen Namens willen (1. Samuel 12, 22), oder wie David es ausdrückt, um sich einen Namen, einen Ruf zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Worum es beim Auszug aus Ägypten ging''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehen wir kurz zurück zum Auszug aus Ägypten. Hier formt Gott wirklich ein Volk für sich selbst. &amp;lt;!--[if gte mso 9]&amp;gt;&amp;lt;xml&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;w:WordDocument&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;w:View&amp;gt;Normal&amp;lt;/w:View&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;w:Zoom&amp;gt;0&amp;lt;/w:Zoom&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;w:HyphenationZone&amp;gt;21&amp;lt;/w:HyphenationZone&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;w:PunctuationKerning/&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;w:ValidateAgainstSchemas/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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  &amp;lt;w:Compatibility&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &amp;lt;w:BreakWrappedTables/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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   &amp;lt;w:WrapTextWithPunct/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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   &amp;lt;w:DontGrowAutofit/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:EN-US;mso-bidi-language:AR-SA&amp;quot;&amp;gt;Für&lt;br /&gt;
den Rest seines Daseins blickte Israel auf den Auszug als das Schlüsselereignis&lt;br /&gt;
in seiner Geschichte zurück&amp;lt;/span&amp;gt;. Im Auszug aus Ägypten können wir also sehen, was Gott vorhat, wenn er sich selbst ein Volk erwählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2. Mose 9, 16 spricht Gott zum Pharao und lässt ihn – und uns - wissen, warum Gott die Erlösung des Volkes durch zehn Plagen hinauszögert, anstatt mit Hilfe einer großen Katastrophe kurzen Prozess zu machen. Dieser Text ist so bedeutsam, dass Paulus ihn in Römer 9, 17 zitiert, um Gottes Ziel für den Exodus zusammenzufassen. Gott sagt zum Pharao: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Aber darum habe ich dich erhalten, dass meine Kraft an dir erscheine und mein Name verkündigt werde in allen Landen. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Beim Auszug des Volkes ging es Gott darum, sich weltweit einen Ruf zu schaffen. Die zehn Plagen und die wundervolle Überquerung des Roten Meeres sollten dazu dienen, die unglaubliche Macht Gottes, eingesetzt für sein frei erwähltes Volk, zu demonstrieren, mit dem Ziel, dass dieser Ruf, dieser Name in der ganzen Welt bekanntgemacht würde. Gott hat tiefe Freunde an seinem Ansehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Zeugnis Jesajas''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretierten auch die späten Propheten und Dichter in Israel den Auszug auf diese Weise? Ja. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesaja sagt, dass es Gottes Absicht war, sich mit dem Auszug einen immerwährenden Namen zu schaffen. Er beschreibt Gott als den, der „Mose bei der rechten Hand führte durch seinen herrlichen Arm? Der die Wasser trennte vor ihnen her, auf dass er sich einen ewigen Namen machte? Der sie führte durch die Tiefen wie die Rosse in der Wüste, die nicht straucheln? Wie das Vieh ins Feld hinabgeht, brachte der Geist der HERRN sie zur Ruhe; also hast du dein Volk geführt, auf dass du dir einen herrlichen Namen machtest.“ (Jesaja 63, 12-14) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gott seine Macht zeigte, um sein Volk aus Ägypten durch das Rote Meer zu führen, hatte er seinen Blick auf die Ewigkeit und seinen immerwährenden Ruf, den er gewinnen wollte, gerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Lehre aus den Psalmen''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psalm 106, 7-8 lehrt dasselbe: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Unsre Väter in Ägypten wollten deine Wunder nicht verstehen; sie gedachten nicht an deine große Güte und waren ungehorsam am Meer, am Schilfmeer. Er half ihnen aber um seines Namens willen, dass er seine Macht bewiese. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Sehen Sie dieselbe Evangeliumslogik hier angewandt, die wir auch im Text von 1. Samuel 12, 22 gesehen haben? Da ist das sündige Volk, das sich einen König ausgesucht und damit Gottes Zorn auf sich gebracht hat. Aber Gott verlässt sie nicht. Warum? Um seines großen Namens willen. Hier steht, dass das Volk in seiner Sünde am Roten Meer gegen Gott rebellierte und seine Liebe nicht anerkannte. Trotzdem rettete er sie mit gewaltiger Kraft. Warum? Aus dem selben Grund: um seines Namens willen, um seine gewaltige Macht bekannt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen Sie, dass Gottes erste Liebe seinem Namen gilt und nicht seinem Volk? Aus genau diesem Grund gibt es Hoffnung für sündige Menschen. Sehen Sie, warum Gottes Fokus auf Gott die Basis des Evangeliums ist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Josuas Gebet''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josua ist ein weiteres Beispiel für jemanden, der diese auf Gott zentrierte Logik des Evangeliums verstand und zu nutzen wusste um wie Mose (5. Mose 9, 27-29; 4. Mose 14, 13-16) für Gottes sündiges Volk zu bitten. In Josua 7 hat Israel den Jordan überquert, ist in das gelobte Land eingezogen und hat Jericho besiegt. Aber nun wurden sie in Ai geschlagen und Josua ist überwältigt. Er kommt vor den Herrn mit einem der verzweifeltsten Gebete, die in der Bibel zu finden sind. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ach, mein HERR, was soll ich sagen, weil Israel seinen Feinden den Rücken kehrt? Wenn das die Kanaaniter und alle Einwohner des Landes hören, so werden sie uns umbringen und auch unsern Namen ausrotten von der Erde. Was willst du denn für deinen großen Namen tun? (Josua 7, 8-9) &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Flehen Sie um Gnade auf der Basis von Gottes Liebe für seinen Namen? Der feste Grund von Hoffnung für alle Gott-zentrierten Diener des Herrn ist immer die Unmöglichkeit, dass Gott seinen Namen bei den Nationen verunehren lassen würde. Das war unvorstellbar. Es war felsenfeste Zuversicht. Andere Dinge konnten sich ändern, aber nicht das - nicht diese gebundene Hingabe Gottes an seinen Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hesekiels Zeugnis im Exil''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie sollen wir dann verstehen, dass Israel letztendlich so rebellisch war, dass es zur Zeit Hesekiels wirklich in die Hand des Feindes und in Gefangenschaft in Babylon gegeben wurde? Wie geht ein auf Gott fokussierter Prophet wie Hesekiel mit diesem Rückschritt für Gottes Ruf um? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hören Sie sich die Worte des Herrn an, die er zu ihm in Hesekiel 36, 20-23 spricht. Hier ist Gottes Antwort auf die Gefangenschaft seines Volkes, welche er selbst herbeigeführt hat: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Und als sie zu den Nationen kamen, wohin sie kamen, da entweihten sie meinen heiligen Namen, indem man von ihnen sagte: Jehovas Volk sind diese, und aus seinem Lande sind sie gezogen. Aber ich habe meinen heiligen Namen verschont, welchen das Haus Israel entweiht hat unter den Nationen, wohin sie kamen. - Darum sprich zum Hause Israel: So spricht der Herr, Jehova: Nicht um euretwillen tue ich es, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entweiht habt unter den Nationen, wohin ihr gekommen seid. Und ich werde meinen großen Namen heiligen, der entweiht ist unter den Nationen, welchen ihr entweiht habt in ihrer Mitte. Und die Nationen werden wissen, dass ich Jehova bin, spricht der Herr, Jehova, wenn ich mich vor ihren Augen an euch heilige. (Elberfelder 1905) &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Mit anderen Worten, als alle andere Hoffnung verloren und das Volk wegen seiner Schuld vor dem Gericht Gottes stand, blieb eine einzige Hoffnung - und diese wird immer bleiben - dass Gott unbezwingbare Freude an dem Wert seines Rufes hat und nicht duldet, dass dieser für lange Zeit zertreten wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Basis aller unserer Hoffnung  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das war der große Fels der Hoffnung, die die Missionarsbewegung der Protestanten im 18. Jahrhundert gestärkt hat. David Brainerd, ein Missionar bei Indianern in Neuengland, schrieb 1747 an einen jungen Mann, der sich für auch für ein gestliches Amt interessierte: „Gib dich selbst hin zum Gebet, zum Lesen und tiefen Nachdenken über göttliche Wahrheiten: strebe mit aller Kraft danach, ihre Tiefe zu erforschen und geb dich nie mit oberflächlichem Wissen zufrieden.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strebe mit aller Kraft nach der Tiefe göttlicher Dinge! Weil du am Boden dieser Dinge den steinharten Grund für Hoffnung auf Sieg in der Aufgabe der Gemeinde hier auf Erden finden wirst. Du findest einen Gott, dessen Hingabe für sein Volk nicht in seinem Volk begründet ist, sondern in sich selbst. Seine Leidenschaft für Rettung und Reinigung zehrt nicht von dem dünnen Boden unseren Wertes, sondern von den unendlichen Tiefen seines Wertes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Boden unserer Hoffnung, wenn alles andere aus dem Weg ist, stehen wir auf dieser großen Realität: der ewige, alles ausfüllende Gott hat unendliche, unabänderliche und ewige Hingabe an seinen großen und heiligen Namen. Um seines großen Namens willen wird er handeln. Er wird nicht für immer gelästert werden. Die Mission der Gemeinde wird siegreich sein. Er wird sein Volk und sein Handeln in der ganzen Welt verteidigen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Fürchtet euch nicht! Ihr habt zwar das Übel alles getan; doch weicht nicht hinter dem HERRN ab, sondern dient dem HERRN von ganzem Herzen und folgt nicht dem Eitlen nach; denn es nützt nicht und kann nicht erretten, weil es ein eitel Ding ist. Denn der HERR wird sein Volk um seines großen Namens willen nicht verlassen. Denn es hat dem HERRN gefallen, euch ihm selbst zum Volk zu machen. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Amen.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 19:01:58 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Das_Wohlgefallen_Gottes_an_Seinem_Namen</comments>		</item>
		<item>
			<title>Das Wohlgefallen Gottes an Seinem Namen</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Das_Wohlgefallen_Gottes_an_Seinem_Namen</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|The Pleasure of God in His Name}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''1. Samuel 12, 22''' &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Denn der HERR wird sein Volk um seines großen Namens willen nicht verlassen. Denn es hat dem HERRN gefallen, euch ihm selbst zum Volk zu machen. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
(Teil A: Revidierte Elberfelder, Teil B Elberfelder) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Israel's Verlangen nach einem König  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hintergrund dieses Textes ist, dass das Volk Israel von Samuel forderte, einen König zu ernennen, damit es wie die umliegenden Nationen sei. In 1. Samuel 8 wird dies deutlich. Samuel ist ein alter Mann. Seine Söhne Joel und Abia sind mittlerweile Richter an seiner statt. Sie sind korrupt und deshalb kommen die Ältesten des Volkes zu Samuel und fordern (in Vers 5): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Siehe, du bist alt geworden, und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen; so setze nun einen König über uns, der uns richte, wie alle Heiden haben. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Samuel ist enttäuscht und kommt zu Gott, um dessen Willen zu erfragen. In Vers 7 spricht Gott: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Gehorche der Stimme des Volks in allem, was sie zu dir gesagt haben; denn sie haben nicht dich, sondern mich verworfen, dass ich nicht soll König über sie sein. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Aber dann fährt Gott fort und sagt in Vers 9: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Doch bezeuge ihnen und verkündige ihnen das Recht des Königs, der über sie herrschen wird. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
So geht Samuel zum Volk und informiert sie darüber, dass ihr König ihre Söhne und Töchter in Dienst nehmen wird und von allem Besitz ein Zehntel fordern wird. Trotzdem kann er dem Volk nicht ausreden, einen König zu wollen. Ihre Antwort lautet in Vers 19 und 20: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitnichten, sondern es soll ein König über uns sein, dass wir auch seien wie alle Heiden, dass uns unser König richte und vor uns her ausziehe und unsere Kriege führe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sauls Salbung und sein Antritt als König  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Kapitel salbt Samuel also Saul zum König über Israel. In Kapitel 11 besiegt Saul Nahas und die Ammoniter, woraufhin Samuel das ganze Volk nach Gilgal bestellt, um das Königreich zu bestätigen und Saul so eine offizielle Inamtsnahme zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf folgt in Kapitel 12 Samuels Rede zum Amtsantritt, die nicht ganz dem entspricht, was das Volk hören will. Zwar hat er ein paar erstaunlich gute Nachrichten, aber bevor er diese mitteilt, geht er sicher, dass die Israeliten das Ausmaß des Übels verstehen und spüren, das sie angerichtet haben, indem sie sich wünschten, wie die anderen Nationen zu sein und unzufrieden mit Gott als König waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht er in Vers 17: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ist nicht jetzt die Weizenernte? Ich will aber den HERRN anrufen, dass er soll donnern und regnen lassen, dass ihr innewerdet und sehen sollt das große Übel, das ihr vor des HERRN Augen getan habt, dass ihr euch einen König erbeten habt. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Als dann Gott Donner und Regen schickt, fürchtet sich das Volk und bekennt seine Schuld in Vers 19: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Bitte für deine Knechte den HERRN, deinen Gott, dass wir nicht sterben; denn über alle unsre Sünden haben wir auch das Übel getan, dass wir uns einen König erbeten haben. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
