Das Leiden Christi und die Herrschaft Gottes

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English: The Suffering of Christ and the Sovereignty of God

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Von John Piper Über Souveränität Gottes
Teil der 2005 Desiring God National Conference-Serie

Übersetzung von Dominique Lottes


2005 Desiring God National Conference

In der letzten Versammlung würde ich gerne Christus und sein Leiden ansprechen. Anhand der Bibel, versuche ich mich auch an der ultimativen Erklärung für die Existenz von Leid. Diesen Versuch unternehme ich in solch einer Art und Weise, dass dieser euch und mich befreit von den paralysierenden Kräften der Entmutigung, des Selbstmitleides, der Angst und des Stolzes. Wir sollten unser Selbst hingeben, um eine Leidenschaft für die Allmacht Gottes in allen Dingen zu entwickeln (dies beinhaltet auch Leiden) ,und um mit Hilfe Jesu Christi allen Mitmenschen Freude zu bereiten.

Inhaltsverzeichnis

Die Ultimative Erklärung der Bibel für Leid

Ich glaube daran, dass das gesamte Universum existiert, um die wahre Größe der Güte Gottes zu zeigen. Ich hätte mich einfacher ausdrücken sollen und sagen müssen; das Universum existiert um die Größe Gottes zu verdeutlichen. So wäre es richtig gewesen. Doch die Bibel ist etwas genauer. Die Herrlichkeit Gottes scheint golden, in aller Pracht und Schönheit durch die Manifestation seiner Güte, deshalb liegt darin die endgültige Erklärung aller Dinge – auch die des Leidens.

Von Ewigkeit an verfügte Gott, dass die Herrlichkeit seiner unverdienten Güte zur Freude aller Lebewesen da ist. Er schenkte uns damit den ultimativen Zweck, und die Erklärung für die Existenz von Sünde, Leid und auch für die Existenz des Erlöseres. Jesus Christus, Sohn Gottes, wurde gesandt, um zu leiden und zu sterben. Durch sein Leid und seinen Tod rettete er die Sünder, welche es nicht verdient haben - so wie mich und dich. Er kam, um zu leiden und zu sterben. Dies ist die reinste Manifestation der Herrlichkeit der Güte und Gnade Gottes, oder etwas anders ausgedrückt; der Tod Christi und sein Leid ist die deutlichste und allerhöchste Zurschaustellung der Güte Gottes. Falls dies die Wahrheit ist, dann wurde uns eine überwältigende Wahrheit geschenkt - nämlich, dass Leiden ein grundlegender Teil des Universums ist, in dem die Güte Gottes enthüllt wird. Das Leiden ist Teil des Tapissierie des Universums, um die Güte als solche erkennen zu können.

Um es zu vereinfachen: der Grund für die Existenz von Leid im Universum ist, dass Christus uns die Güte Gottes zeigen konnte indem er durch sein Leid das unsere überkommen hat. Das Leiden des unschuldigen und allerheiligsten Sohn Gottes, welches er erlitt, um uns ewige Freude zu bescheren und welches er unter den unwürdigen Sündern erlitt, ist die allerhöchste Verkörperung der Güte Gottes.

Bei der Erschaffung des Universums, welches uns seine Güte verdeutlichen soll, hatte Er keinen Plan B. Es war dieser eine Moment - Karfreitag – auf den alles ausgerichtet war. Es gibt keinen bessern Beweis für die unendliche Gnade und Güte Gottes, als das was in Golgatha geschah. Alles davor und alles danach wird dort erklärt, selbst der Grund für die Existenz von Leid Leid.

Der Biblische Weg zu dieser Wahrheit

Schreiten Sie mit mir auf dem Pfad, der mich zu dieser Wahrheit geführt hat. Es hört sich zwar an wie hochgestochene Theologie oder Philosophie, aber es ist viel mehr als das. Es sind die Worte, die wahrlich gelehrt werden in den Schriften.