==== Buße und das Ausrichten der Guten Nachricht  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Volk zu Furcht und Buße für ihre Sünde gebracht ist, folgt in Vers 20 und 21 die gute Nachricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Fürchtet euch nicht! Ihr habt zwar all dieses Böse getan; doch weicht nicht von der Nachfolge des Herrn ab, sondern dient dem Herrn von ganzem Herzen! Und weicht nicht ab zu den nichtigen Götzen; sie nützen euch nichts und können euch nicht erretten, denn sie sind nichtig. (Schlachter 2000) &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Das ist das Evangelium - obwohl ihr so viel gesündigt habt und den Herrn entehrt habt, obwohl ihr jetzt einen König habt, was überhaupt zu fordern eine Sünde war. Obwohl diese Schuld und ihre Konsequenzen nicht rückgängig gemacht werden können, gibt es nichtsdestotrotz eine Zukunft und eine Hoffnung. Fürchtet euch nicht! Fürchtet euch nicht! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Basis der Guten Nachricht  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was folgt, ist die Basis des Evangeliums (Vers 22): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Denn der HERR wird sein Volk um seines großen Namens willen nicht verlassen. Denn es hat dem HERRN gefallen, euch ihm selbst zum Volk zu machen. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
(Teil A: Revidierte Elberfelder, Teil B Elberfelder) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist die Basis der Furchtlosigkeit von Gottes Volk laut diesen Verses? Zuerst einmal ist es das Versprechen, dass er sie nicht verlassen wird. Trotz ihres Vergehens einen König zu wollen, heißt es hier „der HERR wird sein Volk ... nicht verlassen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht das Fundament der Hoffnung und Furchtlosigkeit in diesem Vers. Warum wird Gott sein Volk nicht verlassen? Der tiefste Grund liegt in der Wendung „um seines großen Namens willen“. Die allertiefste Fundament unserer Vergebung, unserer Furchtlosigkeit und unserer Freude ist die Bindung und Hingabe Gottes an seinen eigenen großen Namen. Er verspricht, um seines eigenen Namens willen zu handeln. Aus diesem Grund bindet er sich daran, für sein Volk zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie knüpft Samuel diese Verbindung für uns in diesem Vers? Wie kommt es, dass die leidenschaftliche Hingabe Gottes an seinen Namen der Grund dafür ist, dass er sein Volk nicht verlässt? Wie entsteht aus der Hingabe an seinen Namen die Hingabe für sein Volk? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Teil des Verses zeigt die Antwort: „Denn es hat dem HERRN gefallen, euch ihm selbst zum Volk zu machen.“ Man könnte auch sagen: Es hat Gott Freude gemacht, euch mit ihm eins zu machen in der Weise, dass sein Name auf dem Spiel steht, wenn es um eure Zukunft geht. Oder man könnte auch sagen: Es hat ihm gefallen euch so zu seinem Eigentum zu machen, dass das, was mit euch passiert, auf ihn zurückfällt. Und aus diesem Grund, um seines Namens willen, wird er sein Volk nicht verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zwei Predigten aus diesem Text  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Was es für Gott bedeutet, Wohlgefallen an Seinem Namen zu haben  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bedeutet es also, dass Gott Freude an seinem Namen hat? Es kann sein, dass es nichts anderes bedeutet, als das, was wir schon vor drei Wochen gesehen haben: Dass Gott tiefe Freude an seiner eigenen Perfektion und Herrlichkeit findet. Der Name Gottes wird in der Bibel oft gleichbedeutend mit seinem herrlichen, unvergleichlichen Charakter gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft bedeutet er aber auch etwas anderes, nämlich die Herrlichkeit Gottes in der Öffentlichkeit. Mit anderen Worten, es geht um Gottes Ansehen, seinen Ruf, seinen Ruhm. In diesem Sinn benutzen wir das Wort „Name“ ja auch, wenn wir sagen, dass sich jemand einen Namen macht. Oder manchmal sprechen wir von dem „guten Namen“ einer Marke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum geht es meiner Ansicht nach in Samuel 12:22, wenn Samuel sagt, dass Gott Israel „ihm selbst“ zum Volk macht und dass er das Volk nicht verlassen wird „um seines großen Names willen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gottes Hingabe an Seinen Ruf und Sein Ansehen  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie mich Ihnen noch einige weitere Bibelstellen zeigen, die diese Idee von Gottes Ruf, Ansehen und Ruf herausstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gottes Gürtel''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Jeremia 13,11 beschreibt Gott Israel als einen Gürtel, der auserwählt wurde, um Gottes Herrlichkeit herauszustellen, dann aber unbrauchbar gefunden wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Denn gleichwie ein Mann den Gürtel um seine Lenden bindet, also habe ich, spricht der HERR, das ganze Haus Israel und das ganze Haus Juda um mich gegürtet, dass sie mein Volk sein sollten, mir zu einem Namen, zu Lob und Ehren; aber sie wollen nicht hören. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Wozu war Israel auserwählt und zum Gürtel für Gott gemacht? Zu Gottes „Namen, zu Lob und Ehren.“ „Lob“ und „Ehre“ zeigen in diesem Kontext, dass „Name“ als „Ansehen“ und „Ruf“ zu verstehen ist. Gott wählte Israel, damit das Volk ihm Ansehen bringen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''David's Lehre ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David lehrt genau dasselbe in einem seiner Gebete in 2. Samuel 7, 23. Er sagt, das, was Israel von allen anderen Völkern unterscheidet ist, dass Gott so mit ihnen gehandelt hat, um sich einen Namen zu machen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Denn wo ist ein Volk auf Erden wie dein Volk Israel, um welches willen Gott ist hingegangen, sich ein Volk zu erlösen und sich einen Namen zu machen und solch große und schreckliche Dinge zu tun in deinem Lande vor deinem Volk? &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Als er das Volk aus Ägypten rettete, es dann durch die Wildnis ins gelobte Land brachte, bevorzugte Gott nicht das Volk, sondern er handelte, wie Samuel es sagt, um seines großen Namens willen (1. Samuel 12, 22), oder wie David es ausdrückt, um sich einen Namen, einen Ruf zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Worum es beim Auszug aus Ägypten ging''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehen wir kurz zurück zum Auszug aus Ägypten. Hier ist es, dass Gott sich wirklich ein Volk für sich selbst formt. Von diesem Zeitpunkt an schaut das Volk Israel auf zurück und sieht es als Schlüsselerlebnis seiner Geschichte. Im Auszug aus Ägypten können wir also sehen, was Gott vorhat wenn er sich selbst ein Volk erwählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2. Mose 9, 16 spricht Gott zum Pharao und lässt ihn – und uns- wissen, warum Gott die Erlösung des Volkes durch zehn Plagen hinauszögert, anstatt mit Hilfe einer großen Katastrophe kurzen Prozess zu machen. Dieser Text ist so bedeutsam, dass Paulus ihn in Römer 9, 17 zitiert um Gottes Ziel für den Exodus zusammenzufassen. Gott sagt zum Pharao: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Aber darum habe ich dich erhalten, dass meine Kraft an dir erscheine und mein Name verkündigt werde in allen Landen. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Beim Auszug des Volkes ging es Gott darum, sich weltweit einen Ruf zu schaffen. Die zehn Plagen und die wundervolle Überkreuzung des Roten Meeres waren dazu da, die unglaubliche Macht Gottes, eingesetzt für sein frei erwähltes Volk, zu demonstrieren, mit dem Ziel, dass dieser Ruf, dieser Name in der ganzen Welt bekanntgemacht würde. Gott hat tiefe Freunde an seinem Ansehen. . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Zeugnis Jesajas''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretierten auch die späten Propheten und Dichter in Israel den Auszug auf diese Weise? Ja. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesaja sagt, dass Gottes Ziel mit dem Auszug war, sich einen immerwährenden Namen zu schaffen. Er beschreibt Gott als den, der „Mose bei der rechten Hand führte durch seinen herrlichen Arm? Der die Wasser trennte vor ihnen her, auf dass er sich einen ewigen Namen machte? Der sie führte durch die Tiefen wie die Rosse in der Wüste, die nicht straucheln? Wie das Vieh ins Feld hinabgeht, brachte der Geist der HERRN sie zur Ruhe; also hast du dein Volk geführt, auf dass du dir einen herrlichen Namen machtest.“ (Jesaja 63, 12-14) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gott seine Macht zeigte um sein Volk aus Ägypten durch das Rote Meer zu führen, hatte er seinen Blick auf die Ewigkeit und seinen immerwährenden Ruf, den er gewinnen wollte, gerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Lehre aus den Psalmen''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psalm 106, 7-8 lehrt das selbe: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Unsre Väter in Ägypten wollten deine Wunder nicht verstehen; sie gedachten nicht an deine große Güte und waren ungehorsam am Meer, am Schilfmeer. Er half ihnen aber um seines Namens willen, dass er seine Macht bewiese. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Sehen Sie die selbe Evangeliumslogik hier angewandt, die wir auch im Text von 1. Samuel 12, 22 gesehen haben? Da ist das sündige Volk, das sich einen König ausgesucht und damit Gottes Zorn auf sich gebracht hat. Aber Gott verlässt sie nicht. Warum? Um seines großen Namens willen. Hier steht, dass das Volk in seiner Sünde am Roten Meer gegen Gott rebellierte und seine Liebe nicht anerkannte. Trotzdem rettete er sie mit gewaltiger Kraft. Warum? Aus dem selben Grund: um seines Namens willen, um seine gewaltige Macht bekannt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen Sie dass Gottes erste Liebe seinem Namen gilt und nicht seinem Volk? Aus genau diesem Grund gibt es Hoffnung für sündige Menschen. Sehen Sie warum Gottes Fokus auf Gott die Basis des Evangeliums ist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Josuas Gebet''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josua ist ein weiteres Beispiel für jemanden, der diese auf Gott zentrierte Logik des Evangeliums verstand und zu nutzen wusste um wie Mose (5. Mose 9, 27-29; 4. Mose 14, 13-16) für Gottes sündige Volk zu bitten. In Josua 7 hat Israel den Jordan überquert, ist in das gelobte Land eingezogen und hat Jericho besiegt. Aber nun wurden sie in Ai geschlagen und Josua ist überwältigt. Er kommt vor den Herrn mit einem der verzweifeltsten Gebete, die in der Bibel zu finden sind. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ach, mein HERR, was soll ich sagen, weil Israel seinen Feinden den Rücken kehrt? Wenn das die Kanaaniter und alle Einwohner des Landes hören, so werden sie uns umbringen und auch unsern Namen ausrotten von der Erde. Was willst du denn für deinen großen Namen tun? (Josua 7, 8-9) &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Flehen Sie um Gnade auf der Basis von Gottes Liebe für seinen Namen? Der feste Grund von Hoffnung für alle Gott-zentrierten Diener des Herrn ist immer die Unmöglichkeit dass Gott seinen Namen bei den Nationen verunehren lassen würde. Das war unvorstellbar. Es war felsenfeste Zuversicht. Andere Dinge konnten sich ändern, aber nicht das- nicht diese gebundene Hingabe Gottes an seinen Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hesekiels Zeugnis im Exil''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie sollen wir dann verstehen, dass Israel letztendlich so rebellisch war, dass es zur Zeit Hesekiels wirklich in die Hand des Feindes und in Gefangenschaft in Babylon gegeben wurde? Wie geht ein auf Gott fokussierter Prophet wie Hesekiel mit diesem Rückschritt für Gottes Ruf um? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hören Sie sich die Worte des Herrn an, die er zu ihm in Hesekiel 36, 20-23 spricht. Hier ist Gottes Antwort auf die Gefangenschaft seines Volkes, welche er selbst herbeigeführt hat: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Und als sie zu den Nationen kamen, wohin sie kamen, da entweihten sie meinen heiligen Namen, indem man von ihnen sagte: Jehovas Volk sind diese, und aus seinem Lande sind sie gezogen. Aber ich habe meinen heiligen Namen verschont, welchen das Haus Israel entweiht hat unter den Nationen, wohin sie kamen. - Darum sprich zum Hause Israel: So spricht der Herr, Jehova: Nicht um euretwillen tue ich es, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entweiht habt unter den Nationen, wohin ihr gekommen seid. Und ich werde meinen großen Namen heiligen, der entweiht ist unter den Nationen, welchen ihr entweiht habt in ihrer Mitte. Und die Nationen werden wissen, daß ich Jehova bin, spricht der Herr, Jehova, wenn ich mich vor ihren Augen an euch heilige. (Elberfelder 1905) &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Mit anderen Worten, als alle andere Hoffnung verloren und das Volk wegen seiner Schuld vor dem Gericht Gottes stand, blieb eine einzige Hoffnung- und diese wird immer bleiben- dass Gott unbezwingbare Freude an dem Wert seines Rufes hat und nicht duldet, dass dieser für lange Zeit zertreten wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Basis Aller Unserer Hoffnung  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das war der große Fels der Hoffnung, die die Missionarsbewegung der Protestanten im 18. Jahrhundert gestärkt hat. David Brainerd, ein Missionar bei Indianern in Neu England, schrieb 1747 an einen jungen Mann, der sich für auch für ein gestliches Amt interessierte: „Gib dich selbst hin zum Gebet, zum Lesen und tiefen Nachdenken über göttliche Wahrheiten: strebe mit aller Kraft danach, ihre Tiefe zu erforschen und geb dich nie mit oberflächlichem Wissen zufrieden.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strebe mit aller Kraft nach der Tiefe göttlicher Dinge! Weil du am Boden dieser Dinge den steinharten Grund für Hoffnung auf Sieg in der Aufgabe der Gemeinde hier auf Erden finden wirst. Du findest einen Gott dessen Hingabe für sein Volk nicht in seinem Volk begründet ist, sondern in sich selbst. Seine Leidenschaft für Rettung und Reinigung zehrt nicht von dem dünnen Boden unseren Wertes, sondern von der unendlichen Tiefen seines Wertes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Boden unserer Hoffnung, wenn alles andere aus dem Weg ist, stehen wir auf dieser großen Realität: der ewige, alles ausfüllende Gott hat unendliche, unabänderlich und ewige Hingabe an seinen großen und heiligen Namen. Um seines großen Namens willens wird er handeln. Er wird nicht für immer gelästert werden. Die Mission der Gemeinde wird siegreich sein. Er wird sein Volk und seine Handeln in der ganzen Welt verteidigen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Fürchtet euch nicht! Ihr habt zwar das Übel alles getan; doch weicht nicht hinter dem HERRN ab, sondern dient dem HERRN von ganzem Herzen und folgt nicht dem Eitlen nach; denn es nützt nicht und kann nicht erretten, weil es ein eitel Ding ist. Denn der HERR wird sein Volk um seines großen Namens willen nicht verlassen. Denn es hat dem HERRN gefallen, euch ihm selbst zum Volk zu machen. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Amen.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 18:44:27 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Das_Wohlgefallen_Gottes_an_Seinem_Namen</comments>		</item>
		<item>
			<title>Das Wohlgefallen Gottes an Seinem Namen</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Das_Wohlgefallen_Gottes_an_Seinem_Namen</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|The Pleasure of God in His Name}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''1. Samuel 12, 22''' &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Denn der HERR wird sein Volk um seines großen Namens willen nicht verlassen. Denn es hat dem HERRN gefallen, euch ihm selbst zum Volk zu machen. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
(Teil A: Revidierte Elberfelder, Teil B Elberfelder) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Israel's Verlangen nach einem König  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hintergrund dieses Textes ist, dass das Volk Israel von Samuel forderte, einen König zu ernennen, damit es wie die umliegenden Nationen sei. In 1. Samuel 8 wird dies deutlich. Samuel ist ein alter Mann. Seine Söhne Joel und Abia sind mittlerweile Richter an seiner statt. Sie sind korrupt und deshalb kommen die Ältesten des Volkes zu Samuel und fordern (in Vers 5): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Siehe, du bist alt geworden, und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen; so setze nun einen König über uns, der uns richte, wie alle Heiden haben. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Samuel ist enttäuscht und kommt zu Gott, um dessen Willen zu erfragen. In Vers 7 spricht Gott: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Gehorche der Stimme des Volks in allem, was sie zu dir gesagt haben; denn sie haben nicht dich, sondern mich verworfen, dass ich nicht soll König über sie sein. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Aber dann fährt Gott fort und sagt in Vers 9: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Doch bezeuge ihnen und verkündige ihnen das Recht des Königs, der über sie herrschen wird. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
So geht Samuel zum Volk und informiert sie darüber, dass ihr König ihre Söhne und Töchter in Dienst nehmen wird und von allem Besitz ein Zehntel fordern wird. Trotzdem kann er dem Volk nicht ausreden, einen König zu wollen. Ihre Antwort lautet in Vers 19 und 20: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitnichten, sondern es soll ein König über uns sein, dass wir auch seien wie alle Heiden, dass uns unser König richte und vor uns her ausziehe und unsere Kriege führe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sauls Salbung und sein Antritt als König  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Kapitel salbt Samuel also Saul zum König über Israel. In Kapitel 11 besiegt Saul Nahas und die Ammoniter, woraufhin Samuel das ganze Volk nach Gilgal bestellt, um das Königreich zu bestätigen und Saul so eine offizielle Inamtsnahme zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf folgt in Kapitel 12 Samuels Rede zum Amtsantritt, die nicht ganz dem entspricht, was das Volk hören will. Zwar hat er ein paar erstaunlich gute Nachrichten, aber bevor er diese mitteilt, geht er sicher, dass die Israeliten das Ausmaß des Übels verstehen und spüren, das sie angerichtet haben, indem sie sich wünschten, wie die anderen Nationen zu sein und unzufrieden mit Gott als König waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht er in Vers 17: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ist nicht jetzt die Weizenernte? Ich will aber den HERRN anrufen, dass er soll donnern und regnen lassen, dass ihr innewerdet und sehen sollt das große Übel, das ihr vor des HERRN Augen getan habt, dass ihr euch einen König erbeten habt. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Als dann Gott Donner und Regen schickt, fürchtet sich das Volk und bekennt seine Schuld in Vers 19: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Bitte für deine Knechte den HERRN, deinen Gott, dass wir nicht sterben; denn über alle unsre Sünden haben wir auch das Übel getan, dass wir uns einen König erbeten haben. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
==== Buße und das Ausrichten der Guten Nachricht  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Volk zu Furcht und Buße für ihre Sünde gebracht ist, folgt in Vers 20 und 21 die gute Nachricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Fürchtet euch nicht! Ihr habt zwar all dieses Böse getan; doch weicht nicht von der Nachfolge des Herrn ab, sondern dient dem Herrn von ganzem Herzen! Und weicht nicht ab zu den nichtigen Götzen; sie nützen euch nichts und können euch nicht erretten, denn sie sind nichtig. (Schlachter 2000) &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Das ist das Evangelium - obwohl ihr so viel gesündigt habt und den Herrn entehrt habt, obwohl ihr jetzt einen König habt, was überhaupt zu fordern eine Sünde war. Obwohl diese Schuld und ihre Konsequenzen nicht rückgängig gemacht werden können, gibt es nichtsdestotrotz eine Zukunft und eine Hoffnung. Fürchtet euch nicht! Fürchtet euch nicht! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Basis der Guten Nachricht  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was folgt, ist die Basis des Evangeliums (Vers 22): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Denn der HERR wird sein Volk um seines großen Namens willen nicht verlassen. Denn es hat dem HERRN gefallen, euch ihm selbst zum Volk zu machen. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
(Teil A: Revidierte Elberfelder, Teil B Elberfelder) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist die Basis der Furchtlosigkeit von Gottes Volk laut diesen Verses? Zuerst einmal ist es das Versprechen, dass er sie nicht verlassen wird. Trotz ihres Vergehens einen König zu wollen, heißt es hier „der HERR wird sein Volk ... nicht verlassen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht das Fundament der Hoffnung und Furchtlosigkeit in diesem Vers. Warum wird Gott sein Volk nicht verlassen? Der tiefste Grund liegt in der Wendung „um seines großen Namens willen“. Die allertiefste Fundament unserer Vergebung, unserer Furchtlosigkeit und unserer Freude ist die Bindung und Hingabe Gottes an seinen eigenen großen Namen. Er verspricht, um seines eigenen Namens willen zu handeln. Aus diesem Grund bindet er sich daran, für sein Volk zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie knüpft Samuel diese Verbindung für uns in diesem Vers? Wie kommt es, dass die leidenschaftliche Hingabe Gottes an seinen Namen der Grund dafür ist, dass er sein Volk nicht verlässt? Wie entsteht aus der Hingabe an seinen Namen die Hingabe für sein Volk? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Teil des Verses zeigt die Antwort: „Denn es hat dem HERRN gefallen, euch ihm selbst zum Volk zu machen.“ Man könnte auch sagen: Es hat Gott Freude gemacht, euch mit ihm eins zu machen in der Weise, dass sein Name auf dem Spiel steht, wenn es um eure Zukunft geht. Oder man könnte auch sagen: Es hat ihm gefallen euch so zu seinem Eigentum zu machen, dass das, was mit euch passiert, auf ihn zurückfällt. Und aus diesem Grund, um seines Namens willen, wird er sein Volk nicht verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zwei Predigten aus diesem Text  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Was es für Gott Bedeutet, Wohlgefallen an Seinem Namen zu Haben  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bedeutet es also, dass Gott Freude an seinem Namen hat? Es kann sein, dass es nichts anderes bedeutet, als das, was wir schon vor drei Wochen gesehen haben: Dass Gott tiefe Freude an seiner eigenen Pefektion und Herrlichkeit findet. Der Name Gottes wird in der Bibel oft gleichbedeutend mit seinem herrlichen, unvergleichlichen Charakter gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft bedeutet er aber auch etwas anderes, nämlich die Herrlichkeit Gottes öffentlich zur Schau gestellt. Mit anderen Worten, es geht um Gottes Ansehen, seinen Ruf, seinen Ruhm. In diesem Sinn benutzen wir das Wort „Name“ ja auch, wenn wir sagen, dass sich jemand einen Namen macht. Oder manchmal sprechen wir von dem „guten Namen“ einer Marke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum geht es meiner Ansicht nach in Samuel 12:22 wenn Samuel sagt, dass Gott Israel „ihm selbst“ zum Volk macht und dass er das Volk nicht verlassen wird „um seines großen Names willen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gottes Hingabe an Seinen Ruf und Sein Ansehen  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie mich Ihnen noch einige weitere Bibelstellen zeigen, die diese Idee von Gottes Ruf, Ansehen und Ruf herausstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gottes Gürtel''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Jeremia 13,11 beschreibt Gott Israel als einen Gürtel, der auserwählt wurde um Gottes Herrlichkeit herauszustellen, dann aber unbrauchbar gefunden wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Denn gleichwie ein Mann den Gürtel um seine Lenden bindet, also habe ich, spricht der HERR, das ganze Haus Israel und das ganze Haus Juda um mich gegürtet, daß sie mein Volk sein sollten, mir zu einem Namen, zu Lob und Ehren; aber sie wollen nicht hören. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Wozu war Israel auserwählt und zum Gürtel für Gott gemacht? Zu Gottes „Namen, zu Lob und Ehren.“ „Lob“ und „Ehre“ zeigen in diesem Kontext dass „Name“ als „Ansehen“ und „Ruf“ zu verstehen ist. Gott wählte Israel damit das Volk ihm Ansehen bringen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''David's Teaching ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David lehrt genau das selbe in einem seiner Gebete in 2. Samuel 7, 23. Er sagt, das was Israel von allen anderen Völkern unterscheidet ist, dass Gott so mit ihnen gehandelt hat um sich einen Namen zu machen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Denn wo ist ein Volk auf Erden wie dein Volk Israel, um welches willen Gott ist hingegangen, sich ein Volk zu erlösen und sich einen Namen zu machen und solch große und schreckliche Dinge zu tun in deinem Lande vor deinem Volk? &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Als er das Volk aus Ägypten rettete, es dann durch die Wildernis ins gelobte Land brachte, bevorzugte Gott nicht das Volk, sondern er handelte, wie Samuel es sagt, um seines großen Namens willen (1. Samuel 12, 22), oder wie David es ausdrückt, um sich einen Namen zu machen, einen Ruf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Worum es beim Auszug aus Ägypten ging''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehen wir kurz zurück zum Auszug aus Ägypten. Hier ist es, dass Gott sich wirklich ein Volk für sich selbst formt. Von diesem Zeitpunkt an schaut das Volk Israel auf zurück und sieht es als Schlüsselerlebnis seiner Geschichte. Im Auszug aus Ägypten können wir also sehen, was Gott vorhat wenn er sich selbst ein Volk erwählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2. Mose 9, 16 spricht Gott zum Pharao und lässt ihn – und uns- wissen, warum Gott die Erlösung des Volkes durch zehn Plagen hinauszögert, anstatt mit Hilfe einer großen Katastrophe kurzen Prozess zu machen. Dieser Text ist so bedeutsam, dass Paulus ihn in Römer 9, 17 zitiert um Gottes Ziel für den Exodus zusammenzufassen. Gott sagt zum Pharao: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Aber darum habe ich dich erhalten, dass meine Kraft an dir erscheine und mein Name verkündigt werde in allen Landen. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Beim Auszug des Volkes ging es Gott darum, sich weltweit einen Ruf zu schaffen. Die zehn Plagen und die wundervolle Überkreuzung des Roten Meeres waren dazu da, die unglaubliche Macht Gottes, eingesetzt für sein frei erwähltes Volk, zu demonstrieren, mit dem Ziel, dass dieser Ruf, dieser Name in der ganzen Welt bekanntgemacht würde. Gott hat tiefe Freunde an seinem Ansehen. . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Zeugnis Jesajas''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretierten auch die späten Propheten und Dichter in Israel den Auszug auf diese Weise? Ja. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesaja sagt, dass Gottes Ziel mit dem Auszug war, sich einen immerwährenden Namen zu schaffen. Er beschreibt Gott als den, der „Mose bei der rechten Hand führte durch seinen herrlichen Arm? Der die Wasser trennte vor ihnen her, auf dass er sich einen ewigen Namen machte? Der sie führte durch die Tiefen wie die Rosse in der Wüste, die nicht straucheln? Wie das Vieh ins Feld hinabgeht, brachte der Geist der HERRN sie zur Ruhe; also hast du dein Volk geführt, auf dass du dir einen herrlichen Namen machtest.“ (Jesaja 63, 12-14) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gott seine Macht zeigte um sein Volk aus Ägypten durch das Rote Meer zu führen, hatte er seinen Blick auf die Ewigkeit und seinen immerwährenden Ruf, den er gewinnen wollte, gerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Lehre aus den Psalmen''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psalm 106, 7-8 lehrt das selbe: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Unsre Väter in Ägypten wollten deine Wunder nicht verstehen; sie gedachten nicht an deine große Güte und waren ungehorsam am Meer, am Schilfmeer. Er half ihnen aber um seines Namens willen, dass er seine Macht bewiese. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Sehen Sie die selbe Evangeliumslogik hier angewandt, die wir auch im Text von 1. Samuel 12, 22 gesehen haben? Da ist das sündige Volk, das sich einen König ausgesucht und damit Gottes Zorn auf sich gebracht hat. Aber Gott verlässt sie nicht. Warum? Um seines großen Namens willen. Hier steht, dass das Volk in seiner Sünde am Roten Meer gegen Gott rebellierte und seine Liebe nicht anerkannte. Trotzdem rettete er sie mit gewaltiger Kraft. Warum? Aus dem selben Grund: um seines Namens willen, um seine gewaltige Macht bekannt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen Sie dass Gottes erste Liebe seinem Namen gilt und nicht seinem Volk? Aus genau diesem Grund gibt es Hoffnung für sündige Menschen. Sehen Sie warum Gottes Fokus auf Gott die Basis des Evangeliums ist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Josuas Gebet''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josua ist ein weiteres Beispiel für jemanden, der diese auf Gott zentrierte Logik des Evangeliums verstand und zu nutzen wusste um wie Mose (5. Mose 9, 27-29; 4. Mose 14, 13-16) für Gottes sündige Volk zu bitten. In Josua 7 hat Israel den Jordan überquert, ist in das gelobte Land eingezogen und hat Jericho besiegt. Aber nun wurden sie in Ai geschlagen und Josua ist überwältigt. Er kommt vor den Herrn mit einem der verzweifeltsten Gebete, die in der Bibel zu finden sind. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ach, mein HERR, was soll ich sagen, weil Israel seinen Feinden den Rücken kehrt? Wenn das die Kanaaniter und alle Einwohner des Landes hören, so werden sie uns umbringen und auch unsern Namen ausrotten von der Erde. Was willst du denn für deinen großen Namen tun? (Josua 7, 8-9) &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Flehen Sie um Gnade auf der Basis von Gottes Liebe für seinen Namen? Der feste Grund von Hoffnung für alle Gott-zentrierten Diener des Herrn ist immer die Unmöglichkeit dass Gott seinen Namen bei den Nationen verunehren lassen würde. Das war unvorstellbar. Es war felsenfeste Zuversicht. Andere Dinge konnten sich ändern, aber nicht das- nicht diese gebundene Hingabe Gottes an seinen Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hesekiels Zeugnis im Exil''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie sollen wir dann verstehen, dass Israel letztendlich so rebellisch war, dass es zur Zeit Hesekiels wirklich in die Hand des Feindes und in Gefangenschaft in Babylon gegeben wurde? Wie geht ein auf Gott fokussierter Prophet wie Hesekiel mit diesem Rückschritt für Gottes Ruf um? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hören Sie sich die Worte des Herrn an, die er zu ihm in Hesekiel 36, 20-23 spricht. Hier ist Gottes Antwort auf die Gefangenschaft seines Volkes, welche er selbst herbeigeführt hat: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Und als sie zu den Nationen kamen, wohin sie kamen, da entweihten sie meinen heiligen Namen, indem man von ihnen sagte: Jehovas Volk sind diese, und aus seinem Lande sind sie gezogen. Aber ich habe meinen heiligen Namen verschont, welchen das Haus Israel entweiht hat unter den Nationen, wohin sie kamen. - Darum sprich zum Hause Israel: So spricht der Herr, Jehova: Nicht um euretwillen tue ich es, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entweiht habt unter den Nationen, wohin ihr gekommen seid. Und ich werde meinen großen Namen heiligen, der entweiht ist unter den Nationen, welchen ihr entweiht habt in ihrer Mitte. Und die Nationen werden wissen, daß ich Jehova bin, spricht der Herr, Jehova, wenn ich mich vor ihren Augen an euch heilige. (Elberfelder 1905) &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Mit anderen Worten, als alle andere Hoffnung verloren und das Volk wegen seiner Schuld vor dem Gericht Gottes stand, blieb eine einzige Hoffnung- und diese wird immer bleiben- dass Gott unbezwingbare Freude an dem Wert seines Rufes hat und nicht duldet, dass dieser für lange Zeit zertreten wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Basis Aller Unserer Hoffnung  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das war der große Fels der Hoffnung, die die Missionarsbewegung der Protestanten im 18. Jahrhundert gestärkt hat. David Brainerd, ein Missionar bei Indianern in Neu England, schrieb 1747 an einen jungen Mann, der sich für auch für ein gestliches Amt interessierte: „Gib dich selbst hin zum Gebet, zum Lesen und tiefen Nachdenken über göttliche Wahrheiten: strebe mit aller Kraft danach, ihre Tiefe zu erforschen und geb dich nie mit oberflächlichem Wissen zufrieden.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strebe mit aller Kraft nach der Tiefe göttlicher Dinge! Weil du am Boden dieser Dinge den steinharten Grund für Hoffnung auf Sieg in der Aufgabe der Gemeinde hier auf Erden finden wirst. Du findest einen Gott dessen Hingabe für sein Volk nicht in seinem Volk begründet ist, sondern in sich selbst. Seine Leidenschaft für Rettung und Reinigung zehrt nicht von dem dünnen Boden unseren Wertes, sondern von der unendlichen Tiefen seines Wertes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Boden unserer Hoffnung, wenn alles andere aus dem Weg ist, stehen wir auf dieser großen Realität: der ewige, alles ausfüllende Gott hat unendliche, unabänderlich und ewige Hingabe an seinen großen und heiligen Namen. Um seines großen Namens willens wird er handeln. Er wird nicht für immer gelästert werden. Die Mission der Gemeinde wird siegreich sein. Er wird sein Volk und seine Handeln in der ganzen Welt verteidigen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Fürchtet euch nicht! Ihr habt zwar das Übel alles getan; doch weicht nicht hinter dem HERRN ab, sondern dient dem HERRN von ganzem Herzen und folgt nicht dem Eitlen nach; denn es nützt nicht und kann nicht erretten, weil es ein eitel Ding ist. Denn der HERR wird sein Volk um seines großen Namens willen nicht verlassen. Denn es hat dem HERRN gefallen, euch ihm selbst zum Volk zu machen. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Amen.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 18:37:50 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Das_Wohlgefallen_Gottes_an_Seinem_Namen</comments>		</item>
		<item>
			<title>Das Wohlgefallen Gottes an Seinem Namen</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Das_Wohlgefallen_Gottes_an_Seinem_Namen</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|The Pleasure of God in His Name}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''1. Samuel 12, 22''' &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Denn der HERR wird sein Volk um seines großen Namens willen nicht verlassen. Denn es hat dem HERRN gefallen, euch ihm selbst zum Volk zu machen. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
(Teil A: Revidierte Elberfelder, Teil B Elberfelder) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Israel's Verlangen nach einem König  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hintergrund dieses Textes ist, dass das Volk Israel von Samuel forderte, einen König zu ernennen, damit es wie die umliegenden Nationen sei. In 1. Samuel 8 wird dies deutlich. Samuel ist ein alter Mann. Seine Söhne Joel und Abia sind mittlerweile Richter an seiner statt. Sie sind korrupt und deshalb kommen die Ältesten des Volkes zu Samuel und fordern (in Vers 5): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Siehe, du bist alt geworden, und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen; so setze nun einen König über uns, der uns richte, wie alle Heiden haben. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Samuel ist enttäuscht und kommt zu Gott, um dessen Willen zu erfragen. In Vers 7 spricht Gott: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Gehorche der Stimme des Volks in allem, was sie zu dir gesagt haben; denn sie haben nicht dich, sondern mich verworfen, dass ich nicht soll König über sie sein. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Aber dann fährt Gott fort und sagt in Vers 9: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Doch bezeuge ihnen und verkündige ihnen das Recht des Königs, der über sie herrschen wird. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
So geht Samuel zum Volk und informiert sie darüber, dass ihr König ihre Söhne und Töchter in Dienst nehmen wird und von allem Besitz ein Zehntel fordern wird. Trotzdem kann er dem Volk nicht ausreden, einen König zu wollen. Ihre Antwort lautet in Vers 19 und 20: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitnichten, sondern es soll ein König über uns sein, dass wir auch seien wie alle Heiden, dass uns unser König richte und vor uns her ausziehe und unsere Kriege führe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sauls Salbung und sein Antritt als König  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Kapitel salbt Samuel also Saul zum König über Israel. In Kapitel 11 besiegt Saul Nahas und die Ammoniter, woraufhin Samuel das ganze Volk nach Gilgal bestellt, um das Königreich zu bestätigen und Saul so eine offizielle Inamtsnahme zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf folgt in Kapitel 12 Samuels Rede zum Amtsantritt, die nicht ganz dem entspricht, was das Volk hören will. Zwar hat er ein paar erstaunlich gute Nachrichten, aber bevor er diese mitteilt, geht er sicher, dass die Israeliten das Ausmaß des Übels verstehen und spüren, das sie angerichtet haben, indem sie sich wünschten, wie die anderen Nationen zu sein und unzufrieden mit Gott als König waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht er in Vers 17: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ist nicht jetzt die Weizenernte? Ich will aber den HERRN anrufen, dass er soll donnern und regnen lassen, dass ihr innewerdet und sehen sollt das große Übel, das ihr vor des HERRN Augen getan habt, dass ihr euch einen König erbeten habt. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Als dann Gott Donner und Regen schickt, fürchtet sich das Volk und bekennt seine Schuld in Vers 19: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Bitte für deine Knechte den HERRN, deinen Gott, dass wir nicht sterben; denn über alle unsre Sünden haben wir auch das Übel getan, dass wir uns einen König erbeten haben. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
==== Buße und das Ausrichten der Guten Nachricht  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Volk zu Furcht und Buße für ihre Sünde gebracht ist, folgt in Vers 20 und 21 die gute Nachricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Fürchtet euch nicht! Ihr habt zwar all dieses Böse getan; doch weicht nicht von der Nachfolge des Herrn ab, sondern dient dem Herrn von ganzem Herzen! Und weicht nicht ab zu den nichtigen Götzen; sie nützen euch nichts und können euch nicht erretten, denn sie sind nichtig. (Schlachter 2000) &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Das ist das Evangelium- obwohl ihr so viel gesündigt habt und den Herrn entehrt hab, obwohl ihr jetzt einen König habt, was eine Sünde war, überhaupt zu fordern. Obwohl diese Schuld und ihre Konsequenzen nicht rückgängig gemacht werden können, gibt es nichtsdestotrotz eine Zukunft und eine Hoffnung. Fürchtet euch nicht! Fürchtet euch nicht! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Basis der Guten Nachricht  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was folgt, ist die Basis des Evangeliums (Vers 22): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Denn der HERR wird sein Volk um seines großen Namens willen nicht verlassen. Denn es hat dem HERRN gefallen, euch ihm selbst zum Volk zu machen. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