Offenbarung, 13:8

Beginnen wir mit der Offenbarung 13:8. Johannes schreibt: "Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten; der Name von keinem von ihnen steht von Grundlegung der Welt in des Lammes Buchrolle des Lebens geschrieben, das geschlachtet worden ist." Das ist eine gute, vorsichte und wörtliche Übersetzung. Es bedeutet, dass bevor die Welt erschaffen wurde, ein Buch existierte, welches den Titel trägt "Des Lammes Buchrolle des Lebens". Das Lamm ist Jesus Christus am Kreuz. Das Buch ist das Buch vom gekreuzigten Jesus Christus. Bevor Gott die Welt erschuf, sah er die Hinrichtung Jesu Christi. Er sah eine Schar Menschen, gekauft mit seinem Blut und geschrieben in dem Buch. Aus diesem Grund war die Kreuzigung Jesus Christi kein Gedanke, der später entstanden war, sondern es war der Weg von Anfang an. Bevor die Welt erschaffen wurde, hatte Gott ein Buch mit dem Titel " Des Lammes Buchrolle, das geschlachtet worden ist." Die Schlachtung des Lammes war geplant, bevor die Erschaffung der Welt stattfand.

Timotheus 2, 1:9

Betrachten wir nun Timotheus 2, 1:9. Paulus blickte zurück in die Ewigkeit vor der Erschaffung und sagte:"Er hat uns gerettet und uns mit einer heiligen Berufung ausgestattet. Nicht aufgrund unserer Werke, sondern auf Grund seines eigenen Vorsatzes und seiner unverdienten Güte. Diese wurde uns in Verbindung mit Christus vor langwährenden Zeiten verliehen." Gott schenkte uns seine Güte (ein unverdienter Gefallen - ein Gefallen gegenüber Sündern) verkörpert durch Jesu Christi vor Anbeginn der Zeit. Noch waren wir nicht erschaffen. Noch konnten wir keine Sünden begehen. Gott hatte jedoch bereits verfügt, dass seine Güte - eine "Christ" ähnliche Güte, ein durch Blut gebrachte Güte, welche die Sünden überkommt und durch Jesu Christi zu uns kommen würde. All das bevor die Welt erschaffen wurde.

Es gibt also "Des Lammes Buchrolle, das geschlachtet worden ist" und eine "Güte", welche den unverdienten Sündern verliehen worden war. Bitte beacheten Sie die Kraft des Wortes "geschlachtet" (esphagmenou). "Das Lamm, das geschlachtet wurde" Im Neuen Testament wird es nur von dem Apostel Johannes verwendet und bedutet wörtlich "Schlachtung". Er hatte also das Leid - die Hinrichtung seines Sohnes - bereits in den Gedanken, bevor er die Welt erschuf. Das Lamm Gottes wird leiden. Es wird geschlachtet. Das ist der Plan.

Warum? Ich zeige euch die Bibelstelle, die euch die Antwort gibt, aber lasst es mich noch einmal sagen: die Absicht in der Erschaffung der Welt fand ihre Manifestation in der allerhöchsten, deutlichsten und gewissenhaftesten Zurschaustellung der Güte Gottes. Und dies geschieht durch die Hinrichtung des reinsten Wesens im Universum. Er wurde geopfert für das Leben von Millionen Sündern. Das Leiden und der Tod des Lammes ist das bestmögliche Beispiel für die Güte Gottes in der Geschichte. Aus diesem Grund plante Gott all dies vor der Erschaffung der Erde.

Epheser 1

Das erste Buch Epheser und die Offenbarung 5 stützen diese Aussage. Paulus sagt im Buch Epheser 1:4: "So, wie er uns in Gemeinschaft mit ihm vor Grundlegung der Welt auserwählt hat, damit wir heilig und ohne Makel vor ihm seien in Liebe. Denn er hat uns durch Jesus Christus zur Annahme an Sohnes Statt für sich vorherbestimmt, nach dem Wohlgefallen seines Willens." Das Ziel der Geschichte der Erlösung ist die Bewunderung und Lobpreisung der herrlichen Güte Gottes.

Doch seht, dass Paulus in jedem der Verse sagt, dass dieser Plan "in Christus" oder "durch Christus" geschah - vor der Erschaffung der Welt. Im Vers 4 sagt er: Gott erwählte uns vor der Grundlegung der Welt zum Lobpreis der Herrlichkeit seiner unverdienten Güte. Und im Vers 5 sagt er: Gott vorherbestimmte uns durch Jesus vor der Grundlegung der Welt zum Lobpreis der Herrlichkeit seiner unverdienten Güte. Was bedeutet es, wenn wir "in Christus" ausgewählt wurden und unsere Vorherbestimmung „durch Christus“ geschah? Wir wissen, dass in den Gedanken Paulus, Christus als Erlöser litt und starb, damit wir unsererseits die Annahme an Sohnes Statt empfangen konnten (Galater 4:5). Unsere Annahme konnte nicht getrennt von Christus Tod geschehen.