(Teil A: Revidierte Elberfelder, Teil B Elberfelder) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist die Basis der Furchtlosigkeit von Gottes Volk laut diesen Verses? Zuerst einmal ist es das Versprechen dass er sie nicht verlassen wird. Trotz ihres Vergehens einen König zu wollen, heißt es hier „der HERR wird sein Volk ... nicht verlassen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht das Fundament der Hoffnung und Furchtlosigkeit in diesem Vers. Warum wird Gott sein Volk nicht verlassen? Der tiefste Grund liegt in der Wendung „um seines großen Namens willen“. Die allertiefste Fundament unserer Vergebung, unserer Furchtlosigkeit und unserer Freude ist die Bindung und Hingabe Gottes an seinen eigenen großen Namen. Er verspricht, um seines eigenen Names willen zu handeln. Aus diesem Grund bindet er sich daran, für sein Volk zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie knüpft Samuel diese Verbindung für uns in diesem Vers? Wie kommt es, dass die leidenschaftliche Hingabe Gottes an seinen Namen der Grund dafür ist, dass das er sein Volk nicht verlässt? Wie entsteht aus der Hingabe an seinen Namen die Hingabe für sein Volk? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Teil des Verses zeigt die Antwort: „Denn es hat dem HERRN gefallen, euch ihm selbst zum Volk zu machen.“ Man könnte auch sagen: Es hat Gott Freude gemacht, euch mit ihm eins zu machen in der Weise, dass sein Name auf dem Spiel steht wenn es um eure Zukunft geht. Oder man könnte auch sagen: Es hat ihm gefallen euch so seins zu machen, dass das, was mit euch passiert auf ihn zurückfällt. Und aus diesem Grund, um seines Namens willen, wird er sein Volk nicht verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zwei Predigten aus diesem Text  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Was es für Gott Bedeutet, Wohlgefallen an Seinem Namen zu Haben  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bedeutet es also, dass Gott Freude an seinem Namen hat? Es kann sein, dass es nichts anderes bedeutet, als das, was wir schon vor drei Wochen gesehen haben: Dass Gott tiefe Freude an seiner eigenen Pefektion und Herrlichkeit findet. Der Name Gottes wird in der Bibel oft gleichbedeutend mit seinem herrlichen, unvergleichlichen Charakter gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft bedeutet er aber auch etwas anderes, nämlich die Herrlichkeit Gottes öffentlich zur Schau gestellt. Mit anderen Worten, es geht um Gottes Ansehen, seinen Ruf, seinen Ruhm. In diesem Sinn benutzen wir das Wort „Name“ ja auch, wenn wir sagen, dass sich jemand einen Namen macht. Oder manchmal sprechen wir von dem „guten Namen“ einer Marke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum geht es meiner Ansicht nach in Samuel 12:22 wenn Samuel sagt, dass Gott Israel „ihm selbst“ zum Volk macht und dass er das Volk nicht verlassen wird „um seines großen Names willen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gottes Hingabe an Seinen Ruf und Sein Ansehen  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie mich Ihnen noch einige weitere Bibelstellen zeigen, die diese Idee von Gottes Ruf, Ansehen und Ruf herausstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gottes Gürtel''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Jeremia 13,11 beschreibt Gott Israel als einen Gürtel, der auserwählt wurde um Gottes Herrlichkeit herauszustellen, dann aber unbrauchbar gefunden wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Denn gleichwie ein Mann den Gürtel um seine Lenden bindet, also habe ich, spricht der HERR, das ganze Haus Israel und das ganze Haus Juda um mich gegürtet, daß sie mein Volk sein sollten, mir zu einem Namen, zu Lob und Ehren; aber sie wollen nicht hören. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Wozu war Israel auserwählt und zum Gürtel für Gott gemacht? Zu Gottes „Namen, zu Lob und Ehren.“ „Lob“ und „Ehre“ zeigen in diesem Kontext dass „Name“ als „Ansehen“ und „Ruf“ zu verstehen ist. Gott wählte Israel damit das Volk ihm Ansehen bringen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''David's Teaching ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David lehrt genau das selbe in einem seiner Gebete in 2. Samuel 7, 23. Er sagt, das was Israel von allen anderen Völkern unterscheidet ist, dass Gott so mit ihnen gehandelt hat um sich einen Namen zu machen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Denn wo ist ein Volk auf Erden wie dein Volk Israel, um welches willen Gott ist hingegangen, sich ein Volk zu erlösen und sich einen Namen zu machen und solch große und schreckliche Dinge zu tun in deinem Lande vor deinem Volk? &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Als er das Volk aus Ägypten rettete, es dann durch die Wildernis ins gelobte Land brachte, bevorzugte Gott nicht das Volk, sondern er handelte, wie Samuel es sagt, um seines großen Namens willen (1. Samuel 12, 22), oder wie David es ausdrückt, um sich einen Namen zu machen, einen Ruf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Worum es beim Auszug aus Ägypten ging''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehen wir kurz zurück zum Auszug aus Ägypten. Hier ist es, dass Gott sich wirklich ein Volk für sich selbst formt. Von diesem Zeitpunkt an schaut das Volk Israel auf zurück und sieht es als Schlüsselerlebnis seiner Geschichte. Im Auszug aus Ägypten können wir also sehen, was Gott vorhat wenn er sich selbst ein Volk erwählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 2. Mose 9, 16 spricht Gott zum Pharao und lässt ihn – und uns- wissen, warum Gott die Erlösung des Volkes durch zehn Plagen hinauszögert, anstatt mit Hilfe einer großen Katastrophe kurzen Prozess zu machen. Dieser Text ist so bedeutsam, dass Paulus ihn in Römer 9, 17 zitiert um Gottes Ziel für den Exodus zusammenzufassen. Gott sagt zum Pharao: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Aber darum habe ich dich erhalten, dass meine Kraft an dir erscheine und mein Name verkündigt werde in allen Landen. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Beim Auszug des Volkes ging es Gott darum, sich weltweit einen Ruf zu schaffen. Die zehn Plagen und die wundervolle Überkreuzung des Roten Meeres waren dazu da, die unglaubliche Macht Gottes, eingesetzt für sein frei erwähltes Volk, zu demonstrieren, mit dem Ziel, dass dieser Ruf, dieser Name in der ganzen Welt bekanntgemacht würde. Gott hat tiefe Freunde an seinem Ansehen. . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Zeugnis Jesajas''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretierten auch die späten Propheten und Dichter in Israel den Auszug auf diese Weise? Ja. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesaja sagt, dass Gottes Ziel mit dem Auszug war, sich einen immerwährenden Namen zu schaffen. Er beschreibt Gott als den, der „Mose bei der rechten Hand führte durch seinen herrlichen Arm? Der die Wasser trennte vor ihnen her, auf dass er sich einen ewigen Namen machte? Der sie führte durch die Tiefen wie die Rosse in der Wüste, die nicht straucheln? Wie das Vieh ins Feld hinabgeht, brachte der Geist der HERRN sie zur Ruhe; also hast du dein Volk geführt, auf dass du dir einen herrlichen Namen machtest.“ (Jesaja 63, 12-14) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gott seine Macht zeigte um sein Volk aus Ägypten durch das Rote Meer zu führen, hatte er seinen Blick auf die Ewigkeit und seinen immerwährenden Ruf, den er gewinnen wollte, gerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Lehre aus den Psalmen''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psalm 106, 7-8 lehrt das selbe: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Unsre Väter in Ägypten wollten deine Wunder nicht verstehen; sie gedachten nicht an deine große Güte und waren ungehorsam am Meer, am Schilfmeer. Er half ihnen aber um seines Namens willen, dass er seine Macht bewiese. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Sehen Sie die selbe Evangeliumslogik hier angewandt, die wir auch im Text von 1. Samuel 12, 22 gesehen haben? Da ist das sündige Volk, das sich einen König ausgesucht und damit Gottes Zorn auf sich gebracht hat. Aber Gott verlässt sie nicht. Warum? Um seines großen Namens willen. Hier steht, dass das Volk in seiner Sünde am Roten Meer gegen Gott rebellierte und seine Liebe nicht anerkannte. Trotzdem rettete er sie mit gewaltiger Kraft. Warum? Aus dem selben Grund: um seines Namens willen, um seine gewaltige Macht bekannt zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen Sie dass Gottes erste Liebe seinem Namen gilt und nicht seinem Volk? Aus genau diesem Grund gibt es Hoffnung für sündige Menschen. Sehen Sie warum Gottes Fokus auf Gott die Basis des Evangeliums ist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Josuas Gebet''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josua ist ein weiteres Beispiel für jemanden, der diese auf Gott zentrierte Logik des Evangeliums verstand und zu nutzen wusste um wie Mose (5. Mose 9, 27-29; 4. Mose 14, 13-16) für Gottes sündige Volk zu bitten. In Josua 7 hat Israel den Jordan überquert, ist in das gelobte Land eingezogen und hat Jericho besiegt. Aber nun wurden sie in Ai geschlagen und Josua ist überwältigt. Er kommt vor den Herrn mit einem der verzweifeltsten Gebete, die in der Bibel zu finden sind. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ach, mein HERR, was soll ich sagen, weil Israel seinen Feinden den Rücken kehrt? Wenn das die Kanaaniter und alle Einwohner des Landes hören, so werden sie uns umbringen und auch unsern Namen ausrotten von der Erde. Was willst du denn für deinen großen Namen tun? (Josua 7, 8-9) &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Flehen Sie um Gnade auf der Basis von Gottes Liebe für seinen Namen? Der feste Grund von Hoffnung für alle Gott-zentrierten Diener des Herrn ist immer die Unmöglichkeit dass Gott seinen Namen bei den Nationen verunehren lassen würde. Das war unvorstellbar. Es war felsenfeste Zuversicht. Andere Dinge konnten sich ändern, aber nicht das- nicht diese gebundene Hingabe Gottes an seinen Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hesekiels Zeugnis im Exil''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie sollen wir dann verstehen, dass Israel letztendlich so rebellisch war, dass es zur Zeit Hesekiels wirklich in die Hand des Feindes und in Gefangenschaft in Babylon gegeben wurde? Wie geht ein auf Gott fokussierter Prophet wie Hesekiel mit diesem Rückschritt für Gottes Ruf um? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hören Sie sich die Worte des Herrn an, die er zu ihm in Hesekiel 36, 20-23 spricht. Hier ist Gottes Antwort auf die Gefangenschaft seines Volkes, welche er selbst herbeigeführt hat: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Und als sie zu den Nationen kamen, wohin sie kamen, da entweihten sie meinen heiligen Namen, indem man von ihnen sagte: Jehovas Volk sind diese, und aus seinem Lande sind sie gezogen. Aber ich habe meinen heiligen Namen verschont, welchen das Haus Israel entweiht hat unter den Nationen, wohin sie kamen. - Darum sprich zum Hause Israel: So spricht der Herr, Jehova: Nicht um euretwillen tue ich es, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entweiht habt unter den Nationen, wohin ihr gekommen seid. Und ich werde meinen großen Namen heiligen, der entweiht ist unter den Nationen, welchen ihr entweiht habt in ihrer Mitte. Und die Nationen werden wissen, daß ich Jehova bin, spricht der Herr, Jehova, wenn ich mich vor ihren Augen an euch heilige. (Elberfelder 1905) &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Mit anderen Worten, als alle andere Hoffnung verloren und das Volk wegen seiner Schuld vor dem Gericht Gottes stand, blieb eine einzige Hoffnung- und diese wird immer bleiben- dass Gott unbezwingbare Freude an dem Wert seines Rufes hat und nicht duldet, dass dieser für lange Zeit zertreten wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Basis Aller Unserer Hoffnung  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das war der große Fels der Hoffnung, die die Missionarsbewegung der Protestanten im 18. Jahrhundert gestärkt hat. David Brainerd, ein Missionar bei Indianern in Neu England, schrieb 1747 an einen jungen Mann, der sich für auch für ein gestliches Amt interessierte: „Gib dich selbst hin zum Gebet, zum Lesen und tiefen Nachdenken über göttliche Wahrheiten: strebe mit aller Kraft danach, ihre Tiefe zu erforschen und geb dich nie mit oberflächlichem Wissen zufrieden.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strebe mit aller Kraft nach der Tiefe göttlicher Dinge! Weil du am Boden dieser Dinge den steinharten Grund für Hoffnung auf Sieg in der Aufgabe der Gemeinde hier auf Erden finden wirst. Du findest einen Gott dessen Hingabe für sein Volk nicht in seinem Volk begründet ist, sondern in sich selbst. Seine Leidenschaft für Rettung und Reinigung zehrt nicht von dem dünnen Boden unseren Wertes, sondern von der unendlichen Tiefen seines Wertes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Boden unserer Hoffnung, wenn alles andere aus dem Weg ist, stehen wir auf dieser großen Realität: der ewige, alles ausfüllende Gott hat unendliche, unabänderlich und ewige Hingabe an seinen großen und heiligen Namen. Um seines großen Namens willens wird er handeln. Er wird nicht für immer gelästert werden. Die Mission der Gemeinde wird siegreich sein. Er wird sein Volk und seine Handeln in der ganzen Welt verteidigen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Fürchtet euch nicht! Ihr habt zwar das Übel alles getan; doch weicht nicht hinter dem HERRN ab, sondern dient dem HERRN von ganzem Herzen und folgt nicht dem Eitlen nach; denn es nützt nicht und kann nicht erretten, weil es ein eitel Ding ist. Denn der HERR wird sein Volk um seines großen Namens willen nicht verlassen. Denn es hat dem HERRN gefallen, euch ihm selbst zum Volk zu machen. &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Amen.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 18:31:30 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Das_Wohlgefallen_Gottes_an_Seinem_Namen</comments>		</item>
		<item>
			<title>Der Kampf gegen die falsche Scham</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Der_Kampf_gegen_die_falsche_Scham</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Battling the Unbelief of Misplaced Shame}} &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;'''2. Timotheus 1:6-12'''&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
''„6 Aus diesem Grund erinnere ich dich daran, dass du erweckest die Gabe Gottes, die in dir ist durch die Auflegung meiner Hände. 7 Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. 8 Darum schäme dich nicht des Zeugnisses von unserm Herrn noch meiner, der ich sein Gefangener bin, sondern leide mit mir für das Evangelium in der Kraft Gottes. 9 Er hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken, sondern nach seinem Ratschluss und nach der Gnade, die uns gegeben ist in Christus Jesus vor der Zeit der Welt, 10 jetzt aber offenbart ist durch die Erscheinung unseres Heilands Christus Jesus, der dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium, 11 für das ich eingesetzt bin als Prediger und Apostel und Lehrer. 12 Aus diesem Grund leide ich dies alles; aber ich schäme mich dessen nicht; denn ich weiß, an wen ich glaube, und bin gewiss, er kann mir bewahren, was mir anvertraut ist, bis an jenen Tag.“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Definition und Gründe für Scham''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie uns mit einer Wörterbuchdefinition für Scham beginnen. Scham ist das unangenehme Gefühl, das durch Schuldgefühle, Unzulänglichkeit oder Unschicklichkeit hervorgerufen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte Ihnen jeden dieser Gründe erläutern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Erstens: Schuld. Angenommen, Sie handeln gegen Ihr Gewissen und halten Informationen auf Ihrer Steuererklärung zurück. Ein paar Jahre lang fühlen Sie nichts, weil es Ihnen entfallen war, und Sie wurden auch nicht erwischt. Dann werden Sie vom Finanzamt zur Rechenschaft gezogen, und es wird öffentlich gemacht, dass Sie gelogen und gestohlen haben. Ihre Schuld ist bekannt. Jetzt, im Licht der öffentlichen Zensur, fühlen Sie den Schmerz der Scham. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Oder nehmen Sie die Unzulänglichkeit. Angenommen, Sie nehmen an den olympischen Spielen teil, und Sie kommen aus einem kleinen Land, wo Sie im 3.000-Meter Lauf ziemlich gut sind. Dann treten Sie vor Tausenden von Menschen in Seoul an, und die Konkurrenz ist so stark, dass Sie vor der letzten Runde eine ganze Runde hinter den Anderen liegen, und Sie müssen ganz allein weiterlaufen, während alle Leute Ihnen zusehen. Hier gibt es keine Schuld. Aber die Erniedrigung und die Scham können heftig sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Oder nehmen Sie die Unschicklichkeit. Sie sind auf eine Party eingeladen, und Sie bemerken bei Ihrem Eintreffen, dass Sie total falsch angezogen sind. Wiederum nichts Böses und auch keine Schuld. Nur ein sozialer Schnitzer, eine Unschicklichkeit, die Sie sich dumm und verlegen fühlen lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Berechtigte und falsche Scham''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der Dinge, die Sie aus dieser Definition von Scham direkt anspringen, ist, dass es gerechtfertigte und nicht gerechtfertigte Scham gibt. Es gibt Situationen, in denen Scham genau das ist, was wir fühlen sollten. Und es gibt Situationen, in denen wir es nicht tun sollten. Viele Menschen sagen, dass der Lügner sich schämen sollte. Und die meisten Menschen würden wahrscheinlich sagen, dass der Langläufer sich nicht schämen muss. Enttäuschung würde heilsam sein, Scham jedoch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie mich anhand der Bibel diese beiden Arten von Scham erläutern. Die Bibel macht sehr klar, dass es eine Art von Scham gibt, die wir empfinden sollten und dass es eine Scham gibt, die wir nicht empfinden sollten. Ich nenne die eine Art „falsche Scham“ und die andere Art „berechtigte“ Scham. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falsche Scham (jene Art, die wir nicht empfinden sollten) ist die Scham, die Sie empfinden, wenn es keinen guten Grund dafür gibt. Biblisch bedeutet es, dass das, wofür Sie sich schämen, Gott nicht entehrt; oder DASS es Gott entehrt, aber Sie nichts damit zu tun haben. Mit anderen Worten, falsche Scham ist eine Scham für etwas Gutes – etwas, das Gott nicht entehrt. Oder es ist eine Scham für etwas Schlechtes, an dem Sie sich jedoch in keiner sündhaften Weise beteiligt haben. Dies ist die Art von Scham, die wir nicht empfinden sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechtigte Scham (jene Art, die wir empfinden sollten) ist jene Scham, die Sie empfinden, wenn es einen guten Grund dafür gibt. Biblisch bedeutet das, dass wir uns dafür schämen, in eine Sache verwickelt zu sein, die Gott entehrt. Wir sollten uns schämen, wenn wir unsere Hand im Spiel haben, wenn Gott durch Einstellungen oder Handlungen entehrt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte sicherstellen, dass Sie sehen, wie wichtig Gott in dieser Unterscheidung zwischen falscher und berechtigter Scham ist. Der ganze Unterschied besteht darin, ob wir unsere Hand im Spiel haben, wenn Gott geehrt oder entehrt wird. Falls wir die Scham an der Wurzel bekämpfen wollen, müssen wir wissen, in welcher Beziehung sie zu Gott steht. Und wir MÜSSEN die Scham an der Wurzel bekämpfen – jegliche Scham. Weil uns sowohl falsche als auch berechtigte Scham lähmen kann, falls wir nicht wissen, wie wir mit ihr an der Wurzel umgehen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie uns also einige Bibelstellen betrachten, die die falsche und die berechtigte Scham erläutern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Falsche Scham''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Timotheus 1:8''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''„Darum schäme dich nicht des Zeugnisses von unserm Herrn noch meiner, der ich sein Gefangener bin, sondern leide mit mir für das Evangelium in der Kraft Gottes.“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dieser Text sagt, ist, dass Sie sich ungerechtfertigt schämen, wenn Sie sich schämen, für Jesus Zeugnis abzulegen. Dafür brauchen wir uns nicht zu schämen. Christus wird geehrt, wenn wir gut über ihn reden. Von ängstlichem Schweigen jedoch wird er entehrt. Es ist also keine anstößige Sache, Zeugnis zu geben, es ist jedoch anstößig, es nicht zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens sagt der Text, dass, wenn Sie sich dafür schämen, dass einer Ihrer Freunde wegen Jesus in Schwierigkeiten ist (in diesem Fall im Gefängnis), Ihre Scham dann deplatziert ist. Die Welt mag dies als ein Zeichen von Schwäche und Misserfolg sehen. Christen jedoch wissen es besser. Gott wird durch den Mut seiner Diener geehrt, für seinen Namen ins Gefängnis zu gehen. Wir sollten uns nicht schämen, mit etwas in Verbindung gebracht zu werden, dass Gott in dieser Weise ehrt, egal, mit wie viel Verachtung die Welt dies überschüttet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Markus 8:38''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''„Wer sich aber meiner und meiner Worte schämt unter diesem abtrünnigen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scham ist falsch, wenn wir sie wegen der Person oder der Worte Jesu Christi fühlen. Wenn Jesus sagt „Liebt eure Feinde“, und andere lachen und bezeichnen das als unrealistisch, sollten wir uns nicht schämen. Wenn Jesus sagt „''Unzucht ist böse''“, und liberale Yuppies sagen, dies sei aus der Mode gekommen, dann sollten wir uns nicht schämen, zu Jesus zu stehen. Das wäre falsche Scham, denn die Worte Jesu sind wahr und ehren Gott, egal, wie dumm die Welt sie aussehen lassen möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Petrus 4:16''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''„Leidet er aber als ein Christ, so schäme er sich nicht, sondern ehre Gott mit diesem Namen.“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie als Christ leiden oder getadelt werden oder man sich über Sie lustig macht, ist das kein Grund für Scham, sondern es ist eine Gelegenheit, Gott zu verherrlichen. Mit anderen Worten, in der Bibel ist das Kriterium für berechtigte und falsche Scham nicht, wie dumm oder schlecht Sie vor Menschen aussehen, sondern ob Sie tatsächlich Gott die Ehre geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zu begreifen ist so wichtig! Weil vieles von dem, was uns beschämt fühlen lässt, nicht die Handlungen sind, mit denen wir Gott entehrt haben, sondern wir haben darin versagt, ein gutes Bild von uns abzugeben, dass die Leute bewundern. Vieles von unserer Scham ist nicht Gott-zentriert sondern Selbst-zentriert. Solange wir damit nicht umgehen können, werden wir nicht in der Lage sein, das Problem der Scham an seiner Wurzel zu bekämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Römer 1:16''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''„Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen.“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund, warum Scham im Evangelium eine falsche Scham ist, ist der, dass das Evangelium die eigentliche Kraft Gottes zur Errettung ist. Das Evangelium verherrlicht Gott und demütigt den Menschen. Und deswegen stellt sich das Evangelium für die Welt nicht wie eine Macht dar. Es sieht wie eine Schwäche aus (es verlangt von den Menschen, wie Kinder zu werden und sich auf Jesus zu verlassen, anstatt auf ihren eigenen Füßen zu stehen). Aber für die, die glauben, ist es die Macht des allmächtigen Gottes, um Sünder zu erretten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Korinther 12:9–10''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus sagte (zu Paulus): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne. Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.” ''&lt;br /&gt;
Normalerweise sind Schwächen und Beleidigungen Gründe dafür, sich zu schämen. Aber für Paulus sind sie Gründe, zu frohlocken. Paulus denkt, dass Scham über seine Schwachheit, seine Beleidigungen und seine Verfolgung falsch ist. Warum? Weil die Kraft Christi in Paulus’s Schwachheit vervollkommnet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schließe aus all diesen Texten, dass das biblische Kriterium für falsche Scham radikal Gott-zentriert ist. Das biblische Kriterium sagt: „Empfinde keine Scham für etwas, das Gott ehrt, egal wie schwach oder dumm es dich in den Augen der Ungläubigen aussehen lässt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Berechtigte Scham''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieselbe Gott-Zentriertheit sehen wir auch, wenn wir uns einige Texte anschauen, die die berechtigte Scham beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Korinther 15:34''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''“Werdet doch einmal recht nüchtern und sündigt nicht! Denn einige wissen nichts von Gott; das sage ich euch zur Schande.”''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sagt Paulus, dass diese Leute sich schämen sollten. „Das sage ich euch zur Schande.“ Ihre Scham wäre berechtigt, falls sie ihre beklagenswerte Unkenntnis über Gott sehen würden, und wie sie zu einer falschen Lehre (keine Auferstehung) und Sünde in der Gemeinde führt. Mit anderen Worten: berechtigte Scham ist eine Scham für etwas, das Gott entehrt – Unkenntnis über Gott, Sünde gegen Gott, eine falsche Glaubenshaltung gegenüber Gott. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Korinther 6:5''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Christen gingen zu weltlichen Gerichten, um Streitigkeiten untereinander beizulegen. Paulus rügt sie dafür. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''“Euch zur Schande muss ich das sagen. Ist denn gar kein Weiser unter euch, auch nicht einer, der zwischen Bruder und Bruder richten könnte?”''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder sagt er, dass sie sich schämen sollten: “Euch zur Schande muss ich das sagen.“ Ihre Scham wäre berechtigt, weil ihr Verhalten ihren Gott in Verruf bringt, wenn sie gegeneinander kämpfen und bei den Gottlosen Beistand suchen, um ihre Streitigkeiten beizulegen. Berechtigte Scham ist jene Scham, die Sie fühlen, weil Sie an etwas beteiligt sind, was Gott entehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir wollen auch diese Folgerung nicht übersehen: diese Menschen taten ihr Bestes, um stark und gerecht zu erscheinen. Sie wollten von Menschen bestätigt werden. Vor Gericht wollten sie die Gewinner sein. Sie wollten nicht, dass jemand sie überfährt, als hätten sie keinerlei Rechte. Das hätte schwach und schmachvoll ausgesehen. Bei dem Versuch, Scham zu vermeiden, wie die Welt sie sieht, fielen sie gerade in jenes Verhaltensmuster, dass Gott als entehrend bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Punkt ist: wenn Sie Gott entehren, sollten Sie sich schämen, egal wie stark oder weise Sie in den Augen der Menschen erscheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ezekiel 43:10''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''“Und du, Menschenkind, beschreibe dem Haus Israel den Tempel, sein Aussehen und seinen Plan, damit sie sich schämen ihrer Missetaten.”''