Dies ist was Paulus meinte; "in Gemeinschaft mit ihm auserwählt" und "Angenommen an Sohnes Statt" gehörte zu dem Plan des Leidens und des Todes seines Sohnes - bevor die Welt erschaffen wurde. Und Vers 6, 12 und 14 verdeutlichen das der Plan das Ziel hatte "die Lobpreisung der Herrlichkeit seiner unverdienten Güte" zu bringen. Das waren Ziel und Absicht Gottes. Deshalb plante er das Leiden und den Tod seins Sohnes, um das Leben der Sünder zu retten - bevor die Welt erschaffen wurde.

Offenbarung 5:9-12

Betrachten wir nun den zweiten biblischen Stützpfeiler dieser Behauptung. Offenbarung 5:9-12. Die Geschöpfe und älteren Personen lobpreisen hier das Lamm, weil es hingerichtet - getötet wurde.

Und sie singen ein neues Lied:"Du bist würdig, die Buchrolle zunehmen und ihre Siegel zu öffnen, denn du bist geschlachtet worden, und mit deinem Blut hast du für Gott Personen aus jedem Stamm und jeder Zunge und jedem Volk und jeder Nation erkauft". . . Und ich sah, und ich hörte eine Stimme vieler Engel rings um den Thron und die lebenden Geschöpfe und die älteren Personen, und ihre Zahl war Myriaden mal Myriaden und Tausende mal Tausende, die mit lauter Stimme sprachen:" Das Lamm, das geschlachtet wurde ist würdig die Macht und den Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und die Herrlichkeit und Segen zu empfangen."

Die Geschöpfe und älteren Personen lobpreisen nicht nur das Lamm, sondern das Lamm, welches geschlachtet wurde. Und sie alle singen das Lied in Offenbarung 15:3 Deshalb können wir davon ausgehen, dass das Kernstück der Verehrung im Himmel und für alle Ewigkeit die Zurschaustellung der unverdienten Güte Gottes in der Verkörperung des geschlachteten Lammes ist. Engel und all die Erlösten werden das Lied von dem Leid des Lammes singen - bis in alle Ewigkeit. Das Leid des Sohnes Gottes wird niemals vergessen werden. Das größte Leid, das jemals war wird für immer der Mittelpunkt unserer Lobpreisung sein, und auch unser Wunder. Es war kein nachträglicher Einfall Gottes. Gott plante all dies vor der Erschaffung der Erde.

Alles andere folgte. Alles andere wurde genau auf diesen Plan zugeschnitten: die Zurschaustellung der Herrlichkeit der unverdienten Güte Gottes durch das Leiden des Geliebten.

Das Mysterium der Weihe Gottes und die Vermeidung der Sünde

Seht ihr was dies bedeutet für die Sünde und das Leid im Universum? Dem göttlichen Plan zu folge, erlaubt Gott der Sünde die Welt zu betreten. Gott bestimmt, dass was er hasst, kommen und gehen zu lassen. Gott sündigt nicht, als er die Sünde zuließ. Es gibt keinen Grund dieses Mysterium zu ergründen. Wir begnügen uns damit, wenn wir über die Sünde von Adam und Eva sprechen, zu sagen was Joseph über die Sünde zu seinen Brüdern gesprochen hat, als sie ihn in die Sklaverei verkauften: "Was euch betrifft, ihr hattet Übles gegen mich im Sinn. Gott hatte es zum Guten." (1. Mose 50:20)

Was euch betrifft, Adam und Eva, ihr hattet Übles im Sinn gegen Gott, als ihr ihn als Vater und Zuflucht ablehntet, aber was für ein Gutes plante er durch euren Fall! Der Samen der Frau wird eines Tages den Kopf der großen Schlage zerschlagen und durch sein Leid wir Er die Herrlichkeit der unverdienten Güte Gottes offenbaren. Du hast seinen Plan nicht durchkreutzt. Ebenso wie Joseph mit Sünde verkauft wurde in die Sklaverei, ebenso hast du dich selbst für einen Apfel verkauft. Du bist gefallen und nun ist die Bühne frei für die Offenbarung der Herrlichkeit der güte Gottes.