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott sagt zu Israel, dass es sich für seine Missetaten schämen sollte. Sünde ist immer ein angebrachter Grund für Scham, denn Sünde ist ein Verhalten, dass Gott entehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Siehe auch Römer 6:21; 2. Thessalonicher 3:14 für weitere Beispiele berechtigter Scham). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus all diesen Texten können wir schließen, dass das biblische Kriterium für falsche und berechtigte Scham radikal Gott-zentriert ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das biblische Kriterium für falsche Scham sagt: „Schäme dich nicht für etwas, dass Gott ehrt, egal wie schwach oder dumm oder verkehrt es dich in den Augen der Menschen aussehen lässt. Und schäme dich nicht für böse Umstände, wo du dich nicht daran beteiligst, Gott zu entehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bekämpfen Sie also jetzt dieses unangenehme Gefühl, dass Scham genannt wird? Die Antwort ist, dass wir es bekämpfen, indem wir jenen Unglauben bekämpfen, der seine Lebensgrundlage speist. Und wir kämpfen für Glauben in die Verheißungen Gottes, die die Scham überwinden und uns von seiner Qual befreien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Drei Beispiele, wie man falsche Scham bekämpft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie mich das an drei Beispielen erläutern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Wenn berechtigte Scham zu lange besteht''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall von berechtigter Scham über die Sünde sollte der Schmerz schon da sein, aber er sollte nicht verweilen. Sollte dies der Fall sein, ist das auf einen Unglauben in die Verheißungen Gottes zurückzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel kommt im Hause des Pharisäers eine Frau zu Jesus, die weint und ihm die Füße wäscht. Ohne Zweifel schämte sie sich, als die Blicke von Simon jedem der Anwesenden bedeuteten, dass diese Frau eine Sünderin war, und dass es eigentlich nicht Jesu Pflicht war, sich von ihr anfassen zu lassen. Sie war in der Tat eine Sünderin. Da war Raum für berechtigte Scham. Aber nicht für allzu lange Zeit. Jesus sagte: „''Deine Sünden sind dir vergeben''“ (Lukas 7:48). Und als die Gäste darüber tuschelten, stärkte er ihren Glauben wieder, indem er sagte: „''Dein Glaube hat dich gerettet; gehe hin in Frieden''“ (V. 50). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie half Jesus ihr, die lähmende Wirkung der Scham zu bekämpfen? Er gab ihr eine Verheißung: „''Deine Sünden sind vergeben! Dein Glaube hat dich gerettet. Diene Zukunft ist eine Zukunft des Friedens''.“ Ihr Problem war also ihr Glaube. Würde sie der finsteren Verurteilung der Gäste glauben? Oder würde sie den beruhigenden Worten Jesu glauben, dass ihr Glaube genügen würde? Ihr wurde vergeben. Sie war gerettet. Sie konnte in Frieden gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist der Weg, auf dem jeder von uns die Wirkungen von berechtigter Scham bekämpfen muss, die zu lange andauert und die uns lähmen will. Wir müssen den Unglauben bekämpfen, indem wir uns an Verheißungen wie diesen festhalten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''„Denn bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte.“ ''(Psalm 130:4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''„Suchet den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist. Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinen Gedanken und bekehre sich zum HERRN, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.“'' (Jesaja 55:6-7) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''“Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.” ''(1. Johannes 1:9) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''“Das ist gewisslich wahr und ein Wort, des Glaubens wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, die Sünder selig zu machen, unter denen ich der erste bin.”'' (1. Timotheus 1:15) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''“Von diesem bezeugen alle Propheten, dass durch seinen Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen… ist der gerecht gemacht, der an ihn glaubt.”'' (Apostelgeschichte 10:43; 13:39) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Sich für etwas schämen, das Gott ehrt''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Beispiel zur Bekämpfung von Scham zeigt die Scham für etwas, das tatsächlich Gott verherrlicht – wie Jesus oder das Evangelium. Unser Text zeigt, wie Paulus gegen falsche Scham kämpfte. In Vers 12 sagte er: „''Aus diesem Grund leide ich dies alles; aber ich schäme mich dessen nicht; denn ich weiß, an wen ich glaube, und bin gewiss, er kann mir bewahren, was mir anvertraut ist, bis an jenen Tag''.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus macht hier sehr deutlich, dass der Kampf gegen falsche Scham ein Kampf gegen Unglauben ist. „… aber ich schäme mich dessen nicht; DENN ICH WEISS, AN WEN ICH GLAUBE, UND BIN GEWISS, ER KANN MIR BEWAHREN, WAS MIR ANVERTRAUT IST, BIS AN JENEN TAG.“ Wir kämpfen gegen Schamgefühle bezüglich Christus und dem Evangelium und der christlichen Ethik, indem wir den Unglauben an die Verheißungen Gottes bekämpfen. Glauben wir, dass das Evangelium die Kraft Gottes zur Errettung darstellt? Glauben wir, dass die Kraft Christi in unserer Schwachheit vervollkommnet wird? Der Kampf gegen falsche Scham ist der Kampf gegen den Unglauben an die Verheißungen Gottes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Sich schämen für etwas, dass wir nicht getan haben''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich noch ein Beispiel, wo es Scham zu bekämpfen gilt, die andere Menschen uns wegen böser Umstände einreden wollen, obwohl wir in der Tat an der Entehrung Gottes keinen Anteil hatten. Es passierte Jesus. Sie bezeichneten ihn als Weinsäufer und als Vielfraß. Sie nannten ihn einen Tempelzerstörer. Sie nannten ihn einen Heuchler: Er heilte andere, aber sich selbst konnte er nicht heilen. Das Ziel all dieser Angriffe war es, Jesus Schamgefühle einzureden, mit denen er sich gar nicht herumschleppen musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dasselbe geschah Paulus. Sie bezeichneten ihn als verrückt, wenn er sich selbst vor Gericht verteidigte. Sie nannten ihn einen Feind der jüdischen Bräuche und beschuldigten ihn, das mosaische Gesetz gebrochen zu haben. Sie beschuldigten ihn, zu lehren, dass man sündigen sollte, damit die Gnade überreichlich vorhanden sei. Durch all dies wollten sie ihn mit Schamgefühlen beladen, die er gar nicht tragen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Ihnen ist es auch passiert. Und es wird wieder passieren. Wie bekämpfen Sie diese falsche Scham? Indem Sie den Verheißungen Gottes glauben, dass am Ende alle Bemühungen, uns zu beschämen, fehlschlagen werden. Wir können nun damit kämpfen, zu wissen, welche Scham wir empfinden sollten und welche nicht. Aber Gott hat in jedem Fall eine Verheißung für uns: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''“Israel aber wird erlöst durch den HERRN mit einer ewigen Erlösung und wird nicht zuschanden noch zu Spott immer und ewiglich.“ ''(Jesaja 45:17; 49:23) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''„Denn die Schrift spricht (Jesaja 28,16):&amp;amp;nbsp;»Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.“ ''(Römer 10:11; 9:33) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: für all die böse und hinterhältige Verurteilung und Kritik, die andere benutzen können, um uns mit Scham zu überhäufen, mit der wir uns nicht herumschleppen müssen, und für all die Not und den geistlichen Kampf, den es mit sich bringt, steht die Verheißung sicher, dass sie am Ende keinen Erfolg haben werden. Alle Kinder Gottes werden gerechtfertigt. Die Wahrheit wird bekannt werden. Und niemand, der seine Hoffnung auf die Verheißungen Gottes setzt, wird zuschanden werden.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 17:40:06 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Der_Kampf_gegen_die_falsche_Scham</comments>		</item>
		<item>
			<title>Der Kampf Gegen die Bitterkeit</title>
			<link>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Der_Kampf_Gegen_die_Bitterkeit</link>
			<description>&lt;p&gt;Menzth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Der Kampf gegen die Bitterkeit}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Römer 12:17-21''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; '''Jeder muss lernen, mit Ärger umzugehen''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich diese Woche an einem Treffen der in der Mitte des Jahres stattfindenden Hauptkonferenz der Baptisten in Madison teilnahm, vertraute mir ein Pastor an, dass er sehr leicht wütend wird und manchmal sogar vor Wut kocht, selbst wenn seine Leute das nicht aus seinem Aussehen schließen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sprach für viele. Bei einigen Menschen ist die Wut unter einer ruhigen Oberfläche verborgen. Sie gärt, wo es niemand sehen kann. Andere explodieren sofort, wenn sie wütend werden. Andere werden rot im Gesicht und beginnen zu zittern. Andere werden mürrisch und still. Andere werden beißend und sarkastisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jeder hat damit auf die eine oder andere Art und Weise zu tun – Wut ist eine universelle Erfahrung und das meiste davon ist nicht gut. Ich beziehe mich hier auf Jakobus 1:19-20, wo es heißt: ''„Ihr sollt wissen, meine lieben Brüder: Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Denn des Menschen Zorn tut nicht, was vor Gott recht ist.“'' Wir müssen lernen, langsam zum Zorn zu werden, denn das, was schnell kommt, wird normalerweise vergiftet durch Ungerechtigkeit. Dies ist einfach eher menschlich als göttlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir wissen auch, dass nicht jeder Zorn schlecht ist. Jesus war ein Mensch ohne Sünde, trotzdem heißt es in Markus 3:5 ''„Und er sah sie ringsum an mit Zorn und war betrübt über ihr verstocktes Herz.“ ''Und in Psalm 7:11 steht: ''„Gott ist zornig jeden Tag.“ ''Und Paulus sagt in Epheser 4:26:''„Zürnt ihr, so sündigt nicht.“ ''Nicht jeder Zorn ist schlecht. Mancher Zorn ist gut, richtig und notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptsächlich jedoch warnt uns die Bibel vor den Gefahren des Zorns.''„Ihr sollt wissen, meine lieben Brüder: Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Denn des Menschen Zorn tut nicht, was vor Gott recht ist“ ''(Jakobus 1:19-20). ''„Nun aber legt alles ab von euch: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde“'' (Kolosser 3:8). ''„Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung seien fern von euch samt aller Bosheit“ ''(Epheser 4:31). ''„Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: … Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen…“ ''(Galater 5:20). ''„Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig“'' (Matthäus 5:22). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zorn ist sehr gefährlich''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der letzten Warnung können wir ablesen, dass Zorn sehr gefährlich ist. Falls er in unseren Herzen Wurzeln schlägt und zu Groll oder einem unversöhnlichen Geist wird, kann er Sie zerstören. Das ist der Punkt von Jesu Gleichnis über den unversöhnlichen Knecht in Matthäus 18: nachdem der König ihm selbst eine Riesensumme an Schulden erlassen hat, weigert er sich, seinem Freund einen verschwindend geringen Betrag zu erlassen. Also wirft ihn der König für seine Herzlosigkeit ins Gefängnis. Jesus beendet das Gleichnis mit der Warnung in Vers 35: ''„So wird auch mein himmlischer Vater an euch tun, wenn ihr einander nicht von Herzen vergebt, ein jeder seinem Bruder.&amp;quot;'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zorn ist sehr gefährlich. Er kann Ihr Herz übernehmen, sich in ständigen Groll oder einen unversöhnlichen Geist verwandeln, und das Ergebnis ist das Gericht. Jesus sagt deutlich in Matthäus 6:15: ''„Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“ ''Um das Gewicht dieser Warnung zu erfassen, wollen wir sie in drei Teile aufteilen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Niemand kommt in den Himmel, der keine Vergebung von Gott empfangen hätte. Der Himmel ist ein Ort, an dem nur Sünder wohnen, denen vergeben wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Niemandem wird vergeben, der nicht bereit ist, anderen zu vergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Niemand kommt in den Himmel, der unversöhnlich ist und nicht vergibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jesus behandelt den Zorn wie die Wollust. Falls Sie die Wollust nicht bekämpfen, kommen Sie nicht in den Himmel (Matthäus 5:29). Falls Sie anderen Menschen nicht vergeben, gelangen Sie nicht zur Herrlichkeit (Matthäus 6:15). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ein Kampf gegen den Unglauben ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das eine Errettung durch Werke? Bedeutet dies, dass wir uns unseren Weg in den Himmel verdienen können? Nein. Errettung geschieht durch Gnade und Glauben (Epheser 2:8). Und das Gegenteil von Errettung, das Strafgericht, geschieht nicht durch Gnade und Glauben, sondern durch Werke (das Gegenteil von Gnade) und Unglaube (das Gegenteil von Glaube). Das ist das, was Jesus meint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Jesus folglich lehrt, dass uns ein unversöhnlicher Geist oder Bitterkeit zum Strafgericht und nicht zur Errettung führt, meint er, dass Bitterkeit eine Art des Unglaubens ist. Und der Weg, dagegen zu kämpfen, ist der Kampf des Glaubens. Der Kampf gegen die Bitterkeit in unseren Herzen ist keine Bemühung, uns unseren Weg in den Himmel zu erarbeiten. Er ist ein Kampf, dem Wort Gottes zu glauben und auf die Verheißungen seiner Gnade zu setzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Tagen meines Seminars befanden sich Noël und ich in einer Art 20:20 Gruppe mit einigen anderen Paaren. Eines Abends diskutierten wir über Vergebung und Wut, und eine der Frauen sagte, dass sie ihrer Mutter nicht vergeben könne und wolle für etwas, das sie ihr als junges Mädchen angetan habe. Wir sprachen über einige der biblischen Gebote zu vergeben, und wir sprachen über die Vergebung durch Gott, aber sie blieb unnachgiebig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sagte ich: “Du weißt sicherlich, dass du dich in einer tödlichen Gefahr befindest, in die Hölle geworfen zu werden? Falls du nicht bereit bist, die Sünden zu vergeben, die deine Mutter dir angetan hat, wird Gott dir nicht deine Sünden vergeben, die du gegen ihn getan hast. Im Himmel gibt es keine unversöhnlichen Menschen.