Nicht nur das die Sünde die Welt betrat, aber durch sie kam Leid und Tod. Paulus erzählt uns das Gott die Welt unterworfen hat zu Nichtigkeit und Korruption. Es ist sein heiliger Fluch. So sagt er es in Römer 8:20-23:

„Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden, nicht durch ihren eigenen Willen, sondern durch den , der sie unterworfen hat aufgrund der Hoffnung, dass die Schöpfung selbst auch von der Sklaverei des Verderben frei gekauft werden wird zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Wir alle wissen, dass die Schöpfung unter den Schmerzen der Kindsgeburt stöhnt - bis jetzt. Und nicht nur die Schöpfung, sonder auch wir, die Erstlingsfrucht des Geistes, seufzen innerlich während wir auf die Heimkehr als Söhne warten, auf die Erlösung des Fleisches“.

Als die Sünde den Erdboden betrat, folgten ihr die schrecklichsten Dinge. Krankheiten, Defekte, Behnderungen, Naturkatastrophen und menschliche Abscheulichkeiten - von dem jüngsten bis hin zu dem ältesten, von dem fiesesten Schurken bis hin zum größten Heiligen - das Leid macht keinen Unterschied. Darum sagt Paulus: "Auch wir selbst, die wir die Erstlingsfrucht, nämlich den Geist haben, ja wir selbst seufzen in unserem Inneren, während wir ernstlich auf die Annahme an Sohnes Statt, die Erlösung durch Loskauf von unserem Leib warten". (Römer 8:23)

Hesekiel sagt uns, dass Gott keinen Gefallen hat an diesem Leid. "So wahr ich lebe, ist der Ausspruch des Herrn Jehova: ich habe keinen Gefallen am Tode des Bösen" (Hesekiel 33:11). Doch der Plan bleibt bestehen und Jeremia erlaubt uns in den Klageliedern 3:32-33 einen flüchtigen Blick in das Mysterium des Geistes Gottes:"Denn obwohl er Kummer verursacht hat, wird er auch gewisslich Barmherzigkeit erweisen nach der Fülle seiner liebenden Güte. Denn nicht aus seinem eigenen Herzen hat er niedergedrückt, noch betrübt er die Menschensöhne." Wörtlich: "...nicht aus seinem eigenem Herzen (millibbȏ) hat er niedergedrückt die Menschensöhne". Er befiehlt das Leiden - denn obwohl er Kummer verursacht - aber er hat keinen Gefallen an diesem. Dies alles geschah zum Zweck der Schöpfung: die Zurschaustellung der Herrlichkeit der Güte Gottes in dem Leid Jesu Christi für die Errettung aller Sünder.

Bie Bühne ist errichtet. Das Drama der Geschichte der Erlösung hat begonnen. Die Sünde ist da in ihrer vollen Gestalt und mit all ihrer tödlichen Macht. Das Leiden und der Tod sind da und warten darauf den Sohn Gottes zu verschlingen, wenn er kommt. Nun ist alles bereit für die bestmögliche Zurschaustellung der Herrlichkeit und unverdienten Güte Gottes.

Daher sandte Gott seinen Sohn in diese Welt, um zu leiden an der Sünders statt. All die Früchte seiner Arbeit erlangte er durch Leid. In dem Leben und in dem Tod von Jesu Christi findet das Leiden seien ultimativen Zweck und seine wahrhafte Erklärung. Das Leiden existiert, damit Christus die Herrlichkeit der Güte Gottes zeigen kann und durch seine Pein überkommt er das Leiden.

Durch sein Leiden erreichte er alles für uns Sünder. All die Dinge, an denen wir uns erfreuen haben ihren Ursprung in seinem Leid.

Die Herrlichkeit Gottes Güte in der Vollendung des Leides Jesu Christi

Betrachten wir die Herrlichkeit der Güte Gottes in der Vollendung des Leides Jesu Christi.

1. Christus nahm den Zorn Gottes an unserer Statt auf sich und dies tat er indem er litt.

Galater 3:13," Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes los gekauft, indem er an unserer statt, ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: Verflucht ist jeder, der an einem Stamm gehängt ist". Der Zorn Gottes, welcher uns treffen sollte, traf Christus. Nur durch Leid erkennen wir die unverdiente Güte Gottes.

2. Christus trug unsere Sünden und erkaufte uns Vergebung und dies tat er indem er litt.

Erstes Buch Petrus, 2:24:"Er selbst trug unsere Sünden in seinem eigenen Leibe an dem Stamm hinauf." Jesaja 53:5:"Aber er wurde für unsere Übertretung durchstochen." Die Sünden, die uns hätten zermalmen sollen mit dem Gewicht unserer Schuld wurden auf Christus übertragen. Nur durch Leid erkennen wir die unverdiente Güte Gottes.

3. Christus bereitete uns den Eeg der Rechtschaffenheit, welcher durch ihn der usere wurde, und dies tat er indem er litt.

Philipper 2:7-8:"Nein, sonder er entäußerte sich selbst und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich. Mehr als das, als er in seiner Beschaffenheit als Mensch erfunden wurde, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode an seinem Marterpfahl." Der Gehorsam Christi durch den viele zu Gerechten gemacht wurden (Römer 5:19) musste ein Gehorsam bis zum Tode sein - ein Tod am Kreuz. Nur durch Leid erkennen wir die unverdiente Güte Gottes.

4. Christus besiegte den Tod und er tat dies indem er litt.

Hebräer 2:14-15:"Da nun die Kinder an Fleisch und Blut teilhaben, hat auch er in ähnlicher Weise an denselben teilgenommen, damit er durch seinen Tod, den zunichte mache, der das Mittel hat den Tod zu verursachen, das heißt den Teufel und damit er alle die befreie, die aus Todesfurcht ihr Leben lang der Sklaverei unterworfen waren“. "Oh Tod, wo ist dein Sieg?" "Oh Tod, wo ist dein Stachel?" Der Stachel des Todes ist die Sünde, und die Macht der Sünde ist das Gesetz. Danken wir Gott welcher uns den Sieg durch seinen Sohn, Jesus Christus, gab (Korinther 1, 15:55). Nur durch Leid erkennen wir die unverdiente Güte Gottes.

5. Er entwaffnete Satan und dies tat er indem er litt.

Kolosser 2:14-15:"durch den wir unsere Erlösung durch Loskauf haben, die Vergebung unserer Sünden. Er entwaffnete die Herrscher und Könige und brachte Schande über sie vor aller Menschen Augen indem er über sie triumphierte." Mit all den Zeugnissen unserer Sünden und Gesetzlosigkeit, genagelt an das Kreuz und gelöscht, ist die Macht Satans uns zu brechen geschwunden. Die einzige Waffe Satans ist die Verdammnis. Unvergebene Sünden - sind Waffen, die Jesus aus den Händen Satans riss. Nur durch Leid erkennen wir die unverdiente Güte Gottes.

6. Christus schenkte all seinen Brüdern und Schwestern das ewige Leben und dies tat er indem er litt.

Jesaja 53:4:"Wahrlich, unsere Krankheiten hat er selbst getragen und was unsere Schmerzen betrifft, er hat sie auf sich geladen."… "Weil das Lamm, das inmitten des Thrones ist, sie hüten und sie zu Wasserquellen des Lebens leiten wird. Und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen." Das Lamm wurde geschlachtet und es wurde geholt von den Toten und zusammen mit dem Vater wird es die Tränen abwischen von unseren Augen. Nur durch Leid erkennen wir die unverdiente Güte Gottes.

7. Christus wird uns zu Gott führen und dies tut er indem er litt.

Petrus 1, 3:18:"Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich der Sünden Gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe. Die ultimative Errungenschaft des Kreuzes ist nicht die Befreiung von Krankheit, aber die Gefolgschaft Gottes. Dafür wurden wir gemacht: zu sehen, zu würdigen und zu zeigen die Güte Gottes. Nur durch Leid erkennen wir die unverdiente Güte Gottes.

Die wahre Natur des Leidens

Ich glaube daran, dass das gesamte Universum existiert, um die wahre Größe der Gnade und Güte Gottes zu zeigen. Die höchste, deutlichste und reinste Zurschaustellung der unverdiente Güte Gottes liegt in dem Leid Jesu Christi. Er litt für Millionen von Sündern. Die wahre Natur des Leidens und dessen Existenz im Universum ist das Leid Christi und die damit verbundenen Zurschaustellung der unverdienten Güte Gottes. Er litt, um unser Leid zu überkommen und die unverdiente Güte Gottes zu lobpreisen.

Christen, erinnert euch daran was Carl Ellis, David Powlison, Mark Talbot, Steven Saint und Joni Eareckson Tada, alle auf ihre weise, sagten. Sie sagten, dass egal ob wir fähig oder unfähig sein, ob wir Verluste erleiden oder umgeben sind von Freunden, ob wir leiden oder uns freuen, alle die wir an Christus glauben sind unermesslich reich und haben so viel für das es sich zu leben lohnt. Veschwendet euer Leben nicht. Erfreut euch an dem Reichtum, den ihr habt in Jesus Christus und verbreitet die Worte in dieser Welt voller Verzfeiflung - egal was es kostet.