“ Aber sie war ein Mensch, die sich leicht auf die heilige Schrift beruft. Sie wurde von ihren Gefühlen mitgerissen, und ihre starke Entrüstung richtete sie selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund, warum sie in Gefahr war, ihre Seele zu verlieren, war nicht, dass sie nicht hart genug für Gott gearbeitet hätte, sondern dass sie nicht an seinen Willen glaubte, dass er hart genug für sie arbeitete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kampf gegen die Bitterkeit ist ein Kampf gegen den Unglauben. Und der Frieden und die Ruhe und die Freude, die anstelle von Wut und Bitterkeit kommen, sind jener Friede und jene Freude, von denen Römer 15:13 ausdrücklich sagt, dass sie durch den Glauben an den Gott der Hoffnung kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vier Wege, die Bitterkeit zu bekämpfen, indem man den Unglauben bekämpft ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte Ihnen nun vier Wege aufzeigen, die Bitterkeit zu bekämpfen, indem Sie den Unglauben bekämpfen. Falls Gott sein Wort jetzt bevollmächtigt, wird dies großartige Ergebnisse hervorbringen: Ihr Herz wird von der Last der Bitterkeit befreit werden; zumindest können Ihre Nebenbeziehungen geheilt werden; ein Hindernis mehr kann von einem authentischen Zeugnis Christi entfernt werden und Gott wird durch Ihr Vertrauen großartig geehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Ignorieren Sie nicht den guten Rat des Arztes ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Weg, die Bitterkeit zu bekämpfen, ist ein sehr grundlegender: nämlich, beachten Sie den guten Rat des Arztes. Wenn der große Arzt sagt: „Wirf deine Wut weg“, dann ignorieren Sie diesen Rat nicht. Behalten Sie ihn im Gedächtnis und befolgen Sie ihn. Das tun Sie, wenn Sie Ihrem Arzt vertrauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hören Sie die Geschichte von Leroy Eims' Kampf mit der Wut. Hier ist ein christlicher Leiter, der entdeckte, dass das Geheimnis im Hören auf die Anweisungen des Arztes lag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nachdem ich Christ geworden war, wurde ich herausgefordert, einige Dinge als Teil meines wöchentlichen Bibelstudiums persönlich anzuwenden. Eines der ersten Bücher, die ich studierte, war der Brief des Paulus an die Kolosser. Als ich Kapitel drei studierte, lenkte der Heilige Geist meine Aufmerksamkeit auf dies: ''„Nun aber legt alles ab von euch: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde''''&amp;quot;'''''(Kol. 3:8). Ich versuchte, diesen Vers zu überlesen, aber der Heilige Geist brachte mich wieder zurück zu den Worten „den Zorn ablegen“ (King James Version). Zu dieser Zeit hatte ich ein heftiges Temperament, und wann immer es aufflammte, holte ich aus und schlug meine Faust in die nächste Tür. Ungeachtet der Tatsache, dass ich oft blutige Fingerknöchel hatte und bei einer Gelegenheit einen wunderschönen Ring mit Diamanten und Onyx zerschmetterte, den meine Frau mir geschenkt hatte, konnte ich nicht aufhören. Aber jetzt stand hier Gottes Wort: „Lege den Zorn ab“. Es war mir klar, dass dies nicht nur ein guter Ratschlag für die Kolosser vor einigen Jahrhunderten war. Es war Gott, der in diesem Moment zu mir sprach. Deswegen schloss ich mit Gott in dieser Woche einen Bund. Er hatte mit mir über die Sünde des Zorns gesprochen, und ich versprach dem Herrn, daran zu arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein erster Schritt bestand darin, mich an diesen Vers zu erinnern und ihn täglich für eine Anzahl von Wochen anzuschauen. (Der Rat des Arztes wurde nicht ignoriert. Sie meinen es ernst, wenn Sie es in Ihren Kopf und Ihr Herz lassen wollen, falls Sie ihm vertrauen). Ich betete und bat den Herrn, mich an diesen Vers zu erinnern, wann immer eine Situation entstehen würde, bei der mein Temperament mit mir durchgehen könnte. Und ich bat meine Frau, für mich zu beten und mich an diese Passage zu erinnern, falls Sie beobachten sollte, wenn ich in meinem Versprechen gegenüber dem Herrn versagen sollte. So wurde Kolosser 3:8 zu einem Teil meines Lebens, und nach und nach entfernte Gott diese Sünde von mir (''The Lost Art of Discipleship, pp. 78f; Die verlorene Kunst der Jüngerschaft, Seite 78 f''.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Weg, die Bitterkeit zu bekämpfen, indem Sie den Unglauben bekämpfen, ist also, dass Sie glauben, dass der Rat des Arztes gut ist. Falls Sie seinem Rat vertrauen, nehmen Sie Schmerzen in Ihren Kopf und Herzen auf sich. Sie werden ihn nicht ignorieren oder zurückweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Schätzen Sie es, dass Gott Ihnen vergeben hat ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Weg, dem Kampf gegen die Bitterkeit zu kämpfen, ist, es wirklich wertzuschätzen, dass Gott Ihnen vergeben hat. Unterstreichen Sie das Wort „wertschätzen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus sagt in Epheser 4:32: ''“Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.“'' In anderen Worten, Gottes Vergebung bewirkt in mächtiger Weise in uns, dass wir anderen Menschen vergeben und gegen niemanden Groll hegen und nicht bitter sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie macht diese Vergebung aus Ihnen eine vergebende Person? Wir antworten: durch Glauben daran, dass uns vergeben wurde. Dadurch, dass wir glauben, dass uns vergeben wurde. Aber diese Frau von vor 18 Jahren, die ihrer Mutter nicht vergeben wollte, glaubte, dass ihr vergeben worden sei. Sie ließ nicht zu, dass die Sünde ihres Grolls ihre Sicherheit erschütterte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was lief bei ihr falsch? Falsch war, dass sie nicht wusste, was wahrer rettender Glaube ist. Rettender Glaube ist nicht nur, dass Sie glauben, Ihnen sei vergeben. Rettender Glaube bedeutet zu glauben, dass Gottes Vergebung eine ehrfürchtige Sache ist! Rettender Glaube sieht auf den Schrecken der Sünde und dann auf die Heiligkeit Gottes und glaubt, dass die Vergebung Gottes eine überwältigende Schönheit und unaussprechlich herrlich ist. Glaube an die Vergebung Gottes bedeutet nicht nur das Vertrauen, dass ich aus dem Schneider bin. Es bedeutet das Vertrauen, dass dies die kostbarste Sache der Welt ist. Deswegen benutze ich das Wort „wertschätzen“. Rettender Glaube schätzt die Vergebung Gottes wert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort ist die Verbindung mit dem Kampf gegen die Bitterkeit. Sie können immer noch einen Groll hegen, falls Ihr Glaube einfach nur bedeutet, dass Sie aus dem Schneider sind. Aber wenn Glaube bedeutet, in Ehrfurcht zu stehen, weil Gott mit vergeben hat, dann können Sie nicht weiter einen Groll hegen. Sie sind in die Gnade verliebt. Sie ist Ihr Leben. Also bekämpfen Sie die Bitterkeit, indem Sie für den Glauben kämpfen, der in Ehrfurcht vor Gottes Vergebung für Ihre Sünde steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Vertrauen Sie darauf, dass Gottes Gerechtigkeit die Oberhand gewinnt ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Weg, die Bitterkeit zu bekämpfen ist, darauf zu vertrauen, dass Gottes Gerechtigkeit die Oberhand gewinnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Grund für Bitterkeit ist das Gefühl, dass Sie von jemandem gekränkt wurden. Sie haben Lügen über Sie erzählt oder Sie bestohlen oder haben Ihr Vertrauen missbraucht oder haben Sie im Stich gelassen oder Sie zurückgewiesen. Und Sie haben nicht nur dieses Gefühl, dass Sie nicht verletzt worden sein sollten, sondern dass die anderen bestraft werden sollten. Und Sie mögen im Recht sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem Sie dies als Recht empfinden, verharren Sie in der Ungerechtigkeit davon. In Ihrem Geist gehen Sie es immer und immer wieder durch und es nagt an Ihrem Inneren. Sie denken an Dinge, die Sie sagen könnten, um Sie an ihre Stelle zu setzen. Sie denken an Dinge, die Sie tun könnten, um den anderen deren wahres Gesicht zu zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist Gott über diese Bitterkeit nicht erfreut. Der Grund dafür ist, dass sie aus dem Unglauben an die Gewissheit kommt, dass Gottes Gerechtigkeit die Oberhand behalten wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Römer 12:19 sagt: „Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben (5.Mose 32,35):&amp;amp;nbsp;»Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.'&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Text sagt, dass Gott die Verheißung gegeben hat, dass er selbst für all diese Kränkungen in einem perfekten Maß vergelten will. Seine Gerechtigkeit behält die Oberhand. Keine Kränkung entkommt seiner Beachtung. Er sieht deren Böses wesentlich besser als Sie. Er hasst es mehr als Sie. Und er fordert das Recht für sich ein, Rache zu üben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glauben Sie dieser Verheißung? Vertrauen Sie Gott, dass er die anderen wesentlich gerechter zur Verantwortung ziehen kann als Sie es tun könnten? Falls Sie das tun, sagt dieser Text, werden Sie aufhören, die Rache auszukosten. Sie überlassen sie Gott und Sie werden frei sein, um Gutes gegen Böses einzutauschen und diejenigen zu segnen, die Sie schikanieren (Römer 12:14, 20). Der Kampf gegen Bitterkeit und Rache ist ein Kampf gegen den Unglauben an die Verheißung Gottes, uns in dieser Zeit zu verteidigen und die Gerechtigkeit siegen zu lassen (Psalm 37:6). Falls wir glauben, dass er das macht, und dass er es besser macht, als wir es könnten, dann tun wir laut 1. Petrus 2:23 das, was Jesus tat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemandem wurde mehr Unrecht zugefügt als Jesus. Niemand wurde derart brutal behandelt wie er. Niemand wurde mehr missbraucht. Und niemand war so unschuldig wie er. Was also tat er, als sich sein Herz mit moralischer Entrüstung füllte? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er geschmäht wurde, schmähte er nicht zurück; als er litt, drohte er nicht, sondern er vertraute dem, der gerecht richtet. Es geht über unseren Verstand, dass er seine Klage an Gott übergab. Warum? Weil er einer von uns wurde, und er zeigte uns, dass Rache die Sache Gottes ist und dass die Gerechtigkeit siegen würde. Mit diesem Vertrauen erlaubte Jesus keiner sündigen Bitterkeit, in seinem Herzen zu wachsen. Und wir sollten genauso handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg, die Bitterkeit zu bekämpfen, liegt darin, zu glauben, dass Rache die Sache Gottes ist und dass er vergelten wird. Falls Sie noch einen Groll hegen, zweifeln sie an dem Richter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4. Vertrauen Sie der Absicht Gottes, es für Sie zum Guten zu wenden ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Weg, die Bitterkeit zu bekämpfen, ist, Gottes Absicht zu vertrauen, den Grund für Ihre Wut zum Guten für Sie zu wenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Petrus 1:6-7 sagt: ''„Dann werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, damit euer Glaube als echt und viel kostbarer befunden werde als das vergängliche Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus.“'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten, Gott lässt Versuchungen in Ihrem Leben zu, die uns sehr zornig machen können. Falls sie es nicht könnten, wären es keine Versuchungen. Der Grund, warum er dies macht, ist, dass er unseren Glauben läutern will, so wie Gold durch Feuer geläutert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bedeutet, dass der Kampf gegen Bitterkeit in der Versuchung nichts anderes ist, als der Kampf gegen den Unglauben. Werden wir auf die souveräne Güte Gottes schauen und glauben, dass er es im läuternden Feuer gut mit uns meint? Oder überlassen wir uns dem Unglauben und lassen die Bitterkeit wachsen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zusammenfassung ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie mich unsere vier Punkte zusammenfassen, wie die Bitterkeit bekämpft wird: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Glauben Sie, dass das, was der große Arzt Ihnen sagt, ein guter Rat ist. Falls er sagt: „Lege deinen Zorn ab“, ignorieren Sie diesen Rat nicht. Behalten Sie ihn im Gedächtnis, und befolgen Sie ihn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Glauben Sie, dass Ihnen vergeben wurde und dass die Vergebung durch einen unendlich heiligen Gott eine ehrfürchtige Sache ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Glauben Sie, dass Rache eine Sache Gottes ist und dass er denen, die Falsches tun, vergelten wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Glauben Sie, dass Gottes Absicht in all Ihren Versuchungen ist, den Grund Ihres Zornes zum Guten für Sie zu wenden.&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 17:15:07 GMT</pubDate>			<dc:creator>Menzth</dc:creator>			<comments>http://de.gospeltranslations.org/wiki/Diskussion:Der_Kampf_Gegen_die_Bitterkeit</comments>		</item